Mein 89er Zwickauer mit Herz aus Eisenach

Bitte ausführliche Darstellung in Wort und Bild, Besonderheiten, Ausstattung, Zubehör, Geschichte etc...

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Erzi_82
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Mein 89er Zwickauer mit Herz aus Eisenach

Ungelesener Beitragvon Erzi_82 » Samstag 19. August 2017, 07:03

So nun will ich mich auch hier mal vorstellen, weil ich schon länger hier lese, und nun hab ich mich getraut mich zu registrieren. Ich heisse Thomas, bin Bj. 82, Kfz-Mechaniker und komme aus dem schönen Erzgebirge. Ich habe vor 2 Jahren angefangen einen 89er Trabant Limousine neu aufzubauen. Da ich quasi nur die Karosse ohne Motor, mit schrottigen Bremsen etc hatte habe ich es mir zur Aufgabe gemacht dem kleiner Zwickauer ein starkes Herz aus Eisenach zu implantieren. Ein Leistungsgesteigerter Trabantmotor kam nicht in Frage, da haltbar um die 50PS fast unmöglich sind. Nun war es jetzt im August soweit und ich war zur Abnahme bei der Dekra, und es hat alles beim ersten Anlauf funktioniert und er darf auf die Strasse. Für den Rest lasse ich mal Bilder sprechen.
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olaf
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Re: Mein 89er Zwickauer mit Herz aus Eisenach

Ungelesener Beitragvon olaf » Sonntag 20. August 2017, 07:11

Ein Herzliches Glück Auf von einem EX Löffelschnitzer

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Re: Mein 89er Zwickauer mit Herz aus Eisenach

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Donnerstag 24. August 2017, 07:25

Hallo Erzi, der Motorraum gefällt mit {beifall} {sehrfreuen} ! Besonders interessant finde ich den Schlauch von Geräuschdämpfertopf zum Liftfiltertopf. Kannst du mir sagen wo den Schlauch her bezogen hast und was das für einer ist, denn in meinem Motorraum geht es durch eine
Resoblase so eng zu, dass ich wohl mit den Standard Gummischläuchen nicht klarkommen werde. Danke dir im Voraus ! Frank

EMST
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Re: Mein 89er Zwickauer mit Herz aus Eisenach

Ungelesener Beitragvon EMST » Donnerstag 24. August 2017, 09:18

Was ich durchaus auas der 1.3er Ecke spannend finde: Die Kühlkontruktion - ist das eigentlich ein Frontkühler Motor? Der Ausgleichsbehläter müsste ja von VW sein mit 1.5 Bar richtig? Wie sah das der TüV mit dem offenen Lüfterrad?

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Re: Mein 89er Zwickauer mit Herz aus Eisenach

Ungelesener Beitragvon bic » Donnerstag 24. August 2017, 11:23

353 WR Monte hat geschrieben:....Besonders interessant finde ich den Schlauch von Geräuschdämpfertopf zum Liftfiltertopf...

Das ist augenscheinlich ein Papier-Aluminium-Flexschlauch. Da diese Art Schläuche von innen nicht glattwandig sind und somit einen bis zu 7-fach höheren Rohrreibungsdruckverlust verursachen, sind diese für Dein Vorhaben wahrscheinlich nicht soooo günstig. Aber probieren soll ja bekanntlich über studieren gehen, kannst das ja dadurch ausgleichen, dass Du weniger Bögen und Übergänge einbaust.
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Re: Mein 89er Zwickauer mit Herz aus Eisenach

Ungelesener Beitragvon bic » Donnerstag 24. August 2017, 11:30

EMST hat geschrieben:....Wie sah das der TüV mit dem offenen Lüfterrad?....

Dem ist das wahrscheinlich "Wurst", interessanter ist die Frage, wie sieht dass das Kühlsystem? Wenn mich mein Auge nicht täuscht, steht ja ca. ein Drittel des Ventilators über. Damit dürfte sich der Ventilator den überwiegenden Anteil der zu fördernden Luft über dies freie Fläche, statt durch den Kühler holen.

@ Erzi, wie wälzt Du eigentlich das Kühlwasser um? Die Pumpe im Kopf ist ja augenscheinlich tot.
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Re: Mein 89er Zwickauer mit Herz aus Eisenach

Ungelesener Beitragvon Thilo.K » Donnerstag 24. August 2017, 12:20

Dem Kühlsystem dürfte das nur wenig ausmachen. Der Lüftermotor geht ja in der Regel nur bei
längerem Motorlauf im Stand an (nach ca. 30 Sekunden Motorlauf im Stand, Motor hat vorher schon Betriebstemperatur). Während der Fahrt sowieso nicht. Kenne das von meinem alten 1.8er Vento.
Da war ganz zuletzt der Lüftermotor defekt (Lagerschaden). Einfach abgeklemmt und weitergefahren.
Bei sommerlichen Temperaturen mußte ich nur bei Stop-and-Go - Fahrten (Stau, auch Berliner Stadtverkehr)
das Heizgebläse zuschalten und Heizung voll auf. Natürlich Luftstrom in den Fußraum ableiten, damit
man nicht völlig eingeht in der Bude...
Zeiger blieb somit konstant im Bereich der üblichen 90°C.
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Re: Mein 89er Zwickauer mit Herz aus Eisenach

Ungelesener Beitragvon 353 WR Monte » Donnerstag 24. August 2017, 12:41

bic hat geschrieben:
353 WR Monte hat geschrieben:....Besonders interessant finde ich den Schlauch von Geräuschdämpfertopf zum Liftfiltertopf...

Das ist augenscheinlich ein Papier-Aluminium-Flexschlauch. Da diese Art Schläuche von innen nicht glattwandig sind und somit einen bis zu 7-fach höheren Rohrreibungsdruckverlust verursachen, sind diese für Dein Vorhaben wahrscheinlich nicht soooo günstig. Aber probieren soll ja bekanntlich über studieren gehen, kannst das ja dadurch ausgleichen, dass Du weniger Bögen und Übergänge einbaust.


Hi bic, war nur so eine Frage. Ich will den gleiche Schlauch nehmen, den ich schon bei dem K und N Filter hatte und der war/ist innen glatt, um die Strömungsverlust gering zu halten. Danke jedoch für den Hinweis ! Grüsse Frank

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Re: Mein 89er Zwickauer mit Herz aus Eisenach

Ungelesener Beitragvon Erzi_82 » Donnerstag 24. August 2017, 19:36

Also, richtig das ist ein Alu-Pappe Schlauch, funktioniert aber ohne Beanstandung. Der Lüfter wird in 2 Stufen geschaltet mit Thermoschalter im Kopf( anstelle des Temperaturfühlers). Das Lüfterrad bekommt noch eine Verkleidung, Dekra war das aber egal. Der Lüfter lüft einmal bei 77 Grad auf kleiner Stufe und ab 85Grad auf der großen. Umgewälzt wird das ganze mit einer kleinen Bosch Pumpe die ca 20l/min macht. Thermostat gibt es nicht, und sämtliche Sachen im Pumpengehäuse wurden strömungsgünstig gemacht. Selbst unter Last geht er nie über 90 Grad am Kopfausgang, und ca 60-70 Grad am Kopfeingang. Kühler ist aus einem Fiat Panda. Idee war das nicht große Pumpenleistung entscheident ist, sonder Kühlfläche. Das Wasser braucht Zeit zum Temperatur aufnehmen und abgeben. Heizung, in Form eines Wärmetauschers gibt es nicht, wird alles elektrisch erledigt. Somit hab ich kurze Wege, wenig Widerstand und brauche keine Löschspritze ala EWP80 oder gar diese BMW Monsterpumpen. Ja Motor war aus nen Frontkühler, hab aber aus Platzgründen mit den Schläuchen den Kopf um 180 Grad gedreht montiert.

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Re: Mein 89er Zwickauer mit Herz aus Eisenach

Ungelesener Beitragvon bic » Freitag 25. August 2017, 17:15

@ Erzi, Deine Idee ist durchaus nachvollziehbar und es kann sogar sein, dass es Deine 20l-Pumpe überschlägig schafft, die thermischen Leistung des Motor zum Kühler zu bringen, dies aber auch nur wegen der exorbitanten Spreizung von bis zu 30 K. Wenn man dies nämlich mal kurz nach

x kW = 0,25 Kg/s * 4,18 kWs/(kg*K) * 30 K

rechnet (wobei ich den Betriebspunkt der Pumpe mal ganz kulant auf 15l/min = 0,25 kg/s gesetzt habe) kommen immerhin gute 31 kW raus, dass sollte langen.

Nicht so prickelnd ist jedoch die Spreizung von 20-30 K, dass ist ja schlimmer als das Thermosyphonniveau. Hier hatte man schon vor 60 Jahren erkannt, dass Motoren mit einer Literleistung schon von um die 50PS/l nicht mehr mit Thermosyphonkühlung und ohne thermische Reglung betrieben werden sollten, da die stark unterschiedliche Temperaturniveaus im Motorblock auch zu stark unterschiedlicher Ausdehnung der Zylinderlaufbuchsen führen. Dieser Umstand erhöht gerade bei der Kombination Graugußblock/Leichtmetallkolben wegen deren jeweilig unterschiedlichen Wärmedehnung erhöhten Verschleiß und die Gefahr von Kolbenklemmer - die so genannte Kaltlaufklemmer. Um die Gefahr der unterschiedlichen Wärmedehnung weitgehend auszuschließen, ist daher eine Spreizung von 2-5 K üblich und die Motore sind bzgl. der Laufspiele und Toleranzen hierauf auch ausgelegt - dies gilt auch für den 353er Motor. Erschwerend kommt bei Dir hinzu, dass bei Dir nicht wie bei Thermosyphonmotoren üblich der Zulauf unten, sondern auf der Höhe des Austritts liegt und durch die im 353er Kopf integrierte Wasserführung die Laufbuchsen nicht von unten nach oben eine gleichmäßig zunehmenden Erwärmung erfahren, sondern bei diesen seitlich ein unterschiedliches Temperaturniveau herrscht, was eine Ovalität der Buchsen zur Folge hat. Wahrscheinlich hast Du diese Situation durch das Drehen des Kopfes unbewusst leicht verbessert, da hier nun der Zufluß auf der Auspuffseite erfolgt. Aber dadurch sitzen aber nun die Kerzen verbrennungstechnisch gesehen an der falschen Stelle, was die Klingelneigung erhöhen kann. Aber sei es wie es sei, sollte Dein Motor ein neuer sein, rechne bitte mit bis zu über 5.000 km Einfahrzeit bis dieser sich soweit eingelaufen hat, dass die Kolbenlaufspiele zu den ungewöhnlichen Zylinderverzügen passen und der Motor vollgasfest wird. Ich drücke die Daumen, weiß aber, dass ich dies so nicht gebaut hätte, zumal die BMW-Monsterpumpe richtig schön an den Wartburgmotor passt:

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Re: Mein 89er Zwickauer mit Herz aus Eisenach

Ungelesener Beitragvon Erzi_82 » Sonntag 27. August 2017, 20:33

Hab mal deinen Tip beherzigt und mir eben ne CWA 200(BMW Pumpe) für 49€ geschossen. :smile:

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Re: Mein 89er Zwickauer mit Herz aus Eisenach

Ungelesener Beitragvon bic » Montag 28. August 2017, 00:29

Erzi_82 hat geschrieben:Hab mal deinen Tip beherzigt und mir eben ne CWA 200(BMW Pumpe) für 49€ geschossen. :smile:

Hoffentlich ist sie für den Preis auch heile, an sonst Glückwunsch! Das die Pumpe extern geregelt werden muss (BSD-Bus oder PWM), weißt Du ja sicher, an sonst läuft sie eher digital, also entweder gar nicht oder mit Volldrehzahl. Ein passender und einstellbarer Kontroller ist aber verfügbar, dieser schaltet dann auch gleich noch den Lüfter.
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Re: Mein 89er Zwickauer mit Herz aus Eisenach

Ungelesener Beitragvon Erzi_82 » Montag 28. August 2017, 20:37

Ja das hab ich alles schon in Erfahrung gebracht. Werde mir aber nicht diese 150€ Zauberdose kaufen zum steuern. Das geht wesentlich günstiger.

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Re: Mein 89er Zwickauer mit Herz aus Eisenach

Ungelesener Beitragvon bic » Montag 28. August 2017, 22:50

Nun ja, eine PWM-Reglung zu bauen, wirft sicher keine unlösbaren Probleme auf, wenn man denn die von der Pumpe erwarteten Parameter kennen würde - zumal diese selbst entscheidet, ob sie am Bus hängt oder nicht. Schwierig dürfte es auch werden, die in der kaufbaren Version des Reglers beinhaltete Fuzzy-Logik nachzubilden. Auf jeden Fall dürfte eine Eigenentwicklung bei dem zu treibenden Aufwand kaum günstiger kommen, zumal man erst einmal zu etwas derartigem in der Lage sein muss und den Unterschied zwischen regeln und steuern kennen sollte. Einfacher und verlässlicher wird es sein, das Teil einfach zu kaufen.
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Re: Mein 89er Zwickauer mit Herz aus Eisenach

Ungelesener Beitragvon Erzi_82 » Samstag 16. September 2017, 08:32

Also zwecks der Steuerung hab ich mir einen einfachen PWM Regler gekauft, sobald dieser eintrifft werde ich testen und berichten, dieser regelt zwar nix automatisch, aber das brauch ich auch nicht. Bei Bedarf kann ich die Drehzahl per Hand anpassen.

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Re: Mein 89er Zwickauer mit Herz aus Eisenach

Ungelesener Beitragvon bic » Samstag 16. September 2017, 11:02

Erzi_82 hat geschrieben:...dieser regelt zwar nix automatisch, aber das brauch ich auch nicht. Bei Bedarf kann ich die Drehzahl per Hand anpassen.

Dann ist es aber auch keine Reglung, sondern lediglich ein Steuerung. Zur Reglung wird dies erst mit Dir als Person, Du wirst erstaunt sein, wie oft Du die Pumpendrehzahl per Hand anpassen musst, damit die Betriebstemperatur einigermaßen gehalten wird, dies vor allem auch deshalb, weil Du ja auf den (Regel)-Thermosten verzichten willst - mit einem solchen könnte man ja vielleicht noch ein halbwegs fixe Pumpendrehzahl ermitteln. Sorry, aber ich halte Dein Vorhaben für leicht daneben - damit wirst Du nicht glücklich. Um Dir dennoch mal aus dem Knick zu helfen, hier mal die Beschreibung der PWM-Schnittstelle der Pumpe von Pierburg:

PWM I.JPG

PWM II.JPG

vieleicht hilft dir das ja weiter.
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Re: Mein 89er Zwickauer mit Herz aus Eisenach

Ungelesener Beitragvon Erzi_82 » Samstag 16. September 2017, 11:40

Die kenn ich schon

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Re: Mein 89er Zwickauer mit Herz aus Eisenach

Ungelesener Beitragvon bic » Samstag 16. September 2017, 11:42

Dann bin ja beruhigt :shock:
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Re: Mein 89er Zwickauer mit Herz aus Eisenach

Ungelesener Beitragvon Erzi_82 » Samstag 16. September 2017, 11:57

Die originale Pumpe macht max 55l/min. Also muss die BMW Pumpe nicht sehr hoch laufen.

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Re: Mein 89er Zwickauer mit Herz aus Eisenach

Ungelesener Beitragvon bic » Samstag 16. September 2017, 12:14

Erzi_82 hat geschrieben:Die originale Pumpe macht max 55l/min. Also muss die BMW Pumpe nicht sehr hoch laufen.

Wo hast Du denn den Wert her? Bisher ist nur der von der Anbaupumpe von 90l/min bei 0,11bar bekannt, kannst du mal eine Quelle benennen? An sonst sind die 55l/min auch zu wenig, um bei Vollast die thermische Leistung abzuführen -klick- da passen die 90 l/min schon eher.
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Re: Mein 89er Zwickauer mit Herz aus Eisenach

Ungelesener Beitragvon Erzi_82 » Samstag 16. September 2017, 12:55

Gute Frage, hab ich letztens wo gelesen das der B1000 bei 5000U/min 55l/min macht


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