Risse in Rahmen und Karosserie

Motor, Vergaser, Ansaug- und Abgasanlage, Getriebe, Antriebe, Störungen am Motor

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Caravan
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Risse in Rahmen und Karosserie

Ungelesener Beitragvon Caravan » Donnerstag 9. November 2017, 19:42

Hallo,

ich habe bei meinem 312 im Bereich der hinteren Querlenkeraufnahmen am Rahmen und an den Karosserieanschraubpunkten an der Hinterachse Risse gefunden.
Teilweise wurden sie bereits geschweißt, einige sind bereits wieder neu entstanden.

Ist das ein bekanntes Problem? Oder wurde mein Auto regelmäßig überladen?

Gruß
Kalle

EMST
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Re: Risse in Rahmen und Karosserie

Ungelesener Beitragvon EMST » Donnerstag 9. November 2017, 21:58

das ist bei jedem Camping/Kombi/Tourist das gleiche Lied. Die Karosse hängt sehr weit über den letzten punkt des Rahmens drüber. Zudem viele von den genannten Fahrzeugen mit AHK und gern überladen :( Das geht zwangsläufig irgendwann auf die Struktur

Caravan
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Re: Risse in Rahmen und Karosserie

Ungelesener Beitragvon Caravan » Freitag 10. November 2017, 19:59

AHK vorhanden [smilie=hi ya!.gif]

Gibt es sinnvolle Reparaturvorschläge?
Es wurde bereits autogen geschweißt reißt aber nun an einer anderen Stelle.

Bild

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Tomtom
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Re: Risse in Rahmen und Karosserie

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Freitag 10. November 2017, 22:30

Vielleicht gehörts an der Stelle nur geschraubt...
So viel kann man leider nicht sehen.
Hast Du einmal etwas Gutes gefunden, mußt Du es pflegen!

EMST
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Re: Risse in Rahmen und Karosserie

Ungelesener Beitragvon EMST » Freitag 10. November 2017, 22:39

Geschraubt und gescheißt. Der Winkel ist auf das (Boden)Blech geschweißt

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Re: Risse in Rahmen und Karosserie

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Sonntag 12. November 2017, 04:11

Eine Schweissnaht ist immer härter.
Dann reisst es daneben.
Leider ...
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig
2-Takter sind einfacher im Aufbau wie 4-Takter

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Re: Risse in Rahmen und Karosserie

Ungelesener Beitragvon bic » Sonntag 12. November 2017, 09:58

WABUFAN hat geschrieben:Eine Schweissnaht ist immer härter.
Dann reisst es daneben.
Leider ...

Das hängt vom verwendeten Schweißdraht ab, stimmt aber oft. Dies ist hier aber nicht das Problem - wenn man sich die alte Schweißnaht einmal ansieht, erkennt man, dass diese einen Riß direkt an der Grenze zum Verstärkungswinkel "heilen" sollte. Der Riß an dieser Stelle dürfte durch Überlastung entstanden sein, selbstverständlich kam es hierbei genau am Übergang/Kante vom unverstärkten zum verstärkten Bereich zum Bruch/Riß. Durch das Schweissen dieses Risses hat man dann den Übergang vom unverstärkten zum verstärkten Bereich lediglich um die Breite der Schweißnaht verschoben und wenn die Ursache für die Rißbildung -also die Überlastung- nicht beseitigt wurde, ist es halt nicht anders zu erwarten, als das es eben wieder direkt am Übergang -diesmal der Schweißnaht- reißt.
Lieber Old School als gar keine Erziehung.


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