Der Trend mit dem Zweitwartburg

Bitte ausführliche Darstellung in Wort und Bild, Besonderheiten, Ausstattung, Zubehör, Geschichte etc...

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Oliver R.
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Der Trend mit dem Zweitwartburg

Ungelesener Beitragvon Oliver R. » Montag 4. Mai 2009, 18:47

Ich habe es jetzt auch getan und mir noch einen zweiten Wartburg zugelegt. Erstzulassung Mai 1973, 83tkm runter, sehr guter Allgemeinzustand.
Nur der Schweller vorn rechts ist auf eine Länge von ca 10cm mit Rost behaftet und zerdrückt, weil er mal an der Karosse aufgebockt wurde :x Und der rechte hintere Kotflügel muss getauscht werden. Ansonsten sind nur ein paar wenige Fleißarbeiten notwendig. Bremse, ein paar Gummis am Fahrwerk, reinigen, etc.

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Re: Der Trend mit dem Zweitwartburg

Ungelesener Beitragvon WartburgPeter » Montag 4. Mai 2009, 19:52

So'n Wartburg ist doch immer wieder schick!
Beste Grüße
Peter

Gast

Re: Der Trend mit dem Zweitwartburg

Ungelesener Beitragvon Gast » Montag 4. Mai 2009, 20:24

Herzlichen Glückwunsch...

...zu diesem Warti!
Ein Wartburg in genau der gleichen Farbe war mein allererstes Auto, allerdings ein tourist. Zuverlässig, bequem, gemütlich, herrlich reparaturfreundlich... wünsche eine gute Zeit und viel Spaß mit Deiner neuen Errungenschaft!!

Grüße

Sascha

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Re: Der Trend mit dem Zweitwartburg

Ungelesener Beitragvon Warre 1000 » Dienstag 5. Mai 2009, 16:52

Meine Glückwünsch zu deine zweite Wartburg!

Ein solche blau Wartburg bj. 1973 habe Ich auch gehabt. Doch ohne Schiebedach, aber er war ein Deluxe modell. Der Wartburg sind verschrottet aber einzelne Teile davon habe Ich noch gespart.
Stig
Wenn man alles weiß, hat man sicher etwas missverstanden.

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Re: Der Trend mit dem Zweitwartburg

Ungelesener Beitragvon atomaschi » Dienstag 5. Mai 2009, 18:34

Schicke Farbe und der Chroooooom! 8) Glückwunsch dazu und viel Spass damit! [Cabrio]
Jungs werden sieben - danach wachsen sie nur noch!

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Oliver R.
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Re: Der Trend mit dem Zweitwartburg

Ungelesener Beitragvon Oliver R. » Montag 12. Oktober 2009, 20:17

Hab nun am Wochenende eine kleine Bestandsaufnahme gemacht. Dröhnex war zwar gut drauf im vorderen Fußraum, kann man aber alles ohne Probleme abziehen. Der Pedaldeckel wurde beim letzten öffnen mit einer ordentlichen Fettraupe eingesetzt um so dem Edelmetall keine Chance zu geben. In den Schwellern ist innen nur Dreck, leider ist er rechts vorn trotzdem durch wegen falscher Handhabung. Die Türen sehen innen auch sehr gut aus, genauso wie der Innenraum allgemein. Problem stellt allerdings das Lenkrad dar, welches sich auflöst. Das Thema hatte ich schonmal bei Such und Find angesprochen.

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innenraum.JPG


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Re: Der Trend mit dem Zweitwartburg

Ungelesener Beitragvon coolmodie » Montag 12. Oktober 2009, 20:39

da haben wir ja beide fast die selben autos...
meiner is auch von 73

Bild

nur das ick die helle ausstattung habe

Bild

achja.bei mir is es der drtitt wartburg -roll-
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Re: Der Trend mit dem Zweitwartburg

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Montag 12. Oktober 2009, 20:41

neptunblau wäre auch mein drittfavorit, hachja... :D
Hast Du einmal etwas Gutes gefunden, mußt Du es pflegen!

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Re: Der Trend mit dem Zweitwartburg

Ungelesener Beitragvon Dirk » Montag 12. Oktober 2009, 21:12

Dieses "Selbstzerlegen" von Kunststoff beobachte ich seit einiger Zeit auch bei einigen Werkzeuggriffen aus DDR-Zeiten. Komischerweise sind von einem Satz "Smalcalda"-Schlitzschraubenzieher nur wenige betroffen. Könnte also ein materialinternes Problem sein. Oder ein Befall mit Bakterien, die gern Kunststoff mögen. Den Satz habe ich nicht immer komplett aufbewahrt, die Schraubenzieher sind schon über längere Zeit eigene Wege gegangen, u. a. im Kofferraum. Somit könnten einige infiziert sein, einige nicht. Zudem ich den Eindruck habe, dass es in der Schublade zur "Weiterverbreitung" kommt.
Leider bin ich kein Mikrobiologe, kann also hier nur ahnungslose Vermutungen äußern. Wenn aber mal die Ursache bekannt ist, kann ein Fachmann den Zerfall vielleicht zumindest stoppen.
Viele Grüße,
Dirk
Kaum macht man's richtig, schon gehts...

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Re: Der Trend mit dem Zweitwartburg

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Montag 12. Oktober 2009, 21:21

Letztens gab es dazu hier einen Link in ein Trabantforum, dort haben sich die Jungs richtig ausgelassen zu dem Thema. Darunter auch ein Chemiker.
Was ich noch aus dem Kopf zusammenbekomme:

- Es sind nur die schwarzen Lenkräder betroffen, nicht die grauen oder ganz seltenen weißen.
- Der Kunststoff löst sich durch Einwirkung von Feuchtigkeit wieder auf
- Licht spielt dabei eine untergeordnete Rolle
- Der Prozeß ist nicht aufzuhalten (sorry für die schlechte Nachricht)

Vielleicht hat jemand den Link nochmal?
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Re: Der Trend mit dem Zweitwartburg

Ungelesener Beitragvon WartburgPeter » Montag 12. Oktober 2009, 21:44

Viele meiner alten Schraubendreher lösen sich auch auf. Rot-durchsichtiger Griff. Stets ölig. :sad:
Beste Grüße
Peter

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Re: Der Trend mit dem Zweitwartburg

Ungelesener Beitragvon coolmodie » Montag 12. Oktober 2009, 22:01

aus dem kunststoff tritt der weichmacher aus.....
am schlimmsten ist es wenn die fahrzeuge in der sonne stehen
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Re: Der Trend mit dem Zweitwartburg

Ungelesener Beitragvon freiherrhund » Dienstag 13. Oktober 2009, 12:00

Oliver R. hat geschrieben:Ich habe es jetzt auch getan und mir noch einen zweiten Wartburg zugelegt. Erstzulassung Mai 1973, 83tkm runter, sehr guter Allgemeinzustand.
Nur der Schweller vorn rechts ist auf eine Länge von ca 10cm mit Rost behaftet und zerdrückt, weil er mal an der Karosse aufgebockt wurde :x Und der rechte hintere Kotflügel muss getauscht werden. Ansonsten sind nur ein paar wenige Fleißarbeiten notwendig. Bremse, ein paar Gummis am Fahrwerk, reinigen, etc.

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Für mich die Schööönste Farbe die es für den 353 gab ,ebenso wie dieses Himmelblau am Trabant :smile: !Wunderbare Farben hatten wir !!!

Gruß
Andreas

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Re: Der Trend mit dem Zweitwartburg

Ungelesener Beitragvon Oliver R. » Dienstag 13. Oktober 2009, 18:01

coolmodie hat geschrieben:aus dem kunststoff tritt der weichmacher aus.....


Dazu fällt mir ein, dass man die eine Kondomfabrik in China jetzt geschlossen hat, weil die auch zuviel Weichmacher dem Produktrohstoff beigemischt hatten. :shock:
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Re: Der Trend mit dem Zweitwartburg

Ungelesener Beitragvon Warbi » Dienstag 13. Oktober 2009, 21:53

Schöne farbe!
Mensch es gibt noch die möglichkeit so einen schönen 353 ohne W zu finden...
Herrliche glüchwunsch von mir.
So einen 353 mit chromgarnitur und die shöne blaue farbe is ja ein richtiges traumauto!
Vom feinsten !

Mfg Stefan

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Re: Der Trend mit dem Zweitwartburg

Ungelesener Beitragvon Oliver R. » Dienstag 10. November 2009, 18:55

Am Wochenende habe ich die hinteren Kotflügel abgenommen und die Seitenwände mit einem Holzspachtel grob vom Dreck befreit. Dabei kam ein halber Eimer voll Baatz zusammen. Die Stehwände sind im absoluten Traumzustand. An manchen Stellen nur etwas Oberflächenrost. Anschließend den Wagen mal auf die Seite gebockt und begonnen den Dreck vom Unterboden zu entfernen. Dabei habe ich festgestellt, dass der Unterboden normal Grundiert, dann mit UBS/ Dröhnex beschichtet und dann lackiert wurden ist. Um die Sache abzurunden wurde er dann noch mit Fett eingestrichen, welches sich im Laufe der Zeit wunderbar mit dem Straßendreck verbunden hat und zu allem Überfluss jetzt auch noch zu schimmeln anfängt. klar bin ich dankbar über diese gute Konservierung, denn der Warti steht absolut top da. Jedoch ist es eine riesige Sauerei den alten Dreck zu entfernen. Hier mal die Frage in die Runde. Was schlagt ihr an dieser Stelle vor ? Was ist effektiv, geht schnell und kostet nicht allzuviel Geld. Klar, Trockeneisstrahlen wäre das Beste. Weil: 1. bleibt meine Garage sauber, 2. habe ich keine Arbeit, denn ich kann es nicht machen und 3. ist es absolut gründlich und schonend für die noch intakte Beschichtung. Aber der Aspekt mit dem Geld spricht hier dagegen. Diese Reinigung würde mehr kosten als der Anschaffungspreis für mein blaues Wunder.

Gibt es Topfbürsten für den Winkelschleifer mit Kunststoffbürsten ??? Hat jemand schonmal sowas gesehen ? Das wäre eine Alternative für mich. Zumindest an den Stellen wo der Dreck fest ist und nicht schmierig.

Hier mal noch ein paar Bilder.

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Diese Masse, eine Art Acryl, war zwischen Kotflügel und Stehwand aufgebracht.

dichtmasse_800x800_100KB.jpg
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Re: Der Trend mit dem Zweitwartburg

Ungelesener Beitragvon fredi » Dienstag 10. November 2009, 19:31

Hallo Oliver,

ich kann dir zwar nichts raten, ausser dass du dich nach neuen Reifen umschauen solltest, doch die waren sicher schon abgeschrieben. Bei meiner Kippvorrichtung gibt es solch Böcke für die tiefere Seite.
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Re: Der Trend mit dem Zweitwartburg

Ungelesener Beitragvon ossiholgi » Dienstag 10. November 2009, 20:07

Oliver R. hat geschrieben:Diese Masse, eine Art Acryl, war zwischen Kotflügel und Stehwand aufgebracht.

dichtmasse_800x800_100KB.jpg


Moin,
das kann auch der Dichtungsrest sein, denn -zumindest bei den "alten" 353ern- der Kotflügel war zum Heckblech abgedichtet (siehe ET-Katalog, K22, Pos. 24, Sach-Nr. 53 06010 806)

MfG

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Re: Der Trend mit dem Zweitwartburg

Ungelesener Beitragvon Franz » Dienstag 10. November 2009, 20:24

was sich ganz gut macht ist ein Schaber. Kan mann sich aber selber aus einer Feile basteln- einfach vorne schön anschleifen und los gehts. Das
ist zwar auch sehr mühsam aber es geht :-|


mfg.
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Re: Der Trend mit dem Zweitwartburg

Ungelesener Beitragvon Oliver R. » Dienstag 10. November 2009, 20:36

Da kann ich auch ein Stemmeisen nehmen, nur kann ich damit sehr leicht den Lack / Beschichtungen zerstören. Dies will ich ja vermeiden. Daher die Idee mit den Kunststoffborsten bei der Topfbürste.
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Re: Der Trend mit dem Zweitwartburg

Ungelesener Beitragvon Oliver R. » Dienstag 10. November 2009, 20:38

fredi hat geschrieben:Hallo Oliver,

ich kann dir zwar nichts raten, ausser dass du dich nach neuen Reifen umschauen solltest, doch die waren sicher schon abgeschrieben. Bei meiner Kippvorrichtung gibt es solch Böcke für die tiefere Seite.


Ja normalerweise gehört da ein kompletter Heberahmen drunter, an welchem die Böcke auf der anderen Seite befestigt werden.
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Re: Der Trend mit dem Zweitwartburg

Ungelesener Beitragvon Franz » Dienstag 10. November 2009, 21:44

Franz hat geschrieben:Schaber. Kan mann sich aber selber aus einer Feile basteln


Oliver R. hat geschrieben:Lack / Beschichtungen zerstören. Dies will ich ja vermeiden


Ohh da hab ich wohl etwas überlesen ;--)

kannste da das fett nicht abwaschen z.B. mit Benzin? Wenn drunter
richtiger Lack ist, sollte der das aushalten [smilie=hi ya!.gif]

mfg.
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Re: Der Trend mit dem Zweitwartburg

Ungelesener Beitragvon Oliver R. » Dienstag 10. November 2009, 22:34

Der letzte Rest kann dann mit Benzin oder technischem Alkohol abgewaschen werden. Ich suche aber noch nach etwas um schnell die großen Massen zu entfernen.
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Re: Der Trend mit dem Zweitwartburg

Ungelesener Beitragvon Tom » Dienstag 10. November 2009, 22:40

Hallo Oliver,

warum läßt Du denn den Unterboden nicht einfach so, wenn er gut eingeschmiert ist und keinen Rost hat?

Ich hab meinen in zwei Durchläufen blank bekommen: Erst die Kruste mit dem Spachtel (eine Sau-Arbeit!) ... und dann Rost und feste Farbe mit dem Negerkeks (Hartvlies-Scheibe) ... das ist eine noch größere Sauerei ... lohnt sich aber.

Schönen Gruß
Tom
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Re: Der Trend mit dem Zweitwartburg

Ungelesener Beitragvon carsten » Mittwoch 11. November 2009, 12:10

Franz hat geschrieben:
Franz hat geschrieben:Schaber. Kan mann sich aber selber aus einer Feile basteln


Ein Stechbeitel funktioniert sehr gut als Schaber.

Es gibt auch elektrische Schaber von Bosch u. a.

Sehr gut finde ich dem Multimaster von der Firma FEIN. Gibts z.B. bei Bauhaus.


Ist sozusagen die "Eierlegende Wollmilchsau" unter den Werkzeugen. Zwar etwas teuer, aber dafür universell, hochwertig und Robust.
Viele Grüße

Carsten

Moderne Technik macht das Leben schön einfach, aber mein Wartburg macht das Leben einfach schön !

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Re: Der Trend mit dem Zweitwartburg

Ungelesener Beitragvon joachimschwanter » Mittwoch 11. November 2009, 20:40

Hallo zusammen,

mal ne dumme Frage eines Laien :smile:

Was ist "technischer Alkohol" ? Das Zeug, was man in der Apotheke zu kaufen bekommt und wo die immer fragen, wofür man das haben will ?
.

Mit freundlichen Grüßen,

Joachim Schwanter

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Re: Der Trend mit dem Zweitwartburg

Ungelesener Beitragvon Oliver R. » Donnerstag 12. November 2009, 18:09

Tom hat geschrieben:Hallo Oliver,

warum läßt Du denn den Unterboden nicht einfach so, wenn er gut eingeschmiert ist und keinen Rost hat?



weils schimmelt. Fragt mich nicht warum, aber es ist so. Auf dem Fett hat sich das weiße Pferd breit gemacht. zudem gibt es doch, gerade am Rahmen, immer mal ein paar kleine Stellen die ausgebessert werden müssen, an welchen die Farbe ab ist. Ich will das Fett und den Dreck runterhaben, besagte Stellen ausbessern und dann mit Wachs alles komplett versiegeln.

Technischer Alkohol ist ein Reinigungsmittel, mit welchem man sehr gut fetthaltige Rückstände entfernen kann, welches den Lack nicht angreift und mitunter nicht so bissig riecht wie Benzin.
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Re: Der Trend mit dem Zweitwartburg

Ungelesener Beitragvon Oliver R. » Mittwoch 18. November 2009, 19:56

Am Samstag mit dem Schwager den Motor ausgebaut. Der Kopf ging sehr leicht runter und sieht auch noch sehr gut aus. Kupplungsscheibe hat die Verschleißgrenze erreicht. Automat und Ausrücklager hingegen sind noch ok. Eine Riefe im 2. Zylinder bremste dann die Freude massiv. Da muss ich mir noch überlegen was dort passiert. Die Kurbelwelle ist im Gehäuse festgebacken und ich bekomme sie nicht raus. Derzeitig wirkt dort Bremsflüssigkeit als "Lösemittel" Die Kurbelwelle klang beim durchdrehen an und für sich recht gut. Genaueres wird sich hoffentlich bald zeigen. Die Kolbenringe sind fest und leichte Standschäden an den Zylinderwänden gibt es auch. Die Hauptwelle vom Getriebe hat ca 5mm Axialspiel, was auch nicht so toll ist.

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Re: Der Trend mit dem Zweitwartburg

Ungelesener Beitragvon Oliver R. » Samstag 16. Januar 2010, 15:16

Da dieses Forum nun einmal vom mitmachen lebt, hier mal ein paar Bilder vom aktuellen Zwischenstand.

Zunächst habe ich den Wagen vornerum komplett frei gelegt. Alle 4 Lenkerarme / Dreieckslenker neu lackiert und unten schon die ersten 2 neuen Traggelenke angebracht. Die Antriebswellen gereinigt. Das Öl durch Gelenkwellenfett ersetzt. Neue Radlager eingebaut und den Rahmen vom Dreck befreit. Es gibt doch hier und da ein paar Stellen die behandelt und neu lackiert werden müssen, nur dazu ist es momentan zu kalt. Dann habe ich noch die Türverkleidungen abgebaut, ebenerdig übereinander gestapelt und mit 2 Motorblöcken beschwert, in der Hoffnung die Wellen somit heraus zu bekommen. Die Radbremszylinder und der Hauptbremszylinder sind auch alle weiter verwendungsfähig. Nur muss ich mir dafür erst noch neue Manschetten besorgen. Die schlimmste Roststelle habe ich im übrigen jetzt an der Tür hinten links unter der Innenverkleidung entdeckt.

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Re: Der Trend mit dem Zweitwartburg

Ungelesener Beitragvon Warre 1000 » Samstag 16. Januar 2010, 16:16

Du hast ein gute Federspanner! Hast Du das selbst gebaut oder sind es nur viel verwendet?
Kommt die Querlenker einfach los und gab es kein fastgerostene Bundbuchsen an "Querlenkerwelle" (=die lange Schraube)?
Stig
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