2-Takter mit Benzin-Direkteinspritzung

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WABUFAN
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2-Takter mit Benzin-Direkteinspritzung

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Freitag 20. April 2007, 12:03

Dazu habe ich folgendes im Internet gefunden und zusammen gestellt :

Zweitaktmotoren mit Benzineinspritzung

Dirk W. Köster

Ein Teil der Probleme, die Zweitaktmotor bietet, lassen sich lösen, wenn man anstelle eines Vergasers eine Benzineinspritzung verwendet. Man hat dies bereits in den 1950er Jahren versucht - und das Auto, in das der erste Zweitakter mit Benzin-Direkteinspritzung eingebaut wurde, war der Gutbrod Superior von 1950.

Gutbrod_1950.jpg

Dieser Wagen war übrigens überhaupt das erste deutsche Auto mit einem Benzin - Einspritzmotor !
Hier die Technik von 1950 - 2-Taktmotor mit Benzineinspritzung und Getrenntschmierung - alles mit mechanischen Baugruppen.

MechanischeEinspritzung_1950.jpg

Die Einspritzung hat folgende Vorteile :

Die Spülung erfolgt gründlicher und durch reine Luft. Die Einspritzung beginnt erst, wenn der Auslasskanal geschlossen ist, es kann also kein unverbranntes Kraftstoff - Luft - Gemisch in den Auspuff gelangen.
Es kommt kein Kraftstoff in das Kurbelgehäuse. Deshalb hat der Motor einen wesentlich geringeren Ölverbrauch als ein entsprechender Vergasermotor.
Auf Basis dieser Erkenntnisse versucht man immer noch, aus dem Zweitakter einen brauchbaren und den heutigen Anforderungen an die Abgaswerte entsprechenden Autoantrieb zu machen, z.B. bei der Firma Orbital in Australien.

Wiederbelebung des Zweitakt-Direkteinspitzer :

Für die einen ist der Zweitakter der genial einfache wie kultivierte Antrieb schlechthin, für die anderen ein gescheitertes Relikt. Die australische Firma Orbital hat ihn aber längst noch nicht abgeschrieben - im Gegenteil.
Ungeachtet der Diskussion über Sinn und Unsinn des Zweitakters hat im australischen Perth die Technologiefirma Orbital ihren neuen OCP Motor entwickelt, wobei Umweltverträglichkeit und niedriger Verbrauch ganz vorn im Lastenheft standen.

Das Motorprinzip : Zweitakt ! Warum ?

Orbital_2T_Prinzip.jpg
Orbital_2T_Prinzip.jpg (8.48 KiB) 9167 mal betrachtet

Ein Zweitakter erzeugt pro Umdrehung einen Arbeitshub, theoretisch also doppelte Leistungsdichte. Die Vergangenheit lehrte das Gegenteil. Die Theorie scheiterte bei DKW, Wartburg und Co. stets an den beim Spülvorgang entstehenden unverbrannten Kraftstoffanteilen.
Die aus dem Kurbelgehäuse überströmenden Frischgase werden dazu benutzt, die verbrannten Gase aus dem Zylinder zu spülen. Diese zu entsorgenden Altgase saugen aber einen erheblichen Teil der Frischgase mit zum Auspuff heraus. Dort verursachen sie nicht nur Gestank und hohen Verbrauch, sondern sind auch für das lästige Schieberuckeln durch unkontrollierte Fehlzündungen verantwortlich.

Orbital packt das Übel an der Wurzel :

Durch elektronisch gesteuerte Direkteinspritzung wird ein in einer Düsenkombination vorgemischtes Luft-Kraftstoff Gemisch direkt in den Brennraum injiziert, und zwar erst dann, wenn der Auslassschlitz geschlossen ist und nichts mehr in den Auspuff entweichen kann.
Wie beim normalen Zweitakter wird auch hier der Zylinder mittels Frischgasspülung vom Altgas befreit. Da vor der Verbrennung nur mit reiner Luft gespült wird, gibt es Spülverluste nur in Form von in den Auspuff verlorenen Luftanteilen. Reine Luft kann weder zu Fehlzündungen führen, noch kann sie die Umwelt verpesten. Die Abgasreinigung übernimmt ein Oxidations - Katalysator.
Daraus resultiert ein sauberes Abgasverhalten. Die Euro - 3 - Norm wird laut Orbital erfüllt, und auch den sonst beim Zweitakter so kritischen Ölausstoß haben die Australier im Griff. Die Nadel - und Rollenlager, die sich durch geringen Ölbedarf auszeichnen, werden über die angesaugte Luft mit Öl versorgt, das mit einer elektronisch geregelten Ölpumpe fein dosiert wird.
Überschüssiges Öl wird dem Schmierkreislauf wieder zugeführt. So sollen die fünf Liter Orbital - Spezialöl, ein Mineralöl mit Additiven zur umweltfreundlichen Verbrennung, für zehn bis zwölftausend Kilometer reichen.

Wo liegen die Vorteile ?

Schon DKW gab den Zweitaktern den Beinamen 3=6. Ein Dreizylinder - Zweitakter zündet alle 120 Grad Kurbelwinkel, genau wie ein Sechszylinder - Viertakter, woraus ein besonders ruhiger Motorlauf resultiert. Zur Unterstützung der Laufkultur verfügt der Orbital zusätzlich über eine Ausgleichswelle.
Das maximale Drehmoment von 125 Nm ist bereits bei 3.500/min verfügbar ? für nur 1,2 Liter Hubraum ein beachtlicher Wert. Die Höchstleistung von 56 KW (76 PS) liegt bei 4.500/min an. Dabei entwickelt der Zweitakter ein ungewohntes Geräusch, da er doppelt so oft zündet wie der Viertakter. Die kräftigen Abgasrohre zeugen ebenfalls von der raschen Zündfolge : Hier ist doppelter Durchsatz gefragt.

Der entwickelte 2-Takt 3 Zylindermotor mit Direkteinspritzung

Orbital_2T_EinspritzerMotor.jpg

Ein gleich starker Vierzylinder-Viertakter besteht aus etwa 560 Teilen, der Orbital nur aus 340. Zudem wiegt er nur 85 Kilogramm, ein Viertaktkollege brächte rund 120 kg auf die Waage. Durch Wegfall des Ventiltriebs baut der Orbital Motor 30 Prozent kompakter und eignet sich speziell für kleine, aerodynamische Autos.

Die Serientauglichkeit stellte der Zweitakter im Genesis - Projekt unter Beweis :

100 Ford Festiva wurden als EcoSport mit dem Zweitakter versehen und in den Großversuch entlassen. Als Leihwagen, Kommunalfahrzeuge und im harten Dauertest absolvierte die Genesis - Flotte mehr als fünf Millionen Kilometer. Der Flottenverbrauch wurde mit 7,1 Liter Benzin auf 100 Kilometer ermittelt. Eines dieser Genesis Fahrzeuge stellt sich derzeit auf Testtour den harten deutschen Alltagsbedingungen.

Der Dreizylinder-Zweitaktmotor lebt !

Von Jürgen Voigt - AUTO ZEITUNG

Mit ungehobelten Wartburgs und Trabis hat der Orbital EcoSport jedoch nichts zu tun.
Autotester sollten ihre Arbeit stets ohne Vorbehalte erledigen. Doch beim Thema Zweitakter ist das gar nicht so einfach. Zu frisch sind noch die Erinnerungen an die eigene Moped - Zeit, in der schrilles Zweitakt - Gesäge und stinkige blaue Ölwolken an den Nerven zerrten. Der Billig-Kleinwagen Ford Festiva dient lediglich als Versuchsträger für den neuen Motor.
Dass es aber auch anders geht, zeigt der EcoSport, ein Dreizylinder - Zweitakt-Direkteinspritzer der australischen Firma Orbital. Wir hatten Gelegenheit, ein ehemaliges Versuchsfahrzeug zu fahren, das in Eigeninitiative nach Europa importiert wurde.
Als unwürdiger Versuchsträger für das innovative Aggregat dient ein Ford Festiva, ein billiger - und ebenso billig wirkender - Kleinwagen, der in Australien mit einem gewöhnlichen Viertaktmotor angeboten wird. Was uns jedoch interessiert, ist nicht das Auto, sondern der Motor.
Und der benimmt sich zunächst überraschend kultiviert. Sauber, rund und ohne Vibrationen nimmt der Dreizylinder die Arbeit auf. Von lästigen Fehlzündungen oder blauen Ölwolken keine Spur. Kein Wunder, denn der Ölverbrauch soll sich auf unsichtbare 0,48 Liter pro 1000 Kilometer beschränken.
Auch der Antritt aus unteren Drehzahlen des 1,2-Liter-Motörchens kann sich sehen lassen. Das Drehzahlniveau bleibt ohnehin recht niedrig, liegt doch die Nennleistung von 76 PS bereits bei 4.500/min an. Dennoch haben Fahrer und Insassen das Gefühl, dass der Motor viel höher dreht, weil die Anzahl der Verbrennungen pro Umdrehungen doppelt so hoch ist wie beim Viertakter.
Von der Laufkultur, die theoretisch so gut sein soll wie bei einem Sechszylinder - Viertaktmotor, ist der EcoSport noch ein Stück entfernt. So dringen hochfrequente Virbrationen bis zu den Passagieren durch, was zum Teil auf den rollen- und nadelgelagerten Kurbeltrieb zurückzuführen ist. Laufruhigere Gleitlager wie beim Viertakter würden hier jedoch mangels Ölversorgung versagen.
Auch der Testverbrauch, ermittelt im AUTO ZEITUNG - Testzyklus, erfüllt unsere Erwartungen nicht. Mit 7,6 l/100 km liegt er auf einem Niveau mit der üblichen 75-PS-Kleinwagenkonkurrenz. Jedoch bleibt zu berücksichtigen, dass Schalt - und Achsgetriebe noch nicht an den Orbital - Motor angepasst sind. Mit passendem Getriebe und etwas technischem Feinschliff ließe sich der kompakte Dreizylinder als unkomplizierter, preiswerter und sparsamer Kleinwagenantrieb etablieren.
Hier wird die kompakte Bauweise deutlich: Die Nebenaggregate nehmen mehr Platz ein als der Motor selbst.

Orbital_2T_Nebenaggregate.jpg
Orbital_2T_Nebenaggregate.jpg (9.89 KiB) 9167 mal betrachtet

Inzwischen scheint man dieses Projekt bei Orbital aber wieder aufgegeben zu haben.

Es ist auch fraglich, ob sich das ganze lohnt. Durch die Zusatzaggregate, die bei einer Einspritzung erforderlich sind, wird der wegen seiner Einfachheit billige Zweitakter komplizierter und natürlich teurer !

Und nun die Frage, die mich beschäftigt :
Wie baue ich eine Einspritzdüse in den Zylinderkopf des Wartburgmotors ein ?
Eine Einspritzdüse im Saugrohr ändert nicht viel an den Abgasen. Ein Einbau in die Überströmkanle wäre auch noch möglich. Aber die Wirkung ist wie oben.
Und viel Zeit bleibt für die Einspritzung auch nicht.
Bei 78° nach UT schliesst der Auspuffschlitz und erst dann kann ich Einspritzen. Aber bei 22° vor OT erfolgt die Zündung. Somit verbleiben 56° KW für die Einspritzung.
Einfach interessant zu lesen. Schauen wir einmal ....
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig
2-Takter sind einfacher im Aufbau wie 4-Takter

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Ungelesener Beitragvon Tobias Yello' Thunder » Freitag 20. April 2007, 12:26

ungehobelten Wartburgs und Trabis

Da würde ich ja zuallererst Einspruch erheben wollen!

Tobias
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Ungelesener Beitragvon Gast » Freitag 20. April 2007, 14:06

Der Chrysler Neon sollte Anfang der 90er auch einen 2 Takter bekommen, muss mal die AutoBild Sammlung durchsuchen.
Gruß
Gast

Gast

Ungelesener Beitragvon Gast » Dienstag 24. April 2007, 20:50

also mir ist ein 353 bekannt mit einspritzung :smile:

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Ungelesener Beitragvon Detlef Grau » Dienstag 24. April 2007, 22:16

Wir waren bereits 1956 schon soweit und testeten im Motorsport. Leider waren die Zulieferer nicht ganz so schnell oder besser gesagt, genau genug. Unter Historie findet man ein wenig hier im Forum, sogar ein kleines Bild.
in diesem Sinne

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Ungelesener Beitragvon unteroffizier » Dienstag 1. Mai 2007, 15:04

Dazu hab ich meine Facharbeit geschrieben, kannste dir gerne durchlesen.
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Ungelesener Beitragvon majo » Donnerstag 3. Mai 2007, 20:01

@detleff grau
Gibt es da noch Unterlagen und kannst Du die eventl. hier mal einstellen? :roll:

@unteroffizier
Würde ich gerne mal lesen wollen! {blinzel}

Und wer hat den 353 mit Einspritzung? Kann man den ausfindig machen, damit er sein Fahrzeug mal Interaktiv zur Schau stellen und erklären kann?
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Ungelesener Beitragvon Martin Rapp » Freitag 4. Mai 2007, 08:12

majo hat geschrieben:Und wer hat den 353 mit Einspritzung? Kann man den ausfindig machen, damit er sein Fahrzeug mal Interaktiv zur Schau stellen und erklären kann?


Jooo die Sache ist gut, wäre ich auch für. Wer hat ihn :grübel: :grübel:
Hier im Forum wären für solch einen Beitrag sicher reichlich Interessenten.

Gruß Maddin

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Ungelesener Beitragvon unteroffizier » Samstag 5. Mai 2007, 08:45

Da ich die Facharbeit irgendwo auf CD habe und jetzt nicht finde:

Das Orbital-Projekt wurde eingestellt, da vorrangig das Geld fehlte und die Firma einfach in die Zange genommen wurde- von 50 Jahren Entwicklung am Viertakter hinsichtlich Laufkultur und Abgasaufbereitung.
Ganz davon abgesehen, dass man eine Schichtladung durchführen muss. Diese Schichtladung hat man bis heute beim nicht Viertakter hinbekommen- und dort bleibt weiss Gott mehr Zeit zum Einspritzen als beim Viertakter.
Der Zweitakter ist in jeder Hinsicht ökonomischer (Platz, Leistungsgewicht, Wartung) ... allerdings hat sich die Industrie auf Viertakt eingeschossen (auch alles über 125cm³ läuft jetzt mit Viertakt an und auf dem Bodensee sind Zweitakter verboten) ... und dieses Eintwicklungsmonopol wird sie sich nicht nehmen lassen- erst recht nicht von paar Kängurus!
So schlimm das klingt, aber der Zweitakter hat keine Lobby. Ähnlich wie beim Thema Feinstaub.
Alle zeigen sofort auf Trabant und Wartburg ... bedenken aber nicht, dass aus der verölten Esse nichts kommen kann.
Es gibt allerdings von einer anderen Firma einen Motor mit FFI-Einspritzung, der läuft bei den Amis als Boots- und in der kleinen Version als Mopedmotor.

Der Zweitakter hat keine Zukunftsaussichten, zumindest keine jetztigen und wenn die Australier nicht mal das Geld dazu haben ... wie will man dann selbiges Projekt beim Wartburg realisieren?
Wie will man die KW-Lager mit 1/2l Öl auf 1000km schmieren?
Schlicht und einfach nicht realisierbar ... und ob der Orbitalmotor 100.000km schafft wage ich zu bezweifeln. Welcher Käufer erlebt es denn heute, dass sein BMW nach 56.578km auf der Autobahn festgeht?
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Ungelesener Beitragvon majo » Samstag 5. Mai 2007, 13:09

Trotzdem Uffz.
Immer schön weiter nach der CD suchen :smile:
Und wenn Du sie gefunden hast, kannst`e ja gleich mal ´ne Kopie machen ich würde die Dir dann sogar für´n par €uronen abnehmen 8)
Wir, die guten Willens sind, geführt von Ahnungslosen, versuchen für die Undankbaren das Unmögliche zu vollbringen! Wir haben so viel mit so wenig, so lange versucht, daß wir jetzt qualifiziert genug sind fast alles mit nichts zu bewerkstelligen!

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Ungelesener Beitragvon unteroffizier » Samstag 5. Mai 2007, 14:27

Für das Gelalle willste noch was ausgeben :idea:

:shock: :shock: :shock:
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Ungelesener Beitragvon Detlef Grau » Dienstag 22. Mai 2007, 17:15

Soweit ich mich erinnere, hat Ford auch mal ne kleine Flotte Zweitakter im Fiesta auf die Straße gesetzt. Riesentrubel wegen Innovationsschub etc. Warum man da nicht beharrlich genug war :idea: Jedenfalls hat niemand darüber geschrieben, warum das Projekt eingeschlafen ist.

Zum Thema Lobby nur mal so am Rande. Wir wollen nicht vergessen, dass wir ein Haufen Wartburgversessener sind mit Liebe zur Technik. Wenn man dann darüber nachdenkt, wieviele dafür kein Verständnis haben,egal ob altes Auto oder Umwelt oder schrauben, das sind die Leute, die eben nicht für den Zweitakter sind, weil irgendwo mal ein Möchtegernexperte im Fernsehen mal was vermeintlich schlaues loslassen wollte. Manchmal glaube ich, dass den meisten Autofahrern das Erlebnis Autofahren oder ankommen abhanden gekommen ist, wichtig ist scheinbar nur noch die Ankunftszeit. Wir waren vor 3 Wochen in der Mark Brandenburg und sind abseits der Autobahn durch bnoch blühende Rapsfelder gefahren, wir haben uns gefreut ohne Pannen angekommen zu sein. Erlebnis pur! Heute wissen die meisten Dieselfahrer nicht einmal, dass sie einen Additivtank für den Dieselpartikelfilter im Auto haben .

Ich denke, dass das Verhältnis der Menschen zum Auto und zur Technik ein anderes geworden ist. Schade eigentlich
in diesem Sinne

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Ungelesener Beitragvon fredi » Dienstag 22. Mai 2007, 21:40

Detlef Grau hat geschrieben: Manchmal glaube ich, dass den meisten Autofahrern das Erlebnis Autofahren oder ankommen abhanden gekommen ist, wichtig ist scheinbar nur noch die Ankunftszeit. Wir waren vor 3 Wochen in der Mark Brandenburg und sind abseits der Autobahn durch bnoch blühende Rapsfelder gefahren, wir haben uns gefreut ohne Pannen angekommen zu sein. Erlebnis pur! Heute wissen die meisten Dieselfahrer nicht einmal, dass sie einen Additivtank für den Dieselpartikelfilter im Auto haben .

Ich denke, dass das Verhältnis der Menschen zum Auto und zur Technik ein anderes geworden ist. Schade eigentlich


ich mach nun nicht gerade 3 kreuze wenn ich angekommen bin und hab meist auch strecken mit wenig BAB, nen Mobiltelefon dabei und nen "abschleppwagen" im nacken (jemand der inner stunde angereist ist und mir das seil abnimmt). war noch nie nötig!

doch dieses wochenende war alles anders

von der lausitz bis nach mcpom 275km in einem ritt. davon 180km autobahn mit lässigen 90-100km/h hinterm reisbus hinterher.

fazit: ein rekordverbrauch, da nicht mal 18l sprit reingingen (irgendwas unter 6,6l :arrow: :arrow: :arrow: )

ein solides und tolles auto :arrow:
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Ungelesener Beitragvon MarkusH » Sonntag 8. Juli 2007, 21:05

unteroffizier hat geschrieben:.....
Es gibt allerdings von einer anderen Firma einen Motor mit FFI-Einspritzung, der läuft bei den Amis als Boots- und in der kleinen Version als Mopedmotor.
.....
Der Zweitakter hat keine Zukunftsaussichten, zumindest keine jetztigen ........


Habe dazu gerade das hier gefunden
http://www.provenion.de/ffi.htm
http://www.brp.com/de-DE/Products/Evinrude/Showroom/
Finde ich sehr interessant.
Das sind doch gute Aussichten für 2-Takter, wenn auch z.Zt. nicht im PKW/Krad
bis dann
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Ungelesener Beitragvon 353_in_HVL » Montag 13. August 2007, 11:24

zum diesem Thema hab ich das hier gefunden

"Zeit"-Artikel


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Ungelesener Beitragvon Ansgar » Montag 13. August 2007, 11:38

Ja das war doch 2000 noch etwas aber leider hat sich die Technik nicht durchgesetzt, genauso wie die Fahrzeugentwicklung bei Orbital in Australien.
Leider...
Bild Wartburgschrauber(-fahrer) aus Leidenschaft Bild

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Ungelesener Beitragvon Tertinator » Samstag 6. Oktober 2007, 22:28

Habe ich das falsch in Erinnerung, dass ein grundsätzliches Problem des Zweitakters der veringerte Kolbenweg gegenüber des Viertakters und die durch den Auslass zu Knappe Zeit für das Ausströnem der Abgase ist?

so weit ich weiß, war gerade das der hauptsächliche Grund für den Siegeszug des Viertakters.

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Ungelesener Beitragvon dbmax » Dienstag 5. Februar 2008, 21:02

fredi hat geschrieben:.....
doch dieses wochenende war alles anders
von der lausitz bis nach mcpom 275km in einem ritt. davon 180km autobahn mit lässigen 90-100km/h hinterm reisbus hinterher.

fazit: ein rekordverbrauch, da nicht mal 18l sprit reingingen (irgendwas unter 6,6l :arrow: :arrow: :arrow: )

ein solides und tolles auto :arrow:

Keine Ahnung wie der Wartburgmotor reagiert aber beim Trabbi deuteten solche Verbräuche auf eine zu magere Einstellung hin und zogen häufig Probleme nach sich. Trat besonders bei den Sparvergasern auf. Bei Halbgas und 90 über die AB zuckeln war schön für die Geldbörse aber schlecht fürs Material.

Die Story über den modernen Zweitakter kursiert aber schon über 10 Jahre durchs netz. In einer KFZ der frühen 90iger wurde dieses Projekt schon mal vorgestellt. Mal sehen vielleicht hab ich den Schinken noch. :lol:

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Re: 2-Takter mit Benzin-Direkteinspritzung

Ungelesener Beitragvon EDGE-353WR-460 » Sonntag 6. September 2009, 10:13

Ich habe mal diesen thread ausgegraben, eventuell gibts neue erkentnisse?
...Autos mit Cahrakter kommen aus Eisenach....

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Re: 2-Takter mit Benzin-Direkteinspritzung

Ungelesener Beitragvon Rallye123 » Sonntag 6. September 2009, 15:22

Hallo

Martin Rapp hat geschrieben:
majo hat geschrieben:Und wer hat den 353 mit Einspritzung? Kann man den ausfindig machen, damit er sein Fahrzeug mal Interaktiv zur Schau stellen und erklären kann?


Jooo die Sache ist gut, wäre ich auch für. Wer hat ihn :grübel: :grübel:
Hier im Forum wären für solch einen Beitrag sicher reichlich Interessenten.

Gruß Maddin


Naja, mir sind 2 353 mit Einspritzung bekannt, die ja auch in DB waren. An einer Fachhochschule steht aber noch ein Direkteinspritzer der zu DDR Zeiten entwickelt worden ist. Mal sehen ob ich die Bilder hier reinbekomme. In Dornburg hatte ich sie dieses Jahr aber auch mit und es haben sie auch einige gesehen.

Lars

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Re: 2-Takter mit Benzin-Direkteinspritzung

Ungelesener Beitragvon Rallye123 » Dienstag 22. September 2009, 10:00

Hier mal ein Bild von einem Motor mit Benzin Direkteinspritzung, war ein Projekt an einer Hochschule


Scan0005.jpg


Lars

Gast 'David

Re: 2-Takter mit Benzin-Direkteinspritzung

Ungelesener Beitragvon Gast 'David » Dienstag 22. September 2009, 18:01

Hallo,
habe noch ne KFT zu liegen, da is auch was drin (natürlich aus DDR Zeiten).
Besteht Interesse daran?
Gruß
David

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Re: 2-Takter mit Benzin-Direkteinspritzung

Ungelesener Beitragvon EDGE-353WR-460 » Dienstag 22. September 2009, 19:17

Na klar!
...Autos mit Cahrakter kommen aus Eisenach....

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Re: 2-Takter mit Benzin-Direkteinspritzung

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Mittwoch 23. September 2009, 06:34

Dann scanne das einmal ein und mit Anmeldung kannst Du dann die Bilder als *.jpg und max. 100 kB gross, hochladen.
Oder schicke die Scan's an meine E-Mail und ich lade sie für dich hoch.
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig

2-Takter sind einfacher im Aufbau wie 4-Takter

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Re: 2-Takter mit Benzin-Direkteinspritzung

Ungelesener Beitragvon Rallye123 » Freitag 25. September 2009, 13:21

Hallo

Ich hab mal im Motorforum noch ein anderes Bild vom Motor eingestellt.

Lars

oiio

Re: 2-Takter mit Benzin-Direkteinspritzung

Ungelesener Beitragvon oiio » Sonntag 20. Dezember 2009, 20:39

Hallo,
habe einen im Verkehrsmuseum Dresden gesehen.

Gruss

Guevara

Re: 2-Takter mit Benzin-Direkteinspritzung

Ungelesener Beitragvon Guevara » Donnerstag 25. November 2010, 15:51

Ich habe gesehen, dass dieses Thema noch gar nicht so alt ist. Besteht denn noch Interesse an Bildern und technischen Details einer Einspritzanlage. Ich könnte da eventuell etwas beisteuern. Ich bin auch schon seit längerem aus der Suche nach Leuten, mit denen ich mich über dieses Thema austauschen kann.

MFG

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Re: 2-Takter mit Benzin-Direkteinspritzung

Ungelesener Beitragvon Warre 1000 » Donnerstag 25. November 2010, 20:02

Intressiert bin Ich immer von Einspritsanlage am 2T-Motor. Leider habe Ich kein Zeit oder Geld damit spielen.

Meine Idé sind das man für Wartburg eine neue Zylinderkopf herstellen könnte. Gleich wie die von "Leifi" gemacht werden (oder war es jemand andere). Die Zylinderkopf wie von Aluminium ausgefräst sein und darin stehen drei Tassen. Doch sollte Ich im diese Zylindertasse zwei Gewinde machen, ein für die Zündkerze und ein für die Einspritsanlage.

Die Vorteil damit sollte gewesen das man genug Luft bei Überstromung lassen können. Kein Benzinverlust falls etwas Luft gerade zum Abgaskrümmer kommen. Möglicherweise könnte man grössere Kanalen und langere Öffnungzeiten verwenden. Davon könnte man höhere Drehzahl haben und damit höhere Leistung. Die Benzinverbrauch sollte doch nicht gross sein bei niedriege Drehzahlen, sonst vielleicht niedriger Benzinverbrauch.

Eine Ölpumpe sollen man auch haben. Das sind kein neue Erfindung die Öl im Ansaugkrümmer einspritzen.

Die ungelöste Probleme sind die Steurung von die Einspritzanlage. Wovon bekommen man ein gute Einspritzdüse, und wie gesteuert man die Benzinmenge. Können man eine Einspritzanlage von Evinrude verwenden?
Stig
Wenn man alles weiß, hat man sicher etwas missverstanden.

Guevara

Re: 2-Takter mit Benzin-Direkteinspritzung

Ungelesener Beitragvon Guevara » Freitag 26. November 2010, 16:42

Zunächst einmal etwas zu unserem Projekt. Mich haben zwei Kollegen auf dem Dornburger Wartburgtreffen auf die Idee gebracht, da sie selbst einen 353 Einspritzer fahren. Danach habe ich mich etwas näher mit Einspritzsystemen und Verbrennungsmotoren beschäftigt. Wir sind Momentan auf dem Stand einer Single-Point Einspritzung vom VW Golf 3. Dazu haben wir ein Steuerteil selber „entwickelt“. Mit diesem kann man nach Alpha-n Regelung (Regelung der Benzinmenge nach Drehzahl und Drosselklappenwinkel) oder nach Luftmassenmesser regeln. Das Signal für den Einspritzbeginn gewinnen wir aus den drei Gebern der originalen Wartburg Elektronikzündung. Dazu gibt es noch ein paar andere Funktionen z.B. elektronisch geregelte Wasserpumpe, Kopftemperaturerfassung, diverse Ein- und Ausgänge. Mit der grob eingestellten Alpha-n Regelung springt der Motor an und läuft relativ rund.

Nach einer Testphase und den entsprechenden Ergebnissen wollen wir das Projekt erweitern. Dabei wird es für Dich interessant. Wir wollen danach einen Kopf bauen lassen um direkt einzuspritzen. Zusätzlich sollen eventuell ein Turbolader und/oder ein Kompressor an den Motor verbaut werden.

Nun zu Deinen Fragen:

Die Einspritzanlage kann mit verschiedenen Mitteln steuert werden. Zum einen gibt es fertige Lösungen auf Serienbasis bzw. universelle Lösungen auf Rennsportbasis. Zu nennen wäre die Firma AME-Rennsporttechnik aus Berlin oder die Firma Trijekt. Der Nachteil ist der recht kräftige Preis. (Ich muss allerdings sagen, zu Recht wenn man die Arbeit und das Wissen rechnet was in einer solchen Entwicklung stecken). Wir haben unser Steuerteil selbst gebaut und programmiert. Das Herzstück bildet ein C-Control Steuercomputer, der recht einfach in der Handhabung und Programmierung ist. Natürlich besitzt man damit die Möglichkeit, sein Steuerteil an jede denkbare Konfiguration anzupassen.

Bei den Einspritzdüsen wird es komplizierter. Meine Vorstellung wäre Bosch-Einspritzdüsen vom VW FSI Motor. (Stichwort Ebay) Damit hat man eine Direkteinspritzdüse über die man auch Daten in Erfahrung bringen kann. Zur Auslegen kann ich leider nichts sagen, da ich damit im Moment noch keine Erfahrung habe. Man kann mit verschiedenen Motordaten ein paar rechnerische Eckwerte für die Düsen-Auswahl ermitteln.

Die Benzinmenge wird über die Öffnungszeit der Düse bestimmt. Dabei wird der Benzindruck konstant gehalten um die Menge proportional zur Öffnungsteil zu halten. Die Benzindrücke bewegen sich zwischen 100 und 200bar, was eine Hochdruckpumpe inkl. Druckregler erforderlich macht.

Ich gehe davon aus, dass besonderst der Benzinverbrauch positiv beeinflusst wird. Die Spülverluste bestehen nach wie vor, jedoch wird nur mit reiner Luft gespült und erst eingespritzt wenn der Auslass wieder geschlossen ist. Es wäre sinnvoll ein Tandempumpe zu verwenden um neben den Hochdruck auch das Ölproblem für die Getrenntschmierung abzudecken. Über die Einspritzungen von Evinrude kann ich leider nichts sagen. Wenn die Steuerungen anpassungsfähig sind spricht nichts dagegen sie auch im Wartburg einzusetzen.

MFG

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Re: 2-Takter mit Benzin-Direkteinspritzung

Ungelesener Beitragvon Warre 1000 » Freitag 26. November 2010, 19:05

Gast hat geschrieben: Wir haben unser Steuerteil selbst gebaut und programmiert. Das Herzstück bildet ein C-Control Steuercomputer, der recht einfach in der Handhabung und Programmierung ist. Natürlich besitzt man damit die Möglichkeit, sein Steuerteil an jede denkbare Konfiguration anzupassen.

Das Sie selbst gebauet und programmiert ein Steuerteil sind geil. {anbeten} Ich bin niedisch, das Ich nicht mit Ihnen das gemacht hatte. Wenn Sie ein eigene Steuerteil haben sind das manchmal besser als eine von Evinrude verwenden versuchen. Sie habe alle Möglichkeiten und Freiheiten ein gute Programm für Wartburg machen. Und Sie habe die Steuerteil schon geprüft und ES FUNKTIONIERT! Das hatte Ich für die schwerigste Dinge gehalten.

Also das fehlet nur die Einspritzdüse. Das vermute Ich man finden können von ein andere Auto. Und denn nur die Signale von Steurteil verstärken. Das sind für ein Elektriker kein Problem. Wie Ich sehe sind alle Teilen teoretisch gelöst, und Ich varten nur am die Tage, wenn sie Ihre Wartburgmotor mit Direkteinspritzung anspringen. Natürlich sind das nicht nur als ein Schüssel drehen. Viele Versuche vor es geht, aber Sie sind schon so nahe ein Resultat. Und Ich finde das auch gut erst die Direkteinspritzung bauen. Denn könnte man die 2T-Turbo bauen, wie Ich glaube schwerer sind, aber es sind doch machbar.
Stig
Wenn man alles weiß, hat man sicher etwas missverstanden.


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