Mein 353 WR Nachbau

Bitte ausführliche Darstellung in Wort und Bild, Besonderheiten, Ausstattung, Zubehör, Geschichte etc...

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353 WR Monte
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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Sonntag 4. Juni 2017, 09:06

Was ist denn guter Sprit und gutes Öl ? Ich nehme immer Super und Addinol im Verhältnis 1:40.

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ffuchser
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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon ffuchser » Sonntag 4. Juni 2017, 09:28

super oder superplus 1: 60 oder 1:70 vollsynthetisch. wenn der Motor wenig verbraucht mag 1:40 gut sein oder im rennbetrieb. die fetten 3 vergaser nehmen viel sprit und dann auch viel öl. daher besser wenigeröl. denn du willst ihn doch garnicht jagen.hab ich gedacht. viel öl killt die kw lager kostet leistung und qualmt.
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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon bic » Sonntag 4. Juni 2017, 12:57

353 WR Monte hat geschrieben:....Ich nehme immer Super und Addinol im Verhältnis 1:40.

Na super! Und welches Addinol? Ich meine, es gibt mindestens vier Sorten unter diesem Namen. Vergiß den Markennamen (mit DDR-Addinol hat das sowieso nichts mehr zu tun und wenn, wäre es sehr schlimm) und kaufe Dein Öl nach jeweiliger Klassifikation, wobei es zumindest für Deinen Motor ziemlich Wurst ist, ob teil- oder vollsynthetisch:

klassen.JPG
Quelle: Wikipedia (aber auch z.B. bei Fuchs zu finden)

Allerdings richte Dich hier nach ISO oder JASO, denn für die API-Klassifikation gibt es seit ca. 20 Jahren keine Prüfmotoren mehr, die Angaben hierzu sind also eher geschätzt, wenn nicht gar erfunden. Und meide allzu günstige Produkte, denn wenn auch diese mit großer Wahrscheinlichkeit den angegebenen Klassifikationen entsprechen, heißt das noch lange nicht, dass diese dann auch rauch- und geruchsarm sind. Diese Erfahrung mache ich ziemlich regelmäßig, wenn ich an einer freien Tankestelle tanke und das Öl nehmen muss, welches es da gerade zu kaufen gibt - meistens irgendwelche Namen, die ich noch nie gehört habe.

Bezüglich des Mischungsverhältnisses richte Dich nach ffuchser, es sei denn ein Hersteller gibt für sein Öl ein minimal zulässiges Mischungsverhältnis von z.B. 1:50 an (gibt es tatsächlich). Achte aber auch darauf, dass das jeweilige Öl selbstmischend ist, auch hier gibt es immer noch Öle, welche dies nicht oder nur bedingt sind.

Aber Du wirst schon sehen, so dramatisch ist das alles nicht und wenn Dein Motor nicht allzu hoch verdichtet ist, könntest Du auch noch problemlos Normalkraftstoff (ROZ91) fahren - wobei ich gestehen muss, auch immer mindesten 95er zu tanken (allerdings bei ca. 9,4:1). Mit den Ölen bin ich nicht ganz so kritisch, hier nehme ich wegen der oben erwähnten Rauch- und Geruchsarmut am liebsten eines der bekannten Marken und mit mindestens einem "C" in der Klassifikation, gern auch "D", aber "A" und "B"-Öle meide ich. Ob ich dann ein teil- oder vollsynthetisches Öl nehme, hängt von deren Verfügbarkeit an der jeweiligen Tankstelle ab. Ist vollsynthetisches Öl vorhanden und wird dafür keie exorbitanter Preis aufgreufen, nehme ich dies, an sonst tut es ein teilsynthetisches Öl ebenso. Jedenfalls hatte ich mit diesem Vorgehen seit nach der Wende keine Probleme, welche vom Öl oder Kraftstoff herrührten.
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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Donnerstag 8. Juni 2017, 05:36

Hi bic und ffuchser,

also werde das Addinol nur noch für meine Zweiräder nehmen und haben mich bei dem Öl für den Wartburgmotor
für das Castrol Power 1 Racing entschieden (API TC+ / JASO FD / ISOL-EGD). Grüsse Frank

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Donnerstag 8. Juni 2017, 11:18

Ach ja, ich werde dann mit dem Mischungsverhältnis 1:60 an den Start gehen !

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Montag 12. Juni 2017, 06:11

Hi an alle, habe mich gestern trotz 30°C :? wieder an die Arbeit gemacht und bin ein gutes Stück voran gekommen :D .
Die Luftsammler sitz nun, der Luftfilter ist angeschlossen, die Vergaserüberlaufanschlüsse sind mit Schläuchen
versehen und auch der Kühlwasserbehälter hat nun seinen Schlauch für den Überlauf bekommen. [Bier]

Der Choke-Bowdenzug ist noch nicht fertig. :evil: Habe mir erst 1x auf dem Kühlwasserausgleichsbehälter 2 Ösen bereit-
gestellt, an welchem ich dann den Bowdenzug fixieren kann. Letzten Freitag kam dann auch noch die Choke-Betätigung.
Sie ist von Magura und ähnlich der Betätigung, wie sie an den MZ's war. Der Gasbowdenzug ist noch nicht angeschlossen. :?

Heute ist erst 1x Pause -roll- , denn es warten 50m Hecke :x auf mich, die geschnitten werden müssen, denn auch das
Grundstück erwartet seine Zuwendung {Du Du} von mir.

bild-4.JPG

Grüsse aus dem Fläming !

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Montag 26. Juni 2017, 05:52

So, hatte am letzten Samstag mal wieder 2 Stunden Zeit für mein Projekt. Habe mir in der letzten Woche von meinem Arbeitskollegen Andi Bauer hoch schnell 3 Aufnahmen für einen Vergasersynchrontester einbauen lassen. Am Wochenende habe ich dann wieder alles zusammengebaut. Nun muss ich wirklich mal den Überbrückungsschalter für die elektrische Benzinpumpe einbauen, -roll- damit mal diese testen kann und sehen kann, ob das Benzinsystem dicht ist. {kratz}
Grüsse aus dem regnerischen Fläming !

bild-1.JPG

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon Rallye123 » Montag 26. Juni 2017, 19:44

ist der Ansaug nur mit 4 Schrauben gehalten ?

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Dienstag 27. Juni 2017, 05:43

Es sind 6x der originalen 8x. Die beiden Oberen passen nicht mehr {kratz} wegen der Stege auf der Brücke.

Gruss !

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Montag 3. Juli 2017, 07:54

Bin letzte Woche nicht wirklich zu etwas gekommen :cry: . Der Starkregen hat bei mit auf dem Grundstück 2 hochwachsende
Büsche (4,5m) umfallen lassen, da sie keinen Halt mehr im feuchten Boden gefunden haben. So musste ich dann insgesamt
4 Stück :evil: dieser Büsche "fällen" und die Wurzelstöcke ausbuddeln. Wieder ein Wochenende versaut :x . Anfang letzter Woche
habe ich aber noch den Schalter plus 1 Kontrolllampe für die Hardipumpe ins Armaturenbrett eingebaut (bohren & feilen),
damit ich die Pumpe auch von Hand zum Vorpumpen nutzen kann.

Ach ja und ich habe nun eine Ruhla Stoppuhr (analog) ;--) mit Halterung am Armaturenbrett gefestigt.

Ab heute will ich dann die Pumpenfunktion prüfen und dann den Frontgrill anbauen plus Kühlwasser einfüllen, damit ich
nun endlich mal den Motor zu starten versuchen kann. {kratz}

Grüsse aus Teltow Fläming !

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Mittwoch 5. Juli 2017, 05:52

Hänge immer noch an der Pumpe dran, da die Zeit {aergerlich} knapp ist. Habe am Montag die Felgen vom Pulverbeschichten
geholt {top} und gestern wurde nun die neuen 175/60 R13 (Yokoham A539) aufgezogen {blinzel} . Grüsse !

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Donnerstag 6. Juli 2017, 05:55

Gestern habe ich mal zeit für 1-2 Vorbereitungen {goodidea} zum Test der Benzinpumpe gemacht. Habe diverse Schalter und Leitungen
mit entsprechenden Kabelschuhen etc. versehen damit ich heute diese verbauen kann [smilie=hi ya!.gif] und dann hoffentlich den Benzinpumpentest -roll- machen kann. Ziel {kratz} ist es am WE die Front einzubauen und Kühlmittel einzufüllen.

P.S. habe mir nun ein 3m x 6m Faltzelt vor die Garage gestellt, damit ich auch bei leicht unbeständigem Wetter {bedrückt} den Warti aus der
DDR Garage (super eng) schieben kann. Gerade für die kommenden Einstellarbeiten :evil: von Vorteil.

Grüsse aus dem sonnigen Fläming !

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Montag 10. Juli 2017, 06:36

Hallo an alle,

habe es nun am WE wie geplant geschafft, dass die Front wieder drin ist und auch der Kühlkreislauf geschlossen ist.
Habe auch Kühlwasser aufgefüllt, wo bis dato kein Kühlwasser aus der Entlüftungsbohrung des Wärmetauschers gekommen ist.
Das Niveau des Ausgleichsbehälters liegt ja auch etwas tiefer als das des Wärmetauschers, da der Skoda S105 Behälter sonst
gegen die geschlossene Haube kommt. Frage ist nun, wie ich das System entlüftet bekomme, ohne das ich den Asugleichbehälter
über das Niveau des Wärmetauschers hebe, denn das geht nicht, da dieser durch seine kurzen Schläuche fix ist.

Klar ich kann den Motor starten und dann bei laufenden Motor entlüften, doch das der Motor noch nie gelaufen ist, weiß ich nicht,
ob dieser gleich so läuft, wie er soll. Hat jemand einen Tipp, was ich noch machen könnte ? Hatte überlegt, denn Schlauch vom
Thermostat zum Wärmetauscher abzubauen und zu nutzen ? oder ?

Grüsse Frank !

bild-1.JPG


bild-2.JPG


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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon zwinsch » Montag 10. Juli 2017, 16:33

Hallo frank
also das mit dem Schlauch würde ich nicht machen denn dann hast du ja an anderer Stelle wieder Luft drin.
Wir haben uns einen Deckel für den ausgleichsbehälter gebaut mit einem normalen gummiventil für Räder da kann man ganz leicht Druck mit nem manometer drauf geben und drückt das Wasser hoch außerdem sieht man ob alles dicht ist.

Grüße aus dem Erzgebirge
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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon torei » Montag 10. Juli 2017, 19:54

Entlüftungsschraube am Heizungskühler losschrauben und mitm Mund schön dichtend aufn Ausgleichbehälter und dann kräftig blasen bis Wasser aus der Entlüftungsschraube kommt. Funktioniert immer und überall und auch mal unterwegs.

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Dienstag 11. Juli 2017, 05:29

Hallo ihr 2, danke für den Tipp. Das mit der Druckerhöhung im Ausgleichbehälter klingt logisch.
Werde ich mal so in Angriff nehmen. Grüsse !

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Mittwoch 12. Juli 2017, 05:57

Hi, habe eine Leckage an einer Zylinderkopfmutter am Gewinde, welches ich erst 1x dichten bzw. überprüfen muss.

b2.JPG
Siehe dazu da extra Thread !

Das mit dem "Aufblasen" per Mund hat super geklappt und ist wirklich auch was für Unterwegs bei einer Panne !

Grüsse aus dem Fläming !

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Freitag 14. Juli 2017, 07:40

Hi an alle,

das "Leck" ist verschlossen und eigentlich steht dem großen Moment nichts mehr im Wege.
Eigentlich will ich am kommenden Wochenende mal den Zündungsschalter {blinzel} umlegen und den Startknopf -roll- drücken !

Schönes Wochenende !

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Sonntag 16. Juli 2017, 17:00

Also um 13:45 Uhr heute, den 16.07.2017 habe es zum 1x den Motor angelassen. Er sprang nach 3-4 Versuchen an.
Hat ordentlich gequalmt. Ob er auf allen 3 Töpfen lief bzw. läuft kann ich noch nicht sagen. Die Batterie war dan leer.
Die Vergaser sind übergelaufen. Batterie ist am Ladegerät. Dann werde ich erst 1x prüfen, ob alle Zylinder einen Funken
haben und Sprit bekommen. Morgen früh gibt es auch Bilder.

Tipps wie ich jetzt weiter machen kann bzw. sollte ?

Grüsse Frank

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon Wartburg-37073 » Montag 17. Juli 2017, 15:41

353 WR Monte hat geschrieben:Tipps wie ich jetzt weiter machen sollte ?


Vielleicht ein Starthilfekabel besorgen -wenn Dein Gebrauchsfahrzeug über 12V verfügt. {kratz}

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon bic » Montag 17. Juli 2017, 17:40

353 WR Monte hat geschrieben: Tipps wie ich jetzt weiter machen kann bzw. sollte ?

Was für Tipps willst Du denn? Was nun zu tun ist, weißt Du doch selbst und hast Du auch geschrieben:

  • Batterie laden (normalerweise erledigt man dies vorher)
  • Zündung prüfen (hast du diese überhaupt schon eingestellt?)
  • Klären, warum die Vergaser überlaufen
Zur Batterie verliere ich jetzt mal kein weiteres Wort, eine voll geladene verträgt jedenfalls wesentlich mehr als 3-4 Startversuche. Bei der Zündung würde ich es nicht dabei bewenden lassen, zu prüfen, ob überhaupt auf allen Pötten ein Funke da ist. Sinnvoll wäre auf jeden Fall die Einstellung zu prüfen und u.U. zu korrigieren. Was hast Du eigentlich für eine Zündung? Wenn es was elektronisches ist, wäre -um alle Nebenkriegsschauplätze auszuschließen- zu überlegen, für die ersten Gehversuche eine Unterbrecherzündung zu verwenden.
Ähnlich sieht es mit den Vergasern aus, wobei ich davon ausgehe, dass Du tatsächlich kleinere Schwimmernadelventile aus dem Automobilbereich eingebaut hast. Hier würde ich es dann eben auch erst einmal statt mit der elektrischen, mit der originalen Pumpe probieren - wer weiß, was die elektrische so drückt. Laufen die Gaser dann dennoch über, hast Du eben die falschen Ventile drin.
Das das Auto beim ersten Startversuch qualmt, ist normal. Schließlich sollte dieser mit reichlich Öl montiert worden sein und das muss erst einmal verbrennen.
An sonst kriegst du das schon hin, zumindest das er überhaupt erst einmal läuft, so dramatisch ist das nicht. Über das Danach schweigen wir lieber erst einmal.
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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Dienstag 18. Juli 2017, 06:01

Hallo bic,

danke erst 1x für dein Feedback. Das mit Batterie ist wirklich beschämend !

bic hat geschrieben: Sinnvoll wäre auf jeden Fall die Einstellung zu prüfen und u.U. zu korrigieren. Was hast Du eigentlich für eine Zündung? Wenn es was elektronisches ist, wäre -um alle Nebenkriegsschauplätze auszuschließen- zu überlegen, für die ersten Gehversuche eine Unterbrecherzündung zu verwenden.


Da bin ich deinem Rat gefolgt und habe eine normale Unterbrecherzündung drin. Die soll eingestellt worden sein, doch geprüft habe ich das bisher noch nicht. Wird wohl noch auf meine "To do" Liste kommen !

bic hat geschrieben: Ähnlich sieht es mit den Vergasern aus, wobei ich davon ausgehe, dass Du tatsächlich kleinere Schwimmernadelventile aus dem Automobilbereich eingebaut hast. Hier würde ich es dann eben auch erst einmal statt mit der elektrischen, mit der originalen Pumpe probieren - wer weiß, was die elektrische so drückt. Laufen die Gaser dann dennoch über, hast Du eben die falschen Ventile drin.


Wie gesagt die Schwimmernadelventile sind vom BVF-40, wie ihr es mir nahe gelegt habt. Ich muss eine elektrische Pumpe nehmen, da der Block keinen Anschluss für eine normale Benzinpumpe hat.

bic hat geschrieben: An sonst kriegst du das schon hin, zumindest das er überhaupt erst einmal läuft, so dramatisch ist das nicht. Über das Danach schweigen wir lieber erst einmal.


Über welches Danach schweigen wir lieber erst 1x ?

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Also gestern habe ich schon etwas gemacht. Ich habe die Grundeinstellung gemacht, wie sie mir ffuchser geraten hat. 6mm Bohrer und 1,5 Umdrehungen auf. Damit ging es schon wesentlich besser. Weiterhin mache ich jetzt erst 1x ohne den Luftsammler und Luftfilter weiter, damit
ich schneller an die Vergaser komme. Gestern sind auch nicht die Vergaser übergelaufen ! Was ich heut noch machen will, sind die Bowdenzüge
noch 1x richtig einstellen (2mm) da ich gestern ja die Schieberstellung geändert habe.

Habe gestern auch mal die Stärke des Zündfunken geprüft. Zylinder 1 und 2 habe einen super Funken. Bei Zylinder 3 ist der im Vergleich zu den anderen beiden Zylindern echt schwach, aber da. Daher denke ich, dass diese Zylinder aktuell das Sorgenkind darstellt.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Grüsse aus dem Fläming !

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Dienstag 18. Juli 2017, 09:48

353 WR Monte hat geschrieben:
Habe gestern auch mal die Stärke des Zündfunken geprüft. Zylinder 1 und 2 habe einen super Funken. Bei Zylinder 3 ist der im Vergleich zu den anderen beiden Zylindern echt schwach, aber da. Daher denke ich, dass diese Zylinder aktuell das Sorgenkind darstellt.


Davon kannst Du ausgehen. Vllt. eine schlechte Zündspule?
Der Zündenergiebedarf steigt mit zunehmendem Druck, was an der frischen Luft grad noch funkt, ist unter Kompression weg!

Schneller, einfacher Test: grüne Kabel zweier Zylinder an den Zündspulen vertauschen, ebenfalls die Kerzenstecker der beiden vertauschten Zylinder umstecken. Wandert der Fehler, dann sind Spule, Kabel oder Kerzenstecker schuld, bleibt der Fehler, dann liegt der Fehler im Unterbrecher, Kondensator oder im Kabel vom Gehäuse zur Spule.

Ansonsten solltest Du, sobald die Vergaser nicht mehr überlaufen mal eine Proberunde drehen und den Karren warmFAHREN! Das ist ein Zweitakter, noch dazu frisch zusammengebaut mit massenhaft Öl: Das klappt nicht im Stand - so läuft jeder Wartburg auf Dauer nur auf zwei oder einem Topf.
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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon bic » Dienstag 18. Juli 2017, 17:13

353 WR Monte hat geschrieben:Ich muss eine elektrische Pumpe nehmen, da der Block keinen Anschluss für eine normale Benzinpumpe hat.

Dann hast Du einen Sonderguß des Motorblocks, denn alle AWE-Motoren hatten zumindest seit 1954 einen Benzinpumpenanschluß. Bei Dir kann er natürlich mittels einer Platte dichtgeflanscht sein, nur die lässt sich ja abnehmen. Auch wenn jemand die Bohrung zum Kurbelgehäuse z.B. mit einer Schraube dicht gemacht hat, lässt sich auch diese entfernen. Ich rate mal wieder dringenst, so weit wie möglich mit definierten Ausgangszuständen zu beginnen und dazu gehört eben auch die Verwendung der originalen Benzinpumpe. An sonst hat man es mit zu vielen Unbekannten zu tun, bei welchen man nicht weiß, wie diese sich auswirken --> in Kombination meist verheerend. Und bei der Zündung hast Du es ja auch gemacht.

353 WR Monte hat geschrieben:Über welches Danach schweigen wir lieber erst 1x ?

Hatten wir ganz zum Anfang schon einmal diskutiert, als ich Dir als Wartburglaien u.a. von einer 3-fach-Vergaseranlage abgeraten habe, zumal Du ursprünglich das Auto ja nicht als Wettkampffahrzeug, sondern eher zum Schaulaufen verwenden wolltest. Dem Teil eine gewisse Laufkultur beizubringen wird schwierig werden oder gar mißlingen - aber warten wir es ab.

353 WR Monte hat geschrieben:Habe gestern auch mal die Stärke des Zündfunken geprüft. Zylinder 1 und 2 habe einen super Funken. Bei Zylinder 3 ist der im Vergleich zu den anderen beiden Zylindern echt schwach, aber da. Daher denke ich, dass diese Zylinder aktuell das Sorgenkind darstellt.

Du hast doch aber die Beru-Spulen drin? Da ist ein Ausfall zwar auch denkbar (hatte ich z.B. nach relativ kurzer Zeit), aber sehr unwahrscheinlich. Mach es wie Wartburgbauer sagt, kontrolliere aber an sonst Dein kpl. Zündgeschirr und vor allem auch die Unterbrecher. Stimmt z.B. der Schließwinkel nicht, dann wird die Spule unzureichend geladen, diese speichert daher zu wenig Energie und der Zündfunke fällt schwächer aus. Ähnlich blöde Effekte entstehen, wenn Kontakte der Unterbrecher verbrannt oder die Federn ermüdet sind, auch hier solltest Du nachsehen.

Wartburgbauer hat geschrieben:Ansonsten solltest Du, sobald die Vergaser nicht mehr überlaufen mal eine Proberunde drehen und den Karren warmFAHREN! Das ist ein Zweitakter, noch dazu frisch zusammengebaut mit massenhaft Öl: Das klappt nicht im Stand - so läuft jeder Wartburg auf Dauer nur auf zwei oder einem Topf.

Genau dies mache ich nicht, ich lasse auch frisch zusammengebaut Motoren mit massenhaft Öl das erste mal lieber im Stand mit erhöhter Leerlaufdrehzahl und ein paar Gasstößen mindestens bis zur Öffnung der Thermosten warmlaufen. Ist der Thermostat i.O. und die Heizung abgedreht, ist dies auch innerhalb von 20 Minuten erledigt. Das Ganze hat den Vorteil, dass man die Maschine immer im Auge und im Ohr hat und schnell reagieren kann, wenn etwas nicht so läuft wie es soll. Dies vor allem dann, wenn der Motor mit Komponenten gespickt ist, deren Auswirkungen auf das Betriebsverhalten nicht klar vorhersehbar sind.
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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon frankyracing » Dienstag 18. Juli 2017, 19:50

Hallo Frank (irgendwie scheint jeder von guten Baujahren diesen Namen zu haben... :smile: ),

ich lese Deine Beiträge seit einiger Zeit und freue mich über Deinen Enthusiasmus in Sachen Wartburg.

Es liegt mir fern, Dir irgendwelche Hinweise geben zu wollen, aber Deine letzten Beiträge geben Anlass dazu.

Wenn Du an einem kalten Motor Wasserverlust hast, so wie Du das beschreibst, solltest Du evtl. die Hinweise von "bic" beachten. Konstruktiv bedingt, kann der Wasserverlust nur durch eine nicht richtig montierte Kopfdichtung, einen nicht planen Zylinderkopf oder durch einen Riss im Kopf, auftreten. Eine Notreparatur - so wie empfohlen und beschrieben - ist wohl bei einem neu gemachten Motor, eher die falsche Variante. Hier würde ich zuerst die Ursache finden wollen. :idea:

Was das Anspringen bzw. Starten angeht, ist das bei der "Aktentasche voll Motor" ja nun wirklich kein großes Geheimnis. Normalerweise kann man eine elektrische Pumpe zum Vorfördern benutzen, die normale 60PP reicht für einen Vollgasbetrieb locker aus. Bringt die E-Pumpe allerdings zu viel Druck, ersäuft Dir die ganze Kiste. Es ist dabei eigentlich völlig egal, welche Zündanlage verbaut ist, der Motor weiß das ja nicht. Hauptsache ist, der ZZP stimmt einigermaßen. Dies sollte man vorher einfach kontrollieren. Wenn Kraftstoff vorhanden ist, muss (!) das Ding anspringen.

Vergaserseitig hast Du Dir wirklich nicht die einfachste Variante ausgesucht, aber auch das ist beherrschbar. "ffuchser" kann hier - ebenso wie ich - auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Kontrolliere hier bitte sämtliche Schwimmer, Schwimmerstände und Nadelventile. Die Nadeln hängst Du bitte zuerst auf die mittlere Position und startest ohne Choke.
Prüfen kann man jeden einzelnen Vergaser recht einfach bei laufendem Motor. Ziehe einfach am Schieber. Du merkst sofort was passiert. Läuft ein Vergaser über, klemme einfach die Hauptleitung zu. Zum Probelauf reicht das.

Wie Du die Kiste nachher warmlaufen lässt, ist eigentlich völlig egal, ich mache das ebenso wie "bic" um evtl. Undichtigkeiten gleich zu bemerken.

Zwei Grundsätze solltest Du jedoch beachten:

1. ZZP stimmt und Funke ist vorhanden = Motor muss laufen
2. Kraftstoff im Schwimmergehäuse und 1. passt = Motor muss laufen

Viele Grüße aus der Rallyeabteilung
...fährst Du quer, siehst Du mehr...

www.kurbelwellen-richter.de

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Dienstag 18. Juli 2017, 22:21

bic hat geschrieben:Genau dies mache ich nicht, ich lasse auch frisch zusammengebaut Motoren mit massenhaft Öl das erste mal lieber im Stand mit erhöhter Leerlaufdrehzahl und ein paar Gasstößen mindestens bis zur Öffnung der Thermosten warmlaufen. Ist der Thermostat i.O. und die Heizung abgedreht, ist dies auch innerhalb von 20 Minuten erledigt. Das Ganze hat den Vorteil, dass man die Maschine immer im Auge und im Ohr hat und schnell reagieren kann, wenn etwas nicht so läuft wie es soll. Dies vor allem dann, wenn der Motor mit Komponenten gespickt ist, deren Auswirkungen auf das Betriebsverhalten nicht klar vorhersehbar sind.

Ja, da habe ich mich wohl etwas unglücklich ausgedrückt. Bis zum Öffnen des Thermostaten und nochmaligem Entlüften (je nach Kühlsystem) mache ich das auch im Stand. Aber dabei interpretiere ich in das Leerlaufverhalten und die gelgentliche Zweizylindrischkeit noch nichts groß hinein, wenn er zumindest ab und zu auf allen töpfen läuft.
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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Mittwoch 19. Juli 2017, 05:29

Danke für alle Wortmeldungen. Werde heute das Schwimmernaderlventil am Vergaser Zylinder 3 auf Funktion
prüfen {kratz} . Dann geht es mit dem dünnen Zündfunken {kratz} an Zylinder 3 weiter. Grüsse !

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Mittwoch 19. Juli 2017, 08:56

bic hat geschrieben:Dann hast Du einen Sonderguß des Motorblocks, denn alle AWE-Motoren hatten zumindest seit 1954 einen Benzinpumpenanschluß. Bei Dir kann er natürlich mittels einer Platte dichtgeflanscht sein, nur die lässt sich ja abnehmen. Auch wenn jemand die Bohrung zum Kurbelgehäuse z.B. mit einer Schraube dicht gemacht hat, lässt sich auch diese entfernen.


Hallo bic, neine natürlich habe ich keinen Sonderguss. Soweit ich das sehen kann ist es ein normaler Block aus dem Jahre 1984. Es sind jedoch bei diesem sowohl die beiden Gewindelöscher wie auch die Hauptbohrung für die Pumpe permanent verschlossen worden und über lackiert worden.

Die Hardipumpe arbeitet recht gut und schaltet auch sauber bei 0,2 bar Überdruck ab. Daher denk ich, dass schon passt.

Gruss Frank

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon bic » Mittwoch 19. Juli 2017, 10:08

353 WR Monte hat geschrieben:....Es sind jedoch bei diesem sowohl die beiden Gewindelöscher wie auch die Hauptbohrung für die Pumpe permanent verschlossen worden ....

Wer macht den so etwas? Foto?

PS. Welche Hardi hast Du eigentlich?
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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon ffuchser » Mittwoch 19. Juli 2017, 12:09

das einzige weshalb ich je im leben mit einem wartburg liegen blieb. elektrische benzinpumpe.
benutze ich nur zum vorfördern. die 60PP ist zuverlässiger als die hardi.
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