BVF Fallströmer

Der spezielle Bereich für Vergaser und und ihre Tücken

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WABUFAN
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Re: BVF Fallströmer

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Samstag 28. Juli 2018, 04:46

Die Funktion dieser Leitung erschliesst sich mir nicht.
Warum wird am hinteren Vergaser die Leitung über dem Schwimmerstand angeschlossen ?
Denn in der Leitung ist der Benzinstand vom vorderen Vergaser abhängig.

Grübel ...
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig
2-Takter sind einfacher im Aufbau wie 4-Takter

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Re: BVF Fallströmer

Ungelesener Beitragvon bic » Samstag 28. Juli 2018, 11:16

WABUFAN hat geschrieben:Die Funktion dieser Leitung erschliesst sich mir nicht.

Da bist Du nicht so ganz allein :shock: Aber Spaß beiseite, diese Leitung sorgt für identische Kraftstoffpegel in beiden Schwimmerkammern und damit vor allem zu identischen Pegeln bei beiden Mischrohren. Frank Richter hat dies weiter oben im Thread damit begründet, dass es ja bei einem "normalen" Registervergaser mit nur einer Schwimmerkammer ja auch so sei. Die Funktion der Leitung ist damit klar, was ich nicht einzuschätzen vermag ist, ist die unbedingte Notwendigkeit der Leitung, denn schließlich gibt es auch Zweivergaser-Anlagen ohne so etwas. Hier z.B. mal eine vom Renault Dauphine, ebenfalls eine Express-Anlage der Fa. Autotechnik KG Herrmann Knust:

Renault.JPG
Quelle: gibGas Vergaserinstandsetzung

Diese Anlage zeigt dann mit dem Verbindungsrohr unterhalb der zwei Vergaser eine andere Eigentümlichkeit, die Jungs der Autotechnik KG wusste scheinbar ziemlich genau, was sie machten. Und genau deshalb baue ich die Ausgleichsleitung nun auch, vielleicht geht man dann damit von vornherein Problemen aus dem Weg, welche so erst einmal nicht erkennbar sind. Schaden wird es auf keinen Fall.

Warum wird am hinteren Vergaser die Leitung über dem Schwimmerstand angeschlossen ?

Ist sie ja nicht, der Anschluß am Vergaser selbst liegt ca. 1cm unterhalb des max. Kraftstoffpegels und der eigentliche Zugang zur Schwimmerkammer auf dem Niveau deren Bodens. Hier noch einmal das Bild von weiter oben:

5.jpg

Der orangene Pfeil deutet auf den (noch nicht gebohrten) Zugang zur Schwimmerkammer. Der Rote Pfeil und die roten Linien kennzeichen quasi die Fortsetzung der außenliegenden Verbindungsleitung. Hierdurch sollte klar werden, dass dies

Denn in der Leitung ist der Benzinstand vom vorderen Vergaser abhängig.

nicht zutrifft. Das Ganze funktioniert nach dem Prinzip der verbundenen Röhren, nach dem es eagl ist, auf welcher Höhe die Verbindung liegt:

Roehren.JPG

Da beide Schwimmerkammern mit dem Außendruck beaufschlagt sind, ergibt sich immer und ohne Weiters ein Pegelausgleich. Dazu hier mal noch ein niedliches Video: https://www.youtube.com/watch?v=7gm4_xtlmBg
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Re: BVF Fallströmer

Ungelesener Beitragvon bic » Montag 30. Juli 2018, 00:28

So, das Problem der Verlegung der Ausgleichsleitung ist nun auch geklärt. Nachdem alle Sucherei nach Dreifachhohlschrauben oder Hohlschrauben mit Innengewinde in M8X1 ebenso erfolglos war (fand ich nur zöllig oder in M5 und ab M10), wie der Versuch, die S-förmige Biegung mit einer selbstgebauten Vorrichtung sauber hinzubekommen (kein Wunder, der kleinste zulässige Biegeradius bei 5mm.Rohr beträgt 20mm, ich benötige jedoch ca. 10mm), habe ich mir ganz einfach einen anderen, leichter zu realisierenden Weg gesucht - manchmal ist man ja auch betriebsblind [smilie=hi ya!.gif]. Hier noch im "Rohbau" und diesmal ohne Falten und Knitter:

DSC07320.jpg

DSC07323.jpg

Und hier nochmals an dem Motor gehängt um Kollusionen mit den "Hauptleitungen" auszuschließen und bereits verlötet:

DSC07329.jpg

DSC07327.jpg


Als nächstes geht es dann dem Vergaser an den Kragen, es sind ja noch ein paar Bohrungen zu setzen. Ein paar Gedanken werde ich dazu noch machen müssen, denn es soll ja alles rückbaubar sein ... na mal sehen :lol:
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Re: BVF Fallströmer

Ungelesener Beitragvon bic » Donnerstag 2. August 2018, 02:15

Da habe ich also nun mal ein bißchen gebohrt. Ausgehend von der Stelle des Anschlusse der Ausgleichsleitung hatte ich ja vermutet, dass die Jungs der Autotechnik KG damals schon der Einfachheit halber die Kanalführung eines für den Betrieb mit Beschleunigerpumpe konfektionierten Vergasergehäuses benutzt hatten, um die Verbindung zur Schwimmerkammer herzustellen. Als ich mir das Ganze noch einmal genauer angesehen habe, fand ich heraus, dass es noch einen zweiten und kürzeren Weg geben könnte. Hier noch einmal da bekannte Bild, aber mit noch ein paar Pfeilen ergänzt:

5.jpg

Der blaue Pfeil deutet hier auf einen ungebohrten Kanal, welcher den "Vorraum" der Hauptdüse mit Einbauplatz des Pumpenventil verbindet. Würde man diesen durchbohren, hätte man ein direkte Verbindung der Ausgleichsleitung zur Schwimmerkammer. Ich habe eine ganze Weile überlegt, ob ich dies machen soll, aber dann die Finger davon gelassen, da hier dann ca. im 45 Grd. Winkel aus Düsenstock der Hauptdüse heraus gebohrt werden müsste. Hierfür wäre aber erst einmal eine Planfläche ebenfalls im 45 Grd. Winkel für den Ansatz des Bohrers herzustellen, wofür ich jedoch mit meinen bescheidenen Möglichkeiten keinen vernünftigen Lösungsansatz fand.

Also dann doch den vermeintlich einfacheren Weg und die Pumpenkanäle aufgebohrt. Aber auch da hatte ich ein bißchen Bammel, ob es mir gelingt, den langen Kanal (lila Pfeil) halbwegs in Flucht zu durchbohren. Einen Versuch mit der Ständerbohrmaschine habe ich abgebrochen, weil sich der Vergaser mit meinem billigem, sch... Maschinenschraubstock nicht vernünftig spannen ließ und der extra beschaffte lange 4mm-Bohrer alles mögliche machte, aber nicht rund lief. Dann eben von Hand mit dem Akkuschrauber, da hat man wenigstens die Möglichkeit, den Lauf des Bohrers zu kontrollieren und zu korrigieren. Und siehe, es ist geglückt:

DSC07340.jpg

Die anderen Bohrungen waren dann einfach:

DSC07339.jpg

und hier kann man schon in das Schwimmergehäuse schauen:

DSC07342.jpg

Zweifel kamen mir dann jedoch, ob es gelingt, den Pumpeneinbauraum nun lediglich mit dem Deckel abzudichten, leckt hier etwas, würden mir dann beide Schwimmerkammern leer laufen. Um hier ein wenig mehr Sicherheit zu erreichen, habe ich noch ein wenig Gewinde geschnitten:

DSC07334.jpg

und die beiden Bohrungen mit Verschlußschrauben geschlossen:

DSC07349.jpg

Diese werden dann bei der endgültigen Montage noch eingedichtet, so dass ich keine Leckagen mehr befürchten muss. Unten ist der Kanal übrigens mit einer etwas gekürzten Hohlschraube verschlossen.

Bleibt jetzt noch der oben auf dem Bild mit der blauen Linie gekennzeichnete Kanal, von welchem ich glaubte, dieser sei verschlossen. Aber Pustekuchen. Prinzipiell wäre das egal, da dieser höher reicht, als der max. Kraftstoffpegel. Leider endet er aber im "Inneren" des Vergasers, weshalb dann durch den hier herrschenden Unterdruck Kraftstoff angesaugt würde. Das kann also so nicht bleiben, der Kanal muss verschlossen werden. Aber dummerweise ist dieser mit genau 6mm gebohrt, so dass eine M6-Verschlußschraube ausfällt. Für das Aufbohren auf M8 ist jedoch nicht genügend Wandstärke vorhanden, bleibt daher M7. Den Gewindebohrer hierfür habe ich da, aber leider keine Schraube, es wird sich also alles noch ein bißchen ziehen .....
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Re: BVF Fallströmer

Ungelesener Beitragvon bic » Samstag 4. August 2018, 17:04

Heute dann mal die Ausgleichsleitung getestet, vor allem auch, ab alles dicht ist. Also dann die Deckel ab und die Schwimmerkammer des hinteren Vergasers aufgefüllt bis in der Kammer des vorderen Vergasers das erste Benzin ankam:

DSC07350.jpg

Und siehe da, nach ein paar Sekunden war dann der Pegel beider Kammern ausgeglichen:

DSC07352.jpg

Die Gelegenheit habe ich dann auch gleich genutzt, die Kammern randvoll befüllt, das Ganze ein paar Stunden stehen lassen und geschaut ob die beiden Verschlußsschrauben dicht sind:

DSC07355.jpg

Aber auch hier ist alles in Ordnung.

Damit sind die Vergaser selbst dann erst einmal soweit fertig, umbedüst habe sie auch gleich nach Frank Richters Empfehlung. Bleiben jetzt noch die Tropfbleche, der Deckel unten für den Ansaugflansch und eigentlich wollte ich auch gleich ein Drosselklappenpoti anbauen - na mal schauen.
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Re: BVF Fallströmer

Ungelesener Beitragvon bic » Samstag 11. August 2018, 18:17

Ich liebe Kupferrohrleitungen, aber nun ist es langsam genug:

DSC07363.jpg

DSC07362.jpg

Als ich jedoch die Tropfbleche montiert hatte, lag nichts näher, als deren Abflüsse mit einer Sammelleitung zu verbinden und diese in die Nähe der Benzinpumpe zu führen, da ich nur dort dann mit einem Stück Schlauch unters Auto komme. Jetzt überlege ich noch, was ich mit den Kupferleitungen überhaupt mache. Blank lassen, sieht ja für den Moment chic aus, nur leider läuft das Kupfer relativ schnell an und die Banjos sind außerdem auch noch aus blanken Stahl. Wahrscheinlich werde ich daher die Leitungen lackieren.

An sonst habe ich mit der unteren Abdeckung des Ansaugflansches begonnen, grob zugeschnitten ist der Deckel schon mal:

DSC07366.jpg

Nun müssen noch die Bohrungen für die Befestigungsschrauben rein. Auf Maß wird die Abdeckung dann nach dem Festschrauben geschliffen. Ist dies erledigt, gehts nochmal an Finish der Anlage und dann wird es langsam Zeit, dass ich mir Gedanken zur Ansauganlage mache.

Na mal sehen, vorerst suche ich aber noch so ein Teil:

DSC07368.jpg

dies will ich quasi als Lineardämpfer in die Koppelstange des Gasgestänges einbauen. Das Teil stammt von der Schaltung der ersten 353er und meines ist schon fürchterlich ausgeklappert. Hat jemand so etwas vielleicht noch in neu und mag es mir verkaufen?
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Re: BVF Fallströmer

Ungelesener Beitragvon bic » Mittwoch 15. August 2018, 01:50

So peu à peu gehts weiter, die untere Abdeckung ist erst einmal fertig, viel anders dürfte das Original auch nicht ausgesehen haben:

DSC07376.jpg

Was ich nun aber mit dem nun geschaffenen Hohlraum mache, ist mir noch nicht klar. In der AMS stand ja dazu, dass dies eine "Thermokammer" darstellt, welche das eigentliche Saugrohr dem kühlenden Fahrtwind entzieht und für konstante Gemischtemperatur sorgt. Nun gut, wenn man einmal davon absieht, dass für die eigentliche Abkühlung des Saugrohrs nicht der Fahrtwind, sonder das von der Verdunstungskälte des Benzins abgekühlte Verbrennungsgemisch sorgt, bringt die Abdeckung so erst einmal nichts, falls man nicht gerade im tiefsten Winter unterwegs ist. Im Gegenteil, es besteht sogar noch die Gefahr, dass der Hohlraum mit abgekühlt wird, wobei erwärmen doch so viel sinnvoller wäre. Erwärmt, daher beheizt wird der Raum jedoch allenfalls durch das Stück Flanschfläche, welches direkt am Motor, bzw. bei mir am Zwischenflansch anliegt:

DSC07377.jpg

Viel an Wärme kann hierüber aber nicht kommen, vor allem, wenn man bedenkt, dass sich hier zwischen den Teilen auch noch isolierende Dichtungen befinden. Da ja aber nun augenscheinlich auch die Express-Mannen mit ausfallendem Kraftstoff und Wandfilmbildung zu kämpfen hatte -an sonst hätten diese ja nicht die "Thermokammer" erfunden und den Saugrohrboden mit Sammelschlitzen versehen

DSC07068.jpg

halte ich eine Beheizung des Saugrohrs á la Lenz schon für förderlich. Über eine solche hatte ich mir ja schon einmal am Anfang diesen Threads Gedanken gemacht, nur leider funktionieren die damals ins Auge gefassten Lössungen (z.B. Heizigel wie beim VW-Saugrohr) nicht, denn beim Express-Saugrohr sitzen am erforderlichen Einbauplatz ja nun leider mal die Angüsse zur Befestigung der unteren Abdeckung. Daher muss eine andere Lösung her und weil ich keine Möglichkeit gefunden habe, irgend etwas wärmelieferndes direkt von unten an dem Saugrohrboden anzubringen (es gibt zwar Folien, welche hierfür verwendet werden könnten, nur ist deren Leistung eher marginal), bleibt nur die Beheizung des Hohlraums selbst. Diese Aufgabe könnten man dann durchaus z.B. mit so etwas lösen:

PTC.JPG

ein PTC-Heizelement für 12V. Geben tut es die Teile in verschiedenen Größen und mit durchaus bis zu 300W. Ich werde mir mal so ein Teil bestellen (kostet nur nen 10er) und probieren, was damit so geht - ich bin ja mal gespannt.

An sonst habe ich mich noch ordentlich geärgert. Da ich nun meiner Bastelei die anlage wohl an hundert Mal auseinander und wieder zusammengeschraubt habe, sind selbstverständlich die Dichtungen alle nicht mehr jungfräulich. Ich habe mir daher für den späteren endgültigen Zusammenbau Dichtungen nachbestellt, u.a. diese hier bei Autokulturgut:

DSC07374.jpg

Autokulturgut wirbt damit:

    Wir schneiden Dichtungsmaterial mit Lasertechnik-Schneideanlagen.
    Wir schneiden Gummimaterial mit Wasserstrahltechnik.
    Toleranzen tendieren gegen Null.
Wie es tatsächlich nun mit den gegen Null tendierenden Toleranzen aussieht, sieht man hier:

DSC07369.jpg

Von sieben Löchern bekomme ich gerade mal zwei zur Deckung, von der restlichen "Genauiigkeit" mal abgesehen. Ebenfalls mit den gegen Null tendierender Toleranz:

DSC07372.jpg

ist dieser Überstand. Schade eigentlich, jetz muss ich den Krempel (was anders ist es ja nicht) auch noch wieder zurück schicken und suchen, ob ich anderswo etwas besseres finde - es reißt halt nicht ab.
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Re: BVF Fallströmer

Ungelesener Beitragvon carsten » Mittwoch 15. August 2018, 07:24

Die Dichtungen kannst Du doch locker selber zuschneiden.

Bild
Viele Grüße

Carsten

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Re: BVF Fallströmer

Ungelesener Beitragvon berlintourist » Mittwoch 15. August 2018, 08:51

ich muss carsten recht geben - solcherlei dichtungen schneide ich mir lieber selber als für teilweise ungenaue teile geld
auszugeben. dichtungspapier gibts ja in allen stärken im A4-fomat zu kaufen ...

gruß
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Re: BVF Fallströmer

Ungelesener Beitragvon bic » Mittwoch 15. August 2018, 09:42

Nix, das ist mir zu figelinsch, das Papier ist so dünne, da kann ich gar nicht richtig anfassen :shock: Quatsch, wenn ich etwas fertig zu kaufen bekomme, dessen Preis mir die eingesparte Zeit aufwiegt, dann kaufe ich es halt lieber. Warum soll ich irgendetwas mit Locheisen und Nagelschere nachmachen, wenn andere hierfür einen computergesteuerten Laser benutzen? Enttäuschend ist es dann eben, wenn die Präzision nicht dem (Werbe)Versprechen entspricht - andere können das jedenfalls. Ich schau mich jetzt nochmal nach etwas anderem um, falls ich nicht fündig werde, hohle ich dann doch die Nagelschere aus dem Bad :smile:
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Ungelesener Beitragvon joey85 » Mittwoch 15. August 2018, 14:22

Hallo bic,

ich lese gespannt Deinen Fred und kann es kaum abwarten, was Du schliesslich bei der Testfahrt feststellst.
Das mit der Ausgleichsleitung hast Du ja nun geloest... Ich hatte im MZ Forum mal gelesen, dass man zum biegen von so duennem Rohr auch Quarzsand in das Roehrchen fuellen kann. Damit vermeidet man das Abknicken und bekommt die Radien besser hin.

Ansonsten perfekte Arbeit von Dir. Ich hoffe Deine Erwartungen werden mindestens erfuellt.

PS: Den Vergaserreiniger und Breff in gruen werde ich beizeiten auch mal ausprobieren. Alles Andere war bisher auch irgendwie unbefriedigend.

Gruss und weiterhin viel Erfolg
Johannes
Lieber nen in die Jahre gekommenen Wartburg als nen neuen Koreaner...

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Re: BVF Fallströmer

Ungelesener Beitragvon bic » Mittwoch 15. August 2018, 23:53

Oh, ich danke Dir!
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