Hinterradaufhängung 353

Rahmen, Federn, Querlenker, Bremsanlage, Haupt- und Radbremszylinder, Handbremse, Reifen, Umbau

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MarkusH
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Hinterradaufhängung 353

Ungelesener Beitragvon MarkusH » Donnerstag 8. März 2007, 19:13

Hallo Zusammen!
Ich hätte da Fragen zur Hinterradaufhängung des W353.
Vorweg: Vorhin habe ich mehr zufällig an der Kronenmutter in Radmitte hinten rechts herumgefummelt und dabei festgestellt, daß sie sich ganz leicht drehen lässt. Splint und Gewinde drehen sich locker mit. Da ich das noch nie auseinander hatte,- ich habe erst seit November den 353-, versuchte ich bei Herrn Baller aus seinen Explosionszeichnungen schlauer zu werden.
Sehe ich das richtig, daß die Schraube, auf der die Kronenmutter sitzt, die ganze Mimik zusammenhält? Und daher bei Verlust der Mutter/Schraube sich das Rad verabschiedet?
Ich bin deswegen unsicher, weil die Schraube sich mit gut 0,5-1,5 mm Spiel in alle Richtungen in ihrer Bohrung bewegen lässt, das Hinterrad aber nicht wackelt/kippelt oder sonst Spiel hat und sich normal dreht. Beim Fahren auch nichts auffälliges. Vielleicht hält der Rost alles zusammen? Wenn ich die Zeichnung richtig verstehe, müsste nach lösen der Kronenmutter und mit etwas gutem Zureden der Radmitnehmer abzuziehen sein?
Ich habe mir auf alle Fälle schonmal die Schraube, Distanzstück usw. bestellt.
bis dann
Markus

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fredi
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Ungelesener Beitragvon fredi » Donnerstag 8. März 2007, 19:29

vielleicht hilft dir das weiter:[img]xxx[/img]
Zuletzt geändert von fredi am Mittwoch 5. März 2008, 08:14, insgesamt 1-mal geändert.
353 W aus 77 garniert als chrommodell

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Tobias Yello' Thunder
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Ungelesener Beitragvon Tobias Yello' Thunder » Donnerstag 8. März 2007, 19:35

MarkusH hat geschrieben:daß sie sich ganz leicht drehen lässt.

Wenns Auto hochgehoben ist, ist das ja auch noch ganz okay. Wenn's auf den Rädern steht, ist es schon verdächtiger.

Sehe ich das richtig, daß die Schraube, auf der die Kronenmutter sitzt, die ganze Mimik zusammenhält?

Richtig!

Und daher bei Verlust der Mutter/Schraube sich das Rad verabschiedet?

Nicht ganz verkehrt. Allerdings kommt es immer drauf an, wie festgegammelt/gekniestet der Mitnehmer in den Lagern sitzt. Manchmal geht das Ding selbst mit Konterschlaggerät und gut zureden nicht raus. Dafür würde es dann aber vielleicht beim Fahren abfallen. Murphy und so. Aber grundsätzlich heißt es Bolzen lose, Gefahr des Rad- (und Mitnehmer- und Bremmstrommel-) verlustes droht!

müsste nach lösen der Kronenmutter und mit etwas gutem Zureden der Radmitnehmer abzuziehen sein?

Siehe oben: Theoretisch ja. Praktisch manchmal auch eher nein. Ich habe da mal was vorbereitet, habe nämlich neulich hinten die Radlager gewechselt, und das dann gleich mal auf der "Produktionsgenossenschaftsseite" verewigt:
Hier zum direkt klicken,oder halt über http://www.project-wartburg.de und dann auf "Technik - eigene Erfahrungen" gehn.

Ich habe mir auf alle Fälle schonmal die Schraube, Distanzstück usw. bestellt.

Wozu datten? Ich hätte da eher noch in neue Lager und Simmerringe investiert. Die Schrauben kannste doch wiederverwerten. Andererseits - wenn man's liegen hat, wirds am Auto nie kaputtgehn.

Tobias
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Ungelesener Beitragvon WartburgPeter » Donnerstag 8. März 2007, 20:53

Also, alles ganz problemlos!
Das Dein Rad - zum Glück - nicht wackelt, liegt daran, daß anscheinend die beiden Radlager (7) und (14) noch kein Spiel haben.
Die beiden Lager sitzen stramm auf dem Mitnehmerhals (6). Daher kippelt zunächst nichts.
Die Achse, also die besagte mittlere Schraube (17) hält das gesamte Gebilde an seinem Platz. Würdest Du die Mutter verlieren, könnte sich in der Tat alles lösen, Rad, Bremstrommel, Mitnehmer gingen auf Reisen.

Abhilfe:
Auf der Rückseite findest Du unter Dreck verborgen eine Gummikappe.
Schön säubern, dann abnehmen.
Nun kannst Du hinten mit einem Ringschlüssel die Steckachse festhalten und vorn die Mutter (zuvor entsplinten) wieder schön festziehen. Aber nicht übertreiben, sonst spannt man unnötig die Lager vor, die dann heiß werden und kaputt gehen. Dann wackelt auch der Bolzen die Achse nicht mehr! Alles in Butter!
Beste Grüße
Peter

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Ungelesener Beitragvon MarkusH » Donnerstag 8. März 2007, 23:01

Hallo!
Danke für die Antworten!.
Alles klar jetzt.

@ fredi
Die Zeichnung hilf mir wirklich weiter, da kann man was erkennen.

@ tobias
Wozu datten? Ich hätte da eher noch in neue Lager und Simmerringe investiert.

Richtig, Simmering usw. ist auch bestellt, und so wie Kronenmutter und das sichtbare Gewindestück der Schraube aussehen, möchte ich sie nicht wiederverwenden.

:smile: :smile: :smile: Also: wenn der radmitnehmer nicht runtergeht, schraube entfernen und fahren, bis er ab ist. okay. :smile: :smile: :smile:


Bis dann
Markus

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Ungelesener Beitragvon Holger » Freitag 9. März 2007, 08:03

MarkusH hat geschrieben:...so wie Kronenmutter und das sichtbare Gewindestück der Schraube aussehen, möchte ich sie nicht wiederverwenden.

Also wenn die Mutter schon auf dem Gewinde klappert, dann wirds Zeit für eine Investition.

MarkusH hat geschrieben:Also: wenn der radmitnehmer nicht runtergeht, schraube entfernen und fahren, bis er ab ist. okay.

Aber dann bitte nur im Berufsverkehr machen :twisted:

Ansonsten kann ich mich den Links, die Tobias oben angegeben hat, nur anschließen, ...warum nur?

Gruß
Holger
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Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Freitag 9. März 2007, 18:34

Holger, eine " Auszeichnung " ausser der Reihe ....

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Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig
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Ungelesener Beitragvon Holger » Freitag 9. März 2007, 20:41

WABUFAN hat geschrieben:Holger, eine " Auszeichnung " ausser der Reihe ....

Mööönsch Andy, wie komm´ ick denn zu dieeee Ehre???

Gruß
Holger
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