Wie wir zu unserem Wartburg bzw. unser Wartburg zu uns kam

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Clara
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Wie wir zu unserem Wartburg bzw. unser Wartburg zu uns kam

Ungelesener Beitragvon Clara » Mittwoch 19. Januar 2011, 23:03

Liebe Wartbürgerinnen, liebe Wartbürger!

Aufgrund der Nachfragen, will ich einmal schildern wie das Überführen unseres Wartburg 311 gelaufen ist.

Auf der Suche nach ihm waren wir schon Monate und Telefonieren, Besichtigen und Informieren (Steuer, Versicherung ect. ect.
wir hatten noch nie ein Auto) hat wahnsinnig viel Zeit in Anspruch genommen.
Als wir den 311 unserer Herzen gefunden hatten, zog sich das ganze hin, da unser Verkäufer sehr
freundlich und hilfsbereit war und TüV notwendige Reparaturen erledigt sowie die HU inkl.
H-Gutachten besorgt hat.
Das fertige Auto auf dem Hof stehend, fing es wie wahnsinnig an zu schneien, so daß wir noch
bittere sechs Wochen warten mußten, bis sich mildes- und trockenes- Wetter abzeichnete.
Da kamen wir in Hektik und organisierten die Überführungsfahrt innerhalb weniger Tage.

Nach 3,5 stunden Zugfahrt saßen wir dann Sa, den 08.01 am Tisch unseres Verkäufers, der
uns die kuriose Mitteilung machte, daß er die TüV-notwendige Warmblinkanlage wieder
ausgebaut hätte, da immer wenn sie aktiviert werde, die Hupe(!) losginge und niemand wisse
warum.

Unbeirrt wickelten wir das Geschäft ab und ließen uns in die letzten Feinheiten einweisen
(die Überführungsfahrt wurde die zweite Fahrt unseres Lebens mit einem Wartburg).
Dabei stellten wir fest, daß unser Verkäufer es zu gut gemeint hatte und uns ein überteuertes
vollsynthetisches Öl in den Kofferraum gelegt hatte, was ich dann schmerzenden Gewissens
in den Tank kippen mußte...aber bis jetzt hat sich der Motor noch nicht beschwert... Nach dem
Tanken stellten wir fest, das die Tankanzeige sich nicht bewegt hat. Also nächste Tankstelle
angesteuert und Kanister gebunkert.

Promt zur Losfahrt am frühen Nachmittag kam die Sonne hervor und die Thüringer Landschaft
erstrahlte. Rudolstadt selbst mußten wir uns allerdings öfter ansehen, da man so lange im
Kreis geführt wird, bis man sich für eine Richtung entschieden hat. Wir wollten weder
nach Jena noch nach Ilmenau, doch offensichtlich geht es dort nur zu diesen Städten.
So kam es auch, daß wir statt nach Westen unsere Route über Stadtilm und Arnstadt zu fahren
erstmal Richtung Kronach düsten und die Versuche auf Schleichweg zur richtigen Bundesstraße
zu kommen von den Anwohnern so kommentiert wurden "Da kommen Sie nach Stadtilm,
werden aber nach dem Schneefall nicht durchkommen".
30km später waren wir endlich auf unserer geplant Route, mittlerweile war es schon drei Uhr.
Auf eine Kreuzung vor Arnstadt zurollend ging plötzlich der Motor aus. Mehrere Neustartersuche
später stellten wir fest, daß der ganz Wagen überhaupt nichts mehr sagt. Auch kein Anlassergeräusch
und kein leuchtendes Lämpchen. Auf den Schrecken kam die blödsinnige Idee, daß nach knapp 40km
der Tank leer sein könnte...Während wir also Kanister und Einfüllstutzen rauskramten kam uns
glücklicher Weise bevor wir irgend einen Hilfsdienst (IFA, ADAC) anriefen die Idee, den Hauptschalter
im Fußraum des Beifahrers zu überprüfen. Und siehe da, diese befand sich nicht in senkrechter
Position! Ein unbewußter beherzter Tritt hatte unseren Wartburg zum Schweigen gebracht...

Weiter ging die Bildungsreise durch die ehemalige Republik, Gotha, Langensalza, Mühlhausen
jetzt wurden Kilometer gemacht! Zwischendrin mußte der kleine 311 seine Schwimmfähigkeit
beweisen, da bis zu 20cm Tauwasser auf den Straßen stand, teilweise mit reißender Fließgeschwindigkeit.
Ein kurzes innehalten, schauen was die Opelfahrer machen, wo die durchkamen, war es für uns auch kein
Problem. Das Gute am Wartburg ist ja, daß durch die Pedalöffnungen eingedrungenes Wasser wieder
ablaufen kann:) (Kleiner Scherz so hoch war es nicht, aber am Unterboden geplätschert hats schon.)

Das gute an 190 km mit seinem neuen Wartburg zu fahren ist ja, daß man sich von der Funktions-
fähigkeit der wichtigeen Systeme überzeugen kann und so ist festzustelle, das auf dieser Strecke
erstens nichts kaputt gegangen ist und zweitens Motor und Bremsen uns vollkommen überzeugt haben.
Thüringer Berge schnaufte der kleine ohne zu jammern mit 100 :100: rauf und den Abstieg von bis zu 11%
bissen sich die Bremsen trotz feuchter Straße und alter Sommerreifen hinunter.

Besonders groß war der Lerneffekt, wenn man bei Einbruch der Dämmerung in Mühlhausen, die
Lichtschalter durchtestet und dabei zwar Abblendlicht aber kein Fernlicht findet, die letzten
70km Landstraße mit Abblendlicht fährst um dann zu erfahren, daß das Fernlicht links neben
dem Kupplungpedal ist... :idea:

Bilanz: Wartburg endlich zu Hause in Göttingen, fährt und bremst. 190km in ca. 5 Stunden, Reisen im
Wartburg hat eben Stil:) [Cabrio]

Das milde Wetter hat uns veranlaßt, die erste Woche nach der Überführung gleich noch 70km
draufzusetzen, keine Probleme.
Bis auf das man hier im Westen die gehobenen Daumen, das Lächeln und Winken, die
hinterhergeworfenen Blicke und die freundlichem Hupen vermißt.

Eines Abends dachte ich, heute geben aber viele Lichthupe zum Gruß, bis ich
feststellte, daß ich vergessen hatte, das Licht anzuschalten... {aergerlich}

Das war die Überfahrt von Rudolstadt nach Göttingen und die erste Woche mit
unserem 311 aufregend und erfolgreich. {beifall}

Wer einmal 311 gefahren ist, kann danach doch kein anderes Auto mehr haben wollen.
Fahrschule hatte ich auf einem A3, meine Eltern fahren A2 und A4, meine Schwiegermutter
hat einen BMW Einser.
Allesamt mit starken Dieselmotoren. Doch keiner ist so spritzig wie unser 311 mit seinen
50 PS, keiner so direkt an der Lenkung oder rückmeldungsfreudig an der Bremse.
Und das fröhliche Aufbrüllen der drei Zylinder mit dem aggressiv surrenden Getriebe
ist einfach unvergleichlich. [Lenker]

So jetzt hab ich genug gelabert, Ihr seid wieder dran.

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carsten
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Re: Wie wir zu unserem Wartburg bzw. unser Wartburg zu uns k

Ungelesener Beitragvon carsten » Donnerstag 20. Januar 2011, 00:19

Hallo Clara,

danke für den tollen Beitrag.

Das Problem mit den Tankanzeigen gibt es leider recht häufig. Ich habe mich bei meinen 311ern daran gewöhnt den Kilometerstand beim tanken
auf die Tankrechnung zu schreiben und den Zettel an den Aschenbecher zu klemmen.

Nach ca. 300 km ist dann der nächste Tankstopp dran. So hat man nebenbei auch ganz gut den Verbrauch im Auge und hat bald raus wieviel Öl für die nächste Tankfüllung benötigt wird.


Vielleicht erklärt ja die Tiefwasserfahrt auch die Pfütze im Auto. Außer bei den Pedaldurchführungen kann auch beim Handbremshebel Wasser ins Innere gelangt sein.


Als ich nach der Wende in Göttingen und Umgebung mit meinen Wartis unsicher gemacht habe gab es selten mal einen hochgereckten Daumen, aber umso öfter die Geste der "mit Daumen und Zeigefinger" zugehaltenen Nase der anderen Autofahrer. Die Zeiten sind aber ja zum Glück vorbei.

Respekt und Anerkennung zur Überführung auf eigener Achse {anbeten} {anbeten} {anbeten} .

Glückwunsch zum Auto und weiterhin allzeit gute Fahrt.
Viele Grüße

Carsten

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Re: Wie wir zu unserem Wartburg bzw. unser Wartburg zu uns k

Ungelesener Beitragvon Clara » Donnerstag 20. Januar 2011, 01:02

Das Ding ist, daß wir ihn schon mit Wasser unter den Fußmatten
gekauft haben.
Beim Verkäufer stand der Wagen trocken und warm im Schaufenster.
Zu den Reparaturen ging es raus in die Novemberkälte.
Aus welchen Quellen das Wasser nun anteilig kommt, kann man
jetzt nicht merh sagen.

Heute haben wir noch einmal gewischt und es war gar nicht
viel, vermute seit dem abstellen am Sonntag hat sich kein
neues gebildet.

Haben auch die vordere Fußmatte rausgenommen nebst
Unterschaumstoffmatte.

Eigentlich war nur die komplett vollgesogen. Boden ist jetzt
relativ trocken. Werden das nächste mal ohne Matten fahren
und danach evtl. Wasserbildung beobachten.

Problem, was ich sehe, ist, wenn ich den Wagen nun trocken kriege
und die Fußmatten wieder einbaue müßte sich, wenn wir defekte
von Heizung und Scheibenwischanlage sowie undichte stellen ausschließen,
wieder langsam Kondenswasser unter der vorderen Gummimatte bilden,
was nicht wieder verdunstet, weil ja die Gummimatte drauf liegt.
Das finde ich unglaublich scheiße, weil 1. die Matte original, passend und damit ästethisch
ist und 2. die Kombination von Gummimatte und Unterlegeschaummatte einen
sehr guten Schutz vor Abrieb, Tritt- und Schlagstellen sowie Dreck bietet

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Re: Wie wir zu unserem Wartburg bzw. unser Wartburg zu uns k

Ungelesener Beitragvon Friedolin » Donnerstag 20. Januar 2011, 09:11

Schöne Geschichte! Rudolstadt bringt mich auch regelmäßig dem Wahnsinn nahe, wenn ich mal hinkomme. Da gibts ne abknickende Vorfahrt in Gestalt eines "U". So ein Schild hab ich überhaupt noch nirgends gesehen. Ist aber symptomatisch für diese Stadt mit ihrer unglaublich verzwickten Verkehrsführung.
Wasser: Ersetzt doch erstmal die Schaummatte durch dicke Zeitungen und wechselt die regelmäßig. Bis die undichte Stelle gefunden ist, saugt die Zeitung zuverlässig alles Wasser an. Weiter viel Freude mit dem Auto!

Gruß,
Friedolin
Zitat des Prüfingenieurs: Ah, Wartburg! Die Perle der Landstraße!

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Re: Wie wir zu unserem Wartburg bzw. unser Wartburg zu uns k

Ungelesener Beitragvon Clara » Donnerstag 20. Januar 2011, 11:25

Und wenn alle technischen Probleme behoben sein sollten würde
sichb unter der Matte kein neues Kondenswasser bilden?
Zumindest für die Übergangszeit in der man noch mit Heizung
fährt, hätte ich die Befürchtung, da der Boden dann immer
wieder stark abkühlt.

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Re: Wie wir zu unserem Wartburg bzw. unser Wartburg zu uns k

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Donnerstag 20. Januar 2011, 11:54

Kondenswasser müßte sich auch an der Scheibe niederschlagen.
Solche Mengen Kondenswasser kommen nie und nimmer zusammen, daß der Teppich oder Schaumstoff vollgesogen ist.

Das Wasser hat andere Ursachen. Könnte es sein, daß Unterboden o.ä. ein Loch hat, wo Wasser von außen eindringt?
Flasche mit Mineralwasser umgefallen?
Hast Du einmal etwas Gutes gefunden, mußt Du es pflegen!

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Re: Wie wir zu unserem Wartburg bzw. unser Wartburg zu uns k

Ungelesener Beitragvon Clara » Donnerstag 20. Januar 2011, 12:21

Tomtom hat geschrieben:Das Wasser hat andere Ursachen. Könnte es sein, daß Unterboden o.ä. ein Loch hat, wo Wasser von außen eindringt?
Flasche mit Mineralwasser umgefallen?


Wie geschrieben, wir haben den Wagen naß bekommen, jetzt ist er ohne
Fußmatten und relativ trocken, werden es bei der nächsten Fahrt beobachten.

DEr Boden ist (fast) rostfrei und hat zwei dicke Lackschichten drauf, außer an den
genannten Stellen (Pedalöffnungen, Handbremse) ist Wassereindringen eher unwahrscheinlich.
Die Fahrten durch Thüringer "Wasserstraßen" werden so schnell nicht wieder vorkommen,
wenn das Ursache war müßte der Wagen trocken bleiben.

Kondenswasser an den Scheiben hatte sich beim Fahren durch die transpirierenden
und atmenden Insassen gebildet, doch das war durch Lüften schnell wieder weg.

Viel auffälliger war die Bildung von Kondenswasser außen am Fahrzeug, so wie
Tau auf dem Rasen oder wenn amn trockene Wäsche nachts raus hängt.

Natürlich könnte dieses Wasser natürlcih durch die einen Spalt geöffneten Fenster
oder die Schwachstellen an der Scheibenwischanlage reingelaufen sein.

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carsten
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Re: Wie wir zu unserem Wartburg bzw. unser Wartburg zu uns k

Ungelesener Beitragvon carsten » Donnerstag 20. Januar 2011, 13:30

Clara hat geschrieben:Natürlich könnte dieses Wasser natürlcih durch die einen Spalt geöffneten Fenster...
reingelaufen sein.


Dann müsste das Wasser aber aufwärts fließen können.

Ich denke, du kannst dich entspannen und würde erstmal davon ausgehen, dass bei dem Fahr-/Verkaufsfertig machen deines Autos reichlich mit Schnee an den Schuhen ein- und ausgestiegen wurde. Wenn so ein Teppich im Winter estmal nass ist dauert es ewig, bis der im Auto trocknet. Wieviel Wasser man so ins Auto schleppt kann man im Winter immer an den Gummifussmatten mit Kästcheprägung sehen.

http://ecx.images-amazon.com/images/I/51UOgr95GGL.jpg

Da steht das Wasser dann auch mal bis zur Oberkante.
Viele Grüße

Carsten

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Re: Wie wir zu unserem Wartburg bzw. unser Wartburg zu uns k

Ungelesener Beitragvon Detlef Grau » Donnerstag 20. Januar 2011, 15:10

Sehr, sehr schöne Geschichte, gefällt mir gut.

Was den Wassereinbruch vorn angeht, wenn man den Wärmetauscher zuverlässig ausschließen kann und die Scheibenwaschanlage nicht betätigt hat, dann ist die Frontscheibenabdichtung in den unteren Ecken einer der heißeren Kanidaten für die Ursachenforschung. Überhaupt dichten die alte Gummis durch Verhärtung sehr schlecht. Eine weiter Möglichkeit im Frontbereich sind die oberen Ecken außen rechts und links der Stirnwand. Wenn die Verschraubungen der Motorseitenwände nicht ausreichend abgedichtet sind, kann Ablaufwasser in den Innenraum gelangen. Genauso kann es aber auch die Durchführung des Antennenkabels sein, auch hier ist eine beliebte Eintrittsstelle.
Die weit schlimmere Version sind Durchrostungen oben auf der Stirnwand unter dem Kotflügel in Nähe der A.-Säule.

Wichtig ist zügig die Ursache zu ermitteln um Folgeschäden durch länger anhaltende Feuchtigkeit zu verhindern. Wenn das Auto erstmal stockig riecht, ist es sehr schwer, auch mit heutigen Mitteln, diesen Geruch aus dem Wagen zu kriegen. Vom Rostbefall mal ganz abgesehen.
in diesem Sinne

aus dem IFA Altenpflegeheim
D. Grau

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Re: Wie wir zu unserem Wartburg bzw. unser Wartburg zu uns k

Ungelesener Beitragvon Clara » Mittwoch 26. Januar 2011, 18:03

Aufgrund von ein paar Nachfragen, habe ich jetzt eine "persönliches Album" erstellt, wo eine
handvoll Fotos drin sind.

gallery/album.php?album_id=113

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Re: Wie wir zu unserem Wartburg bzw. unser Wartburg zu uns k

Ungelesener Beitragvon Warre 1000 » Mittwoch 26. Januar 2011, 20:02

Meine Glückwünschen zum eine schönes Wartburg. Er sehen sehr gut aus. Ich hatte vergeblich von Rost am Bilder gesucht.
Stig
Wenn man alles weiß, hat man sicher etwas missverstanden.

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Re: Wie wir zu unserem Wartburg bzw. unser Wartburg zu uns k

Ungelesener Beitragvon Autolali » Sonntag 6. Februar 2011, 16:20

So wie bin ich zu meinen Warti gekommen?

Beim schrauben an den modernen Fahrzeugen ist mir der Gedanke gekommen einen Oldtimer zuzulegen.Erst war die Wahl auf einen Karman Ghia.Ergebnis war erst einmal zu Teuer für einen zu schlechten Zustand=zu den Akten gelegt und gesucht.

Durch einen Zufall und einen Biergespräch sagte mir ein Bekannter das sein Onkel noch einen Camping hat der aus der Garage musste(Kündigung).
Ich wusste damals noch nicht was ein 312er Camping ist.Also angeschaut und Interesse bekundet.Da er aus 1er Hand war dauerte es fast ein ganzes Jahr bis ich ihn kaufen durfte.Der Famielienrat hatte damals vom Besitzer getagt und beschlossen das ich ihnhaben darf-zum Glück.
Also ab nach hause mit ihn ehe sich jemand noch was anderes überlegt.Danach zur Brems+ Vergaserinstandsetzung zu einen alter Kfz-Meister.

Nach der Instandsetzung Zulassung mit H-Kennzeichnen.Nach diversen Treffen hat sich auch die Familie mit den Wartburg Virus infiziert.Das was im Jahr 1999.
2001 Kauf eines Wartburgs 353 Limo
2003 Kauf eines F9,
2007 Kauf eines Qek,
2009 Kauf eines Wartburg 353 Tourist,
2010 Kauf eines Barkas,

Bis jetzt schöne Zeiten beim Treffen erlebt und beim schrauben.


So bis zum nächsten Treffen

Gruß Steffen

=Garage voll
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Re: Wie wir zu unserem Wartburg bzw. unser Wartburg zu uns k

Ungelesener Beitragvon Clara » Sonntag 6. Februar 2011, 16:41

Ich vermute Ihr habt keine anderen Hobbys.

Ist ja ein netter Fuhrpakr zusammengekommen {beifall} .

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Re: Wie wir zu unserem Wartburg bzw. unser Wartburg zu uns k

Ungelesener Beitragvon Autolali » Sonntag 6. Februar 2011, 20:25

Naja ist halt mein Hobby das mir/uns viel Spaß macht.Hier in Leipzig findet man auch einige Gleichgesinnte.Mal ehrlich zum Treffen fahren und sich austauschen macht doch Spaß -Oder?

Grüße Steffen
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Re: Wie wir zu unserem Wartburg bzw. unser Wartburg zu uns k

Ungelesener Beitragvon warti59 » Sonntag 6. Februar 2011, 20:31

Autolali hat geschrieben:Naja ist halt mein Hobby das mir/uns viel Spaß macht.Hier in Leipzig findet man auch einige Gleichgesinnte.Mal ehrlich zum Treffen fahren und sich austauschen macht doch Spaß -Oder?

Grüße Steffen


Da kann ich Dir nur beipflichten Steffen. :smile: Es wird Zeit das die Saison wieder los geht.

Gruß Norbert!!!

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Re: Wie wir zu unserem Wartburg bzw. unser Wartburg zu uns k

Ungelesener Beitragvon Autolali » Sonntag 6. Februar 2011, 20:39

Ist schon wahr meine Wartis scharren schon mit den Reifen :D
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Re: Wie wir zu unserem Wartburg bzw. unser Wartburg zu uns k

Ungelesener Beitragvon WartburgMicha » Sonntag 6. Februar 2011, 20:59

Autolali hat geschrieben:Ist schon wahr meine Wartis scharren schon mit den Reifen :D

Hallo Steffen,

ich habe heute schon eine kleine Ausfahrt gemacht [Cabrio] !
Männer haben auch Gefühle.....z. B. Hunger und Durst!

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Re: Wie wir zu unserem Wartburg bzw. unser Wartburg zu uns k

Ungelesener Beitragvon WartburgMicha » Sonntag 6. Februar 2011, 21:06

Hier das Beweisfoto.

P2062665_web.JPG
Männer haben auch Gefühle.....z. B. Hunger und Durst!

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Re: Wie wir zu unserem Wartburg bzw. unser Wartburg zu uns k

Ungelesener Beitragvon Autolali » Sonntag 6. Februar 2011, 22:05

WartburgMicha hat geschrieben:Hier das Beweisfoto.

schuck Micha und genau vor der Gaststätte abgestellt - Zum Imbiss???

Sehr schön Micha :smile:
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Re: Wie wir zu unserem Wartburg bzw. unser Wartburg zu uns k

Ungelesener Beitragvon Clara » Mittwoch 9. März 2011, 17:29

Unsere aufregende Geschichte ist noch aufregender als wir sie erlebt haben.

Mir ist gerade aufgefallen, daß die Hinterreifen, die nur noch 2mm haben (war bekannt)
Pneumatreifen sind. Mit der Aufschrift made in GDR :shock:

D.h. wir sind bis jetzt insgesamt ....moment.... 563 km auf über 21 Jahre alten DDR-Schlappen gefahren. {crazy}
Dem Gemecker über die angeblich schlecht Qualität zu trotz.

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Re: Wie wir zu unserem Wartburg bzw. unser Wartburg zu uns k

Ungelesener Beitragvon p36 » Dienstag 21. Oktober 2014, 14:31

Hallo Clara,

sehr schöne Gesichte, toll geschrieben.
Weiterhin viel Spaß mit dem schönen Wartburg {beifall}
Viele Grüsse aus dem schönen Hessen

Joachim

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Re: Wie wir zu unserem Wartburg bzw. unser Wartburg zu uns k

Ungelesener Beitragvon freiherrhund » Samstag 25. Oktober 2014, 12:28

Stimmt, schöne Geschichte :smile: nur die 1.3.oder sinds 353 er Spiegel .....brrrrrr ......Grauenhaft {rolleyes}


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