Ht300 spring warm nicht an

Der spezielle Bereich für Vergaser und und ihre Tücken

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Re: Ht300 spring warm nicht an

Ungelesener Beitragvon bic » Dienstag 14. August 2018, 10:52

SLF-HT300 hat geschrieben: ... Weiter oben schreibt aber jemand , dass es egal ist welchen vergaser der Baureihe
man verbaut. Jetzt lese ich ...ziemlich altes Teil....

Das war beide Male ich und beide Aussagen stimmen :smile:

Macht das einen Unterschied bei den Dingern voraus gesetzt die sind dicht und die Bedüsung stimmt ?

Nein, das macht keinen Unterschied.

Abdichten kann ich die dann beide. Hab mehr als eine Dichtung bestellt. Auch die unter dem Rohr.

Damit wir uns nicht mißverstehen hier mal ein Auszug aus dem Wiki:

gaser.jpg

Mit den roten Pfeilen ist der Dichtring gekennzeichnet, welcher bei defekt die Warmstartprobleme verursacht. Der Tausch dieses Rings ist also wichtig! Als Ersatz kannst Du einen Rundring 9x0,75 oder 9x0,5 mm verwenden, wegen der erforderlichen Kraftstoffbeständigkeit am besten aus NBR oder Viton. Lies bitte auch noch einmal den Text auf dem Bild, da wird dann auch bestätigt, dass ein defekter Dichtring Warmstartproblem verursacht (falls Du dem Wiki mehr glaubst als mir).

Wenn Du dann noch die Leerlaufeinstellung bei laufendem und betriebswarmen (!) Motor so machst:

  1. zuerst die Leerlaufdrehzahl an der Drosselklappeneinstellschraube leicht erhöhen
  2. Leerlaufluftschraube oder Leerlaufgemischregulierschraube (je nachdem was vorhanden ist) von Hand bis Anschlag hineindrehen
  3. dann die Leerlaufluftschraube (oben) 1,5 Umdrehungen wieder hinausdrehen, die Leerlaufgemischregulierschraube (unten) aber 2 Umdrehungen
  4. durch leichtes Hinaus- oder Hindrehen der Leerlaufluft, bzw. Gemischregulierschraube die Stelle suchen, wo der Motor am höchsten dreht, aber auch gleichmäßig läuft - aber langsam vorgehen, der Motor braucht Zeit um nachzukommen
  5. zum Abschluß die Leerlaufdrehzahl an der Drosselklappeneinstellschraube soweit absenken, dass der Motor gerade noch rund läuft ohne stehen zu bleiben
sollten die Warmstartprobleme passé sein. Gegen ein "Loch" beim Beschleunigen (so wie bei Dir) kann man dann das Leerlaufgemisch noch etwas anfetten, daher die Leerlaufluftschraube (oben) ca. 1/4 Umdrehung hinein oder eben die Leerlaufgemischregulierschraube (unten) ca. 1/4 Umdrehung hinaus schrauben.
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Re: Ht300 spring warm nicht an

Ungelesener Beitragvon SLF-HT300 » Dienstag 14. August 2018, 11:02

Bei dem
Vergaser den ich jetzt noch bekommen hab, hab ich die Dichtung gefunden.
Die ist hart wie Stein.
Hab neue bestellt VITON benzinbeständig.
...für was denn 4, 6 oder 8 Zylinder - 3 reichen doch völlig - Gruß Enrico

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Re: Ht300 spring warm nicht an

Ungelesener Beitragvon Warre 1000 » Dienstag 14. August 2018, 20:25

SLF-HT300 hat geschrieben:....

- Die Kerzen bleiben trocken, wenn man warm starten will? JA
- Hilft Sprit in die Zylinder? JA

...


Wenn alles vernünftiges geprüft sind ohne Erfolg, könnte man auch die dumme Idéen versuchen.

Sind das geprüft die warme Motor mit half oder voll Choke anspringen?
Könnte man damit die Kerzen nass machen?
Stig
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Re: Ht300 spring warm nicht an

Ungelesener Beitragvon SLF-HT300 » Dienstag 14. August 2018, 20:44

Das funktioniert auch nicht.
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Re: Ht300 spring warm nicht an

Ungelesener Beitragvon Warre 1000 » Dienstag 14. August 2018, 21:01

Denn geht meine Danke an die Benzinzuführ, ein gestockene Benzinfilter oder Unterdrück im der Tank. (Erklärt nicht warum es bei anrollen anspringt)

Best sind erst an die Dichtung warten und die andere Vergaser prüfen.
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Re: Ht300 spring warm nicht an

Ungelesener Beitragvon Thilo.K » Dienstag 14. August 2018, 22:27

Wenn Nebenluft, dann vielleicht noch aufgrund verhärteter Kurbelwellensimmerringe der evtl. noch montierten Uralt-Kurbelwelle...
Wurde ja m.W. hier noch nicht geklärt, um welchen Motor es sich hier genau handelt.
Spasseshalber auch nochmal die Kompression messen (lassen).
Behalte aber erst mal den Vergaser im Auge. Wo du jetzt einmal damit angefangen hast.
"...Alles so mini hier...Ich bin Autoschlosser und kein Uhrmacher..."

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Re: Ht300 spring warm nicht an

Ungelesener Beitragvon bic » Mittwoch 15. August 2018, 01:01

Klar, jetzt fehlt nur die verspödete oder gar gerissene Membran der Benzinpumpe, dann haben wir all die ominösen Fehlerquellen zusammen, welche überhaupt nicht ursächlich für sein Problem sind und auch nicht sein können. Ihr verwirrt doch den Enrico nur noch mehr, lasst ihn doch erst mal den Vergaser i.O. bringen. Ich bin ja schon einmal froh, dass er nun endlich den Dichtring unter dem Spritzrohr beachtet, obwohl man ihm das schon am Anfang des Threads geraten hatte. Wenn das dann erledigt ist, kann man weiter schauen.
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Re: Ht300 spring warm nicht an

Ungelesener Beitragvon SLF-HT300 » Mittwoch 15. August 2018, 07:41

Der Motor ist getauscht. Und ich würde es jetzt für Zufall halten , dass 2 Motoren nacheinander
exakt das gleiche Problem hätten. Nicht besser und nicht schlechter.

Wenn die Membrane der Pumpe das hat , wie würde sich das auch die Förderleistung
auswirken. Der vergaser ist immer voll.
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Re: Ht300 spring warm nicht an

Ungelesener Beitragvon carsten » Mittwoch 15. August 2018, 08:48

SLF-HT300 hat geschrieben:Der Motor ist getauscht. Und ich würde es jetzt für Zufall halten , dass 2 Motoren nacheinander
exakt das gleiche Problem hätten. Nicht besser und nicht schlechter.

Wenn die Membrane der Pumpe das hat , wie würde sich das auch die Förderleistung
auswirken. Der vergaser ist immer voll.


Die Pumpe würde ich erstmal als Fehlerverursacher auschließen. Wenn die defekt ist, wäre der Fehler wohl im kalten und im warmen Zustand vorhanden.

Um die Spritversorgung auszuschließen kann man auch, wie beim Angießen nach sehr langer Standzeit, den Deckel der Schwimmerkammer abnehmen und etwas Sprit in die Schwimmerkammer geben.

Wenn er dann anspringt würde ich den Fehler bei Schwimmer (stand), Nadelventil, Filter, Pumpe, Motor suchen.
Viele Grüße

Carsten

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Re: Ht300 spring warm nicht an

Ungelesener Beitragvon SLF-HT300 » Mittwoch 15. August 2018, 20:27

Das mit dem Benzin in die Kammer gießen hab ich ja auch gemacht aber da war immer noch was drin du kalt springt er ja meisst an.
Warm ist die Kammer voll und er springt nicht an.

Ein Frage zu den Vergaserteilen: Ich habe in einem der Links Maße zu Dichtungen gefunden.
Die habe ich jetzt mal alle so bestellt.
Die Gummiflachdichtung unter das Röhrchen kann man so einfach gar nicht besorgen.

Wo kommen die Maße her die dort stehen. Meine Dichtung war komplett im Eimer. Da konnte man nichts messen.
Ich hatte dann die O-Dichtung, wie beschrieben, versuct zu bestellen. x0,75 und auch noch kraftstoffbeständig war nicht zu bekommen.
Der Händler hatte 9x1 vorrätig. Ich hatte also die bestellt und mir gedanken gemacht, dass ich arg drücken muss um das Röhrschen weit genug nach unten zu bekommen.

Irrglaube. x1 ist definitiv zu wenig. Da klappert das Röhrchen drin rum. Ich hab jetzt 2 Stück 9x1 drauf gefädelt. So sitz das Röhrchen satt straff
drin. Das ist definitiv dicht. Wer hat Unterlagen dazu. Kann man das Maß der originalen Dichtung nochmal irgendwo nachlesen.

Morgen bekomme ich dann die ganzen Fiber...Dichtungen neu. Dann teste ich einen komplett abgedichtete Vergaser.

Mal sehen....
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Re: Ht300 spring warm nicht an

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Mittwoch 15. August 2018, 21:44

Gemessen einem Vergaserset für den BVFH362-20.
Ein besseres Bild habe ich aktuell nicht mehr.

vergaser.jpg


Vielleicht hilft es.
Hast Du einmal etwas Gutes gefunden, mußt Du es pflegen!

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Re: Ht300 spring warm nicht an

Ungelesener Beitragvon SLF-HT300 » Mittwoch 15. August 2018, 22:37

Wenn ich das richtig erkenne ist der Gummi außen 12 und innen 9. Dann sollte
die materialstärke 1,5 sein.
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Re: Ht300 spring warm nicht an

Ungelesener Beitragvon bic » Donnerstag 16. August 2018, 01:42

SLF-HT300 hat geschrieben:Die Gummiflachdichtung unter das Röhrchen kann man so einfach gar nicht besorgen.

Die wirst Du auch nicht mehr bekommen, daher ja der Ratschlag, satt dessen einen O-Ring zu nehmen.

Wo kommen die Maße her die dort stehen.

Wenn man denn wüsste, welchen Link Du meinst, könnte man auch darauf antworten. Wenn du das Wiki meinst, die Maße stimmen.

Meine Dichtung war komplett im Eimer. Da konnte man nichts messen.
Ich hatte dann die O-Dichtung, wie beschrieben, versuct zu bestellen. x0,75 und auch noch kraftstoffbeständig war nicht zu bekommen.

Schau bei Industriebedarf Grafe oder Mercateo.com, da bekommst Du die O-Ringe auch aus NBR.

Der Händler hatte 9x1 vorrätig. Ich hatte also die bestellt und mir gedanken gemacht, dass ich arg drücken muss um das Röhrschen weit genug nach unten zu bekommen. Irrglaube. x1 ist definitiv zu wenig. Da klappert das Röhrchen drin rum. Ich hab jetzt 2 Stück 9x1 drauf gefädelt. So sitz das Röhrchen satt straff drin. Das ist definitiv dicht.

Es tut mir leid, aber jetzt irrst Du. Ein 9x1mm Ring funktioniert definitiv, ich war extra eben noch einmal in der Werkstatt um es zu probieren. Aber auch ohne Dichtung/O-Ring wird das Spritzrohrselbst fest, man muss nur diese Mutter entsprechend weit einschrauben:

Gaser.JPG

Wenn das bei Dir nicht klappt, dann hast Du entweder etwas falsch gemacht oder hast eine falsche Vorstellung, wie die Abdichtung funktioniert, das Spritzrohr muss nicht "satt straff drin" sitzen. Zu seinem festen Sitz kommt das Teil erst beim Anziehen der Mutter, dann wird auch der O-Ring zwischen den Planflächen des Spritzrohrs und der des Sitzes im Gehäuse unter Druck gesetzt und dichtet ab. So lange die Mutter nicht angezogen ist, darf also das Spritzrohr ruhig in seinem Sitz etwas klappern.

Und nimm bitte nicht zwei Ringe übereinander, das wird nicht dicht, da sich die Ringe gegeneinander wegdrücken. Dann versuch es lieber mit einem 1,5mm Ring, wobei es Dir dann passieren kann, dass Du den Lufttrichter nicht mehr montiert bekommst. Die gezeigte Mutter darf übrigens nur handfest angezogen werden (egal ob 1 oder 1,5mm O-Ring), sonst knickt der Steg des Spritzrohres ein, das Rohr wird dann schief gezogen und wieder undicht, aber das steht ja alles schon auf dem obigen Bild. Also prüfe bitte, ob Deine Spritzrohre i.O. sind. Wie es auszusehen hat, siehst Du auf dem Bild oben - im Übrigen sind die meisten Rohre sowieso schon hinne, weil von irgendwelchen "Fachleuten" in der Vergangenheit angeknackt wie nicht Gutes.

Kann man das Maß der originalen Dichtung nochmal irgendwo nachlesen.

Nein, selbst im E-Teilekatalog für den BVF 362 sind keine Maße genannt.
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Re: Ht300 spring warm nicht an

Ungelesener Beitragvon SLF-HT300 » Donnerstag 16. August 2018, 08:49

Du hast natürlich recht. <Jetzt wo du das sagts macht das Sinn. Ich bin irrtümlich davon ausgegangen,
dass der Lufttrichter das Röhrchen halten soll. Aber ja, wenn man die Schraube von oben einschraubt,
wird das Röhrchen auch auf 1 Dichtung gedrückt dichtet sicher ab.

Aber jetzt noch mal was in der Theorie: wieso springt der warm an wenn ich schiebe oder anrollen lasse ?
An dieser Stelle wäre ich trotzdem wieder beim Strom, denn der Vergaser ist nicht dichter oder undichter
wenn ich nicht mit dem Starter starte.

Hat jemand Erfahrungen mit den russischen 6V Zündspulen ? Die haben den gleichen Durchmesser wie die IFA.
Ich hatte gestern Abend noch mal ein Gespräch mit einem Trabant-Schrauber hier aus dem Ort. Der hat diverse Trabi am
laufen und sagt, dass sein 500er auch immer mal Probleme hatte wenn er warm war.
Er hatte aber Aussetzter während der Fahrt immer und immer wieder. Der Trabi läuft erst, seit dem er die
längeren russischen 6V Spulen verbaut hat. Seit dem ist Frieden. Kennt die jemand im Wartburg ?

Übrigens meine ich diesen Link http://wiki.w311.info/index.php?title=B ... andsetzung
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Re: Ht300 spring warm nicht an

Ungelesener Beitragvon bic » Donnerstag 16. August 2018, 19:34

SLF-HT300 hat geschrieben:Aber jetzt noch mal was in der Theorie: wieso springt der warm an wenn ich schiebe oder anrollen lasse ?
An dieser Stelle wäre ich trotzdem wieder beim Strom, denn der Vergaser ist nicht dichter oder undichter
wenn ich nicht mit dem Starter starte.

Das hatte ich Dir schon einmal hier erklärt und Du hattest darauf geantwortet "Ok. So erklärt, macht das Sinn." Aber gegen eine geringe Beratungsprovision von 10% (netto) des Verkaufspreises Deines HT erkläre ich es gern auch noch einmal :shock:

Quatsch, also hier das Ganze noch einmal kopiert, etwas ergänzt, gestrafft und hoffentlich verständlich:

    Als erstes solltest Du wissen, dass die Zündfähigkeit von Ottokraftstoff in etwa derart begrenzt ist: 0,6 < λ < 1,6. Nähert man sich diesen Grenzen, wird das Entflammen des Kraftstoffluftgemischs immer schwieriger und man benötigt eine zunehmend größere Zündleistung als im Normalbetrieb. Irgendwann wird dann die Entzündung unmöglich.
    Als nächstes ist es wichtig zu wissen, dass bei kaltem Motor beim Ansaugvorgang Kraftstoff aus dem Kraftstoffluftgemisch ausfällt und dieser an den kalten Wänden von Ansaugkrümmer, Kurbelgehäuse, Kurbelwelle und Ü-Kanäle kondensiert und sich hier als Wandfilm ablagert. Dadurch fällt das Gemisch, welches schließlich im Brennraum ankommt, so mager mager aus (λ > 1,6), dass eine Entzündung nicht möglich ist. Deshalb gibt es ja dann die Startanreicherung um den Ausfall des Kraftstoffes zu kompensieren.
    Mit zunehmender Erwärmung durch den Motorlauf verringert sich dann der Kraftstoffausfall und der vorhandene Wandfilm wird abgebaut, wodurch es zu einer Anfettung des Kraftstoffluftgemischs kommt. Schließt man dann den Choke (Startanreicherung) nicht, wird das Kraftstoffluftgemisch dann so fett, dass es wieder in einen nicht zündfähigen Bereich gelangt (λ < 0,6) und der Motor abstirbt.
    Bei betriebswarmen Motor kondensiert schließlich kaum noch Kraftstoff an kalten Wänden und Bauteilen und das Kraftstoffluftgemisch kommt im Brennraum in leicht entzündlicher Zusammensetzung an, liegt also innerhalb der Zündgrenzen von 0,6 < λ < 1,6. Dies gilt für den normalen Betrieb des Motors und auch für den sogenannten Warmstart. Benutzt man dann beim Starten den Choke würde dieser das Kraftstoffluftgemisch wieder derart fett machen (λ < 0,6), dass der Motor nicht, bwz. sehr schwer anspringt
    Die defekte Dichtung unter dem Spritzrohr wirkt nun wie eine Startanreicherung, denn durch die Undichtigkeit sickert Kraftstoff in das Saugrohr welches das Kraftstoffluftgemisch zusätzlich anfettet. Sicherlich ist dies erst einmal so wenig, dass es beim normalen Betrieb des Motors nicht auffällt (der läuft dann einfach einen Tick fetter) und es auch nach dem Abstellen eine Weile dauert, bis so viel Kraftstoff im Saugrohr angelangt ist, dass das Kraftstoffluftgemisch wie beim Warmstart mich Choke zu fett zum Entzünden wird. Deshalb springt Dein Motor bis einige Minuten nach dem Abstellen immer noch wieder an, ist dann nach einiger Zeit aber mehr Kraftstoff ins Saugrohr gelangt, eben nicht mehr.
    Nicht vergessen darf man weiterhin in diesem Zusammenhang, dass das Kraftstoffluftgemisch beim Warmstart durchaus noch etwas magerer sein darf, als beim normalen Betrieb, denn hierbei werden ja Ansaugkrümmer, Kurbelgehäuse und Kurbelwelle durch das frische, relativ kühle Ansauggemsich gekühlt. Steht der Motor dann aber eine Weile heizen sich diese Bauteile durch die Motorwärme auf und der letzte Rest von Kondensation und Wandfilmbildung wird verhindert. Dies verschärft dann noch zusätzlich das Problem der Überfettung beim Warmstart (ich schrieb ja schon, dass die Solex-Vergaser für den DKW genau für diesen Fall eine Warmstartfunktion haben, bei welcher nur noch reine Luft angesaugt wird)
    Wie ich oben schon schrieb, ist die Zündfähigkeit von Ottokraftstoff in etwa derart begrenzt: 0,6 < λ < 1,6. Dies ist allerdings kein fester Wert, sondern auch abhängig von der zur Verfügung stehenden Zündenergie. Nähert man sich diesen Grenzen, wird das Entflammen des Kraftstoffluftgemischs immer schwieriger und somit die dazu benötigte Zündenergie immer höher. Und genau hier liegt auch der Nachteil bei einem 6V-Bordnetz, denn beim Starten mit dem Anlasser bricht die Spannung durchaus auf nur 4,5 V zusammen, wodurch sich die von den Zündspulen zur Verfügung gestellte Energie auf unter 18 mJ verringert (normale 6V FER-Wartburg-Zündspule). Beim Anschieben steht jedoch die volle Spannung zur Verfügung und die in den Zündspulen gespeicherte Energie hat den Wert von ca. 37 mJ, ist also doppelt so hoch, als beim Anlassen mit dem Starter (das hatte ich aber auch schon erläutert). Genau dadurch erklärt sich dann auch das Geheimnis, dass Du beim Starten mit dem Anlasser Dein Auto nicht mehr anbekommst, beim Anschieben jedoch schon. Die hier dann zur Verfügung stehende Zündenergie reicht eben (vielleicht gerade noch so) aus, auch das fettere Kraftstoffluftgemisch noch zu endzünden.
So, ich hoffe, das Problem nun verständlich erklärt zu haben. Das Ganze ist schließlich kein Voodoo, sondern schlichte Physik, richtet man sich danach, bekommt man auch anfänglich unbegreifliche Probleme beseitigt.
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Re: Ht300 spring warm nicht an

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Donnerstag 16. August 2018, 22:05

Die Drehzahl am Motor dürfte höher sein als durch Anlasser. Und der Anlasser brauch keinen Strom.
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Re: Ht300 spring warm nicht an

Ungelesener Beitragvon Mossi » Freitag 17. August 2018, 14:31

"Der Motor ist getauscht. Und ich würde es jetzt für Zufall halten , dass 2 Motoren nacheinander
exakt das gleiche Problem hätten. Nicht besser und nicht schlechter."

Sofern die Motoren unter dem gleichen Problem (bspw. alte undichte Simmerringe) leiden (wie übrigens sehr viele der guten alten Motoren, die immer "1a bis zum Schluss gelaufen sind") wandet dieses auch mit.



PS: da von meinen letzten 20 zerlegten Motoren so ziemlich keiner hinsichtlich Lagerverschleiß, Verkokung und verschlissener Abdichtung eine Weiterbenutzung ohne weiteres zuließ, kann ich nur empfehlen: mach die Dinger auf.

Das ist wie bei Trabant - die meisten sind kurz vor, auf oder schon weit über die Grenznutzungsdauer hinaus.

Da würde ich mir keinen mehr einfach so einbauen, schade um die Zeit....
Seitenneigung ist kein Zeichen von Fahrunsicherheit!


Seine Freunde nennen ihn Mossi, seine Gegner sprechen nur vom "dicken Typ mit der Zigarre".

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Re: Ht300 spring warm nicht an

Ungelesener Beitragvon SLF-HT300 » Sonntag 19. August 2018, 15:35

Sooooooo.

Problem behoben. Der Hobel springt jetzt immer an.

Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich den Anlasser gegen einen regenerierten Anlasser getauscht hatte. Motor dreht besser durch und auch schneller. leider hatte das den Fehler nicht behoben. Ich hatte jetzt, wie erklärt wurde, den Vergaser komplett zerlegt und neu abgedichtet,
Fazit dabei, das von mir beschrieben Loch beim Beschleunigen war dann behoben. Angesprungen ist er aber immer noch nicht.
Ich hatte ja schon früher mal alle 3 Zündspulen gegen andere originale DDR Spulen ersetzt mit dem Ergebnis, dass das Auto trotzdem nicht angesprungen ist. Jetzt habe ich die russischen 6V Spulen drin. Die sind einen Hauch dicker, passen aber noch in die originalen Halter rein.
Aber was soll ich sagen - Problem behoben. Aus irgend einem Grund funktionieren die russischen Spulen kalt und warm und immerzu.

Also ist das Problem Warmstart mal behoben. Danke für die Geduld !!!

Ich bräuchte aber noch mal ein Maß von euch. Ein anderes Problem, was der Hobel immer schon hatte - wenn man rückwärts fährt muss man den Ganghebel halten, sonst fliegt der Rückwärtsgang raus. Das hat der auch ab dem erste Tag gemacht. Motor+Getriebe usw. war schon eingebaut als ich das Auto damals aus der Karosseriekemptnerei geholt hatte. Ich hatte mich wieder mal mit meinem Lieblings Rentner unterhalten diesbezüglich.
Er war 40 Jahre Meister in einem Wartung Betrieb in Saalfeld. Der sagt wenn der Rückwartsgang raus hüpft ist eine Getriebeaufhängung ausgeleiert oder abgerissen. Dann heb sich das Getriebe beim rückwärts fahren an und der Gang springt dann raus. ich habe mal drunter gesehen und bisschen gehebelt. Die Gummis sind fest. Es besteht aber die Möglichkeit, dass es die falschen Gummis sind. Evtl. zu hoch oder zu flach.

Deswegen die Frage: wie hoch sind die originalen Gummilager der Getriebebrücke gewesen ?
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Re: Ht300 spring warm nicht an

Ungelesener Beitragvon BertWartburg » Sonntag 19. August 2018, 19:03

Die lösung mit den Zündspulen war schon lange in die Antworten dabei. Aber warum einfach wenn es auch schwierig kan.
Das rausspringen kann auch liegen an die einstellung von das Schaltgestänge.

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Re: Ht300 spring warm nicht an

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Sonntag 19. August 2018, 19:11

Na geht doch. {top} Nur eben nicht alles gleichzeitig...
Und gib mal bitte die Nummern der nicht funktinionierenden DDR Zündspulen bekannt.
Das kann eine große Hilfe für andere sein :smile:
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Re: Ht300 spring warm nicht an

Ungelesener Beitragvon Warre 1000 » Sonntag 19. August 2018, 23:06

SLF-HT300 hat geschrieben:.....Also ist das Problem Warmstart mal behoben. Danke für die Geduld !!!....

Du hast Geduld gehabt {anbeten}. Ein sehr schweres Problem da die erste Austasch von Spolen nicht geholfen hatte.

Mit Facit vorhanden könnte vielleicht die Probleme früher gelöst werden, falls man an ein loose Kerzen angukken hatte und keine Funke entdeckt mit warme Motor. Hat jemand darüber geschreibt und wird das geprüft?
Stig
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Re: Ht300 spring warm nicht an

Ungelesener Beitragvon carsten » Montag 20. August 2018, 08:11

Glückwunsch. Drei Probleme auf einmal behoben. Anlasser, Vergaser und Spulen.

Dann kannst Du jetzt ja hoffentlich dein Auto genießen und Kilometer sammeln. [Sportwagen]

Das Rückwärtsgangproblem wäre ja eigentlich in einem neuen Thread thematisch besser aufgehoben.
Ich würe mir da auch als erstes mal die Einstellung der Schaltung ansehen.
Viele Grüße

Carsten

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Re: Ht300 spring warm nicht an

Ungelesener Beitragvon bic » Montag 20. August 2018, 08:31

carsten hat geschrieben:Glückwunsch. Drei Probleme auf einmal behoben. Anlasser, Vergaser und Spulen.

Und die Nerven zahlreicher User ruiniert [smilie=hi ya!.gif]

Dann kannst Du jetzt ja hoffentlich dein Auto genießen und Kilometer sammeln. [Sportwagen]

Oder auf den geforderten Kaufpreis gleich noch einmal ein paar 10 tsd. drauflegen :shock:

...Ich würe mir da auch als erstes mal die Einstellung der Schaltung ansehen.

Sicher, aber wenn der Gang sich einlegen, aber nur mit dem Schalthebel halten lässt, wird es mit großer Wahrscheinlichkeit am Getriebe selbst liegen (z.B. verschlissene Schaltgabel oder rund-/schiefgelutschte Zähne an den Zwischenrädern). Ich hatte vor vielen Jahren auch mal so ein Teil, da half auch die genauste Einstellerei nix - in der Ebene rückwärts fahren ging gerade noch so (mit Festhalten des Schalthebel), aber eine Anhöhe hinauf war eine Katastrophe.

@ Enrico, rubbelt er beim Rückwärtsanfahren?
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Re: Ht300 spring warm nicht an

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Montag 20. August 2018, 08:54

Getriebe 311/312 oder 353?
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Re: Ht300 spring warm nicht an

Ungelesener Beitragvon bic » Montag 20. August 2018, 12:28

Wartburgbauer hat geschrieben:Getriebe 311/312 oder 353?

Ein 353er Getriebe ist nur mit großem Aufwand im 311er unterzubringen, diesen hat er wohl nicht betrieben :shock: :shock:
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Re: Ht300 spring warm nicht an

Ungelesener Beitragvon SLF-HT300 » Montag 20. August 2018, 12:53

Wenn ich ganz langsam rückwärts fahre, läuft er ruhig. Wen ich bisschen
zügiger die Kupplung loslasse rückwärts dann rubbelt er erst wie irre und dann hupft der Gang raus.
...für was denn 4, 6 oder 8 Zylinder - 3 reichen doch völlig - Gruß Enrico

hier ein paar Bilder...: http://www.pixum.de/members/esausltbg" onclick="window.open(this.href);return false;

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Re: Ht300 spring warm nicht an

Ungelesener Beitragvon bic » Montag 20. August 2018, 13:32

SLF-HT300 hat geschrieben:Wenn ich ganz langsam rückwärts fahre, läuft er ruhig. Wen ich bisschen
zügiger die Kupplung loslasse rückwärts dann rubbelt er erst wie irre und dann hupft der Gang raus.

Dann ist die Druckhülle des Kupplungsbowdenzugs zu kurz, entweder wegem dem Zusammentreffen ungünstiger Toleranzen oder weil der Bowdenzug unglücklich verlegt ist. Hiergegen hilft im ersten Fall eine zusätzliche Ausgleichsscheibe unter der Abstützung der Hülle am Rahmenquerträger und im zweiten Fall die ordentliche Verlegung des Bowdenzugs (ich weis, ist nicht immer leicht). Voraussetzung ist natürlich immer das alle drei Motor-/Getriebeaufhängungen i.O. sind. In ganz schwierigen Fällen hilft auch die alte Längsstütze, wie diese bei den ersten Kupplungszügen ohne Hülle verwendet wurde.
Lieber Old School als gar keine Erziehung.


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