ungarische elektronische Zündung

Zündung, elektronisch oder mechanisch, EBZA, Steini und ähnliche Systeme

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bic
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Re: ungarische elektronische Zündung

Ungelesener Beitragvon bic » Sonntag 29. Mai 2016, 19:38

Na dann, egészségére!
PS. komme/muss dieses Jahr im Spätsommer auch mal runter - vielleicht sieht man sich mal!

ungarn W311
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Re: ungarische elektronische Zündung

Ungelesener Beitragvon ungarn W311 » Sonntag 29. Mai 2016, 20:57

Der Mann aus Nagykanizsa hat sich gerade gemeldet. Hole das Teil morgen ab :smile:

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Re: ungarische elektronische Zündung

Ungelesener Beitragvon Bort » Sonntag 29. Mai 2016, 22:53

Also ich kann bis jetzt nur Gutes von der Zündung berichten, sie tut klaglos ihren Dienst.

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Re: ungarische elektronische Zündung

Ungelesener Beitragvon B1000-RTW » Dienstag 31. Mai 2016, 08:55

ungarn W311 hat geschrieben:Der Mann aus Nagykanizsa hat sich gerade gemeldet. Hole das Teil morgen ab :smile:


Mit Feco arbeite ich schon seit Jahren zusammen, nur gute Erfahrungen gemacht. :smile:
Viele Grüße vom Preußen aus Sachsen
Olli

ungarn W311
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Re: ungarische elektronische Zündung

Ungelesener Beitragvon ungarn W311 » Mittwoch 1. Juni 2016, 07:32

Gestern, die E-Zündung abgeholt. Sehr symphatischer junger Mann. Da kann ich meine Vorredner nur bestätigen. Nun wird sie eingebaut. Melde mich mit dem Ergebnis.

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Re: ungarische elektronische Zündung

Ungelesener Beitragvon gummimann88 » Dienstag 6. September 2016, 01:03

Hallo zusammen,

Ich habe die Ungarn Zündung vom Feco heute auch eingebaut.

Einstellung lief mit Zünduhr bissl träge aber irgendwann war Zylinder 1 dann perfekt eingestellt auf 3,57 mm vor OT.

Dann habe ich zur Kontrolle mal die ZZP der anderen Zylinder nachgeprüft und mich erschrocken. Hier das Ergebnis:

Zylinder 1: 3,57
Zylinder 2: 4,25
Zylinder 3: 3,34

Hat jemand eine Idee wieso Zylinder 2 so aus der Reihe tanzt? Ist das noch fahrbar oder ist mein Motor hin und muss zur Regeneration? Ich hoffe nicht. :evil:

Viele Grüße

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Re: ungarische elektronische Zündung

Ungelesener Beitragvon bic » Dienstag 6. September 2016, 10:16

@ Gummimann88, lies bitte mal hier: klick! Hört sich bei Dir erst einmal dramatisch an, wird es aber nicht sein. Anzunehmen ist, dass sich hier Toleranzen addieren und Du zusätzlich auch noch ein Meß-/Ablesefehler praktiziert hast.

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Re: ungarische elektronische Zündung

Ungelesener Beitragvon gummimann88 » Dienstag 6. September 2016, 11:50

Hallo, ich habe den Beitrag gelesen, kann aber nur teilweise folgen :roll:

Die Toleranzen addieren sich, sagst du. Wie meinst du das? 0,3mm ist Toleranz. Zylinder 1 und 2 liegen bei mir aber schon ca. 0,7mm auseinander. Zylinder 1 und 3 liegen innerhalb der Toleranz zueinander.

Ich bekomme das nicht ausgeglichen. Denn der Abstad zwischen den ZZP der einzelnen Zylinde breibt doch der gleiche. Stelle ich Zylinder 1 nun auf 3,28mm, ist er gerade so innerhalb der 3,58mm +/- 0,3mm, dann ergbit sich aber:

Zyl.1: 3,28 (-0,3 mm zu 3,58 --> innerhlab Toleranz)
Zyl.2: 3,96 (+0,38 mm zu 3,58 --> außerhalb Toleranz)
Zyl.3: 3,05 (-0,53 mm zu 3,58 --> außerhalb der Toleranz)

Wie ich es auch drehe, ich bekomem es nicht hin, dass alle ZZP in der Toleranz von 3,58mm +/- 0,3mm liegen. Problem ist hier Zylinder 2, der aus der Reihe tanzt.

Oder verstehe ich hier etwas falsch?

Was meinst du mit Meß-/Ablesefehler? ich habe Zylinder 1 eingestellt auf 3,58 und dann durch Umschrauebn der Zünduhr die Zylinder 2 und 3 kontrolliert und dort gesehen, dass Zylinder 2 aus der Reihe tanzt.

Liebe Grüße

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Re: ungarische elektronische Zündung

Ungelesener Beitragvon bic » Dienstag 6. September 2016, 16:18

gummimann88 hat geschrieben:Die Toleranzen addieren sich, sagst du. Wie meinst du das?

Wie Frank in dem anderen Thread schrieb, gibt es bereits bei der Kurbelwelle zulässige Toleranzen bezüglich des 120°-Versatzes der Hubzapfen (und zwar zwischen den Zylindern 1 und 3 +/- 1°30´ und zwischen den Zylindern 2 und 3 + 1°). Da nun anzunehmen ist, dass es auch bei der Positionierung der Hallgeber auf der Zündungsplatte ähnliche Abweichungen bezüglich des eigentlich erforderlichen 120°-Versatzes gibt, summieren sich die Toleranzen von Kurbelwelle und Zündung und heraus kann dann so etwas kommen, was Du gemessen hast. Dass Du dies nicht ausgeglichen bekommst ist sonnenklar, daher ja auch die ganze Diskussion, ob es nun erforderlich sei, jeden Zylinder einzeln einstellen zu können. Meine Meinung zu diesem Thema steht ja schon in dem anderen Thread.

Ich würde Dir daher schlicht empfehlen, auf die von AWE angegebene zulässige Abweichung des ZZPes zu pfeifen, sondern die Zündung so einzustellen, dass alle drei Zylinder sich möglichst nahe dem optimalen Zündzeitpunkt befinden. Das bedeutet zwar einige Rechnerei, aber Du hast ja damit schon angefangen, dies sieht doch schon gar nicht schlecht aus:

Zyl.1:
3,28 (-0,3 mm zu 3,58 --> innerhlab Toleranz)
Zyl.2: 3,96 (+0,38 mm zu 3,58 --> außerhalb Toleranz)
Zyl.3: 3,05 (-0,53 mm zu 3,58 --> außerhalb der Toleranz)

Sorgen, dass der Motor nicht ordentlich laufen wird, musst Du nicht haben. Was meinst Du denn, wie viele Motoren mit Unterbrecherzündung so laufen, bei welchen sich irgendwie irgendwelche Zündzeitpunkte so ergeben haben? Und man merkt es dann nicht einmal!

Was meinst du mit Meß-/Ablesefehler?

Das hatte ich auch schon im anderen Thread geschrieben, ich halte eine auf das 1/100stel genaue Einstellung mit Uhr und Prüflampe für unmöglich, unsere Nervenbahnen sind einfach zu langsam um die Zeigerstellung synchron zum Aufleuchten (oder Verlöschen - je nach Schaltung) zu realisieren. Auch hier ergeben sich dann Ungenauigkeiten, welche sich mit den o.a. Toleranzen summieren. Um dies auszuschließen, sollte man tatsächlich mit der Blitze einstellen, was natürlich erst einmal sorgfältig angebrachte Markierungen voraussetzt (die Werksmarkierungen kann man übrigens getrost vergessen). Im Gegensatz zur Einstellerei mit Uhr und Prüflampe kann (und muss) man diese im ruhenden Zustand anbringen. Einfach den jeweiligen Zylinder in Motordrehrichtung genau auf OT bringen, dann zurückdrehen bis über den ZZP hinaus und dann wieder in Motordrehrichtung genau auf den ZZP stellen, so schließt man die Lagerspiele aus und kann ganz in Ruhe genau den tatsächlichen ZZP markieren, ohne das sich irgendwelche Schaltschwellen der Hallgeber, Öffnungswiderstände von Unterbrechern oder unsere Nervenbahnen verfälschend auswirken.

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Re: ungarische elektronische Zündung

Ungelesener Beitragvon bic » Donnerstag 8. September 2016, 00:31

Praktisch zur Ergänzung meines vorherigen Beitrags:

Ich habe mir mal das Ding

4-41.jpg
4-41.jpg (20.39 KiB) 2151 mal betrachtet

nachgebaut:

DSC06630 (1).jpg

Die Markierungen auf der Riemenscheibe sind Streifen aus reflektierendem Klebeband. Wenn man davon absieht, dass man ziemlich tief in die Knie gehen muss (um Winkelabweichungen beim Ablesen auszuschließen), geht das Teil hervorragend und ist eine echte Alternative zu einem fest angebrachten Zeiger.

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Re: ungarische elektronische Zündung

Ungelesener Beitragvon gummimann88 » Montag 12. September 2016, 22:13

Nachdem ich ein wenig rumgerechnet habe bzw. von einem befreundeten Mathematiker mir den Punkt errechnen lassen habe, an dem alle ZZP so nah wie möglich an dem Toleranzschlauch-Schlauch 3,58mm +/- 0,31mm (also zwischen 3,27 und 3,89) v.OT liegen, hab eich mich ans Werk gemacht und versucht den ZZP von Zylinder 1 einzustellen.

Errechnet haben wir folgendes (auf Grundlage der zuvor ermittelten Werte):
Zyl. 1: 3,35 (innerhalb Toleranz)
Zyl. 2: 4,03 (außerhalb Toleranz, Diff: +0,14mm)
Zyl. 3: 3.12 (außerhalb Toleranz, Diff: -0,15mm)

Die Werte liegen also allesamt sehr nah dran.

Beim Einstellen fiel mir auf, dass ich die Platine aufgrund von Toleranzen ein klein wenig linear bewegen kann, nicht nur radial. Also habe ich die Platine ein wenig nach oben geschoben (so weit es ging) und diese Werte hinbekommen:
Zyl. 1: 3,4 (innerhalb Toleranz)
Zyl. 2: 3,9 (innerhalb Toleranz, da man so genau eh nicht ablesen kann :smile: )
Zyl. 3: 3.3 (innerhalb Toleranz)

Motor gestartet und was soll ich sagen: läuft sauber... Standgas so ruhig und gleichmäßig wie noch nie.
Keienrlei Zündaussetzer oder irgendwelche andere Probleme. Bin sehr zufrieden :)

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Re: ungarische elektronische Zündung

Ungelesener Beitragvon bic » Montag 12. September 2016, 22:19

Na bitte, geht doch ---> Glückwunsch!

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Re: ungarische elektronische Zündung

Ungelesener Beitragvon Bort » Montag 12. September 2016, 23:42

Ich musste bei meiner ungarischen Zündung auch etwas mehr drehen und schieben bis der ZZP passte. Das i-Tüpfelchen bekam ich mit ddm Plastegeber auf der KW hin, der passte nich ganz so wie er auf die Welle sollte. Meiner Meinung nach auch der Schwachpunkt bei dieser tollen Alternative zum Unterbrecher.

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Re: ungarische elektronische Zündung

Ungelesener Beitragvon bic » Dienstag 13. September 2016, 01:19

Bort hat geschrieben:.....Plastegeber auf der KW hin, der passte nich ganz so wie er auf die Welle sollte. Meiner Meinung nach auch der Schwachpunkt bei dieser tollen Alternative zum Unterbrecher.

Naja, als Schwachpunkt würde ich das jetzt nicht bezeichnen. Sicher könnte man diesen passgenauer fertigen, aber dann würde er vielleicht auf den Nocken rauf-, aber nie wieder runtergehen, ein bißchen Spiel muss daher vorhanden sein. Zieht man dann das Schräubchen an, sitzt der Geber aber auch mehr als ausreichend fest. Nimm es also nicht als Schwachpunkt, sondern als Erleichtung der Einstellerei bis auf letzte my. Der eigentliche Schwachpunkt liegt an der Vorrichtung zum Verdrehen der Unterbrecherplatte, denn eine solche ist schlichtweg nicht vorhanden --> der Schlitz für einen Schraubenzieher ist ein Witz. Warum AWE hier nicht etwas ähnliches vorgesehen hat, wie zur radialen Verstellung der Unterbrecher selbst (Schraube mit exentrisch angeordneten Kopf), wird wohl auf ewig ein Geheimnis bleiben. Wäre so etwas vorhanden, dann würde es nicht nur die Einstellerei der Unterbrecherzündung, sonder auch die von alternativen Zündungen erleichtern. Bei der Unterbrecherzündung hatte ich mich immer damit beholfen, den letzten my über den Kontaktabstand einzustellen, geht wesentliche einfacher und den Schließwinkel stört es nicht wirklich -> ok, das war etwas OT :shock:

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Re: ungarische elektronische Zündung

Ungelesener Beitragvon Haiko » Sonntag 11. Juni 2017, 23:05

Und wo bekomme Ich denn so ne Ungarn zundung fur meinen B1000?
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Re: ungarische elektronische Zündung

Ungelesener Beitragvon Bort » Sonntag 11. Juni 2017, 23:36

Die wird hin und wieder bei ebay angeboten, bei mir lief das zweimal reibungslos. N Kollege hat die auch sowohl im Warti als auch im Barkas, wir sind mehr als zufrieden mit dem Gerät.

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Re: ungarische elektronische Zündung

Ungelesener Beitragvon onkel_jens » Donnerstag 15. Juni 2017, 09:07

Hab meine auch vor ein paar Wochen bei Ebay gekauft. Lieferzeit aus Ungarn mit DPD ca. eine Woche. Da war ich begeistert. Zum einstellen empfehle ich auf jede Fall ein Stroboskop. Mit Prüflampe war ein doch sehr ungenau.


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