312-300 HT 1989

Bitte ausführliche Darstellung in Wort und Bild, Besonderheiten, Ausstattung, Zubehör, Geschichte etc...

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toppimoppi
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Suche 353-1000 oder Blechteile im Originallack "mittelblau"

Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon toppimoppi » Dienstag 24. Januar 2017, 17:53

...die links abgebildete Struktur sieht ja 1A aus!

"Mein" Lackierer hat etwas Terpentinöl zum Lack gegeben und dann sofort und mit sehr niedrigem Druck lackiert - so kann man auch diese Struktur erzielen.

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Ralf Schneider
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Dienstag 24. Januar 2017, 19:07

Das mit dem Terpentin, kommt drauf an, was für ein Lacksystem. Bei modernen Acryl-Lacken hätte ich da meine Bedenken.

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Die Frage, die ich mir stellte ist natürlich: Wie haben die das damals gemacht. Um Strukturen im Lack zu erhalten, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Störpigmente im Lack (Strukturmittel), irgendwelche strukturbildenden Additive (das wäre sowas wie das Öl), speziell behandelte Untergründe, die die Farbe dann gezielt strukturieren lassen, oder auch mechanische Verfahren wie Tupfen, Rollen oder Tröpfeln. Da die Möglichkeiten vor 50 Jahren nicht so vielfältig waren, wie heute...gerade in der damaligen DDR...liegt es nahe, das eben normaler schwarzer Mattlack verwendet wurde und die Struktur mechanisch realisiert wurde. Betrachtet man die originale Struktur, erkennt man (als guter Lackierer) sofort, was damals geschah.

Möchte keine Geheimnis draus machen, hier mal sowas wie ne Anleitung, gute Lackierer sollten das hinkriegen:

Die Teile wurden mit Mattschwarz deckend und glatt lackiert. Diese Farbe ließ man antrocknen bzw. ablüften. Dann wurde der Druck beim Lackieren auf ein Minimum reduziert, habe heute nicht gemessen, aber 0,1-0,2 bar. In einem Abstand von ca. 15 cm wurde dann die Struktur aufgetröpfelt. Tropfengröße mit Druck einstellbar. Ab einem bestimmten Druck (absteigend) haben die Tropfen keine runde Form mehr, sie sind vielmehr deformiert, nicht alle, aber eben einige. Lackiert wurden die Bretter nicht immer von einem Mann bzw. auch derjenige hatte mal einen guten tag, mal einen schlechten Tag. Oder die Farbe war mal dicker, mal dünner. Das erklärt auch die von Auto zu Auto etwas verschiedenen Muster. Man kann eben nur einmal tröpfeln oder eben auch einen zweiten oder dritten Gang auftragen.

Ich habe das heute mit einem schwarzen 2K Füller von Lesonal (Füller 540) gemacht, der ist etwas speckiger, als andere (das heißt es sind mehr "Lackanteile" drin).
Von der Viskosität her, wie üblich beim Benutzen im Kfz-Lackierhandwerk. (Gemischt mit Härter und verdünnung 5:1:1 - das gilt hier nur für diesen Füller, andere verlangen andere Mischungsverhältnisse).

Zuerst eine deckende nasse Lage spritzen und ablüften lassen, bei Bedarf eine zweite. Nach dem Ablüften, der Füller wird matt bzw. seidenmatt, den Druck der Pistole stark reduzieren und 2 Tröpfelgänge lackieren. Pistole voll durchziehen und schneller bewegen! Ein zweites Blech habe ich mit 4 Gängen getröpfelt. Auf dem weißen Blech sieht man die Tropfen nach zwei Gängen. Das war es.

Der Füller ist eher seidenmatt. Dort wo mattierte Lacke oder eben auch Füller (spreche hier vom Lesonal 540, kann bei anderen anders sein) dick bzw. nass aufgetragen werden, sacken die Pigmente ab. So glänzen nass aufgetragene Schichten mehr, als trocken lackierte. Die Tropfen sind nun ziemlich nass und dick aufgetragen, diese bleiben etwas glänzender stehen, als der Untergrund. Das wollte ich auch erreichen und habe ich auch. Aber, ob das nun auch original so war, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen, eigentlich schon, denn die Physik war vor 50 Jahren die selbe, wie heute. Bei meinem Brett ist das aber nicht mehr so genau zu erkennen, bzw. die herausstehenden Tropfen könnten auch mit der Zeit "poliert" worden sein. Wem das nicht gefällt, kann jetzt noch einen 2K Mattlack drüber lackieren, den aber hoch verdünnen mit ca. 70%!

http://www.tailormadedecals.com/lackier ... r-540.html

http://www.tailormadedecals.com/lackier ... -matt.html

Es sollte auch anstelle des Füllers auch mit einem 2K Mattlack gehen oder 2K Epoxy Primer. Mit der Viskosität muss man dann etwas probieren. Bei Lacken lieber erstmal nur härten und kein Verdünner hinzugeben.

Werde das demnächst mit Epoxy und auch mal mit 2K Mattlack probieren.

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Teejay 76 » Dienstag 24. Januar 2017, 21:08

Hallo

Dein Neuaufbau ist schonmal der echte Hammer. Es macht echt spass das alles hier mitzuverfolgen. 8)
Ich bin selbst auch Lackierer und bissl Karosseriebauer.
Bei der Lackierung im "Ledereffekt" würde ich behaupten hast du alles richtig gemacht.
Mein damaliger Kollege/Lehrausbilder hat im KIW Gera gearbeitet und auch Amaturenbretter für Busse in diesen Effekt lackiert.
Er hat es auch genau so gemacht wie du. Erst schwarz vorlacken und dann nur noch draufsprenkeln. {sehrfreuen}

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Mittwoch 25. Januar 2017, 07:42

Was ich vergessen hatte, Düsengröße 1,6!

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Mittwoch 25. Januar 2017, 20:06

Heckklappenteile sandstrahlen lassen, sind nicht prickelnd. Da war das vom Grünen noch besser. Da warte ich noch etwas ab. Habe dann mal schon mit den Kotflügeln angefangen. Die Teile von Ostmobile passen Scheiße! Erstens ist der Knick nicht da und zweitens passen die Löcher überhaupt nicht. Kann nun sein, dass das bei dem Coupe anders war oder sie Vorlage, die der Produzent hatte so war oder was weiß ich. Auf jeden Fall muss ich alle Langlöcher zu bruzzeln und neue fräsen.

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon calle » Mittwoch 25. Januar 2017, 20:54

Auch ich habe großen Respekt vor deiner Arbeit und lese hier bei dir sehr gerne mit, weiter so.

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon zwinsch » Mittwoch 25. Januar 2017, 22:18

Oh die sehen ja echt nicht toll aus hast du schonmal nen kotflügel von der limo rangehalten ob das von der Länge passt?
Waren die kotflügel die dran waren so schlecht?
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Mittwoch 25. Januar 2017, 23:03

Jo, die alten waren schlecht, wieder rettbar, aber ich will neue dran haben. Die Form der Bögen ist gut, nur eben der knick nicht und die Bohrungen.

Aber, ich kriege das hin. Bis auf die Löcher zu machen, ist das eine Spaßarbeit..

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Donnerstag 26. Januar 2017, 22:28

Habe heute angefangen die vorderen Teile der hinteren Kotflügel anzupassen und zu richten. Grob passt die linke Seite schon. Morgen Feinarbeiten und vielleicht bekomme ich die Kotflügel hinten am Wochenende fertig. Heckklappe erst mal auf Eis gelegt.

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon mick » Freitag 27. Januar 2017, 07:39

Ralf Schneider hat geschrieben: Heckklappe erst mal auf Eis gelegt.



Ob sie dadurch besser wird ? {eyedisco}

Super Sache, voller Neid grüßt
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Freitag 27. Januar 2017, 22:25

Ich werde wohl den Blechfalz vorne an der Rundung abschneiden, nen neuen bauen. Den dann anschrauben, an das Seitenteil anpassen und dann den Vorderteil daran ansch(w)eißen. Mit biegen und richten wird das nichts. Rechts passt etwas besser. Aber links ist nahe an einer Katastrophe.

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Sonntag 29. Januar 2017, 19:23

Kotflügel links ist fertig, habe den Falz nur oben abgeschnitten und da nen neues Blech gebaut. Nach langem hin und her hat das Ding dann doch letztendlich gepasst. Wollte dann heute den rechten Kotflügel machen, aber dann sah ich, dass ich die Seitenwand noch nicht gespachtelt hatte und so ich keine Form abnehmen konnte. Habe dann die Tür und Seitenwand rechts mit Zinnersatz abgezogen. So werde ich den Kotflügel rechts dann in der nächsten Woche machen und hoffe bis zum Wochenende eine Heckklappe zu bekommen. Wenn nicht, dann kommt das Bodenblech rein und die Heckklappe dann nen Wochenende später.

Bilder sind etwas durcheinander. Müsst Ihr selber sortieren.

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Montag 30. Januar 2017, 05:26

Hallo Ralf, erst 1x muss auch ich dir meinen größten Respekt zollen. Ich frage mich immer, wenn deine Einträge lese,
woher du immer die Zeit nimmst, dich fast jedes Wochenende und auch unter Woche mit deinem Projekt zu beschäftigen.
Meine Familie würde mir auf's Dach steigen. Im Moment ist mein Frau schon etwas genervt, wenn sich die Teile im Haus
sammeln, welche ich über den Winter so bis dato gesammelt habe.
Also ich werde deine Einträge weiterhin gerne mitlesen. Gruss Frank !

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Dienstag 31. Januar 2017, 20:44

Monte...also ganz ehrlich? Mit einer Frau an meiner Seite würde so ein Projekt nicht in diesem Tempo funktionieren. Das wäre Scheidung pur. Jedes WE 18-20 Stunden, jeden Tag abends ca. 2, keine Chance. Das würde Theater geben. In meinem Schlafzimmer liegen die ganzen neuen Teile, vom Auspuff bis zum Türgriff. Treten kann man da kaum noch. Also zur Zeit ist der Wartburg meine "Frau", aber ich kann noch nicht genau sagen, ob der überhaupt weiblich ist.

Nicht viel passiert, habe nur das rechte Kotflügelteil angepasst, dachte erst, es passt besser. Pußtekuchen! Nun aber soweit fertig, morgen kann ich dann beide Teile zusammen anpassen und übermorgen verschweißen.

Habe mir heute was geleistet, ich Oberhirni!!! :x :x :x {aergerlich} {aergerlich} {aergerlich} {aergerlich} :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil:

Wollte die Gewindestücken vom Kotflügelbogen nachschneiden, Farbe raus usw. dass man das mit der Hand schrauben kann. Aber irgendwie wollte der Gewindeschneider nicht sauber greifen, dann aber doch irgendwie. Schrauben rein und eine dreht durch. Eine zweite dann auch...Loch zugeschweißt, gebohrt, Gewinde geschnitten. Erst mit dem 1er, dann mit dem 2er und dann wieder mit dem 3er. Der wollte wieder nicht greifen. Vorne etwas konisch geschliffen, immer noch nicht. Scheißding, kaufe morgen nen neuen. Dann kam mein Sohn und fragte mich, warum ich das mit 8x1 schneide???????? :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil: :evil:

Also morgen alle Gewinde auf M10 aufschneiden, M8 Schnuffelstücke rein....Hura!!! Ich Hirni, da hat alles nichts geholfen: Abitur nicht, Studium, Berufserfahrung....Nichts, aber auch gar nichts!

Hirni,,,,Hirni....Hirni.....Ralle

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Dienstag 31. Januar 2017, 20:46

Aber warum liegt auch der 3. Schneider 8x1 bei den 2 anderen M8 (1er und 2er) im Kasten??? das war mein Sohn, der ist Schuld!! [TÜV] [TÜV] [TÜV] (ohne TÜV).

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon olaf » Dienstag 31. Januar 2017, 21:19

[Bier]
entweder Du hattest zu viel Lack geschnüffelt
oder du bist urlaubsreif
{blinzel}
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Tobias » Dienstag 31. Januar 2017, 21:23

Ich sag mal so:
Manchmal sieht man den Wald vor lauter Gewindeschneidern nicht.
Zum Glück gibt's Heli Coil
Was nicht passt,wird passend Poliert

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Dienstag 31. Januar 2017, 22:39

Heli Coil kommt morgen hier an...das wirft mich einen Tag zurück....

....und wie sagt mein Studien-Mathematik Lehrer immer: Mensch Ralle, denk doch mal einfach...von A nach B und nicht immer über C bis Z! Aber trotzdem war ich bei der schriftlichen Matheprüfung (4 Stunden) nach 2 Stunden raus, fehlerfrei. (Einfaches blende ich einfach immer aus).

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Dienstag 31. Januar 2017, 22:40

Achso...ja, der 3er M8 lag natürlich im Kasten. Nur der Kasten sieht aus wie ein Gestrüpp. Tobias hat wohl recht!

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon olaf » Mittwoch 1. Februar 2017, 15:35

wenn ich etwas größere/längere Arbeiten habe, laß ich das Werkzeug auch liegen -roll-
Und wenn dann doch mal zwischendurch mal aufgeräumt wird, finde ich meist auch nichtz mehr wieder. {kratz}

Unordnung ist das halbe Werkstattleben

{anbeten} {blinzel} {winken}
{geschwärzt}
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Mittwoch 1. Februar 2017, 19:55

so...rechte Seite angepasst und verschraubt. natürlich neue Gewinde drin. :smile: Morgen kann ich das dann verschweißen und Freitag den Falz schließen.

Aber was ich total oberblöd finde ist, dass diese Bögen vorne aus Tiefziehblech sind. Weich wie Knete. Spannt man den Keder zwischen und verschraubt das fest, dann ziehen die Schrauben eben nur da, wo sie halt sind. Die Zwischenbereiche biegen sich weg bzw. nach innen und der Keder schlabbert da rum. Hier muss ich dann einen Streifen aus 2-3 mm dicken Blech und Langlöchern machen, dass das auf die gesamte Länge des Bogens gleichmäßig presst. Aber nach hinten zu am originalen Kotflügel sind ja die Schrauben nur alle 30 cm oder so, da wird das auch wenn besseres Blech ähnlich sein. hat schon mal einer den Keder da eingebastelt und hat Erfahrungen? Nen Hin- und Her Keder mag ich nicht und auch keine kleinen Spannungsbeulen im Kotflügel.

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Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Donnerstag 2. Februar 2017, 19:50

Kotflügel rechts fast fertig. Noch das verdrehte Innenteil. Samstag dann Bodenblech. neue Limo Heckklappe noch nicht in Sichtweite.

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Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Donnerstag 2. Februar 2017, 19:53

Nebenbei bemerkt, ich habe schon mal die Farben gemischt. Da das absolut stimmen muss, fange ich damit schon mal an. Morgen lackieren wir einen alten Kotflügel damit. Erst dann kann man sehen, wie das wirkt. Helligkeit, Kontrast und die Farbe an sich. Die helle Farbe darf kein Weiß sein, aber auch kein beige. Die dunkle darf kein Grau sein, aber auch kein Grün und auch kein Blau. Ich bin schon mal gespannt auf morgen.

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Freitag 3. Februar 2017, 20:29

Kotflügel rechts fertig. Heute schon mal Probelackiert. Für den ersten Versuch ganz hübsch. Das Patrol trifft meine Vorstellung sehr gut, das Weiß ist noch zu weiß, muss etwas gelber. Soll aber kein beige werden.

Es wird langsam ein HT!

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Ungelesener Beitragvon olaf » Freitag 3. Februar 2017, 20:49

Hurra es wirt langsam wieder ein HT {beifall} {beifall} {beifall} {blinzel}
Aber der anfang der weißen linie am Lampentopf {kratz}
Mir pers. gefält es nicht
na gut , so wurden ja fiele Wartis lackiert
http://autosbild.mynetrecipes.com/wartburg-311/

{winken}
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Freitag 3. Februar 2017, 22:57

Wie das später genau wird, weiß ich noch nicht. Hier war das nur mal so frei schnauze. Ob nun dolle geschwungen, ob oberhalb Stossfänger, ob bis an die Lampe ran oder nicht. Alles noch offen.

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Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Freitag 3. Februar 2017, 23:01

Hat eigentlich schon mal einer daran gedacht, 15 Zoll Räder an den 312 zu basteln? Die kleinen Räder finde ich nicht so schön. 15 Zoll, aber radial bereift, das wäre geil.

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Wartburg-37073 » Freitag 3. Februar 2017, 23:31

Ralf Schneider hat geschrieben:Hat eigentlich schon mal einer daran gedacht, 15 Zoll Räder an den 312 zu basteln?


Das haben schon einige gemacht aus den gleichen Gründen:
312_02.jpg
Pseudo 312

Dieser sehr schöne Pseudo 312 (311-Karosse auf 353-Fahrgestell) hat nicht nur 15 Zoll-Räder, sondern zusätzlich auch noch ausgestellte Felgen.

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Samstag 4. Februar 2017, 19:33

Bodenblech ist drinne. Morgen wird es fertig verschweißt und wenn ich noch schaffe, kommen die Sitzschienen und der Querträger noch rein. Sind ganz schön viele Schweißpunkte! Aber immer schön langsam, bohren...schweißen...bohren...schweißen..

Irgendwas hat auf meinem Schweller eine Spur hinterlassen!

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon 311CoupeKWD » Samstag 4. Februar 2017, 21:34

Klasse Ralf!

Du baust das Auto in einem Affenzahn, als wärs ein Bastelbogen aus der "Frösi".
Der "Fußabdruck" auf dem Schweller ist so eindeutig, dass ich glaube, dieses Samtpfötchen schon mal auf einem Deiner vorherigen Bilder auf frischer Tat ertappt zu haben. Aber so ein kuscheliger Assistent macht Dir doch bestimmt die einsamen Werkstattabende etwas lebendiger. Katzen machen Ihre Besitzer ausgeglichener. Ich weiß wovon ich spreche...
Nicht das Erzählte reicht. Das Erreichte zählt.

Dreizylinderzweitaktgrüße
Kay


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