Froststopfen wechseln?

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Mielke
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Froststopfen wechseln?

Ungelesener Beitragvon Mielke » Montag 8. April 2013, 16:57

Hallo,
ich muß jetzt doch leider einen Froststopfen wechseln weil dieser verfault ist, aber wie schlage ich diesen am besten ein?
Mit einem Stück Hartholz direkt auf die Mitte des Stopfens oder wie?

MfG
Mielke

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Re: Froststopfen wechseln?

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Montag 8. April 2013, 19:18

Ich würde ein passendes Rohr oder eine große Nuss nutzen, um möglichst auf den Rand zu schlagen.
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Re: Froststopfen wechseln?

Ungelesener Beitragvon Thilo.K » Dienstag 9. April 2013, 00:01

Ganz wichtig: Gammel entfernen im betreffenden Froststopfensitz (Nut?)...
Meiner Meinung nach ist es auch kein Fehler, vor der Montage des Stopfens, den Sitz
vorher mit Loctite - (oder andere Marke) Flächendichtung oder Schraubensicherungslack
zu versehen (wie KG-UT).
Gruß Thilo
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Re: Froststopfen wechseln?

Ungelesener Beitragvon Hanner » Dienstag 9. April 2013, 09:19

Hallo,

das Thema war schon mal. Auf die Mitte schlagen, nicht auf den Rand. Der Stopfen ist leicht gewölbt
und drückt sich dann auseinander.
Freundliche Grüße
Hanner



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Re: Froststopfen wechseln?

Ungelesener Beitragvon Oliver R. » Donnerstag 22. August 2013, 20:39

Hallo Gemeinde.

Gibt es eine schnelle Reparaturmethode um einen Froststopfen nochmal dicht zu bekommen ? Habe heute innerhalb von 5km Fahrt ca. einen Fingerhut voll Kühlwasser aus dem Froststopfen unter dem Krümmer beim 353er verloren. Aus materialerhaltungsrelevanten Aspekten habe ich die Weiterfahrt erstmal abgebrochen. Da die Menge doch schon recht groß ist denke ich nicht, dass ich es mit einem einfachen Hammerschlag auf den Stopfen dicht bekomme, zumal der Zugang dorthin sehr bescheiden ist, wegen dem Auspuff.
Bevor ich dies aber dennoch ausprobiere wollte ich mal hören, ob der ein oder andere vielleicht noch eine andere Idee oder gar bereits durchgeführte Lösung hierfür hat.
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Re: Froststopfen wechseln?

Ungelesener Beitragvon Tobias » Dienstag 5. November 2013, 21:43

Also eine Schnelle Reperaturmethode gibt es eigentlich nicht.Ausser eben einen neuen Froststopfen einzuschlagen.

Wenn nicht der Stopfen, sondern das Material drunherum vergammelt ist kann man mit einer Reibahle den Sitz aufweiten und einen Übermaßstopfen reinmachen.
Man muss allerdings recht lange suchen bis man Jemanden hat der sowas bestellen kann.
Ich habe auch schonmal selbst einen auf der Drehbank gebaut weil der Motorblock so vergammelt war das kein Übermaßstopfen gepasst hat.

Ich mach auch immer nen bissl Flächendichtung an den Rand bevor ich den Stopfen einschlage.
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Re: Froststopfen wechseln?

Ungelesener Beitragvon bic » Mittwoch 6. November 2013, 00:41

Tobias hat geschrieben:.. kann man mit einer Reibahle den Sitz aufweiten und einen Übermaßstopfen reinmachen.

Mit der Reibahle? Gibt es da denn nicht einen Bund, auf welchem der Stopfen aufliegt, damit sicher dieser beim einschlagen nicht nach innen verabschiedet sondern sich auch wirklich aufspreizt?
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Re: Froststopfen wechseln?

Ungelesener Beitragvon Tobias » Sonntag 10. November 2013, 00:39

Hmm, nen Bund hab ich da noch nicht gesehen.Hab schon etliche Stopfen gewechselt
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Re: Froststopfen wechseln?

Ungelesener Beitragvon bic » Sonntag 10. November 2013, 11:55

Vielleicht mag ich mich ja täuschen, aber beim Wartburg werden ja gewölbte Scheiben verwendet (Verschlussscheibe DIN 470) und diese halten doch lediglich in den entsprechenden Löchern, in dem beim Einbau deren Auswölbung verringert wird. Hierzu ist die Anwendung von Druck nötig, welchen man jedoch nur aufbringen kann, wenn rückseitig des Stopfens ein Widerlager vorhanden ist. Da man vom Inneren des Motors kaum gegenhalten kann braucht man halt einen Bund.
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Re: Froststopfen wechseln?

Ungelesener Beitragvon Tom » Dienstag 12. November 2013, 17:06

... vielleicht hat ja jemand mal ein Foto von dem Loch ohne Stopfen bzw. von den Stopfen selbst?

Das würde die Sache anschaulicher machen.

Viele Grüße
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Re: Froststopfen wechseln?

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Dienstag 12. November 2013, 18:43

Hast Du einmal etwas Gutes gefunden, mußt Du es pflegen!

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Re: Froststopfen wechseln?

Ungelesener Beitragvon bic » Dienstag 12. November 2013, 20:37

Tom hat geschrieben:... vielleicht hat ja jemand mal ein Foto von dem Loch ohne Stopfen bzw. von den Stopfen selbst?

Hier kannst du den Stopfen auch gleich kaufen: Stopfen.
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Re: Froststopfen wechseln?

Ungelesener Beitragvon Tobias » Montag 9. Dezember 2013, 23:00

bic hat geschrieben:Vielleicht mag ich mich ja täuschen, aber beim Wartburg werden ja gewölbte Scheiben verwendet (Verschlussscheibe DIN 470) und diese halten doch lediglich in den entsprechenden Löchern, in dem beim Einbau deren Auswölbung verringert wird. Hierzu ist die Anwendung von Druck nötig, welchen man jedoch nur aufbringen kann, wenn rückseitig des Stopfens ein Widerlager vorhanden ist. Da man vom Inneren des Motors kaum gegenhalten kann braucht man halt einen Bund.



Ja, das klingt auf jedenfall Logisch.

Die Stopfen in der Form aus dem Link kenne ich so gar nicht.
ich kenne die nur das sie wie eine Art Napf geformt sind und die Außenränder des Napfes gehen etwas Konisch auseinander, sodass der beim Einschlagen sich dem Rand anpasst.
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Re: Froststopfen wechseln?

Ungelesener Beitragvon Detlef Grau » Dienstag 10. Dezember 2013, 08:27

900er und die schmalen 1000er Blöcke haben anstelle der 36er Stopfen (neuerdings auch Spreizscheibe genannt) herkömmliche Froststopfen in Tassenfom, wunderbar im WIKI nachzusehen
in diesem Sinne

aus dem IFA Altenpflegeheim
D. Grau


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