312-300 HT 1989

Bitte ausführliche Darstellung in Wort und Bild, Besonderheiten, Ausstattung, Zubehör, Geschichte etc...

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Ralf Schneider
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Montag 15. Oktober 2018, 19:26

Noch was. Die Schutzscheiben der Bremsscheiben, da habe ich zwei verschiedene..ja..rechts und links...aber das meine ich nicht. Die eine hat außen rum den Falz einmal geknickt, die andere zwei mal und bei der einen sind Richtung Bremssattel sone kleinen Blechfahnen dran.

Weiß jemand warum und weshalb? Je nach Produktionsjahr? ich will keine zwei verschiedenen haben. :?

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Samstag 20. Oktober 2018, 20:00

Keiner ne Ahnung wegen den Dichtringen und Bremscheibenschutzblechen?

Ich warte noch auf meine Schrauben und habe in der Zwischenzeit Anlasser und Lichtmaschine zerlegen lassen. Das Gehäuse der Lichtmaschine habe ich dann mit Glasperlen gestrahlt. Gefällt mir nicht so. Sieht aus, wie silber lackiert. Zwar schön sauber, aber der Aluglanz ist weg. Strahlen mit Nussschalen macht die Teile blitzblank sauber, sie bleiben dann aber mit Patina. Das ist vielleicht besser, als das gleißende matte Alu. Aber ich teste dazu noch etwas. All die kleinen Schrauben von Anlasser und Lima wollte ich jetzt nicht auch noch wegbringen zum Gelbverzinken. So habe ich mich mal schlau gemacht, wie man das in etwas selber hin bekommt. leider geht hier nur vergolden, ist nicht gelb genug, aber wenn man die Schrauben nicht zu lange im Bad lässt, bleibt das Gold schwach und in Verbindung mit dem darunter befindlichen Nickel geht es dann. heute erste Tests gemacht, haut soweit hin.

Strahlen mit Nuss geht super, nichts wird angegriffen. es wird nur sauber. Siehe Lagerschild für Kohlen Anlasser.

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon bic » Sonntag 21. Oktober 2018, 00:11

Ralf Schneider hat geschrieben:.....So habe ich mich mal schlau gemacht, wie man das in etwas selber hin bekommt. leider geht hier nur vergolden....

z.B.: https://www.youtube.com/watch?v=W-CWe0rltjo
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon berlintourist » Sonntag 21. Oktober 2018, 08:45

ich habe zylinderkopf und lima auch glasperlen-strahlen lassen und fand das soweit ok. da aber alu nunmal die gemeinheit besitzt zu oxydieren und jeden fleck anzunehmen bin ich jetzt dazu über gegangen kopf, lima und zündgehäuse zu lackieren. gefunden hatte ich einen 2k-bremssattellack, der einfach hervorragend ist und den es in vielen farben gibt. ich habe eine mischung aus silber und anthrazit verwendet - sieht klasse aus und man hat ruhe betreffs flecken oder oxydation :smile:. lackiert mit airbrush. bilder habsch leider nicht.

galvano-prozesse (also auch gelbverzinken/kadmieren) kann man durchaus auch in eigenregie zu hause machen. modellbauer machen sowas für ihre schräubchenchen und teilchenchen... allerdings sind dazu einige gerätschaften von nöten, bei denen es sinnvoll ist, den kosten/nutzen aufwand gegen zu rechnen.
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Sonntag 21. Oktober 2018, 11:00

Lackieren könnte ich auch, sogar so, dass es wie echtes Alu ausschaut. Also so richtig, das man das nicht unterscheiden könnte. Möchte ich aber gerne vermeiden. Auch die Gelb Passivierung kriege ich täuschend echt hin mit Lack. Vielleicht hier und da mal. Magnetschaltergehäuse z.B. Die Verzinkung mit Passivierung im Strombad, schon geil...aber vielleicht etwas zu aufwendig. Das Vergolden hier bei mir geht ohne Strom und viele Bäder. Aber Aber leider zu rötlich, nicht dieses schöne gelb. Aber für eins zwei Schrauben so gut wie nicht sichtbar, sollte das reichen. Aber vielleicht spiele ich auch mal mit dem UK Set...

Vielen Dank für den Link und die Infos.

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Sonntag 21. Oktober 2018, 11:02

By the way...regelmäßig lesende User sollten noch wissen, was das für Flecken rechts neben den sandgestrahlten Teilen sind? Also man sieht auch noch den blauen Papier Ständer. -roll- :idea:

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon bic » Sonntag 21. Oktober 2018, 13:21

Ralf Schneider hat geschrieben:Lackieren könnte ich auch, sogar so, dass es wie echtes Alu ausschaut. Also so richtig, das man das nicht unterscheiden könnte. Möchte ich aber gerne vermeiden.

Nun, da sind die Auffasungen augenscheinlich recht unterschiedlich, ich habe jedenfalls mal auf Anregung des Beitrags von berlintourist meine z.T. langjährigen Erfahrungen mit der Lackierung von Technikkomponenten im Diy-Verfahren hier mal hingeschrieben, denn nicht jeder hat auch Deine Möglichkeiten.
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Montag 22. Oktober 2018, 06:25

LIMA fertig zum zusammenbauen und prüfen.

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Dienstag 23. Oktober 2018, 19:14

Heute war Andreas da und hat mir die Benzinleitung gebracht. Vielen Dank hier dafür noch mal! Habe gerade die Anlasserteile grundiert und lackiert. Dann kam noch der Anruf: Meine gelb verzinkten teile sind fertig! Hurah!, werde ich gleich morgen abholen. Auch habe ich das Set aus dem Link bestellt, ich muss das mal selber probieren.

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Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Mittwoch 24. Oktober 2018, 05:03

Hallo Ralf,

beim Anlasseranker sollte der Kollektor " ausgesägt " werden.
Die Lamellen sehen sehr bündig aus.

Zerlegt.jpg


HG von Andreas
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Mittwoch 24. Oktober 2018, 17:59

Hi Andreas,

Lima und Anlasser hat mir eine Spezialfirma auseinandergebaut. Die bauen das auch wieder zusammen und drehen das noch ab und sägen auch die Ritzen frei. Auch messen sie alle Dioden und Wicklungen durch und dann kommt beides auf den Prüfstand. Das wollte ich nicht selber machen, wegen keine Ahnung davon.

Heute war schon fast Weihnachten, ein goldiger Tag!

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon bic » Mittwoch 24. Oktober 2018, 18:31

Na, da bin ja mal gespannt, wie viele 10,8er Bolzen, Federn, Wellscheiben, Federringe, Spannbolzen etc. nachher den Geist aufgeben [smilie=hi ya!.gif]
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Mittwoch 24. Oktober 2018, 18:51

10.9er Schrauben in ganz seltenen Einzelfällen (bisher hatte ich erst ein oder zwei mal Probleme)
Federringe und Federscheiben - etwa 5...10% Ausfallquote
Wellensicherungsringe - 100% Ausfall
Federklammern der Waschwasserdüse - 100% Ausfall
Zug- und Druckfedern von Türschlössern, Trommelbremsen und Technik (Gasgestänge, Kühlerbefestigung usw) - bisher 0 Probleme.
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Mittwoch 24. Oktober 2018, 22:15

Warum Ausfall? Alt bleibt alt okay...aber durch das Verzinken passiert doch mit dem Material nichts? Klärt mich mal auf. Habe heute sortiert, brauche noch mehr Schraubenkisten. Meine 3 reiche nicht.

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon bic » Donnerstag 25. Oktober 2018, 09:48

Ralf Schneider hat geschrieben:...aber durch das Verzinken passiert doch mit dem Material nichts? ...

Eben doch, das Stichwort ist hier "Wasserstoffversprödung". Eine gute und verständliche Erklärung dieses Phänomens findest Du hier: klick! Man kann diese Geschichte ja entgegen wirken, was bei industrieller Anwendung auch gemacht wird, nur der Zinker um die Ecke wird den Aufwand kaum treiben. Eigentlich hätte er Dich über die Gefahr aufklären müssen.
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Donnerstag 25. Oktober 2018, 12:46

bic hat geschrieben:Eigentlich hätte er Dich über die Gefahr aufklären müssen.


Meiner hat das damals getan - und tut das auch fast jedes mal wieder, wenn ich Federn abgebe. 8)

10,9er Schrauben hält er persönlich für unkritisch.
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon bic » Donnerstag 25. Oktober 2018, 14:40

Wartburgbauer hat geschrieben:10,9er Schrauben hält er persönlich für unkritisch.

Ich kann mich noch gut an einem Beitrag von Dir erinnern, in welchem Du schriebst, eines Tages ein Bolzenstück (oder Kopf?) unterm Auto gefunden zu haben, wie sich herausstellte, stammt dies von einem Bolzen des Kurbelgehäuseunterteils. So etwas wäre dann wohl wirklich unkritisch (auch wenn unnötigen Aufwand verursachend), am Fahrwerk/der Lenkung muss ich das jedoch nicht haben - da relativiert sich dann der Begriff "unkritisch" schnell. Aber naja, ich halte vom galvanischem Verzinken alten Krams sowieso nicht sehr viel und schon gar nicht in der Trommel - aber das ist eine andere Geschichte und hier OT.
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Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Donnerstag 25. Oktober 2018, 14:59

Richtig, das ist genau der Fall, der mir mal passiert ist.

Auffällig ist aber trotzdem, dass die Schraube auch so schon ganz eigenartiges Material war - sie hatte eine andere, viel dichtere Oberfläche als die anderen Schrauben gleichen Typs. Ich bin unschlüssig, ob das verzinken da nicht nur - wenn überhaupt - der Tropfen war, der das Fass...
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Donnerstag 25. Oktober 2018, 22:33

Okay...aber hat ESKA die Schrauben dann immer nach dem Verzinken nachbehandelt? Für die meisten Schrauben ist wohl diese Versprödung nicht relevant, Kotflügelverschraubung und andere Karossenverbindungen usw...Achsteile dann wohl eher schon. Aber ist das wirklich so ein großen Problem, mit dem Restauratoren schon immer gekämpft haben und kämpfen?

LIMA fertig, Anlasser morgen. Der Magnetschalter ist lackiert. Sieht echt aus, kommt auf dem Bild nicht so rüber. Das Galvano Set aus England kam heute an. Werde demnächst mal testen.

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon bic » Freitag 26. Oktober 2018, 01:06

Ralf Schneider hat geschrieben:...Für die meisten Schrauben ist wohl diese Versprödung nicht relevant, Kotflügelverschraubung und andere Karossenverbindungen usw...Achsteile dann wohl eher schon...

Steht doch in o.a. Link: ...."Alle Stahlteile mit einer Zugfestigkeit von Rm ≥ 1.000 MPa gelten als hochfest und gelten somit als kritisch"...., das gilt also für Schrauben ab 10.9 und vieles was irgendwie federt.

Aber ist das wirklich so ein großen Problem, mit dem Restauratoren schon immer gekämpft haben und kämpfen?

Weniger die Restauratoren, sondern vor allem die Hersteller und die Industrie allgemein.
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Freitag 26. Oktober 2018, 06:37

In dem Anker vom Zugmagnet ist ein Kerbstift. Die Bohrung verstemmen.
Bei mir hatte genau dieser Stift, der herraus gerutscht war, zum Blockieren des Motors geführt !

Die LIMA hat nun 800 W ( 14 V - 57 A ) - bedingt durch den Rotor.
Im Motorleerlauf kann sie bei 1.600 U/min Rotordrehzahl ca. 500 W liefern.
Nach längerem Stand wird die Batterie ordentlich Strom ziehen und die Leerlaufdrehzahl niedriger sein - darüber nicht wundern.
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Freitag 26. Oktober 2018, 20:09

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Sonntag 28. Oktober 2018, 12:52

Frage:

Habe heute die Querlenker eingebaut und musste leider feststellen, dass ein Lenker krumm ist. Vor dem Lackieren nicht richtig geguckt, ebay kauf..egal. Habe noch einen nagelneuen zu liegen. Der hat aber nun kein Verstärkungsblech im Bereich des Kugelkopfes. Waren die mit Verstärkung die alte und die ohne die neue Ausführung oder umgekehrt? Ist das Blech von Wichtigkeit? Kann ich den ohne dieses Blech problemlos nehmen oder doch lieber einen mit Verstärkung organisieren?

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Sonntag 28. Oktober 2018, 18:41

Ich hatte den LAD auseinander genommen und heute wieder zusammengebaut. Habe keine Fotos beim Auseinanderbauen gemacht! :evil:
Irgendwie fehlt mir ne Feder und noch so ein Teil, jedenfalls nach Zeichnung. Kacke. Hatte eignetlich alle teile in eine kleine Schachtel gepackt. Aber gut. Es war ja sowieso ein LAD 26 mit weißer Markierung, wo keiner weiß, wozu der war. Werde mir einen neuen kaufen müssen bzw. morgen mal auf dem Schrottplatz glotzen, letztens stand da noch ein 1.3er Wrack.

Die Bolzen für die Querlenkerlager wollten nicht so per Hand reingehen. Die Bohrung oder Hülse am Rahmen war verkeimt. Habe mir aus einem alten Bolzen eine Reibahle gebaut und die Bohrungen aufgerieben. Danach gingen dann die Bolzen per Hand und ganz vorsichtig mit Gummihammer rein.

Achsen bis auf vorn links alle drinnen. Kugelköpfe sind zwar neu, aber nur dünn schwarze Farbe aufs blanke Metall gesprüht. Werde ich morgen neu lackieren. In den nächsten Tagen kommt dann Bremse hinten, Auspuffanlage und Bremse vorn dran. Pedalwelle und Pedale lasse ich noch weg wegen Karosse drauf stülpen.

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Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Sonntag 28. Oktober 2018, 19:26

Ich hoffe, Du hast die Querlenkerbolzen mit reichlich Fett (am Besten Korrossionsschutzfett) eingesetzt? Wenn nicht: Machen! Muttern dürfen eh erst angezogen werden, wenn das Auto fertig auf den Rädern steht.
Bolzen sind lt. Wartungsplan jährlich zu ziehen und zu fetten, damit sie nicht festkeimen. :smile:
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Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Montag 29. Oktober 2018, 07:12

Ja, da ist gut Fett drin. So viel wie ging. Und ja, werde dann später die Bolzen regelmäßig ziehen und gängig machen. Und ja, fest Anziehen erst wenn die ganze Masse drauf liegt.

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Ungelesener Beitragvon bic » Montag 29. Oktober 2018, 07:51

Ralf Schneider hat geschrieben:....Und ja, werde dann später die Bolzen regelmäßig ziehen und gängig machen....

Ohja, das ist einer dieser guten Vorsätze, wie man sie sich regelmaßig für das nächste Jahr vornimmt .... und dann doch nicht hält {sehrfreuen}
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Montag 29. Oktober 2018, 19:39

Naja. Das Auto wird sehr viele Stunden und viel Kohle verschlungen haben und es wird wohl eher gestreichelt als gefahren werden. Regen wird er nicht sehen, nur durch das Fenster. Und bei so viel Liebe zum Car, werden die Streicheleinheiten nicht ausbleiben. Also auch das Bolzen ziehen.

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Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Mittwoch 31. Oktober 2018, 18:51

Ferdern vorn drinne. Habe gleich dicke Gummis genommen, so wie sie beim 312 drinnen waren, also nicht rechts den dickeren Gummi.

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Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Donnerstag 1. November 2018, 17:24

Sieht langsam, wie ein Auto aus. Das Verstärkunsgblech habe ich vom krummen Querlenker abgemacht und lege es einfach dazwischen.

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