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1.3|353er als Jahresauto?

Verfasst: Samstag 26. März 2016, 19:49
von Rauchverbot
Grüße,


ich spiele mit dem Gedanken mir ein älteres Fahrzeug zuzulegen,
um von der heutigen Technik und deren Probleme weg zu kommen.
Ein Fahrzeug was mir genügend Platz bieten würde und evtl. anfallende Reparaturen relativ einfach wären.
Vor kurzem ist ein Wartburg vor mir gefahren, da kahm mir der Gedanke, einen zuzulegen.
(Besitze bereits ein Trabbi als Saison...)

Hier stellen sich mir nun aber einige Fragen, egal ob 1.3 oder 353er.

Was haltet Ihr davon einen Wartburg ganzjährig zu fahren?
Früher ging es ja auch und "dank" der globalen Erderwärmung wird es wohl nicht mehr zu so harten Wintern kommen ;).

Mein derzeitiger Gedanke ist, einen dieser Typen zu kaufen und "aufzurüsten".
Optisch, Technisch und vll auch Richtung Motor etwas zu machen (Gasanlage)..
Für welches Fahrzeug würde es noch ausreichend Teile geben?
Nicht nur Originalteile, sonder auch Tuningmäßig?

Bevor ich euch nun zu viele Löscher in den Bauch frage, möchte ich erst einmal ein paar Antworten abwarten.

Achja, alles was Autos betrifft bin ich ne Niete. Ich weiß wie ich diese Fahren muss, von allem anderen habe ich null Schimmer.
Hab aber meine Freunde die sich da auskennen sollten :)...

Gruß und Dank
Andy

Re: 1.3|353er als Jahresauto?

Verfasst: Samstag 26. März 2016, 20:36
von ffuchser
Lass es! Du versuchst möchlicht ohne Geld Auto zu fahren? Das geht eben nicht. Trotz meiner Wartburg Brille sind alle heute erhältlichen Autos störunanfälliger, 1.3er Getriebe hält nicht, 353 Kupplung alle 10Tkm, Motor anfällig. ect.

Re: 1.3|353er als Jahresauto?

Verfasst: Samstag 26. März 2016, 21:35
von dolphingrey
ffuchser hat geschrieben: 353 Kupplung alle 10Tkm

:eek: {kratz}
...meine hat ca. 80000 gehalten !

Re: 1.3|353er als Jahresauto?

Verfasst: Samstag 26. März 2016, 21:42
von Tomtom
Wie lange die Kupplung hält ist relativ unwichtig.
Der Fragende hat die wichtigteste Botschaft gesendet.
Er kann / mag / will nicht an Autos Schrauben.
Das und auch Zeit wären eine Grundvoraussetzung, um den Wartburg günstig betreiben zu können, wie den Trabant oder andere.
Ich halts mit Ffuchser und sage: Lass es!
Mit deinem Passat B3 bist DU am Kostenoptimum schon relativ nahe dran.

Re: 1.3|353er als Jahresauto?

Verfasst: Samstag 26. März 2016, 21:43
von frankyracing
Rauchverbot hat geschrieben:Grüße,
ich spiele mit dem Gedanken mir ein älteres Fahrzeug zuzulegen,
um von der heutigen Technik und deren Probleme weg zu kommen.


...dann fährst Du ein Fahrzeug mit der damaligen Technik und hast deren Probleme... :smile:

Rauchverbot hat geschrieben:
Hier stellen sich mir nun aber einige Fragen, egal ob 1.3 oder 353er.

Mein derzeitiger Gedanke ist, einen dieser Typen zu kaufen und "aufzurüsten".
Optisch, Technisch und vll auch Richtung Motor etwas zu machen (Gasanlage)..
Für welches Fahrzeug würde es noch ausreichend Teile geben?
Nicht nur Originalteile, sonder auch Tuningmäßig


Da kann ich mich ffuchser nur anschließen. Lass es! {anbeten}

Da fährst mit einem Mitsubishidatsuntoyotavwbmwwasweisichnoch viel, viel preiswerter.

P.S.

Die beiden Franks, die jetzt geantwortet haben, wissen von was sie reden und was man in so einer Kiste allein an Zeit versenken kann... :D

Re: 1.3|353er als Jahresauto?

Verfasst: Samstag 26. März 2016, 21:46
von Wartburgbauer
Fast unabhängig davon, ob du einen 1.3er oder 353er nimmst ist das (aus meiner Sicht) hauptproblem:

Die Autos wurden aus eher miesem Blech hergestellt (vor allem ab 1984) und auch nur mittelmäßig vor Korrosion geschützt. Im Unterbodenbereich fehlt die Nahtversiegelung fast vollständig, der serienmäßige Bitumen-Unterbodenschutz ist auch weniger Unterbodenschutz als Ärgernis beim Farbaufbau.
Außerdem fehlt eine serienmäßige Hohlraumkonservierung.

Insbesondere bei einem Alltags- und Winterauto ist hier echt Arbeit angesagt! Und das nicht nur einmal, sondern immer immer immer wieder. Bei jedem Räderwechsel.

Ich fahre im Alltag einen 190er Benz, Baujahr 88. Der ist schon serienmäßig in den oberen 10%, was Korrosionsschutz angeht, dennoch findet sich bei jedem Räderwechsel irgendwo Handlungbedarf.

Beim Wartburg kommen teils sehr korrosionsfördernde Konstruktionen dazu (vor allem die Befestigung der hinteren Kotis beim Toruist, bei der Limo der Längsträger unter´m hintern Koti). Die Scheibengummis werden gern undicht,...

Wer dort nicht gewillt ist, regelmäßig und gründlich Hand anzulegen, aber im Alltag das Auto bewegt, hat bald mehr Rost als Wartburg.
Ist einmal "Grund drin" ist es alle halben Jahre 1 bis 2 Stunden Arbeit.


Rein vom Nutzwert her ist der 1.3er dem 353er weit überlegen. Die Heizung ist besser, der Viertakter unanfälliger (wenn einamal alles in Ordnung gebracht wurde!) und für Langstrecken deutlich besser geeignet als der Zweitakter.
Hier kann man auch den 1,6er Motor aus dem Golf 3 mitsamt Getriebe, Einspritzanlage und Kat einziehen lassen, mit einigem Aufwand.

Trotzdem: Günstiger und problemloser als mit einem Golf 4 wird es (vor allem für jemanden der nicht selbst schraubt) niemals werden, mit einem Wartburg.

Re: 1.3|353er als Jahresauto?

Verfasst: Samstag 26. März 2016, 23:26
von Thilo.K
Du benötigst einen älteren Viertakter bis ca. Baujahr 2000.

Fahren, tanken, fahren, tanken.

usw.


Aber so ein Auto hast du ja schon, wie es aussieht.

Re: 1.3|353er als Jahresauto?

Verfasst: Sonntag 27. März 2016, 05:04
von Wartburg-37073
Rauchverbot hat geschrieben:Was haltet Ihr davon einen Wartburg ganzjährig zu fahren?

Laß es ! Hört sich Alles nicht gut an. Vergiß es ganz schnell wieder!

Fahre nämlich einen 1.3 in der Stadt und im Nahbereich bis 80Km als Alltagsauto, weil ich einen rundgelutschten Polo einfach charakterlos finde.
Und damit es im Nahbereich nicht zu nervig wird, hat er 75PS und ein Fünfganggetriebe. Und damit ist 'aufzurüsten' ein Ding, was ohne Engagement und Geld einfach nicht geht.
Vom Ärger mit unfähigen oder unseriösen Umrüstern (wobei ich hier natürlich nur Namen über PN nenne) mal ganz abgesehen.
Denn hieraus resultierende Gutachten, Rechtsstreitigkeiten und Nachbesserungen verursachen wieder erneuten Ärger und Kosten.
.

Re: 1.3|353er als Jahresauto?

Verfasst: Montag 28. März 2016, 10:20
von Warre 1000
Rauchverbot hat geschrieben:...ich spiele mit dem Gedanken mir ein älteres Fahrzeug zuzulegen,
um von der heutigen Technik und deren Probleme weg zu kommen...


Ich verstehe Dir. Mir ärgern die moderne Autos mit Gebern zu der Rechner, wie ausgetauchst werden müsste, und kostet viel. Wenn Ich Rentner bekommt, kaufen Ich veilleicht ein Tuorist als Alltagsauto. Denn fahre Ich so wenige kilometer, das die grossere Benzinverbrauch hat wenige Bedeutung.

Es gibt doch ein grosse verschiedung gegen Dir. Ich repariere meine Autos selbst. Und von der Wartburgtechnik habe Ich 35 Jahres Erfahrungen. Er sind sehr einfacher zu reparieren als ein modernes Auto.

Also für dir finde Ich ein Wartburg als Alltagsauto keine gute Lösung. Mein Frau fährt ein Hyundai Getz. Wir habe das Getz neu gekauft und im Sommer bekommt es 10 Jahre mit 140 000 kilometer. Ein Geber wird im Garanti ersetzt, und Glühlampen, Raden und nur Bremsklotzen vorne sind getaucht. Ich verstehe auch nicht das es noch mit den 10 Jahre alte Batteri noch anspringen. Das könnte ein Alternativ gewesen.

Re: 1.3|353er als Jahresauto?

Verfasst: Freitag 1. April 2016, 18:15
von Friedolin
Kaufe Dir nen Lada Niva, solange es den noch neu bei uns gibt.

Re: 1.3|353er als Jahresauto?

Verfasst: Sonntag 3. April 2016, 20:12
von Thilo.K
dolphingrey hat geschrieben:
ffuchser hat geschrieben: 353 Kupplung alle 10Tkm

:eek: {kratz}
...meine hat ca. 80000 gehalten !


Hoher Verschleiß unwahrscheinlich, da die Kupplung bei eingelegtem Freilauf sowieso
nur beim Anfahren richtig wirkt (und dadurch verschleißt).

Beim Einkuppeln nach dem Gangwechsel (Fahrzeug rollt) tut sich ja sofort nichts, erst der Freilauf kuppelt ein,
wenn (möglichst sachte) Gas gegeben wird.

Die Kupplung sollte somit also neben dem Getriebe, zu den Baugruppen gehören, die relativ lange
und unauffällig funktionieren.