Bremszylinder

Rahmen, Federn, Querlenker, Bremsanlage, Haupt- und Radbremszylinder, Handbremse, Reifen, Umbau

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Bremszylinder

Ungelesener Beitragvon freiherrhund » Dienstag 7. August 2012, 21:11

hallo Gemeinde,

nach Heimweh ,hat mein altes Mädchen ein Weh Weh :| ein Bremszylinder hinten leckt... jetzt habe ich bei cc Trebes zwei Ersatz besorgt ,meine Devise die Achse wenn dann rechts und links..

Meine Frage: gibt es Erfahrung mit den Trebes Zylindern http://www.ebay.de/itm/120666838544?ssP ... 1497.l2649

und was überprüft man gleich mit oder wechselt es wenn der Ganze Bettel einmal offen ist?

Gruß
Andreas

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Re: Bremszylinder

Ungelesener Beitragvon freiherrhund » Mittwoch 8. August 2012, 10:04

Bitte um kurze Hilfe bzgl.meiner Fragen! :idea:

Gruß
Andreas

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Re: Bremszylinder

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Mittwoch 8. August 2012, 10:19

Wenn der RBZ undicht ist, sollten die Bremsbacken getauscht werden.
(Notfalls einen Backen von links nach rechts und umgekehrt, damit auf beiden Seiten ein schlechter ist, vorher natürlich gründlichst erst mit Wasser, dann mit Bremsenreiniger entfetten/reinigen.)

Radlager und dazugehörigen Wellendichtring kontrollieren.

Die RBZ kenne ich nicht 100pro, da musst Du dich überraschen lassen.
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Re: Bremszylinder

Ungelesener Beitragvon drpaulaner » Mittwoch 8. August 2012, 11:08

ich schicke die dem malin, dann hast Deine rbz, also originalware, fachgerecht revidiert, preise geben sich nichts, zeitdauer auch nicht.

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Re: Bremszylinder

Ungelesener Beitragvon Warre 1000 » Mittwoch 8. August 2012, 19:03

Der Radbremszylinder oben sind neu und hat nicht bin montiert. Obwohl das neu sind wolle Ich das nicht montieren. Unter können man sehen wie schlecht der RBZ aussehen nach eine (oder war das zwei) Jahre im Gebrauch. Der Zylinder lecken schon. In der neue ausländische RBZ können man kleine Gruben im Oberfläche entdecken und der Bremsgummin sehen schon ein bisschen verschliesst aus obwohl sie neu sind. Hoffentlich hast Du nicht die ausländische RBZ als mir bekommt.
DSC00898.JPG
DSC00898.JPG (107.52 KiB) 12912 mal betrachtet

Jetzt habe Ich der ausländische Radbremszylinder mit grosse Schleifpapier einige Stunde geschleift und endlich mit feine P1000 Schleifpapier poliert, so der Innerfläche als ein Spiegel aussieht. Leider könnte man auch zu viel geschleifen und man bekommt zu grosse Speil zwichen der Zylinder und Kolbe. Ich habe ausserdem Bremsgummin von Volvo montiert. Nach ein Jahr habe Ich kein Problem mit die Bremszylindern noch entdeckt.
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DSC00915.JPG (105.36 KiB) 12912 mal betrachtet

Falls die Polierung oder der andere Bremsgummin hilft weiss Ich nicht.
Stig
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Re: Bremszylinder

Ungelesener Beitragvon Warre 1000 » Mittwoch 8. August 2012, 19:45

AWE309 hat geschrieben:Hallo Warre,
Warre 1000 hat geschrieben:Ich habe ausserdem Bremsgummin von Volvo montiert...

von welchem Volvo? Und als Topf- oder Ringmanschetten (kann ich auf Deinem Foto nicht richtig erkennnen) ?

Aah. Das habe Ich nicht erklärt. ;--) Ich hatte nicht die ausländichse Kolben gebraucht wie im Bild sind und Ringmanschetten haben. Zum Glück habe Ich noch alte originale Bremskolben und diese montiert. Die alte Bremskolben habe ein Topf- (oder Hut-) Manschette. Hier ein Bild von Teilen wie in meiner RBZ jetzt sind. Nach meine Erinnerungen habe Ich die extra Feder zwichen die Hutmanschetten nur am einige Seite montiert. Also hat der Feder wahrscheinlich kein Bedeutung.
DSC01003.JPG
DSC01003.JPG (107.04 KiB) 12909 mal betrachtet

Die Hutmanschetten sollte 1 zoll Bremsgummin gewesen. Möglicherweise erinnere Ich mir falsch, aber solches Hutmanschette sind im Volvo PV, Volvo 142 und auch im originale WV Käfer? (= originale WV Beetle) gebraucht.
Stig
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Re: Bremszylinder

Ungelesener Beitragvon freiherrhund » Freitag 10. August 2012, 12:54

Also warre 1000 scheint Recht zu behalten ,die Bremszylinder sind heute angekommen und haben schon vom Guß her eine total beschissene Qualität,die Manschetten Hauchzart, Herr Trebes sagte mir am Telefon sehr ehrlich, das er diese nur ins Programm genommen hat um preiswerte Zylinder anbieten zu können(werden in Ungarn hergestell)t da Bedarf an solchen besteht...und ATE wohl über 60€ kosten, Er hat aber von Anfang an Bedenken bzgl.der Qualität gehabt..vom Trabant Trabbi hat er sie gar nicht erst ins Programm genommen.

Ich für meinen Teil schicke die Zylinder wieder Retour ,selbst schlechteste DDR 2 Wahl Ware aus der Ausschußkiste war besser als diese hier....Meine Erfahrung :diese Zylinder sind nicht zu Empfehlen :?

Wirft meine Rep.zurück ,Also wer für mich eine Alternative weiß oder zwei Reg.oder Neu abgeben kann wäre ich sehr Dankbar!


Gruß
Andreas

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Re: Bremszylinder

Ungelesener Beitragvon drpaulaner » Freitag 10. August 2012, 16:44

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Am Seifertsberg 225

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Telefon 036451/60440
Telefax 036451/61613


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Re: Bremszylinder

Ungelesener Beitragvon Warre 1000 » Sonntag 9. Juni 2013, 14:59

Jetzt hat mir zwei Jahre passiert, wenn Ich die hintere Radbremszylindergehäusen polieren hatte. Nach der Winterstand liegt der Bremse links an. Und so sehen der RBZ geöffnet aus.
DSC06595.JPG
DSC06595.JPG (101.46 KiB) 12494 mal betrachtet


DAS HILFT NICHT DIE RADBREMSZYLINDER ZU POLIEREN! :?

Ich habe zwei Gehäuse von Ausländische Hersteller poliert. Der am recht Seite hinten mit Feder, alte Ausführung von Kolben und Dichtungen von Volvo montiert. Am recht Seite funktioniert der hintere Bremse noch. Hoffentlich darf Ich der RBZ nicht nächtes Jahr reparieren.
Stig
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Re: Bremszylinder

Ungelesener Beitragvon Warre 1000 » Samstag 15. Juni 2013, 08:43

Wenn Ich die links hintere RBZ geschleift hatte und wieder montiert mit alte Kolben, Dichtungen von Volvo und ein Feder zwichen die Dichtungen, bremsen der links Hinterrad besser und mein Wartburg dreht bei Bremsen stark zum links.

Denn die recht vordere Bremstrommel entfernt und da sind ein RBZ fest. Das habe Ich von Roste entfernt und die kleine Rostspuren weggeschlieft. Ich habe heute keine andere Möglichkeiten. Die weggeschleifte Rostgruben liegt, wie ein Ring, wer die Dichtung liegen hatte. Noja, also am besten die zweites RBZ auch kontrollieren. Das funktionert noch, aber war woll mit Rost. Also wieder ein Abend wie Ich Rostspuren wegschleifen.

DSC06615.JPG
DSC06615.JPG (90.69 KiB) 12457 mal betrachtet


Und denn hatte Ich die RBZ vorne recht kontrolliert. Die billige RBS von Ungern war auch voll mit Rost. Aber der andere Zylinder sind anderledes. Es war rot gemahlt aber hatte nicht so viel Rost darin. Jahr 2007 habe Ich die erste vornere RBZ gekauft und Ich glaube dieser hat also 6 Jahren gehaltet. Das sind ein bisschen zu kurz, aber sehr langere Zeit als 2 Jahre.

DSC06636.JPG
DSC06636.JPG (90.2 KiB) 12459 mal betrachtet


Noja, wenn Ich so schlechte Resultat bekommen hatte nach 2 Jahren, habe Ich auch die recht hintere RBZ mit Feder und andere Dichtungen geöffnet. Schxxxxe. :evil: Das war auch gerostet, aber nicht so viel. Das glaube Ich nur von Aluminiumkolben beruhen können.

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DSC06646.JPG (107.3 KiB) 12459 mal betrachtet


DER FEDER UND ANDERE DICHTUNGEN HILFT NICHT!

Was sind doof mit die Radbremszylindern?

Schlechte Metal von Radbremsgehäuse?
Schlechte Dichtungen?
Der DOT 4 Bremsflüssigkeit, wie durch die Dichtungen lecken?

Bitte mir hilfen und Ihren Erfahrungen erzählen wie lange mit renovierte RBZ von MA Mallin oder mit teuere RBZ sie gefahren hatte!
Stig
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Re: Bremszylinder

Ungelesener Beitragvon PhilOrtiz » Freitag 20. Dezember 2013, 08:25

Warre 1000 hat geschrieben:
AWE309 hat geschrieben:Hallo Warre,
Warre 1000 hat geschrieben:Ich habe ausserdem Bremsgummin von Volvo montiert...

von welchem Volvo? Und als Topf- oder Ringmanschetten (kann ich auf Deinem Foto nicht richtig erkennnen) ?

Aah. Das habe Ich nicht erklärt. ;--)
Solarmodule Ich hatte nicht die ausländichse Kolben gebraucht wie im Bild sind und Ringmanschetten haben. Zum Glück habe Ich noch alte originale Bremskolben und diese montiert. Die alte Bremskolben habe ein Topf- (oder Hut-) Manschette. Hier ein Bild von Teilen wie in meiner RBZ jetzt sind. Nach meine Erinnerungen habe Ich die extra Feder zwichen die Hutmanschetten nur am einige Seite montiert. Also hat der Feder wahrscheinlich kein Bedeutung.

DSC01003.JPG

Die Hutmanschetten sollte 1 zoll Bremsgummin gewesen. Möglicherweise erinnere Ich mir falsch, aber solches Hutmanschette sind im Volvo PV, Volvo 142 und auch im originale WV Käfer? (= originale WV Beetle) gebraucht.

Oh, ich bin auf der Suche nach ähnlichen Pause Zylinder .. Können Sie die richtige Quelle erzählen, um es zu bekommen? Warten auf Antwort
Zuletzt geändert von PhilOrtiz am Samstag 21. Dezember 2013, 18:56, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Bremszylinder

Ungelesener Beitragvon Warre 1000 » Samstag 21. Dezember 2013, 09:08

Letzte Sommer habe Ich im Eisenach an Hemweh-treffen "rote" Radbremszylinder hinten gekauft. Wahrscheinlich wird sie montiert im Frühjahr 2015.

Hier gibt es billige Radbremszylinder, wie wahrscheinlich im Ausland hergestellt werden

http://www.danzer-autoteile.de/Wartburg ... _71:2.html
http://www.autoteile-solimpex.de/veyton ... ext_page=9

Ich habe von Solimpex andere Teilen gekauft und das hat gut gelunget.

Nach meine Erinnerung gab es früher hier originale Radbremszylinder, aber mit zwei oder dreimahl höhere Preis. Sehen so aus das es gibt heutzutage nur regenerierte originale Zylinder.

http://www.ldm-tuning.de/wartburg_353/e ... en/all.htm

Hier sind wahrscheinlich noch originale Radbremszylindern zum Verkauf.

http://www.autoteile-baller.de/awe/f53.htm
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Re: Bremszylinder

Ungelesener Beitragvon manuel311 » Sonntag 22. Dezember 2013, 00:13

wenn man schon bei b. bestellt , solte man gleich noch 1-2 tuben Konservierungspaste f. Bremszylinder -- XXBR-12 mitbestellen habe ich jetzt mindesten seit einem jahr beim 353er hinten drin (radbremlinder war festgerottet habe ich poliert ,und mit nicht einwanfreier äußeren manschette ,und der paste montiert )und bisher keine probleme.
...habe jetzt auch mal testweise was von dem zeug auf die originaldichtung (so eine art hampfband)vom heizungshahn bei meinem 312 geschmiert .mal schauen obs dicht hält....

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Re: Bremszylinder

Ungelesener Beitragvon Warre 1000 » Sonntag 22. Dezember 2013, 09:15

Wenn Ich über meine Probleme mit Radbremszylinder klagen zum andere Oldtimerlieberer, habe Ich zwei verschiedene Raten bekommt.

- Mann sollen der Bremskolben einfetten. (Also wahrsheinlich das Fett wie Manuel geschreibt hatte.)
- Die special Bremsflüssigkeit verwenden, wie nicht mit andere Bremsflüssigkeiten sich gemischen lassen. Es sollte für Amerikanische Armefahrzeuge entwickelt werden, da die mange Jahre im Regal stehen könnte, ohne das man sie brauchen.

Leider habe Ich keine Erfahrungen von die beide Lösungen.
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Re: Bremszylinder

Ungelesener Beitragvon bic » Sonntag 22. Dezember 2013, 11:42

Warre 1000 hat geschrieben:- Mann sollen der Bremskolben einfetten.


Gemeint ist wohl diese Paste von ATE. Die Paste ist wahrscheinlich auf Silikonbasis und hatte früher eine blaue Farbe und ist heute weiß. Damit mache ich meine Bremszylinder seit nach der Wende und hatte noch nie, wirklich noch nie Probleme damit. Damit behandelte Zylinder können auch 10 und mehr Jahre im Regal liegen, ohne dass es zu Rost kommt. Ich verstehe daher manchmal nicht ganz, wieso so oft über Probleme mit Radbremszylindern berichtet wird.

Warre 1000 hat geschrieben:- Die special Bremsflüssigkeit verwenden, wie nicht mit andere Bremsflüssigkeiten sich gemischen lassen. Es sollte für Amerikanische Armefahrzeuge entwickelt werden, da die mange Jahre im Regal stehen könnte, ohne das man sie brauchen.

Hier wird es sich um Bremsflüssigkeit mit der Spezifikation DOT 5 (auch DOT 5.0 genannt) handeln. Dies ist nicht auf Glykol-, sondern auf Silikonbasis und damit nicht hygroskopisch, nimmt also kein Wasser auf. Allerdings streiten sich die "Gelehrten", ob diese bei Fahrzeugen zulässig ist, für welche keine Herstellerfreigabe besteht. Fakt ist, dass es zu Unverträglichkeiten mit Gummiteilen kommen kann und DOT 5 niemals mit Bremsflüssigkeit auf Glykolbasis gemischt werden darf und bei Altfahrzeugen erst nach einer kompletten Revision der Bremsanlgen verwendet werden sollte (wenn es die Gummis dann vertragen). ATE stellt übrigens überhaupt kein DOT 5 her.
Nicht zu verwechseln mit DOT 5 ist DOT 5.1, diese Bremsflüssigkeit ist wieder auf Glykolbasis und mit den niederigeren Klassifikationen mischbar. Übrigens nimmt von DOT 3 bis DOT 5.1 die Aggresivistät des "Zeugs" zu. Ich selbst fahre schon immer DOT 4, ohne das es je damit zu Problemen gekommen ist, obwohl ich auch nicht alle 2 Jahre die Bremsflüssigkeit wechsle.

PS. Zu Dot 5 zitiere ich mal aus der Oldtimer Praxis 1/2009:

"Silikonbasierte Bremsflüssigkeiten nach DOT5 binden Wasser nicht und weisen dem zufolge über einen sehr großen Tamperaturbereich stabilen und hohen Siedepunkt auf. Sie bieten insgesamt auch einen hohen Korrosionsschutz. Aber: Dringt dennoch Feuchtigkeit ein, sammelt sie sich am tiefsten Punkt des Systems- und die kompressiblen Gasblasen bilden sich in kürzester Zeit. Die Gefahr lokaler Korrosion ist groß!
Silikonöl zeigt auch ein anderes Kompressionsverhalten als Glykole, was zu einem veränderten Bremsdruckpunkt führen kann.
Unter Umständen muss nach einem Wechsel auf DOT 5 wegen des anderen Druckpunkts auf Stahlflexschläuche umgerüstet werden.
Ähnliche Probleme können sich in Verbindung mit Bremskraftverstärkern oder etwa dem ATE-T-50 Bremsgerät ergeben!
Schlechtere Schmiereigenschaften der Silikonöle sind zudem mindestens für Gleitpaarungen aus Eisenwerkstoffen nachgewiesen und auch für ABS-Anlagen mancher Youngtimer problematisch! Die in Bremsanlagen eingesetzten Gummimaterialien sind zwar gegen Silikonöl beständig doch liegt die Temperatur-Dauerbelastbarkeit der Materialien in Silokonöl um gut 20 Grad niedriger. In Dauerkontakt mit Glykolflüssigkeit stehende Gummiteile haben diese nach einiger Zeit in sich aufgenommen und könnten sich bei Kontakt mit Silikonöl unvorherrsehbar verhalten! Es ist daher bei Umrüstungen wichtig, dass alle Gummiteile des Systems ausgetauscht werden!"
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Re: Bremszylinder

Ungelesener Beitragvon manuel311 » Sonntag 22. Dezember 2013, 14:50

habe auch zuerst die ate premspaste verwendet aber der ex freund meiner schwester ,kfz meister und oldtimerfahrer hat mir von der ate bremsenpaste abgeraten weil diese zwar abdichtende wirkung hat aber feuchtigkeit aufnimmt und demendsprechend korrosion fördert ,deshalb mache ich lieber die bremszylinder von b. auf die kolbenflächen.
ich verwende auch normale dot 4

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Re: Bremszylinder

Ungelesener Beitragvon bic » Sonntag 22. Dezember 2013, 15:23

manuel311 hat geschrieben:habe auch zuerst die ate premspaste verwendet aber der ex freund meiner schwester ,kfz meister und oldtimerfahrer hat mir von der ate bremsenpaste abgeraten weil diese zwar abdichtende wirkung hat aber feuchtigkeit aufnimmt und demendsprechend korrosion fördert

Entgegen dritte-Hand-Meinungen berichte ich aus eigener Erfahrung. Ich habe Bremszylinder Anfang der 90er damit "eingesalbt", weg gelegt und dieses Jahr bei einer allgemeinen Aufräum- und Aussortieraktion kontrolliert. An zwei kpl. Sätzen Zylindern auch nicht ein Hauch von Korrosion, auch nicht die nach langer Lagerzeit übliche Kontaktkorrosion an den Auflageflächen der Manschetten. Alle Manschetten waren noch weich und nicht aufgequollen. Ich habe die Zylinder lediglich gewaschen, neu eingesalbt und wieder für die nächsten 20 Jahre "achiviert". Das französische Zeug von Baller mag ja genau so gehen, aber warum sollte ich bei den guten Erfahrungen mit der ATE-Paste wechseln? Ich verwende diese übrigens auch zur Montage diversester anderer Gummis, eben weil die Paste gute Gleiteigenschaften hat, nicht aggresiv wirkt und auch später nicht verklebt.
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Re: Bremszylinder

Ungelesener Beitragvon Warre 1000 » Montag 23. Dezember 2013, 01:18

Ich habe auch keine Rostprobleme mit die Ausländische Radbremszylinder entdeckt, so lange sie im Regal liegen. Es sind nach die Montierung an meiner Wartburg 353, wenn Ich Probleme bekomme.
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Re: Bremszylinder

Ungelesener Beitragvon Tobias » Mittwoch 25. Dezember 2013, 01:44

bic hat geschrieben:
manuel311 hat geschrieben:habe auch zuerst die ate premspaste verwendet aber der ex freund meiner schwester ,kfz meister und oldtimerfahrer hat mir von der ate bremsenpaste abgeraten weil diese zwar abdichtende wirkung hat aber feuchtigkeit aufnimmt und demendsprechend korrosion fördert

Entgegen dritte-Hand-Meinungen berichte ich aus eigener Erfahrung. Ich habe Bremszylinder Anfang der 90er damit "eingesalbt", weg gelegt und dieses Jahr bei einer allgemeinen Aufräum- und Aussortieraktion kontrolliert. An zwei kpl. Sätzen Zylindern auch nicht ein Hauch von Korrosion, auch nicht die nach langer Lagerzeit übliche Kontaktkorrosion an den Auflageflächen der Manschetten. Alle Manschetten waren noch weich und nicht aufgequollen. Ich habe die Zylinder lediglich gewaschen, neu eingesalbt und wieder für die nächsten 20 Jahre "achiviert". Das französische Zeug von Baller mag ja genau so gehen, aber warum sollte ich bei den guten Erfahrungen mit der ATE-Paste wechseln? Ich verwende diese übrigens auch zur Montage diversester anderer Gummis, eben weil die Paste gute Gleiteigenschaften hat, nicht aggresiv wirkt und auch später nicht verklebt.



Also von der Bremsenpaste sollte man eigentlich niemals abraten.
Es handelt sich hierbei um eine Art eingedickte Bremsflüssigkeit die aber mit Schmierenden Stoffen versehen ist.Und genau wie bic schon schrieb hat das Zeug die wunderbare Eigenschaft die speziellen Gummimischungen, die extra für Bremssysteme ausgelegt sind, schön geschmeidig zu halten.Klar kann man zur Konservierung auch Silikonfett oder vaseline oder Ähnliches nehmen aber die Bremsenpaste ist wirklich extra für diesen Zweck gedacht.

Ich habe auch seit 8 oder 9 Jahren damit Bremszyinder vom Trabant und MZ Scheibenbremspumpen konserviert und diese sind wirklich sofort einbaufähig.
Was nicht passt,wird passend Poliert

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Re: Bremszylinder

Ungelesener Beitragvon manuel311 » Montag 30. Dezember 2013, 21:40

denke auch das mann beim einlagern andere umstände hat als bei der benutzung ,und da bremsflüssikeit ja bekanterweise wasser aufnimmt ,klingt es für mich plausibel das ATU bremsenpaste als "eingedickte bremsflüssikeit "das auch macht .villeicht is ja eine kombination von beidem das optimum :ATU bremsenpaste auf die gummis zum abdichten und geschmeidig halten und die konservirungspaste von b. auf die laufbahm zur abdichtung nach außen.

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Re: Bremszylinder

Ungelesener Beitragvon bic » Dienstag 31. Dezember 2013, 08:52

@manuel311, "abdichten" tun allein allein die Manschetten, die Pasten dienen vor allem als Schmiermittel für Montage und Betrieb und zum Korrosionsschutz des Teils der Zylinder, welcher vor der Manschette liegt und lediglich durch die Staubkappe geschützt ist.
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Re: Bremszylinder

Ungelesener Beitragvon manuel311 » Sonntag 12. Januar 2014, 23:34

hier der vollständigkeithalber
wartburg teile verkauf 008.JPG
nochmal ein foto der von mir verwendeten paste

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Re: Bremszylinder

Ungelesener Beitragvon Wilfried » Dienstag 13. Mai 2014, 19:51

Kann mir wer auf die Schnelle sagen, welche Maße die Inneren Gummis der Radbremszylinder vorn und hinten für W 353 Bj 74 haben? Ich meine die, welche auf die Federn kommen.
Lächle, das Leben ist einfach zu kurz.

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Re: Bremszylinder

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Dienstag 13. Mai 2014, 20:17

Hast Du einmal etwas Gutes gefunden, mußt Du es pflegen!

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Re: Bremszylinder

Ungelesener Beitragvon Wilfried » Dienstag 13. Mai 2014, 20:36

Hast Du mal ein Bild? Die 25,4 mm ist das der Durchmesser des Zylinders innen?
Lächle, das Leben ist einfach zu kurz.

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Re: Bremszylinder

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Dienstag 13. Mai 2014, 20:42

Selbstverständlich, entscheident ist ja der Innendurchmesser des Zylinders. :smile:

Wir reden über die hinteren RBZ, richig?
Dann müssen die so aussehen:

http://www.google.de/imgres?imgurl=http ... AQ&dur=173

Wobei es die (wie Du siest) in allen nur erdenklichen Durchmessern gibt. Entscheident ist der Druchmesser er planen Kreisfläche (zweites Bild, mit den herrlichen Fingerabdrücken drauf) bzw. der des kleinen zylindrischen Stückes, nicht der größte Durchmesser der Manschette.
Dieser Durchmesser ist meist ein Stückchen (weit unter 1mm) kleiner, als der Nenndurchmesser des Zylinders.
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Re: Bremszylinder

Ungelesener Beitragvon Wilfried » Dienstag 13. Mai 2014, 20:47

Dann hätt ich schon mal welche für Hinten. Und wie sehen die für vorn aus?
Lächle, das Leben ist einfach zu kurz.

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Re: Bremszylinder

Ungelesener Beitragvon Wilfried » Dienstag 13. Mai 2014, 20:50

Ich hab noch sollch einen:
Dateianhänge
Manschette.jpg
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Re: Bremszylinder

Ungelesener Beitragvon Warre 1000 » Mittwoch 2. März 2016, 23:11

Wenn noch aktuell gibt es hier meine update:

Im Juni 2013 war zwei RBZ festgerostet und dafür habe Ich alle 6 Radbremszylindern geöffnet und der Rost weggeschleift.

Im Juli 2015 müsste Ich wieder von die rechte vorne RBZ-zylindern die braune Pest wegschleifen. Für sicherheit hatte Ich auch die links vorne RBZ geöffnet. Sie sehen gut aus, und da gibt es mindenstens ein ausgetauschte "originale" rote RBZ. Möglicherweise sind beide "originale" RBZ.

Bemürkverdig habe Ich keine Notierungen gemacht, das die hintere RBZ sind ausgetaucht zum "originale" RBZ. Noja, wahrscheinlich wissen Ich dieser Frühjahr, was hinten gibts.
Stig
Wenn man alles weiß, hat man sicher etwas missverstanden.

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Re: Bremszylinder

Ungelesener Beitragvon Warre 1000 » Freitag 14. Oktober 2016, 03:45

Gestern habe Ich die hintere RBZ ausgetauscht zum original. Die ausländische RBZ war nicht fest aber die Kolben und die Enden von Zylindern war braun von Rost. Es gibt kein grosse Rostgrüben, so Ich könnte das Rost wegschleifen und sie als Reserv behalten.

Also wie schon gesehet. Es hilf nicht mit andere Kolben, Hut-manschetten, Feder und gehohnte Zylinderfläche an ausländische RBZ.

Wenn Ich kein Notierung von Bremspaste am hintere RBZ gemacht hatte, könnte das eine Lösung gewesen.
Stig
Wenn man alles weiß, hat man sicher etwas missverstanden.


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