Umbau Autoradio Schönburg

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WABUFAN
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Re: Umbau Autoradio Schönburg

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Dienstag 9. Februar 2016, 05:19

Um es genau zu messen :

MV_71.jpg

Da wird der genaue Pegel über 0 dB ( A ) gemessen.
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Re: Umbau Autoradio Schönburg

Ungelesener Beitragvon bic » Donnerstag 11. Februar 2016, 00:37

@ Andreas - was Du so alles Schönes hast ! :sad: Aber warum steht auf dem Teil "dBu" drauf, dass ist doch eigentlich die Angabe eines Spannungspegels?

Aber mal weiter im Text, von der Idee, die Sprachausgabe meines alten VDO-Dayton-Navis auch auf das Radio aufzuschalten, habe ich mich getrennt. Dies wäre wohl nicht allzu schwierig geworden, denn die Festeinbaunavis haben/hatten üblicher Weise zum Audio- auch einen Schaltausgang, welcher zur Stumm-/Vorrangschaltung im Radio für die Navisprachausgabe genutzt wurde, ich hätte also nur den Schaltpegel herausfinden müssen. Aber in Absprache mit meiner besseren Hälfte lasse ich das Ganze sein, denn bei Nutzung des Navis müsste dann auch immer das Radio dudeln, das ist dann -sagen wir mal- etwas unglücklich. Also darf das Navi seinen eigenen Lausprecher behalten.

Bleibt also "nur" noch das Mikro für die Freisprecheinrichtung. Zwischenzeitlich habe ich mich nun ein bißchen mit dem Mini-Mikros befasst, und mit Erstaunen festgestellt, das weltweit über 90% der verwendeten Mikros Elektretmikrofone sein sollen, welche zu meine aktiven Elektronik-Bastelzeiten vor 30-35 Jahren teure Exoten waren. Aber ein Elektretmikrofon braucht eine Versorgungsspannung, damals so wie heute. Da diese Spannung auch über die Tonader geliefert werden kann, habe ich nun heute einmal gemessen, ob das BT-Board diese auch bereitstellt. Dabei habe ich dann zwei Sachen festgestellt, nämlich

  1. hatte ich neulich das Mikro verpolt angeschlossen wobei es erstaunlich ist, das es trotzdem noch ein minimales Signal lieferte
  2. das Board stellt tatsächlich eine Versorgungsspannung von ca. 2,45V bereit
Also habe ich dann noch einmal das Mikro nun richtig angeschlossen und siehe da, es funktioniert erst einmal. Eine ausreichende Sprachverständigung ist bis ca. 50 cm Abstand vom Mikro gegeben. Das ist für eine Freisprecheinrichtung allerdings nicht ausreichend und ich habe dann in Erwartung eines besseren Ergebnisses nun das zwischenzeitlich eingetroffene und explizit als Mikrofon für KFZ-Freisprecheinrichtungen beworbene Teil ausprobiert, dies allerdings mit Enttäuschung, der für eine Verständigung erforderliche Abstand schrumpfte damit sogar auf die Hälfte. Da das alles wesentlich besser geht -man denke nur an die Freisprechfunktion der diversen Handys und Mobiltelefone- vermutete ich ein Anpassungsproblem Mikro/BT-Board und habe mal die Versorgungsspannung bei angeschlossenem Mikro gemessen

DSC05985.jpg

und tatsächlich brach dann die Versorgungsspannung von 2,45V auf 1,77V ein und mit dem Freisprecheinrichtungs-Mikro waren es dann nur noch ca. 1,2 V. Nun brauche ich eine Lösung, scheinbar ist die Impedanz der Mikros zu gering und zieht dadurch die Versorgungsspannung runter. Helfen könnte da vielleicht ein Spannungsteiler, welcher die Belastung für das BT-Board verringert und dem Mikro noch eine ausreichende Versorgungsspannung liefert. Da diese jedoch nach ersten Recherchen im Minimum zwichen 1V und 2 V liegt, wird das wohl schwierig werden, zumal ich die Impedanz der Mikros nicht kenne. Ich werde mich daher erst einmal nach hochohmigeren Mikros umsehen, immerhin reicht hier die Spanne von 600 Ohm bis 400 kOhm. Sollte die Sache so nicht gelingen, gibt es wunderschöne, einstellbare Mini-Vorverstärker für Elektretmikrofone, dann kommt eben so etwas zum Tragen - ich muss dann nur die Versorgungsspannung auskoppeln. Na, mal sehen.
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Re: Umbau Autoradio Schönburg

Ungelesener Beitragvon bic » Sonntag 14. Februar 2016, 02:04

Langsam wird es ärgerlich, dass die Sache mit den Mikro sich als so schwierig erweisen wird, hätte ich nicht gedacht. Ich hatte ja neulich schnell noch zwei verschiedene bestellt und das erste war heute schon in der Post. Also schnell mal zwei Strippen drangelötet

DSC05988.jpg

und ausprobiert. Ergebnis --> funktioniert hervorragend, ist leider jedoch ab 50 cm Abstand immer noch zu leise :sad: Da es mir nun reichte und ich wissen wollte, was nun überhaupt für ein Pegel erforderlich ist um beim Gegenüber eine ausreichende Lautstärke im Hörer zu fabrizieren, habe ich einfach mal ein Audiosignal über einen Koppelkondensator in den Mikroeingang des BT-Boards eingespeist (wegen der Nerven Absolut relax über Web - sieht man ja schon an der Kurvenform :shock:) und gemessen:

DSC05986.jpg

Ab einem Pegel von ca. 100mV peak ist die Lautstärke beim Gegenüber hervorragend, darunter wird es zu leise und darüber nicht lauter --> aha, der Mikroeingang des BT-Boards hat also sogar eine automatische Pegelbegrenzung! Jetzt muss es mir also nur noch gelingen, die 100mV allein mit dem Mikro auch bei einem Abstand von ca. 1-1,5m zu erreichen. Einmal probiere ich das noch aus wenn das anderer bestellte Mikro da ist, dies soll mit -40 dB schon empfindlicher sein. Klappt dies dann auch nicht, muss halt tatsächlich noch ein Vorverstärker rein.
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Re: Umbau Autoradio Schönburg

Ungelesener Beitragvon bic » Donnerstag 18. Februar 2016, 00:06

Es wird wohl nun doch ein Mikrofonvorverstärker werden müssen, leider. Aber der Reihe nach, gestern war nun auch die zweite Mikronfonkapsel in der Post, welches ja immerhin eine Empfindlichkeit von -40 dB haben soll (wer hierzu etwas Genaueres wissen möchte, schlage nach beim Tontechnik-Guru Sengenspiel). Die Kapsel ist deutlich größer als die vorherige:

DSC05995.jpg

was bei mir schon eine vage Hoffnung aufkommen ließ. Diesmal habe ich aber dann gleich das Oszi angeschlossen und hier nun das Ergebnis bei normalen Sprechlautstärke in ca. 50cm Abstand zur Mikronfonkapsel :

DSC05997.jpg

Ca. 25 mVss Mikrofonausgangsspannung zeigt mir das Teil an, das ist unzureichend. Erst mit stark erhobener Stimme komme ich auf vielleicht ca. 40-50 mVss:

DSC05999.jpg

Das reicht für eine Verständigung, zerrt aber an meinen Stimmbändern und ist noch lange nicht das, was ich mir vorstelle.

Kurzzeitig hatte ich daher die Idee, das Mikro separat mit einer höheren Spannung zu betreiben, als diese vom BT-Board geliefert wird. Als ich mich dann aber ein bißchen belesen hatte, musste ich erkennen, dass dies Wurst ist, am Mikro stellt sich immer die Spannung ein, welche dem von der Konstruktion bestimmten Betriebsstrom entspricht, der Rest Versorgungsspannung fällt dann an dem immer notwendigen Vorwiderstand ab.

Gelernt habe ich dann dabei auch, dass die weiter oben im Thread gemessenen Betriebsspannungen von unter zwei Volt ebenso normal sind, wie die von mir gemessenen Pegel von 25-50mVss - eigentlich sind dies sogar schon ziemlich gut. Bleibt mir also nichts weiter als festzustellen, dass der Mikrofoneingang des BT-Boards eine unzureichende Verstärkung hat, ob dies nun ein Defekt ist, am Layout liegt, oder daran, dass das Teil nur mit ca. der Hälfte der zulässigen Betriebsspannung betrieben wird, -nixwissen-.

Daher muss nun ein Vorverstärker her, umgeschaut habe ich mich hierzu schon und falls Interesse besteht - später dann dazu mehr. Das Handtuch schmeißen werde ich aber nicht, schließlich gibt es ja noch immer die Mems-Mikrofone (ruhig mal googeln), so ein Teil implantiere ich mir dann halt direkt am Kehlkopf :shock:
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Re: Umbau Autoradio Schönburg

Ungelesener Beitragvon 311CoupeKWD » Donnerstag 18. Februar 2016, 11:23

Hallo bic,

natürlich besteht Interesse! Nicht aufgeben. Ich lese immer fasziniert mit, was Du drauf hast...
Ich bin sicher, Du findest auch hier eine überzeugende Lösung :idea: .

Beste Grüße Kay
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Re: Umbau Autoradio Schönburg

Ungelesener Beitragvon bic » Samstag 20. Februar 2016, 15:47

@ Kay, also "drauf" habe ich im Moment scheinbar überhaupt nichts, aber mal wieder der schön der Reihe nach:

Nachdem Conrad den von mir ausgewählten Vorverstärker superschnell geliefert hatte, habe ich diesen ebenso schnell zusammengebraten {sehrfreuen} :

DSC06001.jpg

Dieses Teil hat Conrad immerhin seit mindestens 1999 im Programm (jedenfalls nach Bauanleitung) und ausgesucht hatte ich mir diesen weil:

  1. die zulässige Betriebsspannung bis 15V reicht und ich mir dadurch die Bastelei eines Spannungsbegrenzers zu sparen hoffte
  2. sich bei dem Teil die Mirofonanpassung und die Gesamtverstärkung getrennt einstellen lassen
  3. die Spannungsversorgung für das Elektretmikrofon bereit gestellt wird (durch Umpolung des Eingang-Koppelkondensator und Bestückung eines Widerstands
  4. der Abstand der Befestigungsbohrungen genau mit denen des MP-3 Players übereinstimmt, so dass ich den das Teil einfach huckepack draufmontieren kann

Also dann denn Verstärker einmal an- und das Oszi gleich drangeklemmt und siehe da

DSC06002.jpg

So ne Schiete, was ist da los, das Teil schwingt mit ziemlich genau 250Hz - so einen schönen Rechteckgenerator wollte ich schon immer mal haben {kratz}
Dann gleich erst einmal - nein 10 mal nach Bestückungs und Anschlußfehlern gesucht, aber da ist alles i.O. Das der OP hin ist glaube ich nicht und am Schaltungslayout wird es auch nicht liegen, denn schließlich verkauft Conrad die Dinger schon eine halbe Ewigkeit (siehe oben). Bleibt eigentlich nur die Betriebsspannung, welche bei mir im Probetrieb etwas oberhalb der zulässigen 15V liegt, das werde ich dann mal als Nächstes probieren - für heute haue ich aber alles erst einmal hin. Sollte es dann doch nicht an der Spannung liegen, dann -nixwissen- und der Mülleimer bekommt Futter, denn die Mühe, mir den OP nochmal einzeln zu besorgen, mache ich mir nicht. Eine deutlich moderner Alternative habe ich mir nämlich schon ausgeguckt:

Micro.JPG
Quelle: Adafruit Industries NYC

Darüber aber erst dann mehr, wenn ich es tatsächlich brauchen sollte.

PS. gibt es übrigens noch kleiner als mems-Mikro:

Micro2.JPG
Quelle: Adafruit Industries NYC
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Re: Umbau Autoradio Schönburg

Ungelesener Beitragvon bic » Mittwoch 24. Februar 2016, 00:37

Tja, was soll ich sagen, auch eine verringerte Spannungsversprgung des Conradverstärkers hat nicht gebracht, dies Ding schwingt eben. Im Web gibt es gute Tipps was man dagegen machen kann, wenn ein OP-Verstärker schwingt, das alles auszuprobieren, wäre mir dann doch zu mühselig.

Aber kaum zu Glauben, aber die Alternative war nun schon heute in der Post, hier mal gleich ein Größenvergleich:

DSC06039.jpg

DSC06040.jpg

Montieren werde ich diesen -falls er hält, was ich mir von ihm verspreche- in etwa in dieser Art:

DSC06041.jpg
DSC06042.jpg

Der Verstärker soll ein wahres Wunderding sein, der winzige Chip auf der Rückseite enthält nicht nur einfach einen rauscharmen dreistufigen Verstärker, sondern auch eine automatische Verstärkungsregelung (mit festlegbaren Ansprechzeiten), um den Ausgangspegel trotz eines stark schwankenden Eingangssignal konstant zu halten - dies ist nun nicht gerade etwas für HIFI-Ansprüche (da ja dadurch jegliche Dynamik flöten geht), aber zur Sprachübertragung ideal, denn hierdurch wird auch für eine gute Verständlichkeit der Sprache bei vorhandenen Störgeräuschen gesorgt. Die Gesamtverstärkung des Teils ist in drei Stufen einstellbar, daher 40dB (100-fach), 50dB (316-fach) und 60dB (1000-fach).

Da ich nun ungeheuer neugierig war, habe ich den Verstärker mal schnell ein paar Pfostenstecker als Anschlüsse verpasst

DSC06043.jpg
,
und das Ganze zur Probe fliegend verdrahtet:

Entfernung.JPG

Ja, ja, ich weiß, das Bild könnte schärfer sein, aber was man dann doch auf dem Oszi erkennt, sind ca. 1,6 Vss bei eher leiser Gesprächslautstärke aus ca. 2m Entfernung! Selbst aus über 3m Entfernung (mehr gibt das Zimmer nicht her) ist der Pegel über jeden Zweifel erhaben - ich bin jedenfalls erst einmal begeistert! Sicher ist die Verstärkung im Moment unbeschaltet auf 60dB genagelt und damit sicher zu groß (wer weiß, wie sehr das im Moment rauscht), aber ich habe nun wieder Hoffnung geschöpft, dass mir die Freisprechanlage doch noch so gelingen kann, wie es mir vorschwebt. Jetzt heißt es aber erst einmal, dem Radio ca. 5V Betriebsspannung zu entlocken, den mehr als 5,5V verträgt der Verstärker nicht - aber ich da schon eine Idee. Dann kann ich endlich das "Zusammenspiel" aller Komponenten ausprobieren. Hier noch einmal der Vergleich des Teils mit dem Dinosaurier vom "blauem C":

DSC06045.jpg
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Re: Umbau Autoradio Schönburg

Ungelesener Beitragvon carsten » Mittwoch 24. Februar 2016, 08:08

bic hat geschrieben:Jetzt heißt es aber erst einmal, dem Radio ca. 5V Betriebsspannung zu entlocken, den mehr als 5,5V verträgt der Verstärker nicht - aber ich da schon eine Idee.


Wie wäre es denn mit einem Abgriff an dem USB-Modul, dass sollte doch spannungstechnisch passen.
Viele Grüße

Carsten

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Re: Umbau Autoradio Schönburg

Ungelesener Beitragvon bic » Mittwoch 24. Februar 2016, 16:26

carsten hat geschrieben:Wie wäre es denn mit einem Abgriff an dem USB-Modul, dass sollte doch spannungstechnisch passen.

Da hast Du vollkommen recht, nur leider ist das Teil bei Radiobetrieb stromlos geschalten [smilie=hi ya!.gif] Aber mal sehen, mir ist da an dem BT-Board etwas aufgefallen, aber wenn alle Stränge reißen, gibt es auch so klitzekleine fertig aufgebaute Spannungsregler (Step-Down-Wandler), welche man in die Zuleitung lötet und hier mit einschrumpft. Aber eigentlich würde ja auch eine Z-Diode 4,7V oder 5,1V und ein passender Widerstand reichen. Na ich guck mal.
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Re: Umbau Autoradio Schönburg

Ungelesener Beitragvon bic » Donnerstag 25. Februar 2016, 01:35

Ha, es funktioniert!
Also, ich konnte es mal wieder nicht lassen und musste einfach mal das Zusammenspiel des Mikrofonverstärkers mit dem BT-Receiver ausprobieren. Ich habe also Carstens Idee aufgenommen und den Verstärker versuchsweise direkt aus der USB-Buchse des MP3-Players versorgt (Fotos habe ich von dem Kabelgewirr jedoch nicht noch einmal gemacht). Also, was soll ich sagen, im mit im Auslieferungszustand eingestellter Verstärkung von 60dB gleicht das Teil eher einem Abhörgerät, als einem Mikrofonvorverstärker, selbst Flüstertöne kamen auf der anderen Seite völlig übersteuert an. Die Reduzierung der Verstärkung auf 50 dB brachte schon einige Verbesserung, aber erst mit 40dB trat dann der erstaunliche Umstand ein, das egal wo ich mich in meinem 12 qm Bastelzimmer aufhielt und egal ob ich direkt ins Mikro, oder aus beliebieger Entfernung in Richtung Mikro oder abgewandt zum Mikro in eine Wandecke sprach, auf der Gegenseit kam eine immer konstante Lautstärke an. Ob dass nun die automatische Verstärkungsreglung des Mikrofonvorverstärker erledigte oder die des BT-Boards, oder eben auch beide zusammen -nixwissen- jedenfalls bin ich begeistert, genau so hatte ich mir dies vorgestellt!

Jetzt muss ich wirklich nur noch die Spannungsversorgung des Mikrofonvorverstärkers sicherstellen. Eigentlich hatte ich die vage Hoffnung, die benötigten 5V direkt dem BT-Bord entnehmen zu können. Dieses besitzt nämlich einen Anschluß für eine direkte 5V-Versorgung

DSC06060.jpg

und nach Adam Riese hätten die hier auch anstehen müssen, denn ich vermutete, das der Abgriff hier nach dem Step-Down-Wandler erfolgt, da das Board komplett mit 5V betrieben zu sein scheint. Eine Messung erbrachte jedoch Klarheit, hier stehen warum auch immer über 12V an - schade eigentlich. Nun warte ich auf den Mini-Step-Down-Wandler und vielleicht ist er morgen schon im Briefkasten, dann sehen wir weiter.

PS. @ Andreas, sag mal, Z-Diode 4,7V 500mW, minimale Z-Strom 10mA, Stromaufnahme Mikroverstärker typisch 3mA, Eingansspannung das, was ein Auto so hergibt, wie groß muss der Vorwiderstand sein - ich habe 680 Ohm bei einem Gesamtstrom für pessimistische 15mA überschlagen, passt das?
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Re: Umbau Autoradio Schönburg

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Donnerstag 25. Februar 2016, 06:25

Die Zenrdiode kann maximal 100 mA Strom vertragen.
Sind der minimal Strom 10 mA und die Schaltung benötigt 3 mA, hat man 13 mA Gesamtstrom.
Gehe ich von 15 V Eingangsspannung aus, ist der Vorwiderstand 792 Ohm.
Deine 680 Ohm sind richtig - besser aber ( 12 V gibt es ja auch ) 561,5 Ohm.
Normwert wäre dann 560 Ohm mit 0,25 W Belastbarkeit.
Von 12 V auf 15 V steigt der Strom durch die Z-Diode von 13 mA auf 18 mA.

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Re: Umbau Autoradio Schönburg

Ungelesener Beitragvon bic » Freitag 26. Februar 2016, 14:52

WABUFAN hat geschrieben:Alles im grünen Bereich !

Ich danke Dir Andreas, am WE probiere ich dies mal aus, ist ja die platzsparenste Lösung.
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Re: Umbau Autoradio Schönburg

Ungelesener Beitragvon bic » Samstag 5. März 2016, 02:28

So, da ist er nun, der Mini-Spannungswandler

DSC06066.jpg

Also schnell mal ein paar Strippen angelötet, ausprobiert und gleich eingestellt

DSC06067.jpg

DSC06068.jpg

Genauer als auf die gezeigten 5,03 V bekomme ich die Spannung mit dem klitzekleinen Trimmer nicht hin, das Ganze gleicht eher einer mikrochiurgischen Operation als dem Bau eines Radios, aber ich bin zufrieden.

Nun muss nur noch das Mikro an Ort und Stelle gebracht werden, wozu jedoch noch ein Stück von der Front weichen musste

DSC06071.jpg

aber nun sitzt es auch, wie es soll

DSC06074.jpg

Die Verdrahtung war dann schnell erledigt, wobei ich auch gleich noch einen Filter aus Ferritperlen und einem Kondensator nach den Hinweisen des Chip-Herstellers eingebaut habe (der beige Kasten ist übrigens ein 0,47uF Koppelkondensator, welcher den Anschluß des Ausgangs des Mikrofonvorverstärkers an den Mikroeingang des BT-Boards ermöglicht, obwohl beide nicht gleichspannungsfrei sind)

DSC06076.jpg

Anschließend den Spannungswandler und den Filter jeweils mit etwas Schrumpfschlauch geschützt, im Radio versteckt

DSC06078.jpg

und mich auf den Probebetrieb gefreut und was soll ich sagen - alles Mist! Das Ding pfeift auf einer ziemlich hohen Frequenz, aber wie! Die Einkopplung dieses Signals in den Mikrofonverstärker scheint jedoch nicht elektrisch über die Spannungsversorgung, sondern eher akustisch zu erfolgen, denn zum einen habe ich mit dem Oszi nicht sehen können (nur eine schöne glatte Gleichspannung) und zum anderen wird das Pfeifen auch dann noch eingekoppelt, wenn ich da Mikro aus einer anderen Spannungsquelle versorge und der Wandler nur noch eingespeist wird, aber am Ausgang nichts mehr angeschlossen ist - das Teil etwas weiter entfernt legen verbessert die Situation aber auch nur unwesentlich. Vielleicht würde eine wie auch immer geartete Abschirmung etwas bringen, das wird mir dann doch aber zu viel Bastelei.

Also dann alles wieder raus und doch Zenerdiode und Widerstand (Größe nach Andreas) verwenden - braucht ja auch weniger Platz. Hier ist dies schon fast fertig

DSC06079.jpg

der Dreipol müsste nur noch eingeschrumpt und dann befestigt werden. Da nun damit jetzt alles wirklich funktioniert (habe ich ganz, ganz wirklich vor dem Zusammenlöten probiert - meine Freundin ist ob der vielen Telefoniererei und den einfallsreichen Fragen wie: "verstehts Du mich?", "verstehst Du mich jetzt auch?", "und wie ist es jetzt?" schon leicht genervt), möchte ich jedoch noch die Einstellung der automatischen Verstärkungsreglung (eigentlich ein Kompressor) ausprobieren, welche man in drei Stufen ändern kann, in dem man den entsprechenden Eingang offen lässt, oder auf + oder - legt. Vielleicht verbessert sich die Sprachverständlichkeit noch etwas - na mal sehen. Wenn ich mich dann da entschieden habe, steht dem letzten Finish und dem endgültigem Zusammenbau nun wirklich nichts mehr im Weg.
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Re: Umbau Autoradio Schönburg

Ungelesener Beitragvon bic » Samstag 5. März 2016, 23:19

Heute habe ich dann die vorläufig letzten elektrotechnischen Handgriffe erledigt, viel war es ja nun nicht mehr. Zuerst also die Z-Diode nebst Widerstand und Kabelgedöns eingeschrumpft (leider gelb, passend schwarz ist aus) und an Ort und Stelle verbracht

DSC06082.jpg

und dann dem Mikrofon noch einen Schutzanzug verpasst:

DSC06084.jpg

Das war es dann auch schon.
Vorher hatte ich natürlich noch probiert, wie sich die drei vorhandenen Anschaltmöglichkeiten auf die automatischen Verstärkungsreglung auswirken und dabei festgestellt, dass hiermit die Zeit bestimmt wird, nach welcher der Verstärker nach dem "Hochregeln" durch einem den Schwellenwert überschreitenden Pegel wieder stumm schaltet. Ich habe nun nach einigen Versuchen die kürzeste Variante gewählt, dadurch werden störenden Nebengeräusche bei Sprachpausen deutlich reduziert.

Insgesamt ist die Geschichte nun abgeschlossen, von dem Gedanken, dem Teil auch noch Mobilfunk, GPS und Wlan zu spendieren, habe ich mich getrennt :shock: Obwohl, passende Boards mit denen man so etwas realisieren könnte -z.B. für Tourentracking und Wlan-Hotspot- gibt es inklusive SIM-Kartenhalter für ein paar Euronen. Mir reicht es aber so schon

DSC06086.jpg

denn ursprünglich wollte ich ja nur ein UKW-Radio.

Falls es dann doch noch jemanden interessiert, würde ich mir dann doch einmal die Mühe machen, ein Block-/Prinzipschaltbild zu stricken und wer auf den ganzen Bluetooth- und MP3-Kram verzichten kann, hat eigentlich ein leichtes Spiel, denn da ist eigentlich schon hier Schluß

DSC05740.jpg

dass sieht doch schon wesentlich übersichtlicher aus.
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Re: Umbau Autoradio Schönburg

Ungelesener Beitragvon 311CoupeKWD » Donnerstag 31. März 2016, 06:41

Hallo bic,

beeindruckend, was Du Dir da selbst gebaut hast. Würde mich nicht wundern, wenn sich der Eine oder Andere "Dienst" bei Dir meldet, bezüglich "konspirativer Mitarbeit :smile: ).
Melde Dich doch nochmal nach dem Echtbetrieb im Fahrbetrieb und Deinen hieraus gewonnenen Erfahrungen. Deine Lösung lockt mich schon sehr. Ich benutze beruflich auch ein Blackberry, werde nicht selten angerufen und habe es dann doch gezwungenermaßen auch im Oldi quasi immer dabei. Bei realistischer Selbsteinschätzung, werde ich aber diesen Umbau nicht selbst können. Derzeit betreibe ich in meinem Auto ein "Berlin" auf 6V, mit dem käuflichen UKW Umbau (Platine) von SAT Schneider aus Waldheim.

Beste Grüße Kay
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Re: Umbau Autoradio Schönburg

Ungelesener Beitragvon bic » Montag 4. April 2016, 01:06

@ Kay, Danke! Selbstverständlich werde ich berichten, wie das Radio und vor allem die Freisprecheinrichtung im Auto funktioniert - ich bin ja selbst ganz gespannt.

Heute dann nun endgültig die letzten Handgriffe am Radio erledigt, ich brauchte ja noch eine Schaltspannung für die Motorantenne. In der Kabelpeitsche ür den DIN-Anschluß hatte ich ja schon eine Strippe mit drin, diese musste dann nur noch separat über den zweiten Kontakt des Schalters geführt werden

DSC06119.jpg

so belastet der Antennenschaltstrom nicht den Netzfilter. Dann konnte ich das Radio endgültig zuschrauben und alle Funktionen noch einmal kontrollieren - alles ist ok, hier beim MP3 abspielen:

DSC06123.jpg

Schade nur, dass ich noch immer keine vernünftige Frontblende gefunden habe.
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Re: Umbau Autoradio Schönburg

Ungelesener Beitragvon Tom » Donnerstag 7. April 2016, 14:26

Eine sehr spannende Geschichte, besten Dank dafür!

Das Blockschaltbild würde mich verstehen lassen, wie Deine einzelnen Komponenten miteinander funktionieren, ja bitte!

Schöne Grüße aus Berlin
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Re: Umbau Autoradio Schönburg

Ungelesener Beitragvon bic » Freitag 13. Mai 2016, 01:44

So, bis auf das Blockschaltbild, welches ich versprochen habe, aber was ich in einer stillen Minute erst einmal aufstellen muss, nun quasi als Abschluß des Threads das Radio erst einmal hinter Gitter gebracht:

DSC06139.jpg

Ich musste mir ja noch eine Aufhängung zur Montage unter dem Armaturenbrett einfallen lassen. Mit dieser Konstruktion nun gelingt dies, die beiden Winkel liegen von hinten innen auf dem Armaturenbrett auf und mit dem hinteren Bolzen wird die Angelegenheit unter den horizontalen Teil der Spritzwand geschraubt, wobei ich die schon vom Einbau der vorhergehenden Radios vorhandenen Bohrungen verwende. Aus dem Abstand der Winkel zum hinteren Bolzen kann man übrigens erahnen, dass die Tiefe des F9-Armaturenbretts kaum ausreicht, hier direkt ein Radio einzubauen, daher auch der Unterbau.

So sitzt es nun:

DSC06141.jpg

und ich bin ein wenig enttäuscht. Dass das die Blende überkragende Gehäuse derart "herausstechen" würde, habe ich nicht geahnt, dies sieht unfertig und daher doof aus. Auch wenn das Gehäuse original hammerschlag-silbern gehört, werde ich es noch mit einer dunklen Blende kaschieren. Hierzu muss ich das Radio noch nicht einmal wieder ausbauen, die Kaschierung kommt dann einfach hinter die Chromblende und wird auch von deren Bundmuttern mit gehalten:

DSC06141(1).jpg


Mit der Funktion des Radios bin ich aber vollkommen zu frieden. Der UKW-Empfang ist einwandfei und stabil, die Lautstärke übertrifft die vom Auto bei weitem und die Bluetooth-Verbindung kommt selbst dann problemlos Zustande, wenn das Handy in der Türtasche auf der Fahrerseite oder auf dem Rücksitz liegt. Selbst das Telefonieren wärend der Fahrt funktioniert einwandfrei, wobei die Verständlichkeit beim Gegenüber nicht so sehr von der eigenen Fahrgeschwindigkeit, sondern von der Umgebungslautstärke abhängt - eine an der Kreuzung anfahrende Harley unterbindet natürlich jedes Gespräch. Ich glaube, wenn ich erst die Kaschierblende angebaut habe, könnte ich mich an das Radio gewöhnen :shock:
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Re: Umbau Autoradio Schönburg

Ungelesener Beitragvon bic » Sonntag 23. April 2017, 17:14

Vor langer Zeit versprochen, aber vielleicht interessiert es ja doch noch jemand:

Blockschaltbild.jpg

An sonst hat sich das Radio bewährt und mit der dunklen Blende ist nun auch das silberne Gehäuse kaschiert:

DSC06392.jpg

So wie es im Moment aussieht, muss ich aber noch einmal bei, der Einbau eines NOS-Navis besteht bevor und das Radio soll dafür eine Mute-Schaltung bekommen, ich weiß nur noch nicht wie.
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Umbau Autoradio Berlin

Ungelesener Beitragvon bic » Freitag 27. April 2018, 00:18

Ich habe den alten Thread noch einmal heraus gekramt, weil ich inzwischen noch ein Radio umgebaut habe - diesmal ein A 100-4 Berlin. Ein Kollege aus dem Forum hatte mich gefragt, ob ich dies für ihn machen könnte und ich dachte, das wäre doch eine schöne Winterbastelei und hatte zugesagt. Das der Winter dann mit anderen Dingen vollgestopft war und ich mich nun beeilen musste, ist eine anderes Sache, aber zumindest spielt das Radio schon und es sind nur noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen. Zeigen wollte ich den Umbau des Berlin hier aber gern, da diese Radios augenscheinlich noch recht gut und auch preiswert verfügbar sind und man sie so wieder einer sinnvollen Nutzung zuführen kann. So, nun genug der Vorrede, ich fange einfach mal, wobei dies diesmal höchstens 2-3 Beiträge werden, aber als Anregung sollte es reichen.

Genau wie beim Schönburg habe ich das Radio seiner gesamter Elektronik beraubt, jedoch die Abstimmechanik, die Antennenbuchse, die Skalenbeleuchtung und auch die alten Lautsprecheranschlüss erhalten, hier das leere Gehäuse mit den zwei bereits vormontierten Platinen, einmal wieder der Radiobausatz von SAT-Schneider und der MP3-Player von Velleman - Bluetooth sollte das Radio diesmal nicht bekommen:

DSC07083 (1).jpg

Den Player von Velleman habe ich wieder genommen, da dieser von vorherein gleich die Anschlußmöglichkeit für 12V mitbringt, da muss man nicht erst etwas basteln, für den Radiobausatz gibt es sowieso keine vernünftige Alternative.

Der erste Augenschein lässt das Gehäuse des Berlins recht geräumig erscheinen, aber dies täuscht, denn die Zeigermechanik verbraucht viel Platz, so dass ich doch wieder jonglieren musste, um für beide Platinen einen vernünftigen Platz zu finden. Erschwerend kommt hier noch dazu, dass der Boden des Gehäuses gegenüber dem vom Schönburg ziemlich zerklüftet und durchlöchert ist, aber so geht es nun:

DSC07085 (1).jpg


Die Ankopplung des Abstimmpotentiometers habe ich ähnlich gelöst, wie schon beim Schönburg:

DSC07084 (1).jpg

ein für den Hub der Mechanik passendes und von mir dann auf einer kleinen Universalplatine montiertes Poti liefert Herr Schneider auf Anfrage gleich mit.

Schön beim Berlin ist der Umstand, dass man den alten Wellenbereichsumschalter weiter- und "umnutzen" kann. Die unter dem Schalter ursprünglich liegende Platine dient ausgelötet und gekürzt weiterhin zur Befestigung des Schalter, welche nun die Aufgabe des Eingangsumschalters Radio/MP3 erledigt und auch gleich den MP3-Player ein-/ausschaltet:

DSC07100 (1).jpg

beim Schönburg brauchte ich hierfür noch zwei Relaisschaltungen - nun schaltet der alte Schiebschalter in der Front zwischen Radio und MP3 um.

Um die Radioplatine jedoch mit dem Siganl aus dem MP3-Player "fremdeinspeisen" zu können, ist jedoch weiterhin das Auftrennen der Eingänge des Verstärker-ICs erforderlich, ebenso braucht dieser dann noch eine separate Eingangsbeschaltung. Anders als beim Schönburg habe ich diese diesmal einfach auf einer Lötösenleiste aufgebaut, hier mit dem roten Pfeil gekennzeichnet:

DSC07099 (1).jpg

Etwas ganz tolles hat sich Herr Schneider bezüglich der Weiternutzung des originalen Lautstärke- und Klangeinstellungspotis (grüner Pfeil) ausgedacht, eine kleine Huckepack-Platine, aufgesteckt auf die Radioplatine (blauer Pfeil) macht es möglich. Anderenfalls wäre es sehr schwer gewesen, ein geeignets Doppelpotentiometer zu finden.

So, dass war es dann auch schon im Groben, derart aufgebaut spielen Radio und MP3-Player auch schon:

DSC07098 (1).jpg

Die alte Antennebuchse habe natürlich wieder angschlossen und auf den beiden originalen Lautsprecheranschlüssen (einer war ursprünglich für einen Zusatzlautsprecher vorgesehen) liegt jeweils ein Kanal.

Jetzt bleiben eigentlich nur noch die LEDs zum Abstimmen und für den MP3-Player zu platzieren, den USB-Anschluß mit einer Kabelpeitsche nach Außen zu führen und eine kleine Kabel-Fernbedienung für den Player zu basteln. Die USB-Peitsche und die Fernbedienung sollen dann ihren Platz im Handschuhfach finden, denn durch den vorgesehenen Armaturenbretteinbau in einem 311er, wären USB-Buchse und Bedientaster direkt am Radio selbst unzweckmäßig, man kommt da ja nicht so recht ran. Bezüglich der Fernbedienung habe ich schon eine Idee, das zeige ich dann noch einmal, wenn es geklappt hat.

Also dann ran - baut Eure Berlins um, so schwer ist das nicht!
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Re: Umbau Autoradio Schönburg

Ungelesener Beitragvon Kjeld » Freitag 27. April 2018, 01:30

Das nehme ich mir für den nächsten Winter vor. Bei meinem sind aber leider die drehknöpfe zerbrochen bzw. der Chrom unansehlich.

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Re: Umbau Autoradio Schönburg

Ungelesener Beitragvon bic » Freitag 27. April 2018, 08:36

Kjeld hat geschrieben:Das nehme ich mir für den nächsten Winter vor. Bei meinem sind aber leider die drehknöpfe zerbrochen bzw. der Chrom unansehlich.

Knöpfe bekommst Du ebenfalls bei SAT-Schneider: klick !
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Re: Umbau Autoradio Schönburg

Ungelesener Beitragvon bic » Sonntag 29. April 2018, 00:06

Beinahe wäre ich heute fertig geworden, viel fehlt nun nicht mehr. Die LEDs sitzen an Ort und Stelle:

DSC07129 (1).jpg

Die USB-Peitsche ist montiert und sogar die Fernbedienung hat schon Einzug gehalten:

DSC07128 (1).jpg

Um das Anschlußkabel der Fernbedienung im Radio irgendwie halbwegs vernünftig anschließen und dann auch noch die Widerstände der einzelnen Tasten irgendwo hinlöten zu können, habe ich noch eine Lötösenleiste eingebaut:

DSC07127 (1).jpg

Wie man sieht schwirren jedoch noch ein paar Drähte in Haarstärke herum und auch die Widerstände fehlen noch - hier habe ich dann aber für heute das Handtuch geschmissen, ich hab schon gar nicht mehr scharf sehen können.

Das mit der Fernbedienung war allerdings eine Nummer für sich. Ausgeguckt hatte ich mir dieses Teil:

Unbenannt.JPG

für € 3,50 aus der Bucht. Wie schon vermutet war ein Ausklingeln der einzelnen Tasten nicht möglich, klar ist für nen Ipod und hat daher eine Elektronik drin. Also aufmachen das Teil, nur wie? Da rückte und rührte sich nichts, so dass ich in meiner Verzweiflung am Ende zum Dremel mit Trennscheibe gegriffen habe und nun ist sie auf, aber das Gehäuse hin. Da ich aber jetzt weiß, wie das Teil zerstörungsfrei zu öffnen ist, investiere ich halt noch einmal € 3,50 und tausche dann nur das Gehäuse aus, denn das Innenleben ist heil geblieben.

Und so sieht das nun aus:

DSC07125 (1).jpg

DSC07126 (1).jpg

Die Platine habe ich entlötet (ich sehe gerade auf dem Bild, dass da noch ein SMD-Bauteil sitz, da sieht man mal, wie blind ich heute schon war) und die Klicktasten einzeln angeschlossen. Hierzu waren jedoch ein paar Leiterbahnen aufzutrennen und ein paar Brücken zu legen. Schön hat sich das nicht gerade gemacht, denn auf der Tastenseite ist alles mit einer Klarsichtfolie überzogen, welche die Klickplättchen der Tasten an Ort und Stelle hält. Außerdem war ich gezwungen, zwei der Brücken direkt auf die Leiterbahnen zu löten, so dass das alles nicht sehr professionell wirkt - es funktioniert aber und ich hoffe, durch die paar Lacktropfen ist es auch geschützt.

So, nun noch die paar Haardrähtchen und die Widerstände für die Fernbedienung einlöten, ein bißchen aufräumen, alle Schräubchen sichern, die Abstimm-Mechanik noch etwas schmieren und das war es. Dann noch auf die Ersatzfernbedienung warten und das Gehäuse tauschen und der Kollege kann sein Radio wiederhaben - um die "Schönheit" muss er sich dann selbst kümmern.
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Re: Umbau Autoradio Schönburg

Ungelesener Beitragvon bic » Freitag 4. Mai 2018, 00:03

So, fertsch :smile: Zumindest elektrisch, die Fernbedienung ist angeschlossen:

DSC07141.jpg

und funktioniert auch, wobei ich die originale Tastenbelegung beibehalten konnte, daher vorspringen, rückspringen, Start/Stop gem. der Symbolik auf den Tasten. Hier ist das Radio gerade beim MP3 spielen:

DSC07139.jpg

DSC07138.jpg

Die rote LED ist übrigens die für den MP3-Player, die grüne ist die Abstimmanzeige und die gelbe zeigt den UKW-Stereoempfang. So sieht jetzt alles insgesamt aus:

DSC07142.jpg

Bleibt jetzt noch ein Abend für die Restarbeiten und den Zusammenbau und der Kollege kann sich über ein Päckchen freuen - die neue Fernbedienung sollte dann auch hier eingetrudelt sein.
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Re: Umbau Autoradio Schönburg

Ungelesener Beitragvon Wilfried » Freitag 4. Mai 2018, 08:56

Wann fängst Du mit meinem an? :smile:
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Re: Umbau Autoradio Schönburg

Ungelesener Beitragvon Wilfried » Freitag 4. Mai 2018, 08:59

Mal zur Überschrift, Was Du da umgebaut hast, ist aber ein Berlin, oder täusche ich mich da.
Hast Du auch etwas an der Ausgangsleistung geändert? Die originalen 1,5 Watt sind ja nicht so der Hammer.
Lächle, das Leben ist einfach zu kurz.

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Re: Umbau Autoradio Schönburg

Ungelesener Beitragvon oldiedriver » Freitag 4. Mai 2018, 10:06

Das sollten bei 6V etwa 6W sein oder mehr. Da muß eher was mit dem originalen Lautsprecher passieren.
Insgesamt schöne "Bastelei". gut gemacht und wenn es funktioniert umso besser.

Aber einen Punkt möchte ich mal ansprechen der mir so nicht gefällt.
So wie bei Dir das Schönburg, Navi und die Temperaturanzeige (?) installiert ist würde mir das optisch nicht behagen. Da wäre eine durchgehende Verblendung unterhalb des Armaturenbrettes besser, wo dann alle Anzeigen und Geräte integriert sind. Wie Du das hast sieht das zwar funktionell aus und wird mit Sicherheit funktionieren, aber der Eindruck des Gebastelten läßt sich so leider nicht vermeiden.
Soll nicht als Kritik sondern als Anregung verstanden werden.
Viele Grüße
Jörg

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Re: Umbau Autoradio Schönburg

Ungelesener Beitragvon bic » Freitag 4. Mai 2018, 13:33

Wilfried hat geschrieben:Mal zur Überschrift, Was Du da umgebaut hast, ist aber ein Berlin, oder täusche ich mich da.

Nein Du täuschst Dich nicht, den Berlinumbau habe ich an den Schönburgumbau dran gehängt, gern hätte ich auch den Betreff entsprechend geändert, aber hier geht dies im Gegensatz zu anderen Foren leider nicht wirklich.
Wilfried hat geschrieben:Hast Du auch etwas an der Ausgangsleistung geändert? Die originalen 1,5 Watt sind ja nicht so der Hammer.

Der Verstärker-IC (TDA7057AQ) hat zwei Brückenendstufen und macht gem. Datenblatt bei 15V an 8 Ohm-Lautsprechern 2 x 8 Watt. Am 12V-Bordnetz und den üblichen 4 Ohm Lautsprechern sollten es sodann ca. 2 x 10 - 12 Watt und bei einem 6V-Bordnetz eben ca. 2 x 5 - 6 Watt sein - dies langt in beiden Fällen für ein Autoradio.
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Re: Umbau Autoradio Schönburg

Ungelesener Beitragvon bic » Freitag 4. Mai 2018, 14:28

oldiedriver hat geschrieben:Insgesamt schöne "Bastelei". gut gemacht und wenn es funktioniert umso besser.

Warum sollte es nicht funktionieren? Der Entwickler des Radioboard verdient seine Brötchen u.a. mit dem Bau von Sendeanlagen für den öffentlichen Rundfunk, der von ihm auf dem Board verwendetet Receiver-IC Si4831/35-B30 ist mit das Beste, was auf dem Markt ist, der Verstärker-IC TDA7057 ist altgedient und der Hersteller des MP3-Moduls (Velleman) hat einen guten Ruf bei elektronischen Bausätzen. Was bleibt sind ein paar rein mechanische Probleme und etwas Fingerfertigkeit, einen Grund, warum ein solcher Umbau nicht funktionieren sollte, sehe ich nicht.

oldiedriver hat geschrieben:Aber einen Punkt möchte ich mal ansprechen der mir so nicht gefällt.
So wie bei Dir das Schönburg, Navi und die Temperaturanzeige (?) installiert ist würde mir das optisch nicht behagen. Da wäre eine durchgehende Verblendung unterhalb des Armaturenbrettes besser, wo dann alle Anzeigen und Geräte integriert sind. Wie Du das hast sieht das zwar funktionell aus und wird mit Sicherheit funktionieren, aber der Eindruck des Gebastelten läßt sich so leider nicht vermeiden.
Soll nicht als Kritik sondern als Anregung verstanden werden.

Siehst Du, da unterscheiden sich die Geister und Geschmäcker. Zum einen ist der Unterbau des Schönburgs durchaus zeitgerecht, denn der hinter dem Armaturenbrett des F9 zur Verfügung stehende Montageplatz ist für ein halbwegs normales Autoradio unzureichend. Hier passen von der Tiefe her allenfalls abgestetzte Bedienteile wie vielleicht vom Albatros und Rudelsburg - so dass bemi F9 die Radios eigentlich schon immer unter dem Armaturenbrett hingen.

Weiterhin halte ich eine wie auch immer geartetet durchgehende Verblendung unterhalb des Armaturenbrettes kaum derart realisierbar, dass diese gestalterisch passt und eben nicht gerade wie selbst gebastelt aussieht (man denke nur an die grausame, zu DDR-Zeiten selbstgebauten Mittelkonsolen) und das originale Armaturenbrett verschandelt. Da ist es mir schon lieber, ich bleibe ehrlich, täusche nichts vor und man erkennt was original ist und was später nachgerüstet wurde. Außerdem müsste eine solche Blende mittlerweile schon gewaltig groß ausfallen, den zwischenzeitlich ist der Navi-Monitor auf 6" gewachsen:

DSC07037.jpg

damit ich bei meinem Alter und der damit einhergehende Versteifung der Halswirbelsäule auch mal ein Blick nach hinten werfen kann (hier in der Abenddämmerung und noch nicht endgültig eingestellt:

DSC07030.jpg

:shock:

PS. Die Temperaturanzeige ist ein DZM.
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Re: Umbau Autoradio Schönburg

Ungelesener Beitragvon oldiedriver » Freitag 4. Mai 2018, 16:34

{blinzel}
Was SAT-Schneider hier anbietet brauchst Du mir nicht erklären. Kannte ich schon als es noch die erste Variante gab und auch davor kannte ich ihn schon, weil ich auch ein "Schönburg" im Regal habe das ich mal restauriert habe. Ist bei mir aber nicht eingebaut, da es inzwischen sowieso keinen praktischen Nutzen mehr hat und mir damals bei der Benutzung (noch zu Zeiten aktiver deutscher MW-Sender) zu sehr "auf dem Bordnetz lag". Aber darum geht es wohl nicht.

Ich habe auch nie angezweifelt das es funktioniert, sondern eher geklatscht weil es dies mit all seinen Komponenten wohl nach Deiner Aussage tut. Ich bezog mich dabei nämlich eher auf das "Berlin" und nicht auf Dein "Schönburg".

Tja, mit dem "9`Fernseher" ist das natürlich jetzt so eine Sache. Da geht es so nicht wie ich das vor meinem inneren Auge hatte.
Für meinem Geschmack ist das eben optisch jetzt etwas "zerklüftet".
Aber wie Du schon sagst. Da unterscheiden sich die Geister und Geschmäcker.
Viele Grüße
Jörg


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