Überhitzung

Kühler, Thermostat, Luftaustausch, Innenraumbelüftung etc...

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Überhitzung

Ungelesener Beitragvon IG_IFA » Samstag 21. Juli 2012, 23:15

Habe vor ein paar Monaten die Schläuche erneuert und Gylisantine aufgefült !
Ein paar Monate Später geht der Motor schon nach kurzer Strecke in den roten bereich und drückt Wasser ins Ausgleichsbehelter.
Habe schon Kopfdichtung, Termustat mit dichtungen und Fühler gewegselt ! Seit dem passiert es erst wenn ich die 50 km/h überschreite .

Was kan es sein? Und was kann ich noch tun ????

MfG

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Re: Überhitzung

Ungelesener Beitragvon Hanner » Samstag 21. Juli 2012, 23:21

Hallo,

Kopfdichtung(auch wenn sie neu ist). Kopf kann verzogen sein.
Freundliche Grüße
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Re: Überhitzung

Ungelesener Beitragvon Franz » Samstag 21. Juli 2012, 23:28

alles Richtig entlüftet? Und was für ein fahrzeugtyp überhaupt?

mfg.
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Re: Überhitzung

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Sonntag 22. Juli 2012, 00:07

Klingt mir sehr nach einem Etlüftungsproblem. Wenn in der Wasserpumpe Luft ist, kann diese kein Wasser fördern und der Motor wird nicht gekühlt.
Auf der Wapu ist sicherlich eine Ablassschraube/Entluftungsschraube.
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Re: Überhitzung

Ungelesener Beitragvon Warre 1000 » Sonntag 22. Juli 2012, 04:55

Der 353 Motor hat der Wasserpumpe im Zylinderkopf. Hast Du ein solscher Motor könntest Du versuchen die kleine Entlüftungsschraube oben am Wasserpumpe öffnen und der Kühlwassersystem entlüften. Nach der Motor warmgefahren sind könntest Du der Kühlwassersystem wieder entlüften. Kommt von der Entlüftungsschraube noch Luft nach mehrere Entlüftungen lecken die Zylinderkopfdichtung und der Zylinderkopf sind vermutlich verzogen.
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Re: Überhitzung

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Sonntag 22. Juli 2012, 07:31

Bei einem 353er mit Kühler hinter dem Motor, den Kühlerverschluss offen lassen.
Damit ist das Kühlsystem drucklos.
Wenn der Motor läuft, die Nase an die Öffnung bringen und vielleicht riecht man die Abgase.
Dann wird der Zylinderkopf verzogen sein oder die Dichtung ist defekt.
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig
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Re: Überhitzung

Ungelesener Beitragvon IG_IFA » Sonntag 22. Juli 2012, 10:29

Es ist ein 353 Motor ! Endlüftet habe ich in richtig Wasserpumpe und Heizung und den Zylinderkopf mit dem Dremomentschlüssel angezogen !

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Re: Überhitzung

Ungelesener Beitragvon Warre 1000 » Sonntag 22. Juli 2012, 11:30

IG_IFA hat geschrieben:Es ist ein 353 Motor ! Endlüftet habe ich in richtig Wasserpumpe und Heizung und den Zylinderkopf mit dem Dremomentschlüssel angezogen !

Also Ich sehe kein andere Mögligkeiten das der Zylinderkopf sind verzogen oder der Zylinderkopfdichtung lecken. Du könntest mit laufendes Motor noch im der Ausgleichbehälter sehen, falls darin Luftbläsen kommt von die Abgase.

Hast Du der Zylinderkopf nachgezogen?

Selbst drehe Ich der Zylinderkopf mit 60 Nm, obwohl in der Handbuch nur 4,8 Nm stehen.
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Re: Überhitzung

Ungelesener Beitragvon maffi » Sonntag 22. Juli 2012, 13:33

hallo,

mal eine ganz blöde Vermutung,kocht das Kühlwasser wirklich oder schaust du nur auf die Temperaturanzeige im Kombiinstrument? auf Wartburgpeters Seite gibt es eine gute Aufklärung zu dem Thema der C120 Geber...ich selber habe festgestellt,daß es 2 Varianten dieser Geber gibt und nur der C120 01/01 zeigt die richtigen Werte an den alten Kombiinstrumenten an,währenddessen der C120 01/02 viel zu hohe Temperaturen anzeigt,obwohl die garnicht vorhanden sind...

dann noch eine Variante,hast du es probiert,mit normalem einfachen Wasser zu fahren und die Temperatur dabei zu beobachten? dieses natürlich nur probeweise...ich habe nur schlechte Erfahrungen mit Glysantin gemacht und das nicht nur am PKW sondern auch am W50...bei mir kommt nur ein Gemisch aus Leitungswasser und neumodischem Frostschutzmittel in die Kühlkreisläufe...damit läuft alles bestens...

ansonsten würde ich auch auf die Kopfdichtung oder eine defekte Wasserpumpe tippen... oder aber,der Deckel des Ausgleichsbehälters ist im Eimer...das hatte ich am Barkas und habe mich dumm und dämlich gesucht,bis nichts mehr möglich war an Fehlern,hab' dann das Inlet des Deckels gewechselt und alles war wieder super :smile: wenn das Inlet des Deckels nämlich nicht in Ordnung ist,drückt die Wapu das Wasser in den Ausgleichsbehälter,es entstehen Luftblasen im Kühlsystem,der Motor wird heiss...es ist quasi so,als wenn du keinen Deckel auf dem Ausgleichsbehälter hast und das System keinen Druck aufbauen kann,weil die Luft zu leicht durch den Deckel entweichen kann...

viele Grüße

maffi
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Re: Überhitzung

Ungelesener Beitragvon IG_IFA » Sonntag 22. Juli 2012, 16:32

Es ist auch ein B1000 ! Mann sied das Wasser im Ausgleichsbehälter ansteigen bis es oben raus kommt ! Denn Decken für das Ausgleichbehälter habe ich auch schon durch einen neuen ersetst . Und wenn ich den Motor aus mache hört man den druck aus gleich ! MfG

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Re: Überhitzung

Ungelesener Beitragvon Thilo.K » Sonntag 22. Juli 2012, 17:11

Dazu muß man auch sagen, daß sich orig. der Deckel meistens bescheiden auf den
Ausgleichsbehälter schrauben läßt. Die Gewindesteigung ist zu groß + zu wenig Gewinde-
gänge "greifen" bei eingelegtem Gummidichtring. Außerdem kann der Deckel schnell
schief draufgedreht werden und Behälter ist somit undicht. Das hätte man früher besser
lösen können. Einer der wenigen Punkte beim Wartburg, die mich bisher störten.
Gruß Thilo
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Re: Überhitzung

Ungelesener Beitragvon maffi » Sonntag 22. Juli 2012, 17:30

Hab ich das jetzt richtig verstanden - es handelt sich bei dem Problem um einen Barkas?

Dann such dir mal noch ein neues Innenteil vom Deckel...denn das darf er nicht machen,das Wasser einfach so bis in den Behälter und drüber hinaus drücken...die nächste Frage ist,wie entlüftet ihr beim Barkas die Kühlflüssigkeit? da gibt's Regeln,die nacheinander durchgeführt werden müssen und hinzu kommt,was habt ihr für ein Kühlsystem? es gibt 2 verschiedene...

viele Grüße

maffi
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Re: Überhitzung

Ungelesener Beitragvon Warre 1000 » Sonntag 22. Juli 2012, 17:45

Da Ich so oft Probleme gehabt mit ein leckendes Zylinderkopfdichtung ( eigentlich war das ein verzogene Zylinderkopf), habe Ich mange Jahren ohne Ventil im Ausgleichbehälter gefahren. Könntest Du ohne Ventil und nach Entlüftung gefahren, ohne das der Wasser im Ausgleichbehälter rauskommt, hast Du wahrscheinlich beweisst das Du zwei fehlende Ventilen im Ausgleichbehälter gehabt.

Der Ventil im Ausgleichbehälter sorgt für ein Überdrück so das Wasser nicht kochen bei 100°C sonst etwas 110°C. Ich hatte nicht der 100°C erreicht bei meines normales gefahren. Der Ventil im Ausgleichbehälter sollte aus sorgen für das kein Unterdrück saugt Luft irgendwo, sonst Wasser sollte von der Ausgleichbehälter gesaugt werden.
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Re: Überhitzung

Ungelesener Beitragvon schaffen » Mittwoch 29. August 2012, 22:21

hi,klinke mich hier mal mit ein weil ich grad nen ähnliches proplem hab :x . das ganze ging voriges jahr los und zwar hat mein 353er die temperatur top gehalten doch wenn ich dann nach ner kurzen pause (tanken oder so) wieder los bin ging die temperatur kurz ins rote und danach gleich wieder zurück ins normale w :!: :?: So naja weil ich eh alles neu machen wollte hab ich gleich das termostat mit gemacht und heut ne runde gedreht aber das ging voll nach hinten los bin nich weit gekommen da hat schon alles gekocht. naja ich wieder zurück , termostat raus und mal in kochtopf mit nen paar anderen aber alles bestens zwei öffnen bei 80-85grad und eins öffnet ab ca.65 . Aber es muß das termostat sein weil die heizung nich ging nur mal ganz kurz und da gings mit der temperatur !könnte das auch der wärmetauscher sein das da was verstopft is oder sowas ? -nixwissen- mfg schaffen
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Re: Überhitzung

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Mittwoch 29. August 2012, 22:29

Die Hitze nach Stillstand ist normal.
Im Stand fördert die Wasserpumpe nicht, und die Schlauchquerschnitte erlauben nur eine sehr mäßige Thermosyphonwirkung. Daher sammelt sich das heiße Wasser oben im Zylinderkopf, genau da, wo der Temp-Geber sitzt. Hat mit dem Thermostat nichts zu tun.

Nach dem Thermostatwechsel kann folgendes passiert sein:
1. Wahrscheinlich Luft unterm Thermostat oder in der Wapu. Beim ersten Warmlaufenlassen nach Auffüllen der Kühlflüssigkeit daher unbedingt Heizung einschalten.
2. Thermostat verklemmt o.Ä.
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Re: Überhitzung

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Mittwoch 29. August 2012, 22:43

Deine Beschreibung ganz am Anfang ist völlig normal @schaffen.
Alles so lassen wie es ist, wenn es im normalen Betrieb keine Probleme gibt. In Deinem Fall zurückbauen.
Wenn dann mal nix zu tun ist oder so: Kühler und Heizregister raus und mit einem Mittel aus der Apotheke reinigen. Erzähl ich Dir beim nächsten Treffen...
Hast Du einmal etwas Gutes gefunden, mußt Du es pflegen!

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Re: Überhitzung

Ungelesener Beitragvon schaffen » Donnerstag 30. August 2012, 10:40

naja es gab dann schon immer probleme nach dem starten , dann hatte er nämlich erhöhte drehzahl :? und die heizung ging auch erst wieder als er normal temperatur hatte.naja wir können uns ja mal in magdeburg drüber unterhalten [Bier] werde das heute nochmal testen vieleicht weiß ich dann mehr.
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Re: Überhitzung

Ungelesener Beitragvon Warre 1000 » Samstag 1. September 2012, 01:03

Verstehe Ich dir falsch wenn Du probleme mit der Heizung habest?

Ich vermute Du hast der Heizungsgeräte auch entlüftet. Falls der Zylinderkopfdichtung lecken könnte die Abgase sich sammeln im Heizungsgeräte und dafür bekommst du kein Wärme. Das bemerken mann auch falls mann often die Heizunggeräte entlüften können.
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Re: Überhitzung

Ungelesener Beitragvon schaffen » Montag 22. Oktober 2012, 21:36

so hab jetzt nochmals entlüftet und ein neues thermostat verbaut und immernoch das gleiche problem !hat noch jemand nen verdacht was es sein könnte? -nixwissen-
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Re: Überhitzung

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Montag 22. Oktober 2012, 21:58

Was ist das "gleiche Problem"?

Heizung geht immernoch nicht? Das ist schonal sehr verdächtig. Denn die Heizung geht bei Kühlwassertemperaturen über schätzungsweise 40°C immer, ganz egal, welcher Meinug das Thermostat zu der Sache ist.
Ist denn nach Deiner Probefahrt wieder irgendwo Luft im System? Nochmal entlüftet? Kam Luft?

Zwangslüfter läuft? Elektrolüfter läuft? (Front- oder Mittelkühler?)
Schläuche geknickt? Wird der Kühler warm? Ist der Heizungswärmetauscher und die Schläuche dahin zumindest teilweise warm? Druck im System?

Das musst Du uns mal möglichst genau beschreiben, mit "allgmeinen Tipps" ist dir wohl nicht mehr zu helfen, also muss eine zielgerichtete Fehlersuche her.

MfG
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Re: Überhitzung

Ungelesener Beitragvon schaffen » Dienstag 23. Oktober 2012, 19:26

also es ist erstmal nen mittelkühler.und das phänomen ist folgendes :wenn ich ihn frühs starte kommt nach vieleicht nach drei,vierhundert metern die orange lampe und kurz drauf die grüne und so weiter. und die rote kommt nur ganz kurz dann geht er auf normaltemperatur zurück und die heizung wird dann auch warm(was nicht schön ist weil die scheiben voll anlaufen {geschwärzt} ). so und schläuche,thermostat und kühler kann ich auschließen die sind neu!obwohl ich sagen muß das er es heute garnich gemacht hat und mir kommts so vor das wenn ich mit der front bergab stehe das er es dann nich macht. p.s. anzeige is auch i.o. die hab ich erst gemacht.
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Re: Überhitzung

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Dienstag 23. Oktober 2012, 21:36

Klarer Fall: Das Thermostat klemmt (wenn es mehrmals auftritt) oder es ist dich die ZKD, dann sammelt sich Luft unter dem Thermostat und es öffnet zu spät. Ich halt das "neue" Termostat für schuldig.
Und von wegen "Ist neu, kann ausgeschlossen werden...": http://w311.info/viewtopic.php?f=9&t=13043&p=139390
-roll-
Zuletzt geändert von Wartburgbauer am Donnerstag 1. November 2012, 14:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Überhitzung

Ungelesener Beitragvon Thilo.K » Dienstag 23. Oktober 2012, 23:55

Außerdem: Gut entlüften! Der Wärmetauscher läßt sich bspw. mitunter nicht richtig im
Stand entlüften.
Das Wasser läuft nicht so gut raus, wie aus der Wapuentlüftung.
Grund: Da der Kühlereinfüllstutzen ungefähr genau so hoch positioniert ist wie
die Wärmetauscherentlüftung, plätschert das Wasser nicht so gut raus.
Es muß bei Motorstillstand somit sorgfältiger entlüftet werden.
Oder Motor währenddessen laufen lassen. Entlüftungsschraube vom
Wärmetauscher öffnen, schließen wenn keine Blasen mehr rauskommen. Motor etwas
im Stand laufen lassen und zur Sicherheit nochmal kurz öffnen.
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Re: Überhitzung

Ungelesener Beitragvon Hanner » Mittwoch 24. Oktober 2012, 09:13

Hallo,

was Thilo sagt ist soweit genau richtig. Das mit dem kurz ansteigen der Temperaturanzeige ist auch normal. Bevor der Thermostat öffnet, steigt die Temperatur natürlich kurz an. Ist nach dem Öffnen aber sofort vorbei.
Noch etwas, was mir passiert ist, mit den gleichen Symptomen. Mein Ausdehnungsgefäß sitzt tief und hat den Anschluß unten. Weil ich alles gespült hatte, kam ich nicht darauf. Es war erst ein halbes Jahr her. Weil ich mir aber auch keinen Rat mehr wußte, habe ich ins Gefäß gesehen.
Was soll ich sagen, alles verschlammt. der Schlamm hatte den Schlauch verschlossen. Alles wieder gereinigt. Seitdem funktioniert alles wieder und ich sehe öfter im Ausdehnungsgefäß nach dem Rechten.
Freundliche Grüße
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Re: Überhitzung

Ungelesener Beitragvon Warre 1000 » Donnerstag 25. Oktober 2012, 21:48

Ein weiteres Bemerk von ein leckendes Zylinderkopfdichtung sind das der Motor schnell heiss bekommt, und der Temperatur geht am rot vor der Termostat öffnen. Denn erst zeigen der Temperaturanszeiger ein normales Motortemperatur.

Wenn die Zylinderkopfdichtung noch schlechter bekommt, wird die Temperaturanzeigen auch unruhig mit heissen Motor.

Hast Du im Ausgleichbehalter nachgegukkt, falls es darin kommt kleine Luftbläsen?
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Re: Überhitzung

Ungelesener Beitragvon Thilo.K » Donnerstag 1. November 2012, 13:39

Nach innen undichte Kopfdichtungen sind aber äußerst selten. Die Blechringe dichten
in der Regel ordnungsgemäß ab. Die Dichtungen sabbern häufig "nur" vom Wassermantel nach außen hin ...
Ganz wichtig, wie ich mitbekommen habe: Wirklich NULL Zusätze wie Fett, Graphitpulver usw. bei der Montage verwenden. Diese Materialien wirken wie ein Trennmittel.
Die Kopfdichtung wird somit nur schwer dicht. Drehmomentenschlüssel sollte man auch weglassen, sondern mit Gefühl das Radkreuz dazu benutzen. Außerdem ist der ZKD-Wechsel mit dem bloßen, einmaligen Anziehen auf Drehmoment + Kühlsystem auffüllen und entlüften noch lange nicht abgeschlossen. Schon nach einigen Minuten Probelauf werden die ZK-Muttern nachgezogen, nach weiteren FAHRKILOMETERN nochmal. Bei weiterem Flüssigkeitsverlust evtl. nochmal.
Und zwar mit Gefühl. Wie gesagt, die Dichtung muß während dieser Prozedur "eingefahren" werden, sprich richtig Temperatur bekommen, um mit dem Block quasi zu verschmelzen.
Rein digitale Herangehensweise (Dichtung drauf und Muttern auf Werksvorgabe anziehen - inklusive keine Fahrkilometer und ohne hohe Temperaturen) führt nicht zum Ziel.
Die Aussage stützt sich auf meine bisherigen Erfahrungen ...
Gruß Thilo
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Re: Überhitzung

Ungelesener Beitragvon schaffen » Donnerstag 1. November 2012, 20:00

so bin jetzt seit ner woche problemlos gefahren :lol: und schätze das sich noch irgendwo luftblasen versteckt hatten :!: naja jetzt hat er sich eben "selbst"repariert :smile: Aber mit dem nachziehen der ZK schrauben kann ich dir nur beipflichten steht ja auch im W.I.M.S. dank euch und hoffe das jetzt alles so bleibt
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