Kaulis Wartburg hat TÜV bestanden

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Kaulis-Wartburg-Kilometer
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Kaulis Wartburg hat TÜV bestanden

Ungelesener Beitragvon Kaulis-Wartburg-Kilometer » Mittwoch 14. November 2018, 00:29

{beifall} {beifall} Hallo mein Wartburg hat nach dem er 4 Monate über den TÜV Termin war und 1 Monat ohne Wartburg weil er nicht mehr fuhr jetzt auch TÜV bestanden.
Ich war heute beim TÜV und alles ist gut. Es war nicht gerade günstig.
In blankenfelde wurde sehr gute Arbeit geleistet. Weg Zeit Probleme konnte ich erst nach 4 Monate zum TÜV..jetzt ist wieder alles schick.

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ffuchser
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Re: Kaulis Wartburg hat TÜV bestanden

Ungelesener Beitragvon ffuchser » Mittwoch 14. November 2018, 06:50

{beifall}
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Wilfried
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Re: Kaulis Wartburg hat TÜV bestanden

Ungelesener Beitragvon Wilfried » Mittwoch 14. November 2018, 08:26

Wie kann man das so schleifen lassen? Ein typischer Kauli und dann heulen, dass es nicht billig war. Ja Kauli gute Arbeit kostet und erst recht, wenn man sein Auto so abrockt wie Du -oh oh-
Lächle, das Leben ist einfach zu kurz.

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Re: Kaulis Wartburg hat TÜV bestanden

Ungelesener Beitragvon Kaulis-Wartburg-Kilometer » Mittwoch 14. November 2018, 10:39

Wilfried hat geschrieben:Wie kann man das so schleifen lassen? Ein typischer Kauli und dann heulen, dass es nicht billig war. Ja Kauli gute Arbeit kostet und erst recht, wenn man sein Auto so abrockt wie Du -oh oh-




Hi Wilfried
Woher nimmst du den dir die infos das ich den Wartburg abgererockt habe .
Es fehlt einfach die Zeit.
Es war anders geplant und ich dachte das ich im Juli die Reparaturen gemacht bekomme.
Nur es gab privat Probleme und das war wichtiger die zu lösen als der Wartburg.
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Re: Kaulis Wartburg hat TÜV bestanden

Ungelesener Beitragvon Wilfried » Mittwoch 14. November 2018, 14:12

Ganz einfach, ich weiß, was schon wieder alles gemacht werden musste. So etwas passiert nur, wenn man sich nicht um seine Sachen kümmert. Geht man pfleglich mit seinen Sachen um, hat man dann auch keine Probleme bei der Hauptuntersuchung. Du bist Singel, was hast Du schon für private Probleme? Alles nur Ausreden.
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Re: Kaulis Wartburg hat TÜV bestanden

Ungelesener Beitragvon B1000-RTW » Donnerstag 15. November 2018, 09:37

Wilfried, das wundert Dich doch jetzt nicht wirklich, oder?
Viele Grüße vom Preußen aus Sachsen
Olli

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Re: Kaulis Wartburg hat TÜV bestanden

Ungelesener Beitragvon Wilfried » Donnerstag 15. November 2018, 17:47

Mir puckern die Halsschlagadern. {aergerlich} Man sollte Autos zuteilen dürfen. Immer passend zur Person.
Lächle, das Leben ist einfach zu kurz.

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Re: Kaulis Wartburg hat TÜV bestanden

Ungelesener Beitragvon calle » Freitag 16. November 2018, 08:35

Kaulis-Wartburg-Kilometer hat geschrieben:
Wilfried hat geschrieben:Wie kann man das so schleifen lassen? Ein typischer Kauli und dann heulen, dass es nicht billig war. Ja Kauli gute Arbeit kostet und erst recht, wenn man sein Auto so abrockt wie Du -oh oh-




Hi Wilfried
Woher nimmst du den dir die infos das ich den Wartburg abgererockt habe

Ich habe das Auto gesehen und bestätige Wilfrieds Info. Optisch und technisch Versifft

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Re: Kaulis Wartburg hat TÜV bestanden

Ungelesener Beitragvon EMST » Freitag 16. November 2018, 11:16

calle hat geschrieben:
Kaulis-Wartburg-Kilometer hat geschrieben:
Wilfried hat geschrieben:Wie kann man das so schleifen lassen? Ein typischer Kauli und dann heulen, dass es nicht billig war. Ja Kauli gute Arbeit kostet und erst recht, wenn man sein Auto so abrockt wie Du -oh oh-




Hi Wilfried
Woher nimmst du den dir die infos das ich den Wartburg abgererockt habe

Ich habe das Auto gesehen und bestätige Wilfrieds Info. Optisch und technisch Versifft


Hat er den nicht erst für teuer Währung machen lassen? Mir spukt da so eine Neulackierung im Kopf rum

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Re: Kaulis Wartburg hat TÜV bestanden

Ungelesener Beitragvon calle » Freitag 16. November 2018, 14:02

Die Lackierung sieht aus wie mit einem Quast und ohne Klebeband getätigt. Wer dafür Geld bezahlt hat , ist selber schuld.

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Re: Kaulis Wartburg hat TÜV bestanden

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Freitag 16. November 2018, 19:10

Wie ich einst schrub: "Der Wartburg ist verloren".
Es lohnt sich nicht, Puls zu bekommen.
Hast Du einmal etwas Gutes gefunden, mußt Du es pflegen!

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Re: Kaulis Wartburg hat TÜV bestanden

Ungelesener Beitragvon Warre 1000 » Freitag 16. November 2018, 20:38

Gut das Du wieder mit Dein Wartburg fahren können. Falls die Lackierung schlecht sind, bedeutet nicht so viel.
Stig
Wenn man alles weiß, hat man sicher etwas missverstanden.

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Re: Kaulis Wartburg hat TÜV bestanden

Ungelesener Beitragvon T.S. » Samstag 17. November 2018, 06:09

Da erinnert man sich doch glatt an die Perle von Dornburg.... {joint}
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Re: Kaulis Wartburg hat TÜV bestanden

Ungelesener Beitragvon berlintourist » Samstag 17. November 2018, 23:20

wenns grad einfach ist von oben herab auf jemandem rum zu trommeln tut man sich leicht. lasst den kauli doch machen - ich kenne wahrlich schlimmere autos. es ist erbärmlich, was hier abgelassen wird... (warre ausgenommen)
(mir ist auch die vita von kauli nicht fremd).
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Re: Kaulis Wartburg hat TÜV bestanden

Ungelesener Beitragvon Pittiplatsch » Sonntag 18. November 2018, 16:56

Ich habe das Auto auch noch nicht gesehen und wahrscheinlich gibt es schönere Wartburgs. Aber immerhin hat Kauli es mit seinen wohl beschränkten Möglichkeiten und Fertigkeiten geschafft einen Wartburg am Leben zu halten. Die Mühe machen sich kaum noch Jemand. Wegwerfen und neu kaufen ist einfacher und auch gewollt.
Schöne Grüße aus dem Märchenwald
Pittiplatsch
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Re: Kaulis Wartburg hat TÜV bestanden

Ungelesener Beitragvon timi » Mittwoch 21. November 2018, 10:42

An dieser stelle nochmal ein hoch auf D.L. aus blankenfelde....hat eigenlich immer ein offens ohr...und hat sich arbeit gemacht die viele gar nicht erst annehmen....mein tipp Sebastian.....pflege ihn besser...sonst wird die tür in blankenfelde auch irgendwann zu sein.... [TÜV]
AWE Wartburg Typ 353 200 1.3 der letzte und der beste!!!

www.ifa-kombinat.de.tl

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Re: Kaulis Wartburg hat TÜV bestanden

Ungelesener Beitragvon Kaulis-Wartburg-Kilometer » Donnerstag 22. November 2018, 05:17

Hi was ist mit euch los ihr benehmt euch wie Kinder dabei Kinder benehmen sich viel besser. Kommtvmahl runter bleibt auf den Boden und hört auf mich zu mobben. Wer Menschen mobbt ist arm dran. Da meldet man sich nach langer Zeit wieder und schon geht das hauen und Stechen wieder los .
Es geht auch hier um Wartburg und nicht um gekränkte gokel die einen am liebsten lünchen würden weil der Wartburg nicht nach gefleckten Eiern aussieht.
Wie immer sieht keine von euch das auch ein Wartburg zu erhalten Geld kostet und das war ein teures Jahr für mein Wartburg bevor ich den Wartburg nach blankenfelde gebracht habe weil d.l mir sehr gut geholfen hatte und dafür bin ich sehr dankbar.
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Re: Kaulis Wartburg hat TÜV bestanden

Ungelesener Beitragvon Mossi » Donnerstag 22. November 2018, 08:49

Über den Rest kann man gerne diskutieren, aber sorry:

".....Wie immer sieht keine von euch das auch ein Wartburg zu erhalten Geld kostet......."

ist in einem Wartburgforum vielleicht etwas daneben gegriffen.....
Seitenneigung ist kein Zeichen von Fahrunsicherheit!


Seine Freunde nennen ihn Mossi, seine Gegner sprechen nur vom "dicken Typ mit der Zigarre".

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Re: Kaulis Wartburg hat TÜV bestanden

Ungelesener Beitragvon Michael » Donnerstag 22. November 2018, 10:39

Natürlich kann man über vieles diskutieren, aber das Sebastian jetzt schreibt, dass einige nicht wissen, was ein Wartburg (an Unterhalt) kostet ist ein nochmaliger Schlag in das Gesicht derer, die ihr Geld vor einigen Jahren nicht in das eigene Auto, sondern in den Wartburg eines Freundes gesteckt haben ... und was aus diesem Auto wurde und wie dieses Geschenk kurz nach der Übergabe in Dornburg "wertgeschätzt" wurde, ist den meisten in den Vorgang Involvierten scheinbar noch sehr präsent, daher auch die Kommentare. Mit "Hauen und Stechen" hat das nichts zu tun, Sebastian, das bist Du, sorry, einfach immer noch selber schuld !

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Re: Kaulis Wartburg hat TÜV bestanden

Ungelesener Beitragvon Kaulis-Wartburg-Kilometer » Donnerstag 22. November 2018, 13:00

Hi Blümchen

Das Werde ich nie vergessen was mir da geschenkt wurde das war so berührend das mir wenn ich daran denke immer noch die Tränen in die Augen treiben.
Was danach passiert ist mit dem Wartburg lag daran das ich versucht habe legal irgendwie zu Geld zu kommen um den Rahmen machen zu lassen. Weil von den Geld was ich in der Insolvenz damals hatte reichte nur aus zum Überleben.
Ich habe dann ein trödler kennen gelernt wo ich dachte ich könnte für den Wartburg mit trödeln Geld zusammen bekommen. Das klappte nicht weil ich benutz wurde .
Dabei wurde der Wartburg sehr in Mitleidenschaft gezogen.
Ich könnte mir damals kein Mietwagen leisten um trödel zu fahren als so blieb es mir nichts anderes übrig für den Rahmen mit dem Wartburg trödel zu fahren.
Ich weiß nicht warum das immer noch keiner versteht. Mir wird ständig mutwillige Zerstörung vorgeworfen und das ich ein undankbares arschloch ich bin wird mir ständig vorgeworfen aber das mir das weh tut diese Vorwürfe interessiert kleinen.
Ich weiß nicht was hier los ist das man die Situation immer noch nicht versteht was damals los ist.
Auch haben wir jetzt das Jahr 2018 und es wird nach 8 Jahren immer noch in der Vergangenheit rumgerürt und mir absicht vorgeworfen.
Es ist scheise gelaufen aber anstatt Mahl drauf zu achten das ich es nicht leicht hatte damals mit dem Rahmen.
So jetzt ist 8 Jahre vergangen. Man sollte auch nicht immer in der Vergangenheit leben sonder im hier und jetzt.
Das wichtigste ist das der Wartburg jetzt TÜV hat und das nach diesen harten Jahr wo ich durch weniger Aufträge 500€ im Monat weniger als im letzten Jahr habe. Jetzt habe ich mytaxi dazu bekommen und es geht wieder aufwärts
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Re: Kaulis Wartburg hat TÜV bestanden

Ungelesener Beitragvon Thilo.K » Donnerstag 22. November 2018, 14:28

Ich weiss nicht, was hier abgeht, aber das Anfangsposting enthielt kein Gejammere bzw. auch kein Hilfegesuch.
Er hätte genau so gut überhaupt nichts schreiben müssen. Bestand einfach nur aus einer normalen Erzählung.

Naja, im Jahre 2018 kann man ruhig schon mal anmerken, das es Geld kostet, einen Wartburg am Leben zu halten.
Jemand, der dies mit Lowbudget-Mitteln durchziehen will/muss sieht das naturgemäss auch anders.
Beispielsweise im Jahre 1995 wär diese Aussage freilich ziemlich albern gewesen.

Jemand mit geringen Mitteln und Möglichkeiten wird das Auto (egal welches) nie unbegrenzt am Leben halten können.
Andersrum muss ein Fahrzeug auch keine 100 Jahre alt werden.
Mitunter ändern sich sprunghaft die Lebensumstände, die Interessen oder was anderes kommt in die Quere.
Deswegen würde ich persönlich auch nie mehr soviel in eine Sache hineininvestieren, wo nicht absehbar ist, wie lange ich dieses Hobby
betreiben werde. Eine komplette Autorestaurierung? Nie mehr. Wenn ich den neu aufgebauten Tourist nach dem Aufbau tatsächlich
ordentlich genutzt hätte, dann wäre dieser trotz Pflege jedes Jahr ein wenig mehr zusammengerostet (wenn auch nur im Milligrammbereich).
Dann lieber was am Haus machen, denn Immobilien sind immer noch am wertstabilsten.

Bei mir persönlich wird auch vieles notdürftig gelöst (Reparatur unter freiem Himmel - wetterbedingt Termin dazu einplanen).
Auch wenn das durch die Beiträge meist nicht so zur Geltung kommt.
Und mein 23 Jahre alter Vento, den ich letztes Jahr gekauft habe und der nahezu tadellos ist, da Rentner-Garagen-Fahrzeug,
wird unter mich auch keine längere Lebensdauer haben, als weitere 7-8 Jahre.Danach geht der höchstwahrscheinlich auch wieder
nach Afrika, zwecks Fahren auf Endverschleiss, wie Vento Nr.1. In der Zwischenzeit habe ich dann aber mindestens 150000 Kilometer
damit abgespult und viele schöne Erlebnisse damit gehabt. Und das ist es doch nur, worauf es ankommt.

Und auch bei Andreas P., unserem ZWF-Betriebselektriker (Andreas, dies ist jetzt nicht böse gemeint, ehrlich nicht)
ist so einiges an seinem Auto behelfsmässig gelöst, es wird - -richtig - auch jeden Tag im Alltag gefahren, der Kritiker
würde jetzt sagen, abgefahren.

Und da man ja jeden Tag arbeiten geht und das Geld sich mit der Zeit einfach so anhäuft (wer wirtschaften kann), kauft man
sich eben wieder was neues. Kommt auch immer auf die jeweilige Gelegenheit drauf an (Angebote usw.).
Das ich Jahr für Jahr, wegen der Wertsteigerung, naturgemäss mehr Kohle sparen muss, um einen bestimmten Fahrzeugtyp zu erwerben,
steht auf einem anderen Blatt.

Hobby allgemein ist für mich ein schönes Zubehör, aber nicht mein Hauptlebensinhalt. Ich sehe das eher so wie ZWF-Kollege "Mick",
er hat das vor ca. 5...6 Jahren schon mal woanders passend beschrieben.

Das der Kauli den Wagen schon seit ca. Anfang 2014 nicht nur im Besitz hat, sondern auch angemeldet, deutet übrigens doch auf einen
gewissen Erfolg. Reparaturen lässt er von der Werkstatt ausführen, das Geld dazu hat er jetzt wohl mittlerweile...Macht ja jeder
Ottonormalbürger auch so. Und jetzt neuer TÜV. Das ergibt doch schon mal gute 7 Jahre, in denen das Fahrzeug auf den Kauli zugelassen
ist. Schliesslich werden ja nur noch die wenigsten Wartburgs "richtig" gefahren.

So, das wars erstmal, sicher werde ich irgendwas vergessen haben, aber dies hier sind so die wesentlichsten Ausführungen meinerseits.

Thilo
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Re: Kaulis Wartburg hat TÜV bestanden

Ungelesener Beitragvon mick » Donnerstag 22. November 2018, 16:18

{beifall} {beifall}

genau , nicht zu viel Gedöns machen! Lieber den Warti runterrocken, als in der Garage verfaulen zu lassen.

Ich müßte ja auch mal den Hof aufräumen

gruß mick
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Re: Kaulis Wartburg hat TÜV bestanden

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Donnerstag 22. November 2018, 20:37

Im Grunde ist es fast schon eine phylosophische Frage, ob ein Oldtimer nun ewig halten muss, oder nicht.

Ich meine: ja. Es handelt sich um historisches Kulturgut, das der Nachwelt zu erhalten ist - und war möglichst unverfälscht und schonend an nicht mehr nachkommenden Ressourcen.
Das heißt allerdings nicht, dass man das Auto nicht nutzen kann/darf/sollte: Denn auch das ist eine Aufgabe des Besitzers historischen Kultugutes: Es der Öffentlichkeit bei Gelegenheiten (keinesfalls nur bei Veranstaltungen) zu präsentieren und so für Freude zu sorgen.

Ich fahre bekanntlich einen 190er vor Modellpflege (1988) als Alltagsschüssel ganzjährig, der nur für mich wirklich was besonderes ist. Es ist ein Massenmobil aus dem NSW, nicht besonders ausgestattet oder motorisiert, fast schon ein Buchhalter-Auto. Aber es ist eben seit 1993 "unser Auto" (seit 94 auch meist :lol: ) und ich mag es daher sehr.
Wenn ich mit dem im morgentlichen Berufsverkehr an der Ampel stehe und ein anderer 190er biegt um die Ecke, gibt Lichthupe, grüßt und lächelt, dann freuen sich dafüber alle Beteiltigten. Kommt nicht oft vor, aber doch hin und wieder. Ich sehe mein Auto nicht als Oldtimer an, aber offenbar tuen es andere, mittlerweile tatsächlich.

Er hat ca. 500.000km auf der Uhr. Trotzdem, und das ist für mich wirklich entscheident, steht er (wieder) wirklich gut da. Praktisch kein Rost, technisch einwandfrei, alles funktioniert gut, optisch auf 5-Jahres-Wagen-Niveau, wenn man vom gerissenen Armaturenbrett absieht. Dieser Zustand hat sich in den letzten sechs Jahren, die ich mit dem Auto nun fahre, kontinuierlich verbessert, mal hier was, mal da, und ganz am Anfang einige Wochen Klempnerei. Einen Verfall kann ich so gut wie nicht beobachten, auch, weil ich jedes Jahr bzw. bei jedem Räderwechsel mit einer hellen Lampe den gesamten Unterboden nach beginnender Korrossion an der Karosserie absuche und diese beseitige, meist so 5...10 maximal fingernagelgroße Stellen, einige "Dauerbrenner", in die wohl erst Ruhe kommt, wenn es in 10 Jahren doch mal durch ist und durch neues Blech ersetzt, aber viele kleine Steinschläge und Ähnliches.
Arbeitsaufwand, nachdem einmal Grund drin ist: Im Jahr vllt. 4 Samstage. Für ein Auto, dass 30 Jahre alt ist und 15...20tkm im Jahr rollt, eigentlich mehr als okay.

Wenn ich dann andere "Oldtimerliebhaber" sehe, deren Autos sich kontinuierlich der Schrottpresse nähern, weil man aus Geiz und/oder Unlust/Faulheit nicht in der Lage ist, mal den Rost zumindest einmal im halben Jahr bestmöglich einzudämmen, kann ich das nur als gewissenloses Verschleißen und runterrocken von historischem Kulturgut ansehen. Kaulis Auto kenne ich nicht, Micks Auto fällt für mich den Bildern nach definitiv in diese Kategorie.
Auch gehe ich grundsätzlich sehr sorgsam mit nicht mehr problemlos erhältlichen Ersatzteilen um, würde nie einen Motor, den ich ausgebaut habe, entsorgen. Oder einen Sitz, nur weil der Stoff kaputt ist, oder auch eine mäßig defekte Tür/Kotflügel, die ich ersetzt habe. In 10, 20 oder 30 Jahren wird das heute nicht wirtschaftlich instandsetzbare Teil u.U. ein Problemlöser für mich oder einen Gleichgesinnten sein, wenn ein Teil ersetzt werden muss, das WIRKLICH unrettbar ist.

All das braucht Zeit, Platz, Lust am Schrauben - und an der Lagerwirtschaft. Ich finde, dass aber genau das das Oldtimerhobby ausmacht - nicht (nur) das rumfahren. Wem es an allem massiv fehlt, der soll es doch bitte einfach lassen und sich einen Golf 4 kaufen. Der braucht das alles nicht so dringend, und fährt auch, wahrscheinlich sogar preiswerter.
Ich habe in meinem 190er zwei Türen, die seit je her nicht mehr doll sind, vom Zustand her. Trotzdem pflege ich sie, damit sie noch so lange wie möglich ihrer Aufgabe nachkommen können. Ich habe Austauschteile da, klar, mehrere sogar. Aber ich weiß auch, dass es tendentiell eher knapper wird, mit guten Teilen, also bin ich bestmöglich sparsam. Wenn ich dann sehe, dass andere, die auch angeben, Oldtimerliebhaber zu sein, alles dem Verfall preisgeben, weil sie ja noch was liegen haben, macht mich das schon aggressiv. Gerade, weil ich selbst versuche, sparsam zu sein, die Autos und die Teile der Nachwelt zu erhalten.


In diesem Zusammenhang kann ich auch sagen, dass es aus meiner Sicht viel zu einfach ist, ein H-Kennzeichen zu bekommen. Warum wird in vielen Fällen das Verbrauchen eines Oldtimers steuerlich und mit Priviliegien begünstigt? Dabei geht es mir weniger um den derzeitigen Zustand des Fahrzeuges, sondern vor allem um die Mittel- und Langfrisitge Tendenz. Man müsste den Zustand bei jeder HU dokumentieren und bei merklicher Verschlechterung dem Halter die Eignung abprechen, einen Oldtimer zu besitzen. Ob das in Konfikte mit der Getzeslage und der Art der Durchführung der HU kommt? Ganz bestimmt. -roll- :lol:


Ach und: Wer das Auto einmal richtig in Ordnung gebracht hat, der hat auch nicht gleich eine Ruine, wenn er mal 2 Jahre nicht so viel am Auto machen kann. Wer vorher schon am Abgrund stand, fällt dann allerdings hinein. [TÜV]
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Re: Kaulis Wartburg hat TÜV bestanden

Ungelesener Beitragvon mick » Donnerstag 22. November 2018, 21:39

sorry, welche Privilegien gibt dir den das H als Warti-Fahrer? Das einzige ist die dämliche Dummweltzone und das wird sich wohl auch bald erledigt haben, wenn man der DUH und den Richtern nicht bald Einhalt gebietet. Die Fahrverbote der DUH beinhalten im übrigen auch Benziner mit Euro 1 und 2, da guggste auch mit dem 190er in die Röhre, egal ob gepflegt oder net.

Das mit dem Kulturgut ist doch Einbildung, in 50 Jahren lachen die dich aus weil es niemanden mehr juckt und keiner mehr was genaues weis und mit nem Verbrenner wird dann vermutlich sowieso Schluß sein. Also jetzt fahren, wo es noch geht. Und das Einzig wichtige ist ein gültiger TÜV, alles andere ist Geschmackssache.

Immerhin habe ich 2 123er zum H gebracht und alles selbst gemacht, und nein, ich kenn den Prüfer net. So schlimm kanns also nicht sein. Und wenn ich nicht an dem Rostschiff S210 so viel hätte schweißen und machen müssen, wär der Warti auch schon längst wieder uff der Gass, also Ball flachhalten. Und net jeder ist so privilegiert und hatt ne Werkstatt und Hebebühne und vorallem Platz daheim. Respekt für alle Wartifahrer, egal wie.

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Re: Kaulis Wartburg hat TÜV bestanden

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Donnerstag 22. November 2018, 21:49

mick hat geschrieben:Respekt für alle Wartifahrer, egal wie.



Nö. Wofür? Respekt - und zwar sehr großen - habe ich vor Leuten, die in der Lage sind, instandzusetzen und zu -halten. Billig ein Auto aus Opas Garage zu kaufen und mit minimalaufwand runterzurödeln bis dass der TÜV uns scheidet verdient keinen Respekt, gar nicht.

Mick, ich kenne dich nicht persönlich, nur drei oder zwölf Bilder von deinem 353er. In so fern kann ich es natürlich nicht einschätzen, wie gut oder schlecht es um Deine Autos wirklich steht. Aber das was ich vom 353er gesehen habe, ist ein Trauerspiel, tut mir leid, das so zu sagen.

Wer - aus welchen Gründen auch immer - nicht in der Lage ist, den Zustand eines Oldtimers zu erhalten, soll doch bitte Konsequenzen daraus ziehen. Und da gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten:

a) trocken Einlagern, bis sich die persönlichen Verhältnisse ändern
b) Fahrzeug abgeben.



Davon, dass auch Benziner betroffen seinen, habe ich bisher nichts gehört. Oldtimer sind aber ohnhin ausgenomen. Nötigenfalls verpass ich meinem 190er das H, auch wenn dadurch die Steuer um 30€ im Jahr steigt. Anonsten führt mich nichts in die bisher genannten Städte, und in die Dresnder Innenstadt komme ich auch praktisch nur 5 mal im Jahr. Dafür kann ich mir auch mal eine Busfahrkarte kaufen. Ich kaufe mir in den nächsten 20 Jahren kein anderes Alltagsauto, das ist fakt.


Ich sehe nicht, dass die Begeisterung für die Freiheit und Einfachheit, Beherrschbarkeit der Technik, die von einem Oldtimer ausgeht, in den nächsten Jahrzehnten so krass nachlassen wird. Gerade, wenn die die Mobilität durch "moderne" Konzepte wie batterieelektrisches Fahren eingeschränkter und entkoppelter wird, wird der Reiz des klassischen, nicht überwachbaren und für jeden technisch halbwegs Begabten überblickbaren Fahrzeug größer werden.
Aber das ist alles Spekulation. Auf jeden Fall finde ich nicht, dass die Gefahr, dass es später vllt. doch keinen mehr interessiert, rechtfertigt, es heute achtlos zu verschleißen. All zu oft war das schon ein irrglaube, zuletzt ganz groß 1990...aber auch schon voher wurden oft scheinbar uninterssante Dinge vernichtet, nach denen man heute aufwändig gräbt und sucht...
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Re: Kaulis Wartburg hat TÜV bestanden

Ungelesener Beitragvon carsten » Freitag 23. November 2018, 09:12

Wartburgbauer hat geschrieben:Ich sehe nicht, dass die Begeisterung für die Freiheit und Einfachheit, Beherrschbarkeit der Technik, die von einem Oldtimer ausgeht, in den nächsten Jahrzehnten so krass nachlassen wird.


Ich fürchte, genau darauf wird es hinauslaufen. Die eigene Begeisterung wird leider nicht von allen geteilt. Der Besitz eines Fahrzeugs (oder gar eines Old- oder Youngtimers) ist in den größeren Städten mit erheblichen Kosten verbunden. Einlagern ist da teuerer als fahren.

Nachwuchs an den Thema heranzuführen scheint in der Oldtimerszene auch nicht sonderlich gut zu gelingen. Statt den Spass am Fahren und an der Technik zu vermitteln ergeht man sich darin die einzige individuelle Wahrhit zu verkünden. Alles muss original und topgepflegt sein, außer am eigenen Auto. Wenn es da Abweichungen gibt, dann haben die natürlich einen Grund den alle verstehen müssen. Toleranz scheint ein seltenes Gut zu werden.

Das Leute ihr altes Auto abgeben ist eine komische Forderung. Wird aber gerne mal angenommen im Rahmen von Abwrack- oder Tauschprämien.

Ich für meinen Teil freue mich über ältere Fahrzeuge im Straßenbild. Auch wenn sie unter einer Laterne geparkt sind, ungewaschen rumfahren oder sonstwie zusammengefrickelt sind. Genauso freue ich mich über gepflegte Fahrzeuge, die sieht man aber im Stadtverkehr so gut wie nie, weil die nur zu irgendwelchen Treffen oder zum Schaufahren herausgeholt werden. Meist treten diese scheuen Verteter an den ersten sonnigen Tagen im April oder an den letzten sonnigen Tagen im Oktober vermehrt auf.

Mit den Wartburgs wird es wohl wie mit aller alter Technik werden. Am Ende interessiert es nur noch alte Säcke, die eine Bezug zur alten Technik haben. Immer der gleiche Weg: Dampfmaschinen, Vorkriegsfahrzeuge, analoge Kameras, Benzinfeurzeuge, Schreibmaschinen, Röhrenfernseher, usw. usf. Spätestens wenn die Infrastruktur zurückgebaut wird und es nicht mehr an jeder Ecke Benzin oder Diesel gibt und das Zeug entsprechend teuer wird, dann hat sich das Thema Oldtimer so wie es heute ist erledigt. Die ersten Fahrzeuge werden ja schon seit einigzer Zeit auf E-Antrieb umgerüstet.

Also fahrt die Dinger solange ihr noch könnt. Zeigt sie, damit andere sich in sie verlieben können. Und vor allem zieht an einem Strang. Wer ein altes Auto fährt oder sich dafür interessiert hat sicher seine Gründe. Von Andersdenkenden belehrt zu werden ist sicher keiner davon. Leben und leben lassen. Es gibt kein richtig und kein falsch.

In diesem Sinne [Bier]
Viele Grüße

Carsten

Moderne Technik macht das Leben schön einfach, aber mein Wartburg macht das Leben einfach schön !

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Re: Kaulis Wartburg hat TÜV bestanden

Ungelesener Beitragvon coolmodie » Samstag 24. November 2018, 05:12

------------------- Klug war's nicht....Aber Geil! ------------------

Armut is so widerlich........im Wartburg geht der Jikov nicht

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Re: Kaulis Wartburg hat TÜV bestanden

Ungelesener Beitragvon T.S. » Samstag 24. November 2018, 08:07

Bestimmt bloss die Marktlage checken....
*---14ZollIrmscheralufelgenverschlimmbeserungsextremtuner---*
http://www.wl13.de

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Re: Kaulis Wartburg hat TÜV bestanden

Ungelesener Beitragvon Wilfried » Samstag 24. November 2018, 08:40

5000,00, man kann es ja mal versuchen.
Lächle, das Leben ist einfach zu kurz.

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Re: Kaulis Wartburg hat TÜV bestanden

Ungelesener Beitragvon B1000-RTW » Samstag 24. November 2018, 16:38

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Viele Grüße vom Preußen aus Sachsen
Olli


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