Kupplungs-Ausrücker, Gabel, 353

Die Fachbeitäge zum Thema Getriebe sind hier zu finden.

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MarkusH
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Kupplungs-Ausrücker, Gabel, 353

Ungelesener Beitragvon MarkusH » Mittwoch 15. Januar 2014, 13:26

Moin!
Kann mir jemand sagen, ob die Ausrückgabel, alte und neue Form, gegeneinander austauschbar sind?
Habe hier ein Getriebe mit der Ausrückgabel in der alten Form, das an einen Motor soll, an dem eine neue Kupplung (letzte Ausführung) plus entsprechendes Ausrücklager montiert ist.
Ich habe noch keine verschiedenen Gabeln, um es zu testen, und ehe ich was kaufe...
bis dann
Markus

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Re: Kupplungs-Ausrücker, Gabel, 353

Ungelesener Beitragvon ffuchser » Mittwoch 15. Januar 2014, 16:03

Kann man Umbauen gar kein Problem, mann braucht dann aber auch die Führungshülse.
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MarkusH
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Re: Kupplungs-Ausrücker, Gabel, 353

Ungelesener Beitragvon MarkusH » Mittwoch 15. Januar 2014, 18:06

ffuchser hat geschrieben:Kann man Umbauen gar kein Problem, mann braucht dann aber auch die Führungshülse.

Danke.

Diese Hülse habe ich noch nicht live gesehen.
Ist vermutlich das Teil auf dem zweiten Bild hier: viewtopic.php?f=2&t=11879&p=127413
mit den drei kleinen Schlitzkopf-Schrauben befestigt.
Da müßte ich dann wohl was eigenes bauen, denn an meinem betreffenden Getriebe sind dort keine Gewindebohrungen vorhanden. Es können auch keine gesetzt werden, da dort nur dünne Rippen sind, aber keine Dome o.ä. für Bohrungen.
Spricht was gegen den KupplungsAutomat neuer Ausführung zusammen mit dem Ausrücklager alter Ausführung?

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Re: Kupplungs-Ausrücker, Gabel, 353

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Mittwoch 15. Januar 2014, 18:17

Mischmasch funktioniert dort nicht.
Wenn, dann müsstest Du wohl oder übel auf 180er Kupplung mit dem "Topf" am Automaten umstellen.

Anderenfalls: Beim 353er-Getriebe ist es eigentlich kein Akt, die Kupplungsglocke zu wechseln, sie hängt nur an wenigen Schrauben M10
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Re: Kupplungs-Ausrücker, Gabel, 353

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Mittwoch 15. Januar 2014, 21:22

Auch hier bitte noch einmal lesen und darüber nachdenken!
Was geschrieben steht, ist nicht ganz richtig.
Man kann ein Getriebe der letzten Ausführung mit Führungshülse auf die alte Ausführung zurückbauen. Dann einfach Führungshülse abschrauben.
Umgekehrt geht es nicht sehr gut, da weder Passung noch die 3 Gewindelöcher im der Glocke vorhanden sind.
Oder???
Hast Du einmal etwas Gutes gefunden, mußt Du es pflegen!

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Re: Kupplungs-Ausrücker, Gabel, 353

Ungelesener Beitragvon MarkusH » Freitag 14. Februar 2014, 09:38

Moin!
Ich habe mir jetzt eine Ausrückgabel für das Hülsen-geführte Lager besorgt.
Passt auf die Welle/Passfeder und an's Lager, aber im Gegensatz zu der älteren Gabel gibt es daran keine
Gewindebohrung und Schraube, welche die Gabel auf der Welle gegen seitliches Verrutschen fixiert.
Die Gabel würde dann also nur durch das Ausrücklager und die Klammern in Position gehalten
(bzgl. der Position auf der Welle)
Ist das so richtig oder habe ich eine falsche Gabel erwischt?
bis dann
Markus

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Re: Kupplungs-Ausrücker, Gabel, 353

Ungelesener Beitragvon zweitaktfreaks » Sonntag 1. Juni 2014, 21:55

Hallo

Möchte das Thema hier nochmal hochholen.

Kann mir mal einer genau erklären, wie ich diese Gabel da runter und wieder dran bekomme?

Gruss und Danke
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Re: Kupplungs-Ausrücker, Gabel, 353

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Sonntag 1. Juni 2014, 22:16

Welche! Bülderz!
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Re: Kupplungs-Ausrücker, Gabel, 353

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Sonntag 1. Juni 2014, 22:17

Ob ich´s kann, weiß ich nicht. Aber ich kann´s versuchen... :lol:

Die Gabel ist auf der Ausrückwelle, welche ja bekanntlich unten quer zur Fahrtrichtung in der Getriebeglocke liegt, oft axial fixiert, und zwar durch eine Schraube, welche zu entfernen ist. Wie Markus oben schrieb, ist diese bei neueren Ausführungen nicht mehr existent, näheres weiß ich aber auch nicht. Egal.
Jedenfalls Schraube entfernen, falls vorhanden. Dann sollte sich die Gabel auf der Welle so 3cm nach rechts (in FAHRTRICHTUNG) verschieben lassen (zur Not mit Hammer und ALUdorn nachhelfen). Sie schlägt dann aber oben an der Getriebeeinganswelle an, logischerweise.

Es befindet sich auf einer der beiden Seiten im Getriebegehäuse an der Lagerung der Ausrückwelle ein Kerbstift, der nur in eine richtung ausgeschlagen werden kann (probieren). Diesen entfernen. Dann kann man die Ausrückwelle unter leichtem hin- und herdrehen nach - wieder in Fahrtrichtung - links herausziehen, dabei rutscht auch die Gabel von der Welle runter.

Besser erklären kann ich´s nicht...

Aber nochmal in aller Deutlichkeit, auch wegen Markus´ Rückfrage:

Es gibt zwei Systeme, die NUR KOMPLETT funktionieren:

1. Schwenkausrücker bis irgendwann 85/86 rum:
Auf der Ausrückwelle axial fixierte Ausrückgabel, Getriebe ohne Hülse und Kupplungsautomat mit "Topf" (siehe http://wiki.w311.info/index.php?title=Kupplung , alle bis auf die untersten beiden Automaten sind für Schwenkausrücker, und die Ausrücklager mit den zylindrischen Zapfen) Ausrückgabel mit ausgearbeiteten Halbzylindern zur Aufnahme des Ausrücklagers.

2. Zentralausrücker ab 85/86 rum:
Getriebe mit Hülse um die Kupplungseingangswelle, auf der das Ausrücklager gleitet (siehe auch hier Wikilink oben), Automaten ohne Topf (aktuell die beiden untersten in der Liste) und auch eine auf der Welle axial nicht fixierte Gabel ist denkbar, welche lediglich zwei Gleitflächen hat.


Es lassen sich nur alle diese Komponenten komplett ersetzen, HALB GEHT NICHT!!!

Springender Punkt ist hierbei die Kupplungsglocke des Getriebes, wo die Fläche und die drei oder vier Gewindebohrungen für die Angeschraubte Hülse des Zentralausrückers oft nicht vorhanden ist. Fehlt diese, so ist der Umbau auf Zentralausrücker mit dieser Glocke praktisch kaum möglich.
Der Umbau umgekehrt, also Getriebe für Zentralausrücker mit Schwenkausrücker betreiben ist ohne weiters möglich, die Hülse wird einfach Abgeschraubt und die Ausrückgabel (und bei Fehlen der Fixierungsbohrung für die Gabel auch die Ausrückwelle) ersetzt, fertig.
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Re: Kupplungs-Ausrücker, Gabel, 353

Ungelesener Beitragvon rallye311 » Montag 2. Juni 2014, 10:21

Hallo!

Der springende Punkt ist definitive die Kupplungsglocke, wie oben beschrieben.
Allerdings würde ich nicht einfach eine Kupplungsglocke tauschen. Ich gehe davon aus dass die Getriebehälften zusammen bearbeitet wurden da sie die Lagerung des Differntials aufnehmen.
ich habe selber beim 353 Getriebe nicht drauf geachtet, hat mal jemand geschaut ob die Gehäuse gepaart sind?

Grüße: rallye311


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