Elektrokomplettmacke

Eine Initiative von Holger + Tobias für die Freunde des Wartburg 1.3, 1300er-Umbau, etc.

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Holger
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Elektrokomplettmacke

Ungelesener Beitragvon Holger » Samstag 13. Dezember 2008, 22:18

Hallo Junx,

ich will mal mein Problem kurz schildern. Bei meinem 1.3er ist elektrischerseits gerade voll der Wurm drinne. Folgende Symtome:

1. Nach Umdrehen des Zündschlüssels passiert erst lange gar nichts, bevor er startet
2. Hupe geht auch während der Fahrt nicht (als ob Motor aus und Batterie fast leer -> also nur ein klicklern aus der Tröte)
3. Batteriekontrolle glimt während der Fahrt immer

Meine Vermutung:

1.Könnten eventuell die Hauptstromkabel fertig sein, vielleicht die Übergänge an Batterieklemmen oder Ringösen? Das sind immerhin 20 Jahre alte Alu-Kabel.
2. Steht eventuell die Masse von Motor zu Fahrgestell nicht mehr korrekt?

Wer hat die Probleme auch? Ich hatte das schon bei mehereren 1.3ern. Vom 353 kenneich das nicht, obwohl doch die Technik diesbezüglich die Selbe ist.

Momentan sind 35mm² Alukabel verbaut, ...es würden doch seich auch 25mm² Kupferkabel tun, oder? Alu würde mir nicht mehr unter die Haube kommen...

Gruß
Holger
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WartburgPeter
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Re: Elektrokomplettmacke

Ungelesener Beitragvon WartburgPeter » Samstag 13. Dezember 2008, 22:28

Das Problem hatte ich vor einem dreiviertel Jahr am Opel (18J.) meiner Frau.
Batterie tot, Anlasser defekt, Zündschloß 'ne Macke wäre alles möglich gewesen. Starthilfe vom anderen Fahrzeug ging auch nicht. Man meint, den Fehler damit eingegrenzt zu haben.

Fehlanzeige!

Murphy: Ein Fehler kommt selten allein!

1. Das neue (billige) Anlasserkabel hat so große Übergangswiderstände, daß es nirgendwo geht!

2. Das Hauptmassekabel (Kupfergeflecht) am Opel war so verrottet, daß es in der Hand zu Staub zerbröselte. Ich habe ein flexibles Kupferkabel aus dem Baumarkt verlegt (doppelt, gelb-grün :lol: ) und nun flutscht wieder alles.

Symtome waren die gleichen, wie bei Dir.
Beste Grüße
Peter

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Re: Elektrokomplettmacke

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Sonntag 14. Dezember 2008, 00:08

Wenn die Ladekontrolle erkennbar leuchtet, dann sind mindestens 2 V Spannungsunterschied zwischen Batterieplus und Anschluss 30 der LIMA und Anschluss D+ der LIMA.
Mit einem Multimeter gegen Masse messen :
1. Anschluss D+ der LIMA - steckt der Regler dran - 14 V
2. Anschluss 30 oder Plus der LIMA - 14 V
3. Multimeter mit Minus an Pluspol der Batterie ( Polkopf, nicht Klemme und LIMA ( 30 ). Maximal 0,2 V Unterschied.
4. Multimeter an LIMA-Gehäuse und Batterieminuspolkopf. Auch maximal 0,2 V.
Der Anlasserplusanschluss hat auch das Kabel der LIMA ( 30 ). Dort könnte Korresion sein.
Solltest Du wie unter 1. + 2. keine 14 V messen, LIMA tauschen.
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig
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Re: Elektrokomplettmacke

Ungelesener Beitragvon Detlef Grau » Montag 15. Dezember 2008, 09:22

Hatsch auch schon, beim blinken ging der Motor sogar aus, Kabelschuh Klemme 30 an Generator gebrochen.
in diesem Sinne

aus dem IFA Altenpflegeheim
D. Grau

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Re: Elektrokomplettmacke

Ungelesener Beitragvon Holger » Dienstag 13. Januar 2009, 21:53

So, Problem gelöst. Ich habe die Batterieanschlusskabel gewechselt. Die 20 Jahre alten Alustrippen habe ich durch 10mm²-Kupferleitungen ersetzt, dazu neue Batterieklemmen und neue Anschlussösen für Anlasser und Hauptmasse. Ich habe auch den Anschluss der 4mm²-Leitung am Plusspol, welche die KFZ-Hauptversorgung darstellt, erneuert. Diese sah besonders verrottet aus. Und siehe da, ...zwei Mal gepumpt, Schlüssel rum, und schon spielt die Orgel. Batteriekontrolle ist auch aus, und Radiohören wird wieder zum Genuss...

Gruß
Holger
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Re: Elektrokomplettmacke

Ungelesener Beitragvon Dirk » Dienstag 13. Januar 2009, 22:46

Holger, ich will ja nich' meckern, aber 10 qmm sind keine Batteriekabel sondern Zahnseide! Sowas nimmt man ja heutzutage schon für den Anschluss eines normalen Verstärkers. -roll-

Meiner Meinung nach sollten es da schon 35 qmm sein. Für den Ladestrom der LiMa wären die 10 qmm kein Problem, aber der Anlasserstrom muss da ja auch mal durch. Und wennste mal länger leiern musst, kann es mit solchem Klingeldraht schon mal ganz schön heiss hergehen. Wenn dann die Isolierung butterweich wird fällt einem ganz schnell wieder ein, dass da ja keine Sicherung drin ist... Hier riecht's so nach Ampere?!? Aaaargh! Wo war noch gleich der 10er Schlüssel???!!

Also für meine schwachen Nerven wär das nix.
Beste Grüße,
Dirk
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Re: Elektrokomplettmacke

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Dienstag 13. Januar 2009, 22:51

Ich freu mich, dass das Problem erkannt ist.
Muss aber leider dem Dirk rechtgeben. Ändere das bitte in 35mm².
Bevor der Betriebselektriker mit der Keule kommt :razz:

Grüsse Tom
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Re: Elektrokomplettmacke

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Mittwoch 14. Januar 2009, 06:44

Tomtom hat geschrieben: ... Muss aber leider dem Dirk rechtgeben. Ändere das bitte in 35 mm².
Bevor der Betriebselektriker mit der Keule kommt ...

Na ja, keine Keule - aber Seitenschneider und Bolzenschneider, damit " Mängel an elektrotechnischen, ortveränderlichen Betriebsmitteln " keinen Schaden für Leib und Leben darstellen !
Fein gesagt - gelle ?
25 mm² Cu-Litze sollten auch für den 4-taktenden Wartburg als Anlasserkabel reichen.
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig

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Re: Elektrokomplettmacke

Ungelesener Beitragvon Holger » Mittwoch 14. Januar 2009, 08:33

Ey Moment mal, die originalen Alustricke waren auchnicht dicker!!! {wiedergrübel}
25mm² kommt ja schon der Dicke meines Daumens nahe...

Man könnte evtl. paralell eine zweite Leitung legen, wenn es nicht reicht...?

Gruß
Holger
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Re: Elektrokomplettmacke

Ungelesener Beitragvon Dirk » Mittwoch 14. Januar 2009, 22:08

Holger, redest Du tatsächlich vom Querschnitt oder vielleicht vom Durchmesser des Leiters?
A=Pi*r²

10 mm Durchmesser sind somit (ohne Berücksichtigung der Lufträume zwischen den Litzendrähten) etwa 78 mm². Das sollte reichen. :smile:
Eine 10 mm² - Leitung hat einen Leiterdurchmesser von etwa 3,6 mm - Zahnseide!

Ich hoffe, ich bin Dir mit dieser Frage nicht zu nahe getreten [Bier]
Beste Grüße,
Dirk
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Re: Elektrokomplettmacke

Ungelesener Beitragvon Böhser_353er » Mittwoch 14. Januar 2009, 22:23

selbst ich hab als versorgungsleitung für meinen 600Watt verstärker ne 10mm² Leitung.
Ich finde das ist für nen Anlasser ein bissl wenig.

Holger hat geschrieben:25mm² kommt ja schon der Dicke meines Daumens nahe...


was hastn du für dünnen Daumen??
MfG Böhser_353er alias Mister Wartburg 2010

Wer IFA fährt, fährt nie verkehrt weil IFA überall hinfährt.
Ein Robur brauch keine Straße sondern nur eine Richtung.
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Re: Elektrokomplettmacke

Ungelesener Beitragvon Holger » Donnerstag 15. Januar 2009, 08:32

Dirk hat geschrieben:Holger, redest Du tatsächlich vom Querschnitt oder vielleicht vom Durchmesser des Leiters?

Huch! :shock: [Bier]

Gruß
Holger
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Re: Elektrokomplettmacke

Ungelesener Beitragvon Dirk » Donnerstag 15. Januar 2009, 11:25

Hihihihi, erwischt! [smilie=to funny.gif]
Macht nix, kann mal passieren. Wenigstens hast Du am Auto alles richtig gemacht. :smile: Und die Mitleser haben was gelernt.

Beste Grüße,
Dirk
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Re: Elektrokomplettmacke

Ungelesener Beitragvon Holger » Donnerstag 15. Januar 2009, 11:36

Jaja läuft auch prima. Der einzige Unterschied ist, dass die neuen Kupferleitungen nicht so dick isoliert sind (dadurch wirken sie dünner) und die Ringösen nicht so monströs. Sind auch welche, in denen das Kabel mit einer Kupoferschraube angeschraubt wird. Crimpen war nicht.

Aber sag mal grundsätzlich zum Thema "Verschleiß" der Kabel. Eigentlich werden die dicken Batterieanschlussleitungen doch nur für den Startvorgang benötigt, bzw. hinterher nur zum Laden der Batterie, was aber in meinen Augen nicht wirklich eine Last darstellt.Also verbratene Kabel mit verschlissenen Klemmen etc. würden dann auf schlechtes Startverhalten des Motors hindeuten? Oder hab ich hier eine Einflussgröße vergessen? {wiedergrübel}

Gruß
Holger
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Re: Elektrokomplettmacke

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Donnerstag 15. Januar 2009, 12:12

werden die dicken Batterieanschlussleitungen doch nur für den Startvorgang benötigt

Das stimmt so leider nicht ganz.
Die Batterie wirkt im Prinzip wie ein riesiger Kondensator und gleicht Schwankungen und Impulse im Bordnetz aus.
Aber nicht nur über das kleine Kabel von der Lima nach Plus sondern auch über Karosse und Massekabel der Batterie.

An der Karosserie-Masse hängt die komplette Elektrik mit dem grossen "Entstörkondensator" Batterie. Hupe, Radio, Zündung etc...
Wenn das Batteriemassekabel keinen vernünftigen Kontakt mehr hat (weil Alu eben sehr gerne korrodiert), dann hat man wohl solche unschönen "Komplex-Effekte".

Grüsse Tom
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Re: Elektrokomplettmacke

Ungelesener Beitragvon Holger » Donnerstag 15. Januar 2009, 13:05

Naja diese "Gegenlast" würde ich unter Ladestrom verbuchen. Mir fehlt da leider die rechnung zu.

AAAAANNNNNDDDDDYYYYY!!!!!!

Gruß
Holger
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Re: Elektrokomplettmacke

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Donnerstag 15. Januar 2009, 23:38

TomTom hat das schon richtig erklärt.
Wenn der 1.3er anspringt, fährt und keine Kabel rauchen, ist alles in bester Ordnung.
Die Alukabel könnte man tauschen - aber so gross ist beim Starten der Verlust nur ab - 20°C und das haben wir selten.
Die Kabelschuhe könnte man löten - aber wer hat schon ein 300 Watt " Schmiedefeuer " ?
Und die Flackerei der LIMA tritt neuerding auch bei mir auf - aber das ist ein anderes Thema.
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Re: Elektrokomplettmacke

Ungelesener Beitragvon Dirk » Freitag 16. Januar 2009, 22:26

WABUFAN hat geschrieben:Die Kabelschuhe könnte man löten - aber wer hat schon ein 300 Watt " Schmiedefeuer " ?

Die Batteriekabel für meinen P50 habe ich 1982 über offener Flamme auf Mutters Gasherd gelötet. Lötfett, Stangenlötzinn, eine Zange zum Festhalten und los ging's. Aber 'nen Gasherd hätte ich heute bestenfalls noch im Wohnwagen...
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Re: Elektrokomplettmacke

Ungelesener Beitragvon Oliver R. » Freitag 16. Januar 2009, 23:06

Ich hab die Klemmen mit dem Bunsenbrenner eingelötet. Ging auch.
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Re: Elektrokomplettmacke

Ungelesener Beitragvon Detlef Grau » Samstag 17. Januar 2009, 09:24

ich nehme entweder weiche Flamme oder die gute alte Kochplatte. Da stell ich ein selbsgebautes Lötbad drauf, in dem nur immer die Rester von Lötzinn reinkommen. Wenn die Platte lang genug an ist, geht das auch für Batteriekabel, wobei Flamme eindeutig besser und schneller ist.
in diesem Sinne

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Re: Elektrokomplettmacke

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Samstag 17. Januar 2009, 09:32

Detlef,
kenne ich unter der Bezeichnung Lötbad und wurde elektrisch beheizt.
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Re: Elektrokomplettmacke

Ungelesener Beitragvon Detlef Grau » Montag 19. Januar 2009, 09:12

So eins hab ich auch Andreas, aber für Batteriekabel empfinde ich das als zu schwachbrüstig, was natürlich nicht ausschließt, dass ich da was falsch machen könnte :-|
in diesem Sinne

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