Wasserpumpe 312er Zylinderkopf

Motor, Vergaser, Ansaug- und Abgasanlage, Getriebe, Antriebe, Störungen am Motor

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Tomtom
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Ungelesener Beitragvon Tomtom » Dienstag 2. August 2016, 20:20

Kurze Zwischenfrage:
Habe Probleme, dass Wasserpumpengehäuse in der alten Ausführung dicht zu bekommen.
Unten in der Ecke fehlt ja eine Schraube, die im Block angezogen wird.

wapu2.jpg

Irgendwo in dem Bereich ist es feucht.
Schneide mir gleich mal noch eine etwas dickere Dichtung zurecht.
Was für ein Dichtmittel zusätzlich nehmen?

Eine schnelle Antwort wäre toll. Die Übung muss morgen über die Bühne gehen.
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Ungelesener Beitragvon Thilo.K » Dienstag 2. August 2016, 21:20

Warum fehlt die Schraube? Steckt noch ein abgebrochenes Ende in der Gewindebohrung
oder passt das Gehäuse nicht wirklich zum Kopf?
Wird wohl zu 90% die Hauptursache sein.
Ich würde das lieber schnellstens reparieren / nachträglich Gewindebohrung im Kopf einbringen.

Als Dichtmittel so eine normale Flüssigdichtung nehmen (zusätzlich zum Dichtungspapier).

Und die Dichtung aus einem Bogen guten Feststoffes herausschneiden. (REINZ und wie die alle heißen).
Sollte mindestens 0,5mm stark sein.
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Ungelesener Beitragvon Tomtom » Dienstag 2. August 2016, 23:10

Die falschen Fragen. Wir werden sehen.
Nachtschicht morgen......
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Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Dienstag 2. August 2016, 23:17

Also richtig ist, dass ein Gehäuse alter Ausführung an einem Kopf mit Bohrung für die Schraube da unten doof ist, weil das die Dichtfläche weiter reduziert.

Habe das ganze immer mit eingefetteten original DDR-Dichtungen (die Roten) einwandfrei dicht bekommen.
Ansonsten nehme ich gern mal Motordichtmittel (silikonähnlich) an solchen stellen (z.B. Elring Dirko S HT). Damit werden auch Mopedmotoren wirklich dicht, auch wenn die Dichtflächen mal nicht mehr optimal sind.
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Ungelesener Beitragvon Thilo.K » Dienstag 2. August 2016, 23:31

Die rosaroten Dichtungen sind aus Kautasit. Sind aber bei Demontage sehr schlecht zu entfernen.
Dicht halten diese aber sehr gut. Das stimmt. Ich selbst kann Reinz-Dichtungspapier empfehlen,
es gibt sogar Bögen mit Blechverstärkung (wie bei den Kopfdichtungen).
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Ungelesener Beitragvon bic » Mittwoch 3. August 2016, 13:57

Tomtom hat geschrieben:....Schneide mir gleich mal noch eine etwas dickere Dichtung zurecht.
Was für ein Dichtmittel zusätzlich nehmen?

Eine dickere Dichtung ist immer eine Krücke. Vielleicht bekommt man damit das Problem im ersten Moment gelöst aber man erhöt auch wegen der in der Regel größere Kompressibilität der stärkeren Dichtung bereits vorhandene Gehäuseverzüge --> beim nächsten Mal brauchts dann dann eine noch dickere Dichtung. Außerdem vergrößert sich bei einer stärkeren Dichtung der Abstand Schaufelräder/Gehäusewand, was die Förderleistung der Pumpe reduziert.

Der erste Weg sollte daher das Planen des Pumpengehäuses und die Kontrolle der Flanschfläche am Kopf mit einem Stahllinieal sein. Sollte der Flansch auch verzogen sein, hilft der vorsichtige Einsatz eines Dreikanthohlschabers und/oder einer großen Schlichtfeile. Ist dann alles i.O., reichen die "dünnen" Papierdichtungen die es überall gibt. Zusätliches verwende ich ein aushärtendes Dichtmittel, z.B. Curil (nicht Curil-T), da ich die Erfahrung machen durfte, dass dauerplastische Mittel unter Betriebsdruck bei den recht schmalen Stegen/Auflageflächen wieder herausgedückt werden.
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Ungelesener Beitragvon Tomtom » Mittwoch 3. August 2016, 20:36

Erledigt.
Ich habe mir eine dickere Dichtung aus Abil-N geschnitten. Und eben unten in der Ecke auch kein Loch für die Schraube gestanzt. Die neuen Dichtungen haben da eben ein Loch. Und verringen die Dichtfläche erheblich.
Das war der Fehler, den ich beim Abdichten vom alten WaPu Gehäuse gemacht habe.
Zum Abdichten habe ich Hylomar verwendet. Da hatte ich noch ne Resttube.

Achja: natürlich hatte ich auf Planheit geprüft. Sonst würde ich nicht fragen.

Dazu ein Tipp:
Wer kein Haarlineal hat, kann bei dieser Größe die Klinge eines Teppichmessers nehmen.
Geht wunderbar.
Also, es scheint dicht zu sein. Danke für Hinweise.

Probefahrt nach dieser Horchprobe frustriert beendet.
https://www.dropbox.com/s/mkqzuowxete0i ... 6.wav?dl=0
Die neuen Lager sind nach 60..80km Schrott, damit komme ich nicht bis Eisenach {eyedisco}
Und für heute habe ich keine Lust mehr!
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Re: Wasserpumpe 312er Zylinderkopf

Ungelesener Beitragvon Wilfried » Mittwoch 3. August 2016, 22:06

Hast Du nen Frontkühler? Da hätte ich noch einen werksneuen Kopf. Wir fahren morgen 13:00 Uhr los.
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Re: Wasserpumpe 312er Zylinderkopf

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Donnerstag 4. August 2016, 07:27

Das sind ja Geräusche ...
Nur mit Ersatzkopf nach Eisenach fahren.
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig
2-Takter sind einfacher im Aufbau wie 4-Takter

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Re: Wasserpumpe 312er Zylinderkopf

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Donnerstag 4. August 2016, 10:40

Ja, Danke @Wilfried. Aber nicht erforderlich.
@Wabufan: Eisenach fällt aus. Das tue ich dem Wagen nicht an...
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Re: Wasserpumpe 312er Zylinderkopf

Ungelesener Beitragvon Wilfried » Donnerstag 4. August 2016, 12:21

Jetzt kommst Du gar nicht?
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Re: Wasserpumpe 312er Zylinderkopf

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Samstag 13. August 2016, 20:35

So, heute fertig gestellt.
Nun klingt es besser :smile:
https://youtu.be/je43HjhhuK8
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Re: Wasserpumpe 312er Zylinderkopf

Ungelesener Beitragvon olaf » Sonntag 14. August 2016, 09:04

Prima Großer

Warum wackelt denn dein Kühler so? {Du Du} -nixwissen-

{winken}
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Re: Wasserpumpe 312er Zylinderkopf

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Sonntag 14. August 2016, 10:36

Ein klares -nixwissen-
Was ich schon festgestellt habe: Der Kühler steht schräg und zeigt oben nach vorn.
Das könnte ein Thema der Haltefedern sein?
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Re: Wasserpumpe 312er Zylinderkopf

Ungelesener Beitragvon olaf » Sonntag 14. August 2016, 10:51

Ist er in den Haltelöchern am Rahmen und sind beide Federn eingehängt?
-nixwissen-
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Re: Wasserpumpe 312er Zylinderkopf

Ungelesener Beitragvon Wilfried » Sonntag 14. August 2016, 16:08

Der sitz nicht richtig in den Löchern.
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Re: Wasserpumpe 312er Zylinderkopf

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Sonntag 14. August 2016, 21:53

Sehe ich ähnlich Wilfried, Danke {top}
Jedoch, in den Löchern sitzt der Kamerad. Die eine Feder scheint falsch und zieht den Kühler in den Löchern nach vorn.
Muss ich mir noch mal genauer anschauen und mit den Ersatzfedern vergleichen. Eines nach dem anderen...
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Re: Wasserpumpe 312er Zylinderkopf

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Mittwoch 5. Juli 2017, 19:57

Kurz vor ESA hole ich diesen Beitrag noch einmal hervor.
Ich hatte dann letztes Jahr die Lager noch gewechselt. Musste aber leider feststellen, dass das vordere Lager Geräusche macht, die ich im Leerlauf hören kann. Das lässt mir keine Ruhe.

Ich fürchte, nun weiss ich warum... (ich habe nichts gereinigt!)
Siehe Foto:

lagersitz.jpg


Gemessen habe ich heute mit primitiven Bordmitteln Durchmesser 37,05 und 36,95mm.
Ich vermute, dass der Lagersitz das Problem ist, oder?

Was kann ich pfuschen? Den Kopf tausche ich auf keinen Fall ohne Not.
Ankörnen? Gibt es nen Kleber?

Danke!
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Re: Wasserpumpe 312er Zylinderkopf

Ungelesener Beitragvon bic » Mittwoch 5. Juli 2017, 20:17

Loctite 638 für Spalte bis 0,25 mm oder Loctite 648 bis 0,15 mm, beides sind hochfeste, sogenannte Fügemittel für Lager, Buchsen, Zahnräder, für zylindrische Teile in Gehäusen und auf Wellen und zum gewissen Grad auch fett- und öltolerant. Ich verwende diese schon länger mit Erfolg bei zweifelhaften Lagersitzen und eine Reperatur damit ist dann auch kein Pfusch mehr. An sonst --> Körnerschläge.
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Re: Wasserpumpe 312er Zylinderkopf

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Mittwoch 5. Juli 2017, 20:51

Danke. Denn werd ich morgen mal was besorgen.
Was meinst Du, kommen wir beim erwärmen über 0,15mm?
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Re: Wasserpumpe 312er Zylinderkopf

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Mittwoch 5. Juli 2017, 21:20

Kleben ist doof, das ist das Loslager, sollte sich im Kopf bewegen können.
Dass der vordere Lagersitz oft recht weit im Bereich der Spielpassung ist, ist mir schon manchmal aufgefallen, Probleme gab es damit bei mir noch nie.
Selbst bei den 311ern, wo das ganze Lager durch geschrumpfte Gummiteile gefühlt nen Millimeter hoch und runter klapptert, habe ich noch nie negative Auswirkungen festgestellt.
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Re: Wasserpumpe 312er Zylinderkopf

Ungelesener Beitragvon bic » Donnerstag 6. Juli 2017, 00:25

Tomtom hat geschrieben:Was meinst Du, kommen wir beim erwärmen über 0,15mm?

Wie meinst Du das? Bei Erwärmung des Kopfes? Die unterschiedliche Wärmedehnung von Lager und Sitz dürfte auf Grund der geringen Abmessungen eher ohne Belang bleiben. Alu dehnt sich bei Erwärmung von 20 auf 80 Grad je nach Legierung bei den benannten 37mm um ca. 5/100mm und Stahl auch je nach Legierung um ca. 2,5/100mm aus. Das Loctitezeugs hat einen höheren Ausdehungskoeffizient als Alu und Stahl und sollte daher die Differenz problemlos ausgleichen.

Wartburgbauer hat geschrieben:Kleben ist doof, das ist das Loslager, sollte sich im Kopf bewegen können.

Guter Gedanke, die Mittelchen sind jedoch nicht Kleber im eigentlichen Sinne, sondern hochfeste Spaltfüller und gem. Datenblättern sind diese auch explizit zum Fügen von Spielpassungen geeignet. Ich hätte da überhaupt keine Bedenken, zumal eine gewisser Längenausgleich bereits über die C3-Lager erfolgt und noch gar nicht sicher ist, ob konstruktiv vorgesehen ist, dass sich das Lager im Kopf oder doch die Welle im Lager bewegen lassen soll.
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Re: Wasserpumpe 312er Zylinderkopf

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Donnerstag 6. Juli 2017, 08:26

Es ist schon so, dass sich das Lager im Kopf bewegen muss.
Der Innenring wird über die Riemenscheibe und deren Mutter auf der Welle fixiert. Ist ja auch korrekt so, denn der axial verschiebbare Lagersitz soll ja nach Möglichkeit immer dort sein, wo die Last nicht umläuft.

Die Frage ist nun auch hier, wieviel Wärmeausdehnung tatsächlich zustandekommt. Die Welle ist recht lang und wird sich deutlich langsamer erwärmen, als der Zylinderkopf.
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Re: Wasserpumpe 312er Zylinderkopf

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Donnerstag 6. Juli 2017, 10:23

Ihr macht mich fertich {crazy}
Also es ist ja nicht so, dass man das Lager durch den Lagersitz durchwerfen kann.

Ich würde nochmal neue C3 Lager montieren und mir das Ganze nach einiger Zeit wieder anschauen.
Den Lagersitz markiere ich mit Edding. Da wird man eine Veränderung des Striches dann sicher sehen.
Vielleicht lagen die Geräusche an den Lagern, die ich bei Project601 gekauft hatte..

Der Motor muß irgendwann wegen Getriebewechsel sowieso raus. Da kann man das dann auch schnell nachprüfen, ohne eine weitere zusätzliche Demontage von Schläuchen & Co...
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Re: Wasserpumpe 312er Zylinderkopf

Ungelesener Beitragvon bic » Donnerstag 6. Juli 2017, 13:23

Tomtom hat geschrieben:Ihr macht mich fertich {crazy}

Das will ja nun wirklich keiner :sad: Aber naja, die Rep.-Handbücher vom 312er und 353er sehen das Aus- und Einpressen des Lager mit der Handhebelpresse vor --> der Lagersitz sollte daher original wohl doch nicht so ganz "spielig" sein. Nimm das Loctite 648 (siehe auch Eignung für Spielpassungen) oder verteile 5-7 Körnerschläge gleichmäßig rundherum im Lagersitz. Mit beiden machst Du nichts kaputt und hast aber zumindest einen ausgeschalgenen Lagersitz als Geräuschquelle ausgeschlossen. Hier mal das werksmäßige Pedant zu den Körnerschlägen im Sitz

welle.JPG

Körnerschläge auf einer aus einem neuen, nie gelaufenen B1000-Kopf

kopf.JPG

ausgebauten Welle.
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Re: Wasserpumpe 312er Zylinderkopf

Ungelesener Beitragvon bic » Donnerstag 6. Juli 2017, 14:05

Wartburgbauer hat geschrieben:Der Innenring wird über die Riemenscheibe und deren Mutter auf der Welle fixiert.

Stimmt, ich vergaß, dass die Welle einen Bund hat, gegen welche der Innenring gezogen wird.

PS. Übrigens, bei einer Länge des Wellentunnels von ca. 32cm beträgt dessen Längenausdehung bei Erwärmung von 20 Grad Montagetemperatur auf 85 Grad Betriebstemperatur ca. 0,5mm, die der Welle dagegen nur 0,25mm. Maximal müssen also 0,25mm ausgeglichen werden. Die 6301 haben in C3-Sortierung eine axiale Lagerluft von 13 bis 31 ym und können daher im günstigsten Fall tatsächlich nur ca. 0,06mm axial ausgleichen, die restlichen 2/10mm müssen daher tatsächlich über ein Wandern der Lager im Sitz erledigt werden. Hier glaube ich jedoch, dass dies nicht nur über das riemenseitige Lager erfolgt, denn mir scheint, dass die Welle in Grenzen schwimmend gelagert ist. Das pumpenseitige Lager wird zwar über einen Seegerring gesichert, allerdings sitzt dieser nicht so stramm, dass ein axiales Wandern des Lagers über vielleicht 1/10mm verhindert würde. Aber vielleicht täusche ich mich ja nur und Tomtom hilft es sowieso nichts, dehalb nun genug OT :smile:
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Re: Wasserpumpe 312er Zylinderkopf

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Donnerstag 6. Juli 2017, 14:13

Das durch die sicher eher großzügige Tolerierung der Postion der Nut für den Sicherungsring verbleibende Axialspiel des hinteren "SemiFestlagers" wäre mal zu ermitteln. Aber ich glaube nicht, dass es mehr als 0,2mm sind.
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Re: Wasserpumpe 312er Zylinderkopf

Ungelesener Beitragvon Warre 1000 » Donnerstag 6. Juli 2017, 20:45

Ich vermute Du der Gummiring hinten der Lager montiert hattest. Das kleben des Lager empfehle Ich nicht, da die Welle und Wellentunnel sich verschiedent verlangert bei Aufvärmung.
Stig
Wenn man alles weiß, hat man sicher etwas missverstanden.

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Re: Wasserpumpe 312er Zylinderkopf

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Dienstag 11. Juli 2017, 20:19

Nach in und her bin ich heute in Etappen fertig geworden.
Das vordere Lager ist wieder lose / gleitend eingesetzt ohne Kleber.
Geräuschkulisse unverändert.
Das muss sich dann in ESA mal ein Spezialist anhören. Entweder ich bin übersensibel oder die Geräusche kommen aus der KW und ich kann das nicht lokalisieren.
Wenigstens ist jetzt das zweiteilige Wasserpumpengehäuse dicht :-)
Und ich hoffe, die nun verklebte Gleitringdichtung auch.
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Re: Wasserpumpe 312er Zylinderkopf

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Mittwoch 12. Juli 2017, 05:35

Ich würde per Riemen und 220 W - Gleichstrom - Lima die Pumpenwelle antreiben.
Vielleicht kann man dann das Geräusch lokalisieren ... ?
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