Bremsenprobleme

Rahmen, Federn, Querlenker, Bremsanlage, Haupt- und Radbremszylinder, Handbremse, Reifen, Umbau

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Hanner
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Bremsenprobleme

Ungelesener Beitragvon Hanner » Freitag 26. Mai 2017, 18:18

Hallo,

habe Probleme mit der Bremsanlage. Wenn ich einige Kilometer fahre, ist die Bremse fest. Wenn ich dann
am Verteiler die Entlüftungsschrauben öffne, ist Druck auf der Leitung. Danach kann ich wieder fahren,
unterschiedlich weit, bis es wieder passiert.
Nun habe ich die Bremsen komplett neu gemacht. Das Problem ist geblieben. Bin total sauer.
Hat jemand einen Rat?
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Re: Bremsenprobleme

Ungelesener Beitragvon Thilo.K » Freitag 26. Mai 2017, 18:36

Was sagt das Stößelspiel am Hauptbremszylinder? (einstellbarer Stößel, der mit der Kolbenstange des
Hauptbremszylinder verbunden ist)
Beim Wartburg ist nämlich aus gutem Grund die Kolbenstange nicht starr mit dem Bremspedal verbunden.
Zwischen Kolbenstange und Bremspedal ist dieser kleine Stößel angeordnet. Fest verbunden mit dem Bremspedal,
aber das andere Ende dieses Stößels muß zur Kolbenstange HBZ ein Spiel aufweisen. ca. 0,5mm (genau weiß
ich es gerade nicht)
Zuletzt geändert von Thilo.K am Freitag 26. Mai 2017, 18:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bremsenprobleme

Ungelesener Beitragvon frankyracing » Freitag 26. Mai 2017, 18:45

Solltest Du - wie von Thilo richtig beschrieben - genug Spiel am Pedalstößel haben, prüfe bitte Deinen Hauptbremszylinder.

Beim Einkreis-System kann das Bodenventil defekt sein, beim Zweikreis-System geben die Kolben im HBZ die Nachlaufbohrungen nicht mehr frei.
...fährst Du quer, siehst Du mehr...

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Re: Bremsenprobleme

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Freitag 26. Mai 2017, 21:31

...und/oder in den Rücklaufbohrungen steckt ein Flummie.

Zur Kontrolle die Stutzen für die Schläche, die vom Vorratsbehälter kommen abschrauben und die kleinen (!) Löcher z.B. mit Druckluft reinigen.

Ja, da sind zwei Löcher drunter, ein großes (vllt. 4mm) und ein Kleines (vll.t 1mm).
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Re: Bremsenprobleme

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Freitag 26. Mai 2017, 22:19

Hanner, der HBZ wurde nicht getauscht? Lesen wir das richtig? Pedalspiel zu gering schliesse ich bei die Fachmann aus....
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Re: Bremsenprobleme

Ungelesener Beitragvon Hanner » Samstag 27. Mai 2017, 09:50

Hallo,

danke erstmal für die Antworten. Hatte die Bremsen erst im Herbst neu gemacht. Deshalb bin ich ja
so überrrascht, daß ich jetzt die Probleme habe. Habe im Herbst auch den Hauptbremszylinder neu(überholt)
gemacht. Bremsflüssigkeit neu. Funktionierte auch alles-bis jetzt.
Werde jetzt noch einmal das Bremspedal prüfen. Den Rest dann nächste Woche.
Schönes Wochenende.
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Re: Bremsenprobleme

Ungelesener Beitragvon Hanner » Samstag 27. Mai 2017, 12:01

Hallo,

ich noch einmal. Habe den Stößel verstellt und ca.12Km gefahren. Da ist nichts passiert. Muß nun einmal
abwarten, was auf längeren Strecken passiert.
Obwohl ich weiß, daß der Stößel mit etwas Luft eingebaut wird, bin ich nicht darauf gekommemen.
Hatte ja alles erst eingebaut. Das sich das so schnell verändert, davon bin ich nicht ausgegangen.
Hinzu kommt, daß etwas passiert war, was ich so auch noch nicht erlebt habe. Bei beiden hinteren
Radbremszylindern waren die Entlüftungsschrauben aus dem Gehäuse gebrochen. Habe ich bemerkt,
wie ich entlüften wollte.
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Re: Bremsenprobleme

Ungelesener Beitragvon Hanner » Dienstag 20. Juni 2017, 19:13

Hallo,

ich noch einmal mit meinem Bremsenproblem. Habe die hinteren Bremsen auseinander, weil ich keinen
Druck rauf bekam. Die Feststeller hauten nicht hin. Nun bekomme ich die Bremsbacken nicht wieder
rein. Hat jemand einen Trick, wie man die Federn einghängt bekommt?
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Re: Bremsenprobleme

Ungelesener Beitragvon Thilo.K » Dienstag 20. Juni 2017, 19:28

Soweit ich weiß, Schwanenhalsfeder (oben) mit beiden Backen verbinden, eine
von beiden Backen in die richtige Position bringen (Auflagepunkte), Drucksteg (Flacheisen) einlegen. Andere Backe locker/schief lassen und untere Feder in beide Backen einhängen. Die locker gelassene Bremsbacke in die Aufnahme
vom RBZ-Stößel einschieben, Bremsbacke auf Spannbrücke (unten) drücken und auf Nachstellbolzen
umkippen. Mit welcher Bremsbacke man da anfängt, kann ich nicht mehr so genau sagen, habe es vergessen.
Zumindest handelt es sich dabei um das Grundprinzip, der Bremsbackenmontage, hinten, so wird es
auch im Werkstattbuch beschrieben. Das Abkippen der 2. Bremsbacke auf den Nachstellbolzen findet
logischerweise immer zuletzt statt. :D
Ewig lange her...Ich meine, ob man mit der auflaufenden, oder ablaufenden Bremsbacke beginnt.
Auf alle Fälle benötigt man somit keine Zange zum Einhängen der Federn. Damit besteht sowieso die
Gefahr des Abrutschens.

Bei der 30mm breiten Ausführung (ab ca. 1982) ganz zuletzt die Bremsbackensicherungsfedern mit
den Federtellern montieren. Wurde aber nur bei der 30mm breiten Backenausführung montiert.
Zuletzt geändert von Thilo.K am Dienstag 20. Juni 2017, 19:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bremsenprobleme

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Dienstag 20. Juni 2017, 19:46

Falls Du eh noch mal entlüften musst, dann schraube den HBZ ab und bau ihn erst wieder an, wenn die Bremsbacken montiert sind. Spart übelst Zeit bei mir...
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Re: Bremsenprobleme

Ungelesener Beitragvon Thilo.K » Dienstag 20. Juni 2017, 20:53

Gerade wieder eingefallen:
Montage mit der ablaufenden Bremsbacke beginnen. In Fahrtrichtung gesehen die hintere.
An dieser Backe ist der Betätigungshebel für Handbremsseil angenietet.
Bei der Montage die Handbremse ganz leicht betätigen. Der Drucksteg stellt übrigens das
Bremsbacken-Widerlager bei "Handbremsfunktion" dar.
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Re: Bremsenprobleme

Ungelesener Beitragvon Hanner » Freitag 23. Juni 2017, 09:53

Hallo,

danke für eure Anregungen. Wartburg hintere Bremsen sind Schei..., oder sehe ich das nur so?
Es geht einem jedes Mal ein Grauen an, wenn man dabei muß. Habe mich dann aber doch entschlossen,
alles mehr oder weniger neu zu machen. Dabei kamen dann einige unnormale Dinge zum Vorschein.
Hatte im Vorfeld komische Geräusche, die ich mir nicht erkären konnte. Als ich die hintere Bremstrommel
abnahm, sah ich einen stark deformierten Bremsbelag. Nach Ausbau des selben sah ich den Grund.
Es hatten sich Metallstücke verklemmt und den Belag zerstört. Vor Kurzem hatte ich beide Bremszylinder
gewechselt, weil die Entlüftungsschrauben ausgebrochen waren(noch nie erlebt und dann beide Seiten).
Das davon ein Stück reingefallen war, hatte ich nicht gesehen. Auch waren beide Feststeller festgegammelt.
Gleich neue Backen genommen(hatte noch originale liegen). Zum Einbau habe ich dann die Nabe augebaut,
nachdem ich mir vorher fast die Finger abgebrochen hatte. Dann ging es relativ gut.
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Re: Bremsenprobleme

Ungelesener Beitragvon Mossi » Mittwoch 28. Juni 2017, 12:10

Dauerhafte Lösung: Nachsteller mit einem intakten Zinküberzug und etwas Fett gammeln nicht fest.....
Seitenneigung ist kein Zeichen von Fahrunsicherheit!


Seine Freunde nennen ihn Mossi, seine Gegner sprechen nur vom "dicken Typ mit der Zigarre".

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Re: Bremsenprobleme

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Montag 21. August 2017, 20:24

Ich knüpfe hier mal an, da ich der Titel so treffend ist :lol:

Mit der Bremserei am 312 bin ich absolut unzufrieden.
Alle RBZ sind getauscht. Schläuche vorn neu, wegen beginnender Beulenbildung.
Der HBZ kam nicht ganz zurück und brauchte dazu 2 sek.. Somit kein gleichbleibender Anbremspunkt.
Heute den HBZ getauscht gegen einen anderen, aber es wird nicht wirklich besser.

Mein Hauptproblem (evtl. hatte ich es schon mal anderweitig geschrieben...)
---
Um Bremswirkung zu erzielen, brauche ich über die Hälfte vom Pedalweg. Bremswirkung ist vorhanden ab diesem Punkt.
Doch scharf getreten, bleiben vielleicht noch 3 cm zum Pedalblech.
So haut das nicht hin.
Wie sieht das denn bei anderen "Einkreisbremsern" aus?
Stößel hat max. 5mm, knapper kann man das nicht einstellen.
1 Rücksteller aus optischen Gründen getauscht.
Ich habe heute den ganzen Tag in der Werkstatt zugebracht.
Und komme gerade nicht weiter.
Was ich noch feststellen kann, sind folgende Punkte:
Mit etwas Anziehen der Handbremse ändert sich der Druckpunkt in Richtung "gut" und es wird weniger Pedalweg benötigt.
Beim Einstellen der Handbremse geht (egal ob Seil links oder rechts) die Bremse rechts schnell fest.
Kann das Ganze noch am Handbremsseil liegen und da irgendwas im Argen?
Könnte mir noch vorstellen, dass die Rücksteller nicht richtig hakeln und man daher erstmal ein Stück Weg zum Ausdrücken der Bremsbacken brauchen...
Beulen an den Schläuchen hinten habe ich nicht gesehen, doch die sind sicher auch nicht jünger und DDR Ware...

Unsere Selbsthilfewerkstatt hat keinen passenden Deckel für die "Entlüftungsmaschine" Daher entlüfte ich manuell mit Schlauch & Rückschlagventil.
Entlüftung nach Vorschrift durchgeführt, erst hinten, dann vorn re und vorn li...
Nach 0.5 ltr. Bremsenbrühe sollte keine Luft mehr drin sein. Gibt es noch irgendeinen Geheimtipp für Entlüftung vom HBZ oder anderes?

Haben wir hier einen Bremsenguru, der noch einen Tipp hätte?
Alles her damit :smile:

Heute etwas ratlos.
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Re: Bremsenprobleme

Ungelesener Beitragvon pinokio » Montag 21. August 2017, 20:48

das gleiche problem hatte ich auch , hab dann an beiden seiten den Handbremshebel und Drucksteg gegen neue getauscht und alles war okay.

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Re: Bremsenprobleme

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Montag 21. August 2017, 20:59

Hat er automatische Nachsteller?
Passen RBZ und HBZ zusammen? Nicht dass Du einen 22,2er HBZ i.V. mit 26,... RBZ vorn hast.

Anonsten kann es nur so sein, dass die Nachsteller nicht ausreichend nachstellen. Wie groß sind denn die Langlöcher in den Bremsbacken? Das Nachsteller-Hämmerchen darf nur wenige zehntel mm Spiel haben, im Langloch der Backe.
Gern wurde an den Backen rumgefeilt, weil 311er-Backen mit dem 10,4er Loch nicht auf die Automatischen Nachsteller passen.
Das Loch für die Automatischen Nachsteller sollte ca. 11mm sein. (11,2, wenn ich mich recht entsinne).

Bei mir kommt die Bremse nach max. dem halben Pedalweg, eher noch zeitiger. Bodenblechnähe erreiche ich nie. Und meine Bremse weiß, was eine Vollbremsung ist. :razz:
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Re: Bremsenprobleme

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Montag 21. August 2017, 21:04

All das kannst Du wirklich ausschließen. Habe ich alles am Diego mühsam erlernt... Daher weiss ich, dass es anders geht :lol:
Pinokios Hinweis klingt interessant.
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Re: Bremsenprobleme

Ungelesener Beitragvon bic » Dienstag 22. August 2017, 01:57

pinokio hat geschrieben:das gleiche problem hatte ich auch , hab dann an beiden seiten den Handbremshebel und Drucksteg gegen neue getauscht und alles war okay.

Du hast zwei Handbremshebel ? :shock:

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Re: Bremsenprobleme

Ungelesener Beitragvon bic » Dienstag 22. August 2017, 02:55

Wartburgbauer hat geschrieben:...Nicht dass Du einen 22,2er HBZ i.V. mit 26,... RBZ vorn hast.

Fahre ich seit über 35 Jahren und ist für mich eine ideale Kombination, denn diese verringert die erforderliche Pedalkraft. Das Ganze geht zwar zu Lasten des Pedalwegs, lässt sich aber durch häufigeres Nachstellen ausgleichen. Allerdings habe ich auch "Handnachsteller" mit welchen ich das Spiel der Backen nahezu beliebig gering einstellen kann, ob diese Kombination mit den automatischen Nachstellern mit gegeben Spiel auch noch funktioniert -nixwissen-

@ Tomtom, an sonst bedeutet der Umstand, dass beim Anziehen der Handbremse sich auch der Weg des Bremspedals normalisiert tatsächlich, dass die Bremsbacken zu viel Luft/Spiel haben, welches eben gefunden und abgestellt werden muss. Auf einen konkreten Ort (vorn/hinten) kann man jedoch nicht schließen, denn der Pedalleerweg setzt sich ja aus der Summe der einzelnen Spiele zusammen. Mit dem Anliegen der Bremsbacken hinten könnte hier ein zu großes Spiel der Betriebsbremse ausgeschlossen worden sein, aber ebenso ergibt sich dann auch ein geringerer Pedalweg zur Überwindung eines zu großes Spiel der Backen der Vorderachse.

Mit der Funktion der Handbremse hat dies jedoch erst einmal nichts zu tun und wenn pinokio mit dem Tausch der Druckstege und der Hebel an den Bremsbacken Erfolg hatte, dann begrenzt bei ihm die Handbremse die Öffnung der Backen an der HA, satt die Rücksteller, bzw. die Exenter, richtig ist dies jedenfalls auch nicht.

Ich würde daher schon einmal den Gedanken von Wartburgbauer folgen, vielleicht hast Du ja auch 1 oder 2 zu große Bremstrommeln und die Nachsteller oder Exenter können das Spiel der Backen nicht mehr wie erforderlich ausgleichen. Hatte ich gerade an der HA, allerdings haben hier die Exenter den Vorteil, dass man dies schnell merkt, das gilt für die automatischen Nachsteller nun ja mal nicht.

An sonst würde ich empfehlen, bzgl. der Einstellerei der Handbremse dem Handbuch zu folgen, daher den Handbremshebel vorher dazu auf die angegebene Raststellung zu stellen. Macht man dies nicht, kann durchaus aus die Handbremse die ordnungsgemäße Funktion der automatischen Nachsteller beeinträchtigen und/oder die Bremse nicht wieder richtig frei werden.

Also dann, viel Glück!

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Re: Bremsenprobleme

Ungelesener Beitragvon bic » Dienstag 22. August 2017, 19:01

@ tomtom, gerade gefunden:

Bremse.JPG

Du hast doch nicht etwa?

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Re: Bremsenprobleme

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Dienstag 22. August 2017, 19:30

Oh nein, auch wenn ich das dem einen oder anderen immer wieder ausreden muss :lol:
Wegen zuviel Frust war heute mal Pausen- und Nachdenketag.

Ich habe eine Idee, wie man ganz einfach herausfinden könnte, ob es an den Nachstellern liegt.
3 Trommeln ab, eine bleibt drauf. Die Bremsbacken in der Lage, wie diese sind, mit Schraubzwingen fixieren, so dass diese RBZ ohne Trommel bei Bremsdruck nicht ausdrücken können.
Und ringsrum ausprobieren, welche der 4 Räder die größten Probleme macht. Das sollte man ja am Hebelweg vom Bremspedal dann sehr leicht feststellen können...
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Re: Bremsenprobleme

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Mittwoch 23. August 2017, 06:16

Tomtom hat geschrieben: ... Ich habe eine Idee, wie man ganz einfach herausfinden könnte, ob es an den Nachstellern liegt. ...

Ich habe auch lange gesucht und dann endlich gefunden :

Nachsteller_Rechts.JPG

Der Nachsteller ist in Ordnung.

Nachsteller_Links.JPG

Der Nachsteller - fast ... ? Fehlt da nicht etwas ?
Beim Lagertausch entdeckt !

Nachsteller_Teil.JPG

Der war eingebaut und kann so nicht funktionieren !
Von Januar 1978 bis November 2012 ! 34 Jahre ... !
Beim Backentausch war er nicht zu sehen. Und Bremsenprüfung ohne Mangel.

Sachen gibt es ...
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig
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Re: Bremsenprobleme

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Mittwoch 23. August 2017, 08:39

Naja, die Dinger sind gehärtet und neigen daher zum Sprödbruch.
Hatte ich bei meinem Camping auch schonmal.
Immer nach dem Durchfahren eines Schlagloches kam die Bremse deutlich weiter unten als gewohnt...
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Re: Bremsenprobleme

Ungelesener Beitragvon Hanner » Mittwoch 23. August 2017, 09:53

Hallo,

es liegt immer an den Feststellern(wenn die Bremsbeläge noch dick genug sind).
Weil beim Einfädeln der Bremsbacken sich die Feststeller oft rauszogen und aushackten,
habe ich den Stift etwas Verlängert. Jetzt zuletzt habe ich auch die kleinen Bleche(sollen das
Zurückschieben verhindern)abgemacht. Es ist immer eine Tortour mit den Dingern. Man bekommt
die Steller nicht zurück, wenn sie sich mal zu weit rausgeschoben haben. Es funktioniert gut ohne
die Dinger. Früher waren die auch nicht dran. Die Steller sollten aber nicht verkeimt sein. :smile:
Freundliche Grüße
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Re: Bremsenprobleme

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Mittwoch 23. August 2017, 20:23

Hinten habe ich einen Handbremssteg getauscht. Der war ziemlich verklemmt, obwohl ich optisch keine
Unterschiede auf die Schnelle ausmachen konnte.
DIe Bremsseile sind gut und frei.
Dann habe ich hinten die alten verzahnten Nachsteller vorgefunden, gegen die neuere Variante getauscht.
Vorn links hatte ich das Thema, das die untere Bremsbacke weiter draussen war als die obere. Hier auch nochmal die Nachsteller getauscht...

Nach 6 Std. Gefummel haben wir nun Verbesserung, das ist aber noch nicht ganz 100%.

Ich überlege gerade, ob ich meinen Vorrat an Bremsbacken verballere und einmal komplett alles tausche.Vielleicht muss ich erstmal rollen lassen, da ja alle Trommeln ausgedreht wurden. Das ist wohl nach 700km sicher noch nicht eingefahren oder?
Und es muss sicher noch einmal entlüftet werden. Dazu braucht es ja immer mehrere Anläufe.

Alles ziemlich aufwendig die letzten Tage.

Danke Ole für die Entlüftungshilfe heute. Zur rechten Zeit am rechten Ort :lol:
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Re: Bremsenprobleme

Ungelesener Beitragvon olaf » Mittwoch 23. August 2017, 20:32

{blinzel}
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