BVF Fallströmer

Der spezielle Bereich für Vergaser und und ihre Tücken

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Re: BVF Fallströmer

Ungelesener Beitragvon bic » Sonntag 25. März 2018, 23:58

Butzemann hat geschrieben:Dann gibts noch http://www.di-michele.de/ hauptsächlich Teile für Weber, Pierburg und Solex dort habe ich schon öfter Zeug für den 1.3er Vergaser erworben, sehr zuverlässig und schnell.

Vielen Dank für den Tipp! Leider kannte ich die schon und hatte deren Shop durchforstet ohne jedoch so richtig fündig zu werden. Mittlerweile habe ich jedoch so ziemlich alles zusammen (Düsen nach Originalspezifikation auch) alles andere dann später. Trotzdem Dir noch einmal Danke!
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Re: BVF Fallströmer

Ungelesener Beitragvon bic » Freitag 30. März 2018, 14:46

So, da es mit dem Lasern des Flansch noch nicht weitergegangen ist, habe ich mich noch mal ein bißchen in Trockenübungen versucht, schließlich muss ja auch noch das Problem der Betätigung der Vergaser gelöst werden.

Dabei bin erst einmal von der unumstößlichen Voraussetzung ausgegangen, dass das originale Gasstänge im Auto erhalten bleiben muß (ja, ich versuche die Express-Anlage nun doch in mein Auto einzubauen, meinem Boot-Kumpel wurde die Sache dann doch zu kostspielig). Im Ergebnis bedeutet dies, dass ich mit dem Hub des Gestänges zur Betätigung des Flachsstromvergasers auskommen muss. Dieser Hub beträgt dann je nach Leerlaufeinstellung am 362er ca. 60 - 64mm. Dieses Maß ist sodann auch für die Doppelvergaseranlage als fix anzusehen, daher, damit müssen sich die Klappen beider Solexe von Stand- auf Vollgas stellen lassen (ca. 78 Grd. Verstellwinkel).

So, im ersten Versuch kam dann dieses heraus:

Gestaenge.jpg

Basis für die "Konstruktion" waren die Drosselklappenhebel mit einer wirksamen Länge von 25mm

Hebel3.JPG

über welche ich verfüge, sowie die an der Express-Anlage vorhandenen Hebel an der Zwischenwelle mit einer wirksamen Länge von ca. 42mm. Wie man im linkem Teil in obigen Bild sieht, funktioniert das Ganze in Anlehnung an das Original

Express.JPG

mit einem 80mm Hebel zur Betätigung der Zwischenwelle auch ganz gut, wenn die Betägigungsrichtung nicht umgekehrt wäre. An den Leerlauf bei völlig durchgetretenen Gaspedal und Vollgas mit Fuß vom Pedal will ich mich nun aber wirklich erst nicht gewöhnen müssen :shock:

Daher nun der im rechten Teil des Bildes der Versuch, mit den 25mm und 42mm Hebeln eine zum 362er gleichlaufende Betätigung zu realisieren. Und siehe da, mit einem nun 85mm langem Zwischenhebel sollte dies auch erst einmal funktionieren.

Natürlich werden sich mit den Hebeln aus Tschechien (welche noch irgendwo im Postlauf hängen) sicher noch leicht geänderte Bedingungen ergeben können und auch die Anstellwinkel der Hebel können noch für eine höhere Gleichförmigkeit der Betätigung noch angepasst werden, aber grundätzlich ist klar, es wird funktionieren, ohne am Gasgestänge des Autos herumstricken zu müssen. Auch überlege ich noch, doch die linke, dem original ähnliche Version zu bauen und die Drehrichtung dann über einen zusätzlichen Zwischenhebel zu wechseln - ein solcher Hebel liese sich problemlos vorn am Ansaugstutzen montieren.

So, das war erst einmal die gleichlaufende Betätigung beider Vergaser, nun aber werde ich mich erst einmal einer Registerbetätigung versuchen, eine Idee habe ich schon, dazu dann später mehr.
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Re: BVF Fallströmer

Ungelesener Beitragvon bic » Sonntag 1. April 2018, 13:38

So, da nun das Ostereiersuchen im Freien wegen geschlossener Schneedecke ausfällt (wer findet denn schon weiße Eier im Schnee [smilie=hi ya!.gif] ) und auch Goethe für dieses Jahr daneben liegt:

  • Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
    Durch des Frühlings holden, belebenden Blick;
    Im Tale grünet Hoffnungs-Glück;
    Der alte Winter, in seiner Schwäche,
    Zog sich in rauhe Berge zurück.

habe ich die gewonnene Zeit genutzt, um mal noch ein bißchen mit dem Gasgestänge herumzuspielen, dies auch deshalb, weil gestern nun noch die Hebelchen aus Tschechien in der Post waren und ich nun exakte Maße habe. Um es vornweg zu nehmen, die schon weiter oben gezeigten Klemmhebel für die Zwischenwelle werde ich verwenden, denn diese sind nahezu ideal

Hebel 1.JPG

denn der Mittenabstand der Bohrungen zu Welle beträgt 20, 30, 40 und 50mm, damit lässt sich schon etwas anfangen. Die eigentlich für die Drosselklappenwelle gedachten Hebel

Hebel 2.JPG

lassen sich jedoch leider nicht verwenden (Lochabstand übrigens 15, 23, 31, 39 und 47mm), denn gegenüber den BVF-Vergasern sind an den Solexen die Fasen an den Drosselklappenwellen gegenüber der Drosselklappe um 45 Grd. verdreht, so dass die Hebel nur entweder lot- oder waagerecht an die Vergaser angebaut werden können - leider komme ich damit nicht zurecht.

Bleibt also nur der oben bereits gezeigte Hebel, welcher sich jeweils in 45 Grd. Schritten verdreht an der Drosselklappenwelle anbauen lässt,
Hebel3.JPG


aber durch die kurze wirksame Länge von 25mm einen ziemlich langen Hauptbetätigs(Mittel)hebel zur Folge hätte, ein etwaiger Ausgleich durch eine Längenänderung der Zwischenhebel (statt 40, dann 30 oder 50mm) ist nicht wirklich möglich.

Erfolg brachte dann aber dieser Hebel

s-l1600.jpg

mit welchen sich dann auch ein 50mm langer Hauptbetätigs(Mittel)hebel realisieren lässt (wobei ich den Hub des Gestänge im Auto mit dem BVF 362 nochmals nachgerechnet habe- nun tatsächlich ca. 53mm), ich erreiche damit ca. 51mm.

Man glaubt gar nicht, wie lange man sich mit diesem Hebelgedöns beschäftigen muss, damit dann auch eine erfolgversprechende Variante herauskommt, hier mal nur die halbwegs funktionierenen Varianten

alles.jpg

Erst hatte ich versucht, der Sache rechnerisch beizukommen, aber das ist eher eine Sache für Sisyphos, zeichnerisch ist man da schneller. Vor allem erkennt man dann gleich Problemstellen durch die vielen gegebenen Abhängigkeiten, schlägt ein Hebel irgdenwo an, sind die Anstellwinkel für eine vernünftige Betätigung nicht zu klein/zu groß, kommt man mit der baulichen Länge der Fausdigelenke hin usw.

Entschieden habe ich mich jetzt erst einmal für diese Variante

komplett.jpg

Da man nun hier nicht wirklich etwas erkennt, nochmal im einzelenen für den 1., als 1, Stufe fungierenden Vergaser

Solex 1.jpg

(hier mal mit Hebelchen)

Solex 1 Hebel.jpg

und für den als 2. Stufe fungierenden 2. Vergaser

Solex 2.jpg

Wie man sieht, habe ich auch gleich eine Registerbetätigung umgesetzt, der grüne, 50mm lange Hebel wirkt als Schlepphebel und beginnt ab knapp unterhalb der Halbgasposition des 1. Vergasers die Drosselklappe des 2. Vergaser zu öffnen, die Volllastposition erreichen beide Vergaser dann gemeinsam. Dargestellt ist der Hebel in 3 Positionen, durchgezogen = Standgas, strichpunktiert = Beginn Klappenöffnung, gestrichelt = Vollast. Um das Ganze ein bißchen solide zu machen, läuft der Schlepphebel gegen ein gekapseltes, 4mm breites Miniaturkugellager 684. Der gelbe Hebel dient übrigens der Zwangsschließung der Drosselklappe bei Gaswegnahme, über eine solche Vorrichtung verfügen alle mechanisch gekoppelten Registervergaser (z.B. auch der Jikov) um ein Offenbleiben der Klappe bei Bruch der Rückholfeder zu verhindern.

So, jetzt gilt es nur noch den Quark umzusetzen - ich bin ja mal gespannt.

An sonst - frohe Ostern Euch allen noch!
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Re: BVF Fallströmer

Ungelesener Beitragvon bic » Freitag 13. April 2018, 00:17

Naja, nun trudeln so langsam alle noch benötigten Teile ein, eine schöne auf h9 geschliffene Edelstahlstange für das Hebelgedöns:

DSC07096.jpg

die hierfür (und für die Drosselklappenwellen) passenden Buchsen, innen teflonbeschichtet, die Drosselklappenhebelchen und auch die Miniaturkugellager für den Schlepphebel der Registerstufe:

DSC07093.jpg

Selbst ein DKW-Chokebowdenzug mit Raststellungen hat sich gefunden:

DSC07095.jpg

dieser wird erforderlich, weil die Solex-Vergaser kein stufenlos funktionierendes Startsystem haben. Aber auch das Wichtigste konnte ich heute abholen, der Flansch war fertig:

DSC07091.jpg

Die Gewinde geschnitten haben die Jungs gleich, aber die Senkungen konnten sie mangels Senkbohrer leider nicht machen, da muss ich halt selbst bei, ebenso, wie noch ein wenig an das "Endfinish". An sonst passt der Flansch so wie ich es mir vorgestellt hatte:

DSC07090.jpg

DSC07089.jpg

vor allem innen ist der Übergang zum DKW-Krümmer perfekt:

DSC07086.jpg

Als erstes wird der Flansch dann aber an den Wartburgeinlass angepasst, hierfür stehen mir ja die 12mm Materialstärke zur Verfügung. Außerdem ist noch das Einsatzstück zu bauen, welches ja den hier

DSC07088.jpg

entstandenen Absatz auffüllen soll. Wie ich das Teil dann dauerhaft befestige, darüber bin ich mir aber noch nicht völlig klar.

Auf jeden Fall sieht das Ganze schon erst einmal recht erfolgversprechend aus und ich könnte nun mit der Bastelei anfangen - soweit sich einmal Zeit findet :oops:
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Re: BVF Fallströmer

Ungelesener Beitragvon ffuchser » Freitag 13. April 2018, 07:04

Das Einsatzstück kann man denke ich weglassen.
Bei meinem vorigen Dreivergaser waren die Zwischenstücke (der Verschluss zwischen den Zylindern) derart schlecht gemacht, dass es auf beiden Seiten massive Strömungsverwirbelungen geben musste. Ist aber ohne Auswirkung gewesen.
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Re: BVF Fallströmer

Ungelesener Beitragvon bic » Freitag 13. April 2018, 08:40

ffuchser hat geschrieben:Das Einsatzstück kann man denke ich weglassen.
Bei meinem vorigen Dreivergaser waren die Zwischenstücke (der Verschluss zwischen den Zylindern) derart schlecht gemacht, dass es auf beiden Seiten massive Strömungsverwirbelungen geben musste. Ist aber ohne Auswirkung gewesen.

Hallo Ffuchser, auf dem Bild täuscht das ein wenig und sieht aus, als betrüge der Versatz nur ein paar Millimeter. Tatsächlich sind es aber ca. 1,5cm, siehe hier den roten Pfeil:

Zwischenflansch2.jpg

Das ist ein bißchen derb und das möchte ich auf keinen Fall so lassen.
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Re: BVF Fallströmer

Ungelesener Beitragvon ffuchser » Freitag 13. April 2018, 09:30

Ah ok,
zB Haftstahl und noch ne Schraube rein, damit es um Gotteswillen nicht herausfallen kann.
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Re: BVF Fallströmer

Ungelesener Beitragvon bic » Freitag 13. April 2018, 14:22

ffuchser hat geschrieben:.... zB Haftstahl und noch ne Schraube rein, damit es um Gotteswillen nicht herausfallen kann.

Haftstahl traue ich nicht, das ist doch lediglich mit Feilspänen versteztes Epoxidharz :shock: Ich werde wohl das Einsatzstück aus Aluminium schnitzen und nicht nur eine, sondern gleich zwei Schrauben verwenden und auch noch zusätzlich kleben. So nach dieser Schnittskizze habe ich es mir gedacht:

Zwischenstueck.jpg

Das Einsatzstück soll lediglich auf dem Zwischenflansch, gern unverrückbar befestigt werden, da ich den DKW-Ansaugkrümmer möglichts unverändert lassen will (könnt ja sein, ich verkauf das Teil wieder, weil bei mir nicht ans Laufen zu kriegen). Daher nicht nur die Senkschraube von unten, sondern hier auch noch die Verklebung. Der DKW-Krümmer wird dann einfach drüber gesetzt. Die Linsenkopfschraube dient dann zur Hauptsache zum kontern und zur Kontrolle, ob alles noch fest ist (die Bohrung ist ja für die Verwendung am DKW-Motor ggflls. schnell wieder verschlossen).

So sollte es jedenfalls gehen, schon aus der Geometrie heraus ist ein Herausfallen des Zwischenstücks unmöglich, hierzu müsste die Senkkopfschraube verlustig gehen, was aber nicht passieren kann, da diese gegen den Motorblock sitzt. Zwischen dem DKW- und dem Zwischenflansch werde ich dann schon aus Passungsgründen keine Papierdichtung verwenden, sondern eine wärmeleitfähiges Dichtmittel - hier bin ich aber noch am Suchen.
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Re: BVF Fallströmer

Ungelesener Beitragvon bic » Freitag 13. April 2018, 15:06

So würde es natürlich auch gehen:

Zwischenstueck2.jpg

Durch das Füllstück durchgeschraubt - müsste ich nur noch so ein Auflagestück für die Kontermutter basteln, na mal sehen.
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Re: BVF Fallströmer

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Samstag 14. April 2018, 05:18

bic hat geschrieben: ... Zwischen dem DKW- und dem Zwischenflansch werde ich dann schon aus Passungsgründen keine Papierdichtung verwenden, sondern eine wärmeleitfähiges Dichtmittel - hier bin ich aber noch am Suchen. ...

In der Computertechnik gibt es Wärmeleitpaste oder in der Leistungsverstärkertechnik.
Ob die Paste ölresistent ist kann ich nicht sagen. In meinen Leistungsverstärkern ist nur eine Luftkühlung verbaut ...
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig
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Re: BVF Fallströmer

Ungelesener Beitragvon Hanner » Samstag 14. April 2018, 20:49

Hallo,

im Heizungsbau gibt es Pasten zum Öfen abdichten. Die sind auch ölfest.
Freundliche Grüße
Hanner



Man kann nur gewinnen, wenn man schon verloren hat.

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Re: BVF Fallströmer

Ungelesener Beitragvon bic » Samstag 21. April 2018, 00:37

Hanner hat geschrieben:Hallo,

im Heizungsbau gibt es Pasten zum Öfen abdichten. Die sind auch ölfest.


Danke für Tipp Hanner, aber mittlerweile bin auch fündig geworden. Allerdings habe ich mich noch nicht entschieden, die Produktvielfalt ist so groß, da werde ich mich nochmals beraten lassen müssen. Aber wahrscheinlich wird es eine (oder doch beide) Flachdichtung aus wärmeleitfähigen Silikonmaterial.

An sonst habe ich das Problem mit dem Einsatzstück gelöst, ganz einfach, indem ich es doch nicht baue. Der Gedanke, das Teil könnte sich doch einmal losröteln und der Motor sich daran verschlucken, hat mir keine Ruhe gelassen. Also habe ich die Lücke per Auftragsschweisen gefüllt, damit ist zwar die Verwendung des Ansaugflansches am DKW perdu, aber sollte das dann doch einmal erforderlich werden, muss man halt zu biegsamen Welle greifen und ein wenig fräsen.

So sieht es daher im Moment aus:

DSC07110.jpg

DSC07111.jpg

DSC07109.jpg

DSC07112.jpg

geplant ist der Flansch schon und auch Innen ein wenig verputz. Endgültig bearbeitet wird die Stelle gemeinsam mit der Anpassung der Kontur des Zwischenflansches. Aber ehe ich damit nun weitermachen kann, muss ich erst einmal auf die Stehbolzen warten, um zu schauen, wieviel Spiel dann zwischen Ansaug- und Zwischenflansch besteht. Ist dieses mit allen Bolzen dann noch zu groß, werde ich wohl mit Passbolzen die beiden Flansche positionieren müssen.

Na, wir werden sehen, als nächstes sind dann erst einmal die Vergaser dran. Erst mit der chemischen Keule (habe mir das Zeug mal zum Ausprobieren gekauft):

Reiniger.JPG

und wenn das dann nicht reicht, dann werde ich sie mit Soda strahlen.
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Re: BVF Fallströmer

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Samstag 21. April 2018, 07:47

Zur Vergaserreinigung hier bei WartburgPeter zum lesen :

http://www.wartburgpeter.de/tm_vergaser_jikov_3.htm
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig

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Re: BVF Fallströmer

Ungelesener Beitragvon oldiedriver » Samstag 21. April 2018, 08:55

Ich habe solche Aktionen schon des öfteren durch. Bisher hat das immer mit Breff (grüner Sprühkopf) und einem kurzhaarigen Pinsel sehr gut funktioniert. Die Teile sahen danach auf jeden Fall besser aus als bei Wartburg - Peter. Und das funktioniert auch bei den Düsen wenn man es nicht übertreibt.
Viele Grüße
Jörg

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Re: BVF Fallströmer

Ungelesener Beitragvon bic » Samstag 21. April 2018, 11:39

oldiedriver hat geschrieben:Ich habe solche Aktionen schon des öfteren durch. Bisher hat das immer mit Breff (grüner Sprühkopf) und einem kurzhaarigen Pinsel sehr gut funktioniert. Die Teile sahen danach auf jeden Fall besser aus als bei Wartburg - Peter. Und das funktioniert auch bei den Düsen wenn man es nicht übertreibt.

Also mit Haushaltsreinigern habe ich bisher nicht die besten Erfahrungen gemacht, die sind heutzutage meist zu schwach, aber das Breff kann ich ja mal probieren.

Zum puren Reinigen hatte ich früher in Kombination Petroleum, Benzin und auch Bremsreiniger verwendet, das ging/geht problemlos, beseitigt aber nicht die Oxydschicht, das machte dann aber die Reinigungsflüssigkeit für Vergaser ME-2 von Yamaha. Über Nacht darin eingelegt, sahen die Gaser dann aus wie aus dem Laden, selbst die Düsen waren dann wieder hell-messingfarben.

Leider hat Yamaha das Zeug schon vor Jahren vom Markt genommen, weil u.a. hoch giftig und vetreibt nun auch das oben gezeigte Zeug. Da mein ME-2 nun leider alle ist, probiere ich dies erst einmal aus.
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Re: BVF Fallströmer

Ungelesener Beitragvon oldiedriver » Samstag 21. April 2018, 16:12

Versuch das ruhig mal. Breff ist alles, aber kein schwacher Haushaltsreiniger. Mit dem Zeug löst Du Farbe etc von Gehäusen wenn es darauf ankommen soll.
Als Hobby bin ich auch im Restaurieren alter Technik unterwegs. Da wird das Zeug als Geheimtip benutzt um alte Radiochassis wieder sauber zu bekommen.
Zinkdruckguß ist in dem Hobby leider auch ein Thema und leider auch bei den von mir bevorzugten Hersteller. Der hat ZDG verstärkt in Vorkriegsgeräten verbaut, was sich leider rächt durch Selbstzersetzung des Materials. Aber das ist hier weniger das Thema. Allerdings reinige ich ZDG seit Jahren mit Breff und kann Dir sagen das ich damit 80 Jahre alten Dreck, der teilweise richtig eingebrannt ist, innerhalb kürzester Zeit runterhole.
Kleiner Tip.
Lieber zwei oder mehr Durchgänge machen und dabei zwischendurch mit heißen Wasser spülen.
Wenn alles fertig und sauber ist zum Schluß nochmals mit Glasreiniger neutralisieren und am Ende alles mit richtig heißen Wasser abspülen. Letzteres hat den Vorteil das die Teile sehr schnell trocknen und damit keine Wasserränder entstehen.
Viele Grüße
Jörg


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