Mein Rundheck-Kombi

Bitte ausführliche Darstellung in Wort und Bild, Besonderheiten, Ausstattung, Zubehör, Geschichte etc...

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Montag 18. August 2014, 12:05

Aktuell suche ich immer noch nach 1,2 mm Tiefziehblech, am liebsten in der Güte DC04.

Obwohl das mal allgegenwärtig war (z.B. bei den Käferbodenblechen) ist das Zeug nicht zu bekommen.

Der eine sagt ab 2,5 Tonnen wäre es bestellbar laut seines Großhändlers, aber 1 mm sei verfügbar und das nehme doch jeder....

Also weitergesucht und beim Großhändler angefragt. 1,2 mm Tiefziehblech in der Güte DC04 gibt es nicht mehr, da kein Bedarf mehr besteht.

Als Alternative gäbe es 1,25 mm Tiefziehblech in der Güte DC02-DC03. Zur Not werde ich das für die Schweller nehmen.

Irgendwie nehme ich lieber ein Blech, das 0,05 mm dicker ist, als eines das 0,20 mm dünner ist.

Ich denke auch, dass die Eisenacher nicht ohne Grund die Schweller 20% stärker ausgeführt haben als das Bodenblech,
denn obwohl das Fahrzeug einen Rahmen hat ist die gummigelagerte Karosserie doch beim Fahren ziemlichen Belastungen ausgesetzt,
was man gelegentlich an aufspringenden Türen feststellen kann.

Kennt vielleicht zufällig jemand eine Quelle für 1,2mm Tiefziehblech ? {kratz}

Wie "restauriert" man eigentlich ein Auto ohne passende Bleche :twisted:
Viele Grüße

Carsten

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon Tobias Yello' Thunder » Montag 18. August 2014, 21:05

Keine Ahnung, wie das gehen soll.
(nicht ganz ernst gemeinter) Vorschlag: Nächst dickere Sorte und ausgemusterte Blechwalze ausm Stahlwerk kaufen...
Wenn die Walze zu viel Aufwand ist, nimm nur den ersten Teil meines Vorschlags. Das Mehrgewicht dürfte vernachlässigbar sein, so lange Du nicht komplette Türen/Schweller/Hauben/wasauchimmer nachbaust.

Tobias
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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Montag 18. August 2014, 22:40

Tobias Yello' Thunder hat geschrieben:Keine Ahnung, wie das gehen soll.
(nicht ganz ernst gemeinter) Vorschlag: Nächst dickere Sorte und ausgemusterte Blechwalze ausm Stahlwerk kaufen...
Wenn die Walze zu viel Aufwand ist, nimm nur den ersten Teil meines Vorschlags. Das Mehrgewicht dürfte vernachlässigbar sein, so lange Du nicht komplette Türen/Schweller/Hauben/wasauchimmer nachbaust.

Tobias


Ich könnte ja auch mit dem Schwingschleifer die 0,2 mm runterschleifen, oder ich kloppe das Blech mit dem Hammer dünner, dann werden aus 1m2 Blech 1,04m2 Blech (wenn ich mich da jetzt nicht verschätzt habe). {kicher}
Viele Grüße

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Dienstag 19. August 2014, 20:45

Kombi Bilder Serie 74

Und 2 Tage den Abend mit Stauchen verbracht.

Zum erleichtern der Hebelei ist ein Rohr über den Hebel gekommen. Dieses zwingt zu einem anderen Griff und schont die Hand. Die Griffposition ist noch die gleiche wie vorher, aber durch das Eigengewicht des Rohres ist das Hebeln trotzdem etwas leichter.

Der Hersteller gab noch den Tipp, auch die Stauchbacken bei der regelmäßigen Reinigung mit Öl zu benetzen, nun kommt da auch Schneidöl dran, um die Backen zu schonen.

Stund um Stund und Zentimeter um Zentimer kriegt das Teil die Kurve..

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon olaf » Mittwoch 20. August 2014, 04:58

Mensch Carsten,

Du treibst aber 'nen ganz schönen Aufwand {anbeten} {top}
Mir pers. wär's zuviel. Ich nehm' da lieber 3 Blechstreifen und schweiß sie zusammen
(innen und außen)
Wartburg 311 86.jpg


Wenn Du schon ma beim biegen/ stauchen bist, kannste mir mal 'ne Frondschürze nachbauen?

{winken}
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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Mittwoch 20. August 2014, 15:30

Herrlich, so viel blankes und rostfreies Blech {anbeten}

Spannendes Bild. Man sieht sehr schön, die kurz die Schwellerverlängerung bei dem späteren Karosserien ist, da der Federtunnel ja deutlich größer ist.
Auch schön zu sehen, die trapezförmige Aussparung am Übergang vom Radhaus zum Federtunnel.

Der Sinn dieser Aussparung hat sich mir bisher leider noch nicht erschlossen.

olaf hat geschrieben:Du treibst aber 'nen ganz schönen Aufwand {anbeten} {top} Mir pers. wärs zuviel.


Glaub mir, mir ist das gelegentlich auch zu viel. Besonders wenn man ewig rumrackert und nichts sieht.
Da aber doch recht wenige von den Kombis in mehr oder weniger gutem Zustand überlebt haben versuche ich den Aufbau zu verstehen
und nachdem ich weiß wo und wie welches Blech-Teil verbaut war möchte ich es schon so haben wie es mal war. :idea:


olaf hat geschrieben:Wenn Du schon ma beim biegen/ stauchen bist, kannste mir mal 'ne Frondschürze nachbauen?


Das kannst Du doch selber {top}. Ich hoffe insgeheim immer noch, dass mir mal eine passende Schürze über den Weg läuft.
Wenn Du wirklich Hilfe brauchst bei der Schürze kann ich Dir gerne im Rahmen meiner Möglichkeiten helfen. :smile:
Viele Grüße

Carsten

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon olaf » Mittwoch 20. August 2014, 15:47

Tach Carsten,

ich hatte letztens den 4. Versuch gestartet. Bin aber wieder Erwartens gescheitert.
Langsam gebe ich auf.
Ich möchte aber auch keine 300€ für'n durchgerostetes Blech ausgeben.
Die Schürze ist ja eigendlich das Einzigste, was ich noch machen muß.
Denn wenn die fertig is', kann die ganze Schose zum Strahlen gebracht werden.

Gruß Olaf
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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Donnerstag 21. August 2014, 08:21

Der Anfang deines Schürzenumbaues sah doch schon sehr sehr gut aus.

viewtopic.php?f=15&t=7746&p=169690&hilit=frontsch%C3%BCrze#p169690

Wie sieht das Ganze denn jetzt aus ? Und wo hakt es ?
Viele Grüße

Carsten

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon Mattse » Donnerstag 21. August 2014, 19:22

olaf hat geschrieben:kannste mir mal 'ne Frondschürze nachbauen?

Olli, sowas gibt es doch fertig zu kaufen!
http://www.ebay.de/itm/Bosch-mini-Schur ... 2a39a1475c


duck....,und weg!
Eine genagelte Schraube hält besser, als ein geschraubter Nagel!

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Donnerstag 21. August 2014, 19:28

Grinsssss :-)
Wir werden wohl mal nen Arbeitskreis "Schürzzzze" einberufen müssen. Ich nörgel, der Carsten dirigiert und Ole schwingt den Bräter und die Flex :twisted: (*duck und wech)
Hast Du einmal etwas Gutes gefunden, mußt Du es pflegen!

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon olaf » Freitag 22. August 2014, 07:54

An den Radien/ Biegung hapert es
Das Untere Blech der Schürtze hat ja ne 3 Dimens. Biegung
Ich brauch erst mal ne Tafel 1,2mm Blech. dan gehtz weiter mit dem 5. Versuch.
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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Freitag 22. August 2014, 12:16

olaf hat geschrieben:An den Radien/ Biegung hapert es
Das Untere Blech der Schürtze hat ja ne 3 Dimens. Biegung
Ich brauch erst mal ne Tafel 1,2mm Blech. dan gehtz weiter mit dem 5. Versuch.


Für die Schürze brauchst Du aber nur 1mm Blech.

Schick mir mal ein Bild vom aktuellen Zustand.

Einen Rahmen habe ich in der Garage, wenn Du die Halter und die Schürze mitbringt könnten wir mal einen Blechtag oder -abend in Hamburg veranstalten. Die Maße werden ja vom Rahmen vorgegeben. Und das Coupe hat ja noch eine lange Schütze, da können wir dirket vergleichen.
Viele Grüße

Carsten

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon olaf » Freitag 22. August 2014, 16:19

Das wär fein

{anbeten} {winken}
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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Freitag 22. August 2014, 16:47

Na, dann bekommen wir das auch hin :smile:

Du hat eine PN
Viele Grüße

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Freitag 22. August 2014, 17:21

Hier gibt es übrigens einen Rundheckkombi. Wahrscheinlich auch mal Sandbeige gewesen, zumindest bis der blau wurde.

Der Heizung und dem Heizungsschacht nach dürfte das ein 1959/1960er Baujahr sein.


http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s ... 6-216-3974

http://angebote.autoscout24.de/Wartburg ... -253060181
Viele Grüße

Carsten

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Sonntag 24. August 2014, 12:00

Kombi Bilder Serie 75

Auch auf die Gefahr, dass es langweilig wird -oh oh- es wird weiter gestaucht.

Zwischendurch müssen immer wieder mal die Backen mit Bürste und Cuttermesser vom Blechabrieb befreit werden.

Damit es das Werkzeug etwas einfacher hat ziehe ich zwischendurch gelegentlich mal das Blech mit einem Schleifpad ab.

Das Rohr über dem Hebel ist wirklich eine enorme Erleichterung. Da das Gehebele doch schon auch die Knochen geht kann man sich auch hinter das Gerät stellen und Unterarm und Ellenbogen auf das Rohr auflegen.

Mittlerweile sind wieder 3 1/2 Stunden in das Blech geflossen...

Stund um Stund um Stund und Zentimeter um Zentimer um Zentimeter kriegt das Teil die Kurve. Ist so ähnlich wie Rasen beim Wachsen zuzuschauen oder einer Wanderdüne beim Wandern oder Tropfsteine bei ihrer Entstehung zu beobachten...

Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild Bild

Nachtrag:

Bild Bild Bild Bild Bild
Viele Grüße

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Dienstag 26. August 2014, 00:03

Ich habe mal die Bilderreihe oben und die Bildergalerie 75 etwas ergänzt.

Das schöne beim Stauchen ist, dass der Fortschritt exponentiell wächst und der Erfolg am Ende schneller erkennbar wird.

Die 4-Kant Halteschiene hat nun doch noch ihre Aufgabe erfüllt, in dem sie erst das Stauwerkzeug gegen Verdrehen im Schraubstock gesichert hat und dann, nachdem die Krümmung der Schwellerbanane ein Umspannen erforderte mit einer Schraube als Anschlag das außermittig gespannte Werkzeug gegen Verdrehen sicherte.

Zwischendurch wurde mal das Blech gerichtet und das Blech mit dem Sickenhammer in der Krümmung gestaucht und so entspannt.

Die Krümmung ist nun fast erreicht und es taucht die Frage auf, wie das nach hinten zeigende Ende ursprünglich geschweißt war. {kratz}

IMG_2030.jpg
Viele Grüße

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon olaf » Dienstag 26. August 2014, 05:59

Moin Carsten

Bei meinem war alles Punkt geschweißt.

Schick was du da so machst

Hochachtung
{anbeten}


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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Mittwoch 27. August 2014, 09:36

Nun geht es langsam auf die Zielgerade. Es ist zwar immer noch zeitintensiv, aber dafür abwechslungsreicher.

Nachdem die Form nun fast erreicht war wurde die Biegung mit der Konturlehre vom Altteil abgenommen. Dank der Sicke ist beim Neuteil auch gleich ein perfekter Bezugspunkt vorhanden.

Nach ein wenig Gerichte, Geschlichte und Nachgestauche hat das Neuteil die gleiche Krümmung wie das Altteil. Nachdem alles gerichtet ist kann das Neuteil auch schön über den Tisch abgerollt werden. Die Gegenüberliegenden Seiten sind demnach parallel. und es kann weitergehen.

Meine Befürchtung, dass ich nicht genug Material für die Schweißstege habe, haben sich zum Glück nicht erfüllt, da die Schnittkante zum Schweller nicht rechtwinklig verläuft sondern parallel. Die spätere Schnittlinie kann am einfachsten angezeichnet werden, in dem man das Teil auf eine ebene Fläche legt und die Höhe des Schnittes parallel anzeichnet.

Nachdem nun die Form erreicht ist muss die Kante für den Schweißsteg übertragen werden. Ich nehme Butterbrotpapier, fixiere dies mit Magneten und übertrage die Kante zum Schweißsteg und zum Rand.

Nach dem Ausschneiden habe ich eine tolle Schablone, die leider überhaupt nicht passt. -roll-

Da habe ich wohl das Papier zu sehr in Form gezogen.

Zweiter Versuch. Neues Papierstück.

Nun wird Stückchenweise mit dem Cuttermesser der Schweißsteg freigeschnitten. Fast wie beim Auslegeware verlegen. Dabei das Papier gerade und spannungsfrei fixieren. Anschließend die genaue Kante des Schweißsteges markieren. Dann das ganze Teil Umdrehen und die Außenkontur und die Lage der Sicke anzeichnen.

Die Linie kann dann mit der Schere direkt im noch fixierten Zustand sauber entlanggeschnitten werden.
Dann die Magneten entfernen und die Kante zum Schweißsteg nachschneiden.

Lohn der Bastelstunde ist eine Schablone, die auf beiden Seiten den Schweißsteg definiert.

Einfach auf das Blechteillegen an der Sicke und an der Biegung ausrichten, fixieren und dann mit einem Edding die Kante der Schablone übertragen. Dann nochmal nachmessen und die Linie mit der Reißnadel nachziehen.

Nun kann die Schweißkante umgelegt werden. Auf Grund der Krümmung kann hier leider die Kantbank nicht eingesetzt werden. Ideal wäre zum umlegen eine Sickenmaschine mit geraden Rollen. Ich behelfe mir mit einem verstellbaren Maulschlüssel, mit dem ich in mehreren Durchgängen das Blech umlege.
Dann wird die Lange gerade Seite eingespannt und mit dem Aluhammer endgültig umgelegt.
Die Biegung wird mit dem Sickenhammer bearbeitet und anschließend, Stück für Stück, über das Winkeleisen umgelegt. Zwischenzeitlich wurde die Außenkante der Krümmung auch mit der Streckmaschine gestreckt, die stößt jedoch bei dem Radius schnell an ihre Grenzen.
Da das Hämmern doch recht laut ist mache ich lieber Schluss bevor das Teil fertig ist.

Die Probe mit der Radhausschablone zeigt aber schon, dass das Teil wohl ganz gut passt.

Hier noch mal der Platz wo das Teil hin muss.

Bild Bild


Leider sind im Bereich der Krümmung zwei kleine Risse aufgetreten (war leider kein Tiefziehblech), da wird also noch zu schweißen sein. Bis jetzt bin ich aber ganz zufrieden mit dem Ergebnis, aber die üblen Fehler tauchen sowieso erst immer zum Schluss auf.


Kombi Bilder Serie 76
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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Donnerstag 28. August 2014, 19:34

Nun bin ich doch mal wieder über eine Frage gestolpert.

Beim Betrachten der Bilder von TinoS ist mit aufgefallen, dass der untere Abschluss der Blechbanane nicht bis hinten durchgezogen ist. Da dort die Blechbanane mit dem Radhaus verbunden ist bin ich davon ausgegangen, dass der Falz bis hinten durchgezogen ist.

Leider ist bei meinem Kombi an der Stelle nicht mehr viel Material übrig gewesen, aber auch bei der Reparatur sieht es an der Stelle nach einem Absatz im Reparaturblech aus.

Aus der Erinnerung glaube ich auch, schon bei anderen Autos diesen Aufbau so gesehen zu haben.

Ich habe mal von TinoS en Bild genutzt, ich hoffe das ist OK. Da sieht man sehr gut den Bereich, den ich meine.


Nun stellt sich die Frage, wie sind an der Stelle Radhaus und Schwellerbanane verbunden ?
Dateianhänge
28122011275.JPG
28122011275.JPG (14.87 KiB) 5859 mal betrachtet
Viele Grüße

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Freitag 29. August 2014, 09:01

Nur noch mal zur Ergänzung, unklar ist für mich der Bereich rechts vom Pfeil.

Der Bereich links dürfte, wenn ich das richtig interpretiere, punktgeschweißt sein, genauso wie das Schweller Deckblech mit derm Schweller verbunden ist.
Zusätzlich scheint dann die Kante des Schweißsteges, der aus den nach unten zeigenden Steg der Schwellerbanane und der Unterkante des Radhaus gebildet wird, autogen verschmolzen worden zu sein, so dass dieser Spalt wasserdicht wurde.

Im Innenraum wird die Blechfalz ebenfalls um das Radhaus geführt und mit Überlappschweißpunten am Radhaus angeschweißt.

Der Bereich rechts vom Pfeil ist mit nicht ganz klar. Ich kann nicht nachvollziehen, warum hier der Schweißsteg weggelassen wurde und wie die Befestigung an dieser Stelle dann erfolgt ist. {kratz} Möglicherweise geht der Schweißsteg an dieser Stelle nach innen und wird ohne Punktschweißung (da ist kein Platz für die Zange) oder eventuell mit Stoßpunktschweißung verbunden. Möglicherweise wird aber auch nur der Spalt an der Kante autogen geschlossen, so wie an der Verbindung der Schwellerbanane zum vorderen Schweller.

Ich habe gestern mal einen Blick unter das Coupe geworfen, aber da ist alles anders, das ist restauriert/saniert worden und der Steg geht bis hinten durch. Die Schwellerbanane sind dort auch nicht mehr vorhanden, dort sind nur zigarrenschachtelartige Schwellerverlängerungen.

Vielleicht hat ja jemand Detailbilder von der relevanten Stelle, oder weiß es weil er mal über die gleiche Frage gestolpert ist, oder hat ein Originalteil liegen, wo man mal ein Foto machen könnte. Ich würde mich freuen.
Viele Grüße

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Montag 1. September 2014, 19:35

der Erinnerer hat geschrieben:Vielleicht hat ja jemand Detailbilder von der relevanten Stelle, oder weiß es weil er mal über die gleiche Frage gestolpert ist, oder hat ein Originalteil liegen, wo man mal ein Foto machen könnte. Ich würde mich freuen.


Ich hole die Frage noch mal hoch, da mir die Vergleichsmöglichkeiten fehlen.

Immerhin habe ich am Wochenende mal einen Blick unter einen 1961er werfen können, der aber wohl auch schon mal geschweißt wurde, zumindest im vorderen Bereich.

Aber auch hier gibt es den schmutzfängerartigen Steg und dann einen Wechsel zum Endbereich ohne Steg.
Leider ist der Bereich schlecht zu sehen, da das Hinterrad davor ist. Mit einer Pappe aus dem Boden kann man aber eine Kamera unter den Bereich halten oder legen und KNIPPS. (Bild folgt)

Ich wüsse schon gerne wie es bei anderen 311er aussieht, um die Postition des Wechsels von Steg zu glatt bestimmen zu können.

Nachdem ich ja glaube zu ahnen, wie der Bereich verschweißt wurde kann ich mit viel Phantasie am Altteil auch die entsprechenden Spuren erahnen, aber das ist eher Kaffeesatz-(oder Rostgebrösel)leserei als objektive Spurendeutung.

An der 1,25 mm Blechfront gibt es dafür aber etwas neues.

Heute habe ich beim Großhändler http://www.heinrich-schuett.de/ das dringend benötigte Blech beschafft.

Eine Tafel in 1x2 m Blech in 1,25 mm Stärke sollte für die Schweller und die äußeren Radhäuser reichen. Qualität liegt zwischen DC02 und DC03. Und weil ich schon mal da war habe ich noch eine Tafel in 1x2 m Blech in 1,0 mm DC03 mitgenommen (schauen wir mal was und wann was daraus wird. Das vorder Bodenblech vielleicht....) .

Wenn jemand Interesse an phospahtierten Innenschwellern (ohne Gewindeplatten) in 1 mm Stärke hat, ich würde mich von meinen Exemplaren trennen.
Viele Grüße

Carsten

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon olaf » Montag 1. September 2014, 20:16

Hallo Carsten

Ich glaub zwar das ich dir mit meinen 2 Fotos nicht fiel weiter helfen kann.
Aber fieleicht hilft es doch.
Die Fotos stammen fon meiner 58er Limo
Nach meiner erinerung waen die Schweller noch un geschweißt.
Wartburg 311.2. 51.jpg

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Montag 1. September 2014, 20:33

olaf hat geschrieben:Hallo Carsten

Ich glaub zwar das ich dir mit meinen 2 Fotos nicht fiel weiter helfen kann.
Aber fieleicht hilft es doch.
Die Fotos stammen fon meiner 58er Limo
Nach meiner erinerung waen die Schweller noch un geschweißt.
Wartburg 311.2. 51.jpg

Wartburg 311.2. 57.jpg



Jedes Bild hilft, wenn nich mir dann garantiert irgendwann jemand anderem [Bier] .

Die Bilder sind schon sehr gut, es müsste nur noch etwas in Richtung Heck gehen, da nur der vordere Teil der Schwellerbanane drauf ist.

Die Teile sehen wirklich noch sehr unverbastelt aus. {top}
Viele Grüße

Carsten

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Montag 1. September 2014, 20:48

Bei meinem 312er HT sieht es so aus.
Mehr Bilder habe ich leider nicht. Ich denke, es ist weiterentwickelt ggü. 311er

sandstrahlen_18.jpg
Hast Du einmal etwas Gutes gefunden, mußt Du es pflegen!

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Dienstag 2. September 2014, 01:47

Hier mal die Bilder nachgereicht.
Dateianhänge
IMG_2089.JPG
IMG_2056.JPG
Viele Grüße

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon olaf » Dienstag 2. September 2014, 17:47

das was ich noch bei steuern kann sind diese 3
Wartburg 311.2. 50.jpg

Wartburg 311.2. 56.jpg

Wartburg 311 69.jpg
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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon Martin Rapp » Dienstag 2. September 2014, 22:43

Ich gebe mal auch ein paar Bilder ab und lege bei Bedarf gerne nach:
schwellerecke03.jpg

schwellerecke02.jpg

schwellerecke01.jpg

Gruß Maddin

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Freitag 5. September 2014, 22:05

Danke für eure Kotflügelverlängerungsbilder. Man erkennt schön, die neue Form, die mit dem breiteren Federtunnel einzug gehalten hat.

Kombi Bilder Serie 77

Die obere Kante ist nun, abgewinkelt und freihändig mit Sickenhammer ausgeformt und passt erstaunlich gut.
Das ist aber noch nicht die endglültge Postion, ist nur erstmal angelegt. Das Radhaus ist zur Zeit ja lose und für die Endposition gibt es eine Schablone.

IMG_0619.jpg
IMG_2097.jpg


Die Unterkante habe ich erstmal gelassen, da ich mit noch nicht ganz sicher bin, wie der Verlauf der Kante dort auszusehen hat.

Die alten (neuen) Schweller sind gut als Aufleger zu gebauchen. Praktisch bei den großen Blechen.

Das Material für einen Schweller habe ich heute bemaßt und abgetrennt. Nur leider ist meine Kantbank zu kurz. Ich habe zwar mit den Winkeleisen begonnen, aber ich werde wohl der Einfachheit halber mal beim Metallbauer um die Ecke nachfragen, ob die das mal Fix auf die Kantbank werfen können. Das geht wesentlich schneller, ist maßhaltiger und sieht am Ende auch besser aus.
Viele Grüße

Carsten

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Sonntag 7. September 2014, 00:33

Ich habe die letzte Bilderserie mal um die heutigen Bilder ergänzt:

Kombi Bilder Serie 77

Das angeformte Blech habe ich wieder begradigt.

Und wenn ich schon zum Kanten gehe, dann nehme ich lieber gleich beide Bleche für die Schweller mit, dann sind die wenigstens identisch. Zum Zuschneiden kam diesmal der Blechknabber zum Einsatz. Schneller, sauberer, präziser als die Flex, nur der Verschnitt ist etwas größer und der Rand muss, bei diesen Blechstärken anschließend gerichtet werden.

Außderdem ging es heute mit der Schwellerverlängerung etwas weiter. Die Biegekante für den Steg wurde mit der Schablone angezeichet und angerissen.

Der Bereich des Schweißstegendes wurde vom Altteil übernommen und auf das Neuteil übertragen. Dann einen Schnitt gesetzt und den geraden Teil nach innen abgewinkelt.

Die Tischprobe zeigt, dass beide Kanten parallel sind und satt aufliegen. Das Schwellerdeckblech würde also plan aufliegen.

Nun den Bereich der Rundung mit dem vertellbaren Maulschlüssel Stück für Stück an der Biegekante umgebogen. Zwischendurch immer mal die Kante mit dem Sickenhammer gestreckt und dann den Rest auf der Ambosskante umgelegt.

Nun sieht das Teil schon ziemlich fortgeschritten aus. Die Schweißstege wurden nun auch noch angezeichnet, mit der Blechschere eingekürzt und mit der Feile begradigt.

Eigentlich ein bisschen Schade, dass das Teil später keiner mehr sieht. Die Passform ist auch OK und braucht nur noch minimale Anpassungen. Vorne muss der überstehende Bereich beim Schwelleranschluss noch weggeschnitten werden und hinten das Kastenprofil geschlossen und dabei auf die endgültige Länge angepasst werden.
Viele Grüße

Carsten

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