Coras neuer Motor - Herztransplantation beim W1.3

Eine Initiative von Holger + Tobias für die Freunde des Wartburg 1.3, 1300er-Umbau, etc.

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Oliver R.
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Ungelesener Beitragvon Oliver R. » Montag 28. Januar 2008, 13:30

Ich will hier jetzt nicht dumm daher reden oder Eure Ideen in Frage stellen, nur denke ich, dass Ihr Euch um den Ölkreislauf zu große Gedanken macht. Wichtig ist doch, dass die Pumpe richtig funktioniert, dass alle Kanäle frei sind und das der Block nach außen dicht ist. Wenn ich das alles überprüft habe, dann täte ich mir um den Rest keine Gedanken machen.
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Ungelesener Beitragvon Detlef Grau » Montag 28. Januar 2008, 15:16

Das stimmt schon, was Du schreibst. Ich finde es dennoch gut, wenn Leute weitergehen um die Ursache eines Fehlers zu finden und nicht nur dabei sind Wirkungen zu beseitigen. Wer immer das gleiche tut, wird auch immer das selbe Ergebnis erzielen :smile:

Hier stehen auch ganz gute Erklärungen auf die Fragen dieser Beitragsreihe :smile:
in diesem Sinne

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Holger
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Ungelesener Beitragvon Holger » Montag 28. Januar 2008, 15:32

Detlef und Oliver, Ihr habt beide recht.

Ich denke folgendes. Zum einen muss die Kiste wieder laufen, da das Mädel - glaube ich - schon langsam wieder Fahrriemen kriegt. Das kann ich auch ganz gut verstehen.
Das andere ist, dass wir eben so tief wie möglich in die Materie einsteigen wollen, um unseren Horizont zu erweitern. Da überlegt man sich eben auch mal wilde Testszenarien, und wenn sie 10x destruktiv enden.

Bei uns kommt es eben nicht auf Performance an. Das was wir hier treiben ist alles fakultativ. Da kann der KFZ-Meister uns schon mal den Vogel zeigen...

Gruß
Holger
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Ungelesener Beitragvon majo » Montag 28. Januar 2008, 17:42

Holger hat geschrieben:.... da das Mädel - glaube ich - schon langsam wieder Fahrriemen kriegt.

.... :grübel: :eek: :grübel:
Wir, die guten Willens sind, geführt von Ahnungslosen, versuchen für die Undankbaren das Unmögliche zu vollbringen! Wir haben so viel mit so wenig, so lange versucht, daß wir jetzt qualifiziert genug sind fast alles mit nichts zu bewerkstelligen!

Tommi

Ungelesener Beitragvon Tommi » Montag 28. Januar 2008, 18:35

Hallo Holger
weißt du wo die Kabel an den Vergaser kommen und welches an welches?

mfg.

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Ungelesener Beitragvon Holger » Montag 28. Januar 2008, 20:25

Detlef Grau hat geschrieben: .... :grübel: :eek: :grübel:

Detlef, man lese den ersten Beitrag dieses Threads, denn

Ich selber eine Seite weiter vorn hat geschrieben:Momentan liegt also der Fokus auf Instandsetzung dieses 1.3ers, das ist der von Cora...


@Tommi
Ja das kann ich. Ich vertöste Dich mal auf Donnerstag, weil ich Mittwoch Abend die Montage und somit auch die Anschlüsse mit Fotos dokumentieren werde.

Gruß
Holger
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Tommi

Ungelesener Beitragvon Tommi » Montag 28. Januar 2008, 20:46

vielen dank Holger
dann wart ich mal....


mfg.
Tommi

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Ungelesener Beitragvon Detlef Grau » Dienstag 29. Januar 2008, 07:34

Holger hat geschrieben:
Detlef Grau hat geschrieben: .... :grübel: :eek: :grübel:

Detlef, man lese den ersten Beitrag dieses Threads, denn
Gruß
Holger


über Öl und Schmierung hab ich ja geschrieben, aber über Cora :idea:
in diesem Sinne

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Ungelesener Beitragvon Holger » Dienstag 29. Januar 2008, 08:11

Tja Detlef, das soll uns nun nicht von konstruktiven Äußerungen abhalten... 8)

Gruß
Holger
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Ungelesener Beitragvon Detlef Grau » Mittwoch 30. Januar 2008, 18:03

einmal schlafen Aufgeregte
morgen schreibt der Unentwegte
Teil II von Cora´s Implantat
und was der Filter auf sich hat!

Ich bin gespannt auf den Bericht!
Vergesst mir ja das schreiben nicht!
Naja und Bülder wolln wir alle sehn
doch nun,nun schraubt man erstmal schön!



Ich bin ja doch schon aufgeregt! :smile:
in diesem Sinne

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Ungelesener Beitragvon GKM » Mittwoch 30. Januar 2008, 18:13

Toller Reim Detlef! :smile:

Hab da auch noch einen:

Alaaf! Helau! Seid ihr bereit?
Willkommen zur Beklopptenzeit!
Uff einen Schlach werd’n alle dämlisch,
denn das befiehlt das Datum nämlisch!
Es ist die Zeit der tollen Tage,
so eine Art Idiotenplage,
eine Verschwörung, blöd zu werden,
die jährlich um sich greift auf Erden.
Ei’ wahre Ausgeburt der Hölle,
und Ausgangspunkt davon ist Kölle! (Tusch!)

http://www.luftpiraten.de/kalkofe133.html

Doch das beste auf der Seite:

http://www.luftpiraten.de/sonderschrauben.html

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Ungelesener Beitragvon Holger » Donnerstag 31. Januar 2008, 09:39

Tolle Gedichte Junx, vor allem das von "Johann Detlef von Grauoethe" :lol:

Also gestern war Mittwoch, jaja, die EPG ist wieder zur Höchstform aufgelaufen und hat das Projekt fortgesetzt.

Da der Wartburg im Februar 2008, also ab morgen mit fälliger HU rumfahren würde, und er diese bestehen soll, sind weitere Instandsetzungsmaßnahmen notwendig. Und so geschah es, dass wir nebenbei mal fix die Bremstrommeln runtergerissen haben um uns ein Bild vom Zustand derer zu machen. Man sah das hier:
Bild

Der schwarze Klumpen da im oberen Bereich der Ankerplatte ist übrigens der Radbremszylinder. Bei diesem ist der rechte Kolben undicht. Und bei jedem "Ankervorgang" dämmelt Cora an dieser Stelle die Bremsflüssigkeit in die Umgebung. Das Problem ist soweit fortgeschritten, dass über dieses Leck der komplette Kreislauf leergelaufen ist. Zitat:

Cora hat geschrieben:Hihi, ...ach ja, ...die Bremsen gehen da nich...

Komischerweise ist auf der anderen Seite der Kreislauf auch leer gewesen. Nun meine Frage in die Fachschaft: Kriegt Frau das hin, dass über einen undichten RBZ beide hintere Kreisläufe sogar über den LAD leerlaufen??? Der RBZ der anderen Seite war zwar dicht, aber in sich vergammelt.
Nun gut, kurzer Prozess:
Bild

Aber zurück zum eigentlichen Problem, die Antreiberei.
Wir haben bei der Demontage festgestellt, dass die Antriebsmanschetten alle samt im Eimer sind. Aber Gott sei Dank war ja OLDTEMA, somit befindet sich ein Satz neuer Manschetten in unserem Besitz. Also haben wir Peters Spritzringabzieher bemüht und die Dinger von den Wellen runtergerissen:
Bild
Danke an WartburgPeter, dass wir den Abzieher noch ein bissl behalten dürfen.

Was nun unter den Manschetten zu sehen war, hat uns nicht all zu sehr angehoben, allerdings wundert uns mittlerweile auch nichts mehr. Mangels Fett und Aufgrund Wassereinbruch durch die Manschetten sind die Gelenke verrostet:
Bild
Man steinige uns bitte nicht, aber wir haben alles gründlich gereinigt, die neuen Manschetten mit Fett gefüllt und drauf gezogen.

Aber bei den Zapfensternen war es dann aus. Die Mitnehmerringe sind nicht so rot, weil sie sich schämen. Nein, da war es wohl irgendwann mal etwas warm geworden. Fett ist da sicher schon lange keins mehr drinnen. Außerdem fehlen schon paar Nadelrollen. Der Zapfenstern ist wirklich rausgeflogen:
Bild

Tobias hat dann also die neuen Manschetten aufgezogen und das Resultat war dann das hier:
Bild

Nun zum Motor. Da wir letzte Woche den neuen Treibsatz lediglich vormontiert hatten, stand nun die Entmontage des Aggregats an. Ich begann damit, die Vergasermimik vom alten Motor zu demontieren und auf den neuen Motor draufzusetzen. Dabei fiel mir folgendes auf. Das Schlauchstück zwischen Kubelgehäuseentlüftung und Ölabscheider war völlig zerfetzt. Da hat er schön die Soße rausgedrückt:
Bild

Bei der Gelegenheit eine Frage an die Fachschaft. Wie kann es sein, dass der Ölabscheider voller Wasser steht? Der ist nach der Demontage leergelaufen. Glysantinhaltig war es nicht, muss also Kondenswasser gewesen sein???

Gut also als nächstes fanden die Montage von Abgaskrümmer, Lichtmaschine und Thermostat statt. Den Nullring fürs Thermostatgehäuse nicht vergessen:
Bild

Nun zum Getriebe. Die Demontage war recht simpel, das geht im ausgebauten Zustand richtig gut, ...Kupplung war auch schnell runtergerissen. Bei der Montage der Kupplung am neuen Motor sah das schon anders aus. Wenn die Scheiben nicht wirkich mittig sitzen, bekommt man das Getriebe nicht drangefädelt. Ich habe den Motor erstmal auf die Seite gelegt (da wo später die Zahnriemenmimik montiert wird) So kann man schön von oben die Kupplungsscheiben auflegen und den Automaten montieren. Um die Kupplungsscheiben zu positionieren haben wir eine alte Getriebewelle aus einem 353 benutzt. Die hat die gleiche Verzahnung wie die des 1.3.
Also Motor liegt auf der Seite, Kupplung ist montiert:
Bild

Das Getriebe setzt man am besten von oben her drauf:
Bild

So, ...Getriebe sitzt, ...kurz gefachsimpelt:
Bild

Nun wirds interessant. Wir führen jetzt die Arbeiten aus, für die eine Werkstatt kürzlich 130,-€ kassiert hat. Ja genau, wir ziehen den Zahnriemen auf. Erstmal haben wir die Wasserpumpe montiert:
Bild

Danach wurde die Plasteverkleidung montiert, sowie das Zahnriemenrad der Nockenwelle. Das wird anhand der Markierung ausgerichtet:
Bild

Das Zahnrad der Kurbelwelle musste anhand der Keilriemenscheibe ausgerichtet werden. An der inneren Seite der Keilriemenscheibe befindet sich eine kleine Kerbe:
Bild

Nun kann der Zahnriemen aufgelegt und mittels der Wasserpumpe gespannt werden. Bei der Gelegenheit wird auch gleich der Keilriemen aufgelegt und mit der Lichtmaschine gespannt:
Bild

Nachdem die Abdeckung angeklippst wurde, war der Motor fertig:
Bild

So weit so gut. Nachdem diese Arbeiten erledigt waren, und mittlerweile Donnerstag ist, beschlossen wir Feierabend zu machen. Nun sind wir so weit, diverse Dichtigkeitsprüfungen zu machen und den Motor im Fahrzeug zu versenken.

Tobias kann es nicht erwarten, den alten Zylinderkopf runter zu reißen, ...ich grundsätzlich auch nicht. Wir haben uns in die Hand versprochen, dass niemand über die Woche an dem alten Aggregat rumfummelt. Wir wollen nächsten Mittwoch schließlich gemeinsam des Rätsels Lösung finden...
Darüber berichte ich nächsten Donnerstag. :lol:

@Tommi
Für Deine Frage bezüglich der Vergaseranschlüsse eröffne ich einen neuen Thread.

Gruß
Holger
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Ungelesener Beitragvon Detlef Grau » Donnerstag 31. Januar 2008, 11:54

Ach Jungs, das habt Ihr aber wieder scheeen geschrieben!

Für mich bleibt nur eine Frage. Ich sehe nach so´lchen Aktionen immer aus wie ein Kumpel von Grube Irmgard nach der Schicht, in bestem Bödedeutsch pottschwart. Wie kann man da so weiss bei werden :idea:

Mach ich da was falsch Holger :grübel:

Das weisse ist wirklich Kondensat! Vor allem bei häufigem Kurzstreckenbetrieb bildet sich das Zeug.

Ist aber nicht Herstellerübergreifend die Problematik. Wir hatten hie mal einen Wagen der Marke mit dem durchgestrichenen Ring da war das Thermostat defekt (klemmte offen). Da mussten wir sogar das Schmiersystem spülen, sah aus wie Wasser im Öl, solche Emulsion hatte sich da gebildet.
in diesem Sinne

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Ungelesener Beitragvon Holger » Donnerstag 31. Januar 2008, 12:08

Detlef Grau hat geschrieben:Für mich bleibt nur eine Frage. Ich sehe nach so´lchen Aktionen immer aus wie ein Kumpel von Grube Irmgard nach der Schicht, in bestem Bödedeutsch pottschwart. Wie kann man da so weiss bei werden :idea:

Detlef meinst Du etwa unsere blassen Hände? Das sind Handschuhe aus der Orthopädietechnik. Wir müssen alle am Donnerstag wieder in unser seriöses Leben zurück kehren. Wenn man dann mit Kumpel-Pfoten im Meeting hockt wirds peinlich.

Wenn sich so viel Kondensat im Ölabscheider bildet, muss das Ding doch irgendwann mal von innen her durchfaulen...

Gruß
Holger
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Ungelesener Beitragvon Detlef Grau » Donnerstag 31. Januar 2008, 13:09

Nee, ich mein Deine Kombi :smile: Hinterher dachte ich. Klar! Weiss für den Künstler (früher hatten ja Photographen auch weisse Kittel an) und blau für den Handwerker :smile:

vorn überwiegt Künstler 8)

Zu dem anderen haste Recht! Es kann sogar vorkommen, dass die Entlüftung durch das Kondensat einfriert ( in richtigen Wintern versteht sich). Folge: rausgedrückte Simmeringe Kurbelwelle oder rausgedrückte Ölmesstäbe und ähnliches und damit plötzlicher und massiver Ölverlust

Zum anderen stehen diese Emulsionen ja nicht gerade im Ruf Korrosionshemmend oder Schmierfördernd zu sein. Das ist richtig Pampe!

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Ungelesener Beitragvon Tomtom » Donnerstag 31. Januar 2008, 13:29

Bei der Gelegenheit eine Frage an die Fachschaft. Wie kann es sein, dass der Ölabscheider voller Wasser steht? Der ist nach der Demontage leergelaufen. Glysantinhaltig war es nicht, muss also Kondenswasser gewesen sein???


Vielleicht meinte es mal jemand mit einer Motorwäsche zu gut? Und hat mit dem Kärcher massiv Wasser in das Herz reingedrückt :idea:
Hast Du einmal etwas Gutes gefunden, mußt Du es pflegen!

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Ungelesener Beitragvon Holger » Donnerstag 31. Januar 2008, 14:00

Detlef hast Du beim 1.3er schon mal den Zahnriemen neu aufgelegt? Wenn ja, welche Position des Kurbelwellenritzels hast Du gewählt?

- Zündzeitpunkt 8°KW vor OT
- Zündzeitpunkt 5°KW vor OT
- Oberer Totpunkt

Gruß
Holger
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Gast

Ungelesener Beitragvon Gast » Donnerstag 31. Januar 2008, 14:27

guckt auch mal den Sitz vom Zahnriemenrad der Nockenwelle an...
bei mir war Fertigungstechnisch die Nut nicht groß genug ==> das Rad zieht sich schief auf die Welle - will heißen das das Rad beim Betrieb extrem getaumelt hat

Das Rad muss hinten plan am Absatz anliegen...

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Ungelesener Beitragvon Franz » Donnerstag 31. Januar 2008, 14:33

Hallo
Reperaturanleitung Motor
- Punktmarkierung des Nockenwellenrades auf die Pfeilmarkierung und gleichzeilig die Keilriemenscheibenmarkierung auf die obere Totpunktmarkierung O drehen


Ich hab bei mir auch erst Gestern den Zahnriemen und Wapu Gewechselt da hab ich mir die Kurbelwelle vorher mit weißem Edding markiert.

mfg.
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Ungelesener Beitragvon Holger » Donnerstag 31. Januar 2008, 14:40

Ja Franz, genauso habe ich das auch schon bei mir auf der HP veröffentlicht.

http://www.project-wartburg.de/technik/ ... ng_1,3.htm

Allerdings zeigt eben diese Grafik hier 3 Einstellmöglichkeiten:
Bild

1 = Zündzeitpunkt 8°KW vor OT
2 = Zündzeitpunkt 5°KW vor OT
3 = Oberer Totpunkt
4 = Keilriemenscheibenmarkierung (Kerbe)

Was passiert wenn ich Stellung 1 oder 2 wähle?

Hast Du Lust nochmal Deinen Deckel runter zu nehmen und ein Foto zu machen? 8)

Gruß
Holger
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Ungelesener Beitragvon Franz » Donnerstag 31. Januar 2008, 14:42

Hast Du Lust nochmal Deinen Deckel runter zu nehmen und ein Foto zu machen?



Mach ich aber warscheinlich wirds erst Abend.

mfg.
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Ungelesener Beitragvon Holger » Donnerstag 31. Januar 2008, 14:44

Franz hat geschrieben:Mach ich aber warscheinlich wirds erst Abend.

Geht klar, schon mal vielen Dank...

Gruß
Holger
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Ungelesener Beitragvon Franz » Donnerstag 31. Januar 2008, 15:19

So hier haste mal die Bilder
Nockenwellenmarkierung ist leider auf dem Bild schlecht zu sehen.
Ich habe auch festgestellt das die Nockenwelle zu KW 1:2 übersetzt ist aber wie man das rausbekommt mit der einstellung weiß ich leider auch nicht.

So muss es aussehen!

Bild



Bild

viel erfolg :smile:
Zuletzt geändert von Franz am Donnerstag 31. Januar 2008, 21:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Ungelesener Beitragvon Warti-Ben » Donnerstag 31. Januar 2008, 15:25

Habter fein gemacht Jungs! Aber die Antriegswellen sind schon sehr sehr böse! Hätte aber wahrscheinlich in dieser Situation genauso gehandelt wie ihr! Freu mich schon auf nächsten Donnerstag wenn´s wieder heißt: Fröhliches Basteln mit Anschauungsunterricht!
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Ungelesener Beitragvon Holger » Donnerstag 31. Januar 2008, 15:47

Franz hat geschrieben:So muss es aussehen!

Danke für die Bilder. Schau Dir bitte mal die Einstellung bei uns an, ich denke, ich könnte noch einen Zahn, oder?

Gruß
Holger
Bild

Gast

Ungelesener Beitragvon Gast » Donnerstag 31. Januar 2008, 16:18

Ich habe auch die Stellung von Franz seinem Bild...

Mein familientechnisch angeheirateter KFZ-Meister hat sie bei mir auch abgesegnet 8)

@Holger: ein Zahn geht noch :smile:

PS: Übersetzung 1:4 ist klar - sind ja schließlich auch vier Takte :D

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Ungelesener Beitragvon Detlef Grau » Donnerstag 31. Januar 2008, 17:30

Franz hat geschrieben:
Ich habe auch festgestellt das die Nockenwelle zu KW 1:4 übersetzt ist aber wie man das rausbekommt mit der einstellung weiß ich leider auch nicht....



So, wie der Franz es gemacht hat, ist es richtig, denn bereits oben wird aus dem Handbuch zitiert: Kurbelwelle OTTO (oberer Totpunkt) Nockenwelle Markierung...

Nur 1:4 ist nicht ganz richtig. 1:2 ist die Übersetzung. Ich hoffe, Franz Du hast mich nicht gerollt, wenn ich jetzt ein wenig näher drauf eingehe.

Bei jedem zweiten Hub erfolgt der Arbeitstakt, darum dreht die Nockenwelle und der Zündverteiler auch nur halb so schnell.

Der eine Zahn, wenn es denn einer ist, um den dann eventuell verstellt wurde, bedeutet zwar noch nicht, wie bei einigen Dieselmotoren, dass die Ventile aufsetzen, aber gut ist das nicht! Die Laufkultur leidet darunter, nicht nur der Zündzeitpunkt, weil halt der Füllungsgrad nicht optimal ist.

Bei Zahnriemen kontrollier ich mich meistens öfters, schon im Hinblick auf das danach. Solange der Motor noch draussen ist gehts doch einfach, nicht wahr :grübel:

Wichtig ist auch die Zahnriemenspannung. Meistens jault der Zahnriemen, wenn man denkt, so sollte die Spannung sein. Also nicht zu stramm.
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Ungelesener Beitragvon Franz » Donnerstag 31. Januar 2008, 19:26

Nur 1:4 ist nicht ganz richtig. 1:2 ist die Übersetzung



OK Danke Detlef ich hatte auch garnicht so genau geschaut :?

@Holger
Probier doch einfach noch ein Zahn und dan kuck ob es besser ist.
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Ungelesener Beitragvon Tommi » Donnerstag 31. Januar 2008, 19:33

Hallo Holger
konntest du schonmal wegen der Kabel schauen?

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Ungelesener Beitragvon Warti-Ben » Freitag 1. Februar 2008, 02:01

Äääähm, wollte mal kurz was einwerfen, bei solchen Dingen darf es nicht heißen "... ein Zahn geht noch..." weil sich das durchaus strafbar auswirken kann, dann ist euer ganzer Fred umsonst! Ein Zahn daneben und man hat ein kleines Klopfkonzert! Außerdem schreibt das Werk auch bestimmt irgendwo vor wie eine Maschine zu nullen ist!?!
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