ungarische elektronische Zündung

Zündung, elektronisch oder mechanisch, EBZA, Steini und ähnliche Systeme

Moderator: ZWF-Adminis

ungarische elektronische Zündung

Neuer Beitragvon exdodge1500 » Di 7 Jul 2009 13:46:27

Hallo,

hat jemand von Euch Erfahrungen mit der ungarische elektronische Zündung.

Vielen Dank für Eure hilfreichen Antworten

http://www.rote-pappkameraden.npage.de
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Re: ungarische elektronische Zündung

Neuer Beitragvon TV P50 » Di 7 Jul 2009 15:50:17

Bin ca. 10 tkm damit gefahren und die lief sehr gut. Auf jeden Fall besser als mit den Kontakten. Einziger Hacken ist, dass man den ZZP nicht einzeln für jeden Zylinder einstellen kann. Hat sich aber zu keiner Zeit als nachteilig gezeigt.
TV P50
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Re: ungarische elektronische Zündung

Neuer Beitragvon VEB-MOBILE » Mi 8 Jul 2009 1:00:55

Hallo
ich bin damit nicht zufrieden, die erst hat nur 150km gehalten und die zweite immer hin knapp 900km, jetzt hab ich sie sellbst instand gesetzt und die bauteile geändert und stärker ausgelegt.
malsehen wie lange sie jetzt leben tut.
Mfg Robert

Geringe Kubik dafür GROßE Literleistung bei meinen Durchlauferhitzern
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Re: ungarische elektronische Zündung

Neuer Beitragvon RFTUser » Mi 8 Jul 2009 8:45:06

Ich kann TV P50 nur zustimmen, bei mir hat sich die Zündanlage mittlerweile auch fast 10 tkm bewährt, allein die, wie schon erwähnt, fehlende Möglichkeit den ZZP getrennt für die Zylinder einzustellen, ist nachteilig. Entweder man lebt mit einem gewissen "Rest-Klingeln" (wie ich das tue) oder stellt alle Zylinder auf einen nicht gerade leistungs- und verbrauchsgünstigen ZZP ein.

Fazit: Wenn ich die Wahl zwischen Original-EBZA, Steini-Zündung oder eben besagter Ungarnzündung hätte, wäre die ungarische vermutlich keine Alternative. Aber als low-cost-System (mich hat das Teil in der Bucht ca. 20 € gekostet) ist sie dennoch zu empfehlen, wenn man bisher noch mit Unterbrechern unterwegs war. Insbesondere beim Frontkühler erleichtert es das Leben ungemein...

Schöne Grüße

Micha
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Re: ungarische elektronische Zündung

Neuer Beitragvon CASI » Mi 8 Jul 2009 18:42:44

Moin,
ich habe die Ungarn Platine auch seit 20000km drin und es funktioniert zufriedenstellend.
Der starre ZZP für 2 Zyl ist sicher suboptimal, aber es funktioniert zufriedenstellend!
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Re: ungarische elektronische Zündung

Neuer Beitragvon Hell Kitchen » Di 20 Apr 2010 15:42:29

Sag mal wie habt Ihr Ungarische Zündung richtig eingestellt?
Denn wenn ich den Motor drehe kann ich per Prüflampe keinen Abriss feststellen (licht geht nicht aus).
Zünfunke ist zwar vorhanden aber auch nur extrem schwach. Vekabelt ist auch alles so wie in der Anleitung angegeben.
Irgendwie komme ich gerade nicht weiter mit der Zündung. -nixwissen- [smilie=hi ya!.gif]
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Re: ungarische elektronische Zündung

Neuer Beitragvon Hell Kitchen » Di 20 Apr 2010 20:44:23

Nöö ich bleibe jetzt bei der Ungarischen (habe diese halt günstig Neu für 25€ von ne Freund bekommen) ansonsten wäre ich mit der Verbrecheranlage weiter gefahren. {rolleyes} {geschwärzt}
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Re: ungarische elektronische Zündung

Neuer Beitragvon Tomtom » Di 20 Apr 2010 20:53:29

..soweit ich das vom HEIWO per Telefon verstanden habe, klappt das nicht mit dem Zurückdrehen und LED erlöschen bei den Ungarn-Dingern.
Also daß man am ZZP hin und her spielen kann.
Es scheint jedoch zu funktionieren, darauf kommt es an.
Die meisten Diskussionen haben da auch einen "Glaubenshintergrund"
Sollte es den einen oder anderen Praxisbericht noch geben, würde ich mich freuen.
Hast Du einmal etwas Gutes gefunden, mußt Du es pflegen!
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Re: ungarische elektronische Zündung

Neuer Beitragvon Hell Kitchen » Di 20 Apr 2010 21:22:55

Ja das war mir schon klar, aber wenn ich den Motor in Drehrichtung drehe müsste doch trotzdem die Prüflampe am ZZP ausgehen oder sehe ich da etwas falsch?
Also es kommen ja Zündfunken aber diese sind viel zu schwach.

Ne Praxisbericht werdet Ihr von mir bekommen sobald ich die Zündung zum laufen bekommen habe. :smile:
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Re: ungarische elektronische Zündung

Neuer Beitragvon WABUFAN » Mi 21 Apr 2010 7:36:31

Es wäre auch möglich, dass die Stromaufnahme durch die Zündspulen bei Schliesswinkel 360° = Motorstillstand verringert wird zur Schonung der Zündspulen. Dazu müsste man die Spannung an der Zündspule bei Motorstillstand an den Anschlüssen 1 + 15 messen.
Bei 12 ,5 V und 4,9 Ohm primärer Widerstand der Zündspulen fliessen 2,56 A und das ergibt eine Leistung ( Wärme ) von 31,9 W bei den 12,5 V.
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig
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Re: ungarische elektronische Zündung

Neuer Beitragvon Ostblock-Jens » Mi 21 Apr 2010 8:34:13

Tomtom hat geschrieben:Sollte es den einen oder anderen Praxisbericht noch geben, würde ich mich freuen.


Ich ebenfalls da ich auch über Elektronik nachdenke. Alternativ könnte man ja auf Transistorzündung umrüsten, dann geht über die Unterbrecher nur noch der Steuerstrom und der Abbrand ist vorbei.
Den Schleifbockverschleiß hab ich bei der MZ durch verwendung von Unterbrecheröl von Addinol (gibts im praktischen Dosierstift ziemlich eingedämmt, echt ein gutes Öl.
Wenn nichts mehr geht ist alles möglich!
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Re: ungarische elektronische Zündung

Neuer Beitragvon drpaulaner » Mi 21 Apr 2010 10:27:11

ja Helotronik *love*

Fahre sie echt gerne mittlerweile
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Re: ungarische elektronische Zündung

Neuer Beitragvon Hell Kitchen » Mi 21 Apr 2010 17:03:25

Also ich habe mich heute nochmal an der Zündung ran gemacht und irgendwie lief alles glatt. Ich hatte gestern anscheinend den Nocken nicht weit genug drauf aber jetzt geht die Zündung.
Das Einstellen mit der Prüflampe, hat sich als echt fummellig herrausgestellt...
Da habe ich mir nochmals den "Nocken" angeschaut und den Bereich zwischen den beiden "Magneten" Gekennzeichnet.
Dann den Zylinder auf ZZP gestellt, Grundplatte soweit verdreht bis das Ende des Markierten Feldes mit dem Sensor (welchen ich auch Makiert habe) übereinstimmt und dann die Grundplatte befestigt. Und siehe da Zündung ist richtig eingestell (Laut Prüflampe und Messuhr).
Die erste Testfahrt verlief sehr gut und irgendwie hatte ich das Gefühl das der Motor doch etwas ruhiger geworden ist und etwas runder läuft.

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Re: ungarische elektronische Zündung

Neuer Beitragvon Hell Kitchen » Sa 21 Aug 2010 16:05:03

So...ich habe mal wieder ne Frage... und zwar habe ich heute mal durch zufall die Zündung überprüft und durfte feststellen das die ZZP auf Zylinder 2 und 3 nicht stimmen. Beim Zylinder 1 ist der ZZP bei 3,4 , Zylinder 2 bei 4,5 und Zylinder 3 bei 4,2 :eek: :oops:

Ist nun die KW fällig oder doch die Zündung im Ar...? :evil:
So langsam macht das echt kein Spaß mehr. {sehrbedrückt}
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Re: ungarische elektronische Zündung

Neuer Beitragvon Warre 1000 » Sa 21 Aug 2010 18:20:09

Ich habe gehört das man die ZZP von Zylinder 1 etwas später eingestellen könnte, so es nicht so leicht klingelt. Du könntest versuchen die ZZP für 3 Zylinder richtig eingestellen (3,58 v.O.D). Denn kommt die 2 Zylinder kleine zu früh, und die 1 Zylinder später wie also nicht so falsch sind. Hoffentlich fährst der Wartburg besser damit (und Du müsstest nicht mit 4000 rpm gefahren)
Stig
Wenn man alles weiß, hat man sicher etwas missverstanden.
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Re: ungarische elektronische Zündung

Neuer Beitragvon Rallye123 » So 22 Aug 2010 12:16:08

Hallo

meist wird der Zyl. 3 verstellt, da dieser oft am wärmsten ist.
Aber nicht auf 4,5 (früh) sondern auf spät um das Klingeln in den Griff zu bekommen.

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Re: ungarische elektronische Zündung

Neuer Beitragvon Tommy_OAL » Mi 6 Okt 2010 0:49:55

Hell Kitchen hat geschrieben:So...ich habe mal wieder ne Frage... und zwar habe ich heute mal durch zufall die Zündung überprüft und durfte feststellen das die ZZP auf Zylinder 2 und 3 nicht stimmen. Beim Zylinder 1 ist der ZZP bei 3,4 , Zylinder 2 bei 4,5 und Zylinder 3 bei 4,2 :eek: :oops:

Ist nun die KW fällig oder doch die Zündung im Ar...? :evil:

Besteht das Problem noch immer? Ist ja schon ein paar Minuten her, der Eintrag ...
Also - ich kann mir ehrlichgesagt weder vorstellen, dass sich die Zündung so verstellt - sofern wie schon mal auf allen dreien wirklich gestimmt hatte. Noch, dass sich die Kurbelwelle plötzlich so stark in sich verdreht, wenn sie vorher schon mal gestimmt hatte. So viel geben eigentlich die Passfdern gar nicht her - da müsste der Motor inzwischen schon grob gefressen haben, dass es die die Passfedern abgefetzt und die KW so verzogen hat ... (Wenn das aber der Fall wäre, hättest du jetzt vermutlich andere Probleme als den unexakten Zündzeitpunkt ... :? )
Nein, irgendwie glaube ich, dass da irgendwas mit der Messuhr nicht gestimmt hatte. - Versteh mich nicht falsch; aber mir ist das selber auch schon passiert: da hatte sich die Klemmschraube des Messuhrhalters gelockert; und dann war der Wert sozusagen bei jedem hin und her drehen anders ... (Heutzutage hab ich den Orignal-Kerzenadapter-Messuhrhalterapparat aus Suhl - da kann das nimmer passieren :smile: :lol: ...

Andererseits - gut 1 mm, das ist schon ein HAUFEN Zeug ... EIGENTLICH wäre es ja, wie Stig sagt, nicht verkeht, den Zyl 1. ein bisschen zurückzunehmen, wg. Klingelei. Wurde ja auch geraten ... aber dass die Nichtgarn das von Hause aus schon gemacht haben sollten ...??? [smilie=hi ya!.gif] :idea: -nixwissen- {wiedergrübel}

Gruß
Tommy (der rät, wirklich nochmal ganz sorgsam nachzumessen ...)
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Re: ungarische elektronische Zündung

Neuer Beitragvon Kaulis-Wartburg-Kilometer » So 17 Jul 2011 20:55:17

Hallo

Ich habe die Zündung gefunden würde sie gerne nehmern?
Ist sie gut?
http://www.trabiteile.de/product_info.p ... ts_id/1865
Weil sie günstig ist aber ich möchte kein Mist kaufen.

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Re: ungarische elektronische Zündung

Neuer Beitragvon WartburgPeter » So 17 Jul 2011 21:15:00

Kaulis-Wartburg-Kilometer hat geschrieben:Weil sie günstig ist aber ich möchte kein Mist kaufen.

Entspann Dich und mach keine Panik!
Du wirst eine kontaktlose Zündanlage für den Wartburg auch in 10 Jahren noch zu kaufen bekommen, wenn Du sie dann brauchst. Für die erste Runde wird es auch die gute alte Unterbrecherzündanlage tun.
Beste Grüße
Peter
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Re: ungarische elektronische Zündung

Neuer Beitragvon Oliver R. » Mo 18 Jul 2011 20:00:26

WartburgPeter hat geschrieben:Du wirst eine kontaktlose Zündanlage für den Wartburg auch in 10 Jahren noch zu kaufen bekommen, wenn Du sie dann brauchst.


Ein Schelm, der Böses dabei denkt. -roll- -roll-
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Re: ungarische elektronische Zündung

Neuer Beitragvon bic » Di 24 Jun 2014 23:18:11

Auch wenn hier der letzte Beitrag bereits fast drei jahre alt ist, hänge ich mich hier mal dran.

Auch ich haben mir vor längerer Zeit in einem Anflug von Euphorie die Ungarnzündung gekauft und gedenke nun, diese auch einzubauen, an sonst käme der Kauf ja dem Rausschmeißen von Geld gleich. In diesem Zusammenhang habe ich nun einmal das Forum bezüglich der Erfahrung anderer mit der Anlage und etwaiger Nachteile dieser durchforstet und gefunden, dass überwiegend der feste, nicht änderbare 120 grd. Zündversatz als Nachteil empfunden wird. Da ich jedoch schon immer den gleichen Zündzeitpunkt auf allen Pötten fahre, stellt der feste Versatz für mich kein Ausschlußkriterium dar, es sei denn es stellt sich nun heraus, dass meine Kurbelwelle nicht exakt gebaut ist (das wäre dann Pech).
Allerding konnte ich nun auch in einem älterem Thread nachlesen, dass die Ungarnzündung für den gelegentlichen Sart des Motors mit falscher Drehrichtung verantwortlich sein soll. Wartburpeter hatte diesen Umstand damals hier begründet und erläutert, wobei ich dieser Begründung jedoch nicht so ganz folgen mag.

Die Frage, welche sich mir nun jedoch stellt, ist diese:
Hat neben Hell Kitchen noch jemand die Erfahrung gemacht, dass es mit der Ungarnzündung gelegentlcih zu Motorstarts mit falscher Drehrichtung kommen kann?

Da ich keine Lust habe, nach jedem Motorstart erst zu prüfen, ob der Motor nun richtig herum laüft, würde ich wohl von dem Einbau absehen, wenn die Erfahrungen von Hell Kittchen noch durch andere bestätigt werden würden. Für die Mitteilung von entsprechenden Erfahrungen wäre ich daher sehr dankbar.
bic
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Re: ungarische elektronische Zündung

Neuer Beitragvon B1000-RTW » Di 24 Jun 2014 23:51:55

Ist mir bei beiden Autos noch nie passiert (w353 und B1000)- Bin nach wie vor sehr zufrieden damit. :smile:
Viele Grüße vom Preußen aus Sachsen
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Re: ungarische elektronische Zündung

Neuer Beitragvon Gustl » Mi 25 Jun 2014 15:19:03

Das Problem ist meiner Meinung nach nicht, dass deine Welle nicht exakt 120° Versatz hat, sondern viel mehr, dass die Platine mittelmäßig verarbeitet ist.
Die Sensoren sind nur mit irgendeinem Epoxy in die Platine geklebt, das sind alles nach Handarbeit aus. Nur da gibt's eben Abweichungen.
Noch dazu reagiert die Zündung sehr empfindlich auf defekte Spulen, die an Unterbrechern ohne Auffälligkeiten laufen.

Im Prinzip: Wenn du das Ding einbaust und es nach dem Einstellen läuft, wird es das wohl recht lange tun. Ich hatte halt 2 mal Pech. Kommt vor. [Bier]
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Re: ungarische elektronische Zündung

Neuer Beitragvon bic » Mi 25 Jun 2014 23:14:21

@ B1000-RTW und Gustl,
vielen Dank für Eure mutmachenden Beiträge! Mittlerweile ist die Zündanlage auch schon eingebaut

DSC04044.jpg

nach Altväter Sitte hier mit ein paar Tropfen Farbe zur Schraubensicherung (rot war gerade zur Hand).

Wie der Teufel es will, ergab sich bereits beim ersten Start ohne jede Voreinstellerei folgendes Bild:

DSC04039.jpg

ein klitzekleines Stück zu viel Frühzündung. Dies habe ich dann gar nicht mehr durch das Verdrehen der Grundplatte, sondern des Ring ausgeglichen, so schnell habe ich eine Zündeinstellung jedenfalls noch nie erledigen können. Danach tuckerte der Motor (noch überhaupt nicht warm) mit ca. 600 U/min im Stand vor sich hin:

DSC04042.jpg

Auch die ersten 50 km Probefahrt verliefen erfolgreich, allerdings habe ich nun vom Lauf her keinen anderen Motor. Lediglich am oberen Ende scheint er etwas williger auszudrehen, dieser Eindruck kann aber auch täuschen.

Übrigens habe ich tatsächlich einen minimalen Versatz zwiechen den Zündzeitpunkten, jedoch geringer als dies bei der herkömmlichen Einstellerei mit Uhr und Prüflampe erreichbar wäre, dies macht mir deshalb keine Sorgen.
An der Verarbeitung der Platine kann ich übrigens nicht rummäckeln, ich finde nicht wie Gustl, das diese nach Handarbeit aussieht (SMD-Bauteile von Hand aufzulöten macht auch wirklich nicht viel Spaß) und an meine Hallsensoren ist auch kein Epoxy zu erkennen. Nun muss die Zündung nur noch halten und ich bin gespannt, ob der Motor damit jemals rückwärts läuft. Ich habe über dieses Phänomen noch einmal nachgedacht und halte es eigentlich für ausgeschlossen, da in der Anlage bipolare Hallsensoren mit definiertem Start- und Abschaltverhalten verwendet sein müssen, anders wäre es nicht zu erklären, dass die erste Schaltfunktion erst nach mindestens einer Motorumdrehung statt findet. Ein Vertauschen der Schaltpunkte (wie es zum Rückwärtsstarten notwendig wäre) kann somit gar nicht erfolgen.
bic
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Re: ungarische elektronische Zündung

Neuer Beitragvon B1000-RTW » Do 26 Jun 2014 6:18:54

Ich glaub, man muß auch unterscheiden, von wann die Zündung ist. Meine Erste habe ich 2010 gekauft, die sah wirklich etwas "gebastelt" aus. Die in 2012 und 2013 gekauften machen auf jeden Fall optisch schon einen professionelleren EIndruck.
Viele Grüße vom Preußen aus Sachsen
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Re: ungarische elektronische Zündung

Neuer Beitragvon bic » Mi 24 Sep 2014 9:57:15

So, nun hat die Zündung die ersten 3 tsd. km hinter sich und funktioniert -wie erhofft- problemlos. Ich freue mich über einen in allen Situationen tadellos anspringenden und sauber ausdrehenden Motor - wobei ich jedoch nicht weiß, welchen Anteil die Iridium-Kerzen mit ihrer nadelspitzenähnlichen Mittelelektroden daran haben. Ein nochmaliges "Abblitzen" ergab erwartungsgemäß keine Verändeung der Zündzeitpunkte. Jetzt muss das Ding nur noch ein paar Jahre halten.

PS. rückwärts ist der Motoer noch nicht gelaufen :shock:
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Re: ungarische elektronische Zündung

Neuer Beitragvon B1000-RTW » Mi 24 Sep 2014 12:50:26

Ist ja auch keine ES - das Thema hatte ich bei der GST-Fahrschule! :shock:
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