D D R Heimelektronik und was man vergessen hat

Es muss ja nicht immer nur um die rein technischen Themen gehen :-)

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kat
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Re: D D R Heimelektronik und was man vergessen hat

Ungelesener Beitragvon kat » Samstag 24. Oktober 2009, 22:27

Dirk hat geschrieben:@Majo: Entsorgt?!??! Ja bist du denn von (fast) allen guten Geistern verlassen? Den hätte ich sofort bei dir abgeholt.


Hier gibt es einen für einen Euro: http://cgi.ebay.de/Fernseher-RFT-aus-DD ... 3356a5c47a

oder hier: http://cgi.ebay.de/Colormat-4510A-Ferns ... 2556d8e66a

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WABUFAN
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Re: D D R Heimelektronik und was man vergessen hat

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Montag 26. Oktober 2009, 10:47

Öfters wird nach einem Radio STERN TRANSIT gefragt.
Ich habe so etwas - aber eingebaut in eine ¼ - Kassetteneinschub nach RFZ Typ RK-5a. Der wurde im Rundfunk - ELLO der NVA benutzt. Hersteller war der VEB Fernmeldemessgeräte.

RK_5A_1.JPG

Der Einschub in Seitenansicht. Davor der " Gestellverrieglungschlüssel ", damit bei der Fahrt nichts aus dem Gestell hüpft.

RK_5A_2.JPG

Oben der STERN TRANSIT, darunter der Tastensatz für den Empfangsbereich.
Eingebaut ist weiterhin ein kleines Mischpult.
Links unten konnt man die daran angeschlossen Quellen wählen :
- Rundfunk ist eingebaut mit oder ohne AFC für UKW
- TB - Tonbandgerät, welches für 24 V = ausgelegt sein musste
- TA - Tonabnehmer eines Plattenspielers - auch für 24 V =
- Mia - Aussenmikrofon mit langem Kabel
- Kdo - Kommandomikrofon im Wagen
- Ltg. - Singnal über eine Leitung zur Einspielung von anderen Quellen ( auch postalische Leitungen )
Mit dem Regler SUMME lies sich die Lautstärke regeln. Die Singnalstärke zeigt das Instrument an.
Auf der rechten Seite konnten die Quellen vorgehört werden. Rechts unten der Wahlschalter - darüber der Lautstärkeregler des Kontrolllautsprechers. Eine einfach Endstufe ist eingebaut.

LP_TRANSIT.JPG

Hier noch ein Blick auf die Leiterplatte des Empfängers. Aufgrund der Grösse vermute ich, das der Empfangsteil um einiges erweitert wurde, damit auch ein Fernempfang möglich ist.
Dazu fehlt mir aber die Schaltung.

RK_5A_3.JPG

Hier noch einen Blich von den Messerleisten der Rückwand zur Frontplatte. Auf dem Zettel auf dem einen Bandfilter steht 0039 / 90, was der Herstellungszeitraum sein könnte.
Ob es sich um das 39te Gerät handelt oder die 39te Woche im Jahr 1990 ?
Die 39te Woche 1990 war vom Montag 24. September 1990 bis zum Sonntag, dem 30. September 1990 ...
Vom STERN TRANSIT besitze ich die Schaltung und bei einem defekten Gerät mich anschreiben.
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig
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Re: D D R Heimelektronik und was man vergessen hat

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Dienstag 3. November 2009, 10:30

Heute einmal das " Küchenradio " Typ PROMINENT 200 repariert.
Das ist so Servicefreundlich, das selbst bei gezogenem Chassis ein Betrieb und Reparatur möglich ist.

1_Prominent_200.JPG

Der Fehler ergab, das nur bei voll aufgedrehtem Lautstärkeregler leise die hohen Töne zu hören waren.
Erst einmal alles bereit gelgt - Lötkolben, Flussmittel ( Kolophonium ), 1 mm - Lötzinn mit Blei und das Schaltbild.

2_Lötkolben_Schaltplan.JPG

Meine Vermutung bestätigte sich. Der Fehler war ein defekter Kondensator zwischen den Verstärkerstufen. Der Koppelkondensator wurde als Übeltäter zwischen der Vorstufe Transistor T 401 und Treiberstufe T 402 eingegrenzt.

3_Schaltbild.JPG

Der Kondensator C 406 hatte keine Kapazität mehr.
Die Überbrückung bestätigte meinen Verdacht - das Radio brüllte sofort los !

4_Defektes_C_.JPG

Hier der Test.

5_LP_C_Prüfung.JPG

Einfach einen " gebunkerten " Kondensator darüber gelötet und die " Mugge " spielt wieder im alten Klang.

6_LP_C_Aufgelötet.JPG

Dabei sehe ich den TKO ( Geräteprüfung ) - Stempel vom 16.10.1972 ...

7_Fertig.JPG

Für die nächsten Jahre einsatzbereit.
Da mir persönlich der eingebaute Lautsprecher zu mager im Bassbereich ist, schliesse ich eine ordentliche Lautsprecherbox an, die auf den Hängeschränken steht ....

8_K_20_E_Kugelbox.JPG

Sicherlich ein schwerer Verstoss zur HIFI - Norm - aber eben etwas seltenes. Die Kugelbox wurde K 20 E Sensit genannt und für 242,- EVP das Stück verkauft. Diese ist mit einem Breitbandlautsprecher KSP 215 bestückt. Die zweite Box steht im Schlafzimmer - dort vermeide ich schrille Töne ....
Dabei hat die Kugellautsprecherbox ein Volumen von 20 Litern und enthält eine Schaltung zur Entzerrung der tiefsten und höchsten Töne.
Der Lautsprecher ist mit 5 Ohm und 12,5 W angegeben - mit Entzerrung sind es 6 Ohm und 20 W.
Hier ein Entzerrer für die Box :

9_Entzerrer_K_20_E.JPG

Auf einer Pertinaxplatte aufgebaut und konventionell verdrahtet.

Nun schmeckt das Frühstücksei und die Abendbrotstullen wieder besonders und nach dem Takt der intonierten Musik wird das Geschirr gespült - nur bei RAP + HIP-HOP lasse ich das Spülen sein ....
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig

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Re: D D R Heimelektronik und was man vergessen hat

Ungelesener Beitragvon freiherrhund » Dienstag 3. November 2009, 13:29

WABUFAN hat geschrieben:Heute einmal das " Küchenradio " Typ PROMINENT 200 repariert.....


Andreas könntest du meinen schwarzen DDR Radiorecorder wieder in Schwung bringen?das Senderrad dreht sich nicht mehr und andere Kleinigkeiten?

Gruß
Andreas

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Re: D D R Heimelektronik und was man vergessen hat

Ungelesener Beitragvon telefoner » Dienstag 3. November 2009, 13:56

mich würde mal die beschaltung des "lautsprecherentzerrers" interessieren :smile:

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Re: D D R Heimelektronik und was man vergessen hat

Ungelesener Beitragvon Dirk » Dienstag 3. November 2009, 21:11

Gibt's hier.
(High)fidele Grüße,
Dirk
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Re: D D R Heimelektronik und was man vergessen hat

Ungelesener Beitragvon telefoner » Mittwoch 4. November 2009, 10:48

danke,

sehr interessante seite :smile: .

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Re: D D R Heimelektronik und was man vergessen hat

Ungelesener Beitragvon Hanner » Mittwoch 4. November 2009, 21:01

Hallo,

wollte mal versuchen meinen Eigenbaukonverter einzusetzen.

Es scheint zu klappen.Bin noch beim Üben.

Freundliche Grüße
Hanner
Zuletzt geändert von Hanner am Freitag 6. November 2009, 17:20, insgesamt 5-mal geändert.
Freundliche Grüße
Hanner



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Re: D D R Heimelektronik und was man vergessen hat

Ungelesener Beitragvon Hanner » Mittwoch 4. November 2009, 21:18

Noch einige Bilder,
P1040517.JPG




Das ist das Innenleben.Es ist alles Eigenbau.Gehäuse aus Messingblech und versilbert.
Drehko aus einem größeren angefertigt-die Welle wurde auf Uhrmacherdrehbank gemacht
und ist auf einer Kugel gelagert.Alle kleinen Spulen sind Eigenanfertigungen.Wir haben mit
2 anderen Mitstreitern die Konverter gebaut und sind keine Rundfunker.Abgeglichen wurde solange,bis ein Bild erschien.
P1040518.JPG


Das ist ein Originalkonverter der zweiten Generation.Die ersten Geräte waren größer.
Unten ist die Handskizze,nach der wir gebaut haben.Sie ist leider schon etwas vergilbt.


Viele Grüße
Hanner
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Re: D D R Heimelektronik und was man vergessen hat

Ungelesener Beitragvon fredi » Donnerstag 5. November 2009, 12:06

Hier mal was aus unserem Familienfundus:

Multimeter Uni 21

CIMG2402.JPG


Radio Stern Elite noch immer im täglichen Einsatz:

CIMG2403.JPG


CIMG2404.JPG



Radio Salut 001 - da wäre ich um ein paar Infos dankbar. Ich hab das Radio kurz nach der Wende von meinem Dad geschenkt bekommen und seitem ist es meist bei Renovierungen im Einsatz.

CIMG2400.JPG


CIMG2401.JPG
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Re: D D R Heimelektronik und was man vergessen hat

Ungelesener Beitragvon Hanner » Donnerstag 5. November 2009, 17:02

Hallo,

was ich bei den alten Geräten vermisse,ein Kasettenrekorder für das Autoradio.Es gab doch mal welche zum nachträglichen Einbau?

Freundliche Grüße
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Re: D D R Heimelektronik und was man vergessen hat

Ungelesener Beitragvon Franz » Donnerstag 5. November 2009, 18:09

fredi hat geschrieben:Radio Stern Elite noch immer im täglichen Einsatz:

Dateianhang:
CIMG2403.JPG


Sag mal fredi, was klaust du meiner Oma ihr Küchenradio {Du Du}

das kann ja wohl nicht sein.... :?

mfg.
Franz
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Re: D D R Heimelektronik und was man vergessen hat

Ungelesener Beitragvon fredi » Donnerstag 5. November 2009, 19:05

Franz hat geschrieben:
fredi hat geschrieben:Radio Stern Elite noch immer im täglichen Einsatz:

Dateianhang:
CIMG2403.JPG


Sag mal fredi, was klaust du meiner Oma ihr Küchenradio {Du Du}

das kann ja wohl nicht sein.... :?

mfg.
Franz



Ist nachweislich nich deine Ommas ihr... :smile:

Hat sich meen Dad von seinem Jugendweihegeld gekooft, ik gloob 650,-Mark der DDR und is ca. 40Jahre her. Das einzige was nich mehr funktioniert ist, dass man mit dem Lautstärkeregler ausschalten kann - dafür ist jetzt der Schalter an der Zuleitung.
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Re: D D R Heimelektronik und was man vergessen hat

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Donnerstag 5. November 2009, 20:02

Hanner hat geschrieben: ... einen Kasettenrekorder für das Autoradio. Es gab doch mal welche zum nachträglichen Einbau ? ...

Das Teil heisst AK 75.
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig

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Re: D D R Heimelektronik und was man vergessen hat

Ungelesener Beitragvon fredi » Donnerstag 5. November 2009, 20:49

Hier nochmal ein paar Infos zum Salut 001 http://www.dr-boesch.ch/radio/russia-salut-test1.htm
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Re: D D R Heimelektronik und was man vergessen hat

Ungelesener Beitragvon Dirk » Freitag 6. November 2009, 00:11

fredi hat geschrieben:...Multimeter Uni 21

Ein Uni11e mit Steckernetzteil ist bei mir auch noch im häufigen Einsatz. Vorteilhaft ist, dass mit dem Nebenwiderstand Ströme bis 30 A messbar sind.
fredi hat geschrieben:Radio Salut 001 - da wäre ich um ein paar Infos dankbar. Ich hab das Radio kurz nach der Wende von meinem Dad geschenkt bekommen und seitem ist es meist bei Renovierungen im Einsatz.

Dafür ist es definitiv zu schade. Das ist ein richtig guter Weltempfänger, der sich vor manchem Grundig Satellit nicht verstecken muss.
Beste Grüße,
Dirk
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Re: D D R Heimelektronik und was man vergessen hat

Ungelesener Beitragvon telefoner » Freitag 6. November 2009, 11:43

Dirk hat geschrieben:
fredi hat geschrieben:...Multimeter Uni 21

Ein Uni11e mit Steckernetzteil ist bei mir auch noch im häufigen Einsatz. Vorteilhaft ist, dass mit dem Nebenwiderstand Ströme bis 30 A messbar sind.
fredi hat geschrieben:Radio Salut 001 - da wäre ich um ein paar Infos dankbar. Ich hab das Radio kurz nach der Wende von meinem Dad geschenkt bekommen und seitem ist es meist bei Renovierungen im Einsatz.

Dafür ist es definitiv zu schade. Das ist ein richtig guter Weltempfänger, der sich vor manchem Grundig Satellit nicht verstecken muss.
Beste Grüße,
Dirk


richtig mühe haben sich die zwei tester aber nicht gegeben. sonst wäre ihnen sicherlich aufgefallen das es die (in den technischen daten erwähnte), und von den testern kommentarlos übernommene afc im am bereich nicht geben kann...

oder liege ich da falsch?

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Re: D D R Heimelektronik und was man vergessen hat

Ungelesener Beitragvon Hanner » Freitag 6. November 2009, 18:32

Hallo,
Wartb.-Roller 006.jpg


heute mal keine Heimelektronik.Eventuell interessiert ja trotzdem.
Das ist ein Eigenbauschweißgerät von 1968.
Der Generator ist eine Lichtmaschine des russischen Panzer T 34.
Sie hat 28V-3KW.Der Motor hat 5,5KW und 2200U/min. und treibt die Lichtmaschine
1:1 an.Ich habe sie fremderregt.Dadurch kann man den Schweißstrom besser
einstellen und dünnere Sachen schweißen.
Damit wurde auch mein Wartburg-Schnelltransporter 1980 geschweißt.
Es ist noch voll funktionstüchtig und wurde nur zum"Fototermin" aus der Ecke geholt.

Freundliche Grüße
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Re: D D R Heimelektronik und was man vergessen hat

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Freitag 6. November 2009, 19:11

{top} Hanner, also das Ding ist der Knaller {eyedisco}
Hast Du einmal etwas Gutes gefunden, mußt Du es pflegen!

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Re: D D R Heimelektronik und was man vergessen hat

Ungelesener Beitragvon Dreielferschrauber » Freitag 6. November 2009, 19:55

Ein tolles Zeitdokument, das sehr viel über Geschichte und die DDR erzählt {top} Erhaltenswert!

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Re: D D R Heimelektronik und was man vergessen hat

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Samstag 7. November 2009, 08:32

Hanner hat geschrieben: ... Der Generator ist eine Lichtmaschine des russischen Panzer T 34.
Sie hat 28V-3KW. Der Motor hat 5,5KW und 2200U/min. und treibt die Lichtmaschine 1:1 an. Ich habe sie fremderregt. Dadurch kann man den Schweißstrom besser einstellen und dünnere Sachen schweißen. ...

Da fliessend dann dauern 107 A - mit der möglichen 50 %igen Überlastung sind es ca. 150 A. Bis 2,5 mm - Elektroden kein Problem.
Die Angaben des Motors verwundern mich.
Bei einem 2 - poligem Asynchronmotor erhält man ohne Schlupf ein Drehfeld mit 3.000 U/min. Ist die Wicklung 4 - polig ausgeführt, dann sind es ohne Schlupf 1.500 U/min. Das bezieht sich auf eine Netzfrequenz von 50 Hz. Aber 2.200 U/min passen da schlecht hinein.
Das I-Tüpfelchen wäre eine Regelung des Generatorstromes ( die Ampere ). Erst einmal brennt der Lichtbogen sehr ruhig ( er singt ) und dünne Bleche lassen sich ohne " Lochung " schweissen.
Dazu wurden Schweissgeneratoren mit einem Rosenberg-Generator versehen.
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig

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Re: D D R Heimelektronik und was man vergessen hat

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Samstag 7. November 2009, 09:03

Hier noch zum Bereich der Messgeräte einige aus meiner Sammlung :

UDSSR.JPG

Oben das Vielfachmessgerät und unten das 4317 aus der UdSSR.

_M_UHR.JPG

Hier zwei Vielfachmesser III - oder auch als Mellenbach-Uhr bezeichnet.

BAUST_1.JPG

Diese mechanischen Messgeräte wurden ab Anfang der 80er - Jahre durch elektronische Komponenten abgelöst.

BAUST_2.JPG

Hier ein Baustein, der von - 99 ... 999 mV messen konnte.
Gemessen wurde auch auf anderen Gebieten. Schon mit moderner LED - Leuchtbandanzeige.

GC6131_1.JPG

Diese Anzeige stammt aus einem Kassettendeck Geracord GC 6131. Als defektes Modul mit wenigen Handgriffen zu wechseln.

GC6131_2.JPG

Noch Beispiele aus der professionellen Studiotechnik :

AT_80_1.JPG

Pegelmesser AT 80 zum anzeigen einer Spannungshöhe an einem Kontrollpunkt. Diese Spannung war genau definiert und entsprach bei Zeigerstellung 0 dB = 1,55 V an 600 Ohm Widerstand ( entspricht + 6 dBm ). Dabei werden mit einem speziellen Verstärker 2 Dekaden angezeigt. Ein normales Instrument zeigt bestenfalls 1 ... 10 Volt an - das hier mit Verstärker von 1 V ( = - 40 dB ) ... 10 V ( = - 20 dB ) ... 100 V ( = 0 dB ). Geht man auf die Norm mit 0 dB = 1,55 V, entspricht die Anzeige - 20 dB = 0,15 V und der Wert - 40 dB = 0,015 V.
Dabei galten genauer Festlegungen. Vom Wert - 40 dB bis auf den Wert 0 dB musste der Zeiger schneller wie 4 ms sein. Von 0 dB zurück auf - 20 dB waren 1,2 s festgelegt. Für ein mechanisches Messwerk kritische Anforderungen.

AT_80_2.JPG

Auch hier machte die Modernisierung nicht halt. Mit 36 LED - Leuchtbandanzeige der Pegelmesser AT 800 für 2 Kanäle oder Stereo. Hier spielte das Ansprechen keine Rolle mehr. Es war ja nichts mechanisches zu bewegen ....

AT_800_1.JPG

Rechts hinten der Regler für die Helligkeit der Anzeige und rechts vorne die Taste zur Kontrolle der Spannung des Mischpultes - da wurde der Baustein eingebaut. Den Aufwand für die Anzeige sieht man hier auf diesem Bild. Mit den vielen Einstellreglern wird der Anzeigewert exakt kalibriert. Viel Geduld war dazu nötig und auch Zeit ...

AT_800_2.JPG

Bei den Verstärkern und Mischpulten der Kapellentechnik erfolgte auch ein Wechsel zwischen mechanischen und elektronischen Anzeigen.

Vermona_Regent_1.jpg

Der Übergang war so mitte der 80er Jahre.
Links ein mechanisches Instrument - rechts zwei Anzeigeleiterplatten ( 12 - LED im Bandbetrieb ) aus dem Mischpult VERMONA 1642 ( 24 Eingänge ) und den Endstufen REGENT 1040, 1060 ( 50 / 100 VA ) und 2010 ... 2030 ( 200 VA ).

Vermona_Regent_2.jpg
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Re: D D R Heimelektronik und was man vergessen hat

Ungelesener Beitragvon Dirk » Sonntag 8. November 2009, 00:17

Siehste, und ich hab' noch bis 1993 auf 'nen röhrengetriebenen Lichtpegelschreiber (Das Ding oben zwischen den Telefonen) gestarrt und Profilregler geschoben:
Bild
Da war vor jeder Produktion erst mal Regler putzen angesagt, damit's nicht knuspert. Das alles hat aber mit Unterhaltungselektronik recht wenig zu tun, eher mit alter Studiotechnik.
Um Stereo produzieren zu können, kam irgendwann noch ein Goniometer dazu, da konnte man Phase und Pegelbalance überwachen, auch wenn nur ein Pegelschreiber da war. Wilde Verhältnisse...
Beste Grüße,
Dirk
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Re: D D R Heimelektronik und was man vergessen hat

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Sonntag 8. November 2009, 10:16

Mein Arbeitsplatz 1987 :
Betriebsfunk VEB Kombinat GISAG Leipzig.
Eingestellt als Betriebsfunkmechaniker und Redakteur. Alles in einer Person. Mit einer 30 Jahre alten Technik.
Dazu musste ich meine 20 Jahre alten Kentnisse über Röhrentechnik vorgraben ...
Das modernste Gerät ist das Geracord GC 6020 als Kassettengerät und in mono.

GISAG_Betriebsfunk_1987.JPG

Linkes obere Bild :
Kassettengerät Geracord, Mischpult mit Reglerwanne und Reglern W 244 a, darüber Lichtzeigerinstrument J 26 ( Tochterinstrument ) mit Ansteuerkassette AM 302 von Lorenz-AG Leipzig, unten mitte zwei Studiobandmaschinen TB 63. Mit der Bandgeschwindigkeit von 38,1 cm/s waren 1.000 m Band in 43 Minuten am Ende ....
Rechtes Bild oben :
Verstärkergestelle mit Leistungsverstärker 25 VA / 50 VA von Kölleda in Röhrentechnik. Rechts unter dem Kontrollfeld ein Röhreneinschubsuper mit symetrischem Ausgang.
Links unten :
Ein Studio-Mono-Hörkopf W1H5 mit einer Spaltweite von 6 µm - die hier eingehalten wird ....
Rechts unten :
Das Mischpult nochmals detaliert. Das Kommandomikrofon ist ein M 582 mit Vorverstärker in Röhrentechnik ( EC 92 ) mit Kapsel M 94.
Das war bis 1988 mein Arbeitsplatz.
Tägliche Sendungen unter den wachen Augen von Parteileitung, Betriebsgewerkschaftsleitung und V-Nuller ( Verbindungsmann zur Staatssicherheit ), das nicht auf dem Schild seiner Türe stand.
Diese Lautsprecherlinie ging am schnellsten kaputt - nein, wer denkt da schlechtes - damit das bestellte Material schneller geliefert wurde ....
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Re: D D R Heimelektronik und was man vergessen hat

Ungelesener Beitragvon Hanner » Sonntag 8. November 2009, 18:36

Hallo Andreas,

da du meinen Eintrag technisch betrachtet haßt,gebe ich noch einmal die genauen
technischen Daten.Die anderen hatte ich so aus der Lameng heraus geschrieben.
Also,der Motor ist ein Drehstommotor 220/380V Stern/Dreieck 5,5KW-2840U/min.
Der "Generator" eine Lichtmaschine des T 34, 28V/3KW.
Wie schon geschrieben,habe ich die Lichtmaschine fremderregt(normal werden Lichtmaschinen selbsterregt).Ich kann die Erregerspannug regulieren.Damit den
Schweißstrom stufenlos regulieren.

Freundliche Grüße
Hanner
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Re: D D R Heimelektronik und was man vergessen hat

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Montag 9. November 2009, 12:23

Es gibt auch Spaltpolmotoren, die so einen grossen Schlupf benötigen.
Bei 5,5 kW Drehstrommotoren sollte man dann schon in Stern / Dreieckschaltung anlassen.
... Den Erregerstrom nun mit dem Schweissgleichtrom regeln ... wäre noch ein I-Tüpfelchen zum Eigenbau ...
Darüber komme ich nicht hinweg !
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig

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Hanner
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Re: D D R Heimelektronik und was man vergessen hat

Ungelesener Beitragvon Hanner » Montag 9. November 2009, 18:51

Hallo Andreas,

daß der Motor nicht in stern/dreieck geschaltet werden kann,siehst du ja an den Daten.
Wenn man den Schweißstrom auch als Erregerstrom nimmt passiert folgendes.
In dem Moment,wenn man die Elektrode ansetzt,fließt ein hoher Strom.Dadurch bekommt
die Erregerwicklung weniger Spannung(auch die Drehzahl wird etwas weniger).Weniger
Spannung,weniger Drehzahl-ergibt weniger Magnetfeld.Dadurch muß man beim
Schweißen immer tippen,damit sich das Magnetfeld immer wieder erholen kann.
Aus diesen Grund habe ich einen Gleichrichter eingebaut.Der wird mit einem Außenleiter
der Motorzuleitung gespeist.Damit ist die Erregerspannung immer gleich hoch und das
Magnetfeld auch immer gleich.
Dadurch braucht man beim Schweißen nicht mehr zu tippen.

Freundliche Grüße
Hanner
Freundliche Grüße
Hanner



Man kann nur gewinnen, wenn man schon verloren hat.

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Re: D D R Heimelektronik und was man vergessen hat

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Dienstag 8. Dezember 2009, 09:33

Mal einen Schwenk in Richtung Fernsehwerkstatt.
Um Farbfernseher mit Lochmaskenbildröhre farbrein einstellen zu können, braucht es einen Testbildgenerator.
Die drei Systeme für die Farben Rot, Grün und Blau müssen exact übereinander liegen. Ansonsten gibt es Farbsäume an den Kanten.
Um das Singnal an die Antenne zu liefern, wurde so ein Testbildgenerator selber hergestellt.
Hier das Modell SPG - 314.

Frontansicht.JPG

Von links nach rechts.
Die 10 Tasten für die unterschiedlichsten Bildarten.
Mitte oben der Umschalter, ob das Singnal im VHF ( Kanal 5 ... 12 ) oder UHF ( Kanal 21 ... 60 ) - Fernsehband ausgegeben werden soll, das an der unteren Buchse entnommen werden konnte und zum Antenneeingang geführt wurde.
Dann folgt ein Regler für die Höhe der Antennenspannung und darunter die Sendefrequenz oder Kanlwahl.
Weiter rechts gibt der Generator ein Sägezahnsignal an dieser Buchse aus. Darunter der Videoausgang - das FBAS-Signal ( Farbkomponent mit Synchronsignal ).
Netzsicherung und Netzschalter sind auch vorhanden.
Hier ein Blick von links.

VonLinks.JPG

Hier von rechts. Diese Seite enthält das Netzteil. Da der Platz für den Netztrafo zu knapp wurde, stellte man ihn schräg ...

VonRechts_NT.JPG

Von oben gesehen. Auf Grund der vielen Einstellregler und fehlende Unterlagen wird das Gerät für den Glasschrank im Wohnzimmer sein.

Draufsicht.JPG

Noch einmal diagonal einen Blick über die oberste Leiterplatte.

LeiterplatteDiagonal.JPG

Bei so vielen Einstellmöglichkeiten - Finger weg.

Hersteller : VEB RFT Industrievertrieb Rundfunk und Fernsehen Erfurt - Abteilung Rationalisierungsbau
Gerätenummer : Keine
Herstellerjahr : keine Angabe
Preis : keine Angabe

Was die Industrie nicht vollbrachte, schafften kleine Firmen mit erheblichem Aufwand. Man bedenke einmal die Zeit, so ein Gerät zusammen zubauen und zum Funktionieren zu bringen ...
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig

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Re: D D R Heimelektronik und was man vergessen hat

Ungelesener Beitragvon Dirk » Dienstag 8. Dezember 2009, 14:57

Schönes Ding! :smile: Und sooo viele Abgleichpunkte, da sind ja wirklich alle Konstanten variabel! {rolleyes}

Kann das Gerät beides, SECAM und PAL? Ist das evtl. der Schalter S/P? Was sagt denn ein angeschlossener Fernseher dazu? Vielleicht ist das Teil ja stabiler als es aussieht und geht noch halbwegs?

Falls du viel Geduld hast: Vielleicht habe ich irgendwann mal wieder Zugriff auf einen Videoanalysator (leider ohne SECAM), da könnte man die Kiste mal auf Timing, Pegel, Phasenlage, ..., ... durchklingeln. Durch Festhalten der jetzigen Reglereinstellungen und systematisches Testen (ich schreibe bewusst nicht Probieren) bekommt man ja vielleicht die Funktion der einzelnen Trimmer heraus...?

Viel Spaß damit,
Dirk
Kaum macht man's richtig, schon gehts...

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Re: D D R Heimelektronik und was man vergessen hat

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Mittwoch 9. Dezember 2009, 09:46

Genau so ist es.
Der Generator liefer das SECAM 3 B - und das PAL - Signal.
Gestern mit einem Verkäufer von EBAY gesprochen ( Telefonnummer war hinterlegt ).
Wenn er zu einem Kunden mit diesem Gerät ging, dann als erstes die Kiste auf die Heizung gestellt, damit der Generator nicht in den Einstellungen weg lief.
Grosse Probleme sollte es mit der Kreisdarstellung gegeben haben.
Nur wozu brauchte der TV-Service-Techniker der DDR das PAL-System ?
Bei den automatenbestückten Leiterplatten war das vorgesehen. Aber nicht immer zu erhalten.
Ich werde wohl die Spannung von 0 ... 220 V ~ langsam hoch fahren und sehen, was passiert.
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig

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