Zündungsprobleme oder Vergaser? Finde den Fehler nicht!

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MZReuter
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Zündungsprobleme oder Vergaser? Finde den Fehler nicht!

Ungelesener Beitragvon MZReuter » Sonntag 1. Mai 2016, 18:51

Moin liebe Wartburg Fahrer,

ich habe seit ca. 2 Jahren große Probleme mit meinem Motorlauf. Ich bin ratlos, weiß nicht mehr weiter. -nixwissen-

Vielleicht kann mir jemand helfen, denn die Camping Saison steht vor der Tür...Der Warti fährt ja mit Wohnwagen und sollte deshalb schon funktionieren.

Folgendes Problem taucht auf:

Der Motor startet im kalten Zustand tadellos. Nach 15-20 Minuten fällt ein Zylinder aus, später auch ein weiterer. Man kann kaum noch damit fahren. Es handelt sich immer um unterschiedliche Zylinder, auch ein Funken ist teilweise(manchmal auch unregelmäßig) zu sehen bzw. überprüfe ich das mit der Stroboskoplampe. Ein Funke ist aber fast immer zu sehen.

Wenn ich den Motor ausmache, muss ich den Choke ziehen und kräftig Gas geben um ihn absaufen zu lassen. Dann springt er auch im warmen Zustand wieder an-sonst keine Chance.

Diese Dinge habe ich kontrolliert/eingebaut:

Steini Zündung 12Volt mit schwarzem Deckel
Elektronischer Regler 12 Volt
NGK Zündkerzenstecker 5kOhm
Neue Zündkabel mit Kupferlitze
neue, kleine Zündspulen - habe schon 6 neue verschiedene Spulen untereinander getauscht - das Problem bleibt bestehen. Die Zündspulen werden nicht heiß und haben alle circa die gleiche Temperatur.
neue Benzinpumpe eingebaut: durch Saugen und meiner Zunge habe ich geprüft, ob die Membran dicht hält - das tut sie.
Tankentlüftung kontrolliert - ist in Ordnung
Zylinderkopf planen lassen, neue Dichtung eingebaut. Kompression kalt ca. 11 bar, warm 10 bar
Masseleitung Motor, Rahmen, Batterie erneuert
Vergaser neu - 311er Vergaser für 1000ccm Motor mit 45 PS. Der alte hatte einen Haarriss, aber auch beim neuen Vergaser bleibt das Problem bestehen.
Motor neu 353 (50PS)mit kleinem Vergaser(siehe obere Zeile) - nach Meinung von Genentz sollte das aber kein Problem sein
neue 175er Zündkerzen, sowohl alte DDR Ware als auch neue Isolator - keine Änderung

Ich weiß nicht, was ich noch probieren soll????

Vielen Dank für Eure Hilfe, vielleicht gibt es ja DEN Tipp...

Gruß Christoph Reuter
Zuletzt geändert von MZReuter am Sonntag 1. Mai 2016, 18:55, insgesamt 1-mal geändert.

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Tomtom
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Re: Zündungsprobleme oder Vergaser? Finde den Fehler nicht!

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Sonntag 1. Mai 2016, 18:54

Schmeiss die Steini KTZ mal probehalber raus...
Hast Du einmal etwas Gutes gefunden, mußt Du es pflegen!

MZReuter
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Re: Zündungsprobleme oder Vergaser? Finde den Fehler nicht!

Ungelesener Beitragvon MZReuter » Sonntag 1. Mai 2016, 19:05

Moin,
ich habe leider keine alte Unterbrecherplatte für den 353er Motor. Habe gesehen, dass du in Hamburg wohnst - hast du denn zufällig noch eine?

Gruß Christoph Reuter

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Re: Zündungsprobleme oder Vergaser? Finde den Fehler nicht!

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Sonntag 1. Mai 2016, 21:15

Tut mir leid, hier kann ich nicht helfen. Ich empfehle eine Grundplatte mit Gehäuse, die kann unterwegs im Fehlerfall schnell getauscht werden, wenn vorher schon einmal eingestellt.
Halte danach Ausschau :smile:
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Re: Zündungsprobleme oder Vergaser? Finde den Fehler nicht!

Ungelesener Beitragvon Tobias » Sonntag 1. Mai 2016, 21:54

Ich habe noch 2 neue Unterbrechergrundplatten die jeweils mit Unterbrechern und Kondensatoren bestückt sind.

Also wenn du Interesse hast kannst du die gern probieren.
Was nicht passt,wird passend Poliert

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Re: Zündungsprobleme oder Vergaser? Finde den Fehler nicht!

Ungelesener Beitragvon Hanner » Sonntag 1. Mai 2016, 21:59

Hallo,

wenn du nichts bekommst, kannst dich bei mir melden. Finden dann etwas
Freundliche Grüße
Hanner



Man kann nur gewinnen, wenn man schon verloren hat.

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Re: Zündungsprobleme oder Vergaser? Finde den Fehler nicht!

Ungelesener Beitragvon bic » Sonntag 1. Mai 2016, 23:20

Moin moin Christoph, sich wegen Zündproblemen einen neuen Motor zuzulegen, das klingt schon nach tiefer Verzweiflung!

Aber mal zu Sache, Du schreibst zwar ziemlich viel, dies aber auch ziemlich ungenau. Zum Beispiel:

Der Motor startet im kalten Zustand tadellos.

Das ist ja erst einmal schön für Dich, aber was verstehst Du unter einem kaltem Zustand, hat dann das Auto mindestens eine Nacht gestanden und vor allem, wie startest Du den Motor eigentlich, mit/ohne Choke, mit/ohne Gas, beides irgendwie zusammen oder "pumpst" Du sogar mit dem Gaspedal?

Dann schreibst Du:

Nach 15-20 Minuten fällt ein Zylinder aus, später auch ein weiterer. Man kann kaum noch damit fahren.

Das ist ja irgendwie nicht ungewöhnlich, dass ein Motor dem 1/3 bzw. 2/3 seiner Leistungsquelle fehlt nicht mehr als Antrieb für ein Auto taugt und man damit nicht mehr fahren kann. Versuchst Du das etwa dann noch? Solltest Du lassen, dies schadet dem Motor.

Es handelt sich immer um unterschiedliche Zylinder, auch ein Funken ist teilweise(manchmal auch unregelmäßig) zu sehen bzw. überprüfe ich das mit der Stroboskoplampe. Ein Funke ist aber fast immer zu sehen.

Das ist jetzt Kauderwelch und ich reime mir hieraus zusammen, dass bei Deinen Zündausfällen kein Schema erkennbar und auch nicht vorhersehbar ist, welcher Zylinder betroffen ist. Wenn Du dann die Kerzen herausschraubst und prüfen willst, ob ein Zündfunke an den Kerzen vorhanden ist, dann ist dieser teilweise zu sehen? Was soll man sich aber unter "teilweise" vorstellen, vor allem auch unter "manchmal auch unregelmäßig" teilweise? Würfelt Dein Auto aus, welcher Kerze es gerade einen Zündfunken spendieren will ? Bitte beschreib das mal genauer -auch was Du mit dem Stroboskop anstellst-, mit dieser Fehlerbeschreibung kann man nicht viel anfangen.

Wenn ich den Motor ausmache, muss ich den Choke ziehen und kräftig Gas geben um ihn absaufen zu lassen. Dann springt er auch im warmen Zustand wieder an-sonst keine Chance.

Das ist schon ziemlich exotisch, dass man einen Motor "absaufen" lassen muss, damit dieser im warmen Zustand (!!!) wieder anspringt. Einmal davon abgesehen, dass sich Choke und Vollgas zumindest beim Flachstromvergaser nahezu aufheben, überfettest Du damit das angeaugte Gemisch über dessen Zündfähigkeit hinaus und dann ist es kein Wunder, wenn der Motor nicht mehr will. (So muss übrigens ein Warmstart bei einem 353er Motor mit Flachstromvergaser funktionieren)

vielleicht gibt es ja DEN Tipp...

Mit Sicherheit nicht, irgendwie habe ich bei Dir das Gefühle, dass es sich bei Deinem Problem um eine Melange aus tatsächlich vielleicht irgendwelchen Unstimmigkeiten bei der Zündung, einem völlig verdrehten Vergaser und diversester Fehlbedienung handelt. Beschreib Deine Handlungsweise genauer, widme Deinem Vergaser ein paar Worte (Düsenbestückung, Einstellung, Ansauganlage), beschreib mal die Kerzenbilder, die Zündeinstellung etc., dann kann Dir vielleicht geholfen werden. Achso, eine Unterbrechergrundplatte wäre zum Ausschluß etwaiger -aber auf allen drei Kanälen kaum gleichzeitig auftretenter- Elektronikprobleme schon hilfreich.
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Re: Zündungsprobleme oder Vergaser? Finde den Fehler nicht!

Ungelesener Beitragvon Kolumbus » Montag 2. Mai 2016, 10:39

Hallo,

ein ähnlicher Fehler hat mich einmal bei einer Rallye aus dem Rennen geworfen. Bitte überprüfen, ob die Steini guten Massekontakt hat (Unterbrecherdose). Bei mir sind die Schrauben locker geworden. Jetzt sind diese gesichert und Ruhe ist.

Ralf
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Re: Zündungsprobleme oder Vergaser? Finde den Fehler nicht!

Ungelesener Beitragvon Warre 1000 » Montag 2. Mai 2016, 17:25

Ich könne mir drei Ursachen denken.

1: Problem mit Benzinzuführ. Hat mir letzte Sommer passiert, aber mit zu wenig Benzin im Vergaser sterbte alle Zylinder gleichmässig.
2: Zündung.
3: Gestockene Abgassysteme. Hat bei meiner Vater geschehen. Damit verlort der Motor sein Kraft mehr und mehr, und müsste mehrere minuten stehen vor es wieder anspringen könnte.

Die Unterbrecherplatte austauschen zum eine mekanische sehen Ich als eine gute Alternativ.

Hier ein Bild von meine Schwimmerkammer im Vergaser (45PS) mit zu wenig Benzin.
DSC09001.JPG
DSC09001.JPG (117.63 KiB) 6646 mal betrachtet


Ein Versuch wäre der Vorschalldämpfer etwas losmachen von der Abgaskrummer und sehe falls das hilft.

P. S. Ich fahre jetzt mit ein 50PS Motor und ein PS45 Vergaser ohne Probleme. D.S
Stig
Wenn man alles weiß, hat man sicher etwas missverstanden.

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Re: Zündungsprobleme oder Vergaser? Finde den Fehler nicht!

Ungelesener Beitragvon MZReuter » Mittwoch 4. Mai 2016, 08:09

Moin,

vielen dank erstmal für die zahlreichen Tipps.

Was mir die Tage noch durch den Kopf ging: Im Winter dauert es deutlich länger, bis diese Aussetzer kommen. Es kann doch mit der Steini Anlage zusammenhängen - dies schloss ich bisher kategorisch aus.
Ich werde also mal die Unterbrecher reinbauen und dann schauen.

Melde mich wieder, wenn ich neuigkeiten habe.

Bis dahin,

Christoph Reuter

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Re: Zündungsprobleme oder Vergaser? Finde den Fehler nicht!

Ungelesener Beitragvon onkel_jens » Freitag 6. Mai 2016, 09:28

Ich hatte mal eine undichte Kopfdichtung. Da sprang er kalt prima an. Als er warm wurde, kam Druck auf das Kühlsystem und hat mir etwas Wasser in den Brennraum gedrückt. Sprang warm so gut wie nicht mehr an. Es war zu wenig um es direkt festzustellen, aber genug um den Motorlauf zu beeinflussen. Die betroffene Zylinderkerze war immer etwas blanker. Man lernt nie aus.

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Re: Zündungsprobleme oder Vergaser? Finde den Fehler nicht!

Ungelesener Beitragvon bic » Freitag 6. Mai 2016, 14:34

onkel_jens hat geschrieben:Als er warm wurde, kam Druck auf das Kühlsystem und hat mir etwas Wasser in den Brennraum gedrückt...

In Abhängigkeit davon, über welchen Öffnungsdruck Dein Kühlwasserdeckel verfügt, herrscht im Kühlsystem ein Druck von max. vielleicht 0,7 bis 1,2 bar, zu welchen je nach Drehzahl und Drosselklappenstellung noch der Unterdruck im Brennraum während des Ansaugens von ca. 13 mbar bis ca. 0,24 bar hinzuzurechnen sind. Insgesamt sind dies dann vielleicht max. ca. 1,5 bar, welche während des Ansaugens das Kühlwasser in Richtung Brennraum saugen und drücken könnten. Dem gegenüber stehen die Anfangs vielleicht max. 70 bar Verbrennungsdruck während des Arbeitens und Auslassens (natürlich stetig abnehmend, aber immer noch oberhalb des Kühlerdrucks liegend) und der Überdruck während des Verdichtens, welcher ebenfalls oberhalb des Kühlerdrucks liegt. Wenn überhaupt bleibt daher nur sehr wenig Zeit, Wasser in den Brennraum zu drücken und eine defekte Zylinderkopfdichtung macht sich daher weniger -meistens überhaupt nicht- dadurch bemerkbar, dass Wasser in den Brennraum gelangt, sonder durch einen unüblichen hohen Überdruck im Kühlsystem. Aber angeblich soll ja nichts unmöglich sein :eek:
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Re: Zündungsprobleme oder Vergaser? Finde den Fehler nicht!

Ungelesener Beitragvon onkel_jens » Freitag 6. Mai 2016, 20:38

Es trat nach Abstellen des Motors auf. Da war der Druck im Kühlsystem höher als im Brennraum. Somit sickerte Kühlwasser in den Brennraum und er sprang danach schlecht bis gar nicht an. Wenn er lief, dann leif er soweit.
Es soll auch nur als Hiweis dienen. Ich bin Kfz Mechaniker und weiß wie man sich mancmal verrückt suchen kann. Erstmal nichts ungewöhnliches ausschließen. :sad:

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Re: Zündungsprobleme oder Vergaser? Finde den Fehler nicht!

Ungelesener Beitragvon Warre 1000 » Samstag 7. Mai 2016, 07:41

onkel_jens hat geschrieben:Ich hatte mal eine undichte Kopfdichtung. Da sprang er kalt prima an. Als er warm wurde, kam Druck auf das Kühlsystem und hat mir etwas Wasser in den Brennraum gedrückt. Sprang warm so gut wie nicht mehr an. Es war zu wenig um es direkt festzustellen, aber genug um den Motorlauf zu beeinflussen. Die betroffene Zylinderkerze war immer etwas blanker. Man lernt nie aus.


Ich habe viele leckendes Kopfdichtungen gewechselt, aber so hat mir nichts passiert. Erst bekommt Ich Probleme mit kalte Motor. Er anspringt aber lauft nur an zwei Zylinder mit kalte Motor und der dritte Zylinder kommt mit wenn der Motor varm bekommt.

Doch mit ein fehlendes Ausgleichbehalterventile, könnte Ich mir diese Schenario denken. Du könntest auch versuchen ohne Ausgleichventile fahren. So hatte Ich mange Jahren gefahren. Doch Ich schätze mehr an die Steini-zündungen.
Stig
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Re: Zündungsprobleme oder Vergaser? Finde den Fehler nicht!

Ungelesener Beitragvon Detlef Grau » Sonntag 8. Mai 2016, 00:24

Wenn ein Motor mit Simmeringabdichtung der Kurbelwelle eingebaut ist, können verschlissene Wellendichtringe genau die selben Beanstandungen verursachen.
in diesem Sinne

aus dem IFA Altenpflegeheim
D. Grau

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Re: Zündungsprobleme oder Vergaser? Finde den Fehler nicht!

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Montag 20. Juni 2016, 21:29

Gibt es hier Neuigkeiten?
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