Rückfahrschalter W 353

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Saxonier
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Rückfahrschalter W 353

Ungelesener Beitragvon Saxonier » Sonntag 4. März 2007, 18:34

Hallo zusammen,
ich habe folgendes problem am MED:
wie krieg ich den rückfahrschalter am getriebe justiert.hab das ding ausgebaut,weil ich dachte der schalter ist futsch,aber er funzt.
gibts nen trick beim einbau,welche funktion hat die mutter auf dem schalter.
weiterhin spinnt meine NSL,die läuft doch über das NSW-Relais,oder irre ich mich da?

Saxonier

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WABUFAN
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Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Sonntag 4. März 2007, 18:45

Also der Rückfahrschalter wird durch die Vorwahlstange im Getriebe betätigt. In der Öffnung des Schalters ist eine Kugel drin. Fehlt diese, dann geht der Klapperatismus nicht.
Ansonsten den Rückwärtsgang einlegen und solange den Schalter drehen, das die Lampen leuchten. Wegen der Kabel eine Fummelei. Dann die Mutter kontern. In den Vorwärtsgängen dürfen die Rückfahrleuchten nicht an gehen.
Die Nebelschlussleuchte bezieht ihren Strom vom Lichtschalter 58k, Schalter Nebelschlussleuchte und geht dann zu NSL. Bei der Polung der beiden Kabel am NSL-Schalter beachten, das die richtig herum Stecken. Andernfalls geht die Kontrolle nach Schalten des Standlichtes ständig.
Nach den heutigen Vorschriften darf die NSL nur bei Abblendlicht gehen. Somit mit einem längeren Kabe an der Sicherung 1 oder 2 für das Abblendlicht anschliessen ( gelbe dicke Kabel ). Schalte ich auf Fernlicht um, muss die NSL ausgehen.
Da freut sich der Prüfer ...
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Ungelesener Beitragvon Saxonier » Sonntag 4. März 2007, 19:12

hallo Wabufan,

also der schalter geht,habs ausprobiert.wie weit darf der Schalter denn ins getriebe gehen?
war die NSL in der DDR pflicht und wenn ja ab wann?

Saxo

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Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Sonntag 4. März 2007, 23:25

Bei eingelegtem Rückwärtsgang, bis die Rückfahrleuchten leuchten.
Die Kugel ist das wichtigste, nicht das diese sich unbemerkt selbständig machte.
Nebelscheinwerfer und NSL waren Sonderwunsch beim Wartburg. Erst möglich seit 04. Juli 1980 ab Fahrgestellnummer 15 23 078.
Der Spoiler unter dem Kühlergrill und die wagerechten Rahmentraversen wurden für die Montage von Rechtecknebelscheinwerfern vorbereitet.
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig

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Ungelesener Beitragvon Saxonier » Montag 5. März 2007, 12:44

hallo,

ist die kugel denn am schalter oder am schaltgestänge???
bei meinem schalter ist vorne nur ein stift dran.
ich werde,da der HU-termin bereits übermorgen ist,einfach nen kippschalter einbauen,damit der TÜV-Onkel nicht meckert.
außerdem werde ich,sollte ich den fehler an der nebelschlußleuchte nicht finden,die NSL einfach über nen normalen schalter anschließen.

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Ungelesener Beitragvon Ansgar » Montag 5. März 2007, 13:52

Wenn dein MED eine Hängerkupplung hat, dann kann der Fehler mit den Nebelschlußleute auch dort liegen. Wenn ein Hänger mit NSL hinter ist darf die NSL am Fahrzeug nicht leuchten. Wird in der Steckdose dann unterbrochen (mechanisch).
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Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Montag 5. März 2007, 21:20

Die Kugel ist die Verlängerung des Schalterstiftes zur Schaltstange Rückwärtsgang im Getriebe. Sie rollt manchmal klamm heimlich davon ...
Bei der NSL sehe einmal nach der Masse. Die Prüflampe hilft dabei.
Anhängersteckdose mit 2 Schaltkontakten wurde beim Moped und bei Motorrollern mit Hänger genommen. Da muss die Schlussleuchte und das Bremslicht nur am Hänger leuchten. Am Zugfahrzeug wurde mit 2 Kontakten in der Steckdose das Bemslicht und Rücklicht bei Fahrt mit Hänger abgeschalten.
Nun sind die Kontakte in der Dose der Anschluss 58 ( Rücklicht - richtig ) und der Anschluss 54 für das Bremslicht. Will man die NSL abschalten, dann wäre das um zuschalten - aber der Prüfer mit seinem Prüfstecker mault herum. Es gibt da in der Dose noch einen Anschluss 52 - aber wenn da ein +Pol drauf ist, mault der Prüfer auch - ist bei mir so wegen Beleuchtung im Hänger.
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Ungelesener Beitragvon Detlef Grau » Dienstag 6. März 2007, 08:16

WABUFAN hat geschrieben:Bei der NSL sehe einmal nach der Masse. Die Prüflampe hilft dabei.


Stimmt! Manchmal hat man mit dem Multimeter hervorragende Widerstandswerte, die dann aber unter "Last" einbrechen. Das kriegt man wirklich am besten mit ner 21W Prüflampe heraus. So mach ich das zumindestens und es funktioniert.
in diesem Sinne

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Ungelesener Beitragvon Saxonier » Sonntag 11. März 2007, 20:00

so,das problem mit dem rückfahrscheinwerfer ist erst mal gelöst.hab es einfach an einen schalter geklemmt und betätige es halt erst mal manuell.

leider hab ich den fehler bei der NSL noch immer nicht gefunden.

Saxo

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Re: Rückfahrschalter W 353

Ungelesener Beitragvon Peters » Dienstag 23. Mai 2017, 22:43

Habe ein ähnliches Problem..
Meinen wartburg 353 habe ich kürzlich gekauft, die Rückfahrscheinwerfer gehen von Anfang an nicht, will der Sache jetzt mal auf den Grund gehen.
Der Schalter ist in Ordnung und die Scheinwerfer auch, habe den Schalter überbrückt. Ich vermute die Kugel fehlt, der Schalter ist bis zum Anschlag eingedreht.
Wie bekomme ich eine neue Kugel hinter den Schalter?

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Re: Rückfahrschalter W 353

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Mittwoch 24. Mai 2017, 19:19

Hallo & willkommen,
wahrscheinlich hat sich keiner getraut zu antworten, weil es simpel ist.
Schalter herausdrehen -> Kugel hinein -> Schalter wieder reindrehen und justieren.

Viel Erfolg.
Hast Du einmal etwas Gutes gefunden, mußt Du es pflegen!

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Re: Rückfahrschalter W 353

Ungelesener Beitragvon Peters » Donnerstag 25. Mai 2017, 15:50

Besten Dank für den Hinweis,aber welchen Gang lege ich dazu ein?

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Re: Rückfahrschalter W 353

Ungelesener Beitragvon Tobias Yello' Thunder » Sonntag 11. Juni 2017, 11:22

Na den Rückwärtzgang natürlich!
Sonst siehste doch nicht, ob Du den Schalter weit genug reingeleiert hast!

Tobias
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