Wartburg Neuling aus dem Erzgebirge

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stud_rer_nat
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Wartburg Neuling aus dem Erzgebirge

Ungelesener Beitragvon stud_rer_nat » Sonntag 10. Juni 2018, 09:34

Hallo zusammen,

ich bin Uwe aus dem Erzgebirge (Nähe Annaberg-Buchholz), 42.
Letzte Woche ist mein geliebter Opa gestorben und hat mir seinen Wartburg hinterlassen. Baujahr 1981, 1. Hand, damals Genex-Bestellung, deluxe-Ausführung mit Schiebedach und Schalt-"Knüppel", weiß, mit gut 64.000 km.
Er war ein absoluter Auto-Freak (und Berufskraftfahrer, hatte selbst einen 353 Tourist als Dienstwagen, vorher einen EMW 340 und noch früher einen BMW 340), hat den Wartburg nie im Winter gefahren und selbst Regenfahrten vermieden. Mit Elaskon versiegelt, etc.
Rost: 0,0! Die perfekte Ausgangsbasis für ein langes Oldtimerleben.
Vor gut 20 Jahren hat er den Wartburg abgemeldet und in der Garage eingemottet, d.h. aufgebockt und abgedeckt. Leider den Tank nicht randvoll gemacht. So steht er jetzt und ich möchte ihn reaktivieren. Vor 3-4 Jahren wollten wir das noch zusammen machen, aber dazu ist es leider nicht mehr gekommen...
Bin als Kind oft mit dem Warti mitgefahren und verbinde da viele schöne Erinnerungen, so dass es mir ein großes Anliegen ist das viel gehegte gute Stück wieder gangbar zu machen und in Ehren zu halten... Schon der Klang und Geruch... Zeitreise!

Jetzt habe ich natürlich ein paar Fragen:

Mit welchen Standschäden ist zu rechnen, bzw. was denkt Ihr muss ggf. erneuert werden? Ist davon auszugehen, dass der Tank verrostet ist? Bremse? Der "Warti" steht in einer Garage ziemlich auf einem Berg, d.h. wenn ich ihn rausfahre müsste die Bremse halbwegs funktionieren, damit ich nicht einen Abhang runterschieße...
Dichtungen? Getriebeöl?
Kann ich einfach mal Gemisch reinkippen und versuchen, ob er anspringt, oder macht man da mehr kaputt? Kraftstoffilter?

Bin für jeden Tipp zum Aufwecken des Schätzchens dankbar.

Habt Ihr vielleicht eine Werkstatt-Empfehlung im Erzgebirgskreis für mich, die sich mit Wartburg auskennen? Ich habe weder Hebebühne noch großartig Schrauberkenntnisse. Räder- und Ölwechsel (beim Warti natürlich nicht), Scheibenwischer- und Lampenwechsel bekomm ich hin, viel mehr aber nicht. Aber vielleicht ändert sich das ja auch durch den Warti. Da geht ja zum Glück auch noch alles ohne OBD...

Noch ein Problem: die Papiere des Wagens sind unauffindbar. Wie bekommt man sowas wieder zugelassen? Meine Oma, die den Wagen eigentlich geerbt hat, lebt noch. Auto, wie gesagt vor 20 Jahren abgemeldet. Die letzte HU/AU-Bescheinigung habe ich noch, Bestellung- und Auslieferungsbescheinigung auch. Nur keinen Kfz-Brief.

Vielen Dank & schöne Grüße,

Uwe

P.S.: Ich bin generell ein "Auto-Kranker", hab schon knapp 20 Autos besessen (VW, Audi, Benz, BMW, Daihatsu und jetzt Citroen), auch ein paar Youngtimer: Mercedes W126 zum Beispiel. Früher war ich Mercedes-Fan. Früher...

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bic
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Re: Wartburg Neuling aus dem Erzgebirge

Ungelesener Beitragvon bic » Sonntag 10. Juni 2018, 14:02

stud_rer_nat hat geschrieben:....Mit welchen Standschäden ist zu rechnen, bzw. was denkt Ihr muss ggf. erneuert werden? ...

Mit allem und alles :shock: Aber erst einmal willkommen!

Aber im Ernst - wenn ein Auto über 20 Jahre gestanden hat, ist damit zu rechnen, dass sich allen darin befindlichen Betriebs- und Schmierstoffe chemisch zersetzt haben und ihrer ursprünglichen Aufgabe nicht mehr nachkommen können (so findet man z.B. auch bei neuen Teilen Schmierfett, das völlig ausgeblutet ist und die Konsistenz von Ohrenschmalz angenommen hat). Schlimmer noch, bei der Zersetzung können auch Säuren entstehen, welche dann die eigentlich zu schmierenden Teile korridieren lassen. Das die Bremsflüssigkeit hygroskopisch ist, ist ja bekannt, wie hoch dann bei dieser der Wasseranteil nach 20 Jahren ist, möcht ich gar nicht wissen. Auch Gummiteile altern unabhängig von deren Benutzung und man kann nach 20 Jahren damit rechnen, dass das eine oder andere Teil verspödet oder in Auflösung begriffen ist. Die sichere Wiederinbetriebnahme eines seit über 20 Jahren gestandenen Fahrzeugs ist also keine so ganz einfache Sache. Natürlich könntest Du es jetzt darauf ankommen lassen und einfach Sprit auffüllen und eine geladene Batterie einbauen - mit ein wenig Glück wird dann der Wagen auch laufen, nur ob Du dann lange Freude am Auto haben wirst, ist sehr zu bezweifeln.

Wollte man es dann aber richtig machen, würde ich folgendes, nicht ganz unaufwändiges Verfahren vorschlagen, wobei die Reihenfolge übrigens nicht fix ist, maches überschneidet sich auch, das richtige Vorgehen ergibt sich dann von selbst:

  1. Motor: Ausbauen, Zylinderkopf, Benzinpumpe, Vergaser, Zündgehäuse und Kupplung demontieren. Dann Kurbelgehäuse Unterteil abbauen und Kurbelwelle samt Kolben herausnehmen. Kolben auf Klemmstellen und eventuell festsitzende Kolbenringe kontrollieren, eventuellen Ölkohlebesatz entfernen. Alle Kurbelwellen- und Pleuellager auswaschen, auf Korrosionsschäden und Lauf kontrollieren. Zylinderlaufflächen auf Schäden und übermäßigen Rostansatz kontrollieren (leichte Flugrost ist unerheblich). Sind irgendwo Schäden zu finden, sind diese natürlich zu beheben, an sonst alle Dichtflächen reinigen und der Motor mit reichlich 2-Taktöl wieder zu montieren. Es ist zu empfehlen, auch die Lager der Unterbrechernockenwelle mit neuem Fett zu versorgen.
  2. Zylinderkopf: Pumpenwelle nicht mit Gewalt durchdrehen, sondern Wasserpumpe kpl. mit Welle und Lagern demontieren (kann u.U. nicht ganz problemlos sein), sowe auch den Thermostat ausbauen. Auch hier wieder alles auf Schäden kontrollieren, diese eventuell beseitigen, Dichtflächen und Brennräume säubern, Lager neu fetten und alles mit neuen Dichtungen wieder montieren.
  3. Kühlung: Kühlmittel ablassen (soweit noch drauf), Kühler und Heizungswärmetauscher ausbauen, auf Verschmutzung/Verkalkung kontrollieren und dann auf jeden Fall spülen - das gleiche gilt auch für den Motorblock. Sollte Verschmutzung/Verkalkung feststellbar sein, dann diese mit den entsprechenden Mitteln beseitigen. Kühlerwasserschläuche auf Versprödung/Risse kontrollieren.Iist alles ohne Befund, dann wieder montieren und Kühlmittel nach Vorschrift auffüllen.
  4. Kraftstoffversorgung: Benzinpumpe zerlegen, Ventile auf Verschleiß und Membran auf Verhärtung/Versprödung kontrollieren, ggflls.Teile tauschen und Pumpe wieder montieren. Vergaser demontieren und zerlegen, auswaschen, ausblasen und mit neuen Dichtungen wieder montieren. Aus Tank Steigrohr und Geber ausbauen, den inneren Zustand des Tanks kontrollieren und weiteres Vorgehen entscheiden (ausbauen und reinigen/Korrosion entfernen oder so lassen). Auf jeden Fall Tank auswaschen/spülen. Kraftstoffleitung durchblasen, Kraftstoffschläuche wechseln und neuen Filter vor der Pumpe einbauen.
  5. Kupplung: Hier gibt es wenig zu tun, demontieren, reinigen und auf Schäden und Verschleiß prüfen ist aber dennoch angesagt. Auf jeden Fall ist das Kupplungsdrucklager neu abzuschmieren, bzw. auszuwechseln. Den Kupplungsbowdenzug mit Fettpresse abschmieren, bis neues Fett austritt.
  6. Getriebe: Schwierig, auch hier kann es zu Korrosion im Inneren gekommen sein, vor allem an Teilen, welche oberhalb des Ölspiegels liegen. Auf jeden Fall aber altes Öl ablassen, Spülöl auffüllen und Getrieb warmfahren. Dann Spülöl wieder raus und neues Öl drauf.
  7. Radantriebe: Manschetten innen und außen demontieren und auf Versprödung, Risse oder Aufweichung kontrollieren, Doppelkreuzgelenke außen und Tripodegelenke innen auswaschen und auf Verschleiß prüfen. Sollten keine Auffälligkeiten zu finden sein, dann Gelenke neu fetten und alles wieder montieren.
  8. Lenkung/Fahrwerk: Auch schwierig. Eigentlich sollte man gleich Nägel mit Köpfen machen und die Lagerbuchsen der Quer-/Schräglenker, die Schenklager, die Spurstangenendstücke und die Stoßdämpfer tauschen. Hier würde ich aber erst einmal deren Verhalten beobachten. Auf jeden Fall aber die Lenkung auf Spiel und Leichtgängigkeit prüfen und das Lenkgetriebe und die Radlager auswaschen und neu schmieren.
  9. Bremsen: Hier ist die komplette Demontage angesagt, daher Bremszangen ab, Bremsscheiben und Trommel runter, Backen ausbauen und alle Bremszylinder (auch Hauptbremszylinder) und Bremsschläuche demontieren. Dann aus allen Bremzzylindern die Kolben und Manschetten ausbauen, die Zylinder auf Korrosion prüfen (wird vorhanden sein) die Zylinder und Bremszangen mit neuen Manschetten, etc. instandsetzten oder gegen Neuteile tauschen, Bremsleitungen durchblasen und alles wieder mit neuen Schläuchen, Belägen und Backen montieren. Bremse befüllen, entlüften usw.
So, ich hoffe ich habe nichts vergessen und wie Du siehst, entsprechen die eigentlich notwendigen Maßnahmen schon dem Umfang einer kleinen Restaurierung. Natürlich musst Du dies alles nicht machen, es Dein Auto, besser das Deine Oma - es wäre nur schade drum. Ich selbst würde sogar noch ein Stück weiter gehen und mir auch noch die Hohlräume der Karroserie und die Türen vornehmen und den Unterbodenschutz kontrollieren und ausbessern.

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Re: Wartburg Neuling aus dem Erzgebirge

Ungelesener Beitragvon jcd1992 » Sonntag 10. Juni 2018, 20:16

Und dann noch zum Thema, das die Papiere nicht auffindbar sind eine Beschreibung.

Du musst zuerst, wenn dein Auto soweit fit ist, zum Beispiel zur Dekra gehen und ein Vollgutachten vornehmen.

Du kannst dann noch zusätzlich ein Oldtimergutachten erstellen, dass musst du aber nicht, aber dann kannst du nicht mit einem H-Kennzeichen fahren.

Das Vollgutachten musst du aber machen!

So und dann kannst du über den Notar eine Eidestattliche Erklärung aufsetzen lassen, wo du bestätigst, dass das Auto euch gehört etc. Das kostet circa 100€.

Und dann kannst du mit deinem Gutachten und der Eidestattlichen Erklärung zur Zulassungsstelle gehen. Dann dauert das nochmal circa 14 Tage eh die alles abgeklärt haben und dann bekommst du deine Schilder und kannst losfahren und Spaß haben.

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Re: Wartburg Neuling aus dem Erzgebirge

Ungelesener Beitragvon W311/58 » Sonntag 10. Juni 2018, 20:50

Bei uns in der Zulassungsstelle wurde mir mal gesagt das wenn ein Nummernschild vorhanden ist im Archiv nach gesehen werden kann ob das Fahrzeug schon mal in Deutschland zugelassen war. Darum geht es ja. Das kann aber von Zulassungsstelle zu Zulassungsstelle anders sein. Und in dem HU Schreiben steht doch sicherlich das Kennzeichen. Rufe mal bei der Zulassungsstelle an, die geben Dir Auskunft.
Gruß Andreas

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Re: Wartburg Neuling aus dem Erzgebirge

Ungelesener Beitragvon Warre 1000 » Sonntag 10. Juni 2018, 21:45

Vermutlich sind die Bremsen fastgerosten. Und man müsste ein komplette Zerlegung von Bremssysteme machen. Einfachest sind alle Bremsteilen neue kaufen und montieren. Möglichweise könnte man selbst einige Teilen renovieren.

Der Motor sind vermutlich auch fest. Hat mir geschehen mit drei Motoren wie über 20 Jahren stillgelegt hatte. Mit etwas Glück könnte man nur mit neue Kolberingen und Zylinderhoning ein funktionierendes Motor bekommen. Aber wie schon gescheibt, könnnte das nur ein kurzere Zeit gelungen. Noja, Ich vermute Du nicht so viele kilometer pro Jahre fahren. (Haben selbst schon zwei Jahren mit ein solches Motor gefahren)

Gut wäre auch die Gummis an Antriebswellen erneuern. Über den Tank bekümmert Ich mich nicht viel. Und natürlich könnte/müsste etwas mehr renoviert werden.

Wünschest Du mit ein gutes Wartburg fahren währe ein Möglichkeit ein renovierte Wartburg kaufen für mindenstens 5000 euro. Lassen Du jemand dein Opas Wartburg vollständig renovieren kostet et ungefähr das gleiche Geld.

Wartburg sind nicht schwer zu renovieren und bist Du intressiert von Technik und wünschest ein Hobby, sind der Wartburg ein gutes Wahl. Kalkulieren denn mit einige Jahren und versuchen das wichtigste erst machen, so du ein bischen Freude von fahren dazwichen aus bekommst. Ein komplett zerlegte Hobbyauto endet oft als eine Projekte zum Verkauf.

Endlich sind das Deine Projekte und Du machest damit was Du willst.
Stig
Wenn man alles weiß, hat man sicher etwas missverstanden.

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Re: Wartburg Neuling aus dem Erzgebirge

Ungelesener Beitragvon jcd1992 » Sonntag 10. Juni 2018, 22:11

W311/58 hat geschrieben:Bei uns in der Zulassungsstelle wurde mir mal gesagt das wenn ein Nummernschild vorhanden ist im Archiv nach gesehen werden kann ob das Fahrzeug schon mal in Deutschland zugelassen war. Darum geht es ja. Das kann aber von Zulassungsstelle zu Zulassungsstelle anders sein. Und in dem HU Schreiben steht doch sicherlich das Kennzeichen. Rufe mal bei der Zulassungsstelle an, die geben Dir Auskunft.
Gruß Andreas



Ja, das können die machen, aber nur wenn das Auto zu West Zeiten angemeldet war und das scheint ja so gewesen zu sein, wenn ich mir den Post nochmal richtig durchlese. :D

2018-20 Jahre= 1998 :D

Also müsstest du Recht haben, denn die Auskunft habe ich von meiner Zulassungsstelle auch bekommen

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Re: Wartburg Neuling aus dem Erzgebirge

Ungelesener Beitragvon stud_rer_nat » Montag 11. Juni 2018, 21:15

bic hat geschrieben:
stud_rer_nat hat geschrieben:....Mit welchen Standschäden ist zu rechnen, bzw. was denkt Ihr muss ggf. erneuert werden? ...

Mit allem und alles :shock: Aber erst einmal willkommen!

Aber im Ernst - wenn ein Auto über 20 Jahre gestanden hat, ist damit zu rechnen, dass sich allen darin befindlichen Betriebs- und Schmierstoffe chemisch zersetzt haben und ihrer ursprünglichen Aufgabe nicht mehr nachkommen können (so findet man z.B. auch bei neuen Teilen Schmierfett, das völlig ausgeblutet ist und die Konsistenz von Ohrenschmalz angenommen hat). Schlimmer noch, bei der Zersetzung können auch Säuren entstehen, welche dann die eigentlich zu schmierenden Teile korridieren lassen. Das die Bremsflüssigkeit hygroskopisch ist, ist ja bekannt, wie hoch dann bei dieser der Wasseranteil nach 20 Jahren ist, möcht ich gar nicht wissen. Auch Gummiteile altern unabhängig von deren Benutzung und man kann nach 20 Jahren damit rechnen, dass das eine oder andere Teil verspödet oder in Auflösung begriffen ist. Die sichere Wiederinbetriebnahme eines seit über 20 Jahren gestandenen Fahrzeugs ist also keine so ganz einfache Sache. Natürlich könntest Du es jetzt darauf ankommen lassen und einfach Sprit auffüllen und eine geladene Batterie einbauen - mit ein wenig Glück wird dann der Wagen auch laufen, nur ob Du dann lange Freude am Auto haben wirst, ist sehr zu bezweifeln.

Wollte man es dann aber richtig machen, würde ich folgendes, nicht ganz unaufwändiges Verfahren vorschlagen, wobei die Reihenfolge übrigens nicht fix ist, maches überschneidet sich auch, das richtige Vorgehen ergibt sich dann von selbst:

  1. Motor: Ausbauen, Zylinderkopf, Benzinpumpe, Vergaser, Zündgehäuse und Kupplung demontieren. Dann Kurbelgehäuse Unterteil abbauen und Kurbelwelle samt Kolben herausnehmen. Kolben auf Klemmstellen und eventuell festsitzende Kolbenringe kontrollieren, eventuellen Ölkohlebesatz entfernen. Alle Kurbelwellen- und Pleuellager auswaschen, auf Korrosionsschäden und Lauf kontrollieren. Zylinderlaufflächen auf Schäden und übermäßigen Rostansatz kontrollieren (leichte Flugrost ist unerheblich). Sind irgendwo Schäden zu finden, sind diese natürlich zu beheben, an sonst alle Dichtflächen reinigen und der Motor mit reichlich 2-Taktöl wieder zu montieren. Es ist zu empfehlen, auch die Lager der Unterbrechernockenwelle mit neuem Fett zu versorgen.
  2. Zylinderkopf: Pumpenwelle nicht mit Gewalt durchdrehen, sondern Wasserpumpe kpl. mit Welle und Lagern demontieren (kann u.U. nicht ganz problemlos sein), sowe auch den Thermostat ausbauen. Auch hier wieder alles auf Schäden kontrollieren, diese eventuell beseitigen, Dichtflächen und Brennräume säubern, Lager neu fetten und alles mit neuen Dichtungen wieder montieren.
  3. Kühlung: Kühlmittel ablassen (soweit noch drauf), Kühler und Heizungswärmetauscher ausbauen, auf Verschmutzung/Verkalkung kontrollieren und dann auf jeden Fall spülen - das gleiche gilt auch für den Motorblock. Sollte Verschmutzung/Verkalkung feststellbar sein, dann diese mit den entsprechenden Mitteln beseitigen. Kühlerwasserschläuche auf Versprödung/Risse kontrollieren.Iist alles ohne Befund, dann wieder montieren und Kühlmittel nach Vorschrift auffüllen.
  4. Kraftstoffversorgung: Benzinpumpe zerlegen, Ventile auf Verschleiß und Membran auf Verhärtung/Versprödung kontrollieren, ggflls.Teile tauschen und Pumpe wieder montieren. Vergaser demontieren und zerlegen, auswaschen, ausblasen und mit neuen Dichtungen wieder montieren. Aus Tank Steigrohr und Geber ausbauen, den inneren Zustand des Tanks kontrollieren und weiteres Vorgehen entscheiden (ausbauen und reinigen/Korrosion entfernen oder so lassen). Auf jeden Fall Tank auswaschen/spülen. Kraftstoffleitung durchblasen, Kraftstoffschläuche wechseln und neuen Filter vor der Pumpe einbauen.
  5. Kupplung: Hier gibt es wenig zu tun, demontieren, reinigen und auf Schäden und Verschleiß prüfen ist aber dennoch angesagt. Auf jeden Fall ist das Kupplungsdrucklager neu abzuschmieren, bzw. auszuwechseln. Den Kupplungsbowdenzug mit Fettpresse abschmieren, bis neues Fett austritt.
  6. Getriebe: Schwierig, auch hier kann es zu Korrosion im Inneren gekommen sein, vor allem an Teilen, welche oberhalb des Ölspiegels liegen. Auf jeden Fall aber altes Öl ablassen, Spülöl auffüllen und Getrieb warmfahren. Dann Spülöl wieder raus und neues Öl drauf.
  7. Radantriebe: Manschetten innen und außen demontieren und auf Versprödung, Risse oder Aufweichung kontrollieren, Doppelkreuzgelenke außen und Tripodegelenke innen auswaschen und auf Verschleiß prüfen. Sollten keine Auffälligkeiten zu finden sein, dann Gelenke neu fetten und alles wieder montieren.
  8. Lenkung/Fahrwerk: Auch schwierig. Eigentlich sollte man gleich Nägel mit Köpfen machen und die Lagerbuchsen der Quer-/Schräglenker, die Schenklager, die Spurstangenendstücke und die Stoßdämpfer tauschen. Hier würde ich aber erst einmal deren Verhalten beobachten. Auf jeden Fall aber die Lenkung auf Spiel und Leichtgängigkeit prüfen und das Lenkgetriebe und die Radlager auswaschen und neu schmieren.
  9. Bremsen: Hier ist die komplette Demontage angesagt, daher Bremszangen ab, Bremsscheiben und Trommel runter, Backen ausbauen und alle Bremszylinder (auch Hauptbremszylinder) und Bremsschläuche demontieren. Dann aus allen Bremzzylindern die Kolben und Manschetten ausbauen, die Zylinder auf Korrosion prüfen (wird vorhanden sein) die Zylinder und Bremszangen mit neuen Manschetten, etc. instandsetzten oder gegen Neuteile tauschen, Bremsleitungen durchblasen und alles wieder mit neuen Schläuchen, Belägen und Backen montieren. Bremse befüllen, entlüften usw.
So, ich hoffe ich habe nichts vergessen und wie Du siehst, entsprechen die eigentlich notwendigen Maßnahmen schon dem Umfang einer kleinen Restaurierung. Natürlich musst Du dies alles nicht machen, es Dein Auto, besser das Deine Oma - es wäre nur schade drum. Ich selbst würde sogar noch ein Stück weiter gehen und mir auch noch die Hohlräume der Karroserie und die Türen vornehmen und den Unterbodenschutz kontrollieren und ausbessern.

Dann viel Spaß und schreib mal, wie du Dich entscheidest.


Naja, ganz ehrlich... Find ich etwas übertrieben. Klar kann man alles 150%-ig machen, aber ich glaube ich werds erstmal drauf ankommen lassen. Mein Onkel ist Kfz-Mechaniker, hat selbst noch einen 353 Tourist in der Garage. Er schaut sich das mal an, meinte wir machen erstmal die Bremsen neu, schauen den Tank an, neue Reifen drauf und dann probieren wir mal. Das Fahrzeug wird zukünftig nur bei Sonnenschein bewegt werden, deshalb verlasse ich mich auch auf die Konservierung durch meinen Opa. 5.000 € werde ich momentan definitiv nicht investieren. Da bleibt er zur Not noch 20 Jahre stehen.
Hab schon eine "Restaurations-Odysee" durch, wo mir die Werkstatt mein 85er Mercedes-Coupé (380 SEC) kaputt gebaut hat. Nur weil ich in vorauseilendem Gehorsam die Gleitschienen im Motor wechseln lassen wollte. Darauf hab ich keinen Bock mehr...
Zumindest scheint ja die Zulassung nicht das Problem zu sein.
Trotzdem vielen Dank für Deinen ausführlichen Beitrag. Kann zukünftig ja vielleicht mal als Checkliste dienen...

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ffuchser
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Re: Wartburg Neuling aus dem Erzgebirge

Ungelesener Beitragvon ffuchser » Montag 11. Juni 2018, 22:11

ich hatte das auch 20 Jahre hatte er gestanden, alle Gummis gewechselt (Fahrwerk, Antriebe)
komplett Bremse überholt, Sprit (Terpentin) entsorgt, Getriebeöl gewechselt. bisschen Elektrik, dann
gestartet und lief. Lief bis zum abstellen tadellos auch mit Vollast, hatte den Motor später mal zerlegt. Nix zu beanstanden, nur das Melkus sehr wenig an dem Triebwerk gemacht hatte, Kolben gewogen, Grate entfernt, Einlass poliert Kolbenringe geprüft, Lager KW und Kolbenbolzen geprüft, neu bedüst und weiter gings. Getriebe neu gedichtet (ist ja eh nach 2 Jahren wieder tropfend) und dann Freilaufgewechselt, denn der liegt leider wenn man nicht fährt trocken. Muss also nicht so teuer werden.
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Re: Wartburg Neuling aus dem Erzgebirge

Ungelesener Beitragvon bic » Dienstag 12. Juni 2018, 00:35

stud_rer_nat hat geschrieben:Naja, ganz ehrlich... Find ich etwas übertrieben. Klar kann man alles 150%-ig machen....

Komisch, erst schreibst Du

Bin für jeden Tipp zum Aufwecken des Schätzchens dankbar

und wenn man sich die Mühe macht, aufzuschreiben, wie man es richtig machen sollte (!), dann findest Du es übertrieben und 150%ig - tolle Wurst! Was qualifiziert Dich eigentlich zu dieser Aussage, das Du

Räder- und Ölwechsel (beim Warti natürlich nicht), Scheibenwischer- und Lampenwechsel

hinbekommst

viel mehr aber nicht

oder dass Dein Onkel mit einem 353er Tourist in der Garage KFZ-Mechaniker ist - warum fragst Du dann den eigentlich nicht gleich - kein Vertrauen? Außerdem liest du nicht richtig, ich hatte auch sinngemäß geschrieben, dass Du das alles nicht machen brauchst, denn es ist Dein Auto (wenn ich Dich richtig verstanden habe, ist es das noch nicht einmal, sonder eher das Auto Deiner Oma) und damit deine Entscheidung. Jedenfalls liebe ich Leute, welche um Hilfe bitten und wenn sie diese dann bekommen rumnörgeln, weil die Ergebnisse nicht mit den eigenen Wunschvorstellungen, oder sollte man lieber sagen, Träumen übereinstimmen!

Deiner Oma wünsche ich aber auf alle Fälle viel Glück mit dem Auto, sie wird ja hoffentlich nicht auf die Idee kommen, die Gleitschienen im 353er Motor wechseln lassen zu wollen!
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Re: Wartburg Neuling aus dem Erzgebirge

Ungelesener Beitragvon stud_rer_nat » Dienstag 12. Juni 2018, 09:00

@bic: Naja, lassen wir das... Auf solche Diskussionen hab ich keinen Bock.
Irgendwie ist es in jedem Autoforum das Gleiche... [smilie=hi ya!.gif]

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Re: Wartburg Neuling aus dem Erzgebirge

Ungelesener Beitragvon bic » Dienstag 12. Juni 2018, 09:19

stud_rer_nat hat geschrieben:...Irgendwie ist es in jedem Autoforum das Gleiche...

Völlig klar, das liegt ja auch immer an den Anderen, man selbst ... Gott bewahre!
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Re: Wartburg Neuling aus dem Erzgebirge

Ungelesener Beitragvon Tomtom » Dienstag 12. Juni 2018, 22:57

Erstmal willkommen hier.
stud_rer_nat hat geschrieben:Irgendwie ist es in jedem Autoforum das Gleiche... [smilie=hi ya!.gif]

Och naja, Trolle gibt es überall.
Vertraue mal auf die Expertise von Deinem Onkel, das sind gute erste Schritte.
Und wenn er einmal rollt, dann kann man Stück für Stück verbessern.
Die Fragen, die dann aufkommen, werden sich beantworten lassen.

Der Wartburgwagen ist ein gutmütiger und dankbarer Gefährte :smile:
Hast Du einmal etwas Gutes gefunden, mußt Du es pflegen!

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Re: Wartburg Neuling aus dem Erzgebirge

Ungelesener Beitragvon berlintourist » Dienstag 12. Juni 2018, 23:47

o.t.
Tomtom hat geschrieben: Der Wartburgwagen ist ein gutmütiger und dankbarer Gefährte :smile:

man muss sich aber mit ihm gut verstehen - der kann auch zickig! :lol:

:-|

es ist letztlich auch eine frage der gewünschten herangehensweise; will man sich zeit lassen, kann man
vorgehen wie bic es schreibt. ist man eher hibbelig (ich wäre so) checkt man mal, was noch tut wie es soll.
d.h. bremsen auf jeden fall prüfen und überholen, kühlerbrühe raus und ersetzen und natürlich benzinzufuhr
testen und ggf spülen.
der rest kann dann gern nach dem motto "try and error" abgehandelt werden :smile:
Wartburg - aus freude am schrauben ...

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Re: Wartburg Neuling aus dem Erzgebirge

Ungelesener Beitragvon stud_rer_nat » Mittwoch 13. Juni 2018, 13:45

So werd ich es angehen... {goodidea}

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Re: Wartburg Neuling aus dem Erzgebirge

Ungelesener Beitragvon bseQ » Donnerstag 14. Juni 2018, 17:14

Hallo und willkommen,
erstmal mein Beileid wegen deinem Opa.

Sicherlich ist es der beste und richtigste Weg, die oben geschriebene Liste abzuarbeiten. Ich schreibe einfach mal von meiner Wiederinbetriebnahme als Erfahrungsbericht:

Ich habe vor 3 Jahren auch meinen Wartburg gekauft, der das letzte mal irgendwann Ende der 80er gelaufen ist. Das besondere war, er hatte nur originale 12.000km runter und stand seitdem in einer trockenen Garage abgestellt, weil sein Besitzer verstorben ist. Irgendwann ist auch die Frau von ihm verstorben und das Auto wurde vom Vermieter wegen Mietschulden inzahlung genommen. Ich erwarb also einen mindestens 25 Jahre stehenden Wartburg.

Alle Chromteile waren oxidiert, Kühlflüssigkeit war ausgetreten - überall an den Schläuchen und Motorstutzen oxidiert, Wasserpumpengehäuse ausgebröckelt, Bremsen hinten undicht, Tank von außen rostig, Auspuffanlage rostig, Kopfdichtung defekt, Pneumant Radialreifen porös.
Das waren so meine Baustellen.
urzustand.jpg



Was soll ich sagen, vielleicht macht man es nicht aber ich habs riskiert. Ich wollte wissen, ob er läuft. Und er lief mit dem alten VK88 Sprit.. Anschließend begann die Wiederinbetriebnahme. Nach 2 Jahren war ich dann soweit, dann kam die Vollabnahme ohne Mängel. Mittlerweile fahre ich die zweite Saison nur bei schönem Wetter und habe 17.200km auf dem Tacho.

Ausgeführte Arbeiten zur Wiederinbetriebnahme:
Alle Betriebsflüssigkeiten wurden getauscht, neue Reifen, neue Bremsschläuche, neue Radbremszylinder hinten, Auspuffanlage und gestrahlt und neu lackiert mit Ofenrohrlack, neue Kopfdichtung, neue Stehbolzen für den Zylinderkopf, Wasspumpe überholt, Zylinderkopf planen lassen, Benzinpumpe begutachtet (war super sauber, alles i.O.), neue Spritleitungen, neue Batterie, neue Kühlerschläuche (bis auf Wärmetauscher), neue originale Schlauchschellen, neue Schwenklager, neue Zündkerzen, neue Zündleitungen, neues Nebelscheinwerfer-Relais, neuer Blinkergeber (war defekt), Radlager neu gefettet, alles abgeschmiert.
Das wars so im großen und Ganzen, der Rest war dann nur noch Kosmetik und Optimierung (AHZV, neuer verbesserter Kühler, Umbau der Unterbrecherzündung auf Ungarnzündung (elektronisch)).

Erstaunt war ich, dass alle Gummis noch im super Zustand sind, nur der Fenstergummi an der Heckscheibe hat leichte Alterungsrisse an der Außenseite, hält aber dicht. Und natürlich die Gummis der Schwenklager waren durch, aber das ist bei dem Alter auch kein Wunder -> Einmal eingelenkt und Feierabend.

Zur Wiederinbetriebnahme hat mir das gereicht, sollte während der Zeit noch etwas "kommen", wird es sofort repariert. Ich hatte den Wagen öfter auf der Hebebühne als ich eingestiegen bin ;)
Alles in Allem schätze ich die Kosten für meine Wiederinbetriebnahme bis zum H-Kennzeichen auf rund 1500-1800€.

Und so sieht er jetzt aus:
IMG_20170628_2041381.jpg


Viel Erfolg, viel Spaß und anschließend: Allzeit gute Fahrt!
Gruß
Matti


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