Wartburg 353 in Ungarn gekauft - wie geht es weiter?

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353 Biberbraun
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Wartburg 353 in Ungarn gekauft - wie geht es weiter?

Ungelesener Beitragvon 353 Biberbraun » Montag 13. Juni 2016, 17:55

Hallo liebe Wartburg-Freunde,

dies ist mein erster Beitrag hier im Forum, ich lese aber schon lange mit. Mein Name ist Thomas, wohne in Kornwestheim bei Stuttgart, bin aber kein Schwabe. Ich komme ursprünglich aus Aue im Erzgebirge, der Arbeit wegen dann nach Baden Württemberg umgezogen.
Nun zu meinem Anliegen. Ich habe mir nach jahrelangem hin und her überlegen nun am Wochenende einen Kindheits-Jugend-Erwachsenentraum erfüllt, und mir einen Wartburg 353 gekauft. Der Wagen ist Baujahr 1978, biberbraun (daher auch mein Username) und mit Knüppelschaltung. Gesehen habe ich ihn bis auf jeder Menge Fotos und einem Video noch nicht, da er von einem Oldtimerhändler aus Ungarn stammt, wo der Wagen momentan noch steht. Er macht aber einen guten Eindruck. Ich bekomme ihn dann Ende nächster Woche nach Hause geliefert. Hier fangen nun meine Unklarheiten an - ich habe noch keinen Oldtimer oder anderes Kfz im Ausland gekauft. Hat hier Jemand aus dem Forum schon Erfahrungen in der Richtung?
Wie muss ich dann weiter vorgehen? Erfordernis der Einzelabnahme nach §21 mit gleichzeitiger H-Abnahme habe ich schon in Erfahrung bringen können. Aber wie bekomme ich den Wartburg zum TÜV? Kann ich dafür ein Kurzzeitkennzeichen bekommen? Oder ist das nicht möglich, da der Wagen keine deutsche Zulassung hat? Was stellt der TÜV dann genau aus? Ich habe noch was von Unbedenklichkeitsbescheinigung des KBA gelesen - ist die auch nötig (ggf. schon für die HU-Vorführung)? Muss der Wartburg eine Abgasuntersuchung bestehen?
Viele Fragen, ich weiß. Und ich hoffe, dass ich damit nicht nerve. Ich bin hier nur etwas unerfahren mit der ganzen Zulasserei.

Gruß Thomas

P.S.: Wenn der Wartburg da ist, stelle ich ihn dann noch mal in einem entsprechenden Thema mit Bildern vor.

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Re: Wartburg 353 in Ungarn gekauft - wie geht es weiter?

Ungelesener Beitragvon henner2203 » Montag 13. Juni 2016, 18:40

Hallo Thomas,

Willkommen im Forum!

Zuerst benötigst du neue, deutsche Papiere. Dazu muss ein Vollgutachten erstellt werden. Im Osten macht das die DEKRA im Westen der TÜV.
Du solltest dir vorab eine Briefkopie besorgen um denen die Daten zu liefern. Ich weiß nicht, ob die im Westen überall bekannt sind.

Ohne gültigen Tüv bekommst du keine Kurzzeitkennzeichen. Das Auto muss also auf einem Hänger zum Tüv gefahren werden.
Das Auto muss natürlich die Abgasuntersuchung bestehen. (Die Praxis zeigt aber, dass niemand den Zweitakter an ein CO-Messgerät hält....)
Eine Unbedenklichkeitserklärung brauchst du meiner Meinung nach nicht, da das KFZ in der Form ja bereits in D. zulassungsfähig ist.
BJ. 1977: Falls er keine Warnblinkanlage hat, muss die nachgerüstet werden.

VG
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Re: Wartburg 353 in Ungarn gekauft - wie geht es weiter?

Ungelesener Beitragvon Bort » Montag 13. Juni 2016, 20:45

Huhu,
das Vollgutachten geht dank EU ohne große Komplikationen von statten. Zum TÜV bekommste den Wagen via Trailer oder mit einer roten Nr., vielleicht hast du ja ne Werkstatt an der Hand die mitm TÜV zusammen arbeitet und Dir eine leihen kann.

Viel Erfolg!

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353 Biberbraun
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Re: Wartburg 353 in Ungarn gekauft - wie geht es weiter?

Ungelesener Beitragvon 353 Biberbraun » Dienstag 14. Juni 2016, 17:19

Hallo,

vielen Dank für Eure Rückmeldungen. Nun habe ich ein Problem: Hänger, Anhängekupplung sowie den passenden Führerschein BE habe ich nicht (nur PKW ohne Hänger), und rote Nummer bekommen ist auch nicht :sad: . Wie bekomme ich nur den Warti zum TÜV?
Ich habe mal wegen dem Kurzzeitkennzeichen etwas nachgesehen, und das hier gefunden:
Kurzzeitkennzeichen ab 2015
Wenn ich das richtig verstehe, kann man auch ein solches Nummernschild ohne gültige HU bekommen, dann gilt es aber nur im ausgestellten Bezirk ausschließlich zur Fahrt zum TÜV /Dekra. Wäre ja schon mal gut. Nur: Mein Wartburg hat zwar EU-Papiere, aber wiederum keine deutschen. Ob das trotzdem damit geht?

Dann noch mal was anderes: Gibt es hier im Forum Wartburg-Experten aus der Region Stuttgart, die mich beim TÜV-Besuch begleiten könnten? Ich selber bin hier Wartburg-Neueinsteiger, vielleicht könnte mich da ein erfahrener Wartburg-Besitzer unterstützen falls es da Probleme gibt.

Gruß Thomas

Bort
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Re: Wartburg 353 in Ungarn gekauft - wie geht es weiter?

Ungelesener Beitragvon Bort » Dienstag 14. Juni 2016, 17:27

Lt deinem Link reicht auch eine EU-Typengenehmigung oder wie das heisst, die hat dein warti ja. Aber wirklich schlau wirste nur wenn du auf der Zulassungsstelle anrufst.

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Re: Wartburg 353 in Ungarn gekauft - wie geht es weiter?

Ungelesener Beitragvon Wartburg 1.3 Tourist » Dienstag 14. Juni 2016, 17:35

Hallo,
ja die Kennzeichen kann man ohne Gültige HU bekommen, du darfst damit aber nur zum Tüv und in dem Landkreis fahren.
Zum Zulassen, einfach zum Tüv und eine Wiederzulassung machen, die erstellen Dir alle Papiere die Du brauchst. Dann damit zur Zulassungsstelle und anmelden. (Hab ich letztes Jahr mit einem 1.1er durch).
MfG

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Re: Wartburg 353 in Ungarn gekauft - wie geht es weiter?

Ungelesener Beitragvon Manfred40 » Freitag 9. September 2016, 12:42

Hi,

du benötigst ein Kurzzeitkennzeichen.
Dazu gabs 2015 eine Gesetzesänderung, du kannst das Kennzeichen jetzt auch am Fahrzeugstandort beantragen.
Mehr zur Gesetzesänderung hab ich hier gefunden: http://www.direkt-kurzzeitkennzeichen.de/neue-regelung2015-kurzzeitkennzeichen.html
lg

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Re: Wartburg 353 in Ungarn gekauft - wie geht es weiter?

Ungelesener Beitragvon coolmodie » Sonntag 11. September 2016, 17:33

353 Biberbraun hat geschrieben:Wartburg 353 in Ungarn gekauft - wie geht es weiter?



am besten vom kauf zurück treten oder wieder verkaufen

bis jetzt haben sich alle mit ungarn wartburg angeschissen.......
------------------- Klug war's nicht....Aber Geil! ------------------

Armut is so widerlich........im Wartburg geht der Jikov nicht

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Re: Wartburg 353 in Ungarn gekauft - wie geht es weiter?

Ungelesener Beitragvon ungarn W311 » Sonntag 11. September 2016, 17:49

Ich nicht {beifall}

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Re: Wartburg 353 in Ungarn gekauft - wie geht es weiter?

Ungelesener Beitragvon Mossi » Sonntag 11. September 2016, 19:15

Bei uns ist auch ein sehr manierliches Exemplar angekommen....
Seitenneigung ist kein Zeichen von Fahrunsicherheit!


Seine Freunde nennen ihn Mossi, seine Gegner sprechen nur vom "dicken Typ mit der Zigarre".

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Re: Wartburg 353 in Ungarn gekauft - wie geht es weiter?

Ungelesener Beitragvon 353 Biberbraun » Montag 12. September 2016, 21:29

coolmodie hat geschrieben:
353 Biberbraun hat geschrieben:Wartburg 353 in Ungarn gekauft - wie geht es weiter?



am besten vom kauf zurück treten oder wieder verkaufen

bis jetzt haben sich alle mit ungarn wartburg angeschissen.......

Das habe ich leider auch getan. Aber nicht, weil der Wartburg schlecht war oder Verkäufer.
Mein Problem ist eine vernünftige, bezahlbare Garage. Die vorgesehene wurde mir kurzfristig abgesagt. Momentan bekommt man hier nichts gescheites unter 50€ im Monat, und das ist mir einfach zu viel. Zumal ich ja noch einen alten Peugeot, meine Schwalbe und den Mercedes habe.
Ich bin aber mit dem Verkäufer noch in Kontakt, und sobald ich was bezahlbares finde, werde ich mir meinen Traum vom Wartburg 353 bei ihm erfüllen. So wie ich es hier schon gelesen habe, ist der ungarische Verkäufer in Wartburgkreisen kein Unbekannter und wird auch als zuverlässig und kompetent geschätzt.

Gruß Thomas

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Re: Wartburg 353 in Ungarn gekauft - wie geht es weiter?

Ungelesener Beitragvon Bort » Montag 12. September 2016, 23:39

Also auf Treffen trifft man den ein oder anderen der dann doch n bisschen mehr erzählt, und wenn man die Jungs so reden hört, dann scheint es da in Ungarn noch ne einige guter Autos zu geben die für annehmbare Kohle den Weg nach Deutschland finden.

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Re: Wartburg 353 in Ungarn gekauft - wie geht es weiter?

Ungelesener Beitragvon Audipur » Sonntag 27. August 2017, 15:31

Hallo zusammen,

gibt es denn hier irgendjemanden, der bei Herrn Balazs aus Ungarn schon ein Fahrzeug in Deutschland erworben hat ???
Wie lief der Kauf ab ??? Gibt es Erfahrungsberichte?

Mit freundlichen Grüßen
Volker

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Re: Wartburg 353 in Ungarn gekauft - wie geht es weiter?

Ungelesener Beitragvon ungarn W311 » Sonntag 27. August 2017, 16:43

Ich habe bei ihm kein Auto gekauft, habe ihn aber bei der Restauration, meines 311ers als netten, verlässlichen Partner (Adressen für Teile und Arbeiten) kennengelernt. Ich verfolge seine "Wartburgaktivitäten" im Internet mit Interesse.

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Re: Wartburg 353 in Ungarn gekauft - wie geht es weiter?

Ungelesener Beitragvon Wilfried » Sonntag 27. August 2017, 20:20

Ich habe bei einem seiner Pseudonyme, jedenfalls hatte er die gleiche Bankverbindung wie Balasz bei der Postbank, Kolben gekauft, welche ich nie erhalten habe. Finger weg von diesen Typen.
Lächle, das Leben ist einfach zu kurz.

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Re: Wartburg 353 in Ungarn gekauft - wie geht es weiter?

Ungelesener Beitragvon Wartburg-37073 » Sonntag 27. August 2017, 21:48

Audipur hat geschrieben:gibt es denn hier irgendjemanden, der bei Herrn Balazs aus Ungarn schon ein Fahrzeug in Deutschland erworben hat ???


Wahrscheinlich geht es um einen Balazs aus Ungarn und nicht um Rudolf Balazs mit dem Möbelhaus Steinzeit aus Wettringen/Steinfurth, bzw. Groß Pankow, der hin und wieder auch Fahrzeuge aus Ungarn importiert, oder?

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Re: Wartburg 353 in Ungarn gekauft - wie geht es weiter?

Ungelesener Beitragvon Audipur » Sonntag 27. August 2017, 23:36

Es geht um einen Herrn Csillag Balazs aus Györ (Ungarn) !!!
Wo kann man seine Wartburg-Aktivitäten denn im Internet verfolgen ???
Er will mir den Wartburg meiner Begierde per Spedition mit einem deutsch-ungarischen Kaufvertrag und dem Fahrzeugbrief frei Haus liefern und der Spediteur kassiert den Kaufpreis von mir vor Ort.
Hört sich irgendwie unseriös an, oder ???

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Re: Wartburg 353 in Ungarn gekauft - wie geht es weiter?

Ungelesener Beitragvon bic » Montag 28. August 2017, 00:38

Audipur hat geschrieben:Hört sich irgendwie unseriös an, oder ???

Wieso unseriös? Barzahlung bei Lieferung ist im Speditionsgewerbe durchaus üblich, Du musst Dir dann nur Deine Zahlung qittieren lassen - und nu ja, das Auto und die Papiere auf Ordentlichkeit kontrollieren :smile:
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Re: Wartburg 353 in Ungarn gekauft - wie geht es weiter?

Ungelesener Beitragvon Wartburg-37073 » Montag 28. August 2017, 08:46

Audipur hat geschrieben:Er will mir den Wartburg meiner Begierde per Spedition mit einem deutsch-ungarischen Kaufvertrag und dem Fahrzeugbrief frei Haus liefern und der Spediteur kassiert den Kaufpreis von mir vor Ort.
Hört sich irgendwie unseriös an, oder ???


Zu diesem Herrn Balazs kann ich wenig sagen.
Bei dem von mir genannten habe ich 2013 einen 1.3 mit ungarischen Papieren gekauft. Das war allerdings in Deutschland. Nach genauerem Hinsehen haben wir einen fairen Preis gefunden. Es war doch Einiges zu machen, das sich erst bei der Probefahrt offenbarte. Die spätere Zulassung war, so wie oben beschrieben, völlig unproblematisch.
Ich habe diesen Deal nie bereut.

Bei dem zeitlich vorangegangenen Kauf meines 312 von einem anderen Ungar habe ich bei der Anlieferung allerdings nicht genau genug hingeschaut. Trotz Probefahrt. Das Fahrzeug war restauriert worden, wobei Blecharbeiten, Lackierung und Sattlerarbeiten hohes Können zeigten. Allerdings hatte er technisch viele, mehr oder weniger gut versteckte Mängel. Teilweise war das richtig frech. Das wurde dann später nicht nur ärgerlich, sondern auch teuer bis das Fahrzeug endlich so wurde, wie ich es ursprünglich angepriesen worden war.
Bezüglich des Zahlungsmodus kann ich mich nur BIC anschließen. Das ist doch fair! Unseriös wäre allenfalls die komplette Vorauszahlung.
Ich hatte damals sogar die Transportkosten vorausgezahlt, damit der Verkäufer im Falle der Nichtabnahme nicht auf seinen Kosten sitzenbleibt.
Die Zulassung mit den ungarischen Papieren war ebenfalls völlig unproblematisch gewesen.
Damit Dir nicht das Gleiche passiert, schau also genau hin, bevor Du zahlst. Am besten mit einem Profi und einer Probefahrt.
Notfalls mußt Du dann telefonisch nachverhandeln oder bei Nichteinigung die Abnahme verweigern.
.

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Re: Wartburg 353 in Ungarn gekauft - wie geht es weiter?

Ungelesener Beitragvon Wilfried » Montag 28. August 2017, 08:59

Ich meine den hier, der hatte schon verschiedene Namen, aber immer die gleichen Angebote. Früher waren es alle möglichen Motorenteile, jetzt sind es komplette Fahrzeuge.
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-bes ... d=25896393
Lächle, das Leben ist einfach zu kurz.

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Re: Wartburg 353 in Ungarn gekauft - wie geht es weiter?

Ungelesener Beitragvon Wartburg-37073 » Montag 28. August 2017, 11:25

Wilfried hat geschrieben:Ich meine den hier, der hatte schon verschiedene Namen, aber immer die gleichen Angebote.

Ach, von dem habe ich mal einen Satz Irmscher-Felgen für den 1.3 bekommen.
Günstiger als jetzt aktuell angeboten, aber das war vor vier Jahren.
Die waren in Ordnung.

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Re: Wartburg 353 in Ungarn gekauft - wie geht es weiter?

Ungelesener Beitragvon Ost Mobile » Montag 28. August 2017, 12:38

Audipur hat geschrieben:Es geht um einen Herrn Csillag Balazs aus Györ (Ungarn) !!!
Wo kann man seine Wartburg-Aktivitäten denn im Internet verfolgen ???
Er will mir den Wartburg meiner Begierde per Spedition mit einem deutsch-ungarischen Kaufvertrag und dem Fahrzeugbrief frei Haus liefern und der Spediteur kassiert den Kaufpreis von mir vor Ort.
Hört sich irgendwie unseriös an, oder ???



Bitte sehr, bei Fragen ich stehe gerne zur Verfügung.
bei Facebook/ Ost Mobile kann man einige FAhrzeugen sehen, die sind meistens schon weg.
Wenn du Kontakt zu einigen Käufer haben möchtest, kann ich dir gerne geben.

Zur Bezahlung: Wenn ich Schrott verkaufen würde, würde ich ein Teil vom Kaufpreis vor Lieferung haben, oder?
Um Ärger und Probleme vermeiden zu können, prüfen wir die Fahrzeuge immer durch, wenn etwas n.i.O. ist, tauschen wir.

Gruss,

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Re: Wartburg 353 in Ungarn gekauft - wie geht es weiter?

Ungelesener Beitragvon ungarn W311 » Montag 28. August 2017, 16:23

Hatte heute Kontakt zu Balazs Csillag. Auf die hier aufgeworfenen Problematik angesprochen, hat er mir gesagt, dass er in den letzten 4 Jahren ca. 120 Fahrzeuge, ohne Probleme und Ärger, verkauft hat.
Der Rest, den er noch gesagt hat, steht im vorhergehenden Post.

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Re: Wartburg 353 in Ungarn gekauft - wie geht es weiter?

Ungelesener Beitragvon onkel_jens » Donnerstag 31. August 2017, 12:50

Bei uns gibt's auch Dekra Prüfer, die zur Garage kommen und dort die Begutachtung machen. Ich hatte auch gar keine Papiere zu meinem Fahrzeug und es erleichtert die Wiederinbetriebnahme doch sehr. Vielleicht macht es bei euch ja auch jemand.

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Re: Wartburg 353 in Ungarn gekauft - wie geht es weiter?

Ungelesener Beitragvon 353 Biberbraun » Dienstag 11. September 2018, 22:23

Hallo,

ich muss das Thema noch mal hoch holen. Ich habe mir ja inzwischen meinen Traum-Wartburg zugelegt, der aber momentan noch über ungarische Papiere verfügt.
Jetzt war ich gestern hier in Kornwestheim beim TÜV, um einen Termin für die Vollabnahme zu machen, damit ich endlich die deutschen Papiere und die HU inkl. H-Gutachten bekomme. Ich möchte den Wagen schließlich auch endlich fahren und nicht nur ansehen.
Beim TÜV sagte man mir, dass ich erst ein Datenblatt vom Wartburg anfordern muss, eher wird keine Abnahme vom Auto gemacht. Das Datenblatt allein soll schon 125€ kosten, zusätzlich zu den restlichen Gebühren.
Wie ist da Eure Erfahrung? Ist das tatsächlich so? Normal sollten doch beim TÜV die relevanten Daten irgendwie im System hinterlegt sein, oder?
Ich wollte eigentlich nächste Woche den Wagen dort vorstellen und habe auch schon einen Arbeitskollegen an der Hand der ihn mir nächste Woche mit dem Hänger zum TÜV transportieren würde, aber so wird das nichts.
Ist das tatsächlich erforderlich mit dem Datenblatt?

Gruß Thomas

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Re: Wartburg 353 in Ungarn gekauft - wie geht es weiter?

Ungelesener Beitragvon B1000-RTW » Freitag 14. September 2018, 09:25

Du brauchst das KTA-Datenblatt, bei der DEKRA kostet es nix. Ich hab diverse Datenblätter da, send mir mal PN mit Baujahr und genauem Typ sowie Deiner Mailaddy. [Bier]
Viele Grüße vom Preußen aus Sachsen
Olli

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Re: Wartburg 353 in Ungarn gekauft - wie geht es weiter?

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Freitag 14. September 2018, 19:42

Die Daten sollten im TÜV - System hinterlegt sein :

zu 1. : 310200
zu 2. : 0873
zu 3. : 301003

Zulassung_L_AU_8822.jpg

Hier meine alte Zulassung vor dem H - Kennzeichen.
Die " Anderen geeigneten Reifen " sind wichtig !
Vielleicht hilft das ...
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig
2-Takter sind einfacher im Aufbau wie 4-Takter

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Re: Wartburg 353 in Ungarn gekauft - wie geht es weiter?

Ungelesener Beitragvon Multi-Plus » Samstag 15. September 2018, 21:24

Hallo Thomas,
erst mal viel Erfolg bei der Zulassung! Vollgutachten ist natürlich Voraussetzung.
Du willst ihn in Kornwestheim zulassen. Das ist in BaWü. Dann hoffe ich, dass Du nicht die gleichen Probleme hast, wie ich in Hessen...
Daher ein paar kleine Informationen...nur für den Fall von Problemen. Vielleicht aber auch für andere interessant.

Mein 353W Bj. 88 ist auch aus Ungarn. Beim Kauf hatte der "Importeur" schon ein Vollgutachten gemacht - bei der Dekra in Gotha. Alles easy.
Dann bin ich in Kassel zur Zulassungsstelle: Nein-nein-nein, so einfach ist das hier nicht: In Hessen gibt es eine "Bündelungsbehörde", die Autos aus dem Ausland "zentral" für Hessen zulässt. Also alle Unterlagen nach Fulda geschickt (Kopien per Mail) - mit der Bitte auf "Genehmigung einer Zulassung".
3 Wochen nichts gehört - nachgefragt. Man gab mir dann zur Auskunft, dass man den Wartburg nicht zulassen könne, weil in Fahrzeugschein unter "U.2" das Fahrgeräusch bei einer bestimmten Drehzahl nicht eingetragen sei -nixwissen-
Darauf hin bei der Dekra in Gotha angerufen. Die meinten, dass die Kollegen im Westen ja keine Ahnung hätten und man ihnen nur sagen bräuchte, dass es diese Fahrgeräuschprüfung bei einer bestimmten Drehzahl in der DDR gar nicht gab und daher auch kein Wert im Fahrzeugschein eingetragen werden müsse. Dies sei durch den Einigungsvertrag gedeckt.
Nach langem Hin- und Her sowie Beschwerde meinerseits aufgrund der langen Bearbeitungszeit, haben dann der Chef der Dekra Gotha sowie der "Bündelungsbehörde" Fulda telefoniert mit folgendem Ergebnis: Da ein importierter Wartburg aus Ungarn noch NIE in Deutschland zugelassen war (und damit auch nicht in der DDR) gilt auch nicht der Einigungsvertrag [TÜV] Wahnsinn - dachte ich... :x
Aber jetzt kommt's: Der Dekra-Prüfer aus Gotha rief mich an und sagte (mit ehrlich gemeinten Mitleid), dass die Bündelungsbehörde Fulda darauf bestehe, eine solche Fahrgeräuschprüfung bei der Dekra nachzuholen. Er machte mir dann die Rechnung auf: mind. 100 € für die Prüfstrecke, 200 € für 2 abzustellende Prüfer, 100 € für Sprit, rote Kennzeichen und vieles mehr. Also >400 € für diese Prüfung. Das sah auch der Prüfer nicht ein und gab mir folgende Empfehlung: Fahre nach Erfurt, lasse den Wagen in Thüringen zu (dazu musste der Wagen quasi an einen Freund in Thüringen verkauft werden). Wenn der Wagen einmal in Deutschland zugelassen ist/war, dann einfach nach Kassel ummelden (dazu musste der Wagen quasi wieder vom Freund zurück gekauft werden).

Was soll ich sagen: Ich bin diesem Rat gefolgt und es hat Gott sein Dank ohne weitere Probleme geklappt. In Erfurt haben die sich auf der Zulassungsstelle sehr gefreut "...endlich wieder ein Wartburg - toll..."
Den "Antrag auf Zulassung" bei der Bündelungsbehörde habe ich zurück gezogen - aber dennoch 40 € Bearbeitungsgebühr haben dem ganzen noch die Krone aufgesetzt.

Egal, ich bin happy und hoffe, Du wirst es auch! Sollten ähnliche Probleme auftreten, schreib mir eine PN - ich kann Dir bestimmt helfen.

Gruß Jork

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Re: Wartburg 353 in Ungarn gekauft - wie geht es weiter?

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Sonntag 16. September 2018, 00:27

Wegen der Geräusche : Bei mir ist Ziffer 30 Innengeräusch 77 dB und Aussengeräusch Ziffer 31 80 dB. Aber woher wissen die das - haben die des nachtens heimlich mein KFZ beschnarcht ?
Das kann ich alle mal besser messen :

MV_71.jpg

Digitales Psophometer mit Messmikrofon. Hier messe ich eine Dämpfung von - 13,88 dBu. Bezogen auf 96 dB(A) ist das ein relativer Schallpegel von 82,12 dBu. Ich höre gerade Radio ...

Und : Meinen Hubraum haben sie mit 993 cm³ angegeben - heimlich ausgelitert ?
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig

2-Takter sind einfacher im Aufbau wie 4-Takter

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Multi-Plus
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Re: Wartburg 353 in Ungarn gekauft - wie geht es weiter?

Ungelesener Beitragvon Multi-Plus » Sonntag 16. September 2018, 09:46

Man hat es mir so erklärt: U.2 ist eine Außen-Fahrgeräuschmessung bei einer bestimmten Drehzahl.
Ich stelle mir das so vor: Da steht irgendwo ein Mikro, der Wagen fährt mit einer bestimmten Drehzahl (welche??) bzw. Geschwindigkeit daran vorbei und die Lautstärke wird gemessen. Und genau diese Untersuchung gab es (zumindest beim Wartburg) in der DDR nicht und muss deswegen auch nicht eingetragen werden. Das gilt aber wie gesagt nur für PKW, die schon mal in der DDR zugelassen waren, nicht für die Ungarnimporte.
U.2.JPG
U.2.JPG (11.52 KiB) 362 mal betrachtet

Aber vielleicht kann das jemand noch besser erklären?


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