Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Bitte ausführliche Darstellung in Wort und Bild, Besonderheiten, Ausstattung, Zubehör, Geschichte etc...

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Wartburgbauer
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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Samstag 26. Mai 2018, 22:49

Ja, Soffitte = original W311/312, Kugellampe = spätere Herstellung.
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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon W311/58 » Sonntag 27. Mai 2018, 19:38

jcd1992 hat geschrieben: Habe ich selber verzappt, aber ich sag mal lieber nicht warum! -roll- .


Ja, so ein Fernthermometer verträgt nun mal kein Feuerzeug. Meistens ist dann die Rohrfeder dicker geworden und sieht aus wie eine Bockwurst.
Diese Methode ist Material schonender

Bild

Gruß Andreas

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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon jcd1992 » Donnerstag 7. Juni 2018, 11:16

Ja das habe ich leider auch gemerkt und teuer bezahlen müssen :eek: Naja aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich. Beim neuen Fernthermometer habe ich dann auch deine Mehtode benützt und es war veträglicher fürs Fernthermometer :lol:




So die Tage sind mal wieder eine paar Kleinigkeiten von statten gegangen. Ich habe die Sitze ausgebaut, alles ein bisschen geputzt und die Verkleidungen gereinigt und teilweise das Leder neu verklebt.. Man muss schon echt vorsichtig agieren bei einer fast 60 Jahren alten Ausstattung. Deswegen habe ich es auch nicht übertrieben. Vor allem der Himmel hat mir echt ein bisschen Angst gemacht. :lol: Der Stoff hat aber gehalten. :smile: :smile:
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Im Aschenbecher vom Amaturenbrett habe ich aber eine schöne Sache entdeckt. {sehrfreuen}

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Einige ältere Kollegen werden sich bestimmt noch daran erinnern :D F6, also LPG Joints waren auch noch dabei :D

DSC_0072.JPG


Tja, kein Wunder also warum der Himmel so ausschaut, wie er es tut. {blinzel} {blinzel}


Dann habe ich nachdem ich dei Warnblinkanlage schonmal zum Test angeschlossen habe, diese nun richtig verkabelt. Es fehlt nur der Anhängeranschluß, aber das wird die Tage noch.
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DSC_0063.JPG


Die Kabel für das Anhängerrelais verbaue ich durch den Innenraum. Ich habe es zwar versucht durch das Dach zu machen, aber ohne den Himmel abzunehmen, wird das glaube ich nichts und der Himmel soll ja dran bleiben. Ich denke es geht auch so.

DSC_0076.JPG



Naja und viel mehr war nicht los. Ich habe nun das Schriftzeichen, Embleme und die Stoßstangen abgebaut. Der Lack soll ja nochmal leicht behandelt, poliert werden. Ein bisschen aufhübschen halt.

Unter dem Emblemen sieht der Lack noch ganz anders aus.

Ich frage mich echt, ob Lack so ausbleichen kann. Habe das noch nie so krass gesehen {eyedisco}
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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Donnerstag 7. Juni 2018, 15:09

{beifall}

Wenn Du das Zusatzblech für den Warnblinkschalter nicht nach unten, sondern waagerecht (in Fahrtrichtung) nach vorn gehen lässt, sieht es deutlich weniger beschissen aus. Und den hervorstehenden Knopf des Warnblinkschalters sieht man trotzdem leuchten. :smile: Außerdem haut man sich beim Einsteigen weniger das Knie ein. [smilie=hi ya!.gif]
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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon oldiedriver » Donnerstag 7. Juni 2018, 15:41

Genau.
Wie das aussehen könnte hier mal
Such den Schalter...

Bild

Bild
Viele Grüße
Jörg

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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon W311/58 » Donnerstag 7. Juni 2018, 16:15

@oldiedriver, Da haben ja zwei die selbe Stelle für den Schalter gefunden. :smile:
Gruß Andreas

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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon bic » Donnerstag 7. Juni 2018, 16:35

Ich hätte das jetzt eher für einen Reservezigarettenanzünder gehalten :shock:
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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon oldiedriver » Donnerstag 7. Juni 2018, 17:01

Aber doch nicht in einem Nichtraucherfahrzeug. {Du Du}
@W311/58
Und dazu musste nicht mal gebohrt werden, nur ein wenig gefräst. {blinzel}
Viele Grüße
Jörg

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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon jcd1992 » Donnerstag 7. Juni 2018, 22:55

Wartburgbauer hat geschrieben:{beifall}

Wenn Du das Zusatzblech für den Warnblinkschalter nicht nach unten, sondern waagerecht (in Fahrtrichtung) nach vorn gehen lässt, sieht es deutlich weniger beschissen aus. Und den hervorstehenden Knopf des Warnblinkschalters sieht man trotzdem leuchten. :smile: Außerdem haut man sich beim Einsteigen weniger das Knie ein. [smilie=hi ya!.gif]



Naja beschissen find ich es so oder so. Wie man auch erahnen kann, ist es nur angeklebt. :smile: Das soll auch nur für den TÜV funktionieren, danach wird es wieder abgenommen. Der Warnblinkschalter wird dann hinter dem Amaturenbrett versteckt, denn ich muss den nicht jedesmal sehen. Ich finde das einfach affig, dass der im Sichtfeld sein muss. :idea: Und fahren tue ich nur mit dem Warti und sollte es mal zu einer Situation kommen wo ich den Schalter brauche, weiß ich ja wo er versteckt ist. :lol:

Und die Beine tue ich mir beim einsteigen auch nicht einschlagen. Ich bin recht schlank und da passt das locker. :D :D

Die Funktion des Wsarnblinkschalters streite ich auf alle Fälle nicht ab und deswegen bleibt er auch angeschlossen, man weiß ja wirklich nie, ob man ihn mal braucht, aber sehen dass er blinkt muss ich halt nicht. Genauso ist das mit der Ah Kontrolleuchte. Ich finde das echt ein bisschen blödsinnig, da ich ja wohl im Spiegel sehe, ob ich ein Anhänger dran habe oder nicht. :smile:


Aber auf die Idee, den Schalter zwischen dem Lenkrad und der Schalterleiste zu legen, bin ich gar nicht gekommen und muss sagen, dass das auf den Bild echt top aussieht. Vielleicht überlege ich mir das nochmal, aber ich glaube nicht. :lol:

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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Donnerstag 7. Juni 2018, 23:40

Da ist nur bei 900ern mit der alten Heizungsregelung wirklich Platz. :smile:
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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon jcd1992 » Samstag 9. Juni 2018, 11:55

Ja ich habe den alten 900er mit der alten Heizungsregelung. Ich habe mir das heute mal angeschaut, vielleicht überlege ich mir das noch. :smile:

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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon carsten » Samstag 9. Juni 2018, 16:25

Schöne Lösung, man muss schon ziemlich genau hinsehen.

Links unterhalb des Wischwasserdödels, das Exemplar aus dem 353.
Viele Grüße

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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon bic » Samstag 9. Juni 2018, 23:43

carsten hat geschrieben:Schöne Lösung, man muss schon ziemlich genau hinsehen.

Links unterhalb des Wischwasserdödels, das Exemplar aus dem 353.

Augen wie ein Luchs hat er - ich bin schon halb blind, habe es beim ersten Mal nicht gesehen, Respekt! (für die Anbringung und fürs Finden)
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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon jcd1992 » Dienstag 19. Juni 2018, 08:21

So, gestern habe ich mich weiter meinen AHK Kontrollleuchte für den Anhängerbetrieb gewidmet.

Die Warnblinkanlage funktioniert, wie gesagt top und auch das Relais anzuschließen, war machbar. Und was soll ich sagen, Blinker gehen am Hänger, Warnblinkanlage funktioniert am Hänger, ja und das restliche Licht ebenfalls {blinzel} {blinzel} Damit ist auch die letzte Vorschrift auf dem Weg zum TÜV abgearbeitet. {beifall} {beifall} {beifall}

Es sind mir aber 2 Kleinigkeiten aufgefallen.

1. DIE AHK Kontrolleuchte blinkt ständig, wenn ich den Warnblinkschalter betätige. Wenn ich aber nur nach Links oder Rechts blinke, leuchtet die Kontrolleuchte nur einmal auf und dann bleibt sie dunkel. Ist das richtig so?

2. WABUFAN hatte mich mal in einen Thread darauf aufmerksam gemacht, das mein linker Blinker schwächer leuchtet und er hatte recht. Ich dachte erst es wäre eine opt. Täuschung, aber die linke Seite leuchtet wirklich schwächer.

Soll ich das als normal hinnehmen, oder besser gesagt, was kann ich da am besten tun? Es ist nicht so, das man den Blinker nicht sieht, aber er leuchtet halt schwächer.
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DSC_0113.jpg (24.4 KiB) 953 mal betrachtet
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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Dienstag 19. Juni 2018, 08:34

Gottgegeben ist die unterschiedliche Helligkeit nicht. Wenn es auch im normalen Blinkerbetrieb so ist, solltest Du Übergangswiderstände finden und beseitigen, das ist bei 6V-Anlagen essentiell.
Im Warnblinkbetrieb ist es bei der Schaltung, wie Du sie jetzt hast, normal, dass die Lampen einer Seite etwas später angehen, als die anderen, weil das Relais erst anziehen muss. Das sieht man, ist normal. Aber das ist dann auch vorn so.

Ansonsten ist eine 6V-Anlage nur dann in Ordnung, wenn sie 100pro ist. Wenn sie nur zu 99,5% ganz ist, ist sie eigentlich schon kaputt! :shock: Durch die kleine Spannung und die großen Ströme hat sie nur eine sehr sehr kleine Toleranz gegenüber Unzulänglichkeiten.

Einmaliges mitblinken der AH-Kontrollleuchte ist üblich. :smile:
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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon jcd1992 » Dienstag 19. Juni 2018, 18:19

Mmmh, naja der linke Blinker geht nicht unbedingt später an, zumindest bemerkt habe ich es nicht. Der linke Blinker ( ich habe nur hinten darauf geachtet) leuchtet schwächer als rechts.

Naja gut, dann werde ich damit mal nicht spaßen, sondern mir das noch einmal zu Gemüte ziehen und herausfinden, wo das Problem liegt.


Wenn das mit der AHK Leuchte normal ist mit dem 1x aufleuchten beim Blinken, bin ich beruhigt -roll- -roll-

Danke

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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon jcd1992 » Mittwoch 20. Juni 2018, 14:50

Nachdem ich gestern bei Klatsch und Trastsch noch ein bisschen um Hilfe gesucht habe, da meine Nachbar, zwecks dem Warti ein bisschen dumm tut (viewtopic.php?f=84&t=18517), möchte ich natürlich nicht verheimlichen, was ich gestern den ganzen Tag gemacht habe. :smile: :smile: :smile:

Da gestern bei uns keine Sonne weiter schien, sondern alles sehr bedeckt war, habe ich die Chance zum polieren des Wartburgs genutzt.
Ich muss sagen, die Arbeit hat sich gelohnt. Der Lack sieht wieder richtig flott aus. Natürlich findet man die ein oder andere Schaden, aber im großen und ganzen sieht er wieder richtig flott aus.

Leider kann man es auf den Fotos schlecht festhalten. Aber trotzdem habe ich mal eins angehangen. :lol:


Es ist vielleicht zu erahnen, wenn man auf die Rücklichter schaut und das ist schon ein Unterschied. Nun ist der Wartburg wieder richtig blau. {dance}
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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon jcd1992 » Montag 25. Juni 2018, 22:41

So, in den letzten Tagen ist mal wieder einiges passiert und der Weg zum [TÜV] wird kürzer. :smile:

Ich habe mich mal an die Komplettierung des Wartburgs gemacht und man stößt immer wieder auf komische Sachen, aber dazu später mehr.

Nun, ich habe die Rücklichter angebaut, dabei habe ich noch einmal die Blinker kontrolliert und siehe da, sie leuchten jetzt alle gleich hell. [smilie=hi ya!.gif] Eigentlich wollte ich ja hinten links nochmal alles überprüfen, warum das Problem sich alleine gelöst hat, keine Ahnung. Ich habe die Kontakte nur gereinigt und mit Polfett nochmal eingeschmiert. Das scheint geholfen zu haben.

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Aber eine Frage kam mir da echt auf. Ich finde die Rückleuchten echt dämlich, von den Schraubanschlüssen her. Die Kabel werden doch immer gebogen, das ist doch auch nicht ganz so toll. Das hätte doch die AWE anders mit den Lampensockel lösen können, aber nunja es passt alles..

Dachte ich zumindest :D :D Bis mir die Frage mit dem Rückfahrscheinwerfer aufkam. Hat der Warti einen, oder hat er nicht? :eek:
Ja ich habe mitbekommen, dass er einen hat. ich habe den Druckschalter auch gefunden. Nur funktionieren tut im Rückwärtsgang nixs. -nixwissen-

Was muss denn beim eingelegten des Rückwärtsganges leuchten? Das Schlußlicht oder das Bremslicht? Weiß das jmd? {blinzel}
Geht das immer an, oder nur wenn ich das Licht einschalte? Naja gut, das bekomme ich, wenn ich mir den Schaltplan mal zur gemüte führe raus, aber vielleicht weiß das ja jmd auf Anhieb.

Dann ist mir aufgefallen, dass ich unter dem Armaturenbrett 2 Kabel getrennt wurden. Ein ROTES und ein BLAU/SCHWARZES.
DSC_0140.JPG


Beide Kabel verschwinden in der A-Säule beim Beifahrer. Nunja das rote ist tatsächlich die Innenraumleuchte! Warum diese nicht mehr angeklemmt war, ist mehr als kurios. Jedenfalls funktioniert die Leuchte wieder. Das bl/schw Kabel müsste, wenn ich den Schaltplan richtig lese, doch die Tankanzeige sein. Damit scheint meine Tankanzeige doch nicht zu funktionieren {sehrbedrückt} {sehrbedrückt}


Ich habe mir ebenfalls nochmal die Gummis des Pedalbleches zu gemüte geführt. Ich hatte ein bisschen Öl im Innerraum. Also Gummis gereinigt, alles neu abgedichtet und ich denke mal, das sich das jetzt erstmal erledigt hat, mit dem ÖL.
DSC_0136.JPG

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Nunja und heute ging der Warti noch auf die Bühne.

Ich habe ebenfalls die Chromteile poliert, wobei mir aufgefallen ist, dass die hinteren und vorderen Unterschiedlich verschlissen sind. Vorne sehen sie nicht mehr ganz so klar aus, wie die hinteren, aber ich denke mal, dass das durch den Fahrbetrieb üblich ist.

DSC_0142.JPG


Ich habe dann den Grill angebaut und habe noch ein Lackversiegelung aufgetragen. Wie gesagt, der Lack ist wieder richtig samt und schön.
DSC_0146.JPG

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Dann habe ich ebenfalls angefangen die Gummis mit Vaseline einzureiben. Mein Vater meinte, das macht den Gummi wieder geschmeidiger. Und die Aussage natürlich, das haben wir früher nur so gemacht. {blinzel} Ich habe das jetzt schon mehrmals am Warti gemacht, auch wo er nur stand und ich muss sagen er hatte Recht. Das macht den Gummi wirklich wieder geschmeidig.



Morgen gehts dann an den Unterboden, nochmal schön mit ELASKON besuudeln [smilie=happy.gif]

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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Montag 25. Juni 2018, 23:20

Weiß nicht, ob Elaskon...naja, gut, geht schon.

Ja, das zweite Kabel ist die Tankanzeige. Hinter´m Radio sitzt da eigentlich eine zweipolige Lüsterklemme.

Ja, Kontaktpflege eben. Bei 6V-Elektrik unfassbar wichtig!

Ja, eine Art Rückfahrscheinwerfer haben alle.

Einige 900er haben extra weiße Gläser in den Rückleuchten (Schiffchen), andere (und auch die 1000er) nutzen das Bremslicht. Damit sieht man viel und gut, wenn man Kappen mit gelbem Bremslicht nimmt. Mit rotem Licht deutlich weniger sinnvoll. Rückfahrlicht geht (wie auch das Bremslicht) bei Autos für die DDR nur bei eingeschalteter Zündung (im Unterschied zur im Schaltplan aufgeführten CS-Variante)
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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon oldiedriver » Mittwoch 27. Juni 2018, 15:41

Kleiner Nachtrag.
Da ich heute bei mir etwas gewühlt habe sind mir ein paar Tankgeber für 6V in die Hände gefallen. Eine Auswahl was es da alles gab habe ich hier mal sortiert.
Bild

Bild

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Viele Grüße
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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon jcd1992 » Donnerstag 28. Juni 2018, 21:42

Ja und der ganz rechte ähnelt meinen sehr. Nur sieht deiner nicht nach Messing aus, er nach verzinkten Blech, oder?

Also meine Tonne war aus reinem Messing, sieht ja zumindest bei dir nicht so aus. -nixwissen-

Wartburgbauer hat geschrieben:Weiß nicht, ob Elaskon...naja, gut, geht schon.

Ja, das zweite Kabel ist die Tankanzeige. Hinter´m Radio sitzt da eigentlich eine zweipolige Lüsterklemme.

Ja, Kontaktpflege eben. Bei 6V-Elektrik unfassbar wichtig!

Ja, eine Art Rückfahrscheinwerfer haben alle.

Einige 900er haben extra weiße Gläser in den Rückleuchten (Schiffchen), andere (und auch die 1000er) nutzen das Bremslicht. Damit sieht man viel und gut, wenn man Kappen mit gelbem Bremslicht nimmt. Mit rotem Licht deutlich weniger sinnvoll. Rückfahrlicht geht (wie auch das Bremslicht) bei Autos für die DDR nur bei eingeschalteter Zündung (im Unterschied zur im Schaltplan aufgeführten CS-Variante)


Warum kein Elsakon? :D Naja gut, habe mich dann auch lieber für Karipol Unterbodenschutz entschieden. :smile:

Gott sei Dank, schmeiß ich nixs weg, aber langsam schwindet mein Vorrat {blinzel} {blinzel} {blinzel}


DSC_0151.JPG


Du glaubst es kaum, aber ich habe etwas im Hnadschuhfach gefunden! Warum die dort liegt und nicht angeklemmt ist, möchte ich mal gerne wissen. Jedenfalls jetzt ist sie wieder dran.

DSC_0155.JPG



Und ich danke dir erst einmal für deine gute Erläuterung zum Rückfahrscheinwerfer. :smile: :smile: :smile:

Ich habe keine orginalen Schiffchenleuchten mehr. Ich habe die 1000er mit roten Bremslicht. Also die relativ bescheiden zu sehende Rückfahrscheinwerfer. {blinzel}

Ich werde morgen mal schauen, warum ich kein Licht beim Rückwärtsgang habe. Ist aber auch nicht ganz so wichtig, wenn ich das Problem nicht finde, kommt der Druckschalter einfach ab, beim TÜV, spielt das ja keine Rolle :smile: Damit kann ich mich notfalls noch danach beschäftigen. :lol:







So und dann habe ich heute nochmal schnell neue Scheibenwischer eingebaut. Habe mir bei EBAY für 1€ Blades (Heißen die so?) bestellt und was soll ich sagen, die sind einwandfrei!! {beifall}
DSC_0153.JPG

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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon oldiedriver » Donnerstag 28. Juni 2018, 22:06

Aus welchen Material das im einzelnen ist kann ich von der Couch aus gar nicht sagen. Bei dem Potigehäuse (war recht schwer) würde ich auf Zinkdruckguß tippen, beim Schwimmer auf verzinntes Messing. Aber da kann ich gerne noch genauer hinschauen. Sind einige da...
Viele Grüße
Jörg

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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon jcd1992 » Samstag 7. Juli 2018, 12:23

Hab gerade nochmal meine Tonne angeschaut. Sie ist genauso wie deine! Hab mich da falsch erinnert, das diese aus Messing sei. :lol:


So, heute habe ich mal wieder Zeit mich mit meinen Auto zu beschäftigen.

Ich habe mich noch einmal mit den Rückfahrscheinwerfer beschäftigt. Aber egal was ich mache, ob Zündung an, Druckschalter überbrücken oder sonst irgendwas. An keinem Kabel hinten kommen keine 6V an. Nunja ich habe den Druckschalter ausgebaut, dann kann mir beim Tüv wenigstens nichts passieren. Brauche den Rückfahrscheinwerfer sowieso nicht wirklich. 8) Oder viell. lasse ich noch mein Kfz Elektriker mal drüberschauen. Mal schauen.

So und jetzt gibts Fragen an die Profis hier, oder Wartburgfahrer die mehr Erfahrung als ich haben, das werden ja einige sein. :lol: :lol: Ich hoffe ihr könnte mir helfen, den Wartburg besser zu verstehen. :lol:

Ich habe den Warti heute mal auf die Bühne gestellt und angehoben, ja soweit so gut.
DSC_0136.JPG


Ich wollte nämlich, bevor ich die Spur etc. einstellen lasse, da diese nicht stimmt, nochmal einiges überprüfen und siehe da ich habe doch noch einiges gefunden, so dass die VA komplett rauskommt.
DSC_0197.JPG

DSC_0196.JPG

Die Stoßdämpfer zum Bleistift habe ich ausgebaut, um sie mal zu testen. Naja was soll ich sagen, sie sind komplett im A... {bedrückt} Also müssen die noch nachbestellt werden.

Dann habe ich ebenfalls einen Haarriss in einer Achsmanschette gefunden. Also auch wechseln.

Und dann habe ich noch das, wie ich finde große Problem, dass wenn ich am Rad wackle, ich deutliches Spiel merke. Also wenn der Warti komplett angehoben ist und nicht mehr auf den Rädern steht. UND GENAU DARIN BESTEHT MEINE FRAGE UND ICH HOFFE IHR KÖNNT MIR HELFEN. Ich weiß, das Spiel eigentlich nicht sein darf, bzw. kenne ich es von allen anderen Autos die ich bis jetzt geschraubt habe, nicht. Der Wartburg wird ja nicht anders sein.

Das Spiel habe ich entdeckt bei der Federaufnahme für die Blattfeder. Ich habe nun die eine Seite der VA komplett ausgebaut. Und in seine Einzelteile zerlegt. Nur finde ich jetzt nachdem Ausbau, das Spiel gar nicht mehr so schlimm. Deswegen frage ich mich jetzt, inwieweit vielleicht die Silentbuchse der Blattfeder für dieses Spiel verantwortlich ist und ob das normal ist??? {blinzel}

DSC_01.JPG

Ich hoffe ihr versteht so halbwegs, was ich meine.

Eins werde ich aber jetzt, da ich eine Seite schon ausgebaut habe, wechseln und zwar die Silentbuchsen.
Dateianhänge
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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon jcd1992 » Samstag 7. Juli 2018, 12:56

Achso eine Sache fällt mir noch ein. Ich habe im ausgebauten Zustand doch Spiel entdeckt und zwar am Schwenklager bei den Buchsen.
DSC_0190.JPG


Das Teil kann ich leicht hin und her schieben, wenn es am Schenklager angeschraubt ist. Ist das normal? Im Inet sieht die Buchse auch ein bisschen anders aus.
So zum Beispiel
IMG_8636.JPG
IMG_8636.JPG (30.28 KiB) 352 mal betrachtet


Die Buchse sieht ja schon anders aus, in der Variante.

Gab es da etwa mehrere Varianten?

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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon W311/58 » Samstag 7. Juli 2018, 20:28

. Aber egal was ich mache, ob Zündung an, Druckschalter überbrücken oder sonst irgendwas. An keinem Kabel hinten kommen keine 6V an.
Ich kann Dir nicht sagen wie bei Deinem Bj. der Rückfarscheinwerfer angeschlossen ist, bei mir funktioniert der erst wenn ich Licht einschalte. :smile:
Ich glaube bei Dir ist noch die alte Ausführung mit den Buchen im Schwenklager
Hier sind auf Seite 1 einige Bilder von den unterschielichen Ausführungen
http://w311.info/viewtopic.php?f=24&t=17592
Gruß Andreas

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jcd1992
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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon jcd1992 » Sonntag 8. Juli 2018, 18:34

W311/58 hat geschrieben:Ich kann Dir nicht sagen wie bei Deinem Bj. der Rückfarscheinwerfer angeschlossen ist, bei mir funktioniert der erst wenn ich Licht einschalte.


Das habe ich auch probiert, ändert aber nichts daran, dass nichts hinten ankommt. :D


Danke dir erst einmal für deinen Link, sehr interessant und mal wieder irgendwie Wartburg typisch, dass es 20 verschiedene Möglichkeiten gibt an dem Auto :D

Mal sehen, was und vor allem wie ich es mit den Buchsen anstellen werde. 1 ist aber Fakt, es ist zuviel Spiel und die Schwenklager müssen beidseitig gemacht werden.

Habe gestern hier im Forum mal viel gestöbert und mein Spiel von 0,2-0,35mm ist einfach zuviel.

Ich muss halt bloß schauen, ob ich passende Buchsen für die Bolzen finde. Oder ich das Schwenklager vielleicht irgendwo an einem IFA Service abgeben kann und diese mir das machen. Aber eigentlich will ich das alleine machen.

Ich denke auch das aussägen, um die Buchsen herausbekommen, am besten ist. Sie sind bei mir aus Alu, da geht das ja und dann schön warm machen und raustreiben. Das müsste mit viel Geduld schon gehen.

Meine Bolzenmaße sind auf 0,5mm gleich, also wie ich finde noch voll in Ordnung.

Ich werde mich morgen mal ranmachen und dann berichten, wie das mit dem ausbuchsen funktionierte {top}

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bic
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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon bic » Montag 9. Juli 2018, 01:05

jcd1992 hat geschrieben:Danke dir erst einmal für deinen Link, sehr interessant und mal wieder irgendwie Wartburg typisch, dass es 20 verschiedene Möglichkeiten gibt an dem Auto :D

20 ist jetzt derb zu hoch gegriffen, 2 wäre richtig. Die zwei Varianten betreffen beide das unteres Lager im Gelenkzapfen, an der Federgabel hat es nie (wesentliche) Änderungen gegeben. Für den Gelenkzapfen gab es zwei Ausführungen von Laufbolzen, die alte mit einem Stück Außengewinde dran (wie bei Dir).

Bolzen2.JPG

und die neuere mit Innengewinde:

Bolzen1.JPG

Zu beiden gehören unterschiedliche Buchsen, die alte Ausführung besaß nur eine einzige, durchgehende Buchse:

Buchse1.JPG


und die neue zweiteilige Buchsen, als untere diese (wie auch bei der Federgabel):

Buchse2.JPG

und als obere diese:

Buchse4.JPG

Die Federgabel hat -wie schon geschrieben- als unter Buchse dies selbe wie der Gelenkzapfen, als obere findet diese Verwendung:

Buchse5.JPG


Habe gestern hier im Forum mal viel gestöbert und mein Spiel von 0,2-0,35mm ist einfach zuviel.

Welches Spiel meinst Du damit? Axial oder radial oder ein kippeln? Leichtes Radialspiel ist nämlich unbedenklich so lange das Axialspiel stimmt. Dieses wird mittels Ausgleichscheiben unter den Anlaufscheiben eingestellt:

Scheiben.JPG

Das von Dir übrigens festgestellte Spiel wird wohl eine Kombination aus dem Spiel der Schwenklager und dem der Radlager sein. Letztere also dringend kontrollieren! Und bitte daran denken, dass die Radlager solche mit verringertem Spiel sein sollten, daher mi dem Nachsetzzeichen "C2" gekennzeichnet sein müssen.

Im Neuzustand haben die Federgabeln und Laugbolzen übrigens ein Nennmaß von 22mm und die Buchsen sollen im nicht eingebauten Zustand eine leichte Spielpassung auf den Bolzen haben. Im eingebauten Zustand verringert sich dann der Innendurchmesser und es entsteht eine Übergangspassung, welche zumindest bei Alu- und Hartgewebebuchsen gem. Rep.-Handbuch nicht nachbearbeitet werden soll. Allerdings wurden (und werden) die Federgabeln durch Überschleifen/-drehen instandgesetzt, so dass für diese dann Untermaßbuchsen verwendet werden müssen (aufpassen!), bei den Laufbolzen ist diese allerdings nicht der Fall.

Ich muss halt bloß schauen, ob ich passende Buchsen für die Bolzen finde. Oder ich das Schwenklager vielleicht irgendwo an einem IFA Service abgeben kann und diese mir das machen. Aber eigentlich will ich das alleine machen.

Die Buchsen gibt es eigentlich noch original zur Genüge, da muss man halt etwas suchen - Neuanfertigungen sind aber auch auf dem Markt (z.Z. in der Bucht und aus Bronze)

Ich denke auch das aussägen, um die Buchsen herausbekommen, am besten ist. Sie sind bei mir aus Alu, da geht das ja und dann schön warm machen und raustreiben. Das müsste mit viel Geduld schon gehen.

Also "warm machen" am Achsschenkel fällt wohl total aus! Die Alubuchsen lassen sich mit etwas Geschick eigentlich problemlos ausbauen. Natürlich kannst du diese auch aufsägen, so lange Du den Achsschenkel heile lässt.

Meine Bolzenmaße sind auf 0,5mm gleich, also wie ich finde noch voll in Ordnung.

??? Wie ist das jetzt gemeint?
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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon jcd1992 » Montag 9. Juli 2018, 09:47

Booooh ey, danke dir BIC!!! sehr ausführlich und verständlich für einen Anfänger wie mich {beifall} {beifall} {beifall}

Würde es noch gern mit dir ein bisschen besprechen und deine Fragen beantworten :lol:

bic hat geschrieben:20 ist jetzt derb zu hoch gegriffen, 2 wäre richtig. Die zwei Varianten betreffen beide das unteres Lager im Gelenkzapfen, an der Federgabel hat es nie (wesentliche) Änderungen gegeben. Für den Gelenkzapfen gab es zwei Ausführungen von Laufbolzen, die alte mit einem Stück Außengewinde dran (wie bei Dir).


Na gut war wirklich ein bisschen hochgegriffen :lol: , aber es gab die ja auch, so wie ich da hier im Inet finde zum Beispiel noch aus Pertinax und so weiter und so fort.
Ich habe also die 1. Variante soweit so gut. Sieht auch alles meinen sehr ähnlich, ausser das meine zweigeteilte Buchse von der Federgabel kein Schmiernippelanschluß hat.
DSC_0195.JPG


Und dann sieht es noch so aus, als wenn auf den Buchsen noch ein Staubschutz draufgeschoben wird. Ist das richtig( Siehe Bild)?

DSC_0192.JPG

DSC_0194.JPG



bic hat geschrieben:Welches Spiel meinst Du damit? Axial oder radial oder ein kippeln? Leichtes Radialspiel ist nämlich unbedenklich so lange das Axialspiel stimmt. Dieses wird mittels Ausgleichscheiben unter den Anlaufscheiben eingestellt:


Ich meine das Radialspiel. Axialspiel ( da hatte ich mich schon belesen) habe ich ebenfalls, vor allem am Gelenkzapfen, also da fehlen 100pro Anlaufscheiben. Das kann ich ja ohne Probleme 2mm hoch und runter bewegen ( geschätzt). An der Federgabel habe ich kein Axialspiel feststellen können.

Hier mal meine Maße, von Bolzen und Buchse, zwecks Radialspiel.

Federgabel: Buchse : oben: 22,15mm unten: 22,1mm
Bolzen: oben: 21,8mm unten: 21,85mm
Diff.: 0,35mm Diff.: 0,25mm

Gelenkzapfen Buchse: oben: 22,00mm unten: 22,1mm
Bolzen: oben: 21,85mm unten: 21,9mm
Diff.: 0,15mm Diff.: 0,2mm



Es ist im Endeffekt so, das wenn das Auto hochgebockt ist und ich am Rad wackle, die Federgabel, wie ich finde, extrem hin und her( Radial) schiebt. Und normal kann das ja nicht sein. Also man sieht es mit bloßen Auge deutlich und man spuürt es auch in den Händen.


bic hat geschrieben:Im Neuzustand haben die Federgabeln und Laugbolzen übrigens ein Nennmaß von 22mm und die Buchsen sollen im nicht eingebauten Zustand eine leichte Spielpassung auf den Bolzen haben. Im eingebauten Zustand verringert sich dann der Innendurchmesser und es entsteht eine Übergangspassung, welche zumindest bei Alu- und Hartgewebebuchsen gem. Rep.-Handbuch nicht nachbearbeitet werden soll. Allerdings wurden (und werden) die Federgabeln durch Überschleifen/-drehen instandgesetzt, so dass für diese dann Untermaßbuchsen verwendet werden müssen (aufpassen!), bei den Laufbolzen ist diese allerdings nicht der Fall.


Das mit den verjüngen der Buchsen im eingebauten Zustand habe ich auch schon gelesen. Wenn du sagst, das im eingebauten Zustand eine Übergangspassung entsteht, dann sind meine Buchsen nach meinen Maßen, ja komplett hinüber. ich habe ja im eingebauten Zustand eine gute Spielpassung. :D :D

Die Untermaßpassungen habe ich auch schon im Inet gesehen, mit zum Beispiel Innendurchmesser 21mm.

bic hat geschrieben:Also "warm machen" am Achsschenkel fällt wohl total aus! Die Alubuchsen lassen sich mit etwas Geschick eigentlich problemlos ausbauen. Natürlich kannst du diese auch aufsägen, so lange Du den Achsschenkel heile lässt.


Wieso? Wegen Gefügeveränderung, oder wie meinst du das? Ich werde mein Glück erst einmal versuchen.

bic hat geschrieben:??? Wie ist das jetzt gemeint?


Die Bolzenmaße oben/ unten.

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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon bic » Montag 9. Juli 2018, 11:17

jcd1992 hat geschrieben:Na gut war wirklich ein bisschen hochgegriffen :lol: , aber es gab die ja auch, so wie ich da hier im Inet finde zum Beispiel noch aus Pertinax und so weiter und so fort.
Ich habe also die 1. Variante soweit so gut. Sieht auch alles meinen sehr ähnlich, ausser das meine zweigeteilte Buchse von der Federgabel kein Schmiernippelanschluß hat.

Aus welchem dunklem Loch jetzt noch die Pertinax-Buchsen aufgetaucht sind -nixwissen-, da wird wohl einer noch ne Kiste gefunden haben. Soweit ich weiß, waren diese am F8/F9 im Gebrauch, wurden beim 311er aber nicht mehr verwendet und wenn, dann allenfalls bei den ganz früher Exemplaren - ich würde die Finger davon lassen. Die Schmiernippel an den zuschraubbaren Buchsen (sowie die neuen Laufbolzen samt zweiteiligen Buchsen) kamen erst mit der Umstellung auf Fettschmierung, vorher mit Ölschmierung waren diese nicht erforderlich, der Anschluß der Ölleitung erfolgte ja am Schwenklager selbst, respektive am Laufbolzen des Gelenkzapfens.

Und dann sieht es noch so aus, als wenn auf den Buchsen noch ein Staubschutz draufgeschoben wird. Ist das richtig( Siehe Bild)?

Dies ist richtig und ich würde darauf auch nicht verzichten, denn nach dem Abschmieren (mit Fett) bildet sich hier ein "Fettkragen" aus, welcher als Abdichtung wirkt.

... Axialspiel ( da hatte ich mich schon belesen) habe ich ebenfalls, vor allem am Gelenkzapfen, also da fehlen 100pro Anlaufscheiben. Das kann ich ja ohne Probleme 2mm hoch und runter bewegen ( geschätzt). An der Federgabel habe ich kein Axialspiel feststellen können.

Scheiben nicht hinzugeben, sondern wegnehmen, an sonst vergrößerst Du das Spiel noch mehr. Hoffentlich geht dies bei Dir überhaupt, denn dazu benötigt der Laufbolzen einen Unterstand zur Anlauffläche der Anlaufscheibe, hier mal bei einem der neueren Bolzen (und Bronzebuchse):

Anlauf.JPG


Hier mal meine Maße, von Bolzen und Buchse, zwecks Radialspiel.

Federgabel: Buchse : oben: 22,15mm unten: 22,1mm
Bolzen: oben: 21,8mm unten: 21,85mm
Diff.: 0,35mm Diff.: 0,25mm

Gelenkzapfen Buchse: oben: 22,00mm unten: 22,1mm
Bolzen: oben: 21,85mm unten: 21,9mm
Diff.: 0,15mm Diff.: 0,2mm
Es ist im Endeffekt so, das wenn das Auto hochgebockt ist und ich am Rad wackle, die Federgabel, wie ich finde, extrem hin und her( Radial) schiebt. Und normal kann das ja nicht sein. Also man sieht es mit bloßen Auge deutlich und man spuürt es auch in den Händen.


Das ist natürlich bei den Federgabeln schon ziemlich deutlich, damit kann der Bolzen ja schon ca. über einen halben Millimeter in seinem Sitz in den Buchsen kippen, an der Anlenkung der Gabel an der Silentbuchse wird daraus ja noch ein wesentlich größere Weg, daher siehst Du das auch beim Wackeln am Rad - hier wirst Du wohl etwas machen müssen. Nicht so kritisch ist dies am Gelenkzapfen, ein Kippen des Bolzens in den Buchsen findet hier ja kaum statt, denn die Anlenkung an den Querlenkern erfolgt ja mittig zum Bolzen. Es bleibt daher bei den 1,5-2 Zehnteln Spiel, dies ist noch erträglich.

An sonst solltest Du aber auf jeden Fall schauen, wie die Oberfläche und die Rundheit aller Bolzen aussieht, so etwas gehört ausgewechselt:

Gabel.JPG

Bolzen3.JPG


Das mit den verjüngen der Buchsen im eingebauten Zustand habe ich auch schon gelesen. Wenn du sagst, das im eingebauten Zustand eine Übergangspassung entsteht, dann sind meine Buchsen nach meinen Maßen, ja komplett hinüber. ich habe ja im eingebauten Zustand eine gute Spielpassung. :D :D

Das mit der leichten Überganspassung nach dem Aufbau hat bei den Alu- und Hartgwebebuchsen einen guten Grund - Alu ist schmiedbar und Hartgewebe setzt sich, so dass sich schon nach den ersten paar km die Bohrung wieder vergrößert und die gewollte Passung sich einstellt. Hartgwebebuchsen sollte man aber auf jeden Fall vor dem Einbau gut in Öl einlegen, an sonst besteht die Gefahr, dass diese nach Einbau aufquellen und dann klemmen, statt sich die Passung bessert.

bic hat geschrieben:Also "warm machen" am Achsschenkel fällt wohl total aus! Die Alubuchsen lassen sich mit etwas Geschick eigentlich problemlos ausbauen. Natürlich kannst du diese auch aufsägen, so lange Du den Achsschenkel heile lässt.

Wieso? Wegen Gefügeveränderung, oder wie meinst du das? Ich werde mein Glück erst einmal versuchen.

Stell dich nicht so an, mit etwas Gewalt bekommt man die Alubuchsen auf jeden Fall rausgeprügelt und wenn man sie dabei aufschält. Die Grenze beim Anwärmen der Achsschenkel würde ich bei 80 Grd. sehen, die bekommst Du weder kontrolliert noch hilft diese bzgl. der Buchsen wirklich - ehe Du die Schenkel auf Temperatur hast, ist diese schon in die Buchsen durchgezogen.

bic hat geschrieben:??? Wie ist das jetzt gemeint?

Die Bolzenmaße oben/ unten.

Ich verstehe immer noch nicht, was Du damit sagen willst.
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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon jcd1992 » Montag 9. Juli 2018, 15:22

bic hat geschrieben:Scheiben nicht hinzugeben, sondern wegnehmen, an sonst vergrößerst Du das Spiel noch mehr. Hoffentlich geht dies bei Dir überhaupt, denn dazu benötigt der Laufbolzen einen Unterstand zur Anlauffläche der Anlaufscheibe, hier mal bei einem der neueren Bolzen (und Bronzebuchse):


Ja klar, Sorry natürlich müssen die weg. Ich habe am Gelenkzafen eine 0,2mm Anlaufscheibe drin. Diese habe ich jetzt entfernt. Das Axialspiel ist sehr stark veringert. Es ist ab noch zu spüren. Eine Vertiefung, wie auf deinem Foto, ist bei mir nicht erkennbar.
DSC_0191.JPG



bic hat geschrieben:An sonst solltest Du aber auf jeden Fall schauen, wie die Oberfläche und die Rundheit aller Bolzen aussieht, so etwas gehört ausgewechselt:


Okay, das sieht bei mir noch schlimmer aus, aber dazu unten mehr.


DSC_0192.JPG


bic hat geschrieben:Stell dich nicht so an, mit etwas Gewalt bekommt man die Alubuchsen auf jeden Fall rausgeprügelt und wenn man sie dabei aufschält. Die Grenze beim Anwärmen der Achsschenkel würde ich bei 80 Grd. sehen, die bekommst Du weder kontrolliert noch hilft diese bzgl. der Buchsen wirklich - ehe Du die Schenkel auf Temperatur hast, ist diese schon in die Buchsen durchgezogen.


Ja, ich werde sie schon rausbekommen {sehrfreuen} {sehrfreuen}

bic hat geschrieben:Ich verstehe immer noch nicht, was Du damit sagen willst.


Okay, also das bedeutet, dass meine Bolzen schon konisch sind. {eyedisco} {eyedisco} Ich denke nicht das so korrekt ist. Zum Beispiel der Federgabelbolzen. Der hat oben, also an der Federgabelaufnahme ein Maß von 21,8mm und unten am InnenGewinde ein Maß von 21,85mm. Also konisch. Ich gehen mal nach den Schleifspuren davon aus, dass das orginale Nennmaß 22m betrug.
Auf den Foto erkennt man ja, das die Mitte vom Bolzen noch keine Schleifspuren aufweißt. Da dort keine Buchse den Bolzen abschleifen kann. Und da habe ich auch das Maß 22mm.

DSC_0193.JPG



So nun zu meinen Plan, wie ich das ganze gerne anstellen werde bzw. möchte. :smile:

Da ich keine Buchsen für die Federgabel mit Nennmaß 22mm finde, fällt die Variante mit einfach neue Buchsen kaufen, schonmal aus. Desweiteren sollten die Bolzen, sowie du sagst entwederer erneuert oder ich will sie halt ab und plandrehen lassen.

Für den Gelenkzapfen habe ich noch meine einteiligen Buchsen gefunden, aber du meintest ja, dass das Spiel nicht ganz so entscheidend ist. Warum, das so ist, habe ich verstanden und kann es am Aufbau der VA auch nachvollziehen.

Ich habe nun bei einem Online Teilehändler Bronzebuchsen mit Nennmaß 21mm gefunden. Diese würde ich zumindest für das obere Schwenklager (Federgabelaufnahme) bestellen. Da sich diese aber beim einbauen verjüngen, würde ich das Nennmaß der Buchsen, nach den Einbau, nochmal nachmessen.

Nun gibt es für mich nur noch eine Frage. Wie sollte denn die Passung so circa aussehen? Steht das irgendwo, oder weißt du das? Damit ich dann auch genau weiß, wie weit ich den Bolzen der Federgabel runterdrehen muss.

Und welche Schmiernippelgröße haben den die Buchsen?


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