Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Bitte ausführliche Darstellung in Wort und Bild, Besonderheiten, Ausstattung, Zubehör, Geschichte etc...

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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon W311/58 » Montag 9. Juli 2018, 19:54

Die Federgabeln können auch auf der Rundschleifmaschine bearbeitet werden, sozusagen regeneriert werden. Dann werden aber auch Buchsen mit kleineren Innendurchmesser benötigt.
Oder mal bei Hermel nachsehen, er hat Federgabel und Buchsen
https://www.oldtimer-ersatzteile-hermel ... bel&page=2
Gruß Andreas

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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon jcd1992 » Montag 9. Juli 2018, 21:06

Der Shop von Hermel ist leider noch offline. Ich habe bei Ostmobile bestellt.

Die Buchsen bei dem sind aus Bronze und haben ein Nenndurchmesser von 21mm. Da ich meine Bolzen eh abdrehen möchte, da sie Verschleiß aufweisen, ist das relativ günstig für mich.

Nur stellt sich noch die Frage nach der Passung. Wenn ich die Buchsen einbaue, werden die sich ja leicht verjüngen. Also zum Beispiel auf 20,98mm. Wenn es eine Übergangspassung sein soll, darf ja der Bolzen höchstens als Nenndurchmesser 20,97mm aufweisen, wenn ich mich an die Lehre richtig erinnere :D :D

Die Frage ist nun, wie groß soll der Unterschied zwischen Buchse/Bolzen sein. Gibt es da Erfahrungswerte, bzw. eine Lektüre, die dazu was sagt? [smilie=hi ya!.gif] [smilie=hi ya!.gif] [smilie=hi ya!.gif].

Ich gehe mal davon aus, dass das Lager leichtgängig zu bewegen sein muss, aber ohne merkbares Spiel. :shock:

Wenn es natürlich nixs gibt, heißt es wahrscheinlich einfach probieren und nach Gefühl arbeiten. {blinzel}

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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon bic » Montag 9. Juli 2018, 23:43

jcd1992 hat geschrieben:... Nur stellt sich noch die Frage nach der Passung. Wenn ich die Buchsen einbaue, werden die sich ja leicht verjüngen. Also zum Beispiel auf 20,98mm. Wenn es eine Übergangspassung sein soll, darf ja der Bolzen höchstens als Nenndurchmesser 20,97mm aufweisen, wenn ich mich an die Lehre richtig erinnere :D :D

Bronzebuchsen müssen fertig berarbeitet werden, das setzt sich nichts mehr. Ich würde hier so etwas um die H8/h9 empfehlen (ins Tabellenbuch musst Du jetzt aber schon selbst schauen), also ein kaum spürbares Spiel, aber mit der Hand normal zu bewegen. Um das Maß für die Federgabel festzulegen, musst Du sowieso erst die Buchsen haben (wer weiß, welches Maß deren Bohrungen wirklich besitzen) und diese eingebaut sein. Beim Schleifen/Überdrehen den Übergangsradius zum Teller der Federgabel dann nicht vergessen und die Buchse hier ein bißchen ausnehmen.

Was willst du mit den Laufbolzen machen? So weiter verwenden ist eher sinnlos, neue Buchsen wären nach kurze Zeit wieder hinne. Ich würde sagen - auswechseln und bei dieser Gelegenheit auf die neue Ausführung umbauen (und dabei die meist verschlissen Anlauffläche am Achsschenkel planen). Dann hast du wenigstens Nägel mit Köpfen gemacht. Fertig sieht dann so etwas so aus :shock: :shock:

achse.JPG
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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon jcd1992 » Dienstag 10. Juli 2018, 20:00

bic hat geschrieben:Bronzebuchsen müssen fertig berarbeitet werden, das setzt sich nichts mehr. Ich würde hier so etwas um die H8/h9 empfehlen (ins Tabellenbuch musst Du jetzt aber schon selbst schauen), also ein kaum spürbares Spiel, aber mit der Hand normal zu bewegen. Um das Maß für die Federgabel festzulegen, musst Du sowieso erst die Buchsen haben (wer weiß, welches Maß deren Bohrungen wirklich besitzen) und diese eingebaut sein. Beim Schleifen/Überdrehen den Übergangsradius zum Teller der Federgabel dann nicht vergessen und die Buchse hier ein bißchen ausnehmen.


Dank dir Bic. Ja genauso, wie du es sagst habe ich es auch vor! Erst die Buchsen für die Federgabel rein und den Bolzen anpassen.

H8/h9 ? {anbeten} Okay, das reicht mir als Aussage völlig aus. Es geht mir ja bloß darum ein Gefühl dafür zu haben und das habe ich jetzt. Und ja ins Tabellenbuch habe ich alleine geschaut :smile: :smile:

bic hat geschrieben:Was willst du mit den Laufbolzen machen? So weiter verwenden ist eher sinnlos, neue Buchsen wären nach kurze Zeit wieder hinne. Ich würde sagen - auswechseln und bei dieser Gelegenheit auf die neue Ausführung umbauen (und dabei die meist verschlissen Anlauffläche am Achsschenkel planen). Dann hast du wenigstens Nägel mit Köpfen gemacht. Fertig sieht dann so etwas so aus


Ja die Laufbolzen möchte ich erst einmal versuchen so weiter zu verwenden. Ich habe mir für die Gelenkzapfen keine Bronzebuchsen geholt, sondern die alten einteiligen aus Alu. Beim Einbau werde ich ja merken, ob das Spiel zu groß ist mit den Bolzen. Ich hoffe mal nicht.
Und ja du hast schon recht, der Umbau auf die neuen Laufbolzen wäre nicht verkehrt, aber ich fahre den Warti wenn überhaupt 1000Km im Jahr und das halten die Bolzen/Buchsen noch eine Weile aus, da bin ich mir sicher und ich will den Warti eigentlich noch dieses Jahr zulassen. Die Laufbolzen kann ich dann notfalls immer nochmal im Winter wechseln.


Der Achsschenkel auf deinem Foto ist ja mal wunderschön!!!!! {eyedisco} {eyedisco} {eyedisco} Respekt!!! {anbeten}

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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon bic » Dienstag 10. Juli 2018, 21:29

jcd1992 hat geschrieben:Der Achsschenkel auf deinem Foto ist ja mal wunderschön!!!!! {eyedisco} {eyedisco} {eyedisco} Respekt!!! {anbeten}

Das Foto sollte nur zum Ansporn dienen :smile:
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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon jcd1992 » Mittwoch 11. Juli 2018, 19:14

Naja Ansporn ist das auf alle Fälle, wird aber mit dem 311 jetzt zumindest nicht geschehen. Er soll ja erstmal wieder auf die Straße gebracht werden, natürlich vernünftig. Er soll ja für mich den Einstieg in diese schönen Mobile ebnen. Und wenn ich genügend Erfahrung gesammelt habe, wird bestimmt noch ein 311 oder auch 353 bei mir Platz finden. Dieser bekommt dann bestimmt auch, solch schöne Achsschenkel :smile: :smile: :smile:

So nun noch einige Impressionen zu meinen Buchsenausbau. Es hatt alles prima geklappt. :smile: :smile: Ich habe die Buchsen ein bisschen eingesägt und schwup die bubs kamen sie auch ohne größere Probleme raus. {beifall} {beifall}

DSC_0201.JPG


Dann habe ich alles gereinigt, aber nicht zu penibel und schön abgelegt.. Natürlich wird dann beim Zusammenbau alles schön mit neuen Fett ausgestattet. :lol:


DSC_0208.JPG


Ebenfalls habe ich in dem Zuge mir die Gewinde angeschaut und diese auch nochmal nachgeschnitten. Flutscht wieder wie am ersten Tag {blinzel}

Naja und dann hatte ich mal wieder 2 Sachen, wovon ich nur eine klären konnte. :-|

Als ich online meine Sachen bestellt habe, ist mir aufgefallen, dass es Achsmanschetten getriebeseitig gibt. Nunja ich unter dem Warti geschaut und nixs gefunden. Dann habe ich hier ein bisschen im Forum gestöbert und siehe da, getriebeseitig gehören wirklich Achsmanschetten ran, nur waren die bei mir nicht mehr vorhanden, also nachbestellt und wieder was gelernt. :smile: :smile: Ich hätte vor dem Mitnehmer nie welche ran gemacht, da ich keine mehr dran hatte und auch nicht wusste, dass da welche drangehören. Bloß gut bin ich im Inet drauf gestoßen. :smile:

Die 2te Sache ist noch nicht geklärt. Ich denke aber mal, dass das nicht so wilde ist. Und zwar sind mir an den Gelenkwellen Unterschiede aufgefallen. Eine Gelenkwelle hat hinter dem inneren Radlager noch ein Blech drum herum, die andere Gelenkwelle hat das nicht. Weiß jmd warum das so ist? -nixwissen-

DSC_0204.JPG

DSC_0203.JPG



So und nun heißt es warten auf meine Buchsen, Manschetten etc. und dann los gehts. Ich habe auch jmd gefunden der mir die Gabelbolzen abdreht {anbeten} {anbeten} .

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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon pinokio » Mittwoch 11. Juli 2018, 19:31

mach mal Bilder von deinen Achsträger , da wo die Welle eingeführt wird.

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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon bic » Mittwoch 11. Juli 2018, 19:59

jcd1992 hat geschrieben:....und siehe da, getriebeseitig gehören wirklich Achsmanschetten ran, nur waren die bei mir nicht mehr vorhanden, also nachbestellt und wieder was gelernt. :smile: :smile: Ich hätte vor dem Mitnehmer nie welche ran gemacht, da ich keine mehr dran hatte und auch nicht wusste, dass da welche drangehören. Bloß gut bin ich im Inet drauf gestoßen. :smile:

Vielleicht wäre ja mal ein Rep.-Handbuch und ET-Katalog eine sinnvolle Investition? Aber einmal davon abgesehen, gestorben wäre Dein Auto davon nicht, wenn die Dinger weiterhin gefehlt hätten. Zum einen kamen die Manschetten erst später (in meinem 58er Rep.-Handbuch gibt es diese ebensowenig noch nicht, wie die Schleuderkappen außen hinter den großen Manschetten) und zum anderen sind diese eher kosmetische Natur.

Die 2te Sache ist noch nicht geklärt. Ich denke aber mal, dass das nicht so wilde ist. Und zwar sind mir an den Gelenkwellen Unterschiede aufgefallen. Eine Gelenkwelle hat hinter dem inneren Radlager noch ein Blech drum herum, die andere Gelenkwelle hat das nicht. Weiß jmd warum das so ist? -nixwissen-

Diese Bleche gehören da wirklich hin, sehen aber eigentlich so aus:

Blech3.JPG

Deren Aufgabe ist die Trennung des Einbauraums der Radlager vom Einbauraum der Antriebsgelenke. Rein von der Einbaulage und der Anordnung der Schmiernippel kann man darauf schließen, dass mit Hilfe der Bleche (Oiginalbezeichnung: Abdeckblech) wohl eine Überfettung der Radlager verhindert werden sollte, warum auch immer -nixwissen- Übrigens gibt es die Bleche noch da, wo Du Deine Buchsen gekauft hast.
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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon jcd1992 » Donnerstag 12. Juli 2018, 18:27

pinokio hat geschrieben:mach mal Bilder von deinen Achsträger , da wo die Welle eingeführt wird.


DSC_0211.JPG


Also eine kleine Nut sieht man ja, ob das natürlich bei allen 311 so ist, weiß ich natürlich nicht :sleep:

bic hat geschrieben:Vielleicht wäre ja mal ein Rep.-Handbuch und ET-Katalog eine sinnvolle Investition? Aber einmal davon abgesehen, gestorben wäre Dein Auto davon nicht, wenn die Dinger weiterhin gefehlt hätten. Zum einen kamen die Manschetten erst später (in meinem 58er Rep.-Handbuch gibt es diese ebensowenig noch nicht, wie die Schleuderkappen außen hinter den großen Manschetten) und zum anderen sind diese eher kosmetische Natur.


Da hast du recht und was soll ich dir sagen ein Rep.buch habe ich sogar, aber da mal reinzuschauen, kam mir nicht in den Sinn :evil:
Aber ich muss auch sagen, das Rep.buch ist ja, mache Sachen sind Top beschrieben und bei einigen finde ich persönlich,fehlt hier und da was.
In meinen Rep.buch sehe ich die Achsmanschetten getriebeseitig ebenso noch nicht und das mit den Schleuderkappen ist bei mir ebenso. Bei denen habe ich mich auch gewundert, da ich auch noch keine verbaut habe. Dei habe ich ebenfalls Online gefunden, aber sie gleich, so wie du, als kosmetische Natur abgetan.

An einem ET KAtalog bin ich gerade dran. Das denke ich ist eine sinnvolle Investition, auch um die Fachbegriffe kennen zu lernen. :smile:



So heute kamen meine Ersatzteile an . {Zahnlücke} {Zahnlücke}
DSC_0209.JPG

So ich habe mir die Maße der neuen Buchsen genommen und dann ging es ab in den Froster. Morgen werden dann die Buchsen eingebaut.

DSC_0212.JPG

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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Donnerstag 12. Juli 2018, 22:15

Irgendwas in mir sträubt sich, die Federgabeln unnötig weit abzudehen, nur damit sie in vorhandene Buchsen mit einem mehr oder weniger beliebigen Maß passen. Die Federgabeln gibt´s nicht mehr, die Buchsen schon.

Ich würde daher die Federgabeln soweit runternehmen, bis sie wieder eine einwandfreie Oberfläche haben und dann die Buchsen danach aufreiben. Aber vllt. bin ich da auch etwas zu knausrig, mit dem alten Zeug. :lol:
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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Donnerstag 12. Juli 2018, 22:42

Ich gebe Dir darin Recht York, Matrejal zu erhalten. Insofern ist der Ansatz positiv. Aber Federgabeln und Co gibt es noch.
Hast Du einmal etwas Gutes gefunden, mußt Du es pflegen!

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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon bic » Donnerstag 12. Juli 2018, 23:43

jcd1992 hat geschrieben:Also eine kleine Nut sieht man ja, ob das natürlich bei allen 311 so ist, weiß ich natürlich nicht :sleep:

Überwiegend ja, es gab/gibt natürlich auch die ältere Ausführung ohne Nut.

... mit den Schleuderkappen ist bei mir ebenso. Bei denen habe ich mich auch gewundert, da ich auch noch keine verbaut habe. Dei habe ich ebenfalls Online gefunden, aber sie gleich, so wie du, als kosmetische Natur abgetan.

Nun, auf die würde ich jetzt nicht verzichten. Auch wenn bei mir hier noch nie aufgefangenes Fett in den Teilen drin war, verhindern diese aber auf jeden Fall, dass Wasser entlang der Welle und durch die Buchsen nach innen in die Manschetten läuft und hier dann das Fett verseift.
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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon jcd1992 » Montag 16. Juli 2018, 08:18

Tomtom hat geschrieben:Ich gebe Dir darin Recht York, Matrejal zu erhalten. Insofern ist der Ansatz positiv. Aber Federgabeln und Co gibt es noch.


Puhh, da bin ich ja beruhigt :smile:


So am Wochenende habe ich micht mit dem einbuchsen und mit den Bolzen beschäftigt.

Die Bronzebuchsen habe ich nun doch nicht benutzen müssen. Ich habe bei Ebay Kleinanzeigen für einen schmalen Taler, wie ich finde, noch neue Buchsen besorgen können, war bei mir gleich um die Ecke. Dabei waren ein Buchsensatz für die Federgabel, ein Buchsensatz für den Gelenkzapfen (neue Variante), 2 Federgabeln und noch 2 Laufbolzen ( neue Variante).

DSC_0217.JPG

Danach gab es noch circa eine Stunde Gespräche über den Warti und seinerseits ein Hilfsangebot, falls ich mal über etwas nicht Bescheid weiß. Fand ich sehr nett. Natürlich hatte der Herr auch standesgemäß ein 311 deluxe mit Faltdach bei sich stehen. Sehr hübsch! :lol:

Also Teile genommen und eingebaut. Hat alles prima geklappt und ist nun wieder einbaubereit.

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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon W311/58 » Dienstag 24. Juli 2018, 16:21

Ist mir jetzt erst aufgefallen. Wie wird bei Dir das untere Schwenklager geschmiert :?: Zentralschmierung ist ja nicht mehr angeschlossen wenn ich das richtig sehe. Und da unten ist ja so kein Schmiernippel, der sitzt doch in der Buchse so wie oben angebracht.
Gruß Andreas

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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon jcd1992 » Dienstag 24. Juli 2018, 17:51

Ja das ist dir richtig aufgefallen. Ich bin da auch noch ein bisschen skeptisch.

Bei mir ist die Zentralschmierung vom Schwenklager abgeklemmt. Ich habe nur noch die Schmierleitung von der Federgabel zum Gelenkzapfen dran. Ich habe den Warti ja schon vor dem wechseln der Buchsen/Bolzen geschmiert. Und das Fett kriecht von der Federgabel zum Gelenkzapfen durch die Schmierleitung durch. Es ist natürlich nicht extrem, aber sollte ich merken, dass durch die Leitung nicht genügend kommt, kann ich ja auch am Gelenkzapfen anstelle der Leitung, einen Schmiernippel ranmachen.

Aber wie gesagt,das muss ja schon relativ ewig so sein und der Laufbolzen sah ja noch relativ vernünftig aus. Also deiner sah schlimmer aus {kicher}

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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon jcd1992 » Dienstag 24. Juli 2018, 18:10

So jetzt aber nochmal weiter hier. Da ich letzte Woche wohlverdienten Urlaub hatte :razz: :razz: , wurde die Zeit genutzt um alles wieder einzubauen. Dabei sind mal wieder ein paar kleine Fragen offen, bzw. habe ich es einfach noch nicht so erlebt und möchte wissen, ob das normal ist, aber dazu später mehr.


Ja was soll ich sagen, der Einbau an sich ist eigentlich ja nicht sehr schwierig. Aber das einfädeln der Lenkerarme mit den Schrauben und der Wellen in den Mitnehmer, da musste man schon ein bisschen drücken und fummeln. Und leichter wird die Achse auch nicht :shock: Da bin ich froh das ich mir mit meiner Hebebühne alles optimal einstellen kann ( Gute alte Lunzenau :smile:)

Nach dem Va wieder eingebaut war kam und kommt bis jetzt mir noch eine Frage. Ich habe das Axialspiel bei mir in der Werkstatt eingestellt, zumindest dachte ich das. Ich konnte den Bolzen axial mit meinen Ziehen (Hand) nicht verschieben. Ich habe zumindest nichts gespürt.

Als alles aber eingebaut war, und ich die Bremstrommel leicht anhob, machte es klick klick klick. Ja gut ich habe sofort gesehen, dass da ein große Axialspiel in der Federgabel vorherrscht. Also Manschetten nochmal ab und solange Anlaufscheiben rausgenommen, bis ich beim anheben der Trommel, kein Axiales Spiel in der Federgabel festellen konnte. Dann wieder Manschette etc. ran und gut wars.

Nun ist meine Frage: Muss denn das Axialspiel immer im eingebauten Zustand bearbeitet werden? Denn wie gesagt im ausgebauten Zustand habe ich nichts gemerkt. Erst als die Achse an dem Federblatt hing. Oder liegt es einfach am Gewicht, dass viel mehr im eingebauten Zustand vorherrscht.

Dann habe ich auch gleich noch die Blattfedern gefettet, die Stoßdämpfer gewechselt, die Spurstangenköpfe erneuert und die Dichtungen vom Heizungskasten gewechselt.
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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon W311/58 » Dienstag 24. Juli 2018, 19:59

Das Axialspiel sollte auch im ausgebauten Zustand zu merken sein.
Hast Du mal probiert wie gut das Fett durch diese dünne Leitung kricht? Nicht das es an der Federgabel rausdrückt und unten kommt nichts an. Wäre ja schade um die Arbeit.
Gruß Andreas

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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon jcd1992 » Dienstag 24. Juli 2018, 21:05

Jaja, ich habe das ja vorher eher zufällig mitbekommen, da meine Fett eine andere Farbe hatte, als das was in den Buchsen drin war. Und es kriecht die Schmierleitung entlang, natürlich hat es damals auch kräftig aus der Gabel gedrückt. Man kann da schon von Fett Verschwendung reden.

Aber das werde ich auf alle Fälle im Auge behalten. Viell. wirkt sich bei mir begünstigend aus, dass ich meist mit 4-5 Bar das Fett reinpumpe. Ob das Fett auch mit einer Handpresse durch Leitung kriecht, bleibt fraglich. -nixwissen-


Ich kann ja die Tage mir nochmal die Schmierleitung anschauen. Und wie gesagt, notfalls schnell mit einen Schmiernippel den Gelenkzapfen abschmieren.

Hast schon recht, schade wäre es um die arbeit.

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Re: Wartburg 311 000 aus Hoyerswerda

Ungelesener Beitragvon bic » Mittwoch 25. Juli 2018, 00:19

jcd1992 hat geschrieben:Nun ist meine Frage: Muss denn das Axialspiel immer im eingebauten Zustand bearbeitet werden? Denn wie gesagt im ausgebauten Zustand habe ich nichts gemerkt. Erst als die Achse an dem Federblatt hing. Oder liegt es einfach am Gewicht, dass viel mehr im eingebauten Zustand vorherrscht.

Nun ja, Andreas hat die Frage ja eigentlich schon beantwortet. Du hattest sicher den Axialausgleich nicht im fettfreien Zustand eingestellt, dann passiert so etwa eben.

jcd1992 hat geschrieben:....Dann habe ich auch gleich noch die Blattfedern gefettet ....

Die Federn von außen mit Fett einschmieren, hilft nicht viel, das versifft dann alles nur. Du musst schon ein Schmiermittel verwenden, das ausreichend zwischen die Federlagen eindringt. Ich verwende seit vielen Jahren und mit großem Erfolg das Zeugs:

Foerch.JPG


jcd1992 hat geschrieben:Jaja, ich habe das ja vorher eher zufällig mitbekommen, da meine Fett eine andere Farbe hatte, als das was in den Buchsen drin war. Und es kriecht die Schmierleitung entlang, natürlich hat es damals auch kräftig aus der Gabel gedrückt. Man kann da schon von Fett Verschwendung reden. .... Viell. wirkt sich bei mir begünstigend aus, dass ich meist mit 4-5 Bar das Fett reinpumpe. Ob das Fett auch mit einer Handpresse durch Leitung kriecht, bleibt fraglich.

Nun ja (warum muss ich das immer so häufig schreiben?), 4-5 bar sind Wasserleitungsdruck, eine normale Handhebelfettpresse baut bis 400 bar auf. Warum machst du eigentlich immer nur so halbe Sachen? Wenn sich erst einmal Deine Federgabellager nach ein paar km gesetzt haben und wieder etwas Lagerluft entstanden ist, ist nichts mehr mir dem Abschmieren des Gelenkzapfens - egal ob nun 4-5 oder 400 bar. Dem Fett geht es nämlich wie den Menschen, das geht den Weg des geringsten Widerstands, ergo beim Abschmieren dann oben an der Federgabel wieder heraus. Sinnig wäre es daher die Ölleitung abzubauen, den Anschluß an der Federgabel zu verschließen und den Laufbolzen mit einem Schmiernippel zu versehen, dann kannst Du beide LAger einwandfrei abschmieren.

PS. wie hast du denn Deine VA übringes festgezogen? Doch nicht etwas im hängenden Zustand? Dann hast du den Silentbuchsen schon den Rest gegeben, deren Verbindungen sind erst bei belasteten Fahrzueg -daher auf den Rädern stehend- anzuziehen.
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