Bremsdruckreduzierung Hinterachse

Rahmen, Federn, Querlenker, Bremsanlage, Haupt- und Radbremszylinder, Handbremse, Reifen, Umbau

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ffuchser
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Bremsdruckreduzierung Hinterachse

Ungelesener Beitragvon ffuchser » Montag 11. April 2016, 21:08

Moin ich brauche mal einen TIPP wegen dem Bremsdruck an der Hinterachse beim Wartburg.
Es behaupten zwar viele das es normal ist, das die Hinterachse der Wartburg 353 Limo unbeladen früh überbremst, ich kann mir aber nicht vorstellen das die Konstrukteure das so wollten.
Folgende 3 Varianten zur Reduzierung des Bremskraft an der Hinterachse gibt es :
1966 bis 1971 Bremsdruckreduzierventil (am Rahmen links unter Fahrersitz) das Ding hab ich wohl.
1971 bis 1975 Bremsdruckübersetzter CD125 mit Bremsdruckreduzierung und Weitergabe des Bremsdrucks von 1/3 des Vorderradbremsdrucks.
Ab 1975 LAD (Über den Stabilisator gesteuerter Bremsdruck je nach Beladung)
Zumindest den beiden letzteren Varianten ist gemein, das sie ein Federbelastetet Ventil im Inneren besitzen.

Nimmt die Bremsdruckreduzierung zu; wenn man den Federdruck erhöht oder vermindert?

Es steht zwar geschrieben, das man die Dinger nicht zerlegen darf, aber ich kann jedem nur raten die über die Jahre Festgegammelten CD125 aufzuschrauben (ohne die Einstellung zu ändern, also Alukappe drauf lassen). Das geht recht gut, wenn man die Große Verschlussschraube rausdreht. Theoretisch könnte man dann das Steuerungsventil rausziehen, und alles reinigen. Praktisch ging das bei keinem der gut abgelagerten CD125, keines ließ sich bewegen und keines konnte somit den Bremsdruck reduzieren also schließen. 2 konnte man mit der 10er Mutter (welche ein Plastikteil fixiert) drehen dadurch lösen, danach ließen die Steuerventile sich schwer rausziehen, beim dritten war diese Mutter gebrochen! Durch einen gebastelten Abzieher liess auch dieses Ventil sich dann mit viel Kraft erbarmen raus zu kommen.

Ich wollte nun bei meinem 69er von dem Bremsdruckreduzierer auf einen der überholten CD125 umrüsten, und durch drehen der Aluhülle dann den optimalen Bremsdruck herausfinden, so das die Hinterachse nicht so sehr früh überbremst.
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Re: Bremsdruckreduzierung Hinterachse

Ungelesener Beitragvon frankyracing » Montag 11. April 2016, 21:40

Hallöle,

das alte Reduziervenil funktioniert bestens...allerdings genau umgekehrt, wie gedacht...

- Herausdrehen => Bremskraft nach vorne, Federdruck geringer

- Zudrehen => Bremskraft nach hinten, Federdruck höher

Da die Gewindesteigung 1 mm beträgt, kann man prima die Umdrehungen zählen (max. 10)

Weiterhin kannst Du auch an der Alukappe eine Flügelmutter befestigen, dann lässt sich's noch feiner justieren. Am Besten ist, Du legst das Ding nach innen, dann geht's auch beim Fahren.

Ich hoffe das hilft Dir weiter.
...fährst Du quer, siehst Du mehr...

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Re: Bremsdruckreduzierung Hinterachse

Ungelesener Beitragvon ffuchser » Dienstag 12. April 2016, 08:58

Danke, Hab mir genau das so gedacht, rausdrehen Druck wird hinten reduziert.
Aber ich habe ja im Moment wahrscheinlich den ganz alten Bremsdruck Reduzierer drinn (wie heisst der eigentlich?? erkenbar das das Alugehäuse anders ist, und noch eine schraube mehr seitlich ist), nicht den CD125 zumindes was ich so gesehen habe.
Ist der auch so aufgebaut?? Besser mal austauschen ggf ist der auch nicht mehr gangbar?
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Re: Bremsdruckreduzierung Hinterachse

Ungelesener Beitragvon coolmodie » Dienstag 12. April 2016, 10:22

ffuchser hat geschrieben:Bremsdruck Reduzierer drinn (wie heisst der eigentlich?? )


LAD
Last-Abhängiger-Druckregler
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Re: Bremsdruckreduzierung Hinterachse

Ungelesener Beitragvon Thilo.K » Dienstag 12. April 2016, 10:47

Wurde bei dir wahrscheinlich schon mal umgebaut, da so ein alter Reduzierer selten und
damit nicht ohne Weiteres beschaffbar ist.
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Re: Bremsdruckreduzierung Hinterachse

Ungelesener Beitragvon ffuchser » Dienstag 12. April 2016, 11:11

LAD Lastabhängiger Bremsdruckregler ab 1975

Meiner wird schon original sein denke ich, also die erste Version denke nicht das da was geändert wurde.
Optisch ist er ja auch etwas anders als der CD125, demzufolge ein reiner Bremsdruckreduzierer

Der CD125 ist ja ein Bremsdruckreduzierer mit Übersetzung im Verhältnis 1:3.
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Re: Bremsdruckreduzierung Hinterachse

Ungelesener Beitragvon Thilo.K » Dienstag 12. April 2016, 11:20

Wie schon gesagt, du hast den LAD drin, da man wohl das Originalteil nicht mehr bekam.
Sonst wäre nicht die Aufnahme für den Betätigungsstößel (Stabilisator) dran.

In dieser Stellung (also ohne Druck durch den Stößel > Stabi > Fahrzeuggewicht)
ist der Durchlaß aber sehr klein und normalerweise dürfte dann hier nichts blockieren.

Es sei denn, der Wagen stand mehrere Tage, dann kann kurzzeitig trotzdem mal die
Hinterachse blockieren. Das ist dann aber nur sehr kurz und fällt nur im Stadtverkehr auf,
wenn kurz vor einer Kreuzung/Einmündung mal kräftig draufgelatscht wird.
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Re: Bremsdruckreduzierung Hinterachse

Ungelesener Beitragvon ffuchser » Dienstag 12. April 2016, 11:23

Ah danke dann ist das der LAD ohne Ansteuerung, daher die 2. Schraube und das Schräublein hinten drann.
Dann werde ich mal den CD125 einbauen. Danke!
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Re: Bremsdruckreduzierung Hinterachse

Ungelesener Beitragvon Thilo.K » Dienstag 12. April 2016, 11:33

Nee,nee. Ich denke, wir reden aneinander vorbei.

Einen LAD gibt es nur mit Ansteuerung, sonst wäre es ja kein LAD, sondern nur statischer
Bremsdruckbegrenzer. Du hast den "normalen" LAD, der bis zum 1.3er montiert wurde.

Ich werde mal im Werkstattbuch nachsehen, da sind mehrere Varianten aufgezeigt,
teilweise als Schnittdarstellung.
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Re: Bremsdruckreduzierung Hinterachse

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Mittwoch 13. April 2016, 18:36

Thilo.K hat geschrieben: ... Ich werde mal im Werkstattbuch nachsehen, da sind mehrere Varianten aufgezeigt,teilweise als Schnittdarstellung. ...

Hallo Thilo,
dafür interessiere ich mich.
Für Limousine und Tourist wurden unterschiedliche Ausführungen mit verschiedenen Werten verbaut.
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig
2-Takter sind einfacher im Aufbau wie 4-Takter

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Re: Bremsdruckreduzierung Hinterachse

Ungelesener Beitragvon EMST » Mittwoch 13. April 2016, 23:55

Hier mal die Einstellwerte der LAD Typen

Limousine: 17 kp ≡ 11,7 kg, farbliche Kennzeichnung: Blau
Tourist: 31 kp ≡ 30,6 kg, farbliche Kennzeichnung: Gelb
Trans: 15 kp ≡ 11,8 kg, farbliche Kennzeichnung: Grün

https://de.wikipedia.org/wiki/Wartburg_ ... #LAD-Typen

Hier mal der Aufbau:

http://forum.wartburg13.de/viewtopic.php?t=436

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Re: Bremsdruckreduzierung Hinterachse

Ungelesener Beitragvon Thilo.K » Freitag 15. April 2016, 01:14

Bremsdruckübersetzer CD 125:
Anschluß oben (vom Hauptbremszylinder) + rechts (zum Radbremszylinder). Unten = Gewindebohrung M8 zur Befestigung.

IMG_0002.jpg




IMG (2).jpg


LAD = Lastabhängiger Druckübersetzer.
Sozusagen ein überarbeiteter CD 125, da der CD 125 die Basis für den LAD liefert.
Die lastabhängige Steuerungsfunktion wurde einfach in das bestehende System hinzugefügt.

Für den Druckbegrenzer (1966 - 1971) habe ich leider keine Darstellung zur Hand.

Bilderupload = Hervorragend - Danke!
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Re: Bremsdruckreduzierung Hinterachse

Ungelesener Beitragvon Caravan » Freitag 10. August 2018, 20:46

Frage an die erfahrenen Schrauber:

Wie muss ich den Bremsdruckregler anschließen?
Mein Verständnis des Bauteils und die Beschreibung im Werkstatthandbuch (siehe vorheriger Beitrag) passen nicht recht zusammen. --- Liegt sicher an meinem Verständnis -nixwissen-

Bild

Eingang (vom Hauptbremszylinder) oben
Ausgang (zum Verteiler der Hinterachse) rechts?

Danke für eure Hilfe!

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Re: Bremsdruckreduzierung Hinterachse

Ungelesener Beitragvon Caravan » Freitag 10. August 2018, 20:47

Also habe ich es scheinbar falsch montiert und muss nochmal neue Bremsleitungen biegen {aergerlich} ???

Danke für Eure Unterstützung

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Re: Bremsdruckreduzierung Hinterachse

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Freitag 10. August 2018, 21:33

Wohl ja. Der mittige/axiale Anschluss ist für die Leitung zur HA, der radial angeorndete vom HBZ.

Der Druck in den Hinterradbremsen muss eine Kraft auf die Stirnfläche des Kolbens ausüben, um diesen gegen die Federkraft zu schließen und weites Nachströmen von Bremsflüssigkeit (und damit weiteren Druckaufbau) zu verhindern.

Zur Herstellung des Druckverhältnisses (also, damit er nicht hart bei X bar abschneidet, sondern noch einen geringen Anstieg des Druckes an der HA zulässt, wenn man kräftiger auf´s Pedal tritt) hat der Druck vom HBZ die Ringfläche auf der anderen Seite des Dichtkegels. Eigentlich kein Hexenwerk das Ding, oft ist aber das Rückschlagventil (bestehend aus den Bohrungen im Kolben und dem Gummiring) hinüber.
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Re: Bremsdruckreduzierung Hinterachse

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Freitag 10. August 2018, 21:37

Oder übersetzt.
Ja es ist genau verkehrt herum montiert. Tut mir leid, für die Zeit, die Du investiert hast. :idea:
Hast Du einmal etwas Gutes gefunden, mußt Du es pflegen!

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Re: Bremsdruckreduzierung Hinterachse

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Freitag 10. August 2018, 21:57

Richtig.
Wenn er falschrum montiert ist, findet der Druckaufbau 1:1 statt, aber der Druckabbau der HA wird verlangsamt. Das ist fahrdynamisch ein gewaltiger Schuss in den Ofen. :lol:
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Re: Bremsdruckreduzierung Hinterachse

Ungelesener Beitragvon ffuchser » Freitag 10. August 2018, 23:29

Wie schon gesagt die Alukappe muss nach vorne zeigen. Von oben kommt die Bremsleitung vom HBZ und gerade nach hinten durch geht es aus dem Bremsdruckreduzierer gerade. Durch drehen der Alukappe hinein wird der Bremsdruck an der HA erhöht, durch rausdrehen verringert.
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Re: Bremsdruckreduzierung Hinterachse

Ungelesener Beitragvon Caravan » Samstag 11. August 2018, 21:51

Danke!

Projekt für morgen...

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Re: Bremsdruckreduzierung Hinterachse

Ungelesener Beitragvon Caravan » Sonntag 12. August 2018, 09:59

Wartburgbauer hat geschrieben:Wohl ja. Der mittige/axiale Anschluss ist für die Leitung zur HA, der radial angeorndete vom HBZ.

Der Druck in den Hinterradbremsen muss eine Kraft auf die Stirnfläche des Kolbens ausüben, um diesen gegen die Federkraft zu schließen und weites Nachströmen von Bremsflüssigkeit (und damit weiteren Druckaufbau) zu verhindern.

Zur Herstellung des Druckverhältnisses (also, damit er nicht hart bei X bar abschneidet, sondern noch einen geringen Anstieg des Druckes an der HA zulässt, wenn man kräftiger auf´s Pedal tritt) hat der Druck vom HBZ die Ringfläche auf der anderen Seite des Dichtkegels. Eigentlich kein Hexenwerk das Ding, oft ist aber das Rückschlagventil (bestehend aus den Bohrungen im Kolben und dem Gummiring) hinüber.



Wie kann ich das testen?
Ich habe alles penibel gereinigt und konnte mit Bremsenreiniger (vom Kolben aus) durchsprühen. Dabei war zu spüren, dass ein gewisser Durck aufgebaut werden muss.

Grüße

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Re: Bremsdruckreduzierung Hinterachse

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Sonntag 12. August 2018, 10:17

Das klingt erstmal gut, mit dem Gegendruck. Auch wenn ich Bremsenreiniger an Bremshydraulikgummiteilen nicht mag (theoretisch sind die dagegen in aller Regel nicht resistent!).

Eigentlich nur mit einem oder zwei Manometern. So stelle ich sie ein und prüfe sie. Ansonsten im Fahrversuch. Wenn die HA nicht überbremst, ist doch alles gut. Wenn doch, liegt es wahlweise an der Einstellung des Druckübersetzers in Kombination mit den Reibwertverhalten der Bremsbacken v und h, oder der Druckübersetzer ist hin und muss überholt werden.
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Re: Bremsdruckreduzierung Hinterachse

Ungelesener Beitragvon Caravan » Sonntag 12. August 2018, 10:30

Bild

Grüße

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Re: Bremsdruckreduzierung Hinterachse

Ungelesener Beitragvon Caravan » Montag 13. August 2018, 17:37

Danke!
Ich habe es heute ungebaut.
Hoffentlich ist die Bemsanlage damit nun i.O.
Werde sie in den nächten Tagen befüllen, entlüften und hoffen, dass alles dicht ist.

Grüße


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