Mein 353 WR Nachbau

Bitte ausführliche Darstellung in Wort und Bild, Besonderheiten, Ausstattung, Zubehör, Geschichte etc...

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353 WR Monte
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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Dienstag 2. Januar 2018, 06:07

Hallo an euch alle, die dieses Thread verfolgen !

Ein gesundes Neues Jahre 2018 [Bier] für euch, eure Familien {anbeten} und mögen all' eure Projekte in 2018 [Lenker] so voranschreiten, wie ihr es wollt.

Ich habe wie gesagt zu Weihnachten 2 neue Sitze bekommen. Auch mit dem Risiko, dass ich wieder einen Shit-Storm {streit} starte,
freue ich mich darauf, sie zu verbauen. Die aktuellen Sitze gehen dann in den Verkauf {pcproblem} im Frühjahr 2018.

Grüsse Frank !

bild-1.JPG

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Donnerstag 4. Januar 2018, 06:28

Hallo euch alle,

ich hatte ja am 15.12.2017 schon 1x etwas zum Thema "Spurverbreiternde Felgen" eingestellt und möchte dies noch ergänzen,
denn ich hatte bis vor kurzem noch eine Nachbaufelge bei welcher die Felgenschüssel gedreht wurde, so dass sich eine ET 5 ergab.
Diese habe ich nun mal mit einer 6x13 und einer 4,5Jx13 ET 28 vergleichen. Die Maße sind natürlich nur anhand von Hilfsmodellen
ermittelt worden und erheben nicht den Anspruch auf 100% -ige Richtigkeit, aber die entsprechende Indikation wo die Reise hingeht
ist für mich ausreichend.

Ich habe für mich die Kontaktfläche zwischen Felge und Radachse als Festpunkt genommen, um zu sehen wie die Felgenschüssel
im Bezug dazu "wandert".

P.S. Müsste nach Aussage von Piotr (gedeichselt) meine Felgen zeitnah von ihm bekommen !

Grüsse Frank !

bild-1.JPG
4,5Jx13 ET 28 vs. 4,5Jx13 ET 5


bild-2.JPG
6Jx13 vs. 4,5Jx13 ET 5

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon ffuchser » Donnerstag 4. Januar 2018, 11:09

Danke sehr anschaulich.
Im Grunde sind die "gedrehten" Felgen mit der original KTA 1316 nur für die erste Version der Felge zugelassen.
Das liegt daran, das diese Felgen keinen Hump haben. Als dann die Reifen von den Felgen sprangen, bei scharfer Kurvenfahrt, war der Schlauch vorgeschrieben und man entwickelte die Humpfelge. Diese kann man Fahrtechnisch nicht drehen, da der Hump dann innen ist.
Bitte das beachten. Neuere nachbaufelgen werden ja anders verbreitert, entweder nimmt man moderne Felgen und schweisst nur den Wartburg Stern ein (aus meiner Sicht die bessere Lösung) oder es wird die Felge zersägt und ein Ring eingeschweißt (halte ich persönlich aus Gründen der Dauerstabilität für ungeeignet, aber da damit Rallyesport betrieben wird hält es wohl).
Bitte immer darauf achten das der Hump aussen ist!
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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon bic » Donnerstag 4. Januar 2018, 19:49

ffuchser hat geschrieben:Bitte immer darauf achten das der Hump aussen ist!

Das würde ich jetzt so aber nicht stehen lassen wollen. Bekanntlich soll der Hump bei zu starker Querbelastung der (dann stark verformten) Reifenflanken ein Abrutschen dieser ins Tiefbett verhindern. Diese Querbelastung tritt jedoch nicht nur radaußenseitig auf, sondern genau so gut radinnenseitig. Die Empfehlung, immer darauf zu achten, dass der Hump aussen ist, ist daher falsch, wenn schon nur 1 Hump, dann sollte dieser auf der Seite mit dem schmaleren Teil des Hochbetts sein. Wo dieser Teil nun ist, innen oder außen, ist von der Felgenbauform abhängig, dies sieht man sehr schön an Franks Zeichnungen. Besser und sicherer ist sowieso jeweils ein Hump innen und außen.
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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Donnerstag 4. Januar 2018, 19:58

Naja, nee, @bic, das sehe ich anders.
Die Querkräfte auf die Innenflanke werden im Normalfall innen nie so groß sein, wie außen. Das kurveninnnere Rad (an dem die innere Flanke des Reifens durch Querkräfte in das Tiefbett geschoben werden könnte) wird bei kurvenfahrt dynamisch entlastet - bei zügiger Fahrt ganz besonders. Weniger Normalkraft - weniger übertragbare Seitenführungskraft.

Ausnahme ist natürlich das Anschlagen an Steine, Einrasten in Straßenbahnschienen usw...aber auch das passiert eher mit der Außenkante des kurvenäußeren Rades, als mit der Innenkante des Kurveninneren.
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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon bic » Donnerstag 4. Januar 2018, 23:25

Wartburgbauer hat geschrieben:Naja, nee, @bic, das sehe ich anders.
Die Querkräfte auf die Innenflanke werden im Normalfall innen nie so groß sein, wie außen....

Aha - und wohin entschwinden diese dann?

Der Angriffspunkt für die Querkräfte (und nicht nur für diese) ist die Reifenaufstandfläche. Durch die Einwirkung von Querkräften wird diese in Bezug zur Felge verschoben und hierdurch nicht nur die äußere, sondern auch die innere Reifenflanke verformt. Die auf die Flanken wirkenden Kräfte betragen dann je 1/2. Hier mal zu Veranschaulichung (Quelle ATZ 10I2006 Jahrgang 10):

Schraeglauf 2.JPG

Schraeglauf.JPG

Das bei dieser starken Verformung auch bei der radinnenseitigen Flanke die Gefahr besteht, dass diese gerade beim Sitz auf einem schmalen Hochbett ins Tiefbett abrutschen kann, wird wohl Niemand bestreiten wollen.

Natürlich hast Du recht, dass bei Kurvenfahrt das kurveninnere Rad entlastet wird -soweit sich das Fahrzeug überhaupt neigt- und dann sicher auch die Außenflanke des kurvenäußeren Rades marginal stärker durch vertikale (Stütz)kräfte im Verhältnis zur Felgenbreite belastet wird als die Innenflanke - dies aber auch nur wieder, soweit sich das Fahrzeug neigt.

Das ist jedoch kein Argument dafür, innenseitig auf einen Hump zu verzichten, wenn wie bei Franks Beispiel "Nachbaufelge 4,5 J x 13 ET 5 mit gedrehter Schüssel" das innenseitige Hochbett sehr schmal ausfällt. Das Abrutschen der Reifenflanke in Tiefbett ist hier jedenfalls wahrscheinlicher (es ist ja Wurst, ob hier nun Zug- oder Schubkräfte wirken), als bei dem realtiv breiten im Durchmesser unveränderten äußeren Hochbett. Da nun aber bei normalen heutigen Felgen das breite Tiefbett i.d.R. nach innen zeigt, dieses sich aber auch i.d.R. nach innen im Durchmesser verjüngt, sind diese Felgen auch als Doppelhumpfelgen ausgebildet. Wenn man Deiner Argumentation folgen würde, wäre dies ja eigentlich nicht erforderlich - das Gegenteil scheint aber eher der Fall zu sein.
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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon ffuchser » Freitag 5. Januar 2018, 07:17

Klingt erstmal plausibel, jedoch bedenke, dass der Wartburg einen positiven Sturz hat, was vermehrt auf die Aussenkante wirkt.
ob nun eine breite Auflage reicht um auf einen Hump zu verzichten weiss ich nicht.
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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon bic » Freitag 5. Januar 2018, 09:36

ffuchser hat geschrieben:Klingt erstmal plausibel, jedoch bedenke, dass der Wartburg einen positiven Sturz hat, was vermehrt auf die Aussenkante wirkt.
ob nun eine breite Auflage reicht um auf einen Hump zu verzichten weiss ich nicht.

Stümpt und dieser erreicht ja auch Schieflagen wie eine Yacht im Sturm - und ob nun da eine breite Auflage reichen würde und wie breit ist breit -nixwissen- Bei den in den Fotos gezeigten Felgen stellt sich die Frage sowieso nicht, da sind die schmalen Seiten außen. Mir ging es ja auch eher um die grundsätzliche Aussage, dass der Hump immer außen zu sein hat und es gibt ja nicht nur Warturgs. Daher sollte man da immer den Einzelfall betrachten und zwei von den Dingern ist sowieso besser. Können wir uns so einigen?
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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon ffuchser » Freitag 5. Januar 2018, 09:43

[Bier] jepp ich hab doch kein Problem mit Diskusionen, die sollen doch auch zu einer Klärung beitraen, Brainstorming {rolleyes} ist immer produktiver als wegducken. {joint}
ist ja nur meine Angst, das da doch mal was passiert, beim 311 mit sehr hartem Fahrwerk ist nie was passiert. beim 353 dann schon. Wahrscheinlich lag das aber an den schlauchlosen Reifen, der stärkeren Walkarbeit, ggf besseren Haftung der Gürtelreifen, oder war einfach Pech damals.
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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon bic » Freitag 5. Januar 2018, 10:03

ffuchser hat geschrieben:[Bier] jepp ich hab doch kein Problem mit Diskusionen, die sollen doch auch zu einer Klärung beitraen, Brainstorming {rolleyes} ist immer produktiver als wegducken. {joint}
ist ja nur meine Angst, das da doch mal was passiert, beim 311 mit sehr hartem Fahrwerk ist nie was passiert. beim 353 dann schon. Wahrscheinlich lag das aber an den schlauchlosen Reifen, der stärkeren Walkarbeit, ggf besseren Haftung der Gürtelreifen, oder war einfach Pech damals.
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Ich sach mal, mit Schlauch wärs nicht passiert :shock:
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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Freitag 5. Januar 2018, 12:58

Wieder was gelernt. Wie schon gesagt habe ich die Felgen mit der gedrehten "Schüssel" nicht mehr und kann auch nicht sagen,
ob die Felgen H1 Felgen waren oder ohne Hump. Die 6x13 haben ja wie dargestellt die Verbreiterung durch einen eingesetzten
Ring, so dass der Hump weiter auf der Außenseite liegt. Hinzu kommt noch, dass ich die 6x13 mit 175/60-R13 fahren [Lenker] will,
deren Flanke steifer sein sollte. Grüsse Frank !

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon torei » Freitag 5. Januar 2018, 13:05

Muss ich auch mal meinen Senf dazu geben. Ich hab bei mir aufm Rennauto (runtrum negativem Sturz , knackiges Fahrwerk und Reifen mit richtig Grip ) schon mal nen kurveninneren Hinterreifen ins Tiefbett geschoben. Im Normalfall passiert das aber nicht, wir hatten damals einfach mit ein bissel zu wenig Luftdruck experimentiert.

Gruß torei

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Freitag 12. Januar 2018, 06:07

Habe nun meine 5 gestrahlte Felgen in 6x13 von Piotr entgegen nehmen können. Netter junger Mann !
Habe mal gemessen und komme auf eine effektive ET von 27,5mm, also kommt sie einer Melkusfelge
mit ET 28 sehr nahe. Die Felgen sind nun beim Pulvern in RAL 9016. Der Beschichter hatte gestern einen
guten Tag und beschichtet mir die Felgen für 30,- das Stück, also in Summe 150,- Euro.

Der 5'fte Reifen A539 ist auch da und somit kann ich dann den Felgensatz dann komplett bestücken lassen.

Grüsse aus dem nasskalten Fläming !

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Mittwoch 17. Januar 2018, 04:57

Hallo an euch alle, noch ein kleiner Nachtrag. Aktuell läuft in Ludwigsfelde bei Berlin eine ADMV Ausstellung, wo
auch ein 1,3'er Rallyenachbau zu sehen ist. Ganz nett ! Grüsse Frank

bild-3.JPG
1,3'er Nachbau ADMV Ausstellung Ludwigsfelde

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Mittwoch 17. Januar 2018, 05:01

Gestern konnte ich nun meine 6x13 vom Pulverbschichten abholen. Die Arbeit von Piotr ist echt professionell.
Heute gehen die Felgen zu einem lokalen Reifenhändler, um die A539 Reifen aufziehen zu lassen.

Grüsse aus dem kalten Fläming !

bild-4.JPG
6x13 Stahlfelge 353 W

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon Twinsport » Mittwoch 17. Januar 2018, 14:11

Hallo,

353 WR Monte hat geschrieben:... um die A539 Reifen aufziehen zu lassen.


Welcher grösse Reifen? Meine Felgen sind seit vorgestern beim Reifenhandler. Ich werde 185/70 R13 aufziehen lassen.

/Steen

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Donnerstag 18. Januar 2018, 04:57

Wie ich schon einige Beiträge vorher sagte, werde ich die A539 als 175/60-R13 fahren.

Grüsse !

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon Twinsport » Donnerstag 18. Januar 2018, 07:17

353 WR Monte hat geschrieben:.. Wie ich schon einige Beiträge vorher sagte, werde ich die A539 als 175/60-R13 fahren...


Alles klar! ;-)

/Steen

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Freitag 19. Januar 2018, 05:23

Hier nun 1-2 Bilder der fertigen Räder in unserem Wohnzimmer (meine Frau "freut" sich immer, wenn Wartburgteile
auf dem Esstisch aus gelegt werden). Wie schon gesagt kann ich mir nur daran anschließen, dass Piotr super Arbeit
leistet. Das Profil der A539 finde ich echt super ! Freue mich schon echt, die Räder auf den Wartburg zu stecken.

Grüsse aus dem nicht mehr stürmischen Fläming !

bild-01.JPG


bild-2.JPG


bild-3.JPG

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Freitag 19. Januar 2018, 05:32

Hallo an euch alle,

anbei auch noch ein kurzer Zwischenstand zu dem Motor, denn mir Frank Richter aufbaut.
Da Frank sich voll in der intensiven Vorbereitung auf seinen Einsatz bei der Rallye Monte [Lenker] befindet,
geht es aktuell etwas gedrosselt voran. Aktuell konzentrieren sich die Arbeiten auf den Jikov Vergaser. {blinzel}

Grüsse Frank !


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