Kühlerfrostschutz

Kühler, Thermostat, Luftaustausch, Innenraumbelüftung etc...

Moderator: ZWF-Adminis

Benutzeravatar
Böhser_353er
Mr. Wartburg 2010
Beiträge: 2558
Registriert: Montag 23. Oktober 2006, 12:45
Mein(e) Fahrzeug(e): Wartburg 353W de luxe Genex Bj. 1979
Wartburg 353S Genex Bj. 1984
Wartburg 353W Tourist Bj. 1983
Wartburg 353W Tourist Bj. 1986 NVA Kommandantendienst
Trabant P601S Kombi Bj. 1986
Robur LO2002A mit Seilwinde Bj. 1981
ARO 240D Kübelwagen Bj. 1987
Peugeot 406 Break V6 Bj. 2002
Gruppe / Verein: Wartburgfahrer Ost
Wohnort: Großräschen

Kühlerfrostschutz

Ungelesener Beitragvon Böhser_353er » Donnerstag 16. November 2006, 20:19

Hallo

Werde mir demnächst einen Warti zulegen und wollte mal fragen in welchem Mischungsverhältniss ich Frostschutz mit Dest. Wasser mischen muss.
Kenne das vom 4 Takter da ist es 1:1.
Der Warti soll ein Alltagsauto werden.

Soll ja Frostgeschützt sein bis min. -20C°

MfG BT
MfG Böhser_353er alias Mister Wartburg 2010

Wer IFA fährt, fährt nie verkehrt weil IFA überall hinfährt.
Ein Robur brauch keine Straße sondern nur eine Richtung.
ARO 240 - besser als sein Ruf!

Benutzeravatar
WartburgPeter
Camping-Tourist
Beiträge: 5568
Registriert: Donnerstag 19. Januar 2006, 21:10
Mein(e) Fahrzeug(e): Tourist 353W
Camping 312

Re: Kühlerfrostschutz

Ungelesener Beitragvon WartburgPeter » Donnerstag 16. November 2006, 21:24

Böhser_Trabi hat geschrieben:Hallo

Werde mir demnächst einen Warti zulegen und wollte mal fragen in welchem Mischungsverhältniss ich Frostschutz mit Dest. Wasser mischen muss.
Kenne das vom 4 Takter da ist es 1:1.
Der Warti soll ein Alltagsauto werden.

Soll ja Frostgeschützt sein bis min. -20C°

MfG BT


Es gibt keine allg. gültigen Mischungsregel, da das vom eingesetzten Frostschutzmittel abhängt. Du kaufst Dir ein Produkt und liest die Gebrauchsanleitung auf dem Gebinde und mischst entsprechend der angegebenen Tabelle!
Beste Grüße
Peter

Benutzeravatar
Böhser_353er
Mr. Wartburg 2010
Beiträge: 2558
Registriert: Montag 23. Oktober 2006, 12:45
Mein(e) Fahrzeug(e): Wartburg 353W de luxe Genex Bj. 1979
Wartburg 353S Genex Bj. 1984
Wartburg 353W Tourist Bj. 1983
Wartburg 353W Tourist Bj. 1986 NVA Kommandantendienst
Trabant P601S Kombi Bj. 1986
Robur LO2002A mit Seilwinde Bj. 1981
ARO 240D Kübelwagen Bj. 1987
Peugeot 406 Break V6 Bj. 2002
Gruppe / Verein: Wartburgfahrer Ost
Wohnort: Großräschen

Ungelesener Beitragvon Böhser_353er » Donnerstag 16. November 2006, 21:27

@WartburgPeter

Achso ist das.
Dachte nur weil auf deiner Seite ein Mischungsverhältnis
Frotschutz / Dest. Wasser 37 : 63
steht.
deswegen fragte ich sicherheitshalber nochmal.

MfG BT
MfG Böhser_353er alias Mister Wartburg 2010

Wer IFA fährt, fährt nie verkehrt weil IFA überall hinfährt.
Ein Robur brauch keine Straße sondern nur eine Richtung.
ARO 240 - besser als sein Ruf!

Benutzeravatar
Tobias Yello' Thunder
Erfurter Produktionsgenossenschaft
Beiträge: 4526
Registriert: Donnerstag 9. Februar 2006, 18:56
Mein(e) Fahrzeug(e): W353 Limousine Bj. '88, W353-1600i Tourist Bj. '10, QEK Aero Bj. '89
Wohnort: Erfurt

Ungelesener Beitragvon Tobias Yello' Thunder » Donnerstag 16. November 2006, 21:36

Das ist die "offizielle Werksangabe", die sich allerdings halt auch auf das "offizielle DDR-Frostschutzmittel" bezieht.
Da dieses aber nicht mehr beschaffbar sein dürfte, würde ich Dir empfehlen es so zu machen, wie Peter es vorschlug:
Frostschutzmittel kaufen, Etikett studieren und nach empfohlenem Verhältnis mit Wasser mischen.
In Erfurt (sehr stark kalkhaltiges Wasser, kommt schon fast als Steinchen aus dem Wasserhahn) und ähnlichen Gegenden würde ich sogar zu destilliertem, mindestens aber zu demineralisiertem Wasser raten.

Tobias
Wartburg 353: Keine verbotenen Abschalteinrichtungen in der Motorsteuerungssoftware seit 1966!

wartburgdan
Rostdispatcher
Beiträge: 548
Registriert: Sonntag 17. September 2006, 15:34
Mein(e) Fahrzeug(e): Holzroller

Re: Kühlerfrostschutz

Ungelesener Beitragvon wartburgdan » Donnerstag 16. November 2006, 21:42

Soll ja Frostgeschützt sein bis min. -20C°

Hi, würde dir auch empfehlen ruhig etwas großzügiger zu mischen, ist eigentlich üblich in unseren Breiten den Frostschutz bis mind. -30°C zu mischen. Kann ja nicht schaden, etwas reserve zu haben :smile:
Man weiß ja auch nie!
Und kaufe dir am besten im gut sortierten Fahrzeugteilehandel einen einfachen Frostschutzprüfer, mit dem du deine Mischung vor dem einfüllen noch mal prüfen kannst. Kostet nicht die Welt und du kannst vor jeden Winter dann deinen Frostschutz checken, ob er noch sicher ist!
Viel Glück!!!

Benutzeravatar
Böhser_353er
Mr. Wartburg 2010
Beiträge: 2558
Registriert: Montag 23. Oktober 2006, 12:45
Mein(e) Fahrzeug(e): Wartburg 353W de luxe Genex Bj. 1979
Wartburg 353S Genex Bj. 1984
Wartburg 353W Tourist Bj. 1983
Wartburg 353W Tourist Bj. 1986 NVA Kommandantendienst
Trabant P601S Kombi Bj. 1986
Robur LO2002A mit Seilwinde Bj. 1981
ARO 240D Kübelwagen Bj. 1987
Peugeot 406 Break V6 Bj. 2002
Gruppe / Verein: Wartburgfahrer Ost
Wohnort: Großräschen

Ungelesener Beitragvon Böhser_353er » Donnerstag 16. November 2006, 21:55

Ich arbeite ja in einer KFZ-Werkstatt.
Und wir mischen immer bis -40C°
Da kann ich mir den Frostschutzprüfer auch mal borgen.

Aber danke für die Tipps.

MfG BT
MfG Böhser_353er alias Mister Wartburg 2010

Wer IFA fährt, fährt nie verkehrt weil IFA überall hinfährt.
Ein Robur brauch keine Straße sondern nur eine Richtung.
ARO 240 - besser als sein Ruf!

Benutzeravatar
WartburgPeter
Camping-Tourist
Beiträge: 5568
Registriert: Donnerstag 19. Januar 2006, 21:10
Mein(e) Fahrzeug(e): Tourist 353W
Camping 312

Ungelesener Beitragvon WartburgPeter » Freitag 17. November 2006, 16:46

Tobias Yello' Thunder hat geschrieben:... würde ich sogar zu destilliertem, mindestens aber zu demineralisiertem Wasser raten.


Das sollte absolut selbstverständlich sein! Man nimmt nur im Notfall Leitungs- oder Seewasser. Kalk- und andere gelöste Stoffe setzen nicht nur allerlei Ablagerungen ab, sondern sorgen auch für sich schneller abnutzende Dichtungen, verstopfte Entlüftungsbohrungen und miserablen Wärmeaustausch.
Dann sind wieder die Ungarn schuld oder der sch... Wartburg soll schuld sein usw. :?
Beim Bügeleisen nimmt man auch nur gereinigtes Wasser!
Beste Grüße
Peter

Benutzeravatar
Böhser_353er
Mr. Wartburg 2010
Beiträge: 2558
Registriert: Montag 23. Oktober 2006, 12:45
Mein(e) Fahrzeug(e): Wartburg 353W de luxe Genex Bj. 1979
Wartburg 353S Genex Bj. 1984
Wartburg 353W Tourist Bj. 1983
Wartburg 353W Tourist Bj. 1986 NVA Kommandantendienst
Trabant P601S Kombi Bj. 1986
Robur LO2002A mit Seilwinde Bj. 1981
ARO 240D Kübelwagen Bj. 1987
Peugeot 406 Break V6 Bj. 2002
Gruppe / Verein: Wartburgfahrer Ost
Wohnort: Großräschen

Ungelesener Beitragvon Böhser_353er » Freitag 17. November 2006, 17:34

Hätte sowieso dest. Wasser genommen.
Aber in meiner Betriebsanleitung vom P70 steht auch was von
"gefiltertes Regenwasser" .
Kann man das auch nehmen?? da wird doch bestimmt kein Kalk drin sein, oder??

MfG BT
MfG Böhser_353er alias Mister Wartburg 2010

Wer IFA fährt, fährt nie verkehrt weil IFA überall hinfährt.
Ein Robur brauch keine Straße sondern nur eine Richtung.
ARO 240 - besser als sein Ruf!

Benutzeravatar
WartburgPeter
Camping-Tourist
Beiträge: 5568
Registriert: Donnerstag 19. Januar 2006, 21:10
Mein(e) Fahrzeug(e): Tourist 353W
Camping 312

Ungelesener Beitragvon WartburgPeter » Freitag 17. November 2006, 17:51

Böhser_Trabi hat geschrieben:Hätte sowieso dest. Wasser genommen.
Aber in meiner Betriebsanleitung vom P70 steht auch was von
"gefiltertes Regenwasser" .
Kann man das auch nehmen?? da wird doch bestimmt kein Kalk drin sein, oder??

MfG BT


Regenwasser ist naturgemäß nicht so verkalkt, wie das Wasser aus der Leitung oder dem Gebirgsbach, da Regenwasser (am mikroskopisch kleinen Staubpartikel) kondensiertes Wasser ist. Während des kondensierens kann Wasser so gut wie keine Mineralien transportieren (ein Weg z.B., um aus Salzwasser Süßwasser zu machen).
Als die Natur noch sauber war, vor 200 Jahren, hättest Du das Regenwasser nicht nur für die Blumen, sondern auch für Dein Auto nehmen können.
Heute ist Regenwasser gerade auf stark besudelten - äh besiedelten - Kontinenten ebenfalls extrem verunreinigt: Schwebteilchen, Schadstoffe (saurer Regen). Schnee ist auch nicht sauber. Die Verunreinigungen werden durch die tieferliegenden Atmosphären hinzugefügt, durch die der Regen "wäscht" und den schwebenden Dreck förmlich ausspült.
.... Wie klar die Luft doch nach einem Regen ist....!

Das Wasser aus der Klimanalage, Kühltruhe, Wäschetrockner, usw. auffangen, das kann man problemlos verwenden.
Beste Grüße
Peter

Benutzeravatar
Tobias Yello' Thunder
Erfurter Produktionsgenossenschaft
Beiträge: 4526
Registriert: Donnerstag 9. Februar 2006, 18:56
Mein(e) Fahrzeug(e): W353 Limousine Bj. '88, W353-1600i Tourist Bj. '10, QEK Aero Bj. '89
Wohnort: Erfurt

Ungelesener Beitragvon Tobias Yello' Thunder » Freitag 17. November 2006, 18:26

WartburgPeter hat geschrieben:...nimmt nur im Notfall Leitungs- oder Seewasser.

Tststs, Peter!
Seewasser: So weit würde ich ja nun nicht gleich gehen!
Böhser_Trabi hat geschrieben:Betriebsanleitung vom P70

Von wann ist der P70? Anno Tobak? Siehste!
Da war die Welt noch in Ordnung.
"The good old times when the rivers was clean and sex was dirty"

Tobias
Wartburg 353: Keine verbotenen Abschalteinrichtungen in der Motorsteuerungssoftware seit 1966!

Benutzeravatar
Rolf
(†) 26.09.2011
Beiträge: 3740
Registriert: Mittwoch 18. Januar 2006, 21:33
Mein(e) Fahrzeug(e): -.-.-
Wohnort: weit im Westen...

Ungelesener Beitragvon Rolf » Freitag 17. November 2006, 18:30

Tobias Yello' Thunder hat geschrieben:Tststs, Peter!
Seewasser: So weit würde ich ja nun nicht gleich gehen!


Warum nicht?
Die Forellen müssen vorher in einen anderen Topf! :razz:

Benutzeravatar
Böhser_353er
Mr. Wartburg 2010
Beiträge: 2558
Registriert: Montag 23. Oktober 2006, 12:45
Mein(e) Fahrzeug(e): Wartburg 353W de luxe Genex Bj. 1979
Wartburg 353S Genex Bj. 1984
Wartburg 353W Tourist Bj. 1983
Wartburg 353W Tourist Bj. 1986 NVA Kommandantendienst
Trabant P601S Kombi Bj. 1986
Robur LO2002A mit Seilwinde Bj. 1981
ARO 240D Kübelwagen Bj. 1987
Peugeot 406 Break V6 Bj. 2002
Gruppe / Verein: Wartburgfahrer Ost
Wohnort: Großräschen

Ungelesener Beitragvon Böhser_353er » Freitag 17. November 2006, 19:37

Die Betriebsanleitung des P70 ist von 1957.
Hab gerade mal nachgeguggt.

MfG BT
MfG Böhser_353er alias Mister Wartburg 2010

Wer IFA fährt, fährt nie verkehrt weil IFA überall hinfährt.
Ein Robur brauch keine Straße sondern nur eine Richtung.
ARO 240 - besser als sein Ruf!

Benutzeravatar
Detlef Grau
Der Schrägverzahnte
Beiträge: 2496
Registriert: Samstag 18. Februar 2006, 11:38
Mein(e) Fahrzeug(e): Wartburg 311;1.3; RT 125/3; Qek-Junior; RS09, B1000KM
Gruppe / Verein: AME - Automobilbau Museum Eisenach
Wohnort: Westeregeln

die unscheinbare Flüssigkeit

Ungelesener Beitragvon Detlef Grau » Sonntag 19. November 2006, 18:19

Endlich habe ich mal ein wenig Zeit gefunden, in Ruhe einige wirklich interessante Beiträge zu lesen. Im Moment ist es wirklich ziemlich hektisch, Winterreifenverordnung, Auditierung, AU-Berechtigung muss turnusmäßig wieder auf Vordermann gebracht werden, der Wartburg und die RT müssen „winterfest“ gemacht werden … halt der scheinbar ganz normale Wahnsinn. Dann fährt auch noch ein Kollege in meinen fast fertigen Qek und die Sache ist perfekt. Wieder anfangen, ganz von vorn.

Entschuldigt also bitte, wenn die Beiträge aus dem IFA-Altenpflegeheim im Moment ein wenig spärlich fließen.

Ohne Eueren Beiträgen zum Thema Frostschutz etwas oberlehrerhaftes hinzufügen zu wollen, dachte ich mir, es könnte wohl wirklich mal nichts schaden etwas genauer über die womöglich unscheinbarste Flüssigkeit im Auto zu schreiben, denn ich denke, dass es da doch wirklich ganz interessante Dinge zu beachten gilt.

Bild

Da ist zum einen die Auswahl des Gefrierpunktes. Sicher erreichen wir in unseren Breiten selten Temperaturen um -20°C und wenn doch, überlegen nur die ganz Harten, ob sie das ihrem Wartburg zumuten wollen. Doch daraus zu schließen, dass Frostschutz bis -20° C ausreicht, ist ein Trugschluß! Wer ein Modell mit Frontkühler besitzt, sollte bedenken, dass der Fahrtwind die Temperatur nochmals um ca 10°C senken kann. Das heißt, dass bei geschlossenem Thermostat nach dem Kaltstart ja noch kein warmes Kühlmittel den im Fahrtwind befindlichen Kühler durchströmt und so vor dem zufrieren bewahrt, er könnte zufrieren! Könnte! Denn das Kühlmittel bildet ja noch nicht bei -21°C einen Eispanzer, aber es kann gelieren und es kommt zu keinen Kreislauf bei geöffnetem Thermostat. Das Kühlmittel beginnt zu kochen.

Hilfe hätte man hier erhalten können!

Bild

Darum schreiben die meisten Hersteller einen Frostschutzgehalt vor, der ca -35°C absichert.

Bei der Suche nach einem gebräuchlichen Frostschutzmittel ist vielen dieser Kollege ein hinreichender Ratgeber

Bild

Wenn ich die Beiträge so lese, dann scheint nur der Frostschutzgehalt und die Erreichung dessen wichtig. Läßt man sich dazu beraten, dann kommt oftmals der Spruch: „Ach für´n Wartburg? Na da recht das hier locker! Früher…..“ Man selbst ist ja auch dazu geneigt, manchmal ein wenig vom Pfad der Tugend abzukommen. Aber ich glaube auch, dass man die Möglichkeiten der modernen Technik, da wo es Sinn macht, nutzen sollte.

Bei herkömmlicher Frostschutz wird ein seit vielen Jahren gebräuchlicher Zusatz auf Silikatbasis verwendet. Dieser ist für die grünlichen Ablagerungen verantwortlich, die sich an undichten Schlauchverbindungen bildet. Silikate können auch zu Schlammbildung im Kühlsystem führen. Deshalb schreiben die Hersteller bei Verwendung dieses Kühlmittels einen Wechselintervall von 4 Jahren vor.

Die neueste Generation Frostschutzmittel setzt auf die OAT (Organic Acid Technology) und ist frei von Nitraten, Boraten, Nitriden, Phosphaten oder Aminen. Es enthält auch keinen Silikate ( wegen der Schlammbildung). OAT Frostschutzmittel schützen auch vor Kavitation, also der Implosion von Gasblasen , bei der die Oberfläche von metallischen Komponenten beschädigt wird. Ihr seht, da wird an Dinge gedacht, von denen man eigentlich gar nicht glaubt, dass es sie gibt. Wichtig finde ich auch, dass die OAT Frostschutzmittel besser vor Korrosion schützen und auch die Wasserhärte reduzieren. Das schützt die Wasserpumpen-dichtung!

Ein untereinander mischen sollte man aber vermeiden! Darum sind auch Frostschutzmittel farblich gekennzeichnet. Grün und rosa sind Frostschutzmittel alterer Silikat-Universaltypen gefärbt, OAT könnt Ihr an der blauen oder orangenen Färbung erkennen.

Ihr seht, Frostschutzmittel ist nicht nur eine unscheinbare sondern auch eine oft unterschätzte Flüssigkeit. Nun müsst Ihr ja nicht alle umrüsten, wer noch zwei Faß Reserve Glysantin im Verließ hat, wird wohl kaum über diese Möglichkeiten nachdenken…

Ich wollte nur mal bloß ein wenig darüber schreiben, wo so wenig drüber geredet wird. Und im Frühjahr schreibe ich darüber, warum moderne Frostschutzmittel nicht nur den Gefrierpunkt senken, sonder auch den Siedepunkt erhöhen …
in diesem Sinne

aus dem IFA Altenpflegeheim
D. Grau

Benutzeravatar
WartburgPeter
Camping-Tourist
Beiträge: 5568
Registriert: Donnerstag 19. Januar 2006, 21:10
Mein(e) Fahrzeug(e): Tourist 353W
Camping 312

Re: die unscheinbare Flüssigkeit

Ungelesener Beitragvon WartburgPeter » Sonntag 19. November 2006, 21:48

Wunderbar, dem ist nichts mehr hinzuzufügen!!

Bild
Beste Grüße
Peter

Gast

Re: die unscheinbare Flüssigkeit

Ungelesener Beitragvon Gast » Montag 27. November 2006, 20:10

Detlef Grau hat geschrieben:Bei herkömmlicher Frostschutz wird ein seit vielen Jahren gebräuchlicher Zusatz auf Silikatbasis verwendet. Dieser ist für die grünlichen Ablagerungen verantwortlich, die sich an undichten Schlauchverbindungen bildet. Silikate können auch zu Schlammbildung im Kühlsystem führen. Deshalb schreiben die Hersteller bei Verwendung dieses Kühlmittels einen Wechselintervall von 4 Jahren vor.


Hi,

silikathaltige Kühlmittel führen imho nicht automatisch zu Verschlammung. In einigen Mercedes-Fahrzeugen gibt es silikathaltige Kühlmittel als Lebensdauerfüllung (mit Silikatpatrone im Ausgleichsbehälter).

Gruß
Stefan

kat
Ventileinsatzputzer
Beiträge: 172
Registriert: Dienstag 28. November 2006, 10:56

Ungelesener Beitragvon kat » Dienstag 28. November 2006, 11:01

In Ergänzung:

OAT Kühlmittel können für ältere Fahrzeuge Nachteile haben, wie man hier nachlesen kann:
http://www.aa1car.com/library/2004/us120426.htm

Weil z.B. die Dichtungen dafür ausgelegt sein müssen, verwendet MB (zumindest in den USA und als folgender Artikel geschrieben wurde) keine reinen OAT Kühlmittel:
https://www.mbwholesaleparts.com/StarTu ... eDec04.pdf

Gruß
Stefan

Benutzeravatar
Pittiplatsch
Tastenquäler
Beiträge: 303
Registriert: Mittwoch 20. Februar 2008, 14:08
Mein(e) Fahrzeug(e): Wartburg 311/1 Bj 1965
MZ RT 125 Bj 1953
Jawa 175 Bj 1968
Citroën AC4 Bj 1932
Wohnort: Tornesch
Kontaktdaten:

Re: Kühlerfrostschutz

Ungelesener Beitragvon Pittiplatsch » Mittwoch 19. September 2012, 12:06

Hallo Leute,

ich werde bald mein Kühlwasser wechseln. Deshalb bin ich schon mal fleissig am studieren hier im Forum. Die Frage welches Wasser ist ja auch immer interessant z.B. dachte ich immer gefiltertes Regenwasser wäre schon ideal. Nun lese ich hir von Schwebepartikel und saurem Regen. Klar es gibt viel zu bedenken aber nun meine Frage:
Ich habe im Keller einen Luftentfeuchter wo sich doch immer schön sauberes Wasser ansammelt. Habe dieses Wasser schon mal gesammelt weil ich gelesen habe das dieses Wasser für den Kühler sehr gut geeignet ist. Was meint ihr, spricht etwas dagegen was ich nicht bedacht habe???
Schöne Grüße aus dem Märchenwald
Pittiplatsch
_____________________________________________
Wollen wir das Ziel erreichen, dann müssen wir zurück.

http://sites.google.com/site/wartburg311/

Benutzeravatar
Hanner
Innenstadtverbannter
Beiträge: 1250
Registriert: Mittwoch 25. Februar 2009, 21:39
Mein(e) Fahrzeug(e): Wartburg Transporter-Eigenbau
Wohnort: Lübz

Re: Kühlerfrostschutz

Ungelesener Beitragvon Hanner » Mittwoch 24. Oktober 2012, 09:23

Hallo,

ich nehme schon seit Jahrzehnten Regenwasser. Gieße es durch ein Tuch. So viel Schadstoffe können doch
da garnicht drinne sein, sonst würden doch Dachrinnen und Behältnisse zerfressen werden?!
Habe auch noch keinen Motor gesehen, der davon zerstört worden wäre.
Freundliche Grüße
Hanner



Man kann nur gewinnen, wenn man schon verloren hat.

Benutzeravatar
Pittiplatsch
Tastenquäler
Beiträge: 303
Registriert: Mittwoch 20. Februar 2008, 14:08
Mein(e) Fahrzeug(e): Wartburg 311/1 Bj 1965
MZ RT 125 Bj 1953
Jawa 175 Bj 1968
Citroën AC4 Bj 1932
Wohnort: Tornesch
Kontaktdaten:

Re: Kühlerfrostschutz

Ungelesener Beitragvon Pittiplatsch » Donnerstag 29. November 2012, 17:03

Ich hab das jetzt mal probiert mit dem Wasser aus dem Luftentfeuchter. Es ist natürlich ein elektrischer Entfeuchter. Das Wasser aus den Entfeuchtern die mit solchen extra Salzbeuteln arbeiten ist glaube ich nicht gut. Das ist ganz zähflüssig. Erfahrungsberichte kann ich aber noch nicht liefern. Wenn ich dieses Wasser nicht hätte würde ich auch Regenwasser nehmen.
Schöne Grüße aus dem Märchenwald
Pittiplatsch
_____________________________________________
Wollen wir das Ziel erreichen, dann müssen wir zurück.

http://sites.google.com/site/wartburg311/


Zurück zu „Heizen und Kühlen“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 5 Gäste