312-300 HT 1989

Bitte ausführliche Darstellung in Wort und Bild, Besonderheiten, Ausstattung, Zubehör, Geschichte etc...

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carsten
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon carsten » Montag 14. November 2016, 15:26

Über die eigene Dummheit (wobei es ja eigentlich nicht dumm ist sich auf ein Messgerät zu verlassen)
kann man sich immer am besten ägern. [Bier]

Irgendwie gehören diese Momente doch auch dazu, wäre ja sonst langweilig, wenn alles klappt :smile:

Das Gute ist, das Problem ist erkannt und liegt nicht an einer verzogenen Karosserie {beifall} .

Wenn Du später von der Restaurierung erzählst interessiert die Blecharbeit keinen (von Ausnahmen mal abgesehen),
aber die Flexnarbe an der Hand bringt Spannung, Abenteuer und Heldentum in die Geschichte.

Und auch die Anekdote mit dem Laser hat als humorige Geschichte mit Happy End eine bierselige Zukunft. [Bier]
Viele Grüße

Carsten

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Ralf Schneider
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Montag 14. November 2016, 19:02

Leider macht ab heute Mittag mein Ansaugkrümmer und mein Endschalldämpfer samt den Prozessen dazwischen mächtige Probleme. Bei einer Fehlzündung muss der Ausgang des Endschalldämpfers unbedingt über einer Wanne sein, wenn nicht, dann gibt es eine Sauerei. Auch unter dem Ansaugkrümmer sollte was stehen oder was gehalten werden, denn auch hier kann das mal kräftig zurück patschen. Kurzum, liege im Bett mit Magen-Darm....scheiße....zwei Tage, länger darf das nicht dauern.

Neuen Laser habe ich mir angeschaut heute, 199 netto....ganz schön heftig, aber mit Stative und genauer, als mein Alter. Aber mein Bruderherz hat noch einen von Würth, den werde ich mir ausleihen, sobald mein Treibwerk wieder schnurrt, wie ein Kätzchen.

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Michael » Montag 14. November 2016, 20:59

Gute Besserung,
Ich möchte doch (als einer von vielen anonymen Trittbrett-Lesern und ungeduldigen Handwerks-Laien) wissen, wie es weitergeht.
Also passendes Dichtungspapier und angemessene Additive zufügen, dann schnurrt's auch wieder!

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon berlintourist » Montag 14. November 2016, 21:12

"Mutig ist, wer bei Durchfall furzt." 8)

.. gute besserung!

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon olaf » Dienstag 15. November 2016, 05:51

Ebenfals Guhte Beserung
Bei mir is auch so einiges im Argen
Seit lezter Woche habe ich nen steifen Hals (oben und nicht Unten!!) -roll-
Seit Sonntag hab ich dan noch schmerzen in der Wirbelsäule und kann kaum laufen und so.
Ich geh dotzdem auf Arbeit so lange es möglich ist.
Ich fahr ja nur LKW

{kratz}

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Dienstag 15. November 2016, 10:22

Danke Jungs!!

Die Schläuche sind komplett durchgespühlt und es geht schon wieder, mache heute mal einen auf ruhig und denke, dass ich morgen weiter machen kann. neuer Laser kommt heute.

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Mittwoch 16. November 2016, 20:48

Bin wieder da! Neues Öl drauf, läuft wie geschmiert!

Heute den Rahmen noch mal eingenullt. Dann oben alles vermessen. Stirnwand, Türen, Heck...alles top. Links zwischen B-Säule und Beginn Heckklappe war ja eine Vertiefung, wie groß die nun wirklich war, kann ich ja nicht mehr sagen. Der Laser sagte ja mal 1 cm, mal sagte er Null und eben alles dazwischen. Anhand der Bleche und der Verschiebung sollten es aber so ca. 7 mm gewesen sein. ist jetzt auch eingenullt, linke B-Säule habe ich auch noch mal um ca. 3-4 mm angehoben. ist nun alles wieder geheftet, morgen dann den Arsch noch mal ausrichten bzw. kontrollieren und dann bin ich da, wo ich Sonntag früh schon mal angekommen war.

Benutze nun aber meinen alten R2D2 Laser, der ist so schön gnubbelig und hatte mir ja treu gedient, nur meine Blödheit hat ihn ja straucheln lassen. Habe ihn mit dem Bosch Laser gecheckt und der stimmt genau. Auch macht er schärfere Linien, als der Bosch. So freut sich der kleine rote Laser nun wieder und er kann Gift drauf nehmen: ich mache den jeden Tag sauber und checke das Pendel.

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon 311CoupeKWD » Mittwoch 16. November 2016, 21:56

Schön, dass Du wieder genesen weiter machen kannst! Und ja, Carsten hat es schon auf den Punkt gebracht, alles was Du während dieses Neuaufbaus an Storys (Laser) erlebst und an Narben (Flex) usw. behältst, macht es für die Geschichte nur noch spannender und lebendiger. Ich bin bekennender Fan Deines Threads und kann den Termin Deines "Richtfests" (und des Kennenlernens) kaum abwarten. "Mein Spruch" - der mich schon länger im Leben begleitet (siehe unten), passt Bestens zu Dir!

In diesem Sinne; Nicht das Erzählte reicht, dass Erreichte zählt!

LG Kay
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Dreizylinderzweitaktgrüße
Kay

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Mittwoch 16. November 2016, 23:25

Oh ja, da habt Ihr beide recht. Der Laser kommt dann auf alle Fälle in mein Wartburgmuseum. Und den etwas blutigen Handschuh, den habe ich auch schon weggepackt. Diese kleinen Stories, ob gut oder schlecht, runden die Sache ab. Sollte eigentlich diese Woche meine Außenschweller bekommen, okay, nächste Woche würde auch noch reichen, aber dann muss. Auf jeden Fall möchte ich nächstes WE den Arsch komplett fertig haben, verschliffen und grundiert.

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Samstag 19. November 2016, 23:56

Hier endlich ein par Bilder. Nun passt alles hundertprozent, links und rechts sind bis auf 2 mm gleich.

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Um die linke Seite anzuheben, musste ich einen vertikalen Schnitt setzen, dieser war ja sowieso schon gemacht worden, so habe ich die alte Naht wieder aufgetrennt. habe aber erhebliche Abweichungen gefunden, die werkseitig schon gemacht worden sind und die nicht durch Reparauren oder Unfälle entstanden sein können. Nun ist aber alles bis auf +/-5 mm stimmig. Beide Seiten fertig verschweißt, morgen dann noch das Heckblech.

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Sonntag 20. November 2016, 00:09

Nun eine frage an die Schweißexperten. Ich hatte heute mächtige Probleme beim Schweißen. Sobald der Schweißdraht das Blech berührte, fing das an zu spritzen, hat geknistert und das Blech ist sofort durch diese kleine Explosion durchgebrannt. Bei einem Schweißpunkt hat es sogar das nicht gebohrte Blech kreisrund weggefetzt. War wie gebohrt. Auch der Lichtbogen war sehr grell. Hatte man diesen Punkt überwinden, ging es dann einigermaßen, aber die Schmelze ist immer wieder etwas aufgeplatzt, es haben sich durch diese Platzer sogar Ringe ergeben. Siehe Bilder. Auch die Durchschweißung auf der Rückseite ist nicht gleichmäßig rau, so wie sie sein muss, sondern auch ausgefranzt. Rings um den Schweißpunkt sieht man auch ganz kleine Miniperlen.

Mein Techniker sagte: kein Schutzgas, aber das ist an und es rauscht auch vorne an der Düse.

Was kann das sein? kommt mir vor, wie eine Verunreinigung im Draht. Kann es sein, das Zinnstaub in mein Schweißgerät gekommen ist und an dem Schweißdraht (Rolle) haftet? Klinkt unwahrscheinlich, wäre aber meine einzige Erklärung. Oder das Gerät spinnt und schiebt nicht genügend Gas durch die Leitung.

Bild 1 zeigt den Platscher nach 0,1 Sekunden Schweißen, also nur mal kurz dran gehalten. Bild 2 zeigt einen hässlichen Schweißpunkt, der mit vielen Platschern zu Ende geschweißt wurde, jeder Platscher ließ die Schmelze auseinander treiben, so dass diese Stufen entstanden sind.

Bild Bild

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon berlintourist » Sonntag 20. November 2016, 00:47

ich bin nun nicht der schweiss"experte", aber könnte sein, das zu beginn der drahtvorschub und die gaszufuhr nicht harmonieren .. zwei sec später gehts dann. die gerätschaft zu reinigen wäre sicher mal hilfreich (oder aber ein ausschlusskriterium). aber sicher gibts da besserwisser (im sinne des wortes :-| )

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Sonntag 20. November 2016, 01:08

Oh Schxxx!
Ich bin auch kein Schweissexperte schicke ich voraus.
Zinkstaub auf dem Draht? Vergiss solche Ausreden. Du kannst ja gerne mal 3 mtr Draht abschneiden, dann sollte keine Verunreinigung mehr drauf sein.
Ich würde sehen ein Masseproblem, vorausgesetzt das Gerät wäre i.O. Sprich der Strom "flackert"
Das ist bei Deiner Akribie auszuschliessen.
Daraus folgt? Der Inverter ist defekt.... :idea:
Schlechte Nachrichten, aber brenn mal n paar Spuren auf einem Blech {streit}
Hast Du einmal etwas Gutes gefunden, mußt Du es pflegen!

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon olaf » Sonntag 20. November 2016, 07:36

Ich bin auch kein Experte oder Besserwisser -roll-
Kann sein das der zu schweißende untergrund nicht sauber war. ??
Ich würde auch auf Gas oder Draht zufuhr tipen

Du soltest mal kontrolieren:
Gas zufuhr Manometer beobachten
Drahtvorschub Rollen säubern
Schweißdüse Reinigen / austauschen
Maasse Kabel
Verschraubung vom Schlauchpacket zum Gerät

Man kann solche Fehler nicht veralgemeinern da jedes Gerät anders reagiert.
In diesem Sinne:
einer der bei http://www.oerlikon-welding.de/ gearbeitet hatte
{blinzel} {winken}
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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon AWE-Schuhbude2 » Sonntag 20. November 2016, 09:19

Auch wenn es rauscht muss es nicht immer Gas sein was aus der Flasche kommt ?????

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon 3d-Feiler » Sonntag 20. November 2016, 11:35

richtig, die Gasflasche könnte verunreinigtes Gas enthalten (O2). Auch schon erlebt, allerdings beim WIG schweissen.

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Ungelesener Beitragvon AWE-Schuhbude2 » Sonntag 20. November 2016, 12:50

Kann eigentlich fast nicht anders sein diese Reaktionen deuten eigentlich stark darauf hin das Sauerstoff im Spiel ist, vlei wird Die Flasche einfach nur leer geht Mitunter schneller als man Denkt [smilie=hi ya!.gif]

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Sonntag 20. November 2016, 19:05

Vielen dank für die Tips, aber:

Gerät gereinigt, neue Düsen vorne dran. Gas strömt in Massen, Feuerzeug geht sofort aus und man hört es auch. Richtiges gas habe ich auch, hoffe, das ist keine Taucherpulle? Drahtrollen gecheckt, auch schon 3 meter Draht abgespult. Alles i.O.

Also ich meinte nicht Zink, sondern Zinn. ich habe heute zwei wirklich neue Bleche verschweißt. Es ging, aber nicht wirklich sehr schön. war früher viel besser, das war immer ein Genuss, so eine Titte zu setzen. Nun kann man das untere Blech nicht schon geschmeidig anschmelzen, das ballert zu sehr und man läuft Gefahr, dass das nicht verschmolzen ist. Auch die Rückseite sieht nicht schön aus. Sonst hatte ich eine ca. 3 mm Durchmesser große flache hellgraue raue Linse, nun ist das oft nen dicker, zerfranster Scheißhaufen. Normalerweise muss da nichts verputzen, diese kleinen Durchschweißungen sehen geil aus später unter dem Lack. Aber diese Kackhaufen, die muss man verschleifen und dann noch an Stellen, an die man schlecht ran kommt. Habe heute noch den Radkasten rechts unten neu gemacht und dann die Sache erstmal gestoppt. Heckblech mache ich erst, wenn das wieder voll funzt.

Hier mal zwei Bilder. Bild 1...so wie da rechts, so stelle ich mir das vor! Beim linken hat es geballert, man sieht die Spritzer und gleich nen Loch drinnen. Das sind 1 mm Bleche, neu!!

Bild 2, das rechte...der Schweißpunkt ist auch etwas explodiert, der Ausbruch nach unten. Bin mir fast sicher, da ist was im oder am Draht.

Bild Bild

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Sonntag 20. November 2016, 19:08

Radkastenblech rechts und ich habe heute die Schnapper für den Querträger gebaut, diese Arbeit hatte ich Herrn Kalies abgenommen, aus Zeit- und Kostengründen und nicht jeder hat 2 mm Stahldraht rumzuliegen. Träger geht morgen zurück nach Zittau zum zusammenpunkten.

Bild Bild

Bild Bild

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Ungelesener Beitragvon olaf » Sonntag 20. November 2016, 19:30

Hast Du mal mir der Strhostärke und dem Drahtvorschub rum experimentiert -roll-
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Ungelesener Beitragvon PaulPanter » Sonntag 20. November 2016, 19:31

Schöne Arbeit ;)
Hatte zuletzt ähnliche Probleme beim Schweißen nach dem Umstieg von CO2 auf das "neue" Schutzgas ... nach 2 Tagen hats mir gereicht und ich hab wieder CO2 geholt - damit kann ich plötzlich wieder schweißen. Andere merken wohl keinen Unterschied, aber da bin ich wohl doch zu ungeübt. VG

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Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Sonntag 20. November 2016, 19:49

Ja, habe da auch rumgestellt, aber es geht und ging immer mit der Automatik am besten.

Gaspulle hatte ich gewechselt, letzten Sonntag....muss mal überlegen, was ich da schon mit geschweißt hatte....oder war das schon vor zwei Wochen? Muss das mal checken.

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Ungelesener Beitragvon Tobias » Sonntag 20. November 2016, 22:09

Hast du mal kontrolliert ob die Rollen die den Draht fördern noch die nötige Spannung haben um diesen gleichbleibent zu fördern? Wenn der Draht immer nur Ruckartig kommt kann das auch zu solchen Schweißheftern führen.
Was nicht passt,wird passend Poliert

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Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Sonntag 20. November 2016, 22:26

Hi Tobias, habe ich auch. Und auch mal den Draht laufen lassen, um zu gucken, ob der mal rutsch oder so. Hatte auch vermehrt immer nen Kugel am Drahtende, was vorher auch so gut wie nie passierte. Werde die Spule und die Seele tauschen.

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Ungelesener Beitragvon carsten » Sonntag 20. November 2016, 23:58

Das sieht für mich nach unsauberem Blech aus. Ist natürlich Kaffeesatzlesen....

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass das Schweißergebnis extrem von der Sauberkeit des Bleches abhängt.

Auch bei neuem Blech schleife ich die Oberfläche an, da die Bleche in der Regel konserviert sind. Sind sie es nicht ist da eine Oxydschicht.

Mein Rat wäre mal auf einem neuen, sauberen und angeschliffenen Blech ein paar Punkte und Raupen zu setzen, um das Blech
als Fehlerquelle auszuschließen.

Helfen kann es auch, nach jedem Schweißpunkt den Draht schräg abzukneifen. Durch das Schweißen bildet sich da immer eine kleine Kugel, die prima über das Blech schieben und schlecht kontakt herstellen kann. Durch das Abkneifen hat man eine prima Spitze die in das Blech "sticht/kratzt".
Viele Grüße

Carsten

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Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Montag 21. November 2016, 19:34

Hi Carsten, Bleche sind blitzblank sauber. Das hintere Blech ist angebohrt, also frei von allem. Das vordere Blech auch sauber. Blitzeblank.
kugeln kneife ich grundsätzlich ab, die isolieren und man bekommt keine Anschweißung an das hintere Blech, zumal das ja eh schon nicht einfach ist. Aber das mit der Spitze, das merke ich mir.

Habe heute mit dem Support telefoniert. Die können von weitem auch nur spekulieren. Gas oder Drahtzufuhr. Habe heute ein par Punkte gesetzt und es ging. Aber muss mehr machen, um das Vergleichen zu können.

Heute den Radkasten verschliffen und nachgespachtelt. Und das Heckblech mal neu eingerichtet, dabei ist mir aufgefallen, dass.....

Bild Bild

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Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Montag 21. November 2016, 19:42

...ich Hirni, mein Bodenblech 5 mm hinten zu hoch eingeschweißt habe.

Frage ist: Wie verläuft die Kederkontur unterhalb der Stossstange? Läuft die Form des Heckblechs, die Rundung unten, mit der des Kotflügels bis zum Bodenblech konform? oder wandert das Heckblech etwas weg, also nach oben Richtung Bodenblechanschluss?

Wenn es mit dem Kotflügel konform verläuft, was ich glaube, dann muss mein Bodenblech runter. Kalies umgelegten Blechfalze sind ca. 12-15 mm und ich habe es ca. 3 mm höher, als Unterkante Seitenteil eingeschweißt, so dass man gut abdichten kann. Ich denke, das war der Fehler. Original sind das wohl nur ca. 10 mm und die beiden Blechkanten sind unten bündig. da haben wir unsere ca. 5 mm. Das heißt also 2 neue Bohrer opfern und Schweißpunkte noch mal aufbohren.

Siehe Bild.

Bild

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Re: 312-300 HT 1989

Ungelesener Beitragvon Ralf Schneider » Montag 21. November 2016, 19:53

Bei dem gehts aber rein? Den Blechfalz darf man seitlich nicht sehen?

Bild

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Ungelesener Beitragvon olaf » Montag 21. November 2016, 20:27

Das dürfte schon passen
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Ungelesener Beitragvon Tomtom » Montag 21. November 2016, 20:33

Hi Ralle, ich meine, es muss unten plan abschliessen.
Hier ein Bild von der Demontage.
Wenn Du es in groß benötigst, schicke ich es per mail.

1461.jpg

1466.jpg
Hast Du einmal etwas Gutes gefunden, mußt Du es pflegen!


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