bremszylinder 311 Simplex

Rahmen, Federn, Querlenker, Bremsanlage, Haupt- und Radbremszylinder, Handbremse, Reifen, Umbau

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Wartburgbauer
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Re: bremszylinder 311 Simplex

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Donnerstag 17. November 2016, 09:24

Ich finde durchaus, dass Moderisierungen auch zum Wartburg gehören - alle Umbauten, die hätten innerhalb der ersten 10 Jahre nach Erstzulassung erfolgen können, laufen ja auch nach der heutigen H-Kennzeichen-Regel noch also konform. In so fern sind auch die Modernisierungen durchaus ein Zeichen der Zeit, in das die Autos damals hineingeboren wurden.

Allerdings bin ich auch immer dafür, dass ein Auto, dass die letzten 50 Jahre durch riesen Glück original überstanden hat, dann auch so bleibt.
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zwinsch
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Re: bremszylinder 311 Simplex

Ungelesener Beitragvon zwinsch » Donnerstag 17. November 2016, 22:04

Ich finde wartburgbauer hat recht. Das Auto hat so viele Jahre mit der Bremse überlebt warum soll man es da umbauen?
Ich habe auch die simplex Bremse drin und so schlimm finde ich das nicht. Schlimmer ist es wenn man wieder in ein modernes auto steigt und dann so beherzt drauf tritt wie im Wartburg. :shock: Man muss sich doch nur mal die ganzen Motorräder anschauen wie EMW oder RT mit der Halbnabenbremse wenn man da zwei Kilo zu viel hat kommt man fast garnicht mehr zum stehen.
Aber das muss zum Glück jeder für sich selbst entscheiden und es sollte sich da auch niemand reinreden lassen. [Bier]
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Re: bremszylinder 311 Simplex

Ungelesener Beitragvon berlintourist » Donnerstag 17. November 2016, 22:38

zwinsch hat geschrieben:Ich finde wartburgbauer hat recht. Das Auto hat so viele Jahre mit der Bremse überlebt warum soll man es da umbauen?

weil sich inzwischen die verkehrssituation etwas verändert hat? wenn so ein auto nur ein stehmittel ist, ok. aber wenn es ein fortbewegungsmittel ist im heutigen verkehr gemeinsam mit heutigen verkehrsteilnehmern und deren autos , kann das schon mal zu differenzen führen - nicht jeder ist darauf eingestellt (oder auch nur dazu bereit), auf einen oldtimer zu treffen und entsprechend zu reagieren auf jemanden, der ggf nicht so elktronisch gehelft bremsen kann. andererseits kanns auch problematisch werden bei, sagen wir, einer kuzbremsung eines vorausfahrenden suv bei gar nicht all zu hoher geschwindigkeit. die karre steht von jetzt auf null. der simplexfahrer dann auch. zwangsgebremst. der schaden am suv wird sich in grenzen halten ...
dergleichen gilt übrigens auch für die 6V / 12V problematik. ich bin schon des öfteren fahrzeugen gefolgt, die (stolz) noch mit 6V unterwegs gewesen sind. für mich (uns) als kenner dieser tatsachen vll ok. aber es ist tatsächlich so, das gerade bei sonnenschein blinker oder bremslicht kaum zu erkennen sind - und wer da mitm westblech etwas rasant unterwegs ist, und dies nicht weiss ....

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Re: bremszylinder 311 Simplex

Ungelesener Beitragvon oldiedriver » Freitag 18. November 2016, 07:15

Das Thema Bremsen lasse ich mal außen vor. Aber die 6V "Problematik" will ich mal ansprechen.
Fahre ja selber damit rum und kann jedem nur raten sich einfach von vorn bis hinten um die Kontakte zu kümmern. Dann sollte diese Thematik auch vom Tisch sein.
Einziger größerer Unterschied den ich im Alltag sehe ist die Ansprechgeschwindigkeit der Lampen. Aber bei der Helligkeit kann ich keinen gravierenden Unterschied feststellen.
Daher hier - alles eine Pflegesache.
Viele Grüße
Jörg


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