Mein "neuer" Knickfenster-F9

Bitte ausführliche Darstellung in Wort und Bild, Besonderheiten, Ausstattung, Zubehör, Geschichte etc...

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Cherryfields
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Mein "neuer" Knickfenster-F9

Ungelesener Beitragvon Cherryfields » Samstag 12. März 2016, 12:33

Hallo zusammen,

nachdem ich schon einige Tipps und anregende Diskussionen im Forum bekommen habe (und natürlich die unendlich ergibige Wiki häufig besuche), möchte ich hier mein Schätzchen kurz vorstellen - für weitergehende Infos gibt es auch meine Heimatseite http://alteautos.lima-city.de. Diese ist natürlich besonders für "Wessis" aufbereitet, denn ein F9 war in Westdeutschland unbekannt. Selbst ein DKW aus den 50er-Jahren ist heute ein Exot.

In Stichworten.

  • Warum ein IFA F9? Suche nach einem Vorkriegsfahrzeug mit allen Eigenheiten, gern mit der seit langem bewunderten Stromlinie. Erstkontakt 1991 auf einem Werkstatt-Hinterhof in Nordrhein-Westfalen. In Erinnerung an dieses Exemplar habe ich mich gegen einen Opel Kapitän '48 entschieden. Zum ersten Mal habe ich mich bewußt für ein Restaurationsobjekt entschieden.
  • So war der Zustand beim Kauf:
    dsc04570.jpg
    dsc04571.jpg
    ifa+f9+geteilte+scheiben+008.jpg
  • Herkunft und (Vor-)Geschichte: Unbekannte Vorgeschichte, gebaut Mitte 1954 in Eisenach, Erstzulassung 1957 (Erster Brief vernichtet), Stillegung 1996, gekauft in Leipzig Ende 2015.
  • Restaurierungs-Schritte oder spezifische Probleme: Das Auto ist ein Sammelsurium an Maßnahmen zur Erhaltung der Fahrbereitschaft und zum Update der Optik auf 70er Jahre. Er sieht furchtbar aus, innen wie außen, auch wenn alles handwerklich einwandfrei gemacht wurde. Ich möchte gern (soweit überhaupt bekannt) die Original-Optik wiederherstellen, in der mutmaßlichen Originalfarbe weinrot, und natürlich innen. Technische Umbauten werde ich weitgehend belassen.
  • Ersatzteile: Ich bin ganz erfreut über die gute Ersatzteilversorgung, NOS aus DDR-Beständen. Die Preise für einige seltene Teile wie Instrumente sind weniger erfreulich, ich bin aber darauf eingestellt, vieles selbst zu machen. Auch Instrumente.
  • Werkstatt: Ist lediglich eine Garage, ich warte auf ein Zeitfenster auf einer Hebebühne. Die Restauration habe ich mit 2 bis 3 Jahren angesetzt. Die Karosserie ist schon einmal durchgeschweißt worden und rostet offensichtlich nicht. Fahrgestell ist unkritisch, Antrieb und Fahrwerk habe ich noch nicht untersucht, abgesehen davon, daß ein 1000er Motor drin sitzt. Im Moment konzentriere ich mich auf die Innenausstattung.
    DSC04625.JPG
    DSC04641.JPG
  • Nutzung des fertigen Objektes: Ich fahre meine Oldtimer je ca. 4000 km im Jahr, sowohl zu Treffen als auch im Alltag zur Arbeit (40 km am Tag). Das muß der 60 jahre alte F9 auch können. Daher wird es den ein oder anderen Originalitätskompromiß geben müssen. Der 1000er-Motor bleibt natürlich drin :-|

Soviel in Kürze. Ich habe ein Bild retuschiert, auf dem die zukünftige Optik zu erahnen ist, wobei ich auf Weißwandringe verzichten werde:
titel02.jpg


Nun werde ich mich weiter der Restauration widmen. Wenn noch jemand einen Wartburg-Lisse übrig hat, würde ich ihn kaufen, auch als pdf-Datei.

Viele Grüße aus dem niederbayerischen Landshut
Thorsten
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Re: Mein "neuer" Knickfenster-F9

Ungelesener Beitragvon B1000-RTW » Samstag 12. März 2016, 12:49

Hammer! Ich würde ihn ja bis auf die Käferleuchten so lassen - ist eben Geschmackssache und zeitgenössisch.

Halte uns mit vielen Bildern bitte auf dem Laufenden! :smile:
Viele Grüße vom Preußen aus Sachsen
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Re: Mein "neuer" Knickfenster-F9

Ungelesener Beitragvon Bort » Samstag 12. März 2016, 22:47

Schöner Wagen! {top}

Ich würde nur die Technik instand setzen und fahren. Der schaut doch noch sehr gut aus.

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Re: Mein "neuer" Knickfenster-F9

Ungelesener Beitragvon bic » Sonntag 13. März 2016, 00:32

Cherryfields hat geschrieben:..... gebaut Mitte 1954 in Eisenach, Erstzulassung 1957.....

Hallo Thorsten, das ist jetzt aber sehr unwahrscheinlich, in der DDR stand kein Auto 3 Jahre lang auf Halde. Der Grund für die Differenz ist eher darin zu suchen, dass erst ab Mitte 1957 überhaupt KFZ-Briefe ausgegeben wurden (für Neufahrzeuge ab Werk und an sonst von der Polizei) und dann wohl oft das Datum der Austellung des Briefs als Zulassungsdatum eingetragen wurde.
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Re: Mein "neuer" Knickfenster-F9

Ungelesener Beitragvon Cherryfields » Sonntag 13. März 2016, 09:51

Danke für den Hinweis, dieser Sachverhalt ist inzwischen nicht mehr neu für mich. Ich habe bereits einen Link bekommen, wo das sehr schön erläutert ist. Aber die Gewohnheit...

Insofern sollte die Formulierung lauten: "Erster Kfz-Brief ausgestellt mit Datum 08/1957".
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Re: Mein "neuer" Knickfenster-F9

Ungelesener Beitragvon Cherryfields » Sonntag 13. März 2016, 10:11

B1000-RTW hat geschrieben:Hammer! Ich würde ihn ja bis auf die Käferleuchten so lassen - ist eben Geschmackssache und zeitgenössisch.
Halte uns mit vielen Bildern bitte auf dem Laufenden! :smile:

Bort hat geschrieben:Schöner Wagen! {top}
Ich würde nur die Technik instand setzen und fahren. Der schaut doch noch sehr gut aus.


Freut mich, daß er euch gefällt. Die Käfer-Rückleuchten wirken interessanterweise am Käfer gar nicht so groß... Original-Ersatz ist schon fertig gebastelt mit aktueller Lichttechnik (s. u.).

Der Wagen ist wirklich nicht so schön, wie er auf den Fotos aussieht. Fast wäre ich beim Besichtigungstermin wieder umgedreht, was ich glücklicherweise nicht getan habe. Vor allem wird die aktuelle Optik keinesfalls der wirklichen Schönheit des Designentwurfs und dem liebevollen gestalteten 30er-Jahre-Innenraum gerecht. Um das wiederherzustellen, muß ich natürlich ein Stück Geschichte des Autos opfern. Ich bin aber sicher, daß es sich lohnt.

Außerdem habe ich doch ein Projekt gesucht, was mich ein paar Jahre beschäftigt... :idea:

Hier noch ein Foto von den neuen Rückleuchten (rot/orange mußte ich vertauschen):
rueckleuchte.jpg


Und so soll er mal aussehen, natürlich in weinrot:
Eisenach_1953.jpg
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Re: Mein "neuer" Knickfenster-F9

Ungelesener Beitragvon 311CoupeKWD » Sonntag 13. März 2016, 10:31

Respekt, für Deine "selfmade" Lösung der Rückleuchten. Damit stehst Du jetzt schon in würdiger Tradition, aller Vorbesitzer dieses Fahrzeugs, die, jeweils in Ihrer Zeit, sinnvolle o. notgedrungene Umbauten zum Erhalt der Fahrbarkeit, vorgenommen haben. Klasse & Kompliment, ich kann sowas leider nicht...
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Re: Mein "neuer" Knickfenster-F9

Ungelesener Beitragvon Friesentrabi » Sonntag 13. März 2016, 10:34

@Cherryfields: Naja, schön im aktuellen Zustand hin oder her...

Ich finde die F9er an sich und auch die entsprechenden DKW-Modelle unglaublich schön. Und wenn die Grundsubstanz stimmt, Du Dir darüber im Klaren bist, was Du machen möchtest (und so liest es sich ja an - und es klingt realistisch [aus meiner bescheidenen Nichtrestaurierersicht]), dann wird dieser sicherlich Dein persönliches Schmuckstück. Und andere werden bestimmt auch dieser Meinung sein. Gutes Gelingen und halt uns mit Berichten und Fotos auf dem Laufenden :smile:
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Re: Mein "neuer" Knickfenster-F9

Ungelesener Beitragvon bic » Sonntag 13. März 2016, 12:33

Cherryfields hat geschrieben:Hier noch ein Foto von den neuen Rückleuchten (rot/orange mußte ich vertauschen)

Deine saubere Arbeit habe ich schon auf Deiner Site bewundert, möchte Dich jedoch hierzu auf etwas hinweisen. Die Leuchten mögen ja von Form und Art wirklich in den 30er Jahren angesiedelt sein und damit auch zum Auto passen, nur sind die Lichtaustritte viel, viel zu klein. Beim Rücklicht ist dies vielleicht noch akzeptabel, aber beim Blink- und Stopplicht sieht man trotz 21W-Bestückung bei hellem Tageslicht oder gar bei Sonnenschein --> nix, jedenfalls so wenig, dass es für die heutigen Verhältnisse, wo die Leute quadratmetergroße LED-Leuchten gewöhnt sind, nicht ausreicht. Die junge oder spätgebärende Mutti, welche sich beim Autofahren hauptsächlich um ihre Spößlinge kümmert, sitz Dir dann recht bald hinten drauf und Du bekommst wahrscheinlich auch noch eine Mitschuld.

Ich schreibe das, weil ich dies mit ähnlich umgebauten Nasenrückleuchten genau so "durch habe", nach mehreren Gefahrenbremsungen hinter mir (Gott sei Dank kein Blechkontakt) und den dann folgenden üblichen aber auch verständlichen Geschrei, habe ich wieder auf die P70-Leuchten zurückgerüstet, welche ich schon zu DDR-Zeiten dran hatte. Diese sind ebenfalls auf 3-Kammer umgebaut, haben aber ein vielfaches des Lichtaustritts der Nasenrückleuchten und sind aus meiner Sicht ein guter Kompromiss aus Form und Funktion (sie ähneln ja den 356-Leuchten), "Nichterkennungsprobleme" hatte ich damit jedenfalls noch nicht:

Rueckleuchten.jpg
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Re: Mein "neuer" Knickfenster-F9

Ungelesener Beitragvon Cherryfields » Sonntag 13. März 2016, 19:30

bic hat geschrieben: jedenfalls so wenig, dass es für die heutigen Verhältnisse, wo die Leute quadratmetergroße LED-Leuchten gewöhnt sind, nicht ausreicht.

Hallo Bic,

danke für die Warnung und die Erfahrungen. Nun bin ich ja nicht "auf der Brennsupp'n dahergeschwommen", wie man hier sagt. Mich hat selbst überrascht, wie winzig die Leuchten sind und daß die Fläche sehr klein ist, deshalb habe ich anders als auf dem Foto um die Brems-Rückleuchte herum noch einen Alu-Reflektor gebaut, der das Licht vielfach reflektiert. Damit ist die Leuchte schon mal grundsätzlich heller als die nagelneue Anhängerleuchte mit E-Kennzeichen ohne Reflektoren, die als Glas-Spender gedient hat. Mein zukünftiger Vergleichsmaßstab ist mein Peugeot. Den erkennt man noch gut.

Sollte sich das - wahrscheinlich - als zu funzelig herausstellen, werde ich weiter an den Nasenleuchten festhalten. Das ist ein Muß. Man kann sie ja noch pimpen, indem man den Mittelsteg rausnimmt (diese Idee kommt mir beim Schreiben, gut daß wir drüber geredet haben), plus unauffällige Motorrad-Bullet-Leuchten, plus Einsatz von LED-Leuchtmitteln. Das wird alles natürlich vor der ersten Fahrt ausprobiert.

Viele Grüße
Thorsten

P.S.: Wir könnten mal telefonieren. Dann ist der Austausch leichter. Du hast ja alles schon hinter dir, was noch vor mir liegt. Schick bei Interesse mal eine PN.

Ach ja: Hast du deine Sitze umgebaut, damit sie nicht von selbst nach vorn klappen (bei Aufprall)? VW hat das z. B. in den späten 50ern umkonstruiert. Ich könnte auch Trabi-Sitze oder Käfer-Sitze einbauen, aber die schöne Original-Holzrahmen-Konstruktion soll bleiben. Sicherheitsgurte werde ich ohnehin einbauen, das ist ein Muß.
DSC04658.JPG
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Re: Mein "neuer" Knickfenster-F9

Ungelesener Beitragvon Bernd » Sonntag 13. März 2016, 19:46

Schönen Guten Abend,

Ich Freu mich gerade das es mal wieder jemanden mit einem F9 hier gibt und dann noch mit ner geteilten Frontscheibe. Bin auch gespannt wie es mit deinen Rückleuchten ausgeht, denn da bin ich auch noch am überlegen wie ich das Problem löse.

Gruß Bernd
Der hoffentlich bald F9 Cabrio-Limousinen Fahrer

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Re: Mein "neuer" Knickfenster-F9

Ungelesener Beitragvon bic » Sonntag 13. März 2016, 20:10

Cherryfields hat geschrieben:Ach ja: Hast du deine Sitze umgebaut

Ja!
damit sie nicht von selbst nach vorn klappen (bei Aufprall)?

Nö! :shock:

Im Ernst ... die Rücklehnen habe ich unverändert gelassen (und sogar dem Versuch widerstanden, verschromte Beschläge zu verwenden), aus meiner Sicht stellen die nach vorn klappenden Lehnen bei einem Aufprall in einem Auto ohne Gurte ohnehin eines der kleineren Probleme dar.

Umgebaut, bzw. ersetzt habe ich aber schon vor vielen Jahren die unsäglichen Sitzschienen. Hier tun jetzt sehr niedrige (Sitze kommen also nicht höher), aber kugelgelagerte Exemplare aus einem Franzosen (welcher -nixwissen-) ihren Dienst, damit ist die Sitzverstellung ebenso leicht, wie bei einem modernen Auto. Die hier deutlich zu sehende Entrieglung

DSC04091.jpg

ist bei im Auto eingebauten Sitzen dann kaum noch zu erkennen.
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Re: Mein "neuer" Knickfenster-F9

Ungelesener Beitragvon Cherryfields » Montag 14. März 2016, 09:39

Bernd hat geschrieben:Ich Freu mich gerade das es mal wieder jemanden mit einem F9 hier gibt und dann noch mit ner geteilten Frontscheibe. Bin auch gespannt wie es mit deinen Rückleuchten ausgeht, denn da bin ich auch noch am überlegen wie ich das Problem löse.


Hallo Bernd,

ich habe jetzt folgenden Plan, wie bei dieser hübschen weiß-schwarzen Cabriolimousine (die du sicher schon gesehen hast):
Unbenannt.jpg

  • Nasenleuchten mit einer gemeinsamen Kammer, oben LED-Schluß-/Bremslicht, unten LED-Schlußlicht, rote Lichtscheiben; innen Reflektoren
  • Dezente Bullet-Blinker auf den Stoßstangenblechen, besser noch in weiß
  • Klassischer Rückfahrscheinwerfer (z. B. Ruhla)
  • Dezente Rückstrahler unter den Stoßstangen
[*]Gerades Endrohr (was natürlich mit den Leuchten nichts zu tun hat)

Das ist alles recht dezent gemacht, so daß der Original-Charakter bewahrt wurde. {top}

Gruß
Thorsten

P.S.: Ich hätte im Dezember fast eine Cabrio-Limousine gekauft - sie wurde mir weggeschnappt. Macht nichts, ich bin ziemlich happy - gerade wegen der geteilten Frontscheibe {crazy} . Und wegen des zukünftig wieder sichtbaren Kunstholz-Armaturenbretts. Und so weiter. - Gibt es Fotos von deinem Auto/Restauration? Ein paar habe ich gefunden, war mal blau und hat wohl ein wenig geblendet, ist aber egal, denn der Wagen ist in jedem Fall etwas Besonderes.
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Re: Mein "neuer" Knickfenster-F9

Ungelesener Beitragvon Cherryfields » Dienstag 19. April 2016, 20:55

Update

Die Rückleuchten habe ich jetzt mit platzsparenden hellen Halogenleuchten bestückt: oben 21W, unten 5W, gemeinsame Kammer. Stecksockel G4 (8 mm Durchmesser) in einem aus 3 mm dickem Kunststoff gebastelten Halter. Drumherum Reflektoren aus mehrlagiger zusammengeknüllter und wieder auseinandergefalteter Alufolie drapiert. Zusammen mit den weiter oben im Thread abgebildeten Lichtscheiben (rot) gibt das ein helles, gut verteiltes Licht. Der Blinker wird separat angeschraubt.

Der Wagen war im Original dunkelrot lackiert. Einfarbig, wie je ein Schliff am Dach und an der Heckklappe gezeigt haben.
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