Mal was ganz anderes

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Ungelesener Beitragvon Tomtom » Mittwoch 27. Mai 2015, 21:27

Hmh...
das hat nun gar nichts mit Wartburg und CO zu tun, aber da ich ganz im Norden und die meisten im Osten angesiedelt sind, wage ich es trotzdem!
Ich benötige Hilfe. Hat jemand / kennt jemand jemanden, der eine DDR-Kläranlage hat umrüsten lassen auf die EU-Bestimmungen?
Heute war ein "kompetenter Fachmann" vor Ort, der nur verkaufen wollte -> sein komplettes System.
"Das hält nicht! Das ist nicht dicht! Da machen wir nix"" Die üblichen Sprüche eben.
Wir würden gerne nachrüsten am TGL-Original.
Wer jemanden kennt -> PM. Hilft Papa :smile:
Danke!
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Re: Mal was ganz anderes

Ungelesener Beitragvon bic » Mittwoch 27. Mai 2015, 22:57

Vielleicht hilft Dir dies hier, aber wahrscheinlich eher nicht. Auf jeden Fall solltest Du bei der zuständigen Behörde (meist irgendetwas mit "Umwelt" und länderabhängig) Auskunft und Hilfe bekommen und vielleicht kannst du da ja auch noch Fördergelder "abstauben".
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Re: Mal was ganz anderes

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Mittwoch 27. Mai 2015, 23:17

Praxis bitte...
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Re: Mal was ganz anderes

Ungelesener Beitragvon bic » Mittwoch 27. Mai 2015, 23:52

Tomtom hat geschrieben:Praxis bitte...

Aha, also noch Ansprüche stellen! Mann, das ist länder- und behördenabhängig was die noch genehmigen, da musst Du Dir die Praxis mal vielleicht mal selbst durch den Griff zum Telefonhörer erarbeiten! Da will man helfen und wird dann abgebügelt - was fällt Dir eigentliche ein, wer bist Du denn eigentlich, Gott Tomtom?
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Re: Mal was ganz anderes

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Donnerstag 28. Mai 2015, 00:02

Ich benötige Hilfe. Hat jemand / kennt jemand jemanden, der eine DDR-Kläranlage hat umrüsten lassen auf die EU-Bestimmungen?

Ich fürchte die Frage ist speziell und schwer.... nun in der Tat ich hätte es anders formulieren können. Aber wozu? Sie sagt, worum es geht.
Vielleicht sind wir im Bleichweg ein seltenes Einzelschicksal, denen nicht extra ein Pumpwerk gebaut wird.
Ich hoffe auf die Schwager, Schwiegerelten und Co im Osten, die schon einen Schritt weiter sind und den kompetenten Helfer gefunden haben.
Das wäre eine Unterstützung, die Zeit spart für Papa....
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Re: Mal was ganz anderes

Ungelesener Beitragvon bic » Donnerstag 28. Mai 2015, 00:16

Tomtom hat geschrieben:
Ich benötige Hilfe. Hat jemand / kennt jemand jemanden, der eine DDR-Kläranlage hat umrüsten lassen auf die EU-Bestimmungen?

Ich fürchte die Frage ist speziell und schwer.... nun in der Tat ich hätte es anders formulieren können. Aber wozu? Sie sagt, worum es geht.
Vielleicht sind wir im Bleichweg ein seltenes Einzelschicksal, denen nicht extra ein Pumpwerk gebaut wird.
Ich hoffe auf die Schwager, Schwiegerelten und Co im Osten, die schon einen Schritt weiter sind und den kompetenten Helfer gefunden haben.
Das wäre eine Unterstützung, die Zeit spart für Papa....

Nochmal und auch wenn du der Meinung bist "Aber wozu", die "Schwager, Schwiegerelten und Co im Osten" werden Dir da kaum helfen können, das ist immer eine Entscheidung im Einzelfall und diese ist -wie ich schon schrieb- länder-/behörden-/sachbearbeiterabhängig (Baurecht halt). Also frag an, was genehmigungsfähig ist und dann such Dir selbst aus den 100.000 Nachrüstangeboten eins aus und dieses lässt Du dir dann von einem oder zehn eingetragenen (!) Unternehmen anbieten. Und bitte überleg Dir, wie Du auf Hilfsangebote reagierst!
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Re: Mal was ganz anderes

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Donnerstag 28. Mai 2015, 00:36

Entrüste Dich, wie immer Du magst. Lauf gerne die Wände hoch, das stärkt die Waden.
Einem nach Brambacher Dürstenden eine Wasserkarte im Internet zu zeigen, ist albern. Er will wissen wo er Brambacher herbekommt.
So ist es auch hier. Es ist geäußert, was ich suche. Das hat seine Gründe.
Und der, der mir antwortet und mehr weiss, wird sie dann auch erfahren.
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Re: Mal was ganz anderes

Ungelesener Beitragvon bic » Donnerstag 28. Mai 2015, 00:38

Tomtom hat geschrieben:Er will wissen wo er Brambacher herbekommt

Sprudelstraße 30, 08648 Bad Brambach!
Davon mal abgesehen, ich jedenfalls bin es gewohnt, mich für Hilfsangebote zu bedanken, auch dann, wenn mir diese nicht wirklich weiter helfen - mir würde nicht im Traum einfallen, denjenigen der helfen will abzubürsten- aber so verschieden ist eben die Welt.
Zuletzt geändert von bic am Donnerstag 28. Mai 2015, 00:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mal was ganz anderes

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Donnerstag 28. Mai 2015, 00:41

Du hast nix kapiert. Und das ist gut so!
Klärgruben-Umrüster! Ran und Danke!!!
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Re: Mal was ganz anderes

Ungelesener Beitragvon bic » Donnerstag 28. Mai 2015, 00:49

Tomtom hat geschrieben:Du hast nix kapiert.

Klar, dann wird Deine Anlage verplombt und Du musst den Eimer nehmen!
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Re: Mal was ganz anderes

Ungelesener Beitragvon carsten » Donnerstag 28. Mai 2015, 08:50

Versuche es doch mal bei MyHammer. Da kannst Du recht genau schreiben, was Du willst und dann wird sich vielleicht ein Handwerker aus der Region finden.
Viele Grüße

Carsten

Moderne Technik macht das Leben schön einfach, aber mein Wartburg macht das Leben einfach schön !

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Re: Mal was ganz anderes

Ungelesener Beitragvon Trabantfahrer » Donnerstag 28. Mai 2015, 10:33

Das ist ein "kack"-Thema :lol:

Nur so viel: sei froh das du nur umrüsten mußt! Die Investkosten sind weitaus geringer als ein Anschluss an Netz.

So, nun du hast die 6m^3 3 Kammer?

Muß mal mein Kollegen fragen welche er hat, da bekommst du ein Belüfter und noch in bissel anderen Kram. Das wird alles in die bestehende Anlage eingebaut. Und gut. Allerdings ist alle 2Jahr glaube eine Wartung vom qualifizierten Fachbetrieb angesagt. ( Der wohl nicht wirklich viel umfaßt.)
System funzt, iwi. 3-5t Anschaffung warens. "Ost"-Fabrikat.

Meine Erfahrung zu den Gruben (Beton Ringsteine, gemauert, 3Kammer):
- eine, an der ich dran war, war blau (alter Mauermeister) -> heißt die hält die nächsten Jahrhunderte
- ne andere, reißt, undicht, läuft aus -> DDR-Sparbau

Die Jahre unter Wirken von aggressiven Dämpfen und CO schaffen selbst den stärksten Beton.
Je nach Zustand muß am Abwegen: Umrüsten, Integrieren oder Neu

Zu NEU auch mal was aus der Verwandtschaft: Aufforderung neue Grube zu setzen, keine Rede von Kanal! 5Jahre später Anschlusszwang -> doppelte Kosten!!! und ne fast neue Grube im Garten (die dazu noch undicht ist)

Wie gesagt, ein "kack" Thema...

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Re: Mal was ganz anderes

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Donnerstag 28. Mai 2015, 20:49

Vielen Dank schon mal!
@Trabantfahrer:
Grösse kommt hin. Dichtigkeit ist geprüft und abgenommen. All der Zinnober läuft ja schon oder ist bereits erledigt.
Genau diese Erfahrungen sind es, die helfen mögliche Probleme im Vorwege zu klären.
Frag mal bitte den Kollegen. Kannst mir auch gern PM schicken.
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Re: Mal was ganz anderes

Ungelesener Beitragvon Langer » Freitag 29. Mai 2015, 07:31

Moin,

Schick mr mal bitte ne PM, ich befasse mich beruflich seit Jahren mit dezentralen abwassertechnischen Lösungen und habe in den letzten 10 Jahren ca. 800 wasserrrechtliche Erlaubnisverfahren für die unteren Wasserbehörden in Sachsen, Thüringen und Mecklenburg zusammengestellt. Das ganze ist garnicht so spektakulär wie es erst einmal klingt, man muss nur die einzelenen behördlich vorgeggeben Schritte einhalten (Dichtheitsprüfung Altbestand, Beantragung wasserrrechtliche Erlaubnis, u.U. hydrogeologisches Gutachten, etc.) Ein Kläranlagenverkäufer ist erst einmal der falsche Ansprechpartner, da die in erster Linie den Verkauf Ihres Produktes im Visier haben. Sofern Du vom zuständigen Abwasserzeckverband grünes Licht für die Errichtung einer dezentralen abwassertechnischen Anlage hast, wird dich in den nächsten Jahren auch niemand an eine zentrale Leitung zwingen.

Langer

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Re: Mal was ganz anderes

Ungelesener Beitragvon Trabantfahrer » Freitag 29. Mai 2015, 09:50

Was kostet mich den so ein wasserrechtliches Erlaubnisverfahren im Normalfall?

Langer
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Re: Mal was ganz anderes

Ungelesener Beitragvon Langer » Freitag 29. Mai 2015, 11:21

Hallo Trabantfahrer,

Das mit den Kosten iss sone Sache.

Es hängt davon ab, ob Du in den nächsten Vorfluter (Fluss, Bach etc.) einleiten kannst oder darfst, dann gestaltet sich das wasserrechtliche Erlaubnisverfahrten recht einfach und Du kannst den Antrag u.U. sogar selbst für die untere Wasserbehörde zusammenstellen. Problematischer (und damit teurer) wird es schon, wenn Du in einem Trinkwasserschutzgebiet oder wie z.B. im oberen Vogtland üblich, Heilquellen- oder Flussperlmuscheleinzugsgebiet liegst.

Alternativ gibt es ja auch die Untergrundversickerung, in deren Zusammenhang Du ein Hydrogeologisches Gutachten mit Sickertest entspr. Merkblatt des Landesamtes erstellen musst und eine Untergrundversickerungsanlage nach DIN 4261/5 zu konzipieren ist. Das kost natürlich Geld oder Wartburgersatzteile, um ma die thematische Verbindung zum Forumsschwerpunkt nicht ganz abreißen zu lassen.

Und bitte dran denken, die Zeit wird knapp, entspr. EU-Wasserrahmenrichtlinie und sonst. länderspezifischen Vorgaben muss jeder Haushalt bis 31.12.2015 eine abwassertechnische Lösung nach dem Stand der Technik nachweisen (Abwasseranschluss ans Netz oder dezentrale vollbiologische Kläranlage). Die Kläranlagenunternehmen sind jedoch so voll, dass es eigentlich schon zu spät ist und kaum noch jemand garantieren kann die Anlage bis Ende des Jahres einzubauen. Weiterhin ist die zeitliche Hürde der wasserrrechtlichen Erlaubnis bei der unteren Wasserbehörde zu überspringen und die warten natürlich auch nicht auf weitere Anträge, da die Mädels auf der Behörde kaum noch hinterherkommen, da nun alle Torschlusspanik bekommen. Die Wartezeit auf eine wasserrrechtliche Erlaubnis im Landkreis Mittelsachsen beträgt z.B. zur Zeit bis zu 6 Monate.

Auf der anderen Seite hat der zuständige Abwasserzweckverband in Abstimmung mit der unteren Wasserbehörde die Möglichkeit ab dem o.g Termin die bestehenden Anlagen, die nicht dem geforderten Standard entsprechen stillzulegen, d.h. Du müsstest in den Wald kacken gehen oder Deine derzeitige Kläranlage (vorausgesetzt Dichtheitsprüfung wird überstanden) als abflusslose Grube benutzen, wo Dich die Entsorgung von jedem m³ dann zwischen 20 und 30 Euronen kosten wird.

Sofern Du konkrete Angaben benötigst, brauche ich die Lage des zu entwässernden Grundstückes und die derzeitige und geplante Abwasserentsorgungslösung, einfach per PM Schicken.

Glück Auf!

Langer

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Re: Mal was ganz anderes

Ungelesener Beitragvon Trabantfahrer » Freitag 29. Mai 2015, 13:01

Das sollte nur rein Informativ sein weil es sich für mich danach anhört, ich muß mich nicht anschließen wenn ich diesen Weg einschlage.
Elternhaus angeschlossen, Großeltern angeschlossen. Mir bleibt für dieses Jahr nur noch Schachten und Rohre legen beim Schwiegerpaps. Dann bin ich hoffentlich durch damit.

In bissel OT aber vielleicht kennst du dich damit auch aus:
Rückstauebene ist OK-Strasse (geh ich jetzt von aus, wir haben für 4 Häuser ne Pumpe bekommen)
EG liegt einen guten Meter höher, im Keller ist kein Klo. Ich wollte nun auf eine Rückschlagklappe verzichten. Hier spielen die Anschaffungskosten einer fäkalientauglichen Klappe eine entscheidende Rolle.
Meinung dazu?

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Re: Mal was ganz anderes

Ungelesener Beitragvon bic » Freitag 29. Mai 2015, 13:51

Trabantfahrer hat geschrieben:In bissel OT aber vielleicht kennst du dich damit auch aus:
Rückstauebene ist OK-Strasse (geh ich jetzt von aus, wir haben für 4 Häuser ne Pumpe bekommen)
EG liegt einen guten Meter höher, im Keller ist kein Klo. Ich wollte nun auf eine Rückschlagklappe verzichten. Hier spielen die Anschaffungskosten einer fäkalientauglichen Klappe eine entscheidende Rolle.
Meinung dazu?

In der Regel ist die anzunehmende Rückstauebene die Oberkante des nächstgelegen Kanaldeckels, welcher entgegen der Fließrichtung des Abwasserkanals liegt (Straßen sind selten ganz ohne Gefälle gebaut). Liegen die Wasserspiegel der Geruchsverschlüsse aller Deiner Entwässerungsgegenstände oberhalb dieser Ebene (und seien es nur wenige Zentimeter) brauchts Du keine sogenannte Sicherung (und darfst auch nicht haben) gegen Rückstau aus dem öffentlichen Kanal (Freispiegelentwässerung). Liegt nur einer darunter (z.B. ein Ausguß im Keller), dann benötigst Du aber diese Sicherung, ob nun nur für diesen einen oder für dann alle, hängt vom Aufbau des Rohrnetzes in Deinem Haus ab und hat nichts damit zu tun, ob hier Fäkalien anfallen - selbst gegen Regenwasserrückstau ist zu sichern. Rückstauklappen sind übrigens nur in bestimmten Einzelfällen zulässig (rein mechanisch wirkenden - also ohne Fremdenergieantrieb schon gar nicht mehr), aber ob ein solcher vorliegt, müsste man sich genau ansehen. Möglich sind aber im EFH immer noch Rückstauverschlüsse zum Zuschrauben, wenn denn z.B. nur ein Ausguß oder eine WAMA darüber entwässert (fäkalienfrei). Praktischer sind aber für solche Fälle Kleinsthebeanlagen (Pumpfixe), welche dann das Abwasser des Ausgußes oder der WAMA über eine Rohrschleife über die Rückstauebene heben.
Du schriebst, dass ihr für 4 Häuser eine Pumpe bekommen habt? Ist diese unter Umständen bereits die Rückstausicherung gegen den öffentlichen Kanal? Dann bräuchtest Du rein baurechtlich gesehen bei Dir selbst gar nichts mehr machen (das Baurecht geht nur von der Sicherung gegen Rückstau aus dem öffentlichen Kanal aus), hättest aber dann aber immer noch das Problem eines eventuellen Rückstaus im gemeinsamen Rohrnetz der vier Häuser. Ob Du Dich dagegen absichern willst, bleibt dann Dir selbst überlassen. Ich hoffe, Deine Frage ist damit beantwortet :smile:
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Re: Mal was ganz anderes

Ungelesener Beitragvon Trabantfahrer » Montag 1. Juni 2015, 09:31

Ist das Wissen oder nur gefährliches Halbwissen?

brauchts Du keine sogenannte Sicherung (und darfst auch nicht haben)

Das ist abhängig von der Verordnung des Abwasserentsorgers. Und wenn er sagt ich muß dann ist es so.

Ist diese unter Umständen bereits die Rückstausicherung gegen den öffentlichen Kanal

Nö, dass ist Situationsbedingt durch Bachlauf und Lage.

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Re: Mal was ganz anderes

Ungelesener Beitragvon bic » Montag 1. Juni 2015, 11:14

brauchts Du keine sogenannte Sicherung (und darfst auch nicht haben)

Das ist abhängig von der Verordnung des Abwasserentsorgers. Und wenn er sagt ich muß dann ist es so.

Nö, ist es nicht, hier gilt DIN 1986-100 im Zusammenhang mit der DIN EN 12056 - beides sind baurechtlich eingeführte Bauregeln und über diese kann und wird sich kein Entsorger hinwegsetzten und die jeweiligen Abwassersatzungen nehmen (wenn überhaupt) lediglich darauf Bezug. Nach den DIN-Regeln gilt vereinfacht gesagt, dass alle sich oberhalb der jeweiligen Rückstauebene befindliche Entwässerungsgegenstände im Freispiegel zu entwässern und alle sich darunter befindlichen (zzgl. Stauwert) gegen Rückstau zu sichern sind. Nicht selten führen diese Anforderungen sogar dazu, dass zwei Abwasserleitungssystem in einem Gebäude zu verwenden sind, z.B. bei leichter Hanglage abwärts (gegenüber der Straße in welcher die Siele liegen) und ausreichender Höhensituation, dass sich das sich ab dem 1.OG aufwärts alles noch im Freispiegel entwässern lässt und nur das UG und EG über eine Hebeanlage entwässert werden müssen. Welche Rückstausicherung nun aber in welchem Fall zulässig ist, ist ziemlich differenziert, aber auch genau geregelt und kaum interpretierbar (was ja nicht heißt, das vor allem im EFH-Bereich nicht auch dagegen verstoßén wird).

Ist diese unter Umständen bereits die Rückstausicherung gegen den öffentlichen Kanal

Nö, dass ist Situationsbedingt durch Bachlauf und Lage.

Trotzdem, die Sicherung kann sich auch automatisch ergeben, wenn nämlich die Druckleitung der Hebeanlage in der Sohlgleiche über die Rückstauhöhe zzgl. des o.a. Stauwerts geführt wird - eine Doppelpumpenanlage wird es ja wohl sein. Die bzgl. der jeweiligen örtlichen Lage geltende Rückstauebene und den anzunehmenden Stauwert kannst Du bei Deinem Entsorger erfragen. Wenn die Hebeanlage allerdings im öffentlich-rechtlichen Eigentum steht, kann die öffentliche Hand aber auch aus Haftungsgründen ausschließen, dass diese als Rückstausicherung anzusehen ist und von jedem Anschlußnehmern eine eigene Sicherung verlangen. Hier müsste man nachfragen und ggflls. verhandeln.

PS. U.a. mit der Planung und Bauüberwachung von Entwässerungsanlagen verdienen in meinem Laden mehrere Mitarbeiter ihre Brötchen. Machen tun wir dies nun seit mittlerweile 20 Jahren - alle von uns gestellten Entwässerungsanträge (teilweise incl. öffentlicher und nicht öffentlicher Erschließung) sind noch immer genehmigt worden. Auch als Sachverständiger ist mein Büro in dieser Richtung gelegentlich tätig - dies nur zu Deiner Frage "Ist das Wissen oder nur gefährliches Halbwissen?" Meine Berufshaftpflichtversicherung musste ich diesbzgl. jedenfalls noch nicht bemühen.
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Re: Mal was ganz anderes

Ungelesener Beitragvon majo » Montag 1. Juni 2015, 20:48

Sach mal, hast Du zuviel Zeit und die große Brockhaus Enzyklopädie dumm rumliegen? :eek:
Du hast ooch zu jedem " Scheixxx "-Thema was zum ablassen.
Ein riesiger Vorteil im Leben soll ja bekanntlich vorhanden sein, wenn man´s nicht merkt.

PS: ... an die Admins, das mußte ich mal los werden! [Bier]
Wir, die guten Willens sind, geführt von Ahnungslosen, versuchen für die Undankbaren das Unmögliche zu vollbringen! Wir haben so viel mit so wenig, so lange versucht, daß wir jetzt qualifiziert genug sind fast alles mit nichts zu bewerkstelligen!

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Re: Mal was ganz anderes

Ungelesener Beitragvon bic » Montag 1. Juni 2015, 21:21

majo hat geschrieben:Sach mal, hast Du zuviel Zeit und die große Brockhaus Enzyklopädie dumm rumliegen? :eek:
Du hast ooch zu jedem " Scheixxx "-Thema was zum ablassen.
Ein riesiger Vorteil im Leben soll ja bekanntlich vorhanden sein, wenn man´s nicht merkt.

Tja, was soll ich dazu sagen .... der eine hat und kann es, der andere nicht und der dritte merkts eben gar nichts - wie Du schon sagst. Meinen Brockhaus gebe ich Dir übrigens für einen symbolischen Betrag gern ab ... wenn es Dir denn hilft!
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Re: Mal was ganz anderes

Ungelesener Beitragvon Martin Rapp » Montag 1. Juni 2015, 21:46

Es wäre schön, wenn wir hier wieder zu einer sachlichen Diskussion übergehen könnten.
Wer zum Thema also noch was fachliches beitragen kann, darf sich gerne einbringen,
aber Unstimmigkeiten untereinander dürfen und sollten auch gerne per PM ausgetauscht werden.
Man muss sich nicht öffentlich ankeifen - danke.

Gruß Maddin

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Re: Mal was ganz anderes

Ungelesener Beitragvon Wartburg-37073 » Dienstag 2. Juni 2015, 00:56

Martin Rapp hat geschrieben:
Wer zum Thema also noch was fachliches beitragen kann, darf sich gerne einbringen,


Ich glaube, das ist allein nicht das Problem. Es liegt tiefer.

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Re: Mal was ganz anderes

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Dienstag 2. Juni 2015, 19:32

Leute lasst es gut sein.

Ich habe diese sehr wartburguntypische Frage hier gepostet, weil ich nach einigen Erfahrungen fragen wollte, um meinen alten Vater ein wenig zu unterstützen. Schliesslich kommen die meisten im Forum aus dem Osten und viele aus dem Gebirge, wo sich diese Probleme für einen privat tatsächlich stellen. Wir reden schliesslich über einen Kostenblock von 3 bis 5 KiloEuro...
Langer und Trabantfahrer und auch Fernrufe haben mir die entscheidenden Punkte benannt, um dem Projektanten auf die Finger schauen zu können. Vielen Dank dafür. Und wenn es noch Fragen gibt, dann stelle ich die gerne per PM.
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