Pannenfälle - ein Szenario

Ehemalige IFA-Pannenhilfe - Das Projekt ist beendet !!!
Die kleine Pannenhilfe für unterwegs -
Die IFA-Pannenhilfe war bis Mai 2016 ein Zusammenschluss von Trabi- und IFA-Clubs, sowie Einzelfahrern, die sich bei einer Panne unterwegs gegenseitig in ganz Deutschland geholfen hatten.

Moderatoren: Pannenhelfer, ZWF-Adminis

Benutzeravatar
wartburgfieber
Quetschmuffe
Beiträge: 196
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 14:33

Pannenfälle - ein Szenario

Ungelesener Beitragvon wartburgfieber » Montag 13. August 2012, 15:00

Hallo Freunde,

...auf den Fahrten schoss mir so ein, was würdest du eigentlich tun (müssen), wenn ich plötzlich eine Panne hätte und nicht weiter käme

Dazu nun meine Fragen:

1. Panne am Wohnort
ADAC holen und zu meiner Werkstatt schleppen/transportieren lassen?
Habe bissel Bedenken, müsste das Coupé dort auf einer öffentlichen Strasse abstellen, wenn am WE oder außerhalb der Öffnungszeiten.
Lasse ich den Wagen nach Hause überführen, würde der ADAC dann noch einmal, dann an einem Werktag, den Wartburg von zu Hause in die Werkstatt transportieren?

2. Panne "weiter weg"
Klar ich weiß, im Altenburger Land gibt es eine Hotline, aber wenn es da nicht "klappen" sollte, was dann...
Eigentlich das selbe Fragenszenario wie "Panne am Wohnort".
Nur, lässt man sich dann in eine Werkstatt in der Nähe der Panne schleppen, die man nicht kennt und das Coupé am Ende in fremden Gelände, fern der "Heimat" , abparken?
Ein "schlimmer Gedanke"


Vorab besten Dank und viele Grüße
Jens
Mein (ehemaliges) Meerane-Coupé - eine fahrende MASCHINE in einem schönen, zeitlosen Kleid!

Benutzeravatar
mimi311
Abschmiernippel
Beiträge: 1671
Registriert: Donnerstag 22. November 2007, 20:51
Wohnort: Friedrichroda

Re: Pannenfälle - ein Szenario

Ungelesener Beitragvon mimi311 » Montag 13. August 2012, 17:26

Wenn Du mit einer solchen Angst losfährst, macht die Fahrt doch nur den halben Spaß. Grundsätzlich erst einmal Vertrauen in das Auto. Dann würde ich erst versuchen über meinen Freundeskreis eine Reparatur/Abholung zu erzielen. Außerdem lernst Du in solchen Situationen das Improvisieren und die Selbsthilfe. Wenn ich manchmal die neuen Autos am Autobahnrand stehen sehe, habe ich diese Bedenken bei Ausfahrten mit meinem Alltagsauto, wo ja Notreparaturen fast unmöglich sind.
Ich habe mal mit einem Kumpel an der slowakischen Grenze mitten in der Pampa eine aufgerissene Ölwanne am 4er Golf gehabt. Mit Glück und Hilfe der Dorfbevölkerung lief der Golf nach 2 Stunden wieder, zwar mit Skoda Ölwanne und ohne Ölstandsmesser, aber immerhin.
Jede Situation hat ihre Eigenheiten und kann nicht im vorhinein geplant werden.
Zuletzt geändert von mimi311 am Montag 13. August 2012, 22:46, insgesamt 1-mal geändert.
Grüße Andreas

Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln:
Erstens durch Nachdenken, das ist der Edelste, zweitens durch Nachahmen, das ist der Leichteste, und drittens durch Erfahrung, das ist der Bitterste.

Benutzeravatar
Mossi
Abschmiernippel
Beiträge: 1695
Registriert: Donnerstag 9. Februar 2006, 19:50
Mein(e) Fahrzeug(e): viele
Wohnort: DichtBeiRostock - jetzt neu: LRO

Re: Pannenfälle - ein Szenario

Ungelesener Beitragvon Mossi » Montag 13. August 2012, 22:28

Mir hört sich das etwas komisch an, es klingt wie: Ich habe das fertig gekauft, ich habe keine Ahnung, ich habe Angst.

Letztendlich ist der beste Schutzbrief die eigenen Fähigkeiten. Und wenn ich die, aus welchen Gründen auch immer, nicht habe, tja, dann sollte es schon die Plusmitgliedschaft sein...... (die ich auch habe..... spätestens ab dem dritten alten Auto oder mehr als 30.000 km im Jahr lohnt sich das...... )

Wenn ich mir bei einer Panne am Wohnort bei diesem Auto nicht helfen kann, und eine Werkstatt brauche, stellt sich die Frage, ob mich diese Art Fortbewegung nicht ggf. überfordert...... -nixwissen- :!:
Seitenneigung ist kein Zeichen von Fahrunsicherheit!


Seine Freunde nennen ihn Mossi, seine Gegner sprechen nur vom "dicken Typ mit der Zigarre".

Benutzeravatar
Detlef Grau
Der Schrägverzahnte
Beiträge: 2483
Registriert: Samstag 18. Februar 2006, 11:38
Mein(e) Fahrzeug(e): Wartburg 311;1.3; RT 125/3; Qek-Junior; RS09, B1000KM
Gruppe / Verein: AME - Automobilbau Museum Eisenach
Wohnort: Westeregeln

Re: Pannenfälle - ein Szenario

Ungelesener Beitragvon Detlef Grau » Montag 13. August 2012, 22:38

Ankommen kann auch (Erfolgs-) Erlebnis sein :-| .
in diesem Sinne

aus dem IFA Altenpflegeheim
D. Grau

Benutzeravatar
Autolali
Grünplakettenignorierer
Beiträge: 2454
Registriert: Donnerstag 17. Dezember 2009, 11:26
Mein(e) Fahrzeug(e): Wartburg 312 Camping,Wartburg 353 BJ 75,Wartburg 1.3 Tourist,Wartburg 1.3 Limo,UAZ 469B,Lada2103,TS250 A , ETZ 250 A,S51 Comfort,
Gruppe / Verein: Wartburgfahrer Ost

Re: Pannenfälle - ein Szenario

Ungelesener Beitragvon Autolali » Dienstag 14. August 2012, 07:22

Ich hatte ja das Pannerlebnis dieses Jahr auf den Weg nach ESA mit meinen QEK.Die Radlager haben sich verabschiedet eine Weiterfahrt nach ablösen der Radnabe unmöglich.Da ich seit Feb/2012 ADAC-Plus Mitglied bin Abschlepper angerufen und vor Ort reparieren lassen (Wartezeit der Rep durch Ersatzteilbeschaffung 4 Tage).
Ich war richtig erleichtert das ich beim ADAC bin sonst wäre es richtig teuer geworden.Kann ich bloß jeden raten
Treuer Wartburgfahrer aber Russen fahren fetzt auch

Benutzeravatar
wartburgfieber
Quetschmuffe
Beiträge: 196
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 14:33

Re: Pannenfälle - ein Szenario

Ungelesener Beitragvon wartburgfieber » Dienstag 14. August 2012, 11:53

Mossi hat geschrieben:Mir hört sich das etwas komisch an, es klingt wie: Ich habe das fertig gekauft, ich habe keine Ahnung, ich habe Angst.

Letztendlich ist der beste Schutzbrief die eigenen Fähigkeiten. Und wenn ich die, aus welchen Gründen auch immer, nicht habe, tja, dann sollte es schon die Plusmitgliedschaft sein...... (die ich auch habe..... spätestens ab dem dritten alten Auto oder mehr als 30.000 km im Jahr lohnt sich das...... )

Wenn ich mir bei einer Panne am Wohnort bei diesem Auto nicht helfen kann, und eine Werkstatt brauche, stellt sich die Frage, ob mich diese Art Fortbewegung nicht ggf. überfordert...... -nixwissen- :!:


Hallo Freunde,

zunächst vielen Dank für die Hinweise.

Also, ich habe weder permanent "Angst", beim Fahren mit meinem Coupé, noch würde ich behaupten, keine (!) Ahnung zu haben.
Ein unterwegs ausgehangenes Gasgestänge habe ich schon selbst wieder flott bekommen, zwar mit Brandwunden am Handgelenk, da die Verbindung in der Nähe (unterhalb) des Krümmers war und ausgerechnet bei dieser Fahrt keine Arbeitshandschuhe und langärmligen Kittel dabei hatte. :sleep:
Ansonsten ein "ordentliches" Sortiment Zündkerzen, -Stecker, Glühlampen, Bindedraht, Benzinpumpe, Unterbrecherplatte, Kupplungsseil, Keilriemen, Sicherungen, Sortiment, Maul- und Ringschlüssel, Schraubenzieher jeglicher Größen, Multimeter, Wagenheber, Kerzenschlüssel, Handbuch usw. - fährt immer mit.
Den Wechsel eines Antriebes, von Radbremszylindern, sowie das Tauschen von diversen Lagern traue ich mir dann doch nicht zu {rolleyes}
Mag sein, dass Mancher schon alle Arbeiten ausgeführt hat, was ich schon immer wieder bewundere, aber auch Platz (!), Zeit und ein soziales Umfeld benötigt, welches das toleriert -oh oh-
Meine 1 jährige Tochter ist da noch nicht so weit :-|
Aber, an dieser Stelle sei ausdrücklich erwähnt, es ist mein heimlicher "Traum", Raum und Zeit zu haben, den Handbüchern oder vielen Arbeiten, die in diesem Forum beschrieben werden, zu folgen, viel mehr an meinem Coupé zu Schrauben (meine Frau liest hier nicht im Forum!) :shock:
Vielleicht als Vorruhestaendler oder Rentner, aber ob ich da noch "diese Stange" hochhalte, wer weiß... :eek:

Und wenn ich eben nicht schon einmal mit einem kaputten Antrieb liegen geblieben wäre, hätte ich den Gedanken eher nicht gehabt. Gluecklichweise fast vor der Haustür, eilte Hilfe herbei, wenngleich am Ende recht zweifelhafte...

Ehe ich noch ADAC-Werber vor der Türe habe, seit 1990 bin ich Mitglied (Plus-Mitgliedschaft).

Im Kern zielte meine Frage darauf, ob der ADAC die Leistung ggf. für das selbe Fahrzeug und dem ursächlich selben Pannenereignis 2mal erbringen würde (abschleppen zum Wohnort und dann etwas später von dort zur Werkstatt).

Also, vielen Dank und weitere Hinweise gerne.

Viele Grüße
Jens
Mein (ehemaliges) Meerane-Coupé - eine fahrende MASCHINE in einem schönen, zeitlosen Kleid!

Benutzeravatar
carsten
Abschmiernippel
Beiträge: 3295
Registriert: Dienstag 7. Juli 2009, 18:46
Mein(e) Fahrzeug(e): Wartburg 311 Coupe Baujahr 1959
Wartburg 311 Kombi Baujahr 1962
Campifix Baujahr 1963
MZ ES 150 Baujahr 1969
Mazda 121 db Bj. 1991 (verkauft)
BMW E36 TC4 Bj. 1993/1994
Wohnort: Hamburg
Kontaktdaten:

Re: Pannenfälle - ein Szenario

Ungelesener Beitragvon carsten » Dienstag 14. August 2012, 15:38

wartburgfieber hat geschrieben:
Im Kern zielte meine Frage darauf, ob der ADAC die Leistung ggf. für das selbe Fahrzeug und dem ursächlich selben Pannenereignis 2mal erbringen würde (abschleppen zum Wohnort und dann etwas später von dort zur Werkstatt).


Nein, der Schutz umfasst nur 1 x den Transport im Sinne der Pannenhilfe.

Bei einem Schaden, der der Weiterfahrt komplett verhindert, wird es sich ja wahrscheinlich sowieso um einen größeren Defekt handeln (Motorschaden, Getriebeschaden, Antriebsdefekt....), also alles Dinge, die auch die Werkstatt nicht sofort beheben kann. Sinnvoll ist m.E. in so einem Fall erst mal der Transport nach Hause, um sich dann in Ruhe um die Teilebeschaffung und die Reparatur (Schrauberhilfe oder Werkstatt) zu kümmern. Für den Transport kann ja dann falls erforderlich ggf. die beauftragte Werkstatt in Anspruch nehmen.
Viele Grüße

Carsten

Moderne Technik macht das Leben schön einfach, aber mein Wartburg macht das Leben einfach schön !

gilroy
Rostumwandler
Beiträge: 1
Registriert: Dienstag 11. Juni 2013, 14:47
Mein(e) Fahrzeug(e): ja Iam Autofahrt
Gruppe / Verein: Blaue Wolke Bodensee

Re: Pannenfälle - ein Szenario

Ungelesener Beitragvon gilroy » Dienstag 11. Juni 2013, 14:51

Zündkerzen, -Stecker, Glühlampen, Bindedraht, Benzinpumpe, Unterbrecherplatte, Kupplungsseil, Keilriemen, Sicherungen, Sortiment, Maul- und Ringschlüssel, Schraubenzieher jeglicher Größen, Multimeter, Wagenheber, Freundeskreis eine Reparatur/Abholung zu erzielen. Außerdem lernst Du in solchen Situationen das Improvisieren und die Selbsthilfe. Wenn ich manchmal die neuen Autos am Autobahnrand stehen sehe,

Benutzeravatar
Friedolin
Kurbelwellenbeleuchter
Beiträge: 946
Registriert: Dienstag 13. März 2007, 10:33
Mein(e) Fahrzeug(e): Wartburg 353 S (1983), 2 Trabant P 601 L (1983, 1989), Merceds W123 240D, 65PS (1977)
Wohnort: Chemnitz

Re: Pannenfälle - ein Szenario

Ungelesener Beitragvon Friedolin » Dienstag 11. Juni 2013, 18:04

Hallo,

das kommt doch ganz auf die Umstände an, sprich: Was für ein Defekt liegt vor und wie sind die eigenen technischen Möglichkeiten. Erfahrungsgemäß kann man das meiste unterwegs beheben und schwere Fälle durch rechtzeitige vorbeugende Reparatur vermeiden. Radlager/Motor verabschieden sich wohl kaum von heute auf morgen, sondern kündigen ihren Verschleiß lange vor dem Exitus an. Sowas vermeidet man übrigens gerade dadurch am besten, daß man viel selbst schraubt, weil man so sein Auto kennenlernt und auch mal das Gefühl dafür bekommt, was erhöhtes Radlagerspiel usw. ist. Im Winter kann aber schon eine geplatzte Frontscheibe (bei ESG) die Weiterfahrt unmöglich machen bzw. 500 km möchte ich "ohne" auch im Sommer nicht fahren. Da kommt es dann drauf an: Kann ich vor Ort ein Teil besorgen und selbst wechseln bzw. wechseln lassen oder ist dazu mehr Aufwand, auch in der ET-Beschaffung, nötig. Bei einem schweren Defekt fern der Heimat würde ich jedenfalls den Rücktransport in meine Garage vorziehen, wobei ich alles selbst repariere, was auch nicht sooo viel Zeit kostet. Trau Dich halt mal ran! Wenn Du den Defekt jedoch nicht selbst reparieren kannst/willst, ist die heimische Werkstatt sicher die Alternative der Wahl. Nichts ist blöder, als das Auto bei irgendeinem weit entfernten und Dir unbekannten Laden stehen zu haben, der behauptet, er kanns richten und dann feststellt, daß er das Teil nicht besorgen kann usw. Das läßt sich daheim alles besser regeln.

Gruß,
Friedolin
Zitat des Prüfingenieurs: Ah, Wartburg! Die Perle der Landstraße!

Benutzeravatar
Hell Kitchen
Hupkonzertmeister
Beiträge: 628
Registriert: Dienstag 28. Juli 2009, 15:33
Mein(e) Fahrzeug(e): Wartburg 311
Wohnort: Berlin

Re: Pannenfälle - ein Szenario

Ungelesener Beitragvon Hell Kitchen » Dienstag 11. Juni 2013, 21:15

Dazu kann ich auch ne Geschichte erzählen...

Auf eine längere Strecke machten plötzlich die Bremsen völlig dicht und blockierten... Nach kurzen schauen war klar das der HBZ defekt ist und so nichts mehr geht... Gut dann halt den ADAC angerufen und zur nächsten "Fachwerke" bringen lassen... (war da noch kein Plus-Member) der Meister sagte sofort auch das ist kein Problem er hätte ja bei Wartburg gelernt und in 3 Tagen ist das Problem behoben... Dann mit dem Zug nach Hause und 3 Tage gewartet....4 Tage gewartet und nichts... Am 5 Tag rief ich dann mal an und fragte wie es ausschaut... Ja Sie würden kein Händler finden welcher einen HBZ hat...ich Ihn 4 oder 5 I-Net Adressen genannt wo Sie einen HBZ bestellen konnten und gesagt das es eigentlich reichen sollte wenn die Manschetten im HBZ gewechselt werden .... Nach 5 weiteren Tagen kam der Anruf, Ihr Wartburg ist fertig...
Ich habe mich am nächsten dann auf dem Weg gemacht um den Wartburg abzuholen...
Als erstes war ich dann von der Rechnung doch echt geschockt alleine 160€ für einen neuen HBZ standen zu Buche... Ich haben dann den Meister gefragt was der Mist soll 110€ wären Ok aber mehr nicht (Immerhin musste ich den Jungs erst sagen wo Sie einen HBZ bestellen können) zudem hatte ich auch gesagt das der wechsel der Manschetten reichen sollte da der HBZ nicht einmal 2 Jahre alt ist. Die Rechnung wurde dann auch nachträglich geändert...
Dann habe ich mich auch gleich auf dem Weg nach Hause gemacht aber nicht mal bis zum Ortsende bin ich gekommen und die Bremsen waren schon wieder fest...
Ich also wieder den ADAc angerufen und zur "Fachwerke" bringen lassen...
Dann kam vom Meister nur solch ein rumgestottere von wegen da muss wohl der neue HBZ defekt sein usw...usw....usw... Ich habe dann nur kurz den Hinweiß gegeben das man auch das "Pedalspiel" beachten sollte...
Naja immerhin gab es dieses mal ein "Ersatzwagen" auf kosten des Hauses... damit ich wieder nach Hause fahren konnte.
Nach weitern 14 Tagen kam der Anruf Ihr Wartburg ist fertig aber Ihre Batterie ist defekt und wurde getauscht... da diese nicht mehr richtig geladen wird... Da meine wirklich nicht mehr die beste war, habe ich gedacht OK wenn die schon eingebaut ist...sollen Sie die drinne lassen...
Ich dann am nächsten Tag wieder zur Werke als erstes bekam ich gleich die Rechnung überreicht wo die neue Batterie 286€ kosten sollte... Da habe ich wieder gefragt was das soll, ne neue Batterie sollte max. 120€ kosten und dann ist gut. Dieses mal wollte der "Meister" aber nichts an der Rechnung ändern. Also sagte ich. "Ok dann raus mit der neuen Batterie und rein mit der alten, denn immerhin wurde die Batterie ohne absprache gewechselt.
Der Meister war natürlich extrem sauer aber stimmte dem zu... Der Geselle (welcher immer freundlich blieb) baute dann batterie aus und die alte ein.... Danach habe ich mal mit dem Multimeter die Ladeanlage durchgemessen und dabei festgestellt das der Limaregler einen weg hatte... Ok aus dem Kofferraum ein "neuen" Limaregler geholt und gewechselt und siehe da die Ladespannung stimmt wieder (ja Wunder geschehen) Der Geselle musste nach dieser Aktion doch ein wenig schmunzeln...Neben bei erfuhr ich dann vom Gesellen das der neue HBZ zurück geschickt worden ist und mein alter HBZ mit neuen Manschetten eingebaut wurde... Und dieses mal beim Einbau des HBZ auch das Pedalspiel beachtet wurde...und seitdem die Bremsen ohne Probleme gehen.
Also bin ich dann nochmal rein zum Meister und fragte Ihm wo denn mein alter HBZ ist? Danach ging er ins Hinterzimmer, kam nach 2 Minuten wieder legte Wortlos 50€ auf dem Tisch und verschwand wieder.


Seitdem bin ich Plus-Member beim ADAC und lassen mich direkt zur Garage schleppen wo ich den "Schaden" selber beheben kann. Wie z.b. beim Motorschaden wo sich plötzlich (ohne Vorankündigung) ein Kurbelwellenlager verabschiedet hatte und der Motor dadurch fest ging.

Nach
Die Idee ist gut aber die Welt ist noch nicht bereit dafür... :)

Benutzeravatar
Zottel
Strafzettelquittierer
Beiträge: 416
Registriert: Donnerstag 7. Juni 2012, 20:41
Mein(e) Fahrzeug(e): Zu viele zum Aufzählen !
Wohnort: Kohlenpott

Re: Pannenfälle - ein Szenario

Ungelesener Beitragvon Zottel » Dienstag 11. Juni 2013, 22:45

" tolle " Geschichte, genau desswegen mache ich alles selber, da weiß ich wenigstens wo ich dran bin.... {eyedisco}
"Wir fahren mit den Ollltimern bei uns am Platz Rallye ! " Zitat A.D. aus E.

Benutzeravatar
Hell Kitchen
Hupkonzertmeister
Beiträge: 628
Registriert: Dienstag 28. Juli 2009, 15:33
Mein(e) Fahrzeug(e): Wartburg 311
Wohnort: Berlin

Re: Pannenfälle - ein Szenario

Ungelesener Beitragvon Hell Kitchen » Dienstag 11. Juni 2013, 23:23

Ja Ja Zottel...bin mal gespannt wo du Sonntag Nachmittag einen neuen HBZ bzw. Manschetten her zauberst... (vor allem ohne Handy usw.)
Es soll Menschen geben die Montag früh wieder arbeiten müssen und somit keine andere Wahl haben...

Achja du solltest doch eigentlich Wissen das ich sonst auch alles selber mache...aber manchmal ist der Abschlepper die schnellere und bessere Lösung.
Sicherlich hätte ich mein Wartburg auch mitten in der Pampa stehen lassen können (da muss Mann aber auch z.B. erst zum nächsten Bahnhof kommen), nach hause fahren (ca 350km ein Weg) Auto mit Trailer holen und mit dem Warti zurück zur Garage...
Das wären ca. 1000km an einem Tag... und wie gesagt es soll Menschen geben die arbeiten gehen... {rolleyes}
Die Idee ist gut aber die Welt ist noch nicht bereit dafür... :)

Benutzeravatar
Zottel
Strafzettelquittierer
Beiträge: 416
Registriert: Donnerstag 7. Juni 2012, 20:41
Mein(e) Fahrzeug(e): Zu viele zum Aufzählen !
Wohnort: Kohlenpott

Re: Pannenfälle - ein Szenario

Ungelesener Beitragvon Zottel » Dienstag 11. Juni 2013, 23:28

ich meine damit ja nur ich hätte, wenn ich denn montag hätte arbeiten müssen mir den wagen nach hause bringen lassen und nicht in eine werkstatt !
"Wir fahren mit den Ollltimern bei uns am Platz Rallye ! " Zitat A.D. aus E.

Benutzeravatar
Hell Kitchen
Hupkonzertmeister
Beiträge: 628
Registriert: Dienstag 28. Juli 2009, 15:33
Mein(e) Fahrzeug(e): Wartburg 311
Wohnort: Berlin

Re: Pannenfälle - ein Szenario

Ungelesener Beitragvon Hell Kitchen » Dienstag 11. Juni 2013, 23:32

Aha...wenn man kein Premium-Member ist wird dein Auto nur zur nächsten Fachwerke gebracht... Das nach Hause bringen (ja ich hatte gefragt) hätte mich doch schlappe 600€ kosten sollen... Na und was hättest du jetzt gemacht?
Die Idee ist gut aber die Welt ist noch nicht bereit dafür... :)

Benutzeravatar
Zottel
Strafzettelquittierer
Beiträge: 416
Registriert: Donnerstag 7. Juni 2012, 20:41
Mein(e) Fahrzeug(e): Zu viele zum Aufzählen !
Wohnort: Kohlenpott

Re: Pannenfälle - ein Szenario

Ungelesener Beitragvon Zottel » Mittwoch 12. Juni 2013, 00:09

stehenlassen und mit der billigsten zugverbindung nach hause !

...da ich aber nie montags um 8 arbeiten muss hätte ich: mein zelt aufgeschlagen das teil besorgt und dann irgendwann nach hause gefahren :razz:

oder für die 600 euro einen gebrauchtwagen gekauft, damit nach hause gefahren und diesen dann wieder verkauft...

oder kumpel angerufen... der in einer nachtundnebelaktion mit dem hänger einen abholt !

aber mein erster versuch wäre gewesen das teil vor ort zu reparieren, auseinandernehemen und saubermachen...und falls nötig aus der fusßmatte eine fdichgtung schnipseln...
"Wir fahren mit den Ollltimern bei uns am Platz Rallye ! " Zitat A.D. aus E.

Benutzeravatar
Zottel
Strafzettelquittierer
Beiträge: 416
Registriert: Donnerstag 7. Juni 2012, 20:41
Mein(e) Fahrzeug(e): Zu viele zum Aufzählen !
Wohnort: Kohlenpott

Re: Pannenfälle - ein Szenario

Ungelesener Beitragvon Zottel » Mittwoch 12. Juni 2013, 00:14

Wobei halt...ich hätte alles zurückgedrückt und wäre nur mit der handbremse nach hause gefahren ! falls sich der bremszylinder nicht auf die schnelle reparieren ließ !
"Wir fahren mit den Ollltimern bei uns am Platz Rallye ! " Zitat A.D. aus E.

Benutzeravatar
majo
Abschmiernippel
Beiträge: 2659
Registriert: Montag 30. April 2007, 19:22
Mein(e) Fahrzeug(e): xyz?
Wohnort: wieder zu Hause

Re: Pannenfälle - ein Szenario

Ungelesener Beitragvon majo » Mittwoch 12. Juni 2013, 06:52

Ich bin der Meinung, der Zottel sollte den Forum-Status " MacGyver " bekommen. :smile:
Mit Kaugummi, Schlüpfergummi, Kugelschreiberfeder und ´ne Spalt-Tablette .... spart er jedem von uns teure Abschlepp- und Bergeaktionen.
Vielleicht sollte man ihm sowas wie die IFA-Pannenhilfe als Alleinunterhalter erledigen lassen. .... aber da müßte er ja schon Montags vor 8.00 Uhr anfangen. ..... wird wohl dann doch nüschd. :eek:

Obwohl, in so´nem IFA-Superman-Kostüm 8) ...... wenn er dann so angeflogen käme .... mitten in der Heide .... um aus´m 50 jährigen gut abgetretenen 311er Teppichboden im handumdrehen, mit´m schweizer Taschenmesser einen Lippendichtring schnitzt ...
das hätte schon was ramontisches, was das Oldtimerhobby wieder erlebenswerter macht.

:lol: :lol: :lol: :lol:
Wir, die guten Willens sind, geführt von Ahnungslosen, versuchen für die Undankbaren das Unmögliche zu vollbringen! Wir haben so viel mit so wenig, so lange versucht, daß wir jetzt qualifiziert genug sind fast alles mit nichts zu bewerkstelligen!

Benutzeravatar
Wilfried
Abschmiernippel
Beiträge: 1898
Registriert: Montag 27. Februar 2006, 19:00
Mein(e) Fahrzeug(e): Wartburg 311 Bj 1962, Wartburg 353 Erstzulassung 2/1974
Wohnort: Hönow
Kontaktdaten:

Re: Pannenfälle - ein Szenario

Ungelesener Beitragvon Wilfried » Mittwoch 12. Juni 2013, 10:39

Majo, Du hast den MacGyvers Ofenreiniger vegessen, damit bekommt man nicht nur verdreckte Bremsleitungen sauber, sondern kann ihn prima mit 2T Öl mischen und als Kraftstoff verwenden.
Lächle, das Leben ist einfach zu kurz.

Wartburgbauer
Abschmiernippel
Beiträge: 3244
Registriert: Samstag 10. Dezember 2011, 11:12
Mein(e) Fahrzeug(e): 190er Benz 1988 (Alltagsauto)
Jawa 555 1959 (Alltagsmoped)
Wartburg 312 Camping 1967
B1000 Bus im Aufbau
Wohnort: bei Dresden

Re: Pannenfälle - ein Szenario

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Mittwoch 12. Juni 2013, 10:43

Wenn sich die Bremse durch öffnen eines Nippels druckfrei machen lässt, und beim Betätigen des Pedals wieder zieht (aber natürlich nicht mehr löst), wäre ich auch so heimgefahren.
Alles was geht mit der Handbremse klären, und wenn doch mal eine Gefahrenbremsung von Nöten ist, kann man die ja machen, steigt dann aus, löst ein Entlüfternippel, schließt es wieder und fährt gleichermaßen weiter.
Nervig, aber immernoch besser, als viele Euros in eine Werkstatt zu schaffen, die genau weiß, dass man nie wieder kommt, von Wartburgs sowieso keine Ahnung hat, und entsprechend rummurkst und Gewinne mehr oder minder legal extremst maximiert.... -roll-

Wenn sich gar kein Bremsdruck mehr aufbaut, würde ich das auch etwas anders sehen, wobei die Wirkung der Handbremse beim Wartburg ja auch nicht schlecht ist. Aber heiß ist das trotzdem, allein, weil der Reflex ein anderer ist, als Handbremse Ziehen...
Suche ständig Schrauben M8 Schlüsselweite 14 und frühe ESKA-Schrauben!
Mein erstes Projekt: Der Camping!
Mein Barkas Bus im Aufbau

Benutzeravatar
carsten
Abschmiernippel
Beiträge: 3295
Registriert: Dienstag 7. Juli 2009, 18:46
Mein(e) Fahrzeug(e): Wartburg 311 Coupe Baujahr 1959
Wartburg 311 Kombi Baujahr 1962
Campifix Baujahr 1963
MZ ES 150 Baujahr 1969
Mazda 121 db Bj. 1991 (verkauft)
BMW E36 TC4 Bj. 1993/1994
Wohnort: Hamburg
Kontaktdaten:

Re: Pannenfälle - ein Szenario

Ungelesener Beitragvon carsten » Mittwoch 12. Juni 2013, 12:54

Klar kann man nahezu alles am Wartburg selbst reparieren - Vorausgesetzt, man hat das Wissen, das Werkzeug, die Teile, den Platz und die Zeit.

Da die langjährige Erfahrung mir gezeigt hat, dass oft im Falle einer Panne mindest eines der oben genannten Dinge gerade nicht zur Verfügung steht. zahle ich alljährlich meinen Beitrag und weiß, dass ich sicher und halbwegs schnell mit meinem Auto (und den Insassen) nach Hause komme.

Auf der Straße eine Notbremsung hinzulegen dürfte bei blockierenden Rädern das Ausweichen vereiteln, was dann noch zu einem Verkehrsunfall mit Sach- und oder Personenschaden führen kann.
Der Gutachter wird, nachdem das Auto sich nach dem Unfall nicht von der Stelle bewegen läßt, sicher auch die Spuren am Entlüftungsnippel feststellen. Die Versicherung wird es freuen, da sie für den Schaden nun nicht mehr aufkommen muss, der Fahrer/Halter hingegen schon. (Gilt sicher auch, wenn der Verkehrsunfalldienst anhand der Bremspuren und des Bremsweges feststellt, das nur mit der Handbremse gebremst wurde).

Sollte es doch gut gegangen sein, weil der Wagen früh genug zum Stehen kam, möchte ich nicht unter dem Auto rumkriechen, dass ja noch mitten auf der Fahrbahn steht, um die Bremse wieder frei zu machen.

Manchmal muss man einfach erkennen, dass man verloren hat, bevor man noch mehr Schaden anrichtet. Der unentgeldliche Transport (wenn man mal von den ADAC Beiträgen absieht) ist da schon echt entspannt.

Steht das Auto in der Garage, Carport oder wo auch immer sind das Wissen, das Werkzeug, die Teile, der Platz und die Zeit entweder vorhanden, oder können beschafft/organisiert werden.
Viele Grüße

Carsten

Moderne Technik macht das Leben schön einfach, aber mein Wartburg macht das Leben einfach schön !

Benutzeravatar
Zottel
Strafzettelquittierer
Beiträge: 416
Registriert: Donnerstag 7. Juni 2012, 20:41
Mein(e) Fahrzeug(e): Zu viele zum Aufzählen !
Wohnort: Kohlenpott

Re: Pannenfälle - ein Szenario

Ungelesener Beitragvon Zottel » Mittwoch 12. Juni 2013, 20:34

Wartburgbauer hat geschrieben:Wenn sich die Bremse durch öffnen eines Nippels druckfrei machen lässt, und beim Betätigen des Pedals wieder zieht (aber natürlich nicht mehr löst), wäre ich auch so heimgefahren.
Alles was geht mit der Handbremse klären, und wenn doch mal eine Gefahrenbremsung von Nöten ist, kann man die ja machen, steigt dann aus, löst ein Entlüfternippel, schließt es wieder und fährt gleichermaßen weiter.


Genauso habe ich es schonmal gemacht, bei einem auto welches aufgrund der lange standzeit noch bremste, aber danach auch leicht fest war(vorne r. und l.). ich bin damit nach hause gefahren mit dem wissen da ich zur not normal bremsen könnte, und die bremse danach nur so leicht fest ist, das man noch an die die seite fahren kann !

lettlich hat die handbremse gereicht, da ich natürlich nicht im berufsverkehr sondern zu anderer uhrzeit fuhr !


An alle besserwisser : die Russen sind uns manchmal weit überlegen, die technischen raffinischen der WH haben uns 44 auch nicht mehr geholfen... {rolleyes}
"Wir fahren mit den Ollltimern bei uns am Platz Rallye ! " Zitat A.D. aus E.

Benutzeravatar
der Janne
Strafzettelquittierer
Beiträge: 406
Registriert: Donnerstag 12. August 2010, 20:04
Mein(e) Fahrzeug(e): FUHRPARK: Wartburg 311 (Bj. 58 mit Faltschiebedach); Simson Habicht;SR2E ;Suzuki GS550M Katana Bj.82; MZ ES 175 Bj.60
STANDPARK:
5x MZ ES175/0(1957-60),MZ ES175/1(1964),3x MZ ES 250/0(1958-61),MZ ES 250/1 (1965),3x MZ ES300 (1962-63) MZ TS 150 ´75: 3x Simson Star; S51 ;MZ TS 250/1 Neckermann-Gespann; 6x Pannonia 250 (Bj.57 bis 61), CSEPEL 250 Bj. 55; DUNA Seitenwagen
Wohnort: Chemnitz Adelsberg

Re: Pannenfälle - ein Szenario

Ungelesener Beitragvon der Janne » Mittwoch 12. Juni 2013, 21:54

Zottel hat geschrieben:An alle besserwisser : die Russen sind uns manchmal weit überlegen, die technischen raffinischen der WH haben uns 44 auch nicht mehr geholfen... {rolleyes}


{Ärgern} {Ärgern} {Ärgern}
Wartburg 311 Limousine (Bj. 58 mit Faltschiebedach) und einen Haufen 2-Räder von SIMSON, MZ, CSEPEL und PANNONIA

Benutzeravatar
Martin Rapp
Camping-Schrauber
Beiträge: 7906
Registriert: Montag 16. Januar 2006, 19:37
Mein(e) Fahrzeug(e): Wartburg 311 Camping - Bj. 1965
Gruppe / Verein: AME - Automobilbau Museum Eisenach
Wohnort: Maintal
Kontaktdaten:

Re: Pannenfälle - ein Szenario

Ungelesener Beitragvon Martin Rapp » Freitag 14. Juni 2013, 08:42

Unabhängig davon wer sich hier Historiker oder auch Zeitzeuge nennen kann oder möchte,
das ist ein "Wartburgforum"! Es geht weder um ein Verklären noch um ein Totschweigen,
sondern viel mehr um den Hinweis bitte bei der Sache zu bleiben.
Solche Themen können an anderer Stelle, auf anderen Plattformen wesentlich besser und ausführlicher diskutiert werden.

Gruß Maddin

Benutzeravatar
Pannenhelfer
Quetschmuffe
Beiträge: 193
Registriert: Freitag 15. Juni 2007, 22:25
Mein(e) Fahrzeug(e): Trabant
Wohnort: Weyhe bei Bremen
Kontaktdaten:

Re: Pannenfälle - ein Szenario

Ungelesener Beitragvon Pannenhelfer » Freitag 14. Juni 2013, 20:04

Sorry, ich musste hier mal eben mit dem Besen durchfegen, da einige Themen hier überhaupt nicht reingehören und nur sinnlose Diskussionen verursachen.
Das Wartburgforum ist in der IFA Szene mit das anständigste Forum im www und so sollte es auch bleiben.

ich wünsche Euch eine sonnige pannenfreie Saison 2013 :lol: :lol: :lol:


Zurück zu „Ehemalige IFA-Pannenhilfe (Archiv)“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste