Mein Wartburg 353S Baujahr 1987

Bitte ausführliche Darstellung in Wort und Bild, Besonderheiten, Ausstattung, Zubehör, Geschichte etc...

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353 Biberbraun
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Mein Wartburg 353S Baujahr 1987

Ungelesener Beitragvon 353 Biberbraun » Dienstag 10. Juli 2018, 19:58

Hallo,

wie schon in meiner Vorstellung geschrieben, möchte ich hier noch mal meinen Neuerwerb mit ein paar ersten Bildern vorstellen.
Es handelt sich um einen Wartburg 353S aus dem Baujahr 1987. Das Fahrzeug wurde damals nach Ungarn ausgeliefert und war dort bis vor einiger Zeit noch unterwegs. Er kommt somit direkt aus dem Fahrbetrieb und hat somit nicht jahrelang irgendwo gestanden.
Die Laufleistung liegt zur Zeit bei 70.000 km.
Mit diesem Wartburg habe ich mir einen lang ersehnten Traum erfüllt. Zugelassen ist er momentan noch nicht, da er über ungarische Papiere verfügt. Jetzt muss ich erst mal schauen dass ich ihn zugelassen bekomme. Dann hoffe ich auf viele Kilometer Fahrfreude. Bis jetzt bin ich einfach nur begeistert von meinem eigenen Wartburg.
Hier ein paar Bilder vom letzten Samstag, wo der Wagen endlich zu mir in die Garage kam:

b68b760c-ac45-4f4c-90fb-1a57862bbeee.JPG


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(Die Fußmatte vorn ist natürlich vorhanden und mittlerweile auch wieder an ihrem Platz)
IMG_0890_kleiner.jpg

Gruß Thomas
Wartburg 353S Bj. 1987 - ein Traum ist wahr geworden

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Re: Mein Wartburg 353S Baujahr 1987

Ungelesener Beitragvon jcd1992 » Dienstag 10. Juli 2018, 20:04

Na dann nochmal von mir ein Herzliches Wilkommen im ZWF.

Schaut ja auf den Fotos nicht so verkehrt aus dein Wartburg. :smile:

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Re: Mein Wartburg 353S Baujahr 1987

Ungelesener Beitragvon 353 Biberbraun » Montag 12. November 2018, 22:18

Hallo,

seit meinem letzten Beitrag ist ja schon etwas Zeit vergangen, aber ich war nicht untätig in den letzten Monaten.
Seit letzter Woche Dienstag hat mein 353 nun endlich die Vollabnahme beim TÜV bestanden, und seit Donnerstag besitzt er deutsche Papiere und ist zugelassen.
Somit ist jetzt ein weiterer Wartburg auf deutschen Straßen unterwegs.
Am vergangenen Wochenende bin ich den 353 schon ausgiebig durch das Stuttgarter Umland gefahren und bin einfach nur begeistert von dem tollen Wagen.
Ein Traum ist damit für mich wahr geworden und ich genieße jeden Kilometer mit diesem Fahrzeug.
Auch wenn der Weg zur Zulassung etwas steinig war und mir der TÜV das H-Kennzeichen verweigert hat.
Weitere Bilder hab ich gestern gemacht und werde sie die nächsten Tage hier einstellen.
Ich freue mich jedenfalls endlich meinen Wartburg fahren und genießen zu können.

Gruß Thomas
Wartburg 353S Bj. 1987 - ein Traum ist wahr geworden

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Re: Mein Wartburg 353S Baujahr 1987

Ungelesener Beitragvon Wilfried » Montag 12. November 2018, 22:26

353 Biberbraun hat geschrieben:Hallo,


Auch wenn der Weg zur Zulassung etwas steinig war und mir der TÜV das H-Kennzeichen verweigert hat.

Gruß Thomas


Was gab es da für einen Grund?
Lächle, das Leben ist einfach zu kurz.

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Re: Mein Wartburg 353S Baujahr 1987

Ungelesener Beitragvon Multi-Plus » Dienstag 13. November 2018, 08:49

Ja, bitte mal Gründe beschreiben. Vielleicht kann man helfen.
Ich habe mit meinem Ungarn-Wartburg schon ein paar Erfahrungen sammeln können - der hat jetzt mittlerweile "H".
LG Jork

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Re: Mein Wartburg 353S Baujahr 1987

Ungelesener Beitragvon berlintourist » Dienstag 13. November 2018, 09:18

[TÜV]
Wartburg - aus freude am schrauben ...

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Re: Mein Wartburg 353S Baujahr 1987

Ungelesener Beitragvon 353 Biberbraun » Dienstag 13. November 2018, 16:12

Hallo,

zuerst möchte ich noch sagen, dass mein 353 im Originalzustand ist, und eben normale Gebrauchsspuren aufweist, die ein 31 Jahre lang gefahrenes Fahrzeug hat, aber keinesfalls ungepflegt ist. Man merkt, dass sich der Vorbesitzer in Ungarn ordentlich um Wartung und Pflege gekümmert hat.
Warum der Prüfer mir das H-Kennzeichen verweigert hat, wurde mir bei der Vollabnahme so begründet:

- Hinten rechts hat die Türpappe eine Beschädigung, ich vermute da hatte mal was beim Transportieren gescheuert, soll laut Prüfer makellos sein
- Unterhalb der Regenrinne gibt es etwas Rostansatz
- Der Spoiler vorn unter der Stoßstange hat eine Beule
- Die Kanten vom Grill innen Richtung Kühler haben Rostansatz, sieht man von außen aber nicht
- Der Lack an den Türunterseiten Richtung Unterboden ist schlecht ausgebessert
- Die Schmutzfänger sehen nicht mehr so toll aus
- Der Originallack ist an einigen Stellen nicht perfekt ausgebessert, was aber kaum auffällt

Das wäre es was er bemängelt hat, laut seiner Aussage hätte man die Kriterien für das H-Kennzeichen dieses Jahr verschärft und ein Auto muss sich sozusagen im Museumszustand befinden. Mein Auto sollte also neu lackiert werden und komplett rostfrei sein, um das H-Kennzeichen zu bekommen.
Also Originalsubstanz zerstören.
Glücklicherweise wurden die hinten nicht vorhandenen Gurte nicht bemängelt.
Jetzt hab ich den Wagen erst mal normal zugelassen und bin dann in den hier zahlreich vorhandenen Umweltzonen nicht ganz legal unterwegs.

Gruß Thomas
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Re: Mein Wartburg 353S Baujahr 1987

Ungelesener Beitragvon oldiedriver » Dienstag 13. November 2018, 16:32

Kenne jetzt Deinen Wagen im wahren Zustand nicht um mir ein Urteil zu erlauben. Aber...
Das hätte ich mir schriftlich geben lassen und anschließend eine Dienstaufsichtsbeschwerde gemacht (so so etwas möglich ist).
Das sind doch völlig fadenscheinige Gründe die mit der Realität der Vergabe des H-Kennzeichens überhaupt nichts zu tun haben. Da würde ich es glatt bei einer anderen Stelle in nächster Zeit nochmals versuchen.
Viele Grüße
Jörg

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Re: Mein Wartburg 353S Baujahr 1987

Ungelesener Beitragvon WABUFAN » Dienstag 13. November 2018, 18:32

Das kann ich für Sachsen bestätigen !
Herzliche Grüsse von Andreas aus Leipzig
2-Takter sind einfacher im Aufbau wie 4-Takter

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Re: Mein Wartburg 353S Baujahr 1987

Ungelesener Beitragvon ffuchser » Dienstag 13. November 2018, 19:00

So ein Unsinn, mein TÜV hat damals zu mir gesagt, wenn sie doch alle so aussehen würden (und mein Lack ist echt grottig) Erhaltenswerter Zustand! soll es sein. Nicht neuer als neu. Wahrscheinlich hat er was gegen Ost karren und fährt als Ökologe DIesel [TÜV]
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Re: Mein Wartburg 353S Baujahr 1987

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Dienstag 13. November 2018, 20:46

Also ich bin durchaus der Meinung, dass viel zu viele Autos mit H unterwegs sind - ungepflegte Grotten, die dem Verfall preisgegeben werden statt - wie es einem Auto über 30 Jahren eigentlich zustehen würde - gepflegt zu werden, sodass bestmöglich viel Substanz erhalten bleibt.
Aber der Fraktion "stylische coole Kiste" ist das eben nicht beizubringen, wie man mit einem Oldtimer umgeht.

Aber DAS ist doch sehr pingelig, um nicht zu sagen an den Haaren herbeigezogen. Nimm nochmal Anlauf, bei einem anderen Prüfer. Die Lesart des Prüfers kann nicht der Sinn des Gesetzes/der RiLi sein.
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Re: Mein Wartburg 353S Baujahr 1987

Ungelesener Beitragvon bic » Dienstag 13. November 2018, 22:18

Wartburgbauer hat geschrieben:... Die Lesart des Prüfers kann nicht der Sinn des Gesetzes/der RiLi sein.

Jo, aber nur wenn die Angaben von Thomas auch stimmen .... ich hab da so meine Zweifel -nixwissen-
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Re: Mein Wartburg 353S Baujahr 1987

Ungelesener Beitragvon 353 Biberbraun » Dienstag 13. November 2018, 22:47

Nun ja, Zweifel sind natürlich berechtigt und sowas ist auch immer recht subjektiv vom Besitzer betrachtet.
Vielleicht könnt Ihr Euch hier im Video was der Verkäufer gemacht hatte ein Bild machen:
https://m.youtube.com/watch?v=JwpgAx1Le5k
Die Schürze vorn rechts kann man gut erkennen und auch die Beschädigung an der Türverkleidung.
Ich werde es wohl so machen, dass ich jetzt erst mal zwei Jahre mit normaler Zulassung fahre, und zur nächsten HU bei einer anderen Stelle noch mal zwecks H-Abnahme nachfrage.
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Re: Mein Wartburg 353S Baujahr 1987

Ungelesener Beitragvon bic » Dienstag 13. November 2018, 23:43

353 Biberbraun hat geschrieben:Nun ja, Zweifel sind natürlich berechtigt und sowas ist auch immer recht subjektiv vom Besitzer betrachtet.
Vielleicht könnt Ihr Euch hier im Video was der Verkäufer gemacht hatte ein Bild machen:
https://m.youtube.com/watch?v=JwpgAx1Le5k
Die Schürze vorn rechts kann man gut erkennen und auch die Beschädigung an der Türverkleidung.

Da bist Du dann doch wohl wirklich an einen Ar... geraten :idea: An sonst hat es übrigens dieses Jahr n.m.E. keine Verschärfung der Kriterien für das H-Kennzeichen gegeben, es gilt wohl immer noch die "Richtlinie für die Begutachtung von Oldtimern § 23 StVZO" (VkBl. Nr. 7 vom 15.04.2011 S. 257) klick des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, auf deren Basis der TÜV-Süd den Anforderungskatalog für die Begutachtung von Oldtimern 2012 das letzte Mal überarbeitete:

Anforderungskatalog H-Kennzeichen.pdf
(257.65 KiB) 66-mal heruntergeladen

Da kannst Du ja nun mal selbst nachlesen und einschätzen, ob Dein Auto die Kriterien erfüllt - vom äußeren Anschein her meine ich ja.
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Re: Mein Wartburg 353S Baujahr 1987

Ungelesener Beitragvon Bort » Dienstag 13. November 2018, 23:51

Hi,

anderen Prüfer machen lassen. Das H ist immer Auslegungssache des Prüfers, man kann ja im Vorfeld schon mal abklopfen obs drin ist oder nicht. Deine genannten Gründe gehen beim nächsten vielleicht als Patina durch was zwar dehnbar aber auch seine Daseinsberechtigung hat.

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Re: Mein Wartburg 353S Baujahr 1987

Ungelesener Beitragvon ffuchser » Mittwoch 14. November 2018, 06:48

Von mir würdes Du H-Kennzeichen bekommen, Auflage: Felgen lackieren lassen {Ärgern} , Silbern ( nicht original aber besser) oder hellgrünblau wie original. {kicher}
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Re: Mein Wartburg 353S Baujahr 1987

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Mittwoch 14. November 2018, 08:13

Naja, die vorder Stosta hat mal einen Bumms gekrigt. Das könnte man schon mal in Ordnung bringen. Die Türpappe ist Geschmackssache.

Dennoch: Das Auto steht super da (die Felgenfarbe ist aber wirklich total daneben, viel zu gelb!) und sollte in jedem Fall das H erhalten!
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Re: Mein Wartburg 353S Baujahr 1987

Ungelesener Beitragvon 353 Biberbraun » Dienstag 1. Januar 2019, 16:04

Hallo und ein gesundes, neues Jahr an alle IFA-Freunde,

ja, die Farbe der Felgen ist tatsächlich nicht so der Bringer. Gefällt mir auch nicht richtig, hat der Vorbesitzer so lackiert. Ich musste nur leider um die Vollabnahme zu bestehen schon jetzt neue Reifen montieren lassen, so dass ich mangels anderer Felgen diese erst mal so belassen musste.
Ich habe mir schon schon Bilder originaler 353 Frontkühler angesehen und da auch die richtige Felgenfarbe gesehen. Wird noch behoben, versprochen. Vorher stehen aber noch wichtigere Punkte auf dem Programm, wie eine komplette Lackaufbereitung, innen mal schön reinigen und noch ein paar Gummiteile erneuern die versprödet sind. Stoßstange werde ich auch noch richten, Getriebeöl und hinteres Lager vom Antrieb am Getriebe muss auch noch getauscht werden. Und ein paar Kleinigkeiten wie die Abdeckungen der Sicherungen besorgen, die Motorraum- und Kofferraumbeleuchtung zum leuchten bekommen, neuen Tankdeckel besorgen und vorn originalen Teppich verlegen.

Hier noch ein paar Bilder vom 353S wie versprochen (die Batteriebefestigung ist mittlerweile angebracht):
Wartburg_vorn_seitlich.jpg

Wartburg_hinten.jpg

Wartburg_Motorraum.JPG

Wartburg_innen.jpg


Gruß Thomas
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Re: Mein Wartburg 353S Baujahr 1987

Ungelesener Beitragvon Multi-Plus » Donnerstag 3. Januar 2019, 11:47

Schöne Bilder :smile:
Die Beule am Heckteil würde ich bei der Lackaufbereitung gleich mit machen. So was stört Prüfer beim "H" immer besonders. Und vielleicht auch noch die Kofferraumklappe richten...
Und noch ein Tipp: Die Ungarn-Wartburgs hatten hinten keine Gurtpflicht. Da die Aufnahmen aber in der Karosse vorhanden sind, müsstest Du theoretisch hinten die Gurte für "H" nachrüsten. Das wird definitiv abgeprüft - aber vielleicht hast Du ja Glück [smilie=hi ya!.gif]

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Re: Mein Wartburg 353S Baujahr 1987

Ungelesener Beitragvon dw-1234 » Freitag 4. Januar 2019, 16:48

Servus,

ich betrachte das nicht Erteilen des H-Gutachtens auch als reinen Übereifer. Dellen und Kratzer, im Falle der Bilder oben, wäre für mich Patina.
Ich verstehe nicht warum ein Auto älter als 30 Jahre genauso oder besser dastehen muß, als das Fahrzeug ehemals das Montageband verlassen hat. Diese Tendenz kann man ja auch derzeit oftmals bei den Fahrzeugbewertungen auf Treffen beobachten.

Ich hatte bei meinem 353er Bj 88 beim H-Gutachten ein ähnliches Thema. Hinten rechts war oberhalb der Stoßstange eine Delle die ich bisher nicht wahrgeommen hatte. Also minimalst und beleutungsabhängig. Der Prüfer zickte rum, ich auch. Glücklicherweise wurden 2 andere Prüfer durch das Gezehder angelockt und es begann eine interne Diskussion. Die Folge war das ein anderer Prüfer die Begutachtung fortsetzte und dem Wartburg mit Note 2+ das H-Gutachten zuteilte. Soll heißen dass vieles subjektiv ist und man sich nicht entmutigen lassen soll.

Ciao dw

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Re: Mein Wartburg 353S Baujahr 1987

Ungelesener Beitragvon ffuchser » Freitag 4. Januar 2019, 16:53

Beim Tűv Termin kommt öfter die Frage wegen meinem Tuning. Ich konter immer mit zeitgenössischen Teilen. Hatte auch damals so aussehen können. Blah Blah... RABARBER ERZÄHL.. Geht dann immer durch.
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Re: H-Kennzeichen

Ungelesener Beitragvon MarkusH » Freitag 4. Januar 2019, 19:28

Moin!

Da das H-Kennzeichen hier grade Thema ist:
Mein 353W ist ohne H zugelassen, hat auch einige kleine Kampfspuren.
Ich bin mir noch nicht schlüssig, ob ich wegen einem H auf dem Kennzeichen und ein paar Euro Steuerersparnis mich mit irgendwelchen pingeligen Gutachtern rumärgern soll.
Dazu mal eine andere Frage. Wenn ein H-Kennzeichen einmal zugeteilt ist: ist dann bei jeder weiteren Hauptuntersuchung das H prinzipiell in Frage gestellt?
z.B. weil sich irgenwo Kratzer oder sonstige Nutzungsspuren zeigen? Oder ein vielleicht zwischenzeitlich eingebautes Radio oder aufgezogene Schonbezüge nicht alt genug sind? Oder...Oder...

bis dann
Markus

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Re: Mein Wartburg 353S Baujahr 1987

Ungelesener Beitragvon Wartburgbauer » Freitag 4. Januar 2019, 19:43

Grundsätzlich ist dann bei jeder HU zu prüfen, ob der H-würde Zustand noch vorliegt, ja. Finde ich auch richtig so - natürlich von solchen Pingeligkeiten wie hier beschrieben wurden abgesehen. Aber Das Auto nach dem einmal erhaltenen H beliebig umbauen zu dürfen, mit Blinker-CD-Radio, Flip-Flop-Lackierung und Kauflandsitzbezügen und Riffelblechoptik-Fußmatten oder dem Verfall preiszugeben, kann ja nicht sinn der Sache sein - und schadet auch dem Ansehen der Oldtimergesellschaft.
Hängt aber - wie so oft - vom Prüfer ab, wie intensiv das geschieht.
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