Mein Rundheck-Kombi

Bitte ausführliche Darstellung in Wort und Bild, Besonderheiten, Ausstattung, Zubehör, Geschichte etc...

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carsten
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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Montag 29. September 2014, 17:35

So, die Texte für die Bilderserien 82 und 83 sind nachgereicht ;)
Viele Grüße

Carsten

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Tobias-F
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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon Tobias-F » Montag 29. September 2014, 19:59

Hallo Carsten , Ich seh schon das Du noch keine Langeweile hast , da muß ich dann doch wieder selber
"Handanlegen (oder Handauflegen , vielleicht gelingt so eine spontane Selbstheilung ) wir werden sehen.
Scherz beiseite ,mit den Trans gehts jetzt los , momentan zerlege ich den zukünftigen Spender-Wartburg
zufällig gleiches Bj. 83 ,aber das melde ich dann wieder im Trans Treat. Und danke für deine Einladung ,
Ich werde im Oktober für ein paar Tage in HH weilen ,da würde Ich mich gerne mal melden.
Einstweilen Mfg Tobias-F
MfG Tobias-F

Heutzutage kennen die Leute von allem den Preis aber von Nichts den Wert
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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Dienstag 30. September 2014, 10:42

Tobias-F hat geschrieben:Hallo Carsten , Ich seh schon das Du noch keine Langeweile hast , da muß ich dann doch wieder selber
"Handanlegen (oder Handauflegen , vielleicht gelingt so eine spontane Selbstheilung ) wir werden sehen.
Scherz beiseite ,mit den Trans gehts jetzt los , momentan zerlege ich den zukünftigen Spender-Wartburg
zufällig gleiches Bj. 83 ,aber das melde ich dann wieder im Trans Treat. Und danke für deine Einladung ,
Ich werde im Oktober für ein paar Tage in HH weilen ,da würde Ich mich gerne mal melden.
Einstweilen Mfg Tobias-F


Sehr gerne, Du hast eine PN.

Ich freuen mich schon darauf, wenn es im Trans Thread weiter geht. Du bist bei der 312 Aktion wohl auf den Geschmack gekommen [Bier]
Viele Grüße

Carsten

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Dienstag 30. September 2014, 22:30

Am liebsten würde ich den ja bauen, ohne zu schweißen, mal schauen ob das gelingt.


Da habe ich mich heute mal rangemacht und es sieht schon ganz gut aus.

1,5mm Blech hatte ich schon besorgt in DC01, das sollte eigentlich reichen.

Leider ist es wieder zu spät geworden, um nochmal die Flex anzuwerfen oder weiter den Hammer zu schwingen.

Irgendwie hat das Blech fast die Form, die es haben soll, es liegt allerdings noch nicht Plan auf. Ein bisschen Nacharbeit ist da noch nötig, aber es wird.

Den Schweller habe ich jetzt grundiert. Mit dem Lack von Auto K. Mit dem Zeug habe ich vor knapp 6 Jahren meinen umgeschweißten Zaun grundiert. Das sieht heute noch (ohne Decklack) aus wie neu, zumindest an den Stellen, an denen das Metall blank war.


Kombi Bilder Serie 84
Viele Grüße

Carsten

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon bic » Dienstag 30. September 2014, 23:43

Das ist wie Zaubern, was Du da machst!
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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Mittwoch 1. Oktober 2014, 09:22

Immer wieder Wahnsinn, welche Gedult Du mit den mehrdimensional gekrümmten Blechen hast! :smile:

Die rote Grundierung von Kwasny nehme ich auch, eben auch, weil sie noch schweißbar ist, und keine Wasserplörre ist, sondern ordnungsgemäß nach Lösemitteln riecht. Und, weil sie hält. :smile:
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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Mittwoch 1. Oktober 2014, 17:41

bic hat geschrieben:Das ist wie Zaubern, was Du da machst!


Vielen Dank, ich bin manchmal selber ganz erstaunt. :smile:

Erst überlege ich ewig, wie es funktionieren könnte, dann ist es irgendwie doch schwieriger und klappt nicht so wie es soll und plötzlich geht es doch.
Viele Grüße

Carsten

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Mittwoch 1. Oktober 2014, 17:57

Wartburgbauer hat geschrieben:Immer wieder Wahnsinn, welche Gedult Du mit den mehrdimensional gekrümmten Blechen hast! :smile:


Ich kann das nur empfehlen mal selber den Hammer zu schwingen. Auch wenn es komisch klingt, das macht wirklich Spaß und die Zeit vergeht wie im Fluge.


Wartburgbauer hat geschrieben:Die rote Grundierung von Kwasny nehme ich auch, eben auch, weil sie noch schweißbar ist, und keine Wasserplörre ist, sondern ordnungsgemäß nach Lösemitteln riecht. Und, weil sie hält. :smile:


Das stimmt, die riecht wirklich übel, aber am Gartentor zeigt sich, dass das Zeug echt haltbar ist. Wo geschweißt wird, werde ich sie wohl in dem Bereich der später zugänglich ist entfernen und im nichtzugänglichen Bereich zumindet ankratzen, damit die Leitfähigkeit gegeben ist.
Viele Grüße

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Mittwoch 1. Oktober 2014, 19:03

Hier noch mal eine detaillierterer Text zu den letzten Bildern.

Die Pappe, die Innenkontur der Verstärkung des linken Radhausträgers übernommen hat wurde mit dem rechten Radhausträger abgeglichen.
So konnte auch der vordere Abschluss des Trägers definiert werden.

Das Blechstück wurde auf Übermaß mit der Flex aus der Tafel getrennt. Das ich mich der der einfachen Rechnung für die Blechbreite glatt um 1 cm verrechnet habe habe ich erst hinterher auf den Fotos gesehen. ;--) peinlich, peinlich....

Da die Pappe die Konturen nur annähernd wiedergibt wurden die Maße auf das Blech übertragen und man erkennt dort die Trapezform der oberen Kante.

Da die zu bearbeitenden Bleche irgendwie immer dicker werden, erst 1 mm für die Karosserie, dann 1,25 mm für die Schweller und nun 1,5 mm wird die Bearbeitung auch immer Kraftaufwändiger und erfordert mehrere Durchgänge, bis das Blech sich mal dahin bewegt wo es hin soll. Selbst das recht einfache Abkanten ist eine neuen Herausforderung.

Die Kantbank ist auf Grund der Form und der Biegerichtung nicht zu verwenden.

Die Kantungen erfolgen also recht rustikal im Schraubstock. Zum Umlegen der langen Seite bietet es sich an das Blech zu ziehen und mit der Querseite des Fäustels herumzutreiben.

Für die vordere Rundung waren mehrere Versuche notwendig. Treiben mit dem Sickenhammer in eine Mulde geht. Treiben mit dem Kugelhammer in eine Mulde geht noch besser. Die Krümmung entsteht zwar, aber auch eine Beule auf der glatten Seite. Der flache Schweißsteg wird dann einfach durch seitliches Einspannen im Schraubstock von Hand hingebogen und zieht die Rundung mit. Die Rundung wurde anschließend mit dem Sickenhammer getrieben, wobei mit der Hand gehalten und mit der anderen gehämmert wurde. Dabei wurde das Blech langsam der Rundung folgend geführt.

Dann folgte die Abkantung der Schweißstege.

Die Kantbank ist auf Grund der Form und der Krümmung an der Vorderkante schon wieder nicht zu verwenden.

Die Oberseite wird also mit dem verstellbaren Schraubenschlüssel nach und nach umgelegt und anschlueßend mit dem Aluhammer geschlichtet.

Die Unterseite wird über zwei im Schraubstock eingespannte Winkeleisen gebogen. Anschließend mit dem spitzen Hammer die Kante in die Innenseite eines Winkeleisens getrieben. Durch die Stärke des Material sind die Kantungen recht schwer. Am Ende entstehen fast die selben Rundungen wie bei Altteil.

Nun wurden die abgewinkelten Bereiche an der Vorderkante mit dem Sickenhammer auf die Ebene der Schweißfahnen getrieben, mit dem Ergebnis, dass dieser Bereich dem Originalteil wieder ähnelt. Die angrenzenden Kanten wurden noch mal wieder nachgesetzt.

Noch liegt das neue Teil nicht plan auf. Es ist noch eine Krümmung drin. Nach entfernen des Steges im Bereich des Federtunnels und einbringen der beiden Aussparungen sollte sich dies jedoch einigermaßen leicht schlichten lassen.

Es fehlt auch noch die Stufe, mit der das Blech unter den anderen Teil der Verstärkung geschoben wird. Und auch die Schweißstege müssen noch auf Maß geschnitten werden. Und der Bereich für das Verstärkungsblech muss noch abgesetzt werden.

Es ist wirklich erstaunlich, wie unterschiedlich die beiden Seiten erhalten sind. Ich hoffe, die Radhausverstärkungen der Beifahrerseite können erhalten bleiben, zumindest die sichtbare Seite lässt hoffen.

IMG_0199[2].jpg
vorher
IMG_2534[2].jpg
auf dem Wege nach nachher
Viele Grüße

Carsten

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Samstag 4. Oktober 2014, 21:58

IMG_2713[1].jpg
Fast fertig



Kombi Bilder Serie 85

Text folgt
Viele Grüße

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Sonntag 5. Oktober 2014, 13:45

Und hier der Text zur Blechbastelei. Noch hatte das ganze ja eher die Form einer Banane. Dieses Teil muss allerings so gerade wie möglich werden, da hier die gerade Fläche des Radhauses anliegt. Diese ist ja nur 1 mm stark und wird dann der Form der Verstärkung folgen.

Je weniger Blech an so einem Teil dran ist, um so leichter wird biegen. Also erstmal weg mit dem überflüssigen Material.

Der untere Ausschnitt für den Federtunnel betrifft nicht nur den Schweißsteg, sondern geht noch ein kleines Stück weiter in den Träger hinein. Sinn der Sache ist, dass die Schweißstege vom Radhaustunnel, der Schwellerverlängerung und der Radhausverstärkung in einer Ebene liegen.

Also anzeichnen, und wegflexen. Die Feinarbeit macht dann die Schruppscheibe. Die beiden Aussparungen werden auch übertragen und lediglich eingeschlitzt. Einfach biegen ist aber immer noch nicht möglich.

Das vordere Ende war durch die Rundung noch zu flach. Hier wurde noch mal mit dem spitzen Hammer deutlich nachgesetzt, so dass die Kanten parallel verlaufen. Wie bei den Schweller lies sich das auch hier durch Einlegen, Einspannen und Nachsetzen im Schraubstock erledigen.

Nun sah das ganze wieder ein Stück besser aus, war aber immer noch nicht Plan. Not macht erfinderisch, also habe ich das Teil auf meine Richtplatte gelegt und dass Ganze in den Schraubstock gespannt. Das vordere Ende konnte dann mit dem Hammer weiter nachgearbeitet und auf die Ebene der Platte getrieben werden.

Das hintere Ende stand allerdings immer noch ab wie das Hundebein am Baum. Also mit Kraft das Ganze auf die Platte gespannt und mit dem Aluhammer überredet die Form zu übernehmen. Ein bisschen klappte das, dann waren andere Mittel erforderlich.

Das Teil war an der Stelle zu kurz. Also muss das Blech länger werden. Die Lösung war, den Winkel des betreffenden Bereiches mit dem Sickenhammer zu strecken.

Am Ende lag das Blech schön auf der Schlichtplatte auf.

Da die Form nun passte konnten die Ränder gekürzt werden. Also Anzeichnen, Flexen und Schuppen.

Die beiden Aussparungen wurden nach dem erneuten Messen, dann auch mit der Flex ins Blech gebracht.

Die vordere untere Schweißfahne ist im original abgesetzt, da darunter das Blech des rechtwinklichen Radhaus/Federtunnel-Verstärkungsbleches greift. Ein Absetzen an der Stelle war nicht ohne weiteres möglich, also wurde die Schweißfahne eingespannt und mit einem 2 mm Blechstreichen über einen 1,5mm Blechstreifen getrieben. Das funktioniert erschreckend gut.

Nun fehlte noch der hintere Absatz, der die Verbindung zur hinteren Verstärkungsstück herstellt. Das wollte ich mit passenden Blechen im Schaustock drücken, also wie mit einer Absetzzange, nur leider war dann mal wieder die Zeit zu kurz.
Viele Grüße

Carsten

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Freitag 31. Oktober 2014, 19:01

Trotz drei Wochen Auszeit ohne Computer, Schreibtisch, Terminen, Arbeit hat mich das Thema Wartburg natürlich weiter beschäftigt. :smile:

So bin ich per Zufall über ein 1962er Karossere gestolpert, die praktischerweise schon auf den Rohzustand reduziert war.

Karosserienummer ist die 62 54 00 (Rahmennummer unbekannt, Papiere nicht vorhanden). Der Wagen unterscheidet sich schon an einigen Punkten von meinem Rundheck. Theoretisch dürfte dieser Wagen einige Monate älter sein, ist trotzem technisch weiterentwickelt als mein Rundheck.

Am auffälligsten ist das der Wagen schon über das neuere Bodenblech verfügt, das einen anderen Anschluss an das Heck aufweist.


Hier mal die Schwellerverlängerung. Die Form (mit dem Schweißsteg) scheint also tatsächlich so zu stimmen. :smile:

IMG_2981.jpg
Schwellerverlängerung


Und auch das Verstärkungsblech/Knotenblech zwischen Federtunnel und Radhaus findet sich dort.

IMG_3046.jpg
Verstärkungsblech
IMG_3050.jpg
Verstärkungsblech
IMG_2822.jpg


Auch die Löcher im Schweller finden sich, allerdings hier mit Gummistopfen verschlossen.

IMG_3032.jpg
Schwellerlöcher mit Gummistopfen


So eine Rohkarosse kann eine wahre Fundgrube an Informationen sein. {goodidea}
Viele Grüße

Carsten

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon wartburgius » Montag 1. Dezember 2014, 19:41

Moin Carsten, wann passiert denne ma was Neues am Kombinationswagenprojekt? Glückwunsch zum 3000. Beitrag...
Gruß
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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon freiherrhund » Montag 1. Dezember 2014, 20:11

wartburgius hat geschrieben:Moin Carsten, wann passiert denne ma was Neues am Kombinationswagenprojekt? Glückwunsch zum 3000. Beitrag...
Gruß


da bist du aber nicht aktuell auf dem laufenden...der Carsten , hat schon seine erste Runde um die Alster gedreht... :razz: Stimmts Carsten?! [Bier]

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon mimi311 » Montag 1. Dezember 2014, 22:20

freiherrhund hat geschrieben:
wartburgius hat geschrieben:Moin Carsten, wann passiert denne ma was Neues am Kombinationswagenprojekt? Glückwunsch zum 3000. Beitrag...
Gruß


da bist du aber nicht aktuell auf dem laufenden...der Carsten , hat schon seine erste Runde um die Alster gedreht... :razz: Stimmts Carsten?! [Bier]


Richtig muß es heißen: Er hat mit einem Alster die erste Runde um das Auto gedreht!
Grüße Andreas

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Dienstag 2. Dezember 2014, 23:09

wartburgius hat geschrieben:Moin Carsten, wann passiert denne ma was Neues am Kombinationswagenprojekt?


Als hättest Du es geahnt. Ich habe gestern spontan freigenommen, um heute in die Garage zu gehen.

Die letzten Wochen waren irgendwie immer andere Dinge auf dem Plan. Bootsschuppensteg anheben, Wartburg zerteilen, Garten winterfest machen und und und.

Den freien Tag habe ich, nach dem die Kinder aus dem Haus waren dann auch optimal genutzt.
Am Rechner rumgespielt, Mittagsschlaf gemacht (was für Luxus) und dann mit aufgewärmten, gefütterten Schrauberanzug in die frostige Garage.

Kombi Bilder Serie 86

Zum Warmschrauben erstmal einen alten Tresor ausgeschlachtet, den ich vor dem Schrott gerettet habe. Das war mal so ein Teil mit Zahlentatstatur. Das Ding ist als Schutz für Wertsachen nicht zu gebrauchen und wurde wohl durch Entfernen der Zahlentastatur geöffnet. Nun darf sich das Gehäuse bei Gelegenheit als kleiner mobiler Amboss für einfache Blecharbeiten bewähren.

Aber zurück zum Kombiblech. Ich hatte ja zwischenzeitlich reichlich Gelegenheit mir zu überlegen wie ich den Absatz in das Blech bekomme. Schlussendlich bin ich beim ursprünglichen Plan geblieben.

Zwei Bleche und ein Schraubstock - fertig ist die große Absetz"zange". Das funktioniert erstaunlich gut und sehr entspannt. Erst wurden die geraden Bereiche gedrückt. Für die Seiten kam ein Stahlklotz als Hilfsmittel zum drücken zum Einsatz.

Die nicht erreichbaren Kanten wurden dann mit dem Hammer von Hand über einer Hammerfinne abgesetzt.

Da das Teil dann noch nicht ganz unter das Altteil passte wurde das etwas verformte Altteil am Auto noch mal zurechtgebogen und die Flanken des Neuteiles wurden noch mal stärker nachgesetzt, so dass sich das Teil mehr verjüngt.

Nun passt es schon ziemlich gut. Am Altteil stehen aber noch die Schweißpunkte hoch, daher liegen die Bleche noch nicht optimal an, aber das ist recht einfach zu beheben.

Zwischzeitlich wurde mir auch schon merklich kühler, der Gehörschutz war fast schon ein Ohrenwärmer, es ist in der Garage ja ein paar Grad kühler als im Kühlschrank und Adventsbasteln in der Schule stand auch noch auf dem Programm.

Um die Alster mit dem Kombi bin ich natürlich nicht gefahren. Das geht auch besser mit Rad, Roller, Inliner, Rollator und was man sonst noch so auf Fuß- und Radwegen trifft. Mit dem Auto rum geht das nur mit zum Teil großen Abstand. Besser wäre da die Innenalster, da wäre man aber schnell rum.

Mit dem Alster um den Kombi laufen ist schwierig, da eine Seite schon vom Rahmen für den Wagen versperrt ist, aber bei schlangengleichen Körpereinsatz machbar ; )
Ich würde aber statt des Alsters lieber einen Elstar dabei konsumieren. Alkohol zählt ja nicht so zu meinen Alstern ääh, Lastern.
Viele Grüße

Carsten

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Mittwoch 3. Dezember 2014, 11:22

Einen kleinen Nachtrag hätte ich noch. Die im Schraubstock verwendeten Bleche hatten unterschiedliche Blechstärken. Das untere war dabei deutlich dicker. So war genug Luft für das Drücken des Bleches gegeben und das zu formende Blech wurde nicht gequetscht.
Viele Grüße

Carsten

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Donnerstag 4. Dezember 2014, 20:12

Heute war wieder mal Gelegenheit in die kalte Garage zu gehen.

Nachdem das Radkastenblech ja fertig ist stellt sich mal wieder die Frage nach dem weiteren Vorgehen.

Der hintere Teil der Radhausverstärkung sieht nicht wirklich besser aus. Auch dieser Hohlraum ist von innen nach außen durchgegammelt. Ich würde mal vermuten, dass das durch Kondenswasser durch Temperaturwechsel entstanden ist. Rein kommt die Feuchtigkeit leicht, nur raus leider nicht.

Wie bei den Schwellern werden auch diese Teile daher nach unten Ablauföffnungen bekommen.
Durch die gibt es hoffentlich einen etwas besseren Luftaustauch und es gibt einen Zugang, um Lack einzubringen.

Die Verstärkung ist punktgeschweißt und am hinteren Abschluss mit einer Fallnaht geschweißt. In diesem Bereich befindet sich auch die Naht zwischen Radhaus und Kombiverlängerung.

Da der Federtunnel irgendwie so aussah, als würde schief sein habe ich aus einem Zollstockfragment mal einen einfachen Winkelmesser gebastelt. Und siehe da, das Auge hat sich nicht getäuscht.

Etwa 5 mm fällt die ebene Oberseite nach hinten ab. Ist aber glücklicherweise kein Problem, da die Tankeinfassung unten los ist und das Blech deswegen in der Luft hängt. Ein Holz untergeschoben und schon passt es optimal.

Nun wäre die Option, das Radhaus mit einem Blech zu schließen. Aber es muss noch der Verbindungswinkel von den Schweißpunkten befreit werden. Dann soll der ja wie im Werk mit dem Federtunnel Punktgeschweißt werden. Und auch der Schweller muss im hinteren Bereich noch punktgeschweißt werden. Und auch die hintere Radhausverstärkung muss aus dem Weg.

Auf dreckiges Geschleife und Geflexe in der geschlossenen Garage habe ich aber keine Lust. Also lieber etwas weniger schmutziges gesucht. Mit der Drahtbürste sind die Schweißpunkte an der Radhausverstärkung schnell freigelegt.

Die Verbindungsstellen der Holzstrebe im Heck werden markiert, so dass die Lage später nachvollzogen werden kann.

Da es noch eine Baustelle gibt die indirekt mit dem Kombi zu tun hat und mir schon länger am Herzen liegt habe ich mich erstmal dem Nebenkriegsschauplatz Punktschweißzange gewidmet.

Die Arme wurden im Schraubstock noch mal zurechtgedrückt, so dass sie nun wieder gerade sind. Die Klemmung der Elektroden mit dem Keil oder der Schraube waren nicht wirklich haltbar und nur sehr umständlich zu bedienen. Die lange gereifte Überlegung einer besseren Befestigung soll nun nach dem Prinzip der Klemmfaust erfolgen.

Also die Schweißarme vorne mit der Säge geschlitzt und eine passende Schraube durch die alte Keilbohrung geführt. Elektrode eingesetzt und Schraube angezogen…hält. Die Kontaktflächen der Arme noch mit einem Schleifflies blank gemacht und auch die Kontaktflächen noch mit der Feile in Form gebracht.

Ausprobiert und ich muss sagen, die neue Variante mit der Klemmung hält die Elektroden wirklich sehr gut.

Ein altes angerostetes Blech von einer Ersatzteilschürze an ein 1,5 mm Blech gepunktet. Geht. Dank Zeitabschaltung schnell und gleichmäßig. Ausknöpfprobe hält.

Dann noch mal ein 1 mm Blech an das rostige Teil gepunktet und mit der Schweißzeit experimentiert. Auch bei kürzestem Intervall superstabile Schweißpunkte. Und zum Schluss noch ein weiteres 1mm Blech auf das rostige Blechstück gepunktet. Unter Laborbedingungen alles super.

Also auf zum Bodenblech. Um den Bereich der Schwellerbanane an das Bodenblech zu punkten braucht man Platz. Also mit der Flex schnell das Teil entfernt. Dabei darauf geachtet nicht zu weit in den Radius (also nach oben) zu kommen, da sich das Blech dort in zwei Ebenen krümmt.

Das Schweißen am Objekt war dann mal wieder ganz anders als auf der Werkbank. Statt des maximalen Stroms fließt wohl nur ein Teil über die Schweißstelle. Die automatische Zeitsteuerung funktioniert damit leider nicht. Von Hand ist die Schweißzeit in der Regel eher zu lang als zu kurz.

Hier war nur zwischen den Blechen Lack. Zwei Punkte müssen auch noch mit dem Autogenbrenner nachgearbeitet werden. Aber die Ergebnisse werden von mal zu mal besser.

In Zukunft schweiße ich mit dieser Zange nur noch wenn die Bleche im zu punktenden Bereich blank sind oder ich die ultimative punktschweißbare Farbe finde.

Erstaunlich wie schnell 2 Stunden rum sind und wie ein bisschen Atemluft die Luftfeuchtigkeit in der Garage ansteigen lässt.

Kombi Bilder Serie 87
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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon zwinsch » Freitag 5. Dezember 2014, 17:52

Hast du mal Inoxspray Lack probiert zum Punktschweißen?
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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Samstag 6. Dezember 2014, 09:42

zwinsch hat geschrieben:Hast du mal Inoxspray Lack probiert zum Punktschweißen?


Nein, habe ich noch nicht. Ich hatte zuvor in Netz recherchiert, aber die Infos zum Widerstandspunktschweißen sind da eher spärlich gesät.

Über das KSD bin ich zum Priomax gekommen.

http://www.korrosionsschutz-depot.de/sh ... rimer.html

Aber egal ob nicht ganz durchgetrocknet, fast nass oder durchgetrocknet. Das Zeug ist, zumindest bei mir, eher hinderlich.

Ich hatte zischenzeitlich auch noch mal weiter recherchiert und bin auf die Grundierungen von FÖRCH gestoßen.

https://www.foerch.de/productgroup.aspx ... 2ee5017078

Da ist auch ein INOX Spray dabei. :smile:

So ganz von Tisch ist das Thema (wirklich) schweißbare Grundierungen bei mich noch nicht. {kratz}
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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Donnerstag 2. April 2015, 20:56

Kombi Bilder Serie 88

An der Kombifront hat sich nichts getan, aber dafür wurden andere Dinge erledigt. So hat der Schuppen ein neues Dach bekommen und die Strahlkabine ist nun rollbar und braucht weniger Platz.

Heute war Schweißen angesagt, nicht am aber für den Kombi.

Der alte Rahmen soll unter der Karosserie raus. Das Ding nimmt nur Platz weg und soll entsorgt werden. Kotflügel und Haube des Kombi liegen auch schon fürs Altmetall bereit.

Der Plan ist ein zerlegbares, in Länge, Breite und Höhe, variables rollbares Gestell. Das Ganze soll dazu noch kippbar sein und die ein oder andere Aufnahme/Stütze bieten. Also im Prinzip die eierlegende Wollmilchsau.

Leider ist natürlich, passend zu den Feiertagen, nun das Schutzgas leer. :evil:

Der größte Teil ist aber schon geschafft. Die fertigen Rahmenteile werden in Achsrichtung unter der Karosserie plaziert. Zwischen die Rahmenteile kommen Vierkantrohe. Diese können an mehreren Stellen angebracht werden, je nach Bedarf. Der obere Rahmenteil kann angehoben werden.

Die große 4-Kantflöte ist schon mal das Halbzeug für die Halterungen. Auf jedes Loch wird eine Mutter geschweißt und dann wird an den blauen Stricken getrennt. Die einzelnen Teile werden dann an den fertigen Rahmenteilen angeschweißt und nehmen die Vierkantrohte und/oder Stützen auf.
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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Montag 13. April 2015, 15:24

Die letzten Tage konnte ich, neben dem üblichen Alltagskram, tatsächlich mal etwas Zeit für die Garage abzwacken.

Der letzte Stand war ja, dass die Schutzgasflasche passen zu den Ostertagen leer war. Also am selben Tag noch Spätabends eine Tauschflasche bei Gase Lüdenbach geordert. Am Dienstag (also dem ersten Arbeitstag nach Ostern) wurde die Flasche dann schon versandt und kam am Mittwoch gegen Mittag schon bei mir an. Das soll hier keine Werbung sein, aber von dem Service bin ich echt begeistert.

Den Mittwoch hatte ich mir freigenommen, da Kolpak (Oliver) mit zwei kurzen Schürzen vorbeikommen wollte und wir aus diesen eine lange Schütze bauen wollten. Die Wartezeit konnte ich so nun nutzen und schein einiger der Muttern auf die vorbereitete 4-Kantflöte schweißen.

Oliver kam und brachte die Spritzwand und das Heck seines 1958er Ursprungsprojektes mit, das wir letztes Jahr zerlegt haben.

http://wartburg.blechfreund.de/#!album-3

Die Teile sind nun erstmal eingelagert und warten auf ihren Einsatz in ferner Zukunft.

Wie immer ist Zeitplanung viel zu knapp kalkuliert, so auch dieses mal. Die Spenderschürze war relativ schnell begradigt und auch das Anpassen ging relativ fix.

Zwischendurch noch mal schnell das Töchterchen vom Kindergarten geholt und mit einem Imbiss versorgt und weitergehts.

IMG_4552[1].jpg
Schürze


Angepunktet ist das Blech nun auch schon, aber die Schürze ist mit irgendeiner schwarzen klebrigen Bitumenschicht versehen, die so schon sehr markant riecht. Beim Schweißen entzündet sich das Zeug mit einem eindrucksvollen Fauchen und stinkt extrem ungesund.
Den Geruch hatte ich noch am nächsten Tag in der Nase.

Nach dem Zusammenheften der Blechteile war dann auch erstmal Schluss. Nun soll die Schürze gestrahlt werden und dann können wir das Teil durchschweißen und den Schürzenkasten ausformen.

Noch fix die restlichen Muttern auf die Flöte geschweißt und die Teile mit der Flex getrennt. Die Flex hat die Aktion nicht überlebt und damit ist auch die letzte der Noname Billigflexen hinüber. Nach der Trennaktion war dann Feierabend.

Freitag dann 05:30 zur Arbeit und entsprechend früh dann auch nach Hause. Kurzer Powernap auf der Couch und ab in die Garage.

Die Rohrhalter an die Gestellteile geschweißt. Damit die Teile nachher parallel sind werden die Rahmen einfach übereinandergelegt und mit kurzen Rohrstücken ausgerichtet.

IMG_4557[1].jpg
Gestell


Für die nivellierbaren Standfüße werden noch vier kurze Rohrstücke angeschweißt und eine 1m M16 Gewindestangen geviertelt.
Diese passt vom Durchmesser sehr gut in das Rohr.

Und zum Schluss noch etwas Farbe drauf. Weil es so genial haftet nehme ich das Brantho Korrux, das auch am Kombi Verwendung findet.

IMG_4562[1].jpg
lackiertes Gestell


Das Zeug riecht übrigens auch heftig nach Lösungsmittel. Und wieder Feierabend.

Und sogar am Samstag war noch Garagenzeit. {top}

Morgens erstmal in den Baumarkt und Muttern und Scheiben in der Größe M16 und noch ein paar weitere Schrauben besorgt.
Eigentlich wollte ich auch noch eine vernünftige Lösung für die Standfüsse, aber da gab es nichts passendes.

Die Lösung war dann eine M16 Mutter, die mit einer Scheibe verschweißt wurde. Die M16 Stange wurde bündig auf das Niveau der Scheibe gedeht und dann die Mutter an die Stange gepunktet.

Dann wurde eine weitere Mutter aufgeschraubt, eine Scheibe aufgelegt und das Konstrukt von unten durch das Halterohr geschoben. Gegen das Durchrutschen sichern große Büroklammern die in das Gewinde greifen.

IMG_4563[1].jpg
Standfuß


So weit so gut. Die Einzelteile sind fertig und das Gerüst ist einsatzbereit.

Vorne lässt sich das Teil um den Rahmen legen.

IMG_4565[3].jpg
In Position


Nach dem Ausräumen der schweren Stangen/Rohre aus dem Kombi wird noch die Hinterachse entfernt. Drei Minuten vor der Mittagruhe ein schneller Schnitt am Geweinde des Länkslenkers, den alten Bremsschlauch durchkneifen und raus mit dem Ding.

Also noch den letzten Punkt lösen an dem Karosserie und Rahmen verbunden sind. (Hinten rechts).

Nach dem Anheben des Rahmens vorne kann das vordere Gerüstteil senkrecht aufgestellt werden.
Die Längsstreben werden durchgeführt, um ein Kippen notfalls zu verhindern.

Hinten kann das Rahmenteil leider nicht so schön um den Rahmen geführt werden, da der Rahmen dort in die Höhe geht, um das Federpaket aufzunehmen. Eigentlich müsste ich nur einen kleinen Schnitt mit der Flex machen und den hinteren Federbock entfernen, aber es ist ja Mittagsruhe und die Familie sitzt gerade mit Kaffee und Kuchen auf der Terrasse. Muss ja auch so gehen.

Am besten wäre es natürlich das Gestell aufzubauen und die Karosserie rüberzuheben.

Nun fehlen eigentlich ein paar helfende Hände, aber es geht ja auch so, der hilfreiche Nachbar ist leider nicht da.

Vielleicht kann man ja den Rahmen hinten absenken und dann die Stütze darüber führen...

Also hinten schön den Rahmen ablassen und irgendwie habe ich es dann tatsächlich so hinbekommen, dass die Karosserie samt Rahmen ins Rutschen kam. So, dass sich das Heck unaufhaltsam und mit mächtig Radau durch herunterpolternde Längsträger, die auf dem Gestell lagen, dem Boden näherte.

Diese seltenen Momente, in denen man sich in den A.... beißen könnte, dieses hier war einer davon. :evil: :x

IMG_4567[1].jpg
Absturz


Zum Glück sah es schlimmer aus als es war. Der Rahmen hat die Karosse auf der Beifahrerseite gehalten und immerhin gab es ein paar spektakuläre Fotos.

Nur wie bekommt man die Fuhre wieder hoch ?

Also sämtlichen Ballast der noch im Auto lag ausräumen.

Dann von Hand anheben und Stützen unterschieben.

Das Gestellt unter dem Auto hervorholen und neben dem Wagen aufbauen. Die Längsträger des Gestelles mit Spannguten in Position halten. Irgendwie mit Wagenheber, Herumgetrickse und Körperkraft kam dann die linke Karosserieseite auf dem Gestell zu liegen.

Da die Fußraumwanne aber über die Längsträger gehobn werden musste war nun doch warten auf den Nachbarn angesagt.

Gemeinsam war es dann eine Sache von wenigen Minuten und die Karosserie war platziert.

Die Längsträger wurden mit Tape, statt mit den Spanngurten befestigt. Der alte Rahmen noch nach vorne getragen und die Karosserie nun an die Seite geschoben.

Die Karosserie hat, wohl auch dank des Stützkorsetts, die Aktion gut überstanden. Statt Federn hat das Heck morsches Holzgebrösel verloren.

Der 1959er Rahmen wurde nicht nur im Bereich der rechten Vorderachse geflickt, es finden sich auch im Bereich des rechten Längslenkers kunstvoll geflickt. Die Wagenheberaufnahme rechts ist gerissen. der Rahmen wurde an der Unterseite auch durch ein aufgeschweißtes Blech verstärkt/repariert. Die vorderen Karosserieauflagen sind am Rahmen extrem verfault.

Erstaunlicherweise präsentiert sich der Rahmen in seinem Inneren fast im Neuzustand. Der hätte sicher auch noch die nächsten 50 Jahre überstanden.

Vorderer Träger mit Rahmennummer wird eingelagert. Ebenso das Stück vom linken hinteren Karosserieträger/Auspuffhalter bis zum Längslenker. Der Rest wird entsorgt.

IMG_4591[1].jpg
Platz


Es folgt eine Garagenboden Reinigungsaktion und nebenbei beginnt es draußen zu schütten und zu stürmen.

Also schnell das Geraffel wieder in die Garage und auch die MZ muss nicht länger nass werden.

Zum Heben des Gestells fehlt nun noch ein flacher Wagenheber, der 353er Heber ist zu hoch.

Der Schrottberg wächst und wird demnächst entsorgt.


Hier noch die gesammelten Bilder

Kombi Bilder Serie 89
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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon bic » Montag 13. April 2015, 18:30

carsten hat geschrieben:Diese seltenen Momente, in denen man sich in den A.... beißen könnte, dieses hier war einer davon. :evil: :x

Du Glücklicher, wenn bei Dir solche Momente selten sind, bei mir kommt so etwas öfter vor! Aber an sonst: {top}
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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon 4 doors only » Montag 13. April 2015, 18:40

Ich bin von den Bildern immer begeistert!

Aber willst du die ganzen ausgebauten Teile wirklich wegschmeißen? Kann man denn erkennen, ob z.B. die Haube noch die erste ist?

Ich habe früher bei meinem 120er Skoda auch einfach kaputte oder verbeulte Teile achtlos weggeschmissen. Ich hatte je Ersatz im Keller. Heute ärgere ich mich, weil auf diese Weise 1/3 des Autos von 1980 verschwunden ist. Inzwischen hebe ich fast alles auf. Ich finde, es ist ein schönes Gefühl wenn man weiß, dass das Auto noch weitgehend aus den Teilen besteht, aus denen es gebaut wurde (so denn noch irgend eine rettbare Basis vorhanden war). Es ist ein Teil der Geschichte des Autos und vor allem DEINER Geschichte. Mit diesen Teilen bist du vor 25 Jahren von Leipzig nach Schwerin(?) gegurkt.

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Dienstag 14. April 2015, 09:13

bic hat geschrieben:
carsten hat geschrieben:Diese seltenen Momente, in denen man sich in den A.... beißen könnte, dieses hier war einer davon. :evil: :x

Du Glücklicher, wenn bei Dir solche Momente selten sind, bei mir kommt so etwas öfter vor! Aber an sonst: {top}


Aber das Schöne dabei ist, das man sich gerade an diese Momente später gut erinnert und daran, wie man die Probleme bewältigt hat. :smile:
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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Dienstag 14. April 2015, 10:27

4 doors only hat geschrieben:Ich bin von den Bildern immer begeistert!

Aber willst du die ganzen ausgebauten Teile wirklich wegschmeißen? Kann man denn erkennen, ob z.B. die Haube noch die erste ist?

Ich habe früher bei meinem 120er Skoda auch einfach kaputte oder verbeulte Teile achtlos weggeschmissen. Ich hatte je Ersatz im Keller. Heute ärgere ich mich, weil auf diese Weise 1/3 des Autos von 1980 verschwunden ist. Inzwischen hebe ich fast alles auf. Ich finde, es ist ein schönes Gefühl wenn man weiß, dass das Auto noch weitgehend aus den Teilen besteht, aus denen es gebaut wurde (so denn noch irgend eine rettbare Basis vorhanden war). Es ist ein Teil der Geschichte des Autos und vor allem DEINER Geschichte. Mit diesen Teilen bist du vor 25 Jahren von Leipzig nach Schwerin(?) gegurkt.


Ja, da gebe ich Dir in allen Punkten Recht. [Bier] Ich werfe auch nur ungern etwas weg, irgendwann kann man das irgendwo sicher noch irgendwie verwenden. So ein Schnitt durchs Blech tut mir fast schon physisch weh. Die Teile ich da entsorge sind aber wohl wirklich nur noch Schrott.

Wenn man ehrlich ist sind von dem 1962er Kombi eigentlich nur die Innenausstattung, der Karosserietorso mit den Heckkotflügeln und Verglasung, die Hecktür, Amaturenbrett, Heizung und der Kabelbaum erhalten. Der Rest wurde im Laufe der Zeit getauscht.

Die Front des Kombis wurde wohl mal komplett getauscht. Was da auf dem Haufen liegt sind wirklich schlechte 312 Innenkotis. Die Außenkotflügel sind auch neuer, haben die neueren Scheinwerfertöpfe und es gibt keine Lackspuren vom Erstlack. Die Radläufe habe ich aus beiden herausgetrennt, um aus zwei Radläufen einen hinteren Radlauf für den Kombi zu machen. Den Bereich um die Scheinwerfer wollte ich auch heraustrennen, habe dies aber dann gelassen, da der Bereich bei beiden Kotflügeln aus Kupferblech nachgebaut war.

Die Haube ist auch neuer und stammt nicht vom Rundheck. Blech und Rahmen der Haube sind durchgerostet.
Den Schließpilz musste ich mitsamt dem Blech herausschneiden.

Die Frontschürzenteile sind die Reste der Spenderschürzen von Olaf und Oliver. Das sind nur die oberen Hälften und der Restabfall.

Hätte ich mehr Platz, hätte ich den Rahmen weggestellt, aber Platz ist bei mir wirklich ein Problem.

Die Geschichte des Autos mit dessen Teilen ich vor 25 Jahren von Leipzig nach Göttingen gegurkt bin kann ich nur durch Dokumentieren erhalten. Für den Erhalt des damaligen Zustandes ist die Substanz einfach zu schlecht.

Vordere Innenkotflügel, passend zum Baujahr liegen bereit, müssen aber noch aufgearbeitet werden. Auch eine bessere Haube steht parat. Die alte Schürze ist bei diesem Fahrzeug auch schon gegen eine kurze getauscht gewesen und kann nur noch als Spender für eine Schürzenverlängerung dienen.

Ein Rahmen habe ich für den Kombi auch bereit. Dieser passt besser zum Baujahr und hat eine ähnliche Historie wie der Kombi (gleiche Auslieferungsfarben, teilweise gleiche Zulassungsbezirke). Im Unterschied zum entsorgten Rahmen hat der neue eine extrem gute Substanz. und zeigt auch im Bereich der Federträger nur wenig Verschleiß.
Viele Grüße

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon bic » Dienstag 14. April 2015, 18:26

carsten hat geschrieben:
bic hat geschrieben:
carsten hat geschrieben:Diese seltenen Momente, in denen man sich in den A.... beißen könnte, dieses hier war einer davon. :evil: :x

Du Glücklicher, wenn bei Dir solche Momente selten sind, bei mir kommt so etwas öfter vor! Aber an sonst: {top}


Aber das Schöne dabei ist, das man sich gerade an diese Momente später gut erinnert und daran, wie man die Probleme bewältigt hat. :smile:

Klar, sicher, aber die vielen Narben am Hintern sind unschön :shock: !
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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon carsten » Freitag 17. April 2015, 23:10

Ich rede mit im Nachhinein ja immer den Zustand von Sachen die ich entsorgt habe schön, aber die Blechteile sind nun entsorgt und ich habe noch mal ein paar Bilder gemacht. Wie man sieht, leider nicht mehr zu gebrauchen.

Da der alte kleine Werktisch nur wirklich feuerfest war und das Ding mehr und mehr von meinem Sohn genutzt wird habe ich mir mal einen Schweiß-/Werk-Tisch gegönnt.
Ist solide konstruiert und die Höhe ist deutlich Rückenfreundlicher als bei dem alten Teil.
Und besonders praktisch, die Tischfläche ist größer und kann geneigt werden.

Und weil nun schon gerade im Schwung war habe ich mich endlich auch mal an die Optimierung der Schweißkabine gemacht. Bei größeren Kabinen sammelt sich das Strahlgut trichterförmig. Bei dieser hier in einer V-Rinne. Da braucht man recht viel Sand und der liegt dann nur in der Kabine rum, ohne angesaugt zu werden.

Nun sammelt sich der Sand in der Mitte der Kabine und wird von dort angesaugt.

Für die Bleche habe ich zwei alte PC Seitenteile zugeschnitten, umgeformt und festgeschraubt. Damit sich kein Sand hinter/unter die Bleche verirrt wurden die Übergänge mit Karosseriedichtmasse verschlossen.

Der Ablass für den Sand kommt in die Mitte. Habe nur keinen passenden Stufenbohrer zur Hand gehabt.


Kombi Bilder Serie 90
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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon 4 doors only » Samstag 18. April 2015, 07:20

Na da die Teile eh nicht mehr zum Ursprungszustand gehörten und bei dem schlechten Zustand an sich ist das klar, dass du sie wegschmeißt. Aber gut, dass man mal drüber gesprochen hat.

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Re: Mein Rundheck-Kombi

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Samstag 18. April 2015, 22:41

Ja, nee, die Teile sind wohl nicht mehr so dolll...

Aber was ist das denn für eine Verstärkung auf dem linken Innenkoti (Bild 4046)? Sieht irgendwie nicht selbstgefeilt aus...aber gesehen habe ich es noch nie.
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