Wie teuer wird ein Auto?

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Thilo.K
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Wie teuer wird ein Auto?

Ungelesener Beitragvon Thilo.K » Samstag 5. April 2014, 15:23

Wieder mal was interessantes entdeckt:
IMG_0004 (1).jpg

IMG_0002.jpg

IMG_0003 (1).jpg

Und weil mir das Auto auf der Rückseite so gut gefällt,
auch das. Es ist in Moskwitsch 2140.
IMG.jpg
"...Alles so mini hier...Ich bin Autoschlosser und kein Uhrmacher..."

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Tomtom
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Re: Wie teuer wird ein Auto?

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Samstag 5. April 2014, 17:01

Oh sehr schön Thilo!
Und ein Mossi mit Scheibenwischern an den Scheinwerfern... {blinzel}
Hast Du einmal etwas Gutes gefunden, mußt Du es pflegen!

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Re: Wie teuer wird ein Auto?

Ungelesener Beitragvon ralle_rs6 » Dienstag 8. April 2014, 23:54

Cooler Artikel. Ich habe auch einige Zeitschriften vom " der Deutschen Straßenverkehr". Diese lese ich immer gerne, um was über das Leben in der DDR zu lernen.

Ralph
www.kfz-gutachten-gö.de Wertgutachten, Schadensbegutachtung im Haftpflichtschaden, schnell und kompetent

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Re: Wie teuer wird ein Auto?

Ungelesener Beitragvon rallye311 » Mittwoch 9. April 2014, 09:32

Hallo!

Sehr schöner Artikel. Allerdings halte ich einige der Angaben für komplett überzogen. Ein 353er Getriebe ist meiner Meinung nach bei 100.000km nicht soweit verschlissen dass es komplett überholt werden muß und der Freilauf sollte auch länger als 60.000km halten. Wie sahen den dann die Werte für ein 311er Getriebe aus das ja wesentlich empfindlicher und unterdimensionierter als ein 353er Getriebe ist?
Interssant finde ich auch die Preise im Verhältnis zu den Einkommen. Demnach lag der Durchschnittslohn 1975 bei 889M (http://de.statista.com/statistik/daten/ ... n-der-ddr/). Demnach verschlang die Motorinstandsetzung einen ganzen Monatslohn, das ist heute leider auch nicht anders...

Grüße: rallye311

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Re: Wie teuer wird ein Auto?

Ungelesener Beitragvon Thilo.K » Mittwoch 9. April 2014, 10:53

rallye311 hat geschrieben:Hallo!

Sehr schöner Artikel. Allerdings halte ich einige der Angaben für komplett überzogen. Ein 353er Getriebe ist meiner Meinung nach bei 100.000km nicht soweit verschlissen dass es komplett überholt werden muß und der Freilauf sollte auch länger als 60.000km halten. Wie sahen den dann die Werte für ein 311er Getriebe aus das ja wesentlich empfindlicher und unterdimensionierter als ein 353er Getriebe ist?
Interssant finde ich auch die Preise im Verhältnis zu den Einkommen. Demnach lag der Durchschnittslohn 1975 bei 889M (http://de.statista.com/statistik/daten/ ... n-der-ddr/). Demnach verschlang die Motorinstandsetzung einen ganzen Monatslohn, das ist heute leider auch nicht anders...

Grüße: rallye311


Diesen Eindruck hatte ich auch beim Lesen. Die regelmäßigen (in kurzen Abständen) Durchsichtsintervalle
+ Reparaturen in Verbindung mit den niedrigen Löhnen und nicht 100% garantiertem Ersatzteilnachschub
lassen mich zu dem Schluß kommen: Wartburgfahren zu DDR-Zeiten = teurer Spaß.
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Re: Wie teuer wird ein Auto?

Ungelesener Beitragvon majo » Mittwoch 9. April 2014, 19:05

rallye311 hat geschrieben: .... Demnach lag der Durchschnittslohn 1975 bei 889M ....


Wobei der Durchschnittslohn nicht unbedingt das maß der Dinge ist. Heute ist der Durchschnitt auch irgendwas bei 2,6 k€ ... wer hat das schon? :eek:
Mein Vater hatte sowas um die 850 Taler als Kraftfahrer und meine Mutter um die 500 Taler als Gärtnerin auffe LPG. Wenn da der Hof nebst Viehzeug nicht gewesen wäre, hätt´s wohl nichtmal zum Trabanten gereicht. :?

... der Wartburg war halt schon immer was Besonderes. :smile:
Wir, die guten Willens sind, geführt von Ahnungslosen, versuchen für die Undankbaren das Unmögliche zu vollbringen! Wir haben so viel mit so wenig, so lange versucht, daß wir jetzt qualifiziert genug sind fast alles mit nichts zu bewerkstelligen!

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Re: Wie teuer wird ein Auto?

Ungelesener Beitragvon Dreielferschrauber » Mittwoch 9. April 2014, 21:10

So war das wohl auch bei meinen Eltern und Großeltern.
Eier, Wurst aus eigener Hausschlachtung, ein Ferkel oder ein Kaninchen waren gute Tauschobjekte. Sei es für Autoteile, Stahlträger für die Garage oder ein paar Säcke Zement.

Zurück zum Artikel:
Ich kann mir aber gut vorstellen, daß solche Artikel auch politisch motiviert waren. Wenn Leser nach der Lektüre einsichtig feststellen, daß sie sich nie und nimmer einen Wartburg werden leisten können, wird dadurch vielleicht der Wunsch nach einem solchen Wagen (und auch der Mangel) etwas geringer? Es gibt mehrere Artikel,die in die Richtung zielen. Irgendwo gab es auch mal einen Artikel unter dem Motto "muß es denn ein Auto sein, ein Motorrad reicht doch auch".
Oder man wollte von vornherein aufklären, um Fehlkäufe und unter Wartungsstau leidende und dadurch noch schneller verschleißende Fahrzeuge zu vermeiden.

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Re: Wie teuer wird ein Auto?

Ungelesener Beitragvon Dirk » Mittwoch 1. Februar 2017, 13:54

Der Artikel ist interessant und bestätigt meine Erinnerung: Auto fahren war zu DDR-Zeiten ein teures Vergnügen, besonders bei "größeren" Fahrzeugen. Nicht zuletzt zur Kostendämpfung und für den Werterhalt wurde so umfangreich in Eigenleistung gewartet, gepflegt und geschraubt. Wer das nicht konnte und für alles eine Werkstatt in Anspruch nehmen musste, war im wahrsten Wortsinne arm dran. Für einen Mazda 323, Citroen GSA oder Volvo 244 bedurfte es da wohl einer erfolgreichen Selbständigkeit oder einiger Nebeneinkünfte.

Dafür war aufgrund der hohen Nachfrage nach Gebrauchtwagen bei einigermaßen gepflegter Substanz selbst nach >10 Jahren kaum ein Wertverlust zu verzeichnen. Preisbildend war nicht das Fahrzeugalter, sondern der (tatsächliche oder augenscheinliche) Zustand. Schuld waren die bekanntlich aberwitzigen Wartezeiten auf ein Neufahrzeug.

Auch der Kraftstoff, der mit 1,50 M (VK Normal) bzw. 1,65 M (VK Extra) pro Liter zu Buche schlug, waren ein echter Kostenfaktor. Um 1970 war das im RGW-Vergleich teuer, gegen Ende der 80er Jahre eher billig. Diesel kostete 1,40 M/Liter, war aber bei PKW kaum üblich. Auch die Reifenpreise waren in Relation zu sonstigen Verschleiß- und Ersatzteilen unglaublich teuer.

Und trotzdem ist es immer irgendwie gegangen und Spaß gemacht hat es auch... ;)
Kaum macht man's richtig, schon gehts...

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Re: Wie teuer wird ein Auto?

Ungelesener Beitragvon Friedolin » Mittwoch 1. Februar 2017, 18:27

Man darf Preise nicht isoliert betrachten, sondern muß sie im Gesamtgefüge sehen. Machen heute z.B. die Miet- und Nebenkosten fürs Wohnen in der Regel den Löwenanteil an den Lebenshaltungskosten aus, waren in der DDR Mieten von 75 Mark und weniger für eine Dreizimmerwohnung normal. Grundnahrungsmittel waren extrem billig. Dafür kostete alles aus dem "Luxus"- Segment, also Autos, Fernseher, Radios, enorm viel. Ich meine, ein Farbfernseher kam rund 6000,- M. Das ist fast die Hälfte eines Trabant 601 KX, der so um 13.000,- M kostete. Allein das Autoradio in meinem Wartburg kostete 1983 rund 1.300 Mark. Das ganze Auto über 28.000 M. Ein Mercedes 200 kostete zu der Zeit "ohne alles" unter 20.000 DM! Ich denke nicht, daß der Artikel die Nachfrage bremsen sollte - das schafften ja auch die enorm hohen Neuwagenpreise nicht.
Zitat des Prüfingenieurs: Ah, Wartburg! Die Perle der Landstraße!

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Re: Wie teuer wird ein Auto?

Ungelesener Beitragvon Dirk » Mittwoch 1. Februar 2017, 21:18

Grundnahrungsmittel waren subventioniert, aber durchaus nicht grundsätzlich billig. Ein 1,5 kg Brot für 87 Pfennige oder das Doppelbrötchen für 10 Pfennige stehen da gegen ein Ei mit 22 Pfennigen, ein Stück Butter mit 2,40 M oder Aufschnitt nahe 10,- M je kg oder Schlagsahne mit 3,85 M je 0,25 l. Ein Liter Milch kostete 0,70 M (2,5%) bzw. 0,85 M (3,5%) wenn denn mal zu haben. Konserven waren vergleichsweise recht teuer, Lizenzware sowieso. Die 400 g Packung Trink-Fix (Trumpf) kostete 8,- M. Die 125 g - Dose Tee (Lipton of London) war in ähnlichen Größenordnungen. Für Essen und WtB hat man im Vergleich anteilig mehr aufgewendet als heute. Soweit meine sicher unvollständige eigene Erinnerung.
Viele Grüße
Dirk
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Re: Wie teuer wird ein Auto?

Ungelesener Beitragvon Kolumbus » Donnerstag 2. Februar 2017, 13:41

rallye311 hat geschrieben:Hallo!

Sehr schöner Artikel. Allerdings halte ich einige der Angaben für komplett überzogen. Ein 353er Getriebe ist meiner Meinung nach bei 100.000km nicht soweit verschlissen dass es komplett überholt werden muß und der Freilauf sollte auch länger als 60.000km halten. Wie sahen den dann die Werte für ein 311er Getriebe aus das ja wesentlich empfindlicher und unterdimensionierter als ein 353er Getriebe ist?
Interssant finde ich auch die Preise im Verhältnis zu den Einkommen. Demnach lag der Durchschnittslohn 1975 bei 889M (http://de.statista.com/statistik/daten/ ... n-der-ddr/). Demnach verschlang die Motorinstandsetzung einen ganzen Monatslohn, das ist heute leider auch nicht anders...

Grüße: rallye311


Ich denke auch einmal, dass die Laufzeitangaben etwas unterdimensioniert waren. Wenn ich mir überlege, dass ich 94 meinen Wartburg BJ 84 aus Familienbesitz mit 170Tkm mit erstem Motor, Getriebe, Antrieben, Kühler, Wasserpumpe, Batterie!, Zündung (elektronisch gleich nachgerüstet) versch... ähm verkauft habe, dann ist das nicht realistisch. Der fuhr noch ohne Probleme zu allen Jahreszeiten und Schonung war eigentlich nicht angesagt. Auf der Bahn lagen immer 115km/h an.

Die einzigen großen Reparaturen waren:

Kupplung bei 120Tkm, 2 * Auspuff komplett, Schalthebelkupplung gebrochen (Materialermüdung), Bremsleitungen (Rost) und -schläuche (Eigenleistung) und ein paar Bremssteine vorn und Backen hinten. Radlager und Bremsscheiben 100% original.
Und eine Antriebsmanschette musste dran glauben, weil ich mir die aber an einem Stein demoliert hatte. Ach ja, der Kippbock an der Spritzwand wurde gleich durch einen alten mit 4 Schrauben ersetzt, damit die Schaltung besser ging.

So gesehen war die ganze Sache übersichtlich. Von der 14tägigen Karrosseriepflege in Eigenleistung einmal abgesehen, war "Wartburgen" ein preiswertes Unterfangen.
Zwei linke Hände, aber man kann es doch mal versuchen ;-)

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Re: Wie teuer wird ein Auto?

Ungelesener Beitragvon Krümel » Donnerstag 2. Februar 2017, 16:11

Die genannten Angaben in Sachen Verschleiß beim 353 kann ich auch nicht bestätigen.
165.000 Km mit einem Motor,1 x Freilauf nach ca.140.000 Km u. 1 x Antriebswelle.
Das war es ! Es kam lediglich Kleinkram wie Kupplungszug,Gasbowdenzug u. dgl. hinzu.
Und natürliche Verschleißteile wie Bremsen u. Reifen.

Ich war ja vorher jahrelang mit Trabant Universal unterwegs,und muß sagen,daß der Trabant
im laufe der Zeit mehr Unterhaltskosten als der Wartburg verursacht hat.
Auch der Wartungsaufwand beim Wartburg war geringer.(Schraubenfeder u.Traggelenk sei Dank)
Federbruch beim Trabant hatte ich z.B. öfter.
Komischer Weise hatte ich nie Probleme mit denSchwenklagerbuchsen,die ja auch oft gewechselt wurden.
Ich habe dort aber auch regelmäßig abgeschmiert.

Ich habe damals auch entsprechende Artikel darüber gelesen,was wann getauscht oder repariert
werden muß.
Meine Antwort war immer : Wenn das Alles so stimmt,gibt es bald überhaupt keine Ersatzteile mehr. Außerdem kann ich mir den Wartburg dann nicht mehr leisten.

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Re: Wie teuer wird ein Auto?

Ungelesener Beitragvon majo » Freitag 3. Februar 2017, 18:39

Krümel hat geschrieben:Die genannten Angaben in Sachen Verschleiß beim 353 kann ich auch nicht bestätigen.
165.000 Km mit einem Motor,1 x Freilauf nach ca.140.000 Km u. 1 x Antriebswelle.
Das war es ! Es kam lediglich Kleinkram wie Kupplungszug,Gasbowdenzug u. dgl. hinzu.
Und natürliche Verschleißteile wie Bremsen u. Reifen.
......


Beziehen sich die 165000 km auf den Motor ohne jeglichen Eingriff in Sachen Lager, Pleuel u. Kolben, Zyl.-Kopf inkl. Wapu und allen Lager u. Dichtungs-Gedöhns? Oder nur auf den reinen Rumpf? Weil, 165000 km wären schon ´ne Hausnummer.
Normalerweise zog doch bei 90000 spätestens aber bei 110000 der obligatorische Sack Nüsse unter die Motorhaube. :eek: Was zwar " nur " die KW-Lager bedeutete aber in 99% der Fälle eh zur komplett-GR veranlasste.
Wir, die guten Willens sind, geführt von Ahnungslosen, versuchen für die Undankbaren das Unmögliche zu vollbringen! Wir haben so viel mit so wenig, so lange versucht, daß wir jetzt qualifiziert genug sind fast alles mit nichts zu bewerkstelligen!

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Re: Wie teuer wird ein Auto?

Ungelesener Beitragvon Krümel » Samstag 4. Februar 2017, 17:54

Kopfdichtung kann dabei gewesen sein,aber ansonsten war nix am Motor.
Schlußendlich war die Kurbelwelle fest.

Ich muß aber noch dazu sagen,daß der Wagen täglich immer so um die 100 Km bewegt wurde.
Das soll ja der Lebensdauer nicht gerade abträglich sein. :smile:

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Re: Wie teuer wird ein Auto?

Ungelesener Beitragvon Kolumbus » Samstag 4. Februar 2017, 21:01

majo hat geschrieben:
Krümel hat geschrieben:Die genannten Angaben in Sachen Verschleiß beim 353 kann ich auch nicht bestätigen.
165.000 Km mit einem Motor,1 x Freilauf nach ca.140.000 Km u. 1 x Antriebswelle.
Das war es ! Es kam lediglich Kleinkram wie Kupplungszug,Gasbowdenzug u. dgl. hinzu.
Und natürliche Verschleißteile wie Bremsen u. Reifen.
......


Beziehen sich die 165000 km auf den Motor ohne jeglichen Eingriff in Sachen Lager, Pleuel u. Kolben, Zyl.-Kopf inkl. Wapu und allen Lager u. Dichtungs-Gedöhns? Oder nur auf den reinen Rumpf? Weil, 165000 km wären schon ´ne Hausnummer.
Normalerweise zog doch bei 90000 spätestens aber bei 110000 der obligatorische Sack Nüsse unter die Motorhaube. :eek: Was zwar " nur " die KW-Lager bedeutete aber in 99% der Fälle eh zur komplett-GR veranlasste.


Ich hatte bei 170.000 auch nur leichte Geräusche und noch volle Leistung. Also durchaus machbar. Und die Kopfdichtung, Wapu alles noch ungewechselt. Immer schön Langstrecke... jede Woche Jena-Dresden-Jena oder zum arbeiten Jena-Hamburg-Jena.
Zwei linke Hände, aber man kann es doch mal versuchen ;-)


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