Mein 353 WR Nachbau

Bitte ausführliche Darstellung in Wort und Bild, Besonderheiten, Ausstattung, Zubehör, Geschichte etc...

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Donnerstag 20. Juli 2017, 05:22

Hardi Kraftstoffpumpe 14412 für Fahrzeuge bis 100 PS

Technische Daten:

Spannung: 12V
Anschlüsse: 8 mm
Förderleistung: 110 l/h
Saughöhe: 1,0 m
Druck: 0,20 bar
Temperatur: -40°C /+80°C

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Donnerstag 20. Juli 2017, 05:25

Unbenannt.JPG

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Sonntag 23. Juli 2017, 09:44

Hallo an alle die vielleicht diesen Thread mitlesen. Nachdem die letzten Einträge sich doch sehr stark mit Problemen und Fragen beschäftigt haben, möchte ich euch heute an für mich Positivem {blinzel} teilhaben lassen. Da mir ja der eine Vergaser immer wieder durch Überlaufen Probleme bereitet hat, habe ich mit einigen Fragen an Frank Richter {anbeten} gewandt, welcher mir seine Hilfestellung angeboten hat. Weiterhin habe ich auch noch eine 4'te Beruzündspule ( ZS 220) bestellt, welche ich am Freitag auch bekommen habe. Am Freitag Nachmittag habe ich dann noch 1x alle 3 Vergaser hinsichtlich Schwimmereinstellung und Nadelventil geprüft. Bei Zylinder 3 musste ich etwas von der Grundeinstellung, um das Überlaufen unter Kontrolle zu bringen. Trotzdem war ich am Abend irgendwie niedergeschlagen. Am Samstag habe ich dann noch die Zündspule für Zylinder 3 getauscht. Meine Frau hat dann den Wartburg gestartet, da ich am Motor sein wollte. Er sprang gleich an, doch der Leerlauf war laut Drehzahlmesser bei 500 rpm. Gas nahm e r aber gut an. Also den Leerlauf über die Schieberregulierschraube etwas angehoben ( 1/4 Undrehung) und erneuter Versuch. Nun lief der Motor bei 1000 rpm recht sauber. Also nun den selbstgebauten Luftsammler (siehe eigenes Thread ) und den K & N Luftfilter ran. Auch mit diesen Teilen steht der Drehzalmesser bein sauberen 1000 rpm [Bier] . Was mich aber am meisten freut ist, dass der Motor ohne Gasgeben startet. Hauptschalter an und kurz den Startknopf durch das offene Fenster der Fahrertür gedrückt und er läuft sauber in Standgas -roll- . Habe ihn dann einigen Minuten im Standgas laufen lassen. Nun steht das Synchronisieren {eyedisco} der 3 Vergaser an. Ich werde berichten. Den ersten richtigen Lauf habe ich mit dem Handy festgehlten. Wer Interesse und WhatsApp hat schickt mir seine Telefonnummer per PN. Gruss Frank

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon bic » Sonntag 23. Juli 2017, 17:37

Erst einmal herzlichen Glückwunsch! Ich sagte doch, so schwierig wird dies nicht werden! Schade nur, dass eine der Zündspulen defekt ist, ich hoffe, Du kannst diese noch reklamieren. An sonst hätte ich noch 1-2 Anmerkungen:

353 WR Monte hat geschrieben:......habe ich dann noch 1x alle 3 Vergaser hinsichtlich Schwimmereinstellung und Nadelventil geprüft. Bei Zylinder 3 musste ich etwas von der Grundeinstellung, um das Überlaufen unter Kontrolle zu bringen.

So wie ich das jetzt verstehe, hast Du durch das Nachbiegen des Schwimmers dem Nadelventil etwas mehr Druck gemacht. Das ist so aber nicht gut und auch nur wieder ein herumdoktern an den Sympthomen, satt die Ursache zu beseitigen. Ich weiß ja nicht, woher Du die Schwimmernadelventile hast und ob diese neu sind, aber scheinbar hat das Ventil vom 3. Pott einen weg. Dieses (und vielleicht auch die anderen) würde ich einmal zerlegen (Düse aus dem Grundkörper schrauben) und prüfen. Sind auf den Kegeln der Ventilnadeln ringförmig herum Marken zu sehen, sind diese verschlissen und dichten vielleicht noch gegen die 0,05 bar des Fallbenzins aber nicht mehr gegen die 0,2 bar der Pumpe. Ventile mit 18er Düse und auch einzelne Nadeln gibt es aber noch zu kaufen (mit einer Bohrmaschine, einer Diamantnagelfeile, einem guten Auge und etwas Fingespitzengefühl kann man aber auch die Kegel der Nadeln nachschleifen - wenn man denn die Ausgabe von 1,-- € das Stück scheut). Stattdessen aber nun die Grundeinstellung des Schwimmers zu ändern, ist ein Fehler, denn hierdurch ändert sich auch der mit mischungsbestimmende Kraftstoffstand im Schwimmergehäuse und dieser Vergaser wird fetter laufen, als die anderen beiden.

Er sprang gleich an, doch der Leerlauf war laut Drehzahlmesser bei 500 rpm. Gas nahm e r aber gut an. Also den Leerlauf über die Schieberregulierschraube etwas angehoben ( 1/4 Undrehung) und erneuter Versuch. Nun lief der Motor bei 1000 rpm recht sauber. Also nun den selbstgebauten Luftsammler (siehe eigenes Thread ) und den K & N Luftfilter ran. Auch mit diesen Teilen steht der Drehzalmesser bein sauberen 1000 rpm [Bier] .

Ich weiß, dass AWE die Leerlaufdrehzahl so um die 1.000 U/min angibt. Ein einwandfreier Motor sollte aber auch zwischen 500 - 700 U/min stabil und sauber (sauber ist ja beim 2-Takter sowieso eher relativ) laufen. Das reduziert das Standgeräusch und erleichtert das Schalten, vor allem im Stand. Versuch das später einmal. Dein Sammler + Luftfilter hat übrigens im Leerlauf und auch beim Gasgeben ohne Last relativ wenig Einfluß. Das kommt dann nachher erst beim Fahren unter Last, vor allem beim plötzlichen Aufreißen der Schieber.

Was mich aber am meisten freut ist, dass der Motor ohne Gasgeben startet. Hauptschalter an und kurz den Startknopf durch das offene Fenster der Fahrertür gedrückt und er läuft sauber in Standgas -roll- .

So soll es ja auch sein, aber nur, wenn der Motor kurz zuvor schon einmal und wie auch immer (z.B. mit Choke) angesprungen ist und ein paar Umdrehungen gelaufen hat. Eher nicht so ist es auch bei ziemlich warmen Außentemperaturen und gut durchwärmter Maschine, hier braucht man schon etwas Gas. Springt er jedoch im kalten Zustand derart an, kannst du von einer zu fetten Grundeinstellung ausgehen, macht er dies im heißen Zustand, könnte er zu mager eingestellt sein.

Nun steht das Synchronisieren {eyedisco} der 3 Vergaser an.

Wie? Mit Unterdrucksynchronuhren? Nach meiner unmaßgeblichen Meinung bringt das beim Wartburgmotor nicht viel. Denn trotz der vereinzelten Einlässe unterscheiden sich die Verhältnisse bzgl. des Ladungswechsels in den einzelnen Zylindern dennoch. Nach meiner Meinung reicht es, die Stellung der Schieber genauestens anzugleichen, das eigentliche "Synchronisieren" erfolgt dann über die Kerzengesichter. Aber Frank Richter und Fuchser wissen das sicher mehr drüber.

PS. Warum stellst du Dein Filmchen nicht bei z.B. bei Youtube ein? Ich hätte es mir schon gern angesehen und angehört, mag jedoch meine privaten und geschäftlichen Kontakte nicht per WhatsApp mit dem Rest der Welt teilen. Oder Du verschickst den Film per Email.

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon ffuchser » Sonntag 23. Juli 2017, 17:54

So sehe ich das auch, ich hatte ja eingangs auf die Schwimmernadelventile vom BVF 40 hingewiesen.
Synkronisieren geht erstmal einfach mittels 6mm Bohrer, damit kann der Schieber Anschlag für den Leerlauf sehr gut eingestellt werden.
bei sicher zu fetter Grundeinstellung (sonst springt der kalte Motor nicht ohne Choke an) müsten die Leerlaufluftschrauben ja recht weit draussen sein. Ich habe die Werkseinstellung von 1,5Umdrehungen gewählt.
Dann wird das Gaspedal soweit durchgedrückt und fixiert, das die Schieber ganz offen sind, und zwar genau soweit, das die Schiberunterkante mit der Vergasergehäuse Öffnung genau abschließt, hier müssen natürlich alle gleich abschließen. Das war es schon, ist aber deutlich fummliger als es sich schreibt.
Leerlauf auf 1000 ist schon eher hoch, der 3 Vergaser läuft auch noch mit 500 U/min, geht erst unter 300 aus, es kann aber die Gasannahme verschlechtern. Wenn der Leerlauf zu mager ist, tourt der Motor ganz schlecht ab.
Soweit erstmal. Viel Erfolg, berichte weiter.
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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Montag 24. Juli 2017, 16:14

Erst 1x noch 1x . Ja ich habe die Vergaser mit den Nadelventilen des BVF-40 bestückt, so wie ihr es mir geraten habt. Die Grundeinstellung
habe ich mit dem 6 mm Bohrerschaft gemacht und die Gemischschraube 1,5 Umdrehungen auf. Also alles so gemacht wie ihr gesagt habt.
Ich habe nur die Stände der Schwimmerkörper geprüft und nachjustiert ( 1 Vergaser) nichts weiter.

Beim Einstellen mit den Uhren ist der Wagen ja etwas länger im Standgas gelaufen. Dabei habe ich bemerkt, dass die Temperatur in den roten Bereich gegangen und die Lüfter über den Schalter nicht angegangen sind. Haben einen neuen Schalter verbaut. Ist der defekt ? Wie kann ich dessen Funktion prüfen ? Wie kann ich eigentlich prüfen ob die WAPU funktioniert ? Gruß Frank

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon ffuchser » Montag 24. Juli 2017, 17:23

Wenn der im Leerlauf rot wird, öffnet sicher das Thermostat nicht, daher wird der Kühler nicht warm, also springt auch der elektrolüfter nicht an.
oder war der Kühler heiss???
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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Montag 24. Juli 2017, 19:36

Ist kein Thermostat drin !

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon ffuchser » Montag 24. Juli 2017, 20:38

Achso, halt reiner Frontkühler, daher, stimmt, das kann dann passieren, Thermoschalter kurzschließen läuft dann der Lüfter?? Wenn ja Thermoschalter defekt, wenn nein Stromfluss prüfen.
Mal unter uns ohne Thermostat ist pfusch.
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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Dienstag 25. Juli 2017, 07:43

ffuchser hat geschrieben:Achso, halt reiner Frontkühler, daher, stimmt, das kann dann passieren


Was kann dann passieren ? Was meinst du damit ?

Grüße Frank

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon ffuchser » Dienstag 25. Juli 2017, 08:58

Das er im Leerlauf heiss wird. Beim mittelkühler geht das nicht.
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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Dienstag 25. Juli 2017, 09:22


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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon ffuchser » Dienstag 25. Juli 2017, 09:44

Na läuft doch gut, nur die Wasserpumpenriemenscheibe eiert etwas.
Wie fährt er denn nu? {Ärgern}
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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Dienstag 25. Juli 2017, 09:56

Das mit der Riemenscheibe habe ich auch schon festgestellt. Bin noch nicht gefahren wegen dem Kühlproblem.
Kann er den so heiß werden weil doch die ZKD durch ist ?

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon Thilo.K » Dienstag 25. Juli 2017, 10:26

Prüfen. Blasen im Ausgleichsbehälter, Geruch von Auspuffgasen im Ausgleichsbehälter,
Kühlwasser aus dem Auspuff-Endrohr bzw. stark dampfhaltige Abgase, evtl. Zündaussetzer... ?
"...Alles so mini hier...Ich bin Autoschlosser und kein Uhrmacher..."

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Dienstag 25. Juli 2017, 12:44

Ich schaue mal nach diesen Dingen. DANKE !

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon bic » Dienstag 25. Juli 2017, 20:08

353 WR Monte hat geschrieben:https://youtu.be/UzgEVXdnvEk

https://youtu.be/T2LAEKvpDaU

Schick, schick! Wirklich sehr, sehr schöne und saubere handwerkliche Leistung {anbeten}, was mich alten Stänkerer jedoch nicht wirklich am Nörgeln hindert :shock:, nun gut, ich selbst nenne es mal "konstruktive Anmerkungen":

  • Zur Riemenscheibe hat Fuchser schon was gesagt, ich würde nach eine der älteren aus Guß suchen. Die kannst du lackieren, dann entfällt das häßliche Zahngelb der Kunststoffscheibe
  • nenne Dein Auto bitte "Nachbau" oder "Nachempfindung" aber nicht "Replika", wenn Du die blauen Schläuche behalten willst, die gab es damals noch nicht :shock: . Außerdem ist das nix für einen älteren Herren, sondern eher etwas für einen Jungspund und von denen hat sie jeder unter der Haube :sad: Übrigens gibt es schwarze Silikonschläuche in alter Anmutung (matt und mit Gewebeoberfläche) bei Technikplaza und nicht einmal so teuer, die fände ich passender - aber sorry, da will ich Dir nicht wirklich reinreden, das ist nur mein Geschmack und technisch ist es absolut i.O.
  • der Leerlauf ist tatsächlich etwas zu hoch, da kannst Du noch ein ganzes Stück mit runter
  • und jetzt noch etwas, was mich stutzig macht: am Ende des zweiten Videos hört man das typische "Glogglog" der Kurbelwelle beim Auspendeln des Motors. Das ist absolut normal und unschädlich für einen schon einige Zeit gelaufenen Motor, aber eine neue Kurbelwelle verursacht ein solches Geräusch definitiv nicht, jedenfalls nicht so, dass man es im Video hören würde. Du musst Dir deshalb nun keine Sorgen machen, solltest aber mal Deinen Motorlieferanten fragen, ob er tatsächlich eine neue Welle oder nur eine gute gebrauchte eingebaut hat.

PS. zu deinem "Kühlproblem", wo hast Du eigentlich den Thermoschalter eingebaut und welchen Schaltpunkt hat dieser? Hast Du nun schon mal geprüft, ob elektrisch alles i.O. ist?

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Mittwoch 26. Juli 2017, 08:41

Hi bic, die blauen Schäuche sollen schon bleiben, denn ich wollte mit ihnen das Blau von außen nach innen bringen. Mit Zahngelb kann ich leben. Die Kurbelwelle soll nach Aussage des Motorbauers eine regenerierte von Fa. Rudoplh aus Eisenach sein. Dem muss ich halt glauben schenken.
Mit der Kühlung muss mal sehen woran es liegen kann. Grüße Frank

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Mittwoch 26. Juli 2017, 10:20

Der Thermoschalter sitzt im originalen Kühler am Auslass. Wollte gerade mal i m Schaltplan schauen, auf welche Sicherung der geht. Der Schalter ist ein neuer mit Schalttemperaturen 70/75 Grad Celsius. Habe noch den alten originalen da. Gruss Frank

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon ffuchser » Mittwoch 26. Juli 2017, 10:29

wie gesagt beide kontakte zusammenhalten, dann sollte der Lüfter laufen.
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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Mittwoch 26. Juli 2017, 18:01

Ja werde ich auch so prüfen. Weiß jemand ob die Kabel über eine Sicherung gehen und ja über welche ?

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Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Donnerstag 27. Juli 2017, 06:56

Der Elektrolüfter am Frontkühler ist über die Sicherung 7 geschalten.
Von dort geht ein Kabel Rot /Schwarz 1,5 mm² zum Thermoschalter am Kühler.
Zum Motor ist das Kabel Rot 1,5 mm².

Einschalttemperatur 75°C ist meines Erachtens zu niedrig.
Im IHLING WHMS ( 1988 ) Seite 112 ist die Einschalttemperatur mit 91 ± 3°C und die Ausschalttemperatur mit 80 ± 3°C angegeben.
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig
2-Takter sind einfacher im Aufbau wie 4-Takter

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Donnerstag 27. Juli 2017, 09:29

Angeblich soll der gemachte Motor die beste Leistung bei 70-75 Grad Celsius haben. Werde aber wohl eh auf den alten originalen Geber zurückbauen.

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Donnerstag 27. Juli 2017, 14:02

Also habe weiter Ursachenforschung betrieben. Kühlwasser noch 1x raus. Zuvor habe ich den Temperaturgeber aus meinem anderen NOS Motor in diesen Motor verbaut und den neu gekauften Temperaturgeber rausgeschmissen. Dann habe ich den neu gekauften Temperaturschalter am Kühler gegen den alten Originalen wieder getauscht. Wasser wieder rauf und am Thermostat und am Wärmetauscher die Luft rausgelasen. Im Ausgleichbehälter steht nun etwas mehr Wasser als Max.drin. Morgen will ich dann den Motor wieder laufen lassen und mal schauen, wie es sich mit der Temperatur verhält. Danach wollte ich dann noch die Leerlaufdrehzahl auf 700 rpm runter nehmen. Werde berichten ! Gruß Frank

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon ffuchser » Donnerstag 27. Juli 2017, 15:32

Leerlauf dreh mal auf 850-900, wenn Du Licht einschaltest ist er sonst aus.
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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Donnerstag 27. Juli 2017, 15:41

Okay und das sind die Dinge, die mich immer wieder mit Fragezeichen versehen. Der Eine sagt 700, der Andere 850-900 und ich als Laie darf dann darus den Mittelwert bilden oder was ? Habe auch noch die Signalleitung vom Temperaturschalter am Kühler durch Überbrücken geprüft und da liefen auch beide Lüfter. Daher bin ich nun davon ausgegangen, dass der neue Schalter wohl defekt ist. Grüsse aus dem Flämischen !

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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon ffuchser » Donnerstag 27. Juli 2017, 15:52

Deswegen sag ich DIr ja, 700 läuft er auch, aber wenn Verbraucher an sind also zB Licht, dann sackt er so ab. Daher 850-900 [Bier]
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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Freitag 28. Juli 2017, 14:01

Also habe heute noch 1x den Motor gestartet und mein Augenmerk auf die Motortemperatur, den Leerlauf und Anzeichen für eine kaputte ZKD gelegt.
Auch habe ich noch etwas Luft am Thermostat und am Wärmetauscher entlüftet. Der Wasserstand im Ausgleichbehälzer steht. Motortemperatur ging bis fast zur MItte hoch und alle Schläuche waren warm. Ob der Temperaturschalter nun funktioniert kannich noch nicht sagen, da bis dato die Temperatur nicht so hoch gegangen ist, dass er schaltet. Denn Leerlauf wollte ich eigentlich runter bringen. Anfangs ist mir das auch gelungen, doch dann ist er wieder von selbst auf ca. 1000 rpm gestiegen = warum das [smilie=hi ya!.gif] ?
Bezüglich von Anzeichen für eine kaputte ZKD habe ich nach Blasen im Ausgleichbehälter während der Motor lief geschaut = keine Blasen -roll- !
Dann habe ich mir noch angeschaut was aus dem Auspuff kommt. Da bilden sich Tröpfchen :? , die aus dem Auspuff geschleudert werde. Meine Frage geht nun dahin, ob das eine kaputte ZKD bedeutet oderob das nur Konsdenswasser ist, was daher rührt, dass der Wagen seit Okt 2016 nicht mehr freigeblasen worden ist und bis dato immer nur im Leerlauf lief und das bei dem aktuellen Wetterbedingungen. Hoffentlich nicht die ZKD. Ich weiß aber auch nicht wie es am Auspuff aussieht, wenn da Kühlwasser mit rauskommt. Also was sagt ihr zu dem Video auf YouTube ?

https://youtu.be/lpUdkdxEJ1Y

Vielleicht sollte ich nun auch endlich mal erst 1x fahren [Lenker] und dann schauen was noch aus dem Auspuff kommt ? Gruss Frank

Bort
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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon Bort » Freitag 28. Juli 2017, 17:29

Also die Bläschen da ausm Auspuff das ist Kondenswasser, der muss mal gefahren werden und richtig warm werden. Dieses im Stand warmlaufen lassen is immer nicht so schön, der Motor brauch Last :smile:

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ffuchser
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Re: Mein 353 WR Nachbau

Ungelesener Beitragvon ffuchser » Freitag 28. Juli 2017, 18:04

Fahr erstmal, nur wenn der Motor richtig warm ist, wirst Du die Leerlaufdrehzahl richtig einstellen können.
Wahrscheinlich sind die Leerlaufregulierschrauben zu weit rausgedreht, Faustregel hier 1,5Umdrehungen rausdrehen wie beim MZ.
Schieberabstand 6mm Bohrer.
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