Karrosse w311 auf w353 Fahrgestell,geht das?

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trabant500
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Karrosse w311 auf w353 Fahrgestell,geht das?

Ungelesener Beitragvon trabant500 » Mittwoch 12. Juli 2017, 21:09

Hallo alle zusammen!
Ich heiße Dirk, bin 49 Jahre alt und will mir einen Wartburg zulegen. Fahre jetzt einen selbst aufgebauten Trabant 500 mit 601er Technik. Sehr schönes Auto aber leider doch etwas eng und unbequem. Deshalb habe ich mal ein paar Fragen zum Wartburg.
Könnte ich eine W311 Karosse ohne große Umbauten auf ein W353 Fahrgestell mit Motor und Getriebe und mit Scheibenbremse bauen?
Ich hätte jetzt die Möglichkeit einen 311er mit ganz guter Karosse zu bekommen.(könnte auch schon eine 312 Karosse auf 311er Fahrwerk sein. Die Karosse hat schon in den vorderen Kotflügeln die runden Löcher für die Stoßdämpferdome , sind nur mit einem Blechdeckel verschlossen)
Und von meinem Nachbarn könnte ich ein Fahrgestell vom 353er komplett mit Motor und Getriebe, Achsen mit Scheibenbremsen vorne usw. bekommen.
Ich würde mich freuen wenn mir hier jemand weiterhelfen könnte. Danke schon mal im voraus.

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Re: Karrosse w311 auf w353 Fahrgestell,geht das?

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Mittwoch 12. Juli 2017, 21:26

Technisch ist das möglich, wenn es sich um eine Karosserie handelt, die nach 1964 hergestellt ist und schon den breiteren Federtunnel hinten (mit der schräg stehenden "Vorderwand" hinter der Rücksitzbank) hat.

Die Frage ist nur, ob man solchen Morks den Autos heute wirklich noch antun muss, statt sich mal mit den Besonderheiten des Fahrwerkes des W311 auseinanderzusetzen und dieses auf einen im Endefekt ganz ähnlichen Fahrcomfort zu bringen.
Der größte Unterschied zwischen den Fahrwerken ist der, dass beim Fahrwerk des 312/353 der Fahrcomfort nicht oder nur wenig abnimmt, wenn es ungepflegt ist. Beim 311 geht das schneller.

Auch eine Trommelbremse ist grundsätzlich sehr leistungsfähig und zuverlässig - die Frage ist auch hier nur die der Sorgfalt und verwendeten Teile bei einer Instandsetzung.
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Re: Karrosse w311 auf w353 Fahrgestell,geht das?

Ungelesener Beitragvon trabant500 » Mittwoch 12. Juli 2017, 22:12

Oh, das ging ja schnell. Warum ist das murks? Der Tunnel hinten ist schräg und vorne im Kotflügel sind die verschlossenen Löcher. Müsste also passen.
Der Rahmen der jetzt unter ist, ist so ziemlich hinüber. Weil ich aber ein komplettes und gutes Fahrgestell von einem 353er fast geschenkt kriege, würde ich das umbauen wollen.

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Re: Karrosse w311 auf w353 Fahrgestell,geht das?

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Mittwoch 12. Juli 2017, 22:24

Ich finde einfach, dass es der Umgang mit historischem Kulturgut verbietet, solche Sachen zusammenzuschrauben, zumal genau das in den 90ern und 2000ern massenhaft gemacht wurde, gefühlt jeder zweite 312er, der draußen rumfährt, ist in Wahrheit ein "351W".

Es gab den 312er ja als solches - mit einer Menge technischer Rafinessen, die zwar alle mit den Teilen späterer 353er autauschbar sind, aber eben doch einen echten 312er ausmachen - Stichwort 45PS-Motor, Flachstromvergaser, Zweiteiliges Wasserpumpengehäuse an Kopf mit seitlicher Rippe für das Rohr der nie in die Serie überführten Getrenntschmierung, 18-rippige Bremstrommeln, graues Lenkrad, alter Abgaskrümmer usw. usw.

Mich interessieren an einem alten Auto primär die technischen Besonderheiten (andere nennen es manchmal auch Unzulänglichkeiten), und wie man sie in den Griff bekommt - weniger die Optik. Der Weg, einfach zu beschließen, dass das alte Zeug eben Mist ist, kommt mir dabei immer irgendwie deutlich zu dielettantisch vor.

Ich habe meinen 312er vor fünf Jahren beim Neuaufbau auch mit einer 12V-Elektrik versehen. Mittlerweile ärgere ich mich sehr darüber und denke über eine Rückrüstung auf 6V nach. Und jedesmal, wenn mir jemand erklärt, dass das 6V-System Mist ist, juckt es mich mehr in den Fingern, es zum Funktionieren zu bringen, in meinem Auto. Einfach, weil ich genau weiß, dass es - mit der nötigen Sorgfalt - ganz sicher funktioniert.
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Re: Karrosse w311 auf w353 Fahrgestell,geht das?

Ungelesener Beitragvon trabant500 » Mittwoch 12. Juli 2017, 22:49

Na gut, es gibt Leute die sehr auf Originalität schwören. Es kann ja auch jeder machen wie er denkt. Aber so verbissen sehe ich das jetzt nicht. Bei mir muss es nur vernünftig aussehen und vor allem funktionieren. Hat bis jetzt immer gut geklappt. Ich habe auch schon einiges zu neuem Leben verholfen. Nicht 100%ig original aber dennoch vernünftig.

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Re: Karrosse w311 auf w353 Fahrgestell,geht das?

Ungelesener Beitragvon bic » Donnerstag 13. Juli 2017, 01:08

@ trabant500, mal abgesehen von aller Orginalität, wie willst Du das zulassungstechnisch meistern?
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Re: Karrosse w311 auf w353 Fahrgestell,geht das?

Ungelesener Beitragvon berlintourist » Donnerstag 13. Juli 2017, 01:18

bic hat geschrieben:... wie willst Du das zulassungstechnisch meistern?

sollte als zeitgemässer umbau bewertet werden und ggf als 312er zugelassen werden, bic. da geht einiges. sollte bei mir mal plötzlich und unerwartet eine camping- oder eckheckkarosse im briefkasten liegen müsste ich auch nicht lang überlegen ;o)
gruß
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Re: Karrosse w311 auf w353 Fahrgestell,geht das?

Ungelesener Beitragvon bic » Donnerstag 13. Juli 2017, 09:04

berlintourist hat geschrieben:....da geht einiges....

Sollte da nicht zumindest ein Briefchen vorhanden und eins der beiden Teile ein kpl. Auto sein, damit man überhaupt etwas umbauen kann? An sonst wäre es ja ein Zusammenbau und das Entstehen eines neuen Autos, welches man bei den heutigen Anforderungen niemals zugelassen bekäme - oder liege ich da falsch?
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Re: Karrosse w311 auf w353 Fahrgestell,geht das?

Ungelesener Beitragvon trabant500 » Donnerstag 13. Juli 2017, 09:23

Guten Morgen! Ich denke mit der Zulassung sollte es keine großen Probleme geben. Wie schon gesagt wurde, zeitgenössischer Umbau, wie er zu Ostzeiten schon gemacht wurde. War bei meinem P500 mit 601er Technik auch kein Problem. Der hätte auch ohne Probleme ein H-Kennzeichen bekommen.

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Re: Karrosse w311 auf w353 Fahrgestell,geht das?

Ungelesener Beitragvon Befi » Donnerstag 13. Juli 2017, 12:32

In diesem Beitrag liest man sehr,sehr häufig daß "ich".Aber eher im negativen Sinne.Jeder sollte das Recht haben seinen Wagen so zu gestalten wie er es für sich am besten findet.Auch das dem einen oder anderen in den Augen brennt.Hier im Forum erwarten alle Unterstützung und keine Vorwürfe.Gerade die Vielfalt macht das schöne an dieser Welt aus.
Zu DDR Zeiten fuhr ich einen orginalen 312er.Heute einen mit ein paar umbauten.Aber einen 311er hätte ich mir alleine wegen des Fahrwerks nicht angeschafft.Ich freue mich aber über jeden Wartburg den ich auf der Straße sehe.Egal wie er aussieht.Man kann fast alles wieder zurück bauen.Also von mir aus,laßt eure Phantasien weiter in eure Autos erstrahlen.
Gruß Befi

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Re: Karrosse w311 auf w353 Fahrgestell,geht das?

Ungelesener Beitragvon bic » Donnerstag 13. Juli 2017, 14:06

trabant500 hat geschrieben:.... Wie schon gesagt wurde, zeitgenössischer Umbau, wie er zu Ostzeiten schon gemacht wurde ...

Nun, damit ist meine Frage noch nicht beantwortet, denn Du baust ja nicht um, sondern zusammen und schaffst damit ein Auto, welches vorher nicht existiert hat und welches man daher auch nicht umbauen kann. Da nach meiner unmaßgeblichen Meinung beim Wartburg die FIN an den Rahmen gebunden ist, bräuchtest Du zumindest für diesen passende Papiere. Nur wird das dann kein zeitgenössischer Umbau in der üblichen Reihenfolge F9 --> 311 --> 312 --> 353 mehr, sondern allenfalls ein 353 mit geänderten Aufbau. Auf jeden Fall ist dies wohl eine völlig andere Situation als einen 500er Trabi mit einem 601er Vorderwagen zu versehen, denn hier bleibt die Karosse mit FIN ja als Basis erhalten. Vielleicht ist es daher günstiger, sich 311er Papiere zu besorgen und dem virtuellem 311er dann als eher wirklich zeitgenössischen Umbau den 353er Rahmen zu verpassen. Klär mich doch bitte einmal auf.
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Re: Karrosse w311 auf w353 Fahrgestell,geht das?

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Donnerstag 13. Juli 2017, 15:22

Naja, also ganz offensichtlich geht das schon.
Ich kenne auch Autos, die ein Fahrwerk des 353W (mitsamt Rahmen und dessen Nummer) drunter haben, und als 312er mit EZ 65...66 zugelassen sind. Im Zweifel eben per Vollabnahme ohne vorgelegten Brief und mit geschätztem Baujahr, dass ja bei einer 312 Limo nur 65 oder 66 sein kann. Darauf baut dann der zeitgenössische Umbau auf Scheibenbremse auf. (Wobei ich kaum glaube, dass zu DDR-Zeiten irgendwer ein Scheibenbremsfahrgestell unter so eine altmodische 311er-Karosserie gebastelt hat, statt sich irgendwoher eine modere 353er-Karosse zu organisieren. In der Regel ist es ja eher umgedreht, dass man 353er Karosserien aus den 80ern mit Frontkühlerschnauze (aber Kühler in Wahrheit trotzdem hinter dem Motor) auf Fahrgestellen sieht, die noch aus 312er-Zeiten stammen, mit Trommelbremse und EZ aus 65/66/67.)

Ich meine auch, dass es in der Regel keine Umbaugenehmigung für den Umbau von W311 auf 312 oder gar 353(W) gab, um zu vermeiden, dass man sich über den Zwischenschritt 312 aus einem 311 einen aktuellen 353 baut.

Umbauten von 312 auf 353 (nicht umgedreht!) waren jedoch durchaus üblich, solche Autos sind mir schon öfter begegnet.

Insgesamt halte ich diesen Umbau daher für nur sehr eingeschränkt "zeitgenössisch". ...der während der ersten 10 Jahre nach EZ erfolgte oder hätte erfolgen können.
In diesem Fall trifft wohl eher die zweite Option zu.

Oder kennt jemand einen "312W", der bereits zu DDR-Zeiten umgebaut wurde? Ich kenne nur zahlreiche Nachwendeumbauten.
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Re: Karrosse w311 auf w353 Fahrgestell,geht das?

Ungelesener Beitragvon trabant500 » Donnerstag 13. Juli 2017, 16:03

Für alte DDR - Fahrzeuge braucht man nicht unbedingt Papiere. Vollgutachten muss man so oder so machen lassen. Wenn dann in den Papieren nachher W353 steht, ist mir das eigentlich völlig egal. Wenn ich demnächst mal Zeit habe, werde ich mal mit meinem Dekra Prüfer darüber reden, mal sehen was er dazu sagt.

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Re: Karrosse w311 auf w353 Fahrgestell,geht das?

Ungelesener Beitragvon bic » Donnerstag 13. Juli 2017, 18:56

trabant500 hat geschrieben:...werde ich mal mit meinem Dekra Prüfer darüber reden...

Wo habt Ihr nur immer alle Eure persönlichen Prüfingenieure her? Ich muss mich leider immer mit denen zufrieden geben, welche da gerade bei der TÜV-Station rumlaufen :sad: An sonst wundert es mich ein bißchen, dass bzgl. der Notwendigkeit von Papieren zwischen Ost- und Westfahrzeugen unterschieden wird --> das ist ja ungerecht :shock:
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Re: Karrosse w311 auf w353 Fahrgestell,geht das?

Ungelesener Beitragvon mimi311 » Donnerstag 13. Juli 2017, 22:08

Mit 49 sollte die Phase der Menschwerdung abgeschlossen sein!
Grüße Andreas

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Re: Karrosse w311 auf w353 Fahrgestell,geht das?

Ungelesener Beitragvon ffuchser » Donnerstag 13. Juli 2017, 22:38

Machbar ist vieles, es gibt auch 1.3er Rahmen mit 312er Aufbauten, muss man mögen. (ich nicht, weil der 1.3er Motor Steinzeit und das Getriebe kernschrott sind).
Sicher ist der 353 ein sehr modernes Fahrzeug gegen den 311. Nicht nur wegen des eben viel komfortableren und sicheren Fahrwerks (soviel Fett gibt es ja gar nicht, das eine Starrachse mit querliegender Blattfeder weich eintunkt) sicher fahren tut der 311 ggü einem Käfer, aber ein Vergleich zum 353 ist lächerlich. Auch eben wegen der modernen Bremse (ab 75), und eine Trommelbremse ist nicht leistungsfähig, sie hat auch bei bester Wartung und absolut originalen Teilen beim 3. mal bremsen (nicht ausrollen) Fading, abgesehen vom nicht hermetisch abgeschlossenen Bremsflüssigkeitsvorratsgefäß, weshalb die Flüssigkeit sofort Wasser zieht und die Bremskolben korrodieren, Technik der 40er Jahre.
Daher verstehe ich den Umbau, halte es aber kurzzeitig für nicht Wert erhaltend. Kurzzeitig, weill mittelfristig hat es eh keinen Wert, dann wenn sich keiner mehr daran erinnert, das OPA oder Vaddern Wartburg fuhren.
Wenn es Dir so passt ok, besser als den Karren auf den Schrott zu werfen.
Genetischer Wartburgfan

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Re: Karrosse w311 auf w353 Fahrgestell,geht das?

Ungelesener Beitragvon trabant500 » Donnerstag 13. Juli 2017, 23:13

Ich fahre immer zu dem gleichen Prüfer zur Vollabnahme. Ist aber nicht mein persönlicher, ist doch Blödsinn. Der kennt sich sehr gut aus mit Oldtimern. Das Auto soll keine Wertanlage oder sonst was werden. Es soll mir gefallen, vernünftig fahren, vernünftig bremsen (das die Frau auch mal mit fahren kann) und Spaß machen. Mehr brauche ich nicht. Ich will keinen Preis für Originalität oder sonst etwas gewinnen.

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Re: Karrosse w311 auf w353 Fahrgestell,geht das?

Ungelesener Beitragvon Tobias Yello' Thunder » Freitag 14. Juli 2017, 16:46

Amen. Das hast Du gut gesagt. Und insofern muß ich sagen:
Mache!
Aber auch das ist eine Meinung - und davon darf in diesem Land (und das finde ich gut) auch jeder seine eigene haben. Und diese auch äußern.
Ich würde an Deiner Stelle umbauen, aber den 311er Rahmen behalten - vielleicht willst Du ja einfach nur als "Fingerübung" den ja doch mal überholen - oder aber Deine Einstellung zum Thema Originalität ändert sich ja auch (wer vin uns behauptet, in seinem Leben keine Dinge getan zu haben, die er zwanzig Jahre anders gtan hätte, der lügt sich meiner Meinung nach in die eigene Tasche) und Du willst es dann doch original zurückbauen.

Tobias
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Re: Karrosse w311 auf w353 Fahrgestell,geht das?

Ungelesener Beitragvon trabant500 » Freitag 14. Juli 2017, 19:32

Da muss ich dir Recht geben. Vor 17 Jahren hab ich(wir) ein altes Haus gekauft und ausgebaut. Heute würde ich wirklich vieles anders machen. Wenn der Rahmen noch gerettet werden kann, stell ich ihn erstmal beiseite. Heute war ich bei meinem nicht persönlichen Dekra Prüfer. Nachdem ich ihm schon telefonisch zu meinem Vorhaben berichtet hatte. Er sagte, das es kein Problem wäre. Er würde als 312er Wartburg mit Bj. 65 oder 66 zugelassen werden. (wenn er denn technisch in Ordnung wäre) Auch H-Kennzeichen ist möglich, auch mit Scheibenbremse. Weil es vom Prinzip her ein 312 Wartburg ist. So seine Aussage.

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Re: Karrosse w311 auf w353 Fahrgestell,geht das?

Ungelesener Beitragvon berlintourist » Freitag 14. Juli 2017, 20:58

trabant500 hat geschrieben:Er sagte, das es kein Problem wäre. Er würde als 312er Wartburg mit Bj. 65 oder 66 zugelassen werden. (wenn er denn technisch in Ordnung wäre) Auch H-Kennzeichen ist möglich, auch mit Scheibenbremse. Weil es vom Prinzip her ein 312 Wartburg ist. So seine Aussage.

sach ich doch .. :-|

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Re: Karrosse w311 auf w353 Fahrgestell,geht das?

Ungelesener Beitragvon trabant500 » Samstag 15. Juli 2017, 19:28

Jetzt möchte ich mich erstmal bei euch bedanken und dann mal schauen wie es wird. DANKE und allzeit gute Fahrt.

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Re: Karrosse w311 auf w353 Fahrgestell,geht das?

Ungelesener Beitragvon Schulle312 » Mittwoch 19. Juli 2017, 21:51

Es kann von mir aus jeder machen was man will, auch wenn ich persönlich immer mehr zur Originalität tendiere, wenn es nicht schon ein zeitgemäßer DDR-Umbau ist.
Aber was ich nicht ganz verstehe ist, warum hier alles Umgemogelt werden soll...mal abgeshen davon was Dekraprüfer XY dazu sagt...
Also wie kann aus einem 311 mit älteren Baujahr auf einmal ein 312 werden mit einem Baujahr wo es das Fahrzeug nie gab?
Entweder wird doch auf dem neuen Rahmen mit Ersatzkarosse aufgebaut oder die alte Karosse erhält einen neuen Rahmen, wo dann doch das Baujahr der Karosse bleiben würde.?! Oder ist die Karosse nach Nummer eine 312er die auch zum Baujahr 66 passt?

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Re: Karrosse w311 auf w353 Fahrgestell,geht das?

Ungelesener Beitragvon B1000-RTW » Donnerstag 20. Juli 2017, 11:33

ffuchser hat geschrieben:Machbar ist vieles, es gibt auch 1.3er Rahmen mit 312er Aufbauten, muss man mögen. (ich nicht, weil der 1.3er Motor Steinzeit und das Getriebe kernschrott sind).


Kannst Du so nicht sagen, gibt baujahrbedingte Unterschiede. Als Daily-Driver zuverlässig, sparsam und angenehm zu fahren. Ich habe bei guter Pflege und Wartung mein Getriebe schon über 105 tkm drin - funzt prima. Einmal bei 80 tkm ausgebaut und abdichten lassen.

Und so ein Umbau mit 312er Karosse hat mir schon immer gefallen.... :twisted:
Viele Grüße vom Preußen aus Sachsen
Olli

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Re: Karrosse w311 auf w353 Fahrgestell,geht das?

Ungelesener Beitragvon EMST » Donnerstag 20. Juli 2017, 11:43

Solange man das Seriengetriebe vom 1.3er nicht foltert (Geschwindigkeiten jenseits der 110km/h) lebt das recht lange. Wir sollten uns aber vor Augen halten: Das Getriebe ist fast unverändert aus dem P760 übernommen worden ist und bleibt also ein Prototypengetriebe (übrigens passt darum auch VW/Skoda) Das Ding ist für 1.1L und ca 50PS spezifiziert - sprich für den 1.3 vollkommen unterdimensioniert

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Re: Karrosse w311 auf w353 Fahrgestell,geht das?

Ungelesener Beitragvon bic » Donnerstag 20. Juli 2017, 17:22

EMST hat geschrieben:....Das Getriebe ist fast unverändert aus dem P760 übernommen worden ist und bleibt also ein Prototypengetriebe (übrigens passt darum auch VW/Skoda) Das Ding ist für 1.1L und ca 50PS spezifiziert - sprich für den 1.3 vollkommen unterdimensioniert...

Aha, woher stammt den dieses Wissen?

Wenn ich mich recht erinnere, war der P760 als so genanntes RGW-Auto gedacht und sollte in der DDR Trabant und Wartburg ersetzen. Initiert wurde das Teil 1963, gebaut werden sollte es nach ursprünglicher Absicht ab 1970. Vorgesehen war, das u.a. der Motor in der CSSR und das Getriebe in der DDR entwickelt werden sollten. Beim Antriebskonzept hatte man sich nach einigem hin und her auf Frontantrieb mit längs eingebauten Viertaktmotor festgelegt, wobei für den Trabant-Ersatz ein 1,1l und für den Wartburg-Ersatz ein 1,3l Motor geplant war.
Soweit mir bekannt ist, stammt aus dieser Zeit dann tatsächlich ein Skoda-Motor "Typ 760" und in der DDR dürften wohl auch schon ein oder mehrere Getriebe entwickelt worden sein, wohlgemerkt alles für Längseinbau.

Da sich aber nun ein für den Längseinbau vorgesehenes Getriebe nun überhaupt nicht für den Quereinbau eignet, dürfte wohl sonnenklar sein, dass es sich bei dem Getriebe des 1.3er nicht um ein "fast unverändert aus dem P760" übernommenes handeln kann. Tatsächlich handelt es sich auch um das von AWZ extra für den 1.1 Trabant entwickelte Getriebe. Das dies für den 1.3er Motor zu schwach ist, stellte sich schon von Anfang an heraus, jedoch hatte AWE weder Zeit noch Resourcen ein eigenes Getriebe zu entwickeln, beides war bereits dadurch vertan, dass man sich allzu lange am staatlich verordneten Längseinbau des VW-Motors versuchen musste. Als dann doch die Freigabe für den Quereinbau kam, wurde schon fast zwangsläufig auf das AWZ-Getriebe zurückgegriffen.

An sonst hat übrigens der Motor Typ 760 überhaupt nichts mit dem von VW zu tun, dass VW Skoda einmal übernehmen würde, wäre in den 70er Jahren allenfalls eine Utopie gewesen. Die quasi Austauschbarkeit des DDR-Getriebes (und des Motors) gegen derartige von VW und Skoda hat daher überhaupt nichts mit dem P760 Projekt, sondern mit dem Baukastensystem von VW und dem bei VW ebenfalls favorisierten Quereinbau der Antriebseinheit zu tun.
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Re: Karrosse w311 auf w353 Fahrgestell,geht das?

Ungelesener Beitragvon EMST » Donnerstag 20. Juli 2017, 22:59

bic hat geschrieben:
EMST hat geschrieben:....Das Getriebe ist fast unverändert aus dem P760 übernommen worden ist und bleibt also ein Prototypengetriebe (übrigens passt darum auch VW/Skoda) Das Ding ist für 1.1L und ca 50PS spezifiziert - sprich für den 1.3 vollkommen unterdimensioniert...

Aha, woher stammt den dieses Wissen?

Wenn ich mich recht erinnere, war der P760 als so genanntes RGW-Auto gedacht und sollte in der DDR Trabant und Wartburg ersetzen. Initiert wurde das Teil 1963, gebaut werden sollte es nach ursprünglicher Absicht ab 1970. Vorgesehen war, das u.a. der Motor in der CSSR und das Getriebe in der DDR entwickelt werden sollten. Beim Antriebskonzept hatte man sich nach einigem hin und her auf Frontantrieb mit längs eingebauten Viertaktmotor festgelegt, wobei für den Trabant-Ersatz ein 1,1l und für den Wartburg-Ersatz ein 1,3l Motor geplant war.
Soweit mir bekannt ist, stammt aus dieser Zeit dann tatsächlich ein Skoda-Motor "Typ 760" und in der DDR dürften wohl auch schon ein oder mehrere Getriebe entwickelt worden sein, wohlgemerkt alles für Längseinbau.

Da sich aber nun ein für den Längseinbau vorgesehenes Getriebe nun überhaupt nicht für den Quereinbau eignet, dürfte wohl sonnenklar sein, dass es sich bei dem Getriebe des 1.3er nicht um ein "fast unverändert aus dem P760" übernommenes handeln kann. Tatsächlich handelt es sich auch um das von AWZ extra für den 1.1 Trabant entwickelte Getriebe. Das dies für den 1.3er Motor zu schwach ist, stellte sich schon von Anfang an heraus, jedoch hatte AWE weder Zeit noch Resourcen ein eigenes Getriebe zu entwickeln, beides war bereits dadurch vertan, dass man sich allzu lange am staatlich verordneten Längseinbau des VW-Motors versuchen musste. Als dann doch die Freigabe für den Quereinbau kam, wurde schon fast zwangsläufig auf das AWZ-Getriebe zurückgegriffen.

An sonst hat übrigens der Motor Typ 760 überhaupt nichts mit dem von VW zu tun, dass VW Skoda einmal übernehmen würde, wäre in den 70er Jahren allenfalls eine Utopie gewesen. Die quasi Austauschbarkeit des DDR-Getriebes (und des Motors) gegen derartige von VW und Skoda hat daher überhaupt nichts mit dem P760 Projekt, sondern mit dem Baukastensystem von VW und dem bei VW ebenfalls favorisierten Quereinbau der Antriebseinheit zu tun.

Zwei/Drei Audienzen in Eisenach - hat da noch jemand fragen? und ja den 760er gabs auch mit Quermotor ;) Es geht nicht um den Motor sondern alleinig um das Getriebe. Skoda war so nett die Maße am 1.6L/1.3L Favorit/Felicia zu übernehmen. Wir reden vom Zwickauer Hängebauchschwein (P760). Der Quereinbau war übrigens keine Eisenacher Idee sondern vom WTZ aus Dresden.

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Tomtom
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Re: Karrosse w311 auf w353 Fahrgestell,geht das?

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Donnerstag 20. Juli 2017, 23:12

Es gibt z.B. ein wunderschönes 311er Coupe mit 1.3er Fahrgestell. Wir Norddeutschen kennen es alle in Farbe und live...
Es gibt die Umbaugenehmigung von 311 zu 312 bzw. 353er. Also warum nicht. Wer umbauen will, soll s tun.
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Re: Karrosse w311 auf w353 Fahrgestell,geht das?

Ungelesener Beitragvon bic » Freitag 21. Juli 2017, 20:00

EMST hat geschrieben:Zwei/Drei Audienzen in Eisenach - hat da noch jemand fragen? und ja den 760er gabs auch mit Quermotor ;) Es geht nicht um den Motor sondern alleinig um das Getriebe. Skoda war so nett die Maße am 1.6L/1.3L Favorit/Felicia zu übernehmen. Wir reden vom Zwickauer Hängebauchschwein (P760). Der Quereinbau war übrigens keine Eisenacher Idee sondern vom WTZ aus Dresden.

Eigentlich war ich schon drauf und dran, Dir noch einmal fundiert zu antworten. Aber wozu eigentlich? Das macht mich nur müde, Du willst es doch sowieso nicht hören und machst es wie Trump, Du drehst Dir die Dinge dahin, wo Du diese haben willst. Schade nur, dass eher unbewanderte Leser dann vielleicht Deinen Ergüssen Glauben schenken, aber sei es drum.

PS. Wen die Sache wirklich interessiert, schlage in "Plaste, Blech und Planwirtschaft" nach, da ist das Desaster mit dem RGW-760er -welcher nun überhaupt nichts mit Favorit/Felicia zu tun hatte- ausführlichst nebst Querverweisen und Quellenangabe geschildert. Das ist jedenfalls einfacher, als in Eisenach bei wem auch immer um eine Audienz zu betteln um dann Märchen erzählt zu bekommen :shock:
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Re: Karrosse w311 auf w353 Fahrgestell,geht das?

Ungelesener Beitragvon pinokio » Montag 24. Juli 2017, 21:25

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen {beifall} {beifall} {beifall}

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Schröni
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Re: Karrosse w311 auf w353 Fahrgestell,geht das?

Ungelesener Beitragvon Schröni » Sonntag 30. Juli 2017, 22:58

So ist das hier in Eisenach... alle wissen alles! Ja - und auch der Späne Karl aus der Dreherei weis natürlich ganz genau wie das da war, damals "in die AWE" {blinzel}

Der Umbau ist sicher möglich und auch eintragungsfähig. Ich persönlich bin sowieso ein Fan der Improvisationskunst der DDR Bevölkerung - möglicherweise hat es einen solchen Umbau irgendwo gegeben. Ein solches Fahrzeug hätte mit der Historie sicher einen reizvolleren Charme aber...

Unser 353 DDR Umbau ist für Originalitätsfans der pure Graus, aber auch solche Fahrzeuge hat es in der hausgemachten Mangelwirtschaft gegeben und stellt meiner Meinung nach, ein Stück Zeitgeschichte dar. [Bier]
der Optimist: es ist voll - der Pessimist: es ist leer - der Ingenieur: es ist doppelt so groß wie nötig


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