EBZA, Zündung und Co.: Fehler Nummer 1 ist...

Zündung, elektronisch oder mechanisch, EBZA, Steini und ähnliche Systeme

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wartifan
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EBZA, Zündung und Co.: Fehler Nummer 1 ist...

Ungelesener Beitragvon wartifan » Donnerstag 30. August 2012, 19:31

....diese schei... Kerzensteckerkonstruktion. Hab die wutentbrannt alle entsorgt, weil gleich reihenweise kaputt. Selbst noch Neue!
Seit dem nie mehr Zündärger mit der EBZA.

Ich schreibe das, weil hier immer wieder Beiträge drin sind alá "zündet auf Zylinder 1 nicht richtig unds und und.".

Ich kanns nur immer wiederholen, gerade Neulingen:
Baut euch selber Zündkerzenstecker! Auto-TIP hat das was passendes.
Oder klemmt das Zündkabel wenigstens erstmal zum Test fest und direkt an die Kerzen. Ihr werdet Wunder erleben!

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coolmodie
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Re: EBZA, Zündung und Co.: Fehler Nummer 1 ist...

Ungelesener Beitragvon coolmodie » Donnerstag 30. August 2012, 20:38

aber bitte auf die ohmzahl achten bei denkerzensteckern..........

ick hätte als erstes diese blöde ebza ausgebaut !!!!!
------------------- Klug war's nicht....Aber Geil! ------------------

Armut is so widerlich........im Wartburg geht der Jikov nicht

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Hanner
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Re: EBZA, Zündung und Co.: Fehler Nummer 1 ist...

Ungelesener Beitragvon Hanner » Donnerstag 30. August 2012, 21:10

Hallo,

niemals die EBZA rausschmeißen. Wenn alles drum rum in Ordnung ist, ist sie unverwüstlich. Hatte noch nie
Probleme seit 1988.
Freundliche Grüße
Hanner



Man kann nur gewinnen, wenn man schon verloren hat.

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Re: EBZA, Zündung und Co.: Fehler Nummer 1 ist...

Ungelesener Beitragvon drpaulaner » Donnerstag 30. August 2012, 21:12

ich hatte mal versuchsweise diese Nach/Vorkriegsklemmen versucht, also nix stecker sondern nur sone klemme direkt ins zündkabel die dann per mutter auf die Kerze kam. Besser als mit den ngk Steckern lief sie aber auch nicht. Ich denke man kann das SO pauschal nie sagen was gut oder was schrott ist

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Re: EBZA, Zündung und Co.: Fehler Nummer 1 ist...

Ungelesener Beitragvon Thilo.K » Donnerstag 30. August 2012, 21:24

wartifan hat geschrieben:Baut euch selber Zündkerzenstecker! Auto-TIP hat das was passendes


Wie sieht das in real aus? Wie bei einem 20er....30er Jahre - Motorrad?
Gibt man Auto-Tip ein, spuckt der Rechner alles mögliche aus, aber nicht sowas.
"...Alles so mini hier...Ich bin Autoschlosser und kein Uhrmacher..."

wartifan
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Re: EBZA, Zündung und Co.: Fehler Nummer 1 ist...

Ungelesener Beitragvon wartifan » Freitag 31. August 2012, 09:41

Auto-TIP ist ne Bude mit mehren Filialen hier Berlin. Haben Autoteile Etagenweise.
Da gibts so simple Stecker, die auf die Hülse geschnappt wird, die normalerweise immer auf den Zündkerzen draufgeschraubt ist beim Kauf (also nicht wegwerfen!).
In diese Stecker lötet ihr hinten je ne dünne Messinghölzschraube rein. Deren Kopf vorher ab natürlich. So kann man das wieder ins Kabel reindrehen und gibt super Kontakt.
Über das Ganze kommt dann die mitgelieferte Gummikappe. Sieht wieder aus wie ein Zündkerzenstecker und hat immer guten Kontakt durch die große Anlagefläche, das raufschanppen und kann sich auch axial verdrehen wie es will.
Fahre schon jahrelang mit diesem "Baukasten"-Selbstbau ohne Probleme.
Und kommt mir nicht mit "nicht entstört". Radio macht null Probleme. Habe allerdings an den 3 dicken Hochleistungszündspülen den origional Entstörkondenmsator gen Masse. Der war aber immer da, auch bei den kleinen original Zündspulen.

Ich denke man kann das SO pauschal nie sagen was gut oder was schrott ist

Der Fehler kann natürlich woanders liegen, das habe ich ja nicht gesagt. Aber diese mist Original-Stecker sind bei mir mit lichtjahren Abstand der größte Fehlerverursacher gewesen. Wer weiß wie oft ich damals vergeblich gesucht und gefummelt habe, bis ich die Dinger endlich ersetzt habe. Das Heimtückische ist auch, daß die auch mal wieder gehen, dann wieder nicht....

niemals die EBZA rausschmeißen.

Richtig. Entspricht meiner Erfahrung. Fahre seit ca. 15 Jahren damit. Die Ersatz-EBZA war immer umsonst dabei.
Lediglich die Geber unten hab ich mal 1 oder 2 wechseln müssen.

Und ganz wichtig: die Verkabelung im Gebergehäuse bis zur EBZA durch gute Kabel komplett ersetzt. Original ist nicht sehr haltbar, da Kabel zu lütt/schlecht.

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Re: EBZA, Zündung und Co.: Fehler Nummer 1 ist...

Ungelesener Beitragvon MarkusH » Freitag 31. August 2012, 11:36

Moin!
....Sieht wieder aus wie ein Zündkerzenstecker und hat immer guten Kontakt durch die große Anlagefläche, das raufschanppen und kann sich auch axial verdrehen wie es will.
Fahre schon jahrelang mit diesem "Baukasten"-Selbstbau ohne Probleme.
Und kommt mir nicht mit "nicht entstört". Radio macht null Probleme....

Ich hatte auch eine zeitlang Motorradkerzenstecker mit direktem Durchgang (0 Ohm) montiert.
Eines Tages wartete ich mit geöffneten Fenstern an einer Kreuzung; gegenüber etwa 15m entfernt stand ein Wagen der Rennleitung mit offenstehenden Türen und recht laut eingestelltem (analog-) Funk. Mir fiel ein sägendes Geräusch aus der Funke auf, welches das Meiste überlagerte. Mein schnell aufkommender Verdacht bestätigte sich beim kurzen Gasgeben; die hatten drüben den akustischen Drehzahlmesser für meinen Motor. :shock: Ich bekam dann aber freie Fahrt, ehe die Herren eine gedankliche Verbindung herstellen konnten...
Jetzt habe ich NGK-Stecker (LB05F, 5kOhm, ohne Blechmantel), die keine Probleme machen.
bis dann
Markus

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Re: EBZA, Zündung und Co.: Fehler Nummer 1 ist...

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Freitag 31. August 2012, 13:57

Weil ich gerade NGK lese...
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Re: EBZA, Zündung und Co.: Fehler Nummer 1 ist...

Ungelesener Beitragvon Marc » Donnerstag 8. November 2012, 21:38

Woran liegt es eigentlich, dass der Wartburg sooo viele Probleme mit den Steckern hat (vermute bei meinem auch das Problem, da ich sonst keinen Fehler finde...).

Fahre mit meinem Trabi seit Jahren mit den originalen oder irgendwelchen nachgebauten Steckern (baugleich) ohne Probleme.

Da ja Zündungsmäßig alles bis auf die Spulen gleich ist stellt sich mir die Frage, ob es an den Spulen liegen könnte? (Die von Trabi sind "dicker") Was ist eigentlich der Unterschied? Könnte ich die dicken Spulen vom Trabi einbauen? Ist das eine Lösung für die Probs beim Warti?

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Re: EBZA, Zündung und Co.: Fehler Nummer 1 ist...

Ungelesener Beitragvon Pille » Donnerstag 8. November 2012, 22:30

Marc hat geschrieben:Woran liegt es eigentlich, dass der Wartburg sooo viele Probleme mit den Steckern hat (vermute bei meinem auch das Problem, da ich sonst keinen Fehler finde...).

Fahre mit meinem Trabi seit Jahren mit den originalen oder irgendwelchen nachgebauten Steckern (baugleich) ohne Probleme.

Da ja Zündungsmäßig alles bis auf die Spulen gleich ist stellt sich mir die Frage, ob es an den Spulen liegen könnte? (Die von Trabi sind "dicker") Was ist eigentlich der Unterschied? Könnte ich die dicken Spulen vom Trabi einbauen? Ist das eine Lösung für die Probs beim Warti?


Die dickeren Spulen werden nicht so warm und gehen dadurch auch nicht so schnell kaput bzw. halten viel länger. Diese könnte man in den Wartburg einbaun (müsste aber da die Halterung ändern) und es würde auf alle fälle eine Besserung bringen.
Im 311er sind diese dicken Spulen ja meist drinne......beim 353er siehts allerdings sehr bescheiden aus, diese drinne zu haben.....ich hab lieber die dünnen drinne und hohle mir dafür wenn einen ausgehaucht hat ne neue und hab dafür die ästätik :smile:
Mein Frontkühler!

Und wenn du denkst es geht nicht mehr kommt irgendwo McGyver her!

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Re: EBZA, Zündung und Co.: Fehler Nummer 1 ist...

Ungelesener Beitragvon wartifan » Freitag 9. November 2012, 14:42

Hab mir vor langen Jahren für die 3 Hochleisstungszündspulen ne Adapterplatte aus V2A gemacht. Sieht nicht schlimm aus.
Seit dem werkeln die anstandslos.


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